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money-baer Insider
Anmeldungsdatum: 28.02.2002 Beiträge: 779 Wohnort: /Mfr.
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Verfasst am: 23.Feb 2003 11:49 Titel: Allianz AG (herabgestuft, Geschichte eines Abstiegs ???) |
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Allianz - Die Verunsicherten (EurAmS)
23.02.2003 10:55:00
DAX und Dresdner Bank haben die Aktie des Finanzkonzerns auf ein Zehn-JahresTief gezogen. Wirklich erholen wird sie sich erst, wenn die Bilanz bereinigt und die Dresdner Bank fit ist. Das kann dauern.
von Klaus Schachinger, Thomas Schmidtutz und Ralf Rockenmaier, Euro am Sonntag 08/03
Von seinem Büro im dritten Stock der Allianz-Zentrale in der Münchner Königinstraße hat Paul Achleitner freie Sicht über die Wipfel der alten Buchen im Englischen Garten. Den Ausblick kann der Finanzchef des größten deutschen Finanzkonzerns derzeit allerdings nicht genießen. Achleitner braucht keinen schönen Ausblick, sondern einen besseren Durchblick an den Kapitalmärkten. Denn die Märkte sind nervös und schwer zu berechnen. Allein das Gerücht über eine Kapitalerhöhung der Allianz – das ein Konzernsprecher dementierte – drückte die Aktie auf ein neues Zehn-Jahres-Tief bei 64,50 Euro. Auch viele Analysten sind nervös. Selbst jene, die den fairen Wert des Papiers bei über 90 Euro sehen, kalkulieren jetzt mit einem Worst-Case-Szenario, demzufolge sich der Wert des Papiers noch weiter – auf nur noch 50 Euro – verbilligen könnte.
Schuld daran ist der DAX. Denn der Allianz-Kurs reagiert überdurchschnittlich stark auf Bewegungen des Index. Genauer gesagt mit dem Faktor 1,36, wie Analysten der WestLB errechnet haben. Grund: das große Beteiligungsportfolio der Allianz an DAX-Unternehmen. „Wenn Sie glauben, dass der DAX noch deutlich fällt, meiden sie die Aktie“, warnt Sal.-Oppenheim-Analyst Michael Haid.
Wie stark sich die Börsenkrise auf die Jahresbilanz des Versicherers ausgewirkt hat, wird sich erst am 20. März zeigen. Noch-Allianz-Chef Henning Schulte-Noelle bereitet die Märkte schon mal schonend auf schwache Zahlen vor. „Ich werde persönlich eines der schlechtesten Ergebnisse der letzten Jahre präsentieren“, sagte der Manager vor kurzem. Ob es Verluste sind, sagte Schulte-Noelle nicht. Zumindest unter Analysten scheint klar: Im März gibt es rote Zahlen. Selbst Finanzchef Achleitner streitet das – indirekt – nicht mehr ab: „Lesen Sie die Analystenberichte und ziehen Sie daraus Ihre Schlüsse“, so Achleitner gegenüber EURO.
Die Verlustschätzungen weichen stark voneinander ab. Die Versicherungsspezialisten der Schweizer UBS gehen von 341 Millionen Euro Nettoverlust aus. Achleitners Ex-Arbeitgeber Goldman Sachs erwartet 946 Millionen Euro Verlust.
Für die Misere der Allianz gibt es viele Gründe. Der wichtigste: Der DAX fiel stärker, als es Konzernchef Schulte-Noelle in seinen Risikoszenarien berücksichtigt hatte – minus 44 statt minus 30 Prozent. Stille Reserven im Wert von mehr als zehn Milliarden Euro sind seit Ende 2001 weggeschmolzen. Dazu addieren sich Verluste aus dem Firmenkredit-Desaster der Dresdner Bank – minus zwei Milliarden Euro bis September 2002. Eine Ausweitung ist wahrscheinlich. Zudem sind die Zahlungen für die Flutkatastrophe vergangenen Sommer mit rund 770 Millionen Euro höher als erwartet. Dazu kommt die Belastung aus der World-Trade-Center-Katastrophe: Rückstellungen in Höhe von 1,5 Milliarden Euro. Schließlich ist die Ende 2002 erhöhte Risikovorsorge der US-Tochter Firemens Fund für Asbestklagen zu verbuchen.
Die Reserven der Allianz sind geschwächt. Die Rating-Agentur Standard&Poor’s (S&P), die ihre Kredit-Bewertung von AA auf AA– senkte, hat den Versicherer seit Oktober mit negativem Ausblick auf der Watchlist.
