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N24 Börsen-Moderator Markus Frick im Zwielicht

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Moderator GM&P
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Anmeldungsdatum: 21.01.2006
Beiträge: 6462

BeitragVerfasst am: 16.Jun 2007 7:58    Titel: N24 Börsen-Moderator Markus Frick im Zwielicht Antworten mit Zitat

Luftige Tipps vom Bäckermeister

Tausende Anleger zocken mit Aktienempfehlungen von Markus Frick. Umstritten war er schon immer - nun hat sich die Finanzaufsicht eingeschaltet.


Markus Frick muss von sich selbst ziemlich viel halten. Wer kommt sonst auf die Idee, sich "Deutschlands Stimme des Geldes‘‘ zu nennen? Niemand. Ein Markus Frick schon. Der Mann hält diesen Slogan sogar für so gut, dass er ihn auf seinen Börsenseminaren ständig wiederholen lässt.

Begrüßen Sie ihn mit einem kräftigen Applaus! Hier ist "Deutschlands Stimme des Geldes", heißt es in dem Einspielfilm, den die Zuschauer vor seinem Auftritt sehen dürfen.

Für Frick ist an diesem Sonntagnachmittag, Ende Mai im Kongresszentrum in Erlangen, noch einmal ein Festtag. Die Gäste klatschen brav, als die "Stimme des Geldes‘‘ angekündigt wird. Der Saal ist bis auf den letzten Platz gefüllt, trotz des strahlend blauen Himmels draußen und der 86 Euro für den Eintritt. Mühelos kann Frick sein Standardprogramm abspulen.
Er erzählt von dem Blinden, der es geschafft hat, den Mount Everest zu besteigen ("Nichts ist unmöglich‘‘). Von den G 5, die an der Börse so wichtig sind (Geld, Glück, Gedanken, Geduld - und keine Gier). Von den Grundregeln am Aktienmarkt ("Börse ist wie Krieg, jeder will am meisten gewinnen.‘‘).

Von der Kursrakete, die er später noch präsentieren wird. Und von sich selbst. ("Es ist traurig genug, wenn in einem Land wie Deutschland ein Bäcker die Börse erklären muss‘‘). Keiner widerspricht. Keiner hat eine kritische Frage.

Tausende zahlen 898 Euro im Jahr für seine E-Mail-Hotline, in der Hoffnung, mit seinen Aktientipps auch reich zu werden. Frick hat nach eigenen Angaben die meistverkaufte Börsen-DVD auf den Markt gebracht. Er ist Bestsellerautor ("Ich mache Sie reich‘‘).

Aktien, zu deren Kauf er geraten hat, schaffen es in der Handelsstatistik von Direktbanken auf die vorderen Plätze. Doch seit ein paar Tagen ist die schöne heile Welt des Markus Frick zusammengebrochen.

Im Internet breitet sich ein Proteststurm gegen den Mann aus, der sich selbst auch als "Vermögensberater‘‘ bezeichnet. In dem Forum des Nachrichtenkanals N24, wo Frick samstags seine TV-Börsenshow "Make Money‘‘ moderiert, wird er als "Architekt von Luftschlössern‘‘ bezeichnet. Von "betrügerischen Empfehlungen‘‘ ist die Rede. Der Sender wird aufgefordert, Frick "vor die Tür zu setzen‘‘.

Auslöser der Wutattacken war der Kurssturz von drei Rohstoffwerten, mit denen deutsche Privatanleger in den vergangenen Tagen einen dreistelligen Millionenbetrag verloren haben dürften: Russoil, Star Energy und Stargold Mines. Die Aktien aller drei Unternehmen hatte Frick zum Kauf empfohlen, nicht in N24, aber in seiner E-Mail-Hotline.

Nun kann es jedem Bankberater, Analysten und auch Markus Frick passieren, mit einem Tipp danebenzuliegen. Jeder, der auf Empfehlungen hört, muss das wissen - und sollte sich später nicht über Kursverluste beklagen. Bei den drei besagten Rohstoffaktien fallen aber so viele Ungereimtheiten auf, dass die Finanzaufsicht Bafin inzwischen eine Routineuntersuchung eingeleitet hat.
"Wir prüfen, ob hier eine Marktmanipulation vorliegt oder nicht‘‘, sagt eine Sprecherin der Bafin (SZ vom 15. 6.). Anleger stellen sich inzwischen die Frage, ob Frick bei diesen Aktienempfehlungen mit Hintermännern zusammengearbeitet hat und es hierbei um ein abgekartetes Spiel auf Kosten der Kleinanleger geht.

Anfang Juni riet der selbsternannte Vermögensberater in seiner E-Mail-Hotline zum Beispiel, sich Russoil ins Depot zu legen. Dabei handelt es sich um ein amerikanisches Öl- und Gasunternehmen, das "seine Anlagen zu 100 Prozent in Sibirien hat‘‘, so Frick.

Weiter schreibt er, die Aktie sei ihm "auf jeder Konferenz aufgefallen‘‘. Und er habe auch Gespräche mit Analysten geführt, "die dieses Unternehmen sehr gut kennen‘‘. Russoil, das aus einem fast wertlosen Börsenmantel, also aus einem Unternehmen ohne operatives Geschäft, hervorgegangen ist, gibt es allerdings erst seit April.

Manche Börsenprofis kommen deshalb ins Grübeln: Wie viele Konferenzen kann es seitdem gegeben haben? Wie sollen Analysten eine so junge Gesellschaft so gut kennen? Und um welche Anlagen soll es sich handeln?

Frick jedenfalls riet zum Kauf und begründete dies mit der Übernahme der Ölfirma Smolenergy, die nachgewiesene Ölvorkommen von 66 Millionen Barrel (159 Liter) habe. Nur: Wenn Smolenergy tatsächlich solche Ölreserven hat, warum verkaufen dann die Eigner ihre Firma für zu diesem Zeitpunkt noch fast völlig wertlose Aktien von Russoil?

Danach passiert jedenfalls das, was fast immer passiert, wenn Frick eine solche Aktie empfiehlt. Der Kurs steigt in diesem Fall um 40 bis 50 Cent auf bis zu 1,40 Euro. Doch der Höhenflug währte nicht lange, am Freitag notierte das Papier mehr als 80 Prozent niedriger bei 25 Cent.

Auffällig sind nun die Gemeinsamkeiten bei dem Aktien-Trio, das Frick seinen Fans ans Herz legte. Bei allen drei Firmen handelt es sich ursprünglich um später umbenannte Börsenmäntel.

Durch einen Aktiensplit werden aus wenigen Aktien viele Millionen, die jeweils nur einen Wert von ein paar Cent haben. Die Unternehmen melden eine Übernahme, die wiederum Frick als Kaufsignal sieht.

Das sind nicht die einzigen Gemeinsamkeiten. Einer der Chefs von Russoil ist Silvestre Hutchinson. Dieser arbeitete früher bei der US-Firma Quest Minerals & Mining. Ein Kollege dort im Management war Marcus Segal. Und was macht Segal jetzt?

Er ist, und da schließt sich der Kreis, Manager von Star Energy und Stargold Mines. Das könnte ein Zufall sein. Dagegen spricht, dass alle drei Firmen dieselbe PR-Firma engagiert haben, um Investoren für die Aktien zu gewinnen.

Manche Beobachter von Fricks Aktivitäten fragen sich daher bereits, ob "Deutschlands Stimme des Geldes‘‘ für die Vermarktung der Aktien durch ein PR-Unternehmen bezahlt wurde.

