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Moderator GM&P .

Anmeldungsdatum: 21.01.2006 Beiträge: 5852
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Verfasst am: 26.Jul 2007 18:05 Titel: ProSiebenSat.1 Media |
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In der Medienwelt sorgte die Meldung für große Aufregung, am Aktienmarkt blieb sie bis jetzt weitgehend wirkungslos: Der Medienkonzern Pro Sieben Sat 1 will seine Rendite von 24 auf 30 Prozent steigern und baut dafür unter anderem rund 200 Stellen ab. Vor allem die bisherige „Cashcow“ Sat 1 und deren Informationsprogramm sollen davon betroffen sein. Lösen solche Meldungen an der Börse gewöhnlich ein Kursfeuerwerk aus, so zeigen sich die Börsianer bisher unbeeindruckt davon.
Der Hauptgrund: Zu viele Unwägbarkeiten sind bisher mit der Entscheidung, die angeblich nicht auf Druck der beiden neuen Mehrheitseigner KKR und Permira getroffen wurde, verbunden. Die Landesmedienanstalt Rheinland-Pfalz hat bereits unmittelbar im Anschluss daran eine Prüfung angekündigt, ob nach weiteren Kürzungen bei Sat 1 noch die Bedingungen für ein Vollprogramm vorhanden sind.
Damit steht Analysten zufolge der Zugang zur Hälfte der deutschen Haushalte auf dem Spiel. „Wir sind allerdings der Meinung, dass der Entzug der Sendelizenz nicht eintreten wird“, sagt Gepa Theobald von der WestLB. Sat.1 habe immer noch einige Qualitätsreserven im Vergleich zu anderen deutschen Fernsehsendern. Nahezu alle Analysten, die die Aktie beobachten, glauben, dass damit der „größte anzunehmende Unfall für Pro Sieben Sat 1“, wie es ein Börsianer formulierte, vermieden werden kann.
Name: ProSiebenSat.1 Media
Land / Branche: Deutschland / Unterhaltung-Freizeit
WKN / ISIN: 777117 / DE0007771172
Börsenplatz: Stuttgart
Aktueller Kurs: 26,20 EUR (00.07.07)
Weiteres Manko jedoch: „Der Abbau von 200 Arbeitsplätzen kann nur ein kleiner Schritt sein, schließlich stellen die Personalkosten nicht das Hauptproblem dar“, sagt Friedrich Schellmoser von Unicredit.
Der Medienkonzern will bis zu 90 Mill. Euro bis zum Jahr 2010 einsparen. Diese Summe soll sich aus Synergieeffekten aus der kürzlich erfolgten Übernahme des skandinavischen Medienhauses SBS ergeben. 3,3 Mrd. Euro haben die Münchener dafür bezahlt, größtenteils finanziert durch Kredite. Bonbon dabei: Die Summe ging an die beiden Besitzer KKR und Permira, denen SBS vorher gehörte.
Mit 3,3 Mrd. Euro wurde SBS nach Ansicht von Christophe Cherblanc von der Société Générale teuer bezahlt. Für ihn sind die Skandinavier nur drei Mrd. Euro wert – 300 Mill. Euro weniger als gezahlt. Die Konsequenz für ihn: Diese Summe muss nun zusätzlich herausgeholt werden.
Dennoch gewinnt er dem SBS-Deal auch Positives ab, dürfte doch der Gewinn je Aktie in den kommenden Jahren deutlich anziