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MLP (mit unsauberen Methoden)

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MonacoFranze
Newbie


Anmeldungsdatum: 25.03.2005
Beiträge: 8
Wohnort: München

BeitragVerfasst am: 15.Mai 2005 14:49    Titel: MLP (mit unsauberen Methoden) Antworten mit Zitat

Liebe Mitglieder,

ich habe gestern bei der Beratung einer guten Freundin Kontoauszüge eines offensichtlich gemanagten Fondsdepot bei JPMorgan Fleming gesehen und ich konnte kaum glauben, was ich da gelesen habe.

Es wird jeden Monat in kleinen Tranchen innerhalb des Depots von gut 8.000€ umgeschichtet. Vom Sinn der Umschichtung ganz abgesehen, fielen beispielsweise beim Transfer von 228€ Transferkosten in Höhe von 141€ an!!!

Ja, Ihr lest richtig. Des weiteren berechnet MLP noch eine jährliche Verwaltungsgebühr, die im vorliegenden Fall etwa 4% entspricht.

Zusammengenommen ergibt das jährliche Kosten in Höhe von 24 % vom Anlagebetrag.

Ich halte das für einen Skandal, und wie auch mein gestriges Gespräch gezeigt hat, waren diese Zusammenhänge meiner Freundin nicht aufgefallen. Die Fondsgesellschaft überhäuft den Anleger monatlich mit unverständlichen Übersichten, auf denen sogar die WKNs fehlen. Vielleicht will man nicht, dass sich der Kunde die Mühe macht, schnell mal im Internet die Wertentwicklung der einzelnen Fonds nachzusehen.

Nun bin ich auf der Suche nach mehr Material, sprich MLP-Kunden, die ihre Depots überprüfen lassen wollen, bzw. mir offen oder anonymisiert entsprechende Kontoauszüge zur Verfügung stellen, um diesen Mißstand - möglicherweise im Hinblick auf Schadenersatz - aufzudecken.

Helft mir, dann kann ich vielleicht auch Euch helfen!!!
Gruß
Franz
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Taeaen
User gebannt


Anmeldungsdatum: 10.08.2003
Beiträge: 1940
Wohnort: Aachen

BeitragVerfasst am: 15.Mai 2005 17:04    Titel: nichts Neues Antworten mit Zitat

Da erzählen Sie mir nichts Neues - einer meiner Bekannten arbeitet für
MLP und bei gewissen ADlern scheint das Mode zu sein, um über das Winter- und Sommerloch zu kommen.
Dann wird halt beim Kunden mal eben "ein Depot umgeschichtet" - und schon klingelt die Provisionskasse wieder.

Ich persönlich stehe auf dem Standpunkt, wenn man schon solche 08/15-Anlagen tätigt, sollte man wenigstens selbst in der Lage sein, sein Depot zu managen und sich das individuell beste Angebot aus zu suchen. Ansonsten kann man sein Geld gleich in Bundesschatzbriefen anlegen oder es auf dem Sparbuch lassen.

Freundliche Grüße
Taeaen
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MonacoFranze
Newbie


Anmeldungsdatum: 25.03.2005
Beiträge: 8
Wohnort: München

BeitragVerfasst am: 16.Mai 2005 0:21    Titel: Antworten mit Zitat

Da hast Du sicher recht... es zieht Dir dann niemand anderer nach Gutdünken das Geld aus der Tasche, aber bei einer REALEN Inflation von etwa 4% bedeutet auch ein Sparbuch oder ein Bundesschatzbrief REALE Geldvernichtung.

Und... ich weiß aus meiner täglichen Arbeit, dass praktisch kein Kunde in der Lage ist, die Angebot am Markt zu prüfen und zu vergleichen. Ich bin jetzt seit 17 Jahren in diesem Business und ich habe noch nicht einen Kunden erlebt, der die Grundlagen der Finanzmathematik so beherrscht, dass er in der Lage wäre, die verschiedenen Angebot mit all ihren Ecken und Kanten zu vergleichen. Es wird fast immer mit dem Bauch entschieden und das ist definitiv der falsche Ansatz.