Sicher ist: Die Hintermänner, die ursprünglich im Besitz von Aktienpaketen der drei Firmen waren, konnten durch den Abverkauf der Papiere an deutsche Anleger einen gigantischen Gewinn einstreichen.

Frick streitet die Vorwürfe vehement ab. Er habe sich nicht an einem abgekarteten Spiel beteiligt und habe "keine geschäftlichen Beziehungen‘‘ zu den drei Firmen.

Er empfehle Aktien nur dann, wenn er davon überzeugt sei, dass es sich um ein attraktives Papier handelt, sagte er der Süddeutschen Zeitung. Es sei völlig normal, dass kein Umsatz und Gewinn bei derartigen Rohstoffunternehmen vorhanden sei. Solche Explorer bewerte man "nach den Ressourcen, nicht nach Umsatz und Gewinn‘‘. Ansonsten tut Frick so, als ob nichts gewesen wäre.

In seinem Tagebuch auf seiner Homepage geht er am Freitag auf die Vorwürfe gar nicht ein. Im Gästebuch finden sich die üblichen Lobeshymnen auf ihn. Eines hat sich jedoch geändert. Die Werbung für sein 10.000-Euro-Musterdepot hat er von der Seite genommen.
Ursprünglich sollten daraus in diesem Jahr 100.000 Euro werden. Doch nun liegt der Wert bei unter 8000 Euro. "Und das ist eine schlechte Werbung‘‘, räumt Frick ein. Bei dem Musterdepot handelt es sich um eine virtuelle Anlage.

Der "Vermögensberater‘‘ kauft und verkauft Aktien, ohne reales Geld einzusetzen. Die Abonnenten seiner E-Mail-Hotline können versuchen, die empfohlenen Transaktionen in ihrem Bankdepot nachzuvollziehen. Immer wieder hat Frick für die 10.000-Euro-Anlage geworben, so als ob er wundersam Geld vermehren könnte.

"Erzielen Sie über 1.000 Prozent Gewinn mit der Markus-Frick-E-Mail-Hotline‘‘, hieß es etwa in einer Anzeige - viele Anleger glaubten es ihm.

Für seine 10.000-Euro-Anlage empfiehlt Frick häufig nahezu unbekannte Aktien aus der Rohstoffbranche, die meist nur ein paar Cent oder wenige Euro kosten. Der Handel an der Börse ist vorher gering. Sobald Frick das Papier in seiner E-Mail-Hotline angepriesen hat, steigt die Aktie wie eine Rakete. Anleger erfahren in Internetforen davon und kaufen ebenfalls. Börsenbriefe springen auf, und schließen sich Fricks Rat an.

Und nach einem gewissen Kursanstieg erfahren auch die Empfänger von Fricks kostenlosem Newsletter von dem inzwischen nicht mehr ganz so heißen Aktientipp.

Das bringt für eine gewisse Zeit einen stetigen Nachschub von Käufern, Fricks Aktientipp kann so zur selbsterfüllenden Prophezeiung werden, wobei kaum einer seiner Fans so günstig einkaufen kann, wie der Kursbäcker es in seinem Musterdepot virtuell vorführt.

Irgendwann aber ist das Spiel vorbei. Der Aktienkurs sinkt wieder. Wer nicht rechtzeitig verkauft, bleibt womöglich auf horrenden Verlusten sitzen. Fachleute vergleichen deshalb den Kursverlauf von Frickschen Musterdepot-Werten am liebsten mit einem Tannenbaum.
Quelle: SZ
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Moderator GM&P
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Anmeldungsdatum: 21.01.2006
Beiträge: 6462

BeitragVerfasst am: 16.Jun 2007 10:08    Titel: Antworten mit Zitat

Was haben wir denn da so alles zu Herrn Frick:


Hilfe-beim-Aktienkauf

Herr-Markus-Frick

Investment-Firma

Finger-weg-von-Abzocker-Frick
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Anmeldungsdatum: 18.01.2006
Beiträge: 3335

BeitragVerfasst am: 17.Jun 2007 17:38    Titel: Antworten mit Zitat

Ihre Meinung zum
Blog bei N-24 - Markus Frick
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GM&P Mod. Team
Insider


Anmeldungsdatum: 18.01.2006
Beiträge: 653

BeitragVerfasst am: 24.Jun 2007 15:53    Titel: Antworten mit Zitat

Affäre um Börsenguru Markus Frick – Experten warnen vor Geheimtipps und raten zur Besonnenheit

Nach massiven Vorwürfen gegen den Börsenshow-Moderator Markus Frick, der in seinem kostenpflichtigen E-Mail-Newsletter Aktien von Unternehmen mit zweifelhafter Geschäftsgrundlage hochgejubelt haben soll, hat N24 jetzt die Sendung »Make Money – die Markus Frick Show« aus seinem Programm genommen.

Berichten der Süddeutschen Zeitung zufolge sind drei von Frick empfohlene Rohstoffwerte dramatisch eingebrochen. So habe Frick Ende Mai seinen Anhängern geraten, sich die Aktie des amerikanischen Ölunternehmens Russoil ins Depot zu legen. Damals lag der Kurs des Papiers knapp unter einem Euro. Nach Fricks Empfehlung stieg die Russoil-Aktie auf bis zu 1,32 Euro. Inzwischen hat die Aktie fast 80 Prozent ihres Wertes verloren und notiert nur noch bei etwa 30 Cent.

Der renommierte Finanzexperte Martin Weber, Professor für Finanzwirtschaft an der Universität Mannheim, warnt Privatanleger davor, dubiosen Geheimtipps so genannter Börsengurus Glauben zu schenken. In seinem im Februar 2007 bei Campus erschienenen Buch Genial einfach investieren. Mehr müssen Sie nicht wissen – das aber unbedingt erläutert er, warum allein von ökonomischer Vernunft geleitetes Handeln zum Anlageerfolg führt. Auf der Grundlage neuester finanzwirtschaftlicher Forschungsergebnisse zeigen Weber und sein Autorenteam, dass Prognosen Schall und Rauch sind und man niemals erwarten darf, den Markt zu schlagen. Webers Empfehlung lautet: »In aller Gemütsruhe anlegen, vernünftig streuen und nicht sinnlos handeln.«

Zum Buch: (Martin Weber)
Genial einfach investieren
Mehr müssen Sie nicht wissen - das aber unbedingt!




Pressemitteilung von: Campus Verlag
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Anmeldungsdatum: 18.01.2006
Beiträge: 3335

BeitragVerfasst am: 26.Jun 2007 15:35    Titel: Antworten mit Zitat

Markus Frick stolperte über seine halbseidenen Aktientipps. Er ist nicht der Einzige, der die Gier mancher Anleger zum eigenen Vorteil ausnutzt

Mit kleinen Brötchen wollte sich der gelernte Bäcker Markus Frick nie zufriedengeben. Sein Ziel war es, als Börsenmotivator, Aktientipp-Verbreiter und Spekulant Millionär zu werden. Fast schon legendär sind die Tipps, die er in seiner sündhaft teuren Telefon-Hotline verbreitet. Wenn Frick dem zahlenden Zuhörer geheimnisvoll zuraunt, man müsse "jetzt unbedingt in eine Boss gehen", dann ist es für die einen das Evangelium - und für die anderen eine einzige Lachnummer.

