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Moderator GM&P .

Anmeldungsdatum: 21.01.2006 Beiträge: 5852
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Verfasst am: 26.Jul 2007 8:02 Titel: BASF |
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Der Analyst von Independent Research, Björn Wolber, stuft die BASF-Aktie unverändert mit "akkumulieren" ein.
Wie der Konzern mitgeteilt hat, steht man in Verkaufsverhandlungen mit einem nicht namentlich genannten Bieter über die Styrol-Kunststoffe. Mit Styrol-Kunststoffen hat BASF im letzten Jahr 3,2 Mrd. Euro umgesetzt. Die Analysten prognostizieren einen Verkaufserlös in Höhe von 1,75 bis 2,25 Mrd. Euro. Gleichfalls wird der geplante Verkauf begrüßt, da er konsequent die Strategie von BASF fortsetzt, den Konzern weniger anfällig für Konjunkturschwankungen zu machen.
Die Analysten von Independent Research bekräftigen ihr "akkumulieren"-Rating für die BASF-Aktie und sehen das Kursziel weiterhin bei 100 Euro.
Name: BASF
WKN / ISIN: 515100 / DE0005151005
Börsenplatz: L&S
Aktueller Kurs: 95,61 EUR (25.07.07)
BASF baut sein Geschäft mit Pflanzentechnologie aus. Die Kartoffel zur industriellen Stärkeproduktion - eines der Vorzeigeprojekte - soll dem Weltmarktführer jährlich 20 bis 30 Mio. Euro Lizenzgebühren bringen.
Das sei der Spitzenwert in fünf bis zehn Jahren nach Markteinführung, sagte am Dienstag Hans Kast, Geschäftsführer der BASF-Sparte Plant Science. 2008 will BASF die gentechnisch veränderte Kartoffel kommerziell verwerten.
Für einen Konzern mit 53 Mrd. Euro Jahreserlösen ist das kein massiver Umsatzbringer. Die Kartoffel ist aber ein Prestigeprojekt in einem Feld, das BASF als Wachstumstreiber ansieht: Der Weltmarkt für Pflanzenbiotechnologie wird nach Kasts Worten bis 2025 auf 50 Mrd. $ anschwellen - von jetzt 2,5 Mrd. $.
BASF geht gerade in die Offensive, was sein Geschäft mit genetisch veränderten Produkten angeht. Kritiker fürchten Gesundheitsschäden durch das Manipulieren am Erbgut von Pflanzen - auch wenn sie nicht zum Verzehr gedacht sind. Die BASF-Kartoffel mit Namen Amflora soll als Rohstoff für Papier-, Textil- und Klebstofffirmen dienen, die in großem Maß die Stärke Amylopektin benötigen. Herkömmliche Kartoffeln enthalten daneben noch eine zweite Stärkeform, Amylose. Weil beide nicht sauber trennbar sind, ist in Amflora das Gen zur Amylose-Produktion abgeschaltet.
Der Weg zur Genehmigung in der EU ist inzwischen fast frei. Zwar ergab sich unter den Landwirtschaftsministern vorige Woche keine Mehrheit für die Zulassung. Weil aber auch keine Mehrheit dagegen zustande kam, fällt die Entscheidung an die EU-Kommission zurück - und die befürwortet die Zulassung.
Damit würde die EU erstmals seit 1998 wieder eine genmodifizierte Pflanze zum Anbau freigeben. Von 1998 bis 2004 hatte es ein De-facto-Moratorium gegeben, und auch danach wurden keine Zulassungen mehr erteilt. Der Grünen-Europaabgeordnete Friedrich Wilhelm Graefe zu Baringdorf warnt vor einer Vermischung mit Lebensmittel- oder Futterkartoffeln: "Eine Ausbreitung der Kartoffel auch auf Nachbarfelder, zum Beispiel durch Erntemaschinen, kann nicht ausgeschlossen werden."
BASF-Vorstand Peter Oakley wies die Kritik zurück. Es sei kein Fall bekannt, in dem modifizierte Produkte Menschen geschadet hätten, sagte er in Limburgerhof.