Bis bald!
Franz
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Taeaen
User gebannt


Anmeldungsdatum: 10.08.2003
Beiträge: 1940
Wohnort: Aachen

BeitragVerfasst am: 16.Mai 2005 1:14    Titel: Antworten mit Zitat

MonacoFranze hat folgendes geschrieben::
Es wird fast immer mit dem Bauch entschieden und das ist definitiv der falsche Ansatz.


Genau dafür gibt es so clevere Sachen wie www.perys.de - nur kennt das kaum jemand. Der Erfinder ist mir persönlich bekannt, leider ist er kein Marketingexperte.

Freundliche Grüße
Taeaen
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A. Henneberg
** Consulter **


Anmeldungsdatum: 28.08.2002
Beiträge: 4926
Wohnort: Osten

BeitragVerfasst am: 30.Aug 2005 13:06    Titel: Antworten mit Zitat

Zitat:
Deutsche Finanzaufsicht prüft MLP wegen irreführender Ad-hoc-Veröffentlichung

Wie das Manager Magazin berichtet, prüft die deutsche Finanzaufsicht (BAFIN) die Vorgehensweise des Finanzdienstleisters bei der Veröffentlichung seiner Ad-hoc-Mitteilungen. Die MLP-Informationspolitik zum zweiten Quartal habe manchen Experten vergrätzt, heißt es in dem Bericht

Hintergrund der von der BAFIN als routinemäßig eingestuften Prüfung sind laut manager-magazin.de die vor knapp zwei Wochen überraschend veröffentlichten vorläufigen Geschäftszahlen zum zweiten Quartal. Hatte die Börse die Nachricht noch mit Kursaufschlägen von bis zu sechs Prozent in der Spitze quittiert, sackten die Kurse bei der Bekanntgabe der endgültigen Zahlen am vergangenen Mittwoch um mehr als zwei Prozent ab, so manager-magazin.de.

Der Grund: Nach vorläufigen Angaben vom 16. August hatte MLP sein Ergebnis vor Steuern (EBT) im zweiten Quartal mit 32,3 Millionen Euro mehr als verdoppelt. Investoren griffen bei der Aktie beherzt zu. Am Mittwoch hieß es, der Ertrag vor Steuern habe sich bei dem auf Akademiker spezialisierten Finanzvertrieb von 15,3 Millionen Euro im Vorjahr auf 8,6 Millionen Euro fast halbiert.

Die Zahlen, so manager-magazin.de, sind in beiden Fällen korrekt. Der kleine Unterschied: Am 16. August habe MLP ein Vorsteuerergebnis veröffentlicht, das noch das bereits verkaufte Versicherungsgeschäft (Closing im dritten Quartal) beinhaltete. In dem am Mittwoch veröffentlichen Zahlenwerk sei nicht mehr das Geschäft der beiden Versicherungstöchter MLP Lebensversicherung und der MLP Versicherung AG enthalten.

Zwar hatte MLP am 16. August mitgeteilt, dass das Ergebnis der Geschäftsbereiche, von denen man sich trennen werde, „deutlich höher“ ausgefallen sei. Auch wurde erklärt, das eigentliche Kerngeschäft - der Vertrieb von Finanzprodukten - habe sich „positiv“ aber „deutlich unter“ dem Vorjahresniveau entwickelt. Genauere Angaben machte das Unternehmen aber nicht, was nach Ansicht von Beobachtern, so das Manager Magazin, die satten Kursaufschläge vom 16. August entscheidend mit begründet habe.

Vorgelegte Eckdaten „nicht aussagekräftig“

„Man stellt sich hin und erklärt, das Ergebnis hat sich mehr als verdoppelt. Wie es sich zusammensetzt, wird aber nicht dargelegt. Koscher war das nicht“, wird ein Analyst auf der Seite von manager-magazin.de zitiert. Dabei hätte es lediglich einer zusätzlichen Zeile in der Ad-hoc-Mitteilung vom 16. August bedurft und der Anleger hätte „wirklich Bescheid gewusst“, so der Experte, dem diese Informationspolitik nach eigenem Bekunden „sauer“ aufgestoßen sei. Die „eigentlich schlechte Nachricht“ habe MLP an diesem Tag jedenfalls nicht bekannt gegeben.