Vor einer Woche hat S&P die Kreditwürdigkeit des Allianz-Konkurrenten AXA gesenkt. Das ist ein schlechtes Zeichen für die Münchner. „Die Allianz hat unter den Versicherern derzeit die riskanteste Kapitalstruktur. Eine Herabstufung – möglicherweise um zwei Stufen – ist sehr wahrscheinlich“, glaubt Sal.-Oppenheim-Experte Haid. Das würde die Finanzierungskosten spürbar erhöhen.
Um ihre Ertragsbasis zu verbessern, wollen die Münchner noch in diesem Jahr in ihrem Kerngeschäft Sach- und Lebensversicherungen die Schaden/Prämienquote unter 100 Prozent drücken. Das heißt, profitabel wirtschaften, ohne – wie in der Branche bisher üblich – auf Gewinne aus dem Kapitalmarkt angewiesen zu sein. Damit könnte es, glauben die Analysten der UBS, schwierig werden, 2003 die überdurchschnittliche Überschussbeteiligung bei Lebensversicherungen (5,3 Prozent) zu halten. Vor allem dann, wenn die Börsen weiter fallen sollten.
Entscheidend für den Kursverlauf der Aktie in diesem Jahr wird aber die Entwicklung der Dresdner Bank sein. Allianz-Finanzvorstand Achleitner und Dresdner-Chef Bernd Fahrholz müssen die Bank 2003 in die Gewinnzone führen. „Dafür lege ich meinen Kopf auf den Block“, stellte Fahrholz fest. Er gilt damit als Chef auf Abruf.
Der Dresdner-Bank-Effekt scheint die Aktie stärker zu belasten, als die Allianz-Vorstände heute zugeben wollen (siehe Grafik). Trotzdem lassen die Versicherer keine Kritik an ihrer Strategie zu: „Über Erfolg oder Misserfolg jetzt, nach eineinhalb Jahren, zu urteilen, ist Unsinn“, verteidigt Achleitner den Kauf der Bank. Nie, heißt es in der Königinstraße, stand die Bank – im Gegensatz zu Spekulationen in der Presse – als Ganzes zur Disposition. Denn dann würde die Allianz auf den Stand von 1999 zurückfallen, als vor allem die Banken dem Versicherer bei der Wiederanlage ausgezahlter Lebensversicherungen lukrative Geschäfte wegschnappten. Das will Achleitner mit Hilfe der Dresdner Bank ändern. Er will bereit sein, „wenn sich der Staat als Finanzier der Altersvorsorge europaweit zurückzieht“. Im Tagesgeschäft macht sich die Synergie Allianz-Dresdner bereits bezahlt. Bei der betrieblichen Altersvorsorge läuft es sehr gut, aber bei Sachversicherungen brauchen die Münchner noch Zeit.
Achleitner und Fahrholz – konzernintern „Sparholz“ genannt – arbeiten deshalb an allen Fronten gleichzeitig. Während der Woche sickerte durch, dass von 130 Standorten im Firmenkundengeschäft nur 70 übrig bleiben sollen – von 220 Führungskräften müssen 140 gehen. Im Investmentbanking stehen 800 Stellen auf der Streichliste.
Um den Abbau der Ausfälle im 30 Milliarden Euro schweren Kreditportfolio der Dresdner Bank kümmert sich seit November der Schwede Jan Kvarnstroem. Der 54-jährige Kreditspezialist, zuvor im Aufsichtsrat der Risikokapitalfirma 3i, soll Forderungen der Allianz an Dritte weiterverkaufen. Dazu werden aussichtsreiche Forderungen in den USA, Lateinamerika, Asien und Osteuropa mit potenziellen Ausfällen zu chanchenreichen Paketen geschnürt.
Deutlich voran geht es bei der Allianz in der Vermögensverwaltung. Der Einfluss der Tochter Pimco, des weltgrößten Verwalters von Anleihefonds, setzt sich immer stärker durch. So hat der Anleihefonds Euro Bond Total Return in nur zehn Monaten seit der Auflage Mittel im Wert von zwei Milliarden Euro eingesammelt.
Der Kauf der Allianz-Aktie bleibt vor allem wegen des Dresdner-Bank-Risikos spekulativ. Deshalb wird das Allianz-Management mit einer schnellen Sanierung der Bank am meisten für den Aktienkurs bewirken können. Hilfreich wäre eine breite Erholung des DAX. Anleger, die damit rechnen, sollten bei der Allianz jetzt schon zugreifen. Denn wenn allen klar ist, dass es besser wird, sind die Münchner Papiere wieder teuer.