Bald schon muss der Börsenflüsterer einiges zu seiner Verteidigung sagen: Erboste Anleger, die mit angeblich gewinnträchtigen Frick-Aktientipps herbe Verluste erlitten, haben ihn verklagt. Frick hatte drei weitgehend unbekannte kleinere russische Rohstoff-Unternehmen angepriesen, deren Aktien nach kurzem Höhenflug ins Bodenlose stürzten.

Ganz so überraschend kam der Absturz jedoch nicht, denn Frick bevorzugte bei seinen Anlagetipps zumeist kleine und hochriskante Unternehmen. Das ging so lange gut, wie die jüngste Hausse auch Mini-Nebenwerte nach oben spülte. Frick konnte dabei sogar auf eine gewisse Hebelwirkung hoffen. Bei Aktien mit kleinem Handelsvolumen kann nämlich ein von einer Kaufempfehlung ausgelöster Nachfrageschub ausreichen, um den Kurs sprunghaft ansteigen zu lassen. Wenn dann eine Kettenreaktion in Gang kommt und weitere Anleger aufspringen, hat sich nach dem Prinzip der selbsterfüllenden Prophezeiung die Kaufempfehlung zumindest kurzfristig bestätigt.

Mit einer seriösen Aktienstrategie haben diese hochriskanten Spekulationen mit Nebenwerten selbstverständlich nichts zu tun. Das sollten eigentlich auch die Verantwortlichen des Fernsehsenders N24 wissen, die Frick lange Zeit mit der Show Make Money eine publikumswirksame Plattform für seine Aktivitäten geboten haben. Aber der Sender spielte das riskante Spiel bis zum peinlichen Ende mit: Nach Zuschauerprotesten wurde die Sendung klammheimlich abgesetzt.

Auch wenn Frick momentan wegen seiner Flops im Rampenlicht steht - er ist längst nicht der Einzige, der mit der Gier seiner Kunden viel Geld verdient. "1000 Prozent mit Aktien" heißt die Jubelarie des E-Mail-Börsenbriefs Stockreport, der 490 Euro pro Jahr kostet. Schnelle Gewinne bei steigenden und fallenden Börsenkursen verheißt der CFD-Brief, der als Standard-Jahresabo 459 Euro kostet.

>>> weiterlesen - hier

Zitat:
Wer Markus Frick aufmerksam zugehört hat, ist ihm ohnehin nicht auf dem Leim gegangen. Auf einer seiner "Börsenmotivations-Veranstaltungen" sagte er nämlich: "Hören Sie nicht auf Tipps, nicht von Freunden und auch nicht im Fernsehen." Das war einer seiner besten Tipps.


Quelle: Die Zeit - Von Thomas Hammer
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Moderator GM&P
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Anmeldungsdatum: 21.01.2006
Beiträge: 6462

BeitragVerfasst am: 4.Aug 2007 8:30    Titel: Antworten mit Zitat

Erfolglose Anleger, die Aktientipps des ehemaligen Börsen-Moderators Markus Frick befolgten, fordern nun Schadensersatz. Schon bald könnte die erste Klage eingereicht werden.

Der Aktientipp-Geber Markus Frick muss mit einer Flut von Schadensersatzklagen rechnen. Eine auf Kapitalanlagerecht spezialisierte Münchner Kanzlei hat jetzt erstmals für einen Anleger Schadensersatzansprüche in Höhe von knapp 30.000 Euro angemeldet.
"Falls Frick beziehungsweise seine Firma nicht bezahlt, werden wir Klage einreichen", sagte Rechtsanwalt János C. Morlin. Weitere Anleger-Anwälte dürften mit ähnlichen Klagen folgen.

Die Kanzlei vertritt derzeit 15 Mandanten, die sich von Frick geschädigt fühlen. Dem früheren Bäckermeister, der im Fernsehsender N 24 als Moderator einer Börsenshow auftrat, wird angekreidet, Aktien von Rohstoff-Firmen mit zweifelhafter Geschäftsgrundlage hochgejubelt und damit Tausende Privatanleger erheblich geschädigt zu haben. Frick hatte die Aktien in seiner E-Mail-Hotline angepriesen. Die Finanzaufsicht untersucht derzeit, ob hier ein Fall von Marktmanipulation vorliegt.

Die Kanzlei führt in einem Schreiben an Frick aus, er habe mit seinem Tipp, die Aktie des Öl-Unternehmens Russoil zu kaufen, "einen faktisch wertlosen Börsenmantel" empfohlen. Redakteure eines Börsenbriefes hätten aber laut einem Grundsatzurteil des Bundesgerichtshofs die Pflicht, "Anlageempfehlungen sorgfältig zu recherchieren und keine unwahren Tatsachenbehauptungen ins Blaue hinein aufzustellen".

Ein Sprecher von Frick wollte sich zu dem Schreiben der Kanzlei nicht äußern. Frick hatte in der Vergangenheit die Verluste der Anleger bedauert und Vermutungen zurückgewiesen, er habe für seine Empfehlungen der umstrittenen Papiere Provisionen bekommen.
Quelle: SZ
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Moderator GM&P
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Anmeldungsdatum: 21.01.2006
Beiträge: 6462

BeitragVerfasst am: 4.Aug 2007 9:15    Titel: Antworten mit Zitat

Userzuschrift:
Zitat:
Wieder einmal erweisen sich gierige Anleger als schlechte Verlierer. Wer sich schon für einen Börsenprofi hält und daher einen entsprechenden newsletter kauft, der soll sich auch professionell verhalten. Dies bedeutet, dass man entweder die Finger von den Papieren lässt oder aber bereit ist, das Risiko zu tragen.

Der sichere Gewinner dagegen ist die Anwaltskanzlei. Man liest dauernd von vielen, vielen Klagen, aber selten nur von Erfolgen. Und noch seltener von den Gewinnen der Kanzlei, die für zig Kläger die identischen Schriftsätze verschickt und jeweils abkassiert.
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Xenia
Insider


Anmeldungsdatum: 06.03.2004
Beiträge: 503

BeitragVerfasst am: 4.Aug 2007 9:52    Titel: Moin Moin Antworten mit Zitat

User Zuschrift kommt ganz offensichtlich von einem Frick-Pusher.

Inzwischen betreibt die Truppe rund um M.F. sogar getürkte E-Mail Listen:

|| "Sammelklage Vereinigung": [E-Mail anzeigen] ||

Vermutlich arbeitet man mittels Verzögerungstaktik, um Klage gegen M.F. versanden zu lassen.

|_|
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Anmeldungsdatum: 25.01.2002
Beiträge: 2319

BeitragVerfasst am: 11.Okt 2007 16:12    Titel: Antworten mit Zitat

Zitat:
Staatsanwaltschaft zu Besuch
Markus Frick unter Verdacht

Der selbst ernannte Börsenguru und frühere Moderator einer Fernseh-Börsenshow bei N24, Markus Frick, gerät wegen seiner Aktien-Empfehlungen weiter unter Druck. Die Staatsanwaltschaft Berlin hat Anfang Oktober insgesamt zwölf verschiedene Geschäfts- und Privaträume des früheren Bäckermeisters durchsuchen lassen. Es bestehe der Verdacht, dass der Beschuldigte „in strafbarer Art und Weise Börsenkurse manipuliert haben könnte“, zitierte die "Süddeutsche Zeitung" vorab einen Sprecher der Staatsanwaltschaft.