BASF-Chef Jürgen Hambrecht konstatiert öfters eine Biotech-Feindseligkeit der Deutschen, die das Land als Forschungsstandort gefährde. Das sei in den USA anders. Insofern hat Oakley bald eine Sorge weniger: Er werde 2008 nach Amerika zurückkehren, sagte er der FTD. Nach 30 Jahren in einem chemischen Großkonzern wolle er etwas anderes machen. BASF hat gerade einen Umbau im Vorstand angekündigt, in dessen Rahmen Oakley das Unternehmen verlassen wird.
Ohne Gewähr! Quelle: FTD/ariva
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Moderator GM&P .

Anmeldungsdatum: 21.01.2006 Beiträge: 5852
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Verfasst am: 27.Apr 2008 7:56 Titel: |
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Die Analystin der SEB, Oana Floares, stuft die BASF-Aktie mit dem Rating "buy" ein.
Im ersten Quartal 2008 habe die Gesellschaft einen stattlichen Erlöszuwachs auf 15.921 Mio. EUR (+8,8% gg. VJ) erzielt. Dabei hätten sowohl Mengen (+8%) als auch Preise (+7%) erhöht werden können; die Währungseffekte hätten hingegen 7%-Punkte gekostet.
Die Sparte Öl & Gas habe den kräftigsten Anstieg (+26,1%) dank der höheren Ölpreise sowie der Ausweitung der Erdgasproduktion verzeichnet. Das EBIT habe sich ebenfalls sehr dynamisch entwickelt (2.303 Mio. EUR; Marge: 14,5% nach 13,7% im Vorjahr). Das Nettoergebnis habe sich auf 1.170 (VJ: 1.035) Mio. EUR belaufen.
Name: BASF
Land / Branche: Deutschland / Chemie
WKN / ISIN: 515100 / DE0005151005
Börsenplatz: L&S
Aktueller Kurs: 90,94 EUR (27.04.08 )
www.basf.de
Die Analysten würden davon ausgehen, dass die Ludwigshafener auch im laufenden Geschäftsjahr dank des weiterhin bestehenden Preisüberwälzungsspielraums und wohl höherer Überschüsse in der Öl- und Gassparte einen robusten Ertragszuwachs verzeichnen würden. Die Gesellschaft selbst habe die Wachstumsaussichten bekräftigt, allerdings nur unter den Prämissen einer Euro- sowie Ölpreisnotierung bei 1,50 USD bzw. 90 USD (zuvor 1,45 USD bzw. 78 USD).
Die dynamische Geschäftsentwicklung sollte zunächst anhalten. Der geplante Verkauf von Teilen der Styrol-Kunststoffsparte (Umsatz bei rund 3 Mrd. EUR) bis Mitte 2008 sollte die Basis für gezielte weitere Akquisitionen in Richtung Spezialitäten stärken. Dafür würden ebenfalls die hohen operativen Cashflows sprechen. Zu den positiven Aspekten würden auch nachhaltige Dividendenzahlungen und eine hohe Dividendenrendite von 4,2% gehören. Das aktuelle Aktienrückkaufprogramm (460 Mio. EUR bis Ende 2008) solle auch in 2009 fortgeführt werden.
Sofern sich die trüben Konjunkturperspektiven im Laufe des Jahres im europäischen Raum ebenfalls verfestigen sollten, wären die zyklischen Geschäftsbereiche überproportional von einem Abschwung betroffen. Ein steigender Ölpreis verbessere einerseits das operative Ergebnis der Sparte Öl & Gas, könnte andererseits die Kostenseite in den Chemikalien- und Kunststoffsparten weiter verschlechtern. Wingas verspreche langfristig Erfolg, bei Engagements in Russland bestünden aber grundsätzlich auch politische Risiken.
Die Analysten der SEB reduzieren ihr Kursziel - vor dem Hintergrund der derzeitig hohen Notierungen von Euro und Ölpreis - leicht auf 104 EUR (vorher 108 EUR) und bewerten die BASF-Aktie mit "buy".
Ohne Gewähr! Analyst: SEB
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