MLP kann Kritik nicht nachvollziehen

Derlei Kritik an der Informationspolitik wollte ein MLP-Sprecher allerdings nicht gelten lassen, heißt es in dem bericht weiter. Wie bereits zum ersten Quartal sei der Konzern auch jetzt vorschriftsmäßig vorab mit einer Ad-hoc-Meldung auf den Markt gekommen, weil die Marktschätzungen von dem zu erwartenden tatsächlichen Ergebnis mehr als zehn Prozent abweichen würden.

So beziffere MLP eindeutig das überraschend hohe Vorsteuerergebnis (EBT) und habe zugleich eine Schätzung des Überschusses („voraussichtlich zwischen acht und neun Millionen Euro“) abgegeben. Zu weiteren und konkreteren Daten seien MLP-Rechnungslegungsexperten eine Woche vor der offiziellen Bekanntgabe der Zahlen zum zweiten Quartal aber noch nicht in der Lage gewesen, erklärte der Sprecher weiter.

Auf Nachfrage gab's dann mehr

Hätte man also nicht konkret beziffern können, wie sich das sehr gute Vorsteuerergebnis zusammensetzt? Die Antwort laute gleichwohl Ja, so manager-magazin.de. Denn Analysten, die am 16. August bei dem Unternehmen nachfragten, hätten zum Beispiel erfahren, dass umgerechnet 73 Prozent des Ergebnisses von 32,3 Millionen Euro - also 23,6 Millionen Euro - eben aus jenem Versicherungsgeschäft stammten, das man bereits veräußert hat. Zu den Hinweisen in der Ad-hoc-Mitteilung vom 16. August sei diese zusätzliche Zahl ein kleiner aber nicht ganz unerheblicher Unterschied.

Finanzaufsicht schaut sich die Vorgänge an

Die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht wollte sich gegenüber manager-magazin.de zu den auffälligen Kursbewegungen und der Ad-hoc-Meldung nicht näher äußern. „Wir schauen uns die Vorgänge routinemäßig an“, erklärte eine Sprecherin auf die Anfrage.“ (rmk)



Quelle: FONDS professionell

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A. Henneberg
** Consulter **


Anmeldungsdatum: 28.08.2002
Beiträge: 4926
Wohnort: Osten

BeitragVerfasst am: 17.Nov 2005 9:30    Titel: Antworten mit Zitat

Von MLP und anderen ganz legalen Geldeintreibern

Pressemitteilung von: openPR Redaktion

Wir kennen sie alle, die "netten" Finanzberater und Versicherungsvertreter, welche alle Monate wieder versuchen auf unserem Sofa und in unserem Leben Platz zu nehmen.
Die Vertreter der MLP AG (MLP-Berater) sind von ganz besonderer Art. Man versucht angehende Akademiker schon an der Universität "ein Leben lang" an MLP zu binden. Es werden fachbezogene Kurse von zweifelhafter Qualität für Juristen, Mediziner und Wirtschaftswissenschaftler angeboten, welche in einer "MLP-Werbeveranstaltung" ausarten. Die durchaus auch bei intelligenten Menschen funktionierende Methode besteht darin, mit einem ausgeklügelten Beratungssystem die persönliche Lebenssituation und die damit verbundenen finanziellen Risiken darzustellen.
MLP tritt hierbei als "Versicherungsmakler" auf, vertreibt aber überwiegend eigene MLP-Produkte, welche dem unwissenden Kunden in der Angebotspalette (Portfolio) getarnt angeboten werden. Dabei verkauft man sehr gern für MLP lukrative und für den Berater provisionsträchtige Lebensversicherungen, welche z.B. als "Sparplan" deklariert werden und nicht sofort als Lebensversicherung erkennbar sind. Mit Vorliebe werden dann auch mal 5 oder mehr Lebensversicherungen auf einmal verkauft, um die Versorgungslücke im Alter "richtig" abzudecken.
Leider ist mit dieser Methode nicht einmal die entstehende Versorgungslücke des armen Beraters vernünftig abgedeckt.