Frick war im Juni 2007 in die Kritik geraten, weil drei von ihm empfohlene Rohstoffwerte – Russoil, Star Energy und Stargold Mines – massiv an Wert verloren hatten. Alle drei Firmen sind amerikanische Unternehmen, bei denen es sich ursprünglich um mehr oder weniger wertlose Börsenmäntel handelte, also Firmen ohne operatives Geschäft. Die Staatsanwaltschaft gehe nun dem Verdacht nach, dass Frick parallel zu seinen Empfehlungen von Unternehmen ohne Vermögenswert „die Papiere selbst in größerem Umfang verkauft haben soll“, so der Sprecher der Ermittlungsbehörde weiter. Frick selbst hatte den Vorwurf, sich mit den Aktien bereichert zu haben, stets zurückgewiesen: Er habe die Papiere empfohlen, weil er auf Grund öffentlich zugänglicher Quellen die Aktien für attraktive Werte gehalten habe, so der ehemalige Moderator, der sich selbst als „Deutschlands Stimme des Geldes“ bezeichnet. Er bedauere sehr, wenn Anleger mit seinen Tipps Verluste gemacht hätten.

Die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (Bafin) hatte zuvor den Fall Frick mehrere Monate untersucht und geprüft, ob hier eine Marktmanipulation vorliegt. „Unsere Erkenntnisse haben wir der Staatsanwaltschaft weitergegeben“, sagte eine Sprecherin der Bafin, ohne Details zu nennen. Gegen Frick werden inzwischen auch Schadensersatzklagen vorbereitet.

Quelle: N-TV
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Moderator GM&P
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Anmeldungsdatum: 21.01.2006
Beiträge: 6462

BeitragVerfasst am: 26.Okt 2007 12:45    Titel: Antworten mit Zitat

Neuer Ärger für den Aktientippgeber Markus Frick: Nicht nur hat ihn die Staatsanwaltschaft im Verdacht, Börsenkurse auf unlautere Weise manipuliert zu haben - nun gibt es auch private Schadensersatzklagen gegen den früheren Bäckermeister und Börsenshow-Moderator.

Eine Düsseldorfer Rechtsanwaltskanzlei hat gegen den früheren Bäckermeister zwei Schadensersatzklagen eingereicht. "Weitere Klagen werden in den nächsten Wochen folgen", sagte Rechtsanwältin Erika Orth, die 18 Frick-Geschädigte vertritt.

Frick hatte die Aktien in seiner E-Mail-Hotline empfohlen. Anleger dürften mit den Papieren in wenigen Tagen einen dreistelligen Millionenbetrag verloren haben.

Die Düsseldorfer Anwältin beruft sich in ihren Klagen unter anderem auf ein Grundsatzurteil des Bundesgerichtshofs. Danach haben Redakteure eines Börsenbriefes die Pflicht, Anlageempfehlungen sorgfältig zu recherchieren und keine unwahren Tatsachenbehauptungen aufzustellen.

Für Frick gelte darüber hinaus aber ein verschärfter Haftungsmaßstab, da er Anlegern auch explizit angeboten habe, sie persönlich per E-Mail zu beraten, sagte Orth.

"In solchen Fällen sind viel höhere Anforderungen zu stellen, was die Sorgfalt bei der Recherche und die Aufklärung der Anleger über mögliche Risiken der jeweiligen Aktie angeht." Die Kanzlei Rotter will im November ebenfalls ihre ersten Schadensersatzklagen gegen Frick einreichen.

Bei der Kanzlei haben sich bereits etwa 250 Geschädigte gemeldet. Frick hatte die Verluste der Anleger bedauert und Vermutungen zurückgewiesen, er habe sich mit seinen Tipps bereichert.
Quelle: Von Thomas Öchsner
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GM&P Mod. Team
Insider


Anmeldungsdatum: 18.01.2006
Beiträge: 653

BeitragVerfasst am: 13.Nov 2007 21:07    Titel: Antworten mit Zitat

Zitat:
Börsenguru Markus Frick: War der Absturz der 3 „Russenaktien“ wirklich nur Zufall?

3 von Frick empfohlene Werte „Stargold“, „StarEnergy“ und „Russoil“ verlieren dramatisch an Wert- Millionenverluste für Frick-Anleger – Staatsanwaltschaft ermittelt wegen Verdachts der Kursmanipulation

Vom Bäckermeister zum Börsenguru.

Eigene Seminare in mehreren deutschen Städten mit mehr als 250.000 Besuchern, kurzzeitig Moderator einer eigenen Fernseh-Börsenshow (die mittlerweile abgesetzt wurde), eigene Bücher –kein Zweifel, Markus Frick hat es weit gebracht. Ihm gelingt es wie keinem Zweiten, mit seinen Tipps Kapital von Anlegern im großen Stil in Aktien zu lenken.

Tausende haben auch seine E-Mail-Hotline abonniert, in denen Frick ebenfalls diverse Aktien zum Kauf empfiehlt. So hat er vor einiger Zeit auch die 3 Werte „Stargold“, „Starenergy“ und „Russoil“ empfohlen, Werte, die kurzfristig an Wert gewannen, dann aber innerhalb kürzester Zeit massiv an Wert verloren und den deutschen Markus Frick-Anlegern somit einen Millionenverlust beschert haben dürften.
Inzwischen ist der Verdacht aufgekommen, dass es sich hierbei nicht nur um Zufall handelte, sondern Frick vielmehr bewusst seine Anleger in weitgehend wertlose Aktien getrieben haben könnte, um sich persönlich zu bereichern.

Zu den Einzelheiten:
Alle 3 von Frick empfohlene Werte sind an der US-Börse notiert im OTC-BB-Segment, weil sie ihren Sitz in den USA haben, aber über operative Adressen in Russland verfügen sollen.

1. Frick-Empfehlung: „Star Energy“
Die erste von Frick empfohlene Aktie, „Star Energy“ hieß vorher Cairo Acquisitions, es handelte sich hierbei um einen nicht sehr werthaltigen Börsenmantel, der umbenannt wurde.
Dieser Börsenmantel dürfte nur ca. 1 Mio $ gekostet haben. Nachdem Frick die Aktie zu empfehlen beginnt, steigt der Börsenwert kurzzeitig auf über 100 Mio. $.
Als Begründung für seine Empfehlung nennt Frick angeblich hohe Rohstoffresourcen in Russland, die man sich angeblich über den Kauf einer russischen Firma vereinnahmt habe –Testate für die angeblichen Rohstoffresourcen gab es dabei nicht. Viele Frick-Leser dürften bei Kursen um die 1,5 € eingestiegen sein, der Kurs stieg auch kurzzeitig immens an, fiel dann aber auf ca. 70 Cent, so dass viele Frick-Anleger einen Verlust von ca. 50 % erlitten haben dürften.

2. Frick-Empfehlung: „StarGold“
Hier handelte es sich ursprünglich um einen langweiligen Fischhandel, der ursprünglich „Sockey Seafood“ hieß.
Auch diesmal begründet Markus Frick die Empfehlung mir einer Übernahme einer russischen Firma mit angeblich hohen Rohstoffreserven, wofür es aber auch wieder keine Bestätigungen gibt oder geologische Gutachten gibt. Auch hier dasselbe Szenario, nach Fricks Empfehlung steigt der Kurs kurzzeitig an, um danach wieder massiv einzubrechen.

