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Moderator GM&P .

Anmeldungsdatum: 21.01.2006 Beiträge: 5916
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Verfasst am: 5.Jun 2007 18:36 Titel: FIDOR AG |
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Seit wenigen Tagen ist der IPTV-Finanzsender Fidor.TV auf Sendung, Europa's einziges Community-TV-Angebot. Die Plattform des Betreibers Fidor AG kombiniert erstmals Web-TV, Fernsehen und Finanzinformationen - nur eine von vielen Internet-Geschäftsideen der Münchener Gesellschaft.
Name: FIDOR AG
Land / Branche: Deutschland / Dienstleistung
WKN / ISIN: A0MKYF / DE000A0MKYF1
Börsenplatz: Frankfurt
Aktueller Kurs: 16,75 EUR (04.06.07)
Kursziel: 25,00 EUR
www.fidor.de
An der Spitze des Unternehmens steht mit Matthias Kröner ein alter Bekannter. Er war neben Martin Kölsch 1994 Mitbegründer der DAB-Bank und mit damals knapp 30 einer der jüngsten Vorstandschefs eines Bankhauses. Acht Jahre später gingen die beiden Manager schließlich eigene Wege und gründeten 2003 FIDOR.
„Internet/e-commerce“ in Verbindung mit „Finanzdienstleistung“ hat sich das Unternehmen auf die Fahnen geschrieben. Die Unternehmensgruppe sieht sich dabei als ein „integrierter Player“, der vier Unternehmen aus dem Dienstleistungssektor zusammenfasst und eng verknüpft: Sparschwein AG, SP Capital, UProm TV und Zieltraffic. Das Netzwerk vereint die Fähigkeit zur Marktsegmentierung, Zielgruppendefinition, effizienten Adress- und Kundengewinnung, Gestaltung proprietärer Produkte sowie Produkt Management. Somit entsteht eine weitestgehende Abdeckung der Wertschöpfungskette, die mit einer Steigerung des Deckungsbeitrags bei gleichzeitiger Senkung der Kundengewinnungskosten einhergeht.
Fidor zeichnet eine hohe Spezialisierung bei breiter Aufstellung aus. Die schnell wachsende und profitable Vertriebsgruppe konzentriert sich auf skalierbare Medien, wie Internet, Handy oder TV. Die Vorteile dieses Modelles liegen auf der Hand: Ob 100.000 Euro oder 1 Million am Tag - der Aufwand bleibt nahezu gleich.
Bekanntester Fidor-Ableger ist nach wie vor die Sparschwein AG, die ihr erstes Geld mit Kunden verdiente, die „totes Kapital“ beim Internet-Auktionshaus Ebay versilbern wollten. Die Sparschwein AG sorgt für den Vertrieb, die Abwicklung liegt bei einem Outsourcing-Partner. Mittlerweile verkauft das Unternehmen nicht nur physische Gegenstände für Privatleute sondern bietet auch diverse Finanzdienstleistungen und Services an, die man vielfach vergeblich in der Offline-Welt sucht. Etwa die Hälfte der Fidor-Umsätze bringt das Sparschwein ein!
Aktuell wird die Tochter zu einer Vertriebsplattform für visionäre Finanzdienstleistungen ausgebaut. So bietet man beispielsweise zusammen mit der Karstadt-Quelle-Bank ein hochverzinsliches Tagesgeldkonto an. Das so genannte „Traumzinskonto“ besticht mit 4,25% Zinsen. Zusätzlich können Kunden beim Einkauf bei Premium-Partnern bis zu 6% sparen!
Ebenfalls mit der Grundidee, totes Kapital wieder zu beleben, verdient der Fidor-Ableger SP Capital im Zweitmarkt-Geschäft mit Lebensversicherungen sowie geschlossenen Fonds gutes Geld. Mit ihrem innovativen Ansatz hat sich die SP Capital schnell einen Namen als unabhängiger und verbraucherfreundlicher Dienstleister gemacht. Die Fidor-Tochter Zieltraffic fungiert als Online-Marketing-Dienstleister, der vor allem auf Versicherungs-, Finanzprodukte und - dienstleistungen spezialisiert ist.
Fidor hat es verstanden binnen weniger Jahre ein profitables Geschäftsmodell auf- und auszubauen. Nach 6 Mio. Euro Pro forma Umsatz im Jahr 2005 gingen im Folgejahr etwa 13 Mio. Euro durch die Bücher der Gruppe. Zugleich wurde im operativen Geschäft die Gewinnschwelle überschritten.