Quelle: finanzen.net
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..früher konnte man einem Allianzversicherten wenigstens noch den Tipp geben, wenn er schon unbedingt dort sparen will, solle er sich wenigsten noch zusätzlich Allianz-Aktien kaufen, um an den stillen Reserven zu partizipieren und an den Dividenden die er mit seinen LV-Prämien züchtet, aber nun??? |
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money-baer Insider
Anmeldungsdatum: 28.02.2002 Beiträge: 779 Wohnort: /Mfr.
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money-baer Insider
Anmeldungsdatum: 28.02.2002 Beiträge: 779 Wohnort: /Mfr.
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luxembourgerli Newbie
Anmeldungsdatum: 19.01.2003 Beiträge: 10
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Verfasst am: 15.März 2003 15:42 Titel: ...so geht's auch |
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BMRN
schönes w/e |
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money-baer Insider
Anmeldungsdatum: 28.02.2002 Beiträge: 779 Wohnort: /Mfr.
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luxembourgerli Newbie
Anmeldungsdatum: 19.01.2003 Beiträge: 10
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Verfasst am: 15.März 2003 17:48 Titel: Treffer |
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stimmt M-B, "schmunzel"
kommt wie immer auf's timing an, aber im jetzigen Marktumfeld möchte ich eigentlich nichts auf Jahresbasis anschauen
schönes w/e |
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Moderator GM&P .

Anmeldungsdatum: 21.01.2006 Beiträge: 5849
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Verfasst am: 28.Mai 2007 10:16 Titel: |
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Lang ist es her - die Diskussion um den fallenden Kurs der Allianz.
Wie sieht es nun heute aus:
Name: Allianz
Aktueller Kurs: 162,91 EUR (25.05.07)
Aktien aktuell |
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Moderator GM&P .

Anmeldungsdatum: 21.01.2006 Beiträge: 5849
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Verfasst am: 23.Jun 2007 12:56 Titel: |
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Die Spekulationen rund um die Allianz und ihre Tochter Dresdner Bank treiben den Kurs des Versicherungskonzerns weiter an. Nach Informationen der Wirtschaftswoche prüft die Allianz eine Kooperation mit der französischen Großbank Société Générale. Zuvor hatte es am Markt geheißen, dass das Investmentbanking-Geschäft der Dresdner an eine der beiden US-Investmentbanken Morgan Stanley oder JP Morgan gehen könnte. Womöglich schon am Wochenende.
Die beteiligten Unternehmen lehnten jeglichen Kommentar ab. Die Allianz-Aktie verteuerte sich im Handelsverlauf zwischenzeitlich um mehr als zwei Prozent und gehörte damit in einem von Verlusten geprägten Markt zu den größten Gewinnern im Dax.
Name: Allianz
WKN / ISIN: 840400 / DE0008404005
Börsenplatz: XETRA
Aktueller Kurs: 177,75 EUR (22.06.07)
Bereits am Mittwoch hatten Spekulationen über einen Verkauf der Dresdner Bank den Allianz-Aktien Auftrieb gegeben. Der Börsenbrief „Platow-Brief“ hatte geschrieben, Informationen, dass die Deutsche Bank mit der Allianz über einen Kauf des Privatkundengeschäfts der Dresdner Bank spreche, seien nicht unplausibel. Das Investmentbanking der Dresdner Bank könne an die US-Wettbewerber JPMorgan oder Morgan Stanley gehen. In Finanzkreisen hatte es aber geheißen, es liefen keine Gespräche zwischen Deutscher Bank und Allianz. Mit der Situation vertraute Personen sagten zudem, Häuser wie Morgan Stanley oder JP Morgan würden von einem Kauf der Dresdner Kleinwort kaum profitieren. Diese Szenarien seien deshalb unwahrscheinlich. Mit gut 180 Euro hatten die Allianz-Papiere am Mittwoch den höchsten Stand seit fünf Jahren erreicht.
„Dass eine Allianz offen wäre, sich vom Corporate- und Investmentbanking-Geschäft zu trennen, halte ich nicht für ausgeschlossen“, sagte ein hochrangiger Frankfurter Investmentbanker. „Und wenn es die Möglichkeit gäbe, würden sich das viele ansehen.“ Andererseits sei ein Verkauf der Dresdner Kleinwort und des Firmenkundengeschäft eine überaus komplexe Transaktion. Denn die Einheit müsse aus dem Konzern herausgelöst werden. „Das ist sehr anspruchsvoll“, resümierte der Banker. Ein anderer Brancheninsider schloss dennoch nicht aus, dass sich die Allianz von der Dresdner oder Teilen der Bank trennen könne. „Ganz abwegig ist das nicht“, sagte er.