In der Regel wird der junge arbeitslose Akademiker schon von seinem vermeintlichen MLP-Berater darauf angesprochen, ob er nicht auch für die MLP AG (Marschollek, Lautenschläger & Partner) mit "tollen Perspektiven" arbeiten möchte. Für das Anwerben eines neuen Mitarbeiters wird dem Berater eine Provision, bzw. ein "Kopfgeld" von 2000 Euro gezahlt.
Die Berater sind im Sinne des § 84 HGB selbständige Handelsverterter und erhalten schon zu Beginn ihrer Tätigkeit bei MLP einen monatlichen Provisionsvorschuss in Höhe von 2000 bis 2500 Euro auf noch zu erbringende Umsätze. Kosten für Telefon, Laptopmiete, Behördengebühren etc. sind selbst zu tragen. Schließlich ist man ja "selbst - und das ständig" (MLP-Zitat). Sie unterschreiben übrigens mit ihrem Beratervertrag auch eine "Scientology-Verzichtserklärung".

Leider fallen sehr viele junge Leute darauf herein und tappen nach ihrer einjährigen Ausbildung an der "MLP - Corporate University" in die erste dicke Schuldenfalle ihres Lebens.

Es gibt nachweislich viele Fälle in denen sich bereits ein höherer 5-stelliger Schuldenbetrag angehäuft hat. Der Berater harrt dann weiter als Berater aus und hofft auf bessere Zeiten, wobei sich der Schuldensaldo weiter und weiter anhäuft, oder er kündigt verzweifelt und soll es dann hälftig zurückzahlen, was ihn in seiner finanziellen Situation völlig überfordert.

MLP treibt dieses Geld dann ohne Rücksicht auf Verluste bei den ehemaligen "Mitarbeitern" ein. Als MLP-Mitarbeiter ist man allerdings in der Ausgestaltung seiner Tätigkeit weisungs- und ortsgebunden, was einer "Scheinselbständigkeit" sehr nahe kommt. Im Falle einer Scheinselbständigkeit wäre zu prüfen, ob MLP nicht während der Beschäftigung seiner "Mitarbeiter" verpflichtet gewesen wäre, Sozialversicherungsbeiträge zu zahlen.

Allen MLP-Aussteigern sei daher geraten, dies von einem Anwalt prüfen zu lassen, bevor man sich von der beharrlichen MLP-Rechtsabteilung unter Druck setzen lässt. Es gibt deutschlandweit bereits einige erfahrene Anwälte, welche sich auf das Thema "MLP" spezialisiert haben.


Weitere Informationen erhalten Sie bei:

Zitat:
openPR Redaktion
Roland K. R. Becker
Barnerstr. 14
22765 Hamburg
Email: [E-Mail anzeigen]


Roland Karl Richard Becker ist ehemaliger MLP-Berater der Juristengeschäftsstelle Hamburg und seit 2004 freier Journalist und Betreiber des openPR-Portals.
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Anmeldungsdatum: 13.03.2004
Beiträge: 63

BeitragVerfasst am: 19.Nov 2005 10:24    Titel: Schlimmer geht immer Antworten mit Zitat

Nun wurde MLP von Clerical Medical übernommen. Dieser "Verein" ist ganz schön raffiniert. Auch die sogenannten Master Distributoren haben sie sich einverleibt. Erst waren die noch stolz, als sie verkünden konnten, dass sich CM an ihnen beteiligt. Jetzt will CM Mehrheitsbeteiligungen haben, sonst wird der Vertriebsvertrag gekündigt. Wäre alles ganz schön bis egal, wenn Clerical Medical wenigstens mehr als Höchstkosten und Minimalstrenditen erzeugen würde.
Was die in einem Jahr an ihre Kunden ausspucken, macht jeder unfähige private Trader in der Woche, wenn nicht gar an einem Tag. Es lebe die Vorsorge der Akademiker. Lasst Euch nicht länger verarschen.
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winzag
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Anmeldungsdatum: 02.07.2005
Beiträge: 32
Wohnort: Heidelberg

BeitragVerfasst am: 20.Nov 2005 8:40    Titel: MLP tut weh... Antworten mit Zitat

"Nun wurde MLP von Clerical Medical übernommen. Dieser "Verein" ist ganz schön raffiniert. Auch die sogenannten Master Distributoren haben sie sich einverleibt. Erst waren die noch stolz, als sie verkünden konnten, dass sich CM an ihnen beteiligt. Jetzt will CM Mehrheitsbeteiligungen haben, sonst wird der Vertriebsvertrag gekündigt. Wäre alles ganz schön bis egal, wenn Clerical Medical wenigstens mehr als Höchstkosten und Minimalstrenditen erzeugen würde."

