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Moderator GM&P .

Anmeldungsdatum: 21.01.2006 Beiträge: 5918
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Verfasst am: 23.Jun 2007 9:23 Titel: Blackstone Group LP |
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Der erste Kurs der Aktien der Blackstone Group LP, einer der größten Private Equity-Gesellschaften der Welt, lag am gestrigen Freitag bei 36,45 Dollar und damit deutlich über dem Ausgabepreis.
Den Blackstone-Mitgründern Stephen Schwarzman (60) und Peter Peterson (81) fließen durch das IPO gemeinsam 2,4 Mrd. Dollar zu. In einer separaten Transaktion wird Blackstone einen fast 10-prozentigen Anteil an China verkaufen, womit zu den genannten IPO-Erlösen weitere 3 Mrd. Dollar hinzukommen
Blackstone wurde 1985 als kleine Investmentbank-Boutique gegründet und hat sich zu einem globalen Finanzkonglomerat entwickelt. Das Unternehmen, das weltweit mehr als 700 Mitarbeiter beschäftigt, investiert in Private Equity, Immobilien, Dachfondskonstrukte in Zusammenhang mit Hedgefonds und Unternehmensanleihen. Es verfügt zudem über eine Corporate Advisory-Sparte
Die Gesellschaft mit Sitz in New York, an der auch der US-Versicherungskonzern American International Group Inc. (AIG) beteiligt ist, verfügte zum 1. Mai 2007 über ein verwaltetes Vermögen von 88,4 Mrd. Dollar. Der Gewinn im ersten Quartal hat sich von 487,2 Mio. Dollar auf 1,13 Mrd. Dollar mehr als verdoppelt.
Name: Blackstone Group LP
WKN / ISIN: A0MSM5 / US09253U1088
Börsenplatz: München
Aktueller Kurs: 26,66 EUR (22.06.07)
Blackstone-Chef Stephen Schwarzman dürfte mehr als froh über die gute Nachfrage nach den Aktien seines Unternehmens sein, wurde es auf den letzten Metern doch noch einmal eng. Monatelang hatte der Finanzmagnat den Börsengang seiner Firma bis ins Detail vorbereitet. 17 Investmentbanken begleiten die Neuemission. Mehrere PR-Agenturen sollten dafür sorgen, dass die Investoren den Börsenneuling mit offenen Armen empfangen. Und dann das: Eine Woche vor dem ersten Handelstag starten zwei US-Senatoren eine Gesetzesinitiative, die seitdem in Washington als „Blackstone-Steuer“ Furore macht. Dahinter verbirgt sich das wachsende Misstrauen nicht nur in der amerikanischen Öffentlichkeit gegenüber den bislang weitgehend im Verborgenen wirkenden privaten Finanzinvestoren.
Statt wie bisher 15 Prozent soll Blackstone an der Börse bis zu 35 Prozent seiner Gewinne an den Fiskus abführen. Pflichtgemäß musste die Buy-out-Firma ihre potenziellen Anleger daran erinnern, dass die steuerpolitischen Querschüsse aus Washington die „Steuerlast erheblich erhöhen und den Wert der Anteile mindern könnten“. Experten halten langfristig einen Abschlag von bis zu 20 Prozent für möglich. In den nächsten fünf Jahren hat Blackstone vermutlich erst einmal Ruhe. Schafft das Steuervorhaben es bis ins Gesetzbuch, soll eine Karenzzeit bis 2012 gelten.
Noch am Donnerstagabend forderten Abgeordnete des Kongresses die US-Börsenaufsicht SEC auf, den Börsengang zu verschieben und zunächst eine Anhörung im Kongress abzuwarten. Die Öffentlichkeit und potenzielle Investoren würden durch den Börsengang neuen Unsicherheiten ausgesetzt, schrieb der demokratische Abgeordnete und Leiter des zuständigen Ausschusses, Henry Waxman, in einem Brief an SEC-Chef Christopher Cox. Mitunterzeichner des Briefs war auch der demokratische Abgeordnete Dennis Kucinich.
Die Investoren haben sich aber nicht abschrecken lassen. Die Nachfrage nach Blackstone-Anteilen sei sehr groß, heißt es an der Wall Street. Darauf deutet auch der hohe Ausgabepreis der Papiere hin.
Die Gruppe berät ihre Kunden auch bei Fusionen und Übernahmen und ist einer der größten Immobilieninvestoren der Welt. Abgerundet wird die Produktpalette durch Hedge-Fonds, Finanzierungen und Schuldenmanagement. Damit gleicht Blackstone immer stärker klassischen Investmentbanken wie Goldman Sachs. Experten erwarten daher nach dem Börsengang einen harten Wettbewerb mit den Goldmännern. „Das wird ein Schaukampf zwischen zwei Weltklasse-Athleten“, sagt Henry Wu, Professor für Wirtschaftsrecht an der Universität Texas.
Für Zündstoff sorgen die Börsenpläne von Blackstone auch in der Debatte über eine bessere Unternehmensführung (Corporate Governance). Firmenchef Schwarzman will zwar das Geld der Investoren einsammeln, ihre Mitsprache soll jedoch auf ein Minimum begrenzt werden. Um Schwarzman und seinen Partnern die absolute Kontrolle zu sichern, wird Blackstone als „Partnerschaft“ an die Börse gehen. Das bedeutet, dass die neuen Anteilseigner weder Einfluss auf die Wahl der Spitzenmanager haben, noch bei strategischen Entscheidungen mitreden können. Unabhängige Direktoren in der Führung wird es ebenso wenig geben wie einen Ausschuss zur Kontrolle der Managergehälter. Auch auf den üblichen Quartalsausblick müssen die Investoren verzichten. „Wir wollen ein etwas anderes Börsenunternehmen sein“, schreibt Blackstone in seinem Prospekt. Ähnliche Töne schlug auch Google bei seinem Debüt an.
Wenn es wider Erwarten an der kapitalistischen Börse doch nicht so gut laufen sollte, hat Schwarzman noch einen kommunistischen Joker im Ärmel. Kürzlich einigte er sich mit den Politkommissaren in Peking darauf, dass China knapp zehn Prozent der Blackstone-Anteile für rund 3 Mrd. Dollar übernimmt.
Quelle: HB
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Moderator GM&P .