3. Frick-Empfehlung: „Russoil“
Auch hier handelte es sich ursprünglich um einen fast wertlosen Börsenmantel, der von Cassidy Media in „Russoil“ umbenannt wurde. Diesmal soll es um hohe Ölreserven gehen, für die es aber auch keine Bestätigungen gibt. Auch hier steigt der Kurs kurzzeitig massiv an, um dann wieder dramatisch einzubrechen.

Eine weitere Gemeinsamkeit der 3 Werte: Laut „Süddeutscher Zeitung“ vom 16.06.07 ist einer der Chefs von Russoil Silvestre Hutchinson. Dieser arbeitete laut SZ früher bei der US-Firma Quest Minerals & Mining. Ein Kollege im Management war laut SZ Marcus Segal, der jetzt Manager von Star Energy und Stargold Mines ist. Auch haben alle drei Firmen laut SZ dieselbe PR-Firma engagiert, um Investoren für die Aktien zu gewinnen. Nur Zufall?

Der Schaden bei allen 3 Empfehlungen beläuft sich Schätzungen zufolge für die deutschen Anleger jedenfalls im 3-stelligen Millionenbereich.

Da bei allen drei Aktien der Freefloat nur sehr gering gewesen sein dürfte, könnte es also sein, dass die Anleger die Aktien somit von den ursprünglichen Eigentümern abgekauft haben, die somit eventuell einen Gewinn im 3-stelligen Millionenbereich hätten erzielen können.

Der schlimme Verdacht dabei: Hat Frick etwa mit möglichen Hintermännern zusammen gearbeitet, und seine Anleger bewusst in weitgehend wertlose Aktien gelockt, um selber ganz kräftig an seinen Empfehlungen zu verdienen.
Hat er eventuell von möglichen Hintermännern eine saftige Millionen-Provision für seine Empfehlungen kassiert oder die Aktien bereits vor seinen Empfehlungen gekauft und danach mit Millionengewinn wieder verkauft.
Zwar beteuert Markus Frick seine Unschuld, er habe die Aktien nur empfohlen, weil er sie für attraktiv gehalten habe, inzwischen hat sich aber auch die BaFin eingeschaltet und die Staatsanwaltschaft Anfang Oktober mehrere Wohn-und Geschäftsräume des Börsengurus durchsucht.



Pressemitteilung von: BSZ®
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Anmeldungsdatum: 18.01.2006
Beiträge: 3335

BeitragVerfasst am: 1.Jan 2008 13:35    Titel: Antworten mit Zitat

Zitat:
War beim Absturz der 3 Werte Star Energy, Star Gold und Russoil wirklich nur Zufall im Spiel oder wusste Markus Frick mehr?

Die Frage, die sich dabei stellt: Hat Markus Frick mit seinen 3 Empfehlungen nur zufällig daneben gelegen, wie er selbst immer wieder beteuert, oder war doch mehr als Zufall im Spiel, handelte es sich eventuell sogar um ein abgekartetes Spiel, bei dem sich Markus Frick persönlich erheblich bereichert haben könnte? Dass die Vorwürfe ernst zu nehmen sind, zeigt die Tatsache, dass die Staatsanwaltschaft bereits seit einigen Wochen in der Angelegenheit gegen Markus Frick ermittelt und 12 Wohnungen und Geschäftsräume des Börsengurus durchsucht hat, die Ermittlungen dauern an, unter anderem wegen des Verdachts der „Börsenmanipulation.“

Die Zeitschrift Börse online“ präsentiert in ihrer neuen, sehr empfehlenswerten Publikation weitere Fakten, die Zweifel an den Ausführungen von Markus Frick erwecken. So wurden laut Börse online alle drei Firmen von derselben Firma, einer Bluewater Partners S.A. vermarktet, die in Panama registriert ist und ihren Sitz auf den Cayman Islands hat. Laut Firmenprofil will die Firma anderen Unternehmen dabei helfen, „Weltklasse Investor Relations“ aufzubauen. Laut Börse online wird in dem Firmenprofil auch ein gewisser Myron Gushlak zitiert, gegen den bereits Verfahren in den USA und auf den Cayman Islands unter anderem wegen Kursmanipulation bei sog. Penny Stocks laufen sollen. Dem Management von Bluewater Partners soll auch eine gewisse Elena Furman angehören, die für die Promotingfirma REV Solutions LLC tätig gewesen sein soll, von der drei Firmen betreut wurden: Die Firmen Star Energy, Stargold Mines und Russoil. Und Markus Frick selbst behauptete in seiner E-Mail-Hotline stets, „erstklassige Kontakte zum Management“ der Firma Star Energy zu haben.
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Anmeldungsdatum: 18.01.2006
Beiträge: 3335

BeitragVerfasst am: 7.Feb 2008 15:56    Titel: Antworten mit Zitat

Zitat:
Urteil: Börsenbriefherausgeber Markus Frick muss Kursverluste ersetzen

Der Börsenbriefherausgeber, Investmentberater und frühere TV-Börsenshow-Moderator Markus Frick wurde vom Landgericht Heidelberg antragsgemäß zur Zahlung von Schadensersatz in fünfstelliger Höhe an einen geschädigten Abonnenten wegen erlittener Kursverluste verurteilt. Darüber informiert die Düsseldorfer Wirtschaftskanzlei PPR & Partner in einer Aussendung. Die Kanzlei vertritt neben dem erfolgreichen Kläger circa 50 weitere Mandanten in Schadensersatzangelegenheiten gegen Frick, der die börsentäglich erscheinende „Markus Frick Email-Hotline“ herausgibt.

„Unsere Mandanten sind beziehungsweise waren sämtlich Abonnenten der E-Mail-Hotline“, so der Managing Partner von PPR & Partner Dr. Theo Rauh, LL.M. „Soweit uns bekannt ist, handelt es sich um das erste Urteil gegen den früheren Bäckermeister Frick wegen falscher beziehungsweise unzulänglicher Information und Beratung der Abonnenten über die empfohlenen Unternehmen“, so Rauh weiter. „Gegen Frick sind zahlreiche weitere Schadensersatzklagen anhängig. Alleine durch PPR & Partner wurden bislang bereits zehn Klagen eingereicht. Aufgrund des heutigen Urteils rechnen wir mit einer weiteren Klagewelle. Die kumulierten Streitwerte könnten unter Umständen leicht einen zweistelligen Millionenbetrag erreichen.“ Zwar können gegen das heutige, vollumfänglich obsiegende Urteil Rechtsmittel eingelegt werden. „Unser Mandant wird die Vollstreckung des erstinstanzlichen Urteils jedoch nunmehr unverzüglich betreiben“, betont Rauh.

Markus Frick war bis Redaktionsschluss für eine Stellungnahme nicht zu erreichen. (dnu)

Quelle: FONDS professionell
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Anmeldungsdatum: 18.01.2006
Beiträge: 3335

BeitragVerfasst am: 4.März 2008 10:34    Titel: Antworten mit Zitat

Zitat:
Wusste der Börsenguru wirklich nicht, was er tut?

Landgericht Heidelberg spricht Anleger Schadensersatz in vollem Umfang zu. Gab Markus Frick fahrlässig oder vorsätzlich fehlerhafte Aktientipps bei Stargold, StarEnergy und Russoil?

Eine Chronologie der Merkwürdigkeiten der Empfehlungen von Markus Frick:

Beispiel Russoil: Hier riet der Börsenguru Anfang Juni 2007 zum Einstieg. Es handele sich hierbei, so Frick, „um ein amerikanisches Öl- und Gasunternehmen, das seine Anlagen zu 100 % in Sibirien hat.“ Die Aktie sei ihm „auf jeder Konferenz aufgefallen“ und er habe auch Gespräche mit Analysten geführt, „die dieses Unternehmen sehr gut kennen.“ Man wird durchaus richtig vermuten, dass bei einem derart jungen Unternehmen, das aus einem wertlosen Börsenmantel hervorgegangen ist, bis zu diesem Zeitpunkt nur sehr wenige Konferenzen stattgefunden haben dürften und sich auch nur sehr wenige Analysten überhaupt mit dieser Aktie beschäftigt haben dürften.

Äußerst auffällig ist auch, dass die Beziehungen zwischen Markus Frick und den drei von ihm empfohlenen Firmen durchaus recht eng sind. Das lässt den Eindruck entstehen, dass der Börsenguru nicht völlig unwissend gewesen sein könnte, welche Werte er tatsächlich empfahl.
Markus Frick teilte seinen Abonnenten in verschiedenen Börsenbriefen mit, sich mit den Vorständen der Star Energy Corp., der Stargold Mines Inc. und der Russ Oil Corp. getroffen und mit diesen über die Entwicklungen der von ihm empfohlenen Firmen gesprochen zu haben. „Die tatsächlichen Umstände der Firmen hätten ihm daher unserer Ansicht nach zumindestens nicht völlig entgehen können. Stattdessen schilderte Herr Frick die Firmen, unserer Ansicht nach recht einseitig, als enorm gewinnträchtig,“ so Dr. Walter Späth.

Alle drei Firmen Star Energy, StarGold und Russoil wurden auch durch dieselbe Firma, eine Bluewater Partners S.A. mit Sitz auf den Cayman Islands in Deutschland vermarktet. Dem Management von Bluewater Partners gehört auch eine Elena Furman an, die für die Promotingfirma REV Solutions LLC tätig war, von der drei Kunden betreut wurden: Die Firma Stargold Mines, Star Energy und Russoil.
Als Gründer von Bluewater Partners ist im panamaischen Handelsregister übrigens ein gewisser Silvestre Hutchinson eingetragen. Derselbe Silvestre Hutchinson war zum Zeitpunkt der Aktienempfehlungen durch Markus Frick, auch als Vorstand von Russoil tätig. Hier schließt sich nun der Kreis: Silvestre Hutchinson war früher auch Vorstandsmitglied von Quest Minerals + Mining.
Ein Kollege im Management von QMMG war dabei Marcus Segal, der wiederum Manager von Star Energy und Stargold Mines zum Zeitpunkt der Frick-Empfehlungen war, also der beiden anderen Frick-Papiere. Und eine Gründerin der Promoting-Firma Bluewater Partners, deren Vertreter bei Herrn Frick zu Besuch waren, ist Margot Hutchinson, die Ehefrau von Silvestre Hutchinson.
Alles nur merkwürdige Zufälle?

„Denn Sie wissen nicht was Sie tun,“ – oder, abgewandelt „denn er wusste nicht, was er tut,“ – ob dies im gegenwärtigen Fall zutrifft, kann somit nicht abschließend beurteilt werden.
Das Urteil des Landgerichts Heidelberg hat übrigens bewusst offen gelassen, ob ein vorsätzliches oder nur fahrlässiges Handeln von Herrn Frick vorlag, indem es feststellt, dass er entweder vorsätzlich oder aber jedenfalls fahrlässig gehandelt habe,“ so Rechtsanwalt Dr. Walter Späth.

Es ist also nach Ansicht des Landgerichts Heidelberg somit nicht entscheidend, ob vorsätzliches oder nur fahrlässiges Handeln von Markus Frick vorliegt, nach Ansicht des LG Heidelbergs können Geschädigte unabhängig von dieser Frage ihren Schaden ersetzt erhalten.
Das Urteil des Landgerichts Heidelberg spricht davon, dass Markus Frick selber versprochen habe, dass er seine Informationen sorgfältig und gewissenhaft aus öffentlich zugänglichen Informationsquellen zusammenstelle, was er nicht getan habe (S. 17 des Urteils).


Pressemitteilung: BSZ® e.V.
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Anmeldungsdatum: 18.01.2006
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BeitragVerfasst am: 15.Apr 2008 8:16    Titel: Antworten mit Zitat

Der BSZ® hat erste Klagen in Streitgenossenschaft wegen 3 Frick-Empfehlungen StarGold, StarEnergy und Russoil mit einem Volumen von ca. 350.000 € beim Landgericht Berlin eingereicht.

Warum Berlin? War doch erst kürzlich ein Urteil des LG Heidelberg ergangen.
Zitat:
Herr Frick ist vor einiger Zeit von Sinsheim nach Berlin umgezogen
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Anmeldungsdatum: 18.01.2006
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BeitragVerfasst am: 10.Mai 2008 6:19    Titel: Antworten mit Zitat

Auszug: Pressemeldung PR-Center

Zitat:
Am 13.04.2008 fand in Stuttgart, im Zuge der Invest Messe 2008, das Jubiläumsseminar von Markus Frick statt. Diese Messe gilt als die größte Anlegermesse in Deutschland.
Der Börsencoach Markus Frick hat vor knapp 1.000 Teilnehmern wieder einmal sein ganzes Können und Wissen unter Beweis gestellt. Die von ihm durchgeführte Veranstaltung war die mit Abstand größte Veranstaltung im Zuge der 3-tägigen Invest Messe. Auf dem Seminar wurde das Jubiläum seines Börsenbriefes Email-Hotline gefeiert. Die tägliche Email-Hotline erschien vor 5 Jahren im Mai 2003 zum ersten Mal.

Am vergangenen Samstag wurde die diesjährige Seminarreihe der ersten Jahreshälfte mit einer Veranstaltung in Hamburg abgeschlossen. Auch hier, wie auch schon auf den vergangenen Veranstaltungen, war die Resonanz seitens der Zuschauer überwältigend.
Es ist immer wieder schön zu sehen, wie es der Börsencoach schafft, einer heterogenen Zuschauergruppe das Thema Börse transparent zu übermitteln. Herr Frick vertritt die Ansicht, dass die Börse grundsätzlich jedermann zugänglich ist. Es ist eben nur wichtig, ziel- und strategieorientiert zu handeln.

Im Herbst wird Markus Frick seine Veranstaltungsreihe fortsetzen. Schon im Mai startet seine neue TV-Show Money Money. Auch hier werden die Zuschauer wieder sehr viele nützliche Informationen zum Thema Börse erhalten.
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Anmeldungsdatum: 25.01.2002
Beiträge: 2319

BeitragVerfasst am: 5.Jun 2008 7:17    Titel: Antworten mit Zitat

Zitat:
Markus-Frick „Russenaktien“-Geschädigte: Erhebliche Kostenersparnis durch BSZ® e.V.-Streitgenossenschaft.
04.06.2008 17:19:32

(PA) BSZ® e.V.-Vertrauensanwälte bereiten kostengünstige „Sammelklagen“ für Geschädigte der drei Frick-Empfehlungen „StarGold“, „StarEnergy“ und Russoil vor.

Markus Frick und die 3 Russenwerte: Immer noch melden sich beim BSZ® e.V. zahlreiche Geschädigte, die mit den drei Frick-Empfehlungen „StarGold“, „StarEnergy“und „Russoil“ erhebliche Verluste erlitten haben. Schätzungen zufolge dürften deutsche Anleger mit den 3 Empfehlungen des Börsengurus einen dreistelligen Millionenbetrag verloren haben, die Bandbreite der Verluste, die die Anleger, die sich beim BSZ® e.V. gemeldet haben, erlitten haben, reicht dabei von ca. 1.500,- € bis zu 139.000,- €.

