| |

|
| Vorheriges Thema anzeigen |
| Autor |
Nachricht |
Moderator GM&P .

Anmeldungsdatum: 21.01.2006 Beiträge: 5905
|
Verfasst am: 13.Jun 2007 18:45 Titel: General Electric |
|
|
General Electric (GE, General Electric Company) ist einer der größten Mischkonzerne der Welt. Der Stammsitz, jahrzehntelang in Schenectady, New York, befindet sich seit 1974 in Fairfield, Connecticut, USA.
Im Jahr 1890 vereinigte Thomas Alva Edison die meisten zur Verwertung seiner Erfindungen und Patente gegründeten Unternehmen unter dem Dach der Edison General Electric Company. 1892 wurde sie mit dem größten Konkurrenten, der Thomson-Houston Company, zur General Electric Company vereinigt, mit Stammsitz in Schenectady, New York. Chef von GE wurde Charles A. Coffin, der bis dahin Leiter von Thomson-Houston war. Er führte das neue Unternehmen die ersten 20 Jahre. GE war eines der zwölf Unternehmen, die im 1896 neu eingeführten Dow Jones Index gelistet wurden und das einzige der ersten zwölf, das sich bis heute in dem Index gehalten hat.
1909 präsentierte General Electric die nach ihrem Erfinder William David Coolidge benannte Coolidge Röntgen-Röhre. Ab 1927 strahlte die Sendestation von General Electric (GE WRGB) Fernsehbilder aus. Der Autopilot folgte als wichtige Erfindung im Jahr 1943. 2002 war das erste volldigitale cardiovaskuläre Bildsystem (INNOVA) marktreif.
Eine bemerkenswerte Persönlichkeit in der Unternehmensgeschichte war Jack Welch, der von 1981 bis 2001 an der Spitze von GE stand.
Name: General Electric
Land / Branche: USA / Maschinenbau
WKN / ISIN: 851144 / US3696041033
Aktueller Kurs: 37,14 $ (13.06.07)
www.ge.com
Bisher hatte Jeff Immelt wenig Glück mit der Börse. Seit er 2001 die Leitung von General Electric (GE) übernahm, ging es zunächst einmal bergab mit dem Aktienkurs - und danach seitwärts, während die meisten anderen Aktien schon wieder deutlich anzogen.
Dabei hat Immelt im wesentlichen die Strategie seines Vorgängers Jack Welch fortgesetzt: permanent den riesigen Konzern umbauen, unrentable Teile abstoßen, chancenreiche hinzukaufen. Immelt hat viel bewegt, zum Beispiel das Rückvesicherungsgeschäft und die Plastiksparte verkauft. Und die Zahlen sind ganz gut.
Trotzdem hört er viel Kritik und bekommt hin und wieder den guten Ratschlag, den ganzen Konzern aufzuspalten. Besonders unsinnig ist dabei die gelegentlich geäußerte Idee, sich von der lukrativen Finanzsparte zu trennen. Dabei profitiert gerade dieser Bereich besonders davon, Teil des mächtigsten Industriekonzerns der Welt zu sein: Das verschafft ihm ein hervorragendes Rating und damit eine bessere Gewinnmarge, als er allein erreichen könnte.
Immelt hatte zunächst einmal unter der fast schon religiösen Verehrung zu leiden, die die Aktionäre seinem Vorgänger Jack Welch entgegenbrachten. Der hatte in 20 Jahren als GE-Chef den Gewinn vervielfacht. Während Konglomerate normalerweise mit einem Malus bewertet werden - also niedriger als ihren Einzelunternehmen entsprechen würde -, gab es für Welch einen Bonus. Normalerweise mögen Analysten Konglomerate nicht, weil sie sie nicht verstehen - bei Welch haben viele einfach darauf vertraut, dass er es schon richtig macht.
Dieser Bonus verschwand zunächst einmal mit Welchs Abgang - ein wichtiger Grund für die schlechte Kursentwicklung, der sich aber mittlerweile überholt haben dürfte. Doch wenn eine Aktie einmal schlecht läuft, dann bleibt das blasse Image oft sehr lange an ihr kleben. Was könnte sie zu neuem Leben erwecken?
Möglicherweise der eine entscheidende Schritt, mit dem Immelt sich deutlich von seinem Vorgänger abgesetzt hat. Im Jahr 2004 definierte er GE neu als „grünen“ Konzern. Zunächst wurde er belächelt. Seine Aktion wirkte bei einem Hersteller von Kraftwerken und Flugzeugturbinen ungefähr so, als würde Michael Schumacher für ein Drei-Liter-Auto werben. Inzwischen zeigt sich, dass Immelt Trendsetter war: Immer mehr Konzerne definieren sich über ihr Umweltengagement.
Hinzu kommt: Ein gigantischer Maschinenbau- und Kraftwerkskonzern kann ganz praktisch sehr viel mehr für Energieeffizienz tun als alle in Heiligendamm versammelten Politiker. Und weil „grün“ inzwischen Trendfarbe ist, lässt sich damit auch Geld verdienen.Es besteht also die Chance, dass sich das Bild wandelt und Immelt bald nicht mehr als Nachfolger von Welch sondern als Pionier der „grünen“ Welle gilt. Mit diesem Image kann er wieder höhere Aktienbewertungen erreichen.
Im Analystencheck von Handelsblatt.com finden sich vier Kaufempfehlungen und keine anderweitigen Einstufungen. Unter anderem von der Commerzbank, der Citibank und Sal. Oppenheim gibt es Discountzerfitikate auf GE. Damit können die Anleger die Aktie billiger als direkt erwerben, dafür sind aber auch ihre Gewinnchancen begrenzt.
Ohne Gewähr! Quelle: Eig./HB
Aktien aktuell |
|
| Nach oben |
|

|
Moderator GM&P .

Anmeldungsdatum: 21.01.2006 Beiträge: 5905
|
Verfasst am: 27.März 2008 17:49 Titel: |
|
|
Der US-Mischkonzern General Electric verkauft Teile seiner Finanzsparte.
In Deutschland, Österreich und Finnland gibt der US-Konzern die Privatkundenbank GE Money an Banco Santander ab. In den USA verkaufe General Electric (GE) seinen Zahlungsservice für Unternehmen an den Finanzkonzern American Express, teilten die Unternehmen am Donnerstag in New York mit.
Neben den Aktivitäten von GE Money mit rund 100 Filialen in Deutschland übernimmt Santander von GE auch das Geschäft mit Kreditkarten und Autofinanzierung in Großbritannien.
Name: General Electric
Land / Branche: USA / Maschinenbau
WKN / ISIN: 851144 / US3696041033
Handelsplatz: NYSE
Aktueller Kurs: 36,98 $ (27.03.08 )
www.ge.com
Im Rahmen eines insgesamt rund 1 Mrd. Euro schweren Tauschs bekommt der US-Konzern im Gegenzug von Santander die italienische Handelsbank Interbanca.
Das weltweit verwaltete Vermögen der Verbraucherbank GE Money beläuft sich auf rund 125 Mrd. Euro, davon entfallen etwa 9 Mrd. Euro auf die nun verkauften Sparten.
American Express zahlt für den bisher ebenfalls zu GE Money gehörenden Geschäftskunden-Zahlungsservice rund 1,1 Mrd. $ (700 Mio. Euro). Die Sparte mit mehr als 300 großen Firmenkunden bietet Abrechnungsdienste und spezielle elektronische Geldkarten an.
Durch den Verkauf wird auch der GE-Konzern für diese Dienstleistungen selbst Kunde von American Express. Der Finanzkonzern konzentriert sich zunehmend auf Geschäfte und Technologie rund ums elektronische Bezahlen.
Ohne Gewähr! Quelle: FTD
Aktien aktuell |
|
| Nach oben |
|
|
Moderator GM&P .

Anmeldungsdatum: 21.01.2006 Beiträge: 5905
|
Verfasst am: 15.Mai 2008 19:06 Titel: |
|
|
Wenn General Electric aus der Fertigung von Haushaltsgeräten aussteigt, wirkt das in den USA ähnlich wie in Deutschland der Rückzug von Siemens aus dem Telefongeschäft. Viele Mitarbeiter und Aktionäre denken dabei nicht nur ans Geld.
Es geht um Tradition, um Sparten, die seit den Gründertagen zu den Konzernen gehören. Starke Argumente allerdings sprechen dafür, dass General Electric (GE) die Produktion der klassischen "weißen Ware", zum Beispiel von Kühlschränken, aufgibt.
Name: General Electric
Land / Branche: USA / Maschinenbau
WKN / ISIN: 851144 / US3696041033
Handelsplatz: NYSE
Aktueller Kurs: 20,90 EUR (15.05.08 )
www.ge.com
Das Geschäft trägt zum Umsatz des weltgrößten Mischkonzerns inzwischen weniger als ein Zwanzigstel bei, die Gewinnspannen sind gering, verglichen mit GE-Sparten wie dem Bau von Kraftwerken oder von Flugzeugturbinen.
Die Konkurrenz aufstrebender chinesischer Haushaltsgerätehersteller wie Haier wirkt in den USA noch stärker als in Europa, weil die amerikanischen Kunden traditionell noch sensibler auf Schnäppchenpreise reagieren als die europäischen. Massiv verstärkt wurde dieser Druck noch durch die Hypotheken- und Immobilienkrise in den USA. Wenn weniger Häuser den Eigentümer wechseln, werden weniger Gebäude neu mit Haushaltsgeräten ausgestattet.
Ein Verkauf der Sparte stellt wirft natürlich die Frage auf, ob das Modell von GE nicht insgesamt ausgedient hat: Kein anderer westlicher Mischkonzern bietet heute noch eine so breite Produktpalette an wie GE, vom Kernkraftwerk bis zum Konsumentenkredit.
Die Renditeziele sind bei GE allerdings härter als in den meisten vergleichbaren Unternehmen: Jeder Geschäftszweig ist auf sich selbst gestellt, Marktführer oder mindestens Nummer zwei zu sein. So anachronistisch manches in diesem riesigen Gemischtwarenladen auch wirken mag - einen Nachweis dafür, dass das GE-Modell gescheitert ist, liefert der Abschied vom Kühlschrank gewiss nicht.
Ohne Gewähr! Quelle: FTD
Aktien aktuell |
|
| Nach oben |
|

|
|
|
|
|
|
Sie können keine Beiträge in dieses Forum schreiben. Sie können auf Beiträge in diesem Forum nicht antworten. Sie können Ihre Beiträge in diesem Forum nicht bearbeiten. Sie können Ihre Beiträge in diesem Forum nicht löschen. Sie können an Umfragen in diesem Forum nicht mitmachen.
|
|
Powered by phpBB © phpBB Group
|
|
|
|