Mal langsam, ich dachte CMI hat die MLP-Leben gekauft, nicht die MLP AG.
Was stimmt jetzt?
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Warren$Buffet
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Anmeldungsdatum: 20.05.2005
Beiträge: 1
Wohnort: Hamburg

BeitragVerfasst am: 20.Nov 2005 12:54    Titel: Antworten mit Zitat

Die MLP AG hat seine Versicherungssparte an CM veräußert. Nun ist man ein reinrassiger Makler und verspricht sich eine noch höhere Unabhängigkeit in der Beratung.
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winzag
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Anmeldungsdatum: 02.07.2005
Beiträge: 32
Wohnort: Heidelberg

BeitragVerfasst am: 20.Nov 2005 17:16    Titel: Antworten mit Zitat

Warren$Buffet hat folgendes geschrieben::
Die MLP AG hat seine Versicherungssparte an CM veräußert. Nun ist man ein reinrassiger Makler und verspricht sich eine noch höhere Unabhängigkeit in der Beratung.


Sorry Warren,
das ist kompletter Nonsens. Die Zeiten in denen MLP unabhängig beraten hat sind schon lang vorbei, falls es sie überhaupt gegeben hat. Die können auch nur anbieten, was die MLP AG ausgesucht hat.
Es ist doch so:
Wenn man Glück hat, taugt der Berater etwas und wenn nicht, zahlt man eben Lehrgeld.
Wer aber die Provisionssätze bei MLP kennt, kann sich an fünf Fingern abzählen, dass die guten Berater irgendwann fortgehen, weil sie keine Lust mehr auf die Bevormundung haben, die sie auch noch teuer in Form von niedrigen Provisionssätzen bezahlen müssen.
Spätestens seit dem Aktienkurseinbruch der MLP Aktie ist der Job dort nur noch halb so interessant.
Aber seit dem hat die MLP AG eine ganze Menge "Leibeigener" als Vertriebsleute. Nämlich all die, die ihre MLP-Aktien beliehen hatten um mit dem Kredit weitere Aktion zu kaufen. Nach dem Kurssturz waren viele von denen pleite, da „Sesterz nix mehr Wert“ aber Kredit noch da.
Und um nicht einen großen Teil der Vertriebsmannschaft mit einem Schlag zu verlieren, bewirkte die MLP AG, dass die Banken still hielten/halten. Angenehmer Nebeneffekt für die MLP AG war, jeder dieser Mitarbeiter ist faktisch der Leibeigene der MLP AG.
Wie soll das gehen, dass solche Leute unabhängig und kundenorientiert beraten? Da glaub ich nicht dran.
Es mag auch bei der MLP gute Leute geben, die werden sich früher oder später aber selbständig machen.
In solchen Vertrieben ist es wie in einem Sieb: Übrig bleibt in aller Regel nur der Bodensatz.
Isso
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carolus
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Anmeldungsdatum: 03.03.2003
Beiträge: 31
Wohnort: nordhessen

BeitragVerfasst am: 21.Nov 2005 9:41    Titel: MLP Antworten mit Zitat

Jaja, die "netten Berater und Versicherungsvertreter". Sie repräsentieren die Personengruppe, die ohne regelmäßige Einkünfte täglich danach strebt, Provisionen zu verdienen, indem sie ihr Fachwissen an die "Unwissenden" weitergibt, diesen komplizierte Dienstleistungen und Bedingungen sowie die Bedarfslage erläutert. Abhängigkeiten zu ihren Pseudo- Arbeitgebern entstehen nicht zufällig, eine "neutrale Beratung" darf angesichts des Umsatzwunsches (selbst von Maklern) nicht erwartet werden- solche Bindungen sind im Handel normal. Ob der Jenige kompetent oder verkaufsbegabt ist- beides kann zu guten Umsätzen führen.

Außendienstler werden zu Unrecht von Verbraucherschutzorganisationen und ähnlich "sozial Tätigen" und öffentlich versorgten/honorierten Leuten gescholten, dass sie "es nur auf ihre Provision abgesehen" hätten. Denn das ist nicht nur bei allen Handelsvertretern so, und wenn es diese nicht gäbe, würde Vieles nicht konsumiert.