Anmeldungsdatum: 21.01.2006 Beiträge: 5918
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Verfasst am: 4.Jul 2007 9:06 Titel: |
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Der US-Finanzinvestor Blackstone übernimmt die Hilton Hotels und legt dafür rund 26 Milliarden Dollar auf den Tisch. Hilton besitzt oder betreibt 2800 Hotels weltweit. Eines der bekanntesten davon ist das Waldorf-Astoria in New York.
Das Hilton-Führungsgremium habe dem Verkauf bereits zugestimmt, teilte Blackstone mit. Die Übernahme solle im vierten Quartal 2007 abgeschlossen werden. Eine Zerschlagung sei nicht geplant. Blackstone hat für den Hilton-Kauf Finanzierungszusagen von Bear Stearns, Bank of America, Deutsche Bank, Morgan Stanley und Goldman Sachs erhalten.
Name: Blackstone Group LP
WKN / ISIN: A0MSM5 / US09253U1088
Börsenplatz: München
Aktueller Kurs: 21,59 EUR (03.07.07)
Blackstone, das im vergangenen Monat bei seinem Börsengang 4,1 Milliarden Dollar eingenommen hat, kündigte Investitionen in die Hotels an. Blackstone ist bereits ein wichtiger Mitspieler im internationalen Hotelgeschäft; in den USA und Europa besitzt der Finanzinvestor über 100.000 Hotelzimmer.
Gewerkschaftsvertreter zeigten sich zufrieden. Blackstone habe sich in der Vergangenheit als fairer Partner für abertausende Hotelmitarbeiter erwiesen, erklärte Gewerkschaftspräsident Bruce Raynor von der Organisation Unite Here.
Die Übernahme bedeutet auch einen Geldregen für Barron Hilton, den Grossvater des Society-Sternchens Paris Hilton. Er besitzt nach Unternehmensangaben 5,3 Prozent der Hilton-Aktien und kontrolliert über eine Stiftung noch knapp 21 Millionen weitere Aktien.
Hilton ist eine der weltgrössten Hotelgruppen. Der Konzern kontrolliert 2800 Hotels mit 480'000 Zimmern in 76 Ländern und beschäftigt 100'000 Mitarbeiter. Hilton hatte im vergangenen Jahr einen Umsatz von 8,2 Milliarden Dollar erzielt. Zu seinen Luxus-Hotelketten zählen unter anderem neben den Hilton Hotels auch Conrad Hotels and Resorts, Doubletree, Embassy Suites, Hampton Inn und die Waldorf-Astoria Collection. Deren wichtigstes Hotel ist das Waldorf-Astoria in New York.
Quelle: tagesanzeiger
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Moderator GM&P .

Anmeldungsdatum: 21.01.2006 Beiträge: 5918
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Verfasst am: 19.Sep 2007 12:54 Titel: |
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Die Aktionäre der US-Hotelkette Hilton Hotels Corp. haben die Übernahme durch die amerikanische Private-Equity-Gesellschaft Blackstone Group LP genehmigt. Dies teilte das Unternehmen am Dienstag mit.
Das Unternehmen selbst hatte dem Übernahmeangebot, das Hilton Hotels mit 20,1 Mrd. Dollar bewertet, bereits Anfang Juli zugestimmt. Inklusive der Übernahme von Verbindlichkeiten hat die Transaktion ein Volumen von 26 Mrd. Dollar.
Name: Blackstone Group LP
WKN / ISIN: A0MSM5 / US09253U1088
Börsenplatz: München
Aktueller Kurs: 17,68 EUR (19.09.07)
Mit der Übernahme von Hilton Hotels wird Blackstone zum weltgrößten Hoteleigentümer. Die Private-Equity-Firma verfügt bereits über ein signifikantes Hotel-Portfolio mit mehr als 100.000 Hotelzimmern in den USA und Europa, darunter die Marken La Quinta Inns and Suites sowie LXR Luxury Resorts and Hotels.
Der britische Konditorei- und Getränkekonzern Cadbury Schweppes plc hat Presseangaben zufolge eine zweite Offerte zwischen 6,4 und 6,9 Mrd. Britischen Pfund für seine Getränkesparte von einem Konsortium bestehend aus der Blackstone Group LP, KKR und Lion Capital zurückgewiesen.
Ohne Gewähr! Quelle: ariva
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