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Moderator GM&P .

Anmeldungsdatum: 21.01.2006 Beiträge: 5918
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Verfasst am: 16.März 2007 7:19 Titel: Die Jubelaktie von Goldman Sachs : ( Verkaufen! ) |
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Hier kommt sie, die Jubelaktie: Ihr Quartalsgewinn bricht einmal mehr Rekorde, die Bestmarke übertrifft die Schätzung auch des hoffnungsvollsten Analysten. Und was tut die Aktie? Am Tag der Datenveröffentlichung fällt sie so stark wie der Gesamtmarkt.
Das war am Dienstag und ist kein gutes Zeichen. Die Rede ist von Goldman Sachs, der Geldmaschine der Wall Street.
Goldman ist Herz und Kreislauf der Geldbranche in einem. Kein Unternehmen hält das Finanzsystem mit Wertpapier- und Derivatehandel, mit InvestmentBanking, mit der Beratung bei Firmenkäufen und Börsengängen so in Schwung wie dieses. Den Goldmännern geht es prächtig, denn das Geld- und Börsengeschäft rund um den Globus boomt und hat sich in den vergangenen Jahren sogar noch beschleunigt.
Wer das voraussah, der ist mit Aktien der Goldmänner bestens gefahren. In den vergangenen drei Jahren kamen die amerikanischen Standardwerte nur um etwa ein Drittel voran. Die Goldman-Aktie dagegen ist heute viermal so teuer wie damals. Besser als dem Aktionär ging es wohl nur den dort Beschäftigten: Die Deal-Einfädler sind in Partylaune, kassieren millionenschwere Boni und liefern damit sogar den Boulevardzeitungen Schlagzeilen.
Goldman-Chef Lloyd Blankfein kassierte im letzten Jahr ganz groß ab. Er strich über 53 Millionen Dollar an Boni ein. Das war Rekord für Wall-Street-Verhältnisse. Auch die Mitarbeiter haben keinen Grund zur Klage. Allein im ersten Quartal dieses Jahres zahlte die Firma jedem im Schnitt knapp 230 000 Dollar – die wichtigen Boni sind darin noch nicht enthalten.
Aus Börsensicht ähnelt die Goldman-Aktie einem Optionsschein auf die Wall-Street-Stimmung, einem mit hohem Hebel und unendlich langer Laufzeit. In der Hausse ist alles prima. Aber würde die Stimmung am Gesamtmarkt nachhaltig umschlagen, müssten die Goldmänner leiden. Der Hebel funktioniert in beide Richtungen und deshalb auch nach unten. Eine Börsenabkühlung würde das Interesse an Finanztransaktionen in den Keller rutschen lassen.
Aber da sei Blankfein vor. Der Firmenchef strotzte bei seinem Geschäftsausblick vor Optimismus. Er lehnt sich damit ziemlich weit aus dem Fenster. Das aktuelle Krisenthema an der Wall Street um die Hypothekendarlehen schlechter Qualität wischt er vom Tisch. Goldman ist nur moderat betroffen, sagte er unverdrossen.
Für engagierte Anleger lautet das Gebot der Stunde: Verkaufen, sollten sie an eine nachhaltige Korrektur der Märkte glauben. Wenn die Wall Street hüstelt, kämpfen Dealmaker Marke Goldman mit einer Lungenentzündung. Dazu passen die starken Kursabschläge bei einigen konkurrierenden Investmentbanken in der Börsenkorrektur der vergangenen Tage. Bisher hat sich Primus Goldman recht tapfer gehalten, doch Bear Stearns probte schon die Kurs-Talfahrt.Einem anhaltenden Börsendrift können sich auch die Goldman-Anteile nicht entziehen.
Quelle:HB |
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Moderator GM&P .

Anmeldungsdatum: 21.01.2006 Beiträge: 5918
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Verfasst am: 14.Aug 2007 7:56 Titel: |
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Ein milliardenschwerer Hedgefonds der amerikanischen Bankgesellschaft Goldman Sachs Group Inc. ist in Zusammenhang mit den jüngsten Verwerfungen an den internationalen Kapitalmärkten in Schwierigkeiten geraten. Dies teilte die US-Investmentbank am Montag mit.
Laut der Pressemitteilung war es bei dem durch Goldman Sachs verwalteten Investmentfonds Global Equity Opportunities (GEO) im Zuge der zuletzt gesehenen Ereignissen an den internationalen Kapitalmärkten zu Verlusten gekommen, da sich die quantitativen Bewertungskriterien, an denen sich die zur Steuerung des Fonds eingesetzten Algorithmen orientieren, durch die Zunahme der Volatilitäten verändert hatten. Dadurch war es bei dem ursprünglich rund 3,6 Mrd. Dollar schweren Fonds GEO zu deutlichen Verlusten gekommen, deren Höhe jedoch nicht von Goldman Sachs beziffert wurden.
In diesem Zusammenhang haben Goldman Sachs und weitere Investoren, zu denen unter anderem C.V. Starr & Co., Inc., Perry Capital LLC und Eli Broad gehören, heute weitere 3 Mrd. Dollar in den in Schieflage geratenen Fonds investiert.
Gleichzeitig wurden die Risikoparameter und weitere Kriterien zur Anlagepolitik des Fonds geändert, um eine gemäßigtere Investment-Politik zu verfolgen, hieß es weiter.
Name: Goldman Sachs Group Inc.
WKN / ISIN: 920332 / US38141G1040
Börsenplatz: L&S
Aktueller Kurs: 130,02 EUR (14.08.07)
GEO ist ein Fonds, der computergesteuerte quantitative Investmentstrategien einsetzt. Mehrere dieser sogenannten „Quant“- Fonds hatten wegen der massiven Schwankungen und Störungen in den Finanzmärkten und an den globalen Börsen an Wert verloren.
Auch zwei weitere, weitgehend als Sorgenkinder bereits bekannte Fonds, Global Alpha sowie der North American Equities Opportunities Fund, hätten wegen der Turbulenzen an Wert verloren, teilte Goldman Sachs weiter mit. Global Alpha habe seit Jahresbeginn 27 Prozent an Wert eingebüßt, die Hälfte davon in der vergangenen Woche. Man habe deswegen bei den Fonds nun das Risikopotenzial gesenkt und den Fremdfinanzierungsgrad heruntergefahren, hieß es weiter von Goldman Sachs. Die Bank äußerst sich in der Regel äußerst selten zur Entwicklung einzelner Spekulationsprodukte.
Global Alpha ist nach Aussage von Beobachtern ein sogenannter Quant Fund, ein Hedgefonds, der anhand von Computermodellen seine Strategie bestimmt. Promovierte Mathematiker entwickeln die komplexen Programme aufgrund der Analyse und Hochrechnung von Marktstatistiken und Trends. Doch die Systeme greifen offenbar bei den Turbulenzen nicht mehr richtig.
Ohne Gewähr! Quelle: HB/ariva
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