Es gibt eine Reihe ausländischer Adressen, die auf dem auch im internationalen Vergleich wichtigen deutschen Markt bislang kaum oder noch nicht in der gewünschten Form präsent sind. Dazu gehören auch französische Adressen. Nach dem Bericht der Wirtschaftswoche hat ein Allianz-Aufsichtsrat bestätigt, dass in Führungskreisen ein Aktientausch mit Société Générale geprüft werde. Dabei könnte die Allianz Versicherungsgeschäfte in Frankreich übernehmen, die Franzosen Teile der Dresdner Bank. Die Allianz hätte so weiter Zugriff auf den Vertriebskanal Bank und könnte das Allfinanzkonzept erhalten. Bislang ist die Allianz mit ihrer Versicherungstochter AGF in Frankreich aktiv. Eine darüber hinaus gehende Bankkooperation besteht nicht.
Die Allianz hatte die Dresdner 2001 für rund 24 Milliarden Euro übernommen und über Jahre hinweg mit der Integration gekämpft. Mittlerweile klappt die Zusammenarbeit zwischen Mutter und Tochter besser: Immer mehr Produkte der Allianz werden über die Bankschalter der Dresdner verkauft und umgekehrt. Dennoch zweifeln Analysten zumindest, ob es für die Assekuranz Sinn hat, über die Dresdner auch im Firmenkundengeschäft sowie im Investmentbanking vertreten zu sein.
Ohne Gewähr! Quelle: rtr/sei
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purplepeopleeater Pathfinder
Anmeldungsdatum: 17.11.2003 Beiträge: 483 Wohnort: 74855hassmersheim/NOK/BaWü
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Verfasst am: 25.Jun 2007 20:35 Titel: |
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kann sich doch sehen lassen, ca 140 % plus in 3 jahren!
für einen langweiligen dax-standardwert gar nicht übel!
auf 3jahres-sicht etwa wie der dax, im 5jahres-chart war dieser jedoch wesentlich besser, muss man ehrlicherweise dazusagen!
- der hat sich in 4 jahren glatt verdreifacht!
die dreba-gerüchte sind im grunde uralt.... sie wird wahrscheinlich
aufgeteilt.
das retailgeschäft wird behalten und die investmentsparte geht an bnp oder sg ..... oder vielleicht auch in die staaten... |
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Moderator GM&P .

Anmeldungsdatum: 21.01.2006 Beiträge: 5849
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Verfasst am: 4.Aug 2007 10:47 Titel: |
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Die Allianz ist nach einem starken ersten Halbjahr auf Rekordkurs und hat erstmals eine Gewinnprognose für 2007 abgegeben. „Wir erwarten in diesem Jahr einen Überschuss von rund acht Milliarden Euro“, sagte Vorstandschef Michael Diekmann. Schon 2006 hatten die Münchner mit sieben Milliarden Euro ein neue Rekordmarke gesetzt und so viel verdient wie kein anderes deutsches Unternehmen.
Bis Juni summiert sich der Nettogewinn bereits auf über 5,3 Milliarden Euro. Im zweiten Quartal verzeichnete die Allianz allerdings einen Gewinnrückgang um sechs Prozent auf 2,14 Milliarden Euro. Damit wurden die Analystenerwartungen dennoch leicht übertroffen. Hauptgrund für den Rückgang war ein schlechteres Ergebnis im wichtigsten Konzernbereich, der Schaden/Unfallversicherung. Hier fiel der Überschuss im zweiten Quartal um zwölf Prozent auf 1,38 Milliarden Euro. Die so genannte Schaden/Kosten-Quote stieg um einen Punkt auf 92,9 Prozent. Verantwortlich dafür machte die Allianz die starken Regenfälle in England. Bis zu einer Quote von 100 Prozent sind die Schadenszahlungen und Verwaltungskosten aus Prämieneinnahmen gedeckt.
Name: Allianz
WKN / ISIN: 840400 / DE0008404005
Börsenplatz: XETRA
Aktueller Kurs: 153,79 EUR (04.08.07)
In den restlichen Divisionen verzeichnete der Konzern deutliche Zuwächse. So stieg der Überschuss in der Lebens- und Krankenversicherung um fast die Hälfte auf 479 Millionen Euro. Die Dresdner Bank konnte ihren Überschuss mehr als verdoppeln - zu Buche standen 395 Millionen Euro. Auch in der Vermögensverwaltung erzielte die Allianz ein Plus von fast 50 Prozent auf 134 Millionen Euro.