Als erster Anlegerschutzverein in Deutschland hat der BSZ® e.V. auf erhebliche Ungereimtheiten in Zusammenhang mit den Empfehlungen der 3 Werte hingewiesen, die die Frage aufwerfen, ob mehr als Zufall im Spiel gewesen sein könnte beim Absturz der 3 Aktien-Empfehlungen. Auch die Staatsanwaltschaft hat vor einiger Zeit Ermittlungen gegen den Börsenguru aufgenommen wegen des Verdachts des Kapitalanlagebetrugs, es wird dem Verdacht nachgegangen, ob Marktmanipulation im Spiel gewesen sein könnte.

In einem ersten Urteil vom Februar 2008 hat das Landgericht Heidelberg dem dortigen Anleger auch Schadensersatz in voller Höhe gegen Markus Frick zugesprochen. Als erster Anlegerschutzverein in Deutschland ließ der BSZ® e.V. über seine Vertrauensanwälte daher auch die ersten Klagen in Streitgenossenschaft gegen Markus Frick vorbereiten, im Volksmund auch als sog. „Sammelklagen“ bezeichnet. Da Markus Frick vor einiger Zeit von Sinsheim nach Berlin gezogen ist, haben die BSZ® e.V.-Vertrauensanwälte die ersten Klagen bei dem Landgericht Berlin eingereicht, erste Termine zur mündlichen Verhandlung wurden vom Landgericht Berlin für Ende August 2008 anberaumt.

Exklusiv für BSZ® e.V.-Mitglieder besteht nun noch die Möglichkeit, sich an einer BSZ® e.V.-Streitgenossenschaft zu beteiligen, der Vorteil dabei: Eine erhebliche Kostenersparnis gegenüber einer Einzelklage:

Beispielhaft sei hier die durchschnittliche Kostenersparnis anhand eines durchschnittlichen Schadens in Höhe von 10.000,- € dargestellt:

Kosten Einzelklage bei einem Streitwert in Höhe von 10.000,-€:

Regelgeschäftsgebühr für ein außergerichtliches Vorgehen gegenüber Markus Frick
1,3 gem. Nr. 2400 VV RVG inkl MwSt. und Auslagen: 775,64 €

Halbe Verfahrensgebühr für gerichtliches Verfahren
gem. Nr. 3104 VV RVG inkl. MwSt. und Auslagen: 375,92 €

Terminsgebühr für gerichtliches Verfahren
Gem. Nr. 3104 VV RVG inkl. MwSt und Auslagen: 694,00 €

Gerichtskosten: 588,00 €
____________________________________________________________________
Gesamtkosten für außergerichtliches und gerichtliches Verfahren: 2.433,56 €

Durchschnittliche Kosten BSZ® e.V.-Streitgenossenschaft bei einem Streitwert in Höhe von 10.000,- €

Verfahrensgebühr + Terminsgebühr für gerichtliches Verfahren: 759,61 €

Gerichtskosten 340,00 €
Gesamtkosten für BSZ® e.V.-Streitgenossenschaft 1.099,61 €

(Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass die tatsächlichen Werte je nach streitgenössischer Klage etwas von den obigen Beispielen abweichen können, abhängig von der Anzahl der klagenden Geschädigten).

Die BSZ® e.V.-Vertrauensanwälte werden außergerichtlich nicht mehr gegenüber Markus Frick tätig, sondern reichen sofort Klage beim zuständigen Landgericht Berlin gegen diesen ein, unter Berücksichtigung eines umfassenden Vorgehens gegen Herrn Frick im Wege einer Einzelklage (d.h., außergerichtlich und gerichtlich) ergeben sich somit Kostenersparnisse für die klagenden Anleger gegenüber einer Einzelklage, die bei einem Streitwert in Höhe von 10.000,- € bei ca. 50 % liegen.
Bei höheren Streitwerten liegt die Kostenersparnis bei ca. 35 – 40 %, je nach Anlagesumme.

Nutzen auch Sie nun die Möglichkeit, kostengünstig Ihre Schadensersatzansprüche im Zusammenhang mit den 3 Frick-Empfehlungen „StarGold“, „StarEnergy“ und „Russoil“ im Rahmen einer BSZ® e.V.-Streitgenossenschaft geltend zu machen (bitte haben Sie Verständnis dafür, dass die BSZ® e.V.- Aufnahmegebühr in Höhe von 75 € nicht auf die möglichen Kosten für eine Klage angerechnet werden kann.)

Geschädigte Anleger der 3 Frick-Empfehlungen „StarGold“, „StarEnergy“ und „Russoil“ können sich sich der BSZ® e.V. Anlegerschutzgemeinschaft „Markis Frick Anleger" anschließen.

BSZ® Bund für soziales und ziviles Rechtsbewußtsein e.V.
Groß-Zimmerner-Str. 36 a,
64807 Dieburg
Telefon: 06071-823780

_________________
„Es ist produktiver, einen Tag lang über sein Geld
nachzudenken, als einen Monat dafür zu arbeiten.“


- Heinz Breselt -

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Anmeldungsdatum: 18.01.2006
Beiträge: 3335

BeitragVerfasst am: 18.Jun 2008 7:13    Titel: Antworten mit Zitat

Zitat:
Die Finanzdialog GmbH führte ein Interview mit dem Börsencoach Markus Frick zum Thema Börse.

Finanzdialog: Herr Frick, Sie haben schon im Februar im Interview mit der größten Schweizer Tageszeitung „Der Tagesanzeiger“ gesagt, dass uns, was das Geschehen an den Börsen angeht, noch das Schlimmste bevorsteht. Wie sehen Sie die Situation an den Börsen, insbesondere für das 2. Halbjahr 2008?

Markus Frick: Ich bleibe bei meiner Meinung. Die Finanzkrise hat das Schlimmste noch vor sich. Denn bei den Banken dreht sich alles nur um ein Thema: Geld, Geld, Geld und nochmals Geld. Auf Grund der Verluste sieht man bei den Banken eine Kapitalerhöhung nach der anderen. Geld zu beschaffen ist die Hauptaufgabe, und wie man an der US-Bank Lehman Brothers sieht, ist das auch nicht so einfach. Denn die Banken haben durch die US-Notenbank günstiges Geld bekommen, aber sie geben es nicht aus. Man wird sehen, ob sich das im zweiten Halbjahr ändert. Aber die Finanzkrise wird uns noch über das Jahr 2008 hinaus beschäftigen.

Finanzdialog: Welche Bedeutung hat die Abgeltungssteuer bei Ihren Investitionsentscheidungen?

Markus Frick: Die Abgeltungssteuer sollte in Betracht gezogen werden, aber nicht vorrangig. Ich persönlich bin seit November sehr skeptisch und die Abonnenten meiner börsentäglich erscheinenden Email-Hotline haben davon profitiert. Allerdings warne ich jetzt davor, nur wegen der Abgeltungssteuer langfristig in eine Einzelaktie zu investieren. Die Zeiten sind eindeutig vorbei, in denen man Aktien kaufen kann und diese Jahre lang liegen lassen sollte. Aus diesem Grund sollte man die Abgeltungssteuer beachten, aber nicht über seine Anlageentscheidungen stellen!