Natürlich und zum Glück für unsere Wirtschaft und die Arbeitsplätze kommt es dauernd vor, dass der mündige Verbraucher sich Verkäufer- Argumente zu eigen macht und kauft, was er sich eigentlich nicht leisten kann und gar finanzieren muss, oder er sogar kauft, was er nicht braucht. Er kann schließlich nicht jedes Mal seinen Sozialarbeiter fragen.

Ich plädiere für mehr Respekt gegen den Außendienst- eine tragende Säule unserer Wirtschaft.

CAROLUS
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Anmeldungsdatum: 21.01.2006
Beiträge: 5852

BeitragVerfasst am: 5.Sep 2006 9:00    Titel: Antworten mit Zitat

Langatmiges Schreiben des Frankfurt Trust

Sechs Euro im Jahr zusätzlich kassieren



Die sogenannte "Online-Rechnung" ist gar kein elektronischer Nachrichtenversand, sonst wäre es ja E-Mail, sondern ein einem Homebanking-Zugang ähnelndes Depot, für das man jede Menge Passwörter benötigt und etliche Seiten Anträge ausfüllen muss, falls man überhaupt soweit kommt, jemanden zu finden, der einem diese Formulare erstmal zuschickt.
"Sie sparen Zeit und Kosten, dieser Service macht Ihr Leben noch einfacher" wird da zum puren Hohn, verlegte Kontoauszüge werden nun durch verlegte Passwörter ersetzt, denn schließlich liefern ja auch Telekom, Internet- und Mobilfunkprovider ihre Rechnungen am liebsten auch nur noch online in ähnlich komplizierten Verfahren.

(Telepolis)
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Moderator GM&P
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Anmeldungsdatum: 21.01.2006
Beiträge: 5852

BeitragVerfasst am: 16.Sep 2006 19:45    Titel: Antworten mit Zitat

(Reuters) - Der Finanz- und Versicherungsmakler MLP übernimmt einem Magazinbericht zufolge die Mehrheit an dem Bad Homburger Vermögensverwalter Feri.

Der vereinbarte Kaufpreis liege bei rund 150 Millionen Euro, berichtete das "Manager Magazin" am Samstag vorab aus seiner aktuellen Ausgabe. Bis 2011 solle MLP auch die restlichen Anteile an Feri übernehmen.

Die Feri Gruppe berät vermögende Privatkunden und institutionelle Investoren bei strategischen Anlagekonzepten und verwaltet Kundengelder in Höhe von mehr als sechs Milliarden Euro. Zudem betreibe Feri einen Rating- und Research-Dienst für mehr als 1.000 Kunden. MLP will sich verstärkt als Vermögensberater für seine älter und vermögender werdenden Kunden etablieren und den Banken dieses von ihnen dominierte Feld streitig machen. Ein Unternehmenssprecher von MLP war am Samstag zunächst nicht zu erreichen.
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Anmeldungsdatum: 18.01.2006
Beiträge: 2940

BeitragVerfasst am: 18.Okt 2006 8:24    Titel: Antworten mit Zitat

Der Finanzdienstleister MLP zahlt seinen angehenden Beratern Zuschüsse "zum Lebensunterhalt". Die Finanzaufsicht spricht von "Kreditvergabe". Dafür bedarf es einer Erlaubnis. Die hat MLP jetzt zähneknirschend beantragt. Ganz umsonst, sprich zinslos, ist die Hilfe indes nicht.

Der Finanzdienstleister MLP hat für seine Vertriebsgesellschaft MLP Finanzdienstleistung AG eine Erlaubnis für das Betreiben von Kreditgeschäften beantragt. "Wir erweitern unsere bestehende Lizenz nach dem Kreditwesengesetz um einen Baustein zur beschränkten Vergabe von Krediten", erklärte MLP-Sprecher Christian Maertin am Dienstag gegenüber manager-magazin.de und bestätigte damit eine Meldung der ...

den vollständigen Artikel -- im Manager-Magazin
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Moderator GM&P
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Anmeldungsdatum: 21.01.2006
Beiträge: 5852

BeitragVerfasst am: 16.März 2007 9:07    Titel: Antworten mit Zitat

Stolz verkündet der Finanz- und Versicherungsmaklers MLP seinen Aktionären eine höhere Dividende. Dabei hat MLP geschickt gerechnet. Denn bei genauem Hinsehen stellt sich heraus, dass die ausgeschüttete Dividende niedriger ist als im Vorjahr.