Begünstigt wurde das Ergebnis auch durch den Verkauf der knapp fünfprozentigen Beteiligung an dem südkoreanischen Versicherer Hana Financial. Der Großteil des Buchgewinns sei im zweiten Quartal verbucht worden, sagte eine Sprecherin. Genaue Zahlen nannte sie zunächst nicht. Analysten schätzen den Buchgewinn auf insgesamt rund 300 Millionen Euro.
Quelle: Welt
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Moderator GM&P .

Anmeldungsdatum: 21.01.2006 Beiträge: 5849
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Verfasst am: 1.März 2008 9:30 Titel: |
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Die Analysten der Landesbank Berlin stufen die Allianz-Aktie von "kaufen" auf "halten" zurück.
Die Allianz habe 2007 ein weiteres Rekordergebnis erzielt. Insbesondere der Bereich Lebens- und Krankenversicherung habe sich als Wachstumsmotor bewährt.
Name: Allianz
WKN / ISIN: 840400 / DE0008404005
Börsenplatz: XETRA
Aktueller Kurs: 117,50 EUR (01.03.08 )
Der Bereich Schaden/Unfall stagniere hingegen. Die Dresdner Bank habe erhebliche Abschreibungen durch die US-Hypothekenkrise hinnehmen müssen.
Insgesamt seien die Analysten durch die Vorlage der Zahlen in ihren Erwartungen bestätigt worden. Für 2008 seien sie in punkto Dresdner Bank noch skeptisch. Offenbar gebe es dort weiteres Abschreibungspotenzial. Ein Verkauf der Bank, ganz oder in Teilen, dürfte derzeit schwierig werden.
Daher reduzieren die Analysten der Landesbank Berlin ihr Rating für die Allianz-Aktie von "kaufen" auf "halten".
Ohne Gewähr! Analyst: Landesbank Berlin
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Moderator GM&P .

Anmeldungsdatum: 21.01.2006 Beiträge: 5849
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Verfasst am: 20.März 2008 17:47 Titel: |
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Nach hier umgesetzt / Mod.
Verfasst am: Do März 20, 2008 17:19 Titel: Allianz
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GM&P Info .

Anmeldungsdatum: 18.01.2006 Beiträge: 2938
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Verfasst am: 9.Apr 2008 20:00 Titel: |
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| Wer vor 10 Jahren die Allianz-Aktie gekauft hat, steht heute bei einem Verlust von -24,3%! |
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Moderator GM&P .

Anmeldungsdatum: 21.01.2006 Beiträge: 5849
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Verfasst am: 29.Apr 2008 7:23 Titel: |
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Der Allfinanzkonzern Allianz gab am Dienstag bekannt, dass er im ersten Quartal 2008 Wertberichtigungen von knapp 0,9 Mrd. Euro erwartet, die infolge der anhaltenden Finanzmarktkrise im Bereich der strukturierten Finanzprodukte der Dresdner Bank vorzunehmen sind.
Name: Allianz
WKN / ISIN: 840400 / DE0008404005
Börsenplatz: XETRA
Aktueller Kurs: 129,65 EUR (29.04.08 )
Wie der Konzern mitteilte, rechnet er für das abgelaufene Quartal mit einem operativen Ergebnis von gut 1,8 Mrd. Euro, nach 2,9 Mrd. Euro im ersten Quartal 2007.
Aufgrund der ungünstigen Börsenkurse wurden im ersten Quartal 2008 die Realisierungsgewinne aus Kapitalanlagen bewusst niedrig gehalten, während im Vorjahresquartal bei günstigen Marktbedingungen 2,0 Mrd. Euro realisiert wurden. Daher liegt der erwartete Quartalsüberschuss mit ca. 1,1 Mrd. Euro deutlich unter dem Vorjahreswert von 3,2 Mrd. Euro.
"Fast 2 Mrd. Euro operatives Ergebnis in diesem schwierigen Marktumfeld unterstreichen unsere nachhaltige Profitabilität. Wir halten daher unser mittelfristiges Ergebnisziel für 2009 nach wie vor für erreichbar, auch wenn dies umso schwieriger wird, je länger die Finanzmarktkrise andauert", so Allianz-Vorstand Helmut Perlet.
Die Aktie des Allianz-Konzerns, der die vollständigen Ergebnisse des ersten Quartals am 9. Mai veröffentlichen wird, schloss gestern bei 130,79 Euro (+0,98 Prozent).
Ohne Gewähr! Quelle: HB
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