Franco-Nevada erzielt sogenannte Royalties (vergleichbar mit Lizenzeinnahmen) aus der Beteiligung an 185 Basis- und Edelmetallprojekten sowie 100 Öl- und Gasprojekten.
Weil rund 60 Prozent der Einnahmen auf Edelmetalle entfällt, wird der Titel als Goldaktie wahrgenommen.
Mit einem klassischen Minenunternehmen lassen sich die Kanadier aber nicht vergleichen. Denn Royalties fließen meist unabhängig von der Entwicklung von Produktions- und Konstruktionskosten. Entsprechend üppiger fallen die Margen aus. Im ersten Halbjahr 2008 erwirtschaftete Franco-Nevada 58,7 Millionen US-Dollar freien Cashflow – 86 Prozent vom Umsatz.
Während die Kreditklemme und Börsenbaisse schwach finanzierte Rohstoffunternehmen in die Enge treibt, verfügen die schuldenfreien Kanadier über einen Finanzierungsspielraum von insgesamt 490 Millionen Dollar, davon allein 60 Prozent in Form von Cash.
Somit bietet die aktuelle Korrekturphase attraktive Investmentgelegenheiten für Franco-Nevada und nervenstarke Anleger.
Ohne Gewähr! Quelle: wiwo Aktien aktuell
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