Wie wir hören, lief das erste Quartal 2007 sehr gut: So erreichte der Umsatz 4,6 Mio. Euro - eine Steigerung um gut 60% gegenüber dem Vergleichszeitraum des Vorjahres.
Das rein operative Ergebnis zugleich binnen Jahresfrist um stolze 145% gesteigert! Es kommt wohl noch besser, denn Fidor erreicht gemein hin erst im vierten Quartal den Höhepunkt seines Geschäftsjahres. Vor diesem Hintergrund ist die Gesellschaft noch für die eine oder andere Überraschung gut!
Wir rechnen im Gesamtjahr 2007 mit rund 20 Mio. Euro Umsatz sowie einer EBIT-Verdoppelung auf 2 Mio. Euro. 2008 sollten dann bereits 1 Euro je Aktie verdient werden, denn das Fidor-Geschäft brummt: So hat sich beispielsweise das Wachstum der Fidor-Tochter SP Capital im LV-Zweitmarkt im Quartalsvergleich verzehnfacht! Das im Februar 2007 gestartete „Traumzinskonto“ hat heute bereits an die 3.000 Kunden und erfreut sich großer Akzeptanz – Tendenz steigend.
Ähnliche Erfolge erwarten wir auch in anderen, jungen Geschäftsfeldern und sehen die Aktie vor einer Neubewertung. Aktuell kommt das Fidor-Papier bei Kursen um 16 Euro nach unserer Schätzung auf ein Kurs/Gewinn-Verhältnis (KGV 2008) in gleicher Höhe. Der Marktwert: schlappe 45 Mio. Euro!
Fidor geht erfolgreich unkonventionelle Wege. Dies sollte sich auch in einer adäquaten Bewertung widerspiegeln: Wir sehen hier deshalb Potenzial bis 25 Euro!
Ohne Gewähr! Quelle: small-cap
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Moderator GM&P .

Anmeldungsdatum: 21.01.2006 Beiträge: 5916
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Verfasst am: 24.Aug 2007 5:56 Titel: |
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"Die FIDOR AG befindet sich voll auf Kurs und baut die eigene Position kontinuierlich aus" - dies war die Kernbotschaft von Martin Kölsch, Vorstandsprecher der FIDOR AG an die Aktionäre der FIDOR AG, die anlässlich der ordentlichen Hauptversammlung der Einladung nach München gefolgt waren.
Zur Jahresmitte stehen bei der FIDOR AG rund 10 Millionen Euro Umsatz zu Buche. "Da erfahrungsgemäß das vierte Quartal das stärkste ist, bekräftigt das FIDOR-Management nochmals die zu Jahresbeginn geäußerte Prognose von 20 Millionen Euro Jahresumsatz und 2 Millionen Euro EBIT in der Gruppe", erklärt Kölsch.
Die Hauptversammlung verlief sehr harmonisch: rund 81 Prozent des Kapitals der Gesellschaft war anwesend. Die weite Mehrheit der FIDOR-Anträge wurde einstimmig mit 100 Prozent des anwesenden Kapitals verabschiedet. Lediglich zu zwei von 14 Beschlüssen gab es eine Enthaltung, sowie einmal auch Nein-Stimmen. Dennoch lag auch hier die Akzeptanz-Quote bei über 99 Prozent des anwesenden Kapitals.
Kölsch erläuterte im Rahmen der Hauptversammlung der FIDOR AG die weitere strategische Vorgehensweise des Unternehmens: "Im bestehenden Kerngeschäft, dem Vertrieb von Finanzdienstleistungen, ist die FIDOR AG sehr gut positioniert. FIDOR deckt nicht nur die komplette Klaviatur des klassischen Online-Vertriebs wie Suchmaschinen Marketing, Affiliate-Vertrieb etcetera ab, sondern nutzt auch gezielt aktuelle Trends, beispielsweise Bewegtbild im Internet, Web 2.0- Anwendungen oder den Aufbau und Einsatz so genannter Online-Communities."
Kölsch skizzierte die nächsten Meilensteine für FIDOR: "Noch in diesem Jahr werden wir unsere Minderheitsbeteiligungen in einem eigens hierfür geschaffenen Fonds, dem F-EVO (Financial Evolution)-Fonds bündeln und so das operative Geschäft vom Beteiligungsgeschäft konsequent trennen. Ein weiterer Schritt ist die erhoffte Erteilung der Vollbank-Lizenz durch die BaFin. Dieser folgt die Arbeit am Wertpapierprospekt der FIDOR Aktie. Wir planen ein erstes öffentliches Angebot, abhängig von der Marktsituation im ersten Halbjahr 2008".
Name: FIDOR AG
Land / Branche: Deutschland / Dienstleistung
WKN / ISIN: A0MKYF / DE000A0MKYF1
Börsenplatz: Frankfurt
Aktueller Kurs: 16,00 EUR (24.08.07)
Kursziel: 25,00 EUR
www.fidor.de
"Es ist eine der wesentlichen Prioritäten dieses Jahres, die Aktivitäten der einzelnen Unternehmen der FIDOR-Gruppe aufeinander abzustimmen und die Unternehmen dadurch weiter miteinander zu vernetzen", so Kölsch. Ziel dieser Maßnahme ist es, den Vertriebserfolg der FIDOR-Gruppe weiter zu optimieren. Kölsch erklärte hierzu: "FIDOR hat im Juni bei der BaFin einen Antrag für eine Vollbanklizenz eingereicht. Unser Ziel ist, vom Zeitpunkt der Erteilung des Bankstatus an unseren Kunden ein perfekt aufeinander abgestimmtes, breites Produkt- und Angebotsportfolio offerieren zu können."
Verschiedene Studien sagen voraus, dass zukünftig noch mehr der zu vergebenen Werbeetats in das Medium Internet umgeleitet werden. FIDOR gehe daher davon aus, dass mittelfristig die Kundenakquise im Internet teuerer wird. "Dementsprechend ist es für den langfristigen und nachhaltigen Erfolg der FIDOR Gruppe von elementarer Bedeutung, so schnell wie möglich einen eigenen Kundenstamm aufzubauen. Denn nur eigene, zufriedene Kunden bilden eine solide Basis für den erfolgreichen und vor allem effizienten Vertrieb von Produkten. Die FIDOR AG begreift somit den Schritt zur Vollbank als eine logische, notwendige und strategische Konsequenz mit dem Ziel der maximalen Wertentwicklung der FIDOR AG", so der ehemalige HypoVereinsbank-Vorstand weiter.
Teil der FIDOR-Strategie ist es seit der Unternehmensgründung, zukünftige Trends rund um die Themen Finanzdienstleistung, Internet und Vertrieb bereits im Stadium des Entstehens zu erkennen und so in neuen Wachstumsmärkten sehr frühzeitig und damit kostengünstig Fuß fassen zu können. FIDOR investierte schon immer in junge Unternehmen, die mit innovativen Geschäftsmodellen an den Start gehen. "FIDOR wird noch in diesem Jahr die bestehenden Minderheits-Beteiligungen in den jetzt gegründeten F-EVO (Financial Evolution) Fonds einbringen", sagt Kölsch. Verwaltet wird der Fonds durch die FIDOR-Vorstände Steffen Seeger und Matthias Kröner, begleitendes Bankhaus ist Hauck & Aufhäuser.
"Mit F-EVO hat die FIDOR AG das operative Geschäft vom Beteiligungs-Geschäft erfolgreich und professionell getrennt. Der F-EVO Fonds wird sich an innovativen, vertriebsorientierten und regelbrechenden Konzepten und Ideen mit Schwerpunkt Finanzdienstleistung beteiligen", sagt Kölsch.
Die erste Zeichnungsperiode für diesen Fonds nach Luxemburger Recht ist noch für dieses Jahr geplant. "Die FIDOR AG profitiert in zweierlei Hinsicht vom Erfolg des Fonds: Als Fondsmanager über eine marktübliche Management-Fee sowie als Anteilseigner des Fonds durch die Wertsteigerungen der Unternehmen. Dieser Ansatz des F-EVO Fonds ist ein weiterer Beleg für die Verbindung von Unternehmenssubstanz auf der einen, und Wachstums-Geschwindigkeit auf der anderen Seite. Das Unternehmen wiederum, an dem sich der Fonds beteiligt, profitiert von der Marktkenntnis und Markterfahrung des FIDOR Managements sowie von der Vertriebsstärke der FIDOR Gruppe".
Quelle: ots/ariva
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