Finanzdialog: Der DAX ist seit Anfang des Jahres um etwa 20% gefallen. Trotzdem konnte man auch hier mit ausgewählten Titeln gutes Geld verdienen. Was haben Sie beispielsweise den Abonnenten Ihrer täglichen Email-Hotline diesbezüglich empfohlen?

Markus Frick: Stockpicking war das Zauberwort und mit MAN St., Klöckner & Co, Phoenix Solar, Solon und Elexis haben meine Abonnenten schönes Geld verdienen können, wenn die Gewinne entsprechend realisiert wurden. Und man muss auch sagen, dass wir durch unsere Zurückhaltung Ende des Jahres 2007 und auch in den ersten Monaten des laufenden Jahres kein Geld verloren haben.
Das war der große Vorteil der Email-Hotline-Abonnenten und der Money Money-Zuschauer, denn so mussten wir keine Verluste aufholen. Auf meiner Homepage markus-frick.de kann man dieses kostenlos nachlesen!

Finanzdialog: Optionsscheine und Zertifikate bilden zur Aktienanlage interessante Alternativen. Was empfehlen Sie Ihren Abonnenten?

Markus Frick: Ich warne Anleger immer wieder, die versuchen, die Aktienverluste mit Optionsscheinen aufholen zu wollen. Ich habe schon zu viele Börsenredakteure kennen gelernt, die finanziell daran zu Grunde gegangen sind. Ich bevorzuge ETFs. Gerade ETFs sind auch interessant bezüglich der kommenden Abgeltungssteuer!

Finanzdialog: Herr Frick, noch eine allgemein gehaltene Frage. Ihre Veröffentlichungen, was Bücher und andere Medien angeht, waren in der Vergangenheit sehr erfolgreich. Gibt es schon einen Erscheinungstermin für einen neuen Bestseller?

Markus Frick: Im Herbst wird ein neues Buch von mir kommen, in dem es sehr viel zu erzählen gibt, nach den turbulenten Jahren, die ich erlebt habe. Ich denke, es gibt einiges zum Klarstellen und so viele neue Informationen, die jeder Anleger kostenlos im Internet nutzen kann. Ich bin überzeugt, dass auch mein neues Buch vielen Lesern weiterhelfen wird!

Finanzdialog: Jeden Samstag, um 11.30 Uhr, läuft Ihre Börsen TV-Show Money Money auf Ihrer Homepage markus-frick.de und anderen Webseiten. Ist eine tägliche Sendung geplant?

Markus Frick: Ich bin sehr glücklich, dass meine Sendung so gut bei den Zuschauern angenommen wird. Die ersten beiden Sendungen hatten über 100.000 Abrufe, was sehr viel ist. Durch das TV-Archiv haben die Zuschauer auch die Möglichkeit, sich alle bisher ausgestrahlten Sendungen anzuschauen und somit sorgt meine TV-Show Money Money für eine Transparenz, die wohl einzigartig ist. Eine tägliche Sendung plane ich nicht, weil es meine Email-Hotline täglich zu lesen gibt und das alleine macht schon sehr viel Arbeit.
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Anmeldungsdatum: 18.01.2006
Beiträge: 3335

BeitragVerfasst am: 2.Jul 2008 19:41    Titel: Antworten mit Zitat

Zitat:
1.) Gegen wen wird geklagt und wo?

Die BSZ® e.V.-Vertrauensanwälte haben in den letzten Wochen und Monaten zahlreiche Klagen gegen Herrn Frick persönlich eingereicht. Herr Frick bestreitet zwar, dass er der richtige Beklagte ist, er beruft sich auf sog. „mangelnde Passivlegitimation“, die BSZ® e.V.-Vertrauensanwälte sind jedoch zuversichtlich, nachzuweisen, dass Herr Frick durchaus passiv legitimiert ist und somit der richtige Beklagte ist.
Die Klagen wurden und werden zum Großteil vor dem Landgericht Berlin eingereicht, da Herr Frick vor einiger Zeit von Sinsheim nach Berlin umgezogen ist. Einige Klagen wurden noch vor dem Landgericht Heidelberg eingereicht, bei dem in einem ersten Urteil, das noch nicht rechtskräftig ist, Herr Frick persönlich dazu verurteilt wurde, dem dortigen Anleger auch Schadensersatz in voller Höhe zu bezahlen. Herr Frick ist im dortigen Fall in Berufung gegangen.

2. Wie sind die Schadensersatzchancen gegen Markus Frick?

Es gibt zwar keine Garantie dafür, dass Klagen gegen Herrn Frick gewonnen werden. Nach Ansicht der BSZ® e.V.-Vertrauensanwälte sind die Chancen jedoch als gut zu bezeichnen. Zumindestens auch in dem Einzelfall, der vor dem Landgericht Heidelberg entschieden wurde und der noch nicht rechtskräftig ist, wurde Herr Frick persönlich zum Schadensersatz in voller Höhe verurteilt.

3. Wie stehen die Chancen, von Herrn Frick im Falle einer gewonnenen Klage auch wirklich das Geld zurück zu bekommen?

Auch hierfür gibt es keine Garantie, allerdings sprechen auch hier gute Argumente dafür, dass im Falle einer gewonnenen Klage gegen Herrn Frick auch wirklich noch erfolgreich vollstreckt werden könnte:
Markus Frick ist nach eigenen Angaben als Börsenexperte zum mehrfachen Millionär geworden, er dürfte daher noch solvent genug sein, um etwaige Schadensersatzansprüche zu bedienen. Etliche tausend Anleger haben seine Seminare besucht, diverse Geschädigte berichten dem BSZ® e.V. davon, dass Herr Frick zu Veranstaltungen immer im Mercedes SLR vorgefahren ist.

4. Was haben die Ermittlungen der Staatsanwaltschaft ergeben?

Die Staatsanwaltschaft hat vor einigen Monaten mehrere Wohn- und Geschäftsräume von Markus Frick wegen des Verdachts der Marktmanipulation durchsucht. Es wird dem Verdacht nachgegangen, ob Markus Frick die Kurse der 3 Werte „StarGold“, „StarEnergy“ und „Russoil“ nicht bewusst nach oben manipuliert haben könnte um sich selber zu bereichern.

Die Ermittlungen der Staatsanwaltschaft dauern noch an, die BSZ® e.V.-Vertrauensanwälte werden auch zu gegebener Zeit Akteneinsicht nehmen, nach Auskunft der ermittelnden Staatsanwaltschaft Berlin wird dies voraussichtlich in einigen Wochen, wenigstens in Teilen, möglich sein. Eventuell werden sich auch hierfür weitere Argumente für die Klagen ergeben. Es muss allerdings deutlich gesagt werden, dass die Staatsanwaltschaft bis zum gegenwärtigen Zeitpunkt noch nicht die Vorwürfe belegen konnte und es somit nicht bestätigt werden konnte, dass Markus Frick tatsächlich die Kurse der 3 Werte manipuliert hat. Bis zum Beweis des Gegenteils gilt die Unschuldsvermutung.

5. Ist es ausgeschlossen, dass Markus Frick –für den Fall- dass die Klagen gewonnen werden sollten, Insolvenz anmeldet?

Manche Geschädigte, die sich beim BSZ® e.V. gemeldet haben, befürchten, dass Herr Frick vielleicht einfach, falls die Klagen gegen ihn gewonnen werden sollten, sein Vermögen verschieben könnte und somit nicht mehr erfolgreich vollstreckt werden könnte?