Zwar will das Heidelberger Unternehmen die reguläre Ausschüttung für das abgelaufene Jahr auf 40 (2005: 30) Cent je Aktie erhöhen, wie MLP am Donnerstag mitteilte. Eine Sonderdividende von 30 Cent soll es aber nicht geben. Sie war im Vorjahr wegen des lukrativen Verkaufs der Versicherungstöchter ausgeschüttet worden. Unter dem Strich erhalten die Aktionäre 20 Cent je Aktie weniger als im Vorjahr.

„Die geplante deutliche Erhöhung der Dividende zeigt auch unsere Zuversicht in die weitere Entwicklung von MLP“, sagte Vorstandschef Uwe Schroeder-Wildberg.
Quelle:HB
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Moderator GM&P
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Anmeldungsdatum: 21.01.2006
Beiträge: 5852

BeitragVerfasst am: 16.Apr 2008 12:01    Titel: Antworten mit Zitat

Beim Finanzdienstleister MLP brodelt die Gerüchteküche. In den vergangenen Wochen wurde immer wieder spekuliert, wer das Unternehmen übernehmen könnte. Die Deutsche Bank war ebenso im Gespräch wie die Postbank sowie Ergo, eine Versicherungsgesellschaft der Münchener Rück.

Die Aktien haben sich - im schwachen Börsenumfeld - sehr gut gehalten und notieren dieses Jahr sogar im Plus. Dieses Stärkezeichen ist für uns ganz klar ein Indiz dafür, dass ein institutioneller Investor am Markt Stücke sammelt und ein Paket schnürt.

Name: MLP
Land / Branche: deutschland / Finanzen
WKN / ISIN: 656990 / DE0006569908
Handelsplatz: XETRA
Aktueller Kurs: 10,36 EUR (16.04.08 )
Kursziel: 13.00 EUR


Das neueste Gerücht ist, dass die italienische Generali-Versicherung ein Übernahmeangebot bei 14 Euro plane. Auch wenn Generali- und MLP-Sprecher prompt dementierten, würde der Kauf des Finanzdienstleisters für eine Bank oder Versicherung Sinn machen. Der 29 %-Anteil des 69jährigen Firmengründers Manfred Lautenschläger ist rund 0,3 Mrd. Euro wert. Ein Betrag, den eine Bank oder Versicherung durch einen Vertrieb eigener Produkte durch MLP rasch wieder verdient hätte, auch wenn man einen deutlichen Aufschlag auf den Börsenwert zahlen würde.

Würde man im Vorfeld einer Übernahme noch am Markt eine grössere Position kaufen, würde man den durchschnittlichen Kaufpreis um einiges reduzieren. Das geht natürlich nur dann, wenn mehrere Banken auf eigene Rechnung Bestände sammeln und nicht der Übernahme-Interessent direkt. Sonst wäre bereits bei einem Überschreiten der Meldeschwelle von 3 % die Katze aus dem Sack.

Tim Kuske, technischer Analyst ist begeistert von der relativen Stärke der Aktie und kann sich weitere Anstiege vorstellen. Hier der Kommentar:

MLP - Starke Vorstellung!

Rückblick: Vor wenigen Tagen ist MLP nachhaltig über die Nackenlinie der inversen SKS bei 9,27 Euro ausgebrochen. Nach einem gestrigen Pullback an das Ausbruchsniveau kommt heute wieder verstärkt Aufwärtsdruck in den Wert. Mit einer aktuellen Kursnotiz von 10,23 Euro steht MLP damit unmittelbar vor einer mittelfristigen Abwärtstrendlinie.

Fraglich ist nun ob MLP noch weitere Ressourcen besitzt um über die oben genannte Abwärtstrendlinie anzusteigen.

Charttechnischer Ausblick: Der bisherige Verlauf ist mustergültig. Bildung einer inversen SKS Formation - Ausbruch - Pullback - kraftvoller Wiederanstieg. MLP hat gute Chancen aufgrund dieses lehrbuchmäßigen Verhaltens direkt über die Abwärtstrendlinie bei 10,31 Euro anzusteigen und das nächste Kursziel bei 11,10 Euro anzulaufen.

Bei 11,10 Euro liegt ein starker Widerstand im Markt. Es handelt sich um einen Kreuzwiderstand. Hier dürfte der Kurs nach unten abprallen, also konsolidieren. Kurzfristig aktive Marktteilnehmer können versuchen das Niveau von 11,10 Euro kurzfristig auf Sicht einiger Tag zu shorten. Bei 11,70 Euro ist ein weiterer relevanter Widerstand lokalisiert.

Fällt MLP wider Erwarten unter die Nackenlinie bei 9,27 Euro zurück, sind allerdings Abgaben bis 8,50 Euro und später sogar 7,83 Euro induziert.

Fazit: Hohe Dividendenrendite von fast 5 %!

Wir können uns gut vorstellen, dass es in den kommenden Wochen bereits zu einer ersten Meldung kommt, dass es einen neuen 3 %-Grossaktionär gibt. Dann könnte kurz darauf ein Verkauf der Lautenschläger-Aktien verbunden mit einem Übernahmeangebot für alle Aktionäre folgen.

Auch wenn die Bewertung auf dem ersten Blick kein Schnäppchen ist (2007: 0,75 Euro Gewinn/Aktie; 2008e ähnliche Höhe), so ist das ein historisch niedriges KGV, das in der Vergangenheit meist im höheren zweistelligen Bereich lag.

Am 16.5. wird das Management der Hauptversammlung Dividende von 0,50 Euro/Aktie vorschlagen nach 0,40 Euro Dividende für 2006. Das ergibt eine Dividendenrendite von fast 5 % und zeigt recht deutlich, welche Cash-Cow MLP ist.
Der volatile Wert besitzt ein im langfristigen Vergleich niedriges KGV und sollte die Indizes weiter deutlich outperformen.
Ohne Gewähr! Quelle: derspekulant
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Moderator GM&P
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Anmeldungsdatum: 21.01.2006
Beiträge: 5852

BeitragVerfasst am: 11.Mai 2008 10:58    Titel: Antworten mit Zitat

Beim Finanzdienstleister MLP gab es Dienstag einen kräftigen Kursanstieg. Hintergrund war eine neue Übernahmespekulation, dass Hannover Rück an MLP interessiert wäre.

Der Rückversicherer hat prompt dementiert. Aus unserer Sicht würde das für die Gesellschaft auch überhaupt keinen Sinn machen, MLP zu kaufen, da die Firma nicht zum Geschäft dazupassen würde

Name: MLP
Land / Branche: Deutschland / Finanzen
WKN / ISIN: 656990 / DE0006569908
Handelsplatz: XETRA
Aktueller Kurs: 10,73 EUR (11.05.08 )
Kursziel: 13.00 EUR


Betrachtet man den Chart von MLP, so sieht man, dass der Wert die charttechnisch wichtige 11-Euro-Marke nach oben überschritten hat. Hierdurch wäre jetzt der Weg frei für weitere Kursanstiege.

Mittwoch hat die Firma ihren März-Quartalsbericht veröffentlicht. Kommende Woche wird Freitag der 16.5. interessant: Dann findet in Mannheim die Hauptversammlung statt. Hier wird nicht nur über den Dividendenvorschlag von 0,50 Euro Ausschüttung pro Aktie abgestimmt, sondern sicher auch über die Zukunft und mögliche Partnerschaften diskutiert.

Wir sind auch davon überzeugt, dass das rund 25 %-Paket der Familie des 69jährigen Firmengründers Manfred Lautenschläger in absehbarer Zeit den Besitzer wechseln wird. Mit 'nur' rund 0,3 Mrd. Euro Investment (für dieses Aktienpaket) könnte eine Bank oder Versicherung MLP kontrollieren und hätte Zugang zu ca. 721.000 gutsituierten Kunden, denen Eigenprodukte angeboten werden könnten.

Das wäre ein interessanter Deal, der sich quasi selbst finanziert. Wir können uns gut vorstellen, dass die (im historischen Vergleich) relativ billig bewertete Firma bald unser Kursziel von 13 Euro erreichen wird.
Ohne Gewähr! Quelle: derspekulant
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