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Moderator GM&P .

Anmeldungsdatum: 21.01.2006 Beiträge: 5909
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Verfasst am: 5.Jun 2007 17:44 Titel: Bei Autoaktien auf Nachzügler setzen |
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In den vergangenen Monaten haben vor allem Großinvestoren die Autoaktien kräftig angetrieben. Doch langfristig zählt auch bei diesen Werten wieder das eigentliche Geschäft. Anleger sollten daher rechtzeitig auf die richtigen Favoriten setzen.
Leichter geworden ist das Geschäft für die europäischen Automobilkonzerne in den vergangenen Monaten nicht. Noch immer lasten der hohe Ölpreis, Rabattschlachten und Diskussionen über Feinstaubbelastungen auf den Bilanzen der Unternehmen. Zumindest an der Börse scheint dies jedoch niemand zu interessieren. Denn obwohl die Risiken ständig steigen, ist nach Ansicht vieler Experten kein Ende der Kursrally in Sicht.
Allein seit Jahresanfang schossen die Aktien von
Name: BMW
WKN / ISIN: 519000 / DE0005190003
Aktueller Kurs: 49,87 EUR (04.06.07)
Name: Peugeot
WKN / ISIN: 852363 / FR0000121501
Aktueller Kurs: 59,55 EUR (04.06.07)
Name: FIAT
WKN / ISIN: 860007 / IT0001976403
Aktueller Kurs: 21,25 EUR (04.06.07)
rund 15 Prozent in die Höhe, die Papiere von
Name: Volkswagen
WKN / ISIN: 766400 / DE0007664005
Aktueller Kurs: 115,21 EUR (04.06.07)
erzielten ein Plus von knapp über 30 Prozent.
Die Anteilsscheine von Daimler-Chrysler notieren sogar 40 Prozent über dem Wert vom Jahresanfang. Kaum eine andere Branche konnte im selben Zeitraum so kontinuierlich zulegen. Angetrieben werden die Titel vor allem von zahlreichen Übernahmen und Spekulationen auf weitere große Deals. Zuletzt hatten Gerüchte, dass BMW die Ford-Tochter
Name: Volvo
WKN / ISIN: 855689 / SE0000115446
Aktueller Kurs: 16,09 EUR (04.06.07)
kaufen könnte, den Kurs der Münchener angeheizt.
Vor allem aber die Aufspaltung des Branchenriesen Daimler-Chrysler war ein Turbo für die Kurse. 80 Prozent der US-Tochter hält künftig die Beteiligungsgesellschaft Cerberus.
Und genau hierauf setzen die Anleger. Doch blind auf derartige Spekulationen vertrauen sollten sie nicht. Auch die erste große Übernahmewelle in den 90er-Jahren war schneller vorbei, als manch ein Aktionär dachte. Immerhin sind viele Automobilproduzenten durch Staatsbeteiligungen oder durch starke Eigentümerfamilien wie etwa bei BMW vor einer Übernahme geschützt.
Und spätestens wenn die Euphorie auch am Markt gänzlich verschwunden ist, zählt an der Börse wieder das angestammte Geschäft. Entscheidend ist daher wieder, wie profitabel die Unternehmen wirtschaften. Vor allem, da viele Unternehmen die Restrukturieren zumindest angefangen und teilweise sogar bereits abgeschlossen haben.
Die meisten Experten sind sich einig: Gute Chancen haben momentan vor allem Nachzügler. Zu den Favoriten zählen beispielsweise des Premiumherstellers BMW. Doch auch die lange verschmähten Massenhersteller wie Peugeot und Fiat werden wieder interessant. Immerhin haben diese sich weit vor den Premiumproduzenten den neuen Anforderungen an Umweltbewusstsein gestellt und bereits angefangen, ihre Modellpalette anzupasssen.
Das kann jedoch nicht darüber hinwegtäuschen, dass nicht alle Konzerne ihre ambitionierten Ziele erreichen können. Wer daher auf Nummer sicher gehen will, investiert lieber in Zertifikate. Diese bieten - je nach Ausgestaltung - zumindest einen Teilschutz vor drohenden Kursverlusten.
Attraktive Discounter mit einem ordentlichen Puffer beispielsweise auf BMW bieten die Dresdner Bank (WKN DR5XU0) oder Sal. Oppenheim (WKN SDL1G5) an.
Massenhersteller decken etwa BNP Paribas (Renault, WKN BN4X3K) oder die
Commerzbank (Fiat, WKN CB5TTQ) ab.
Quelle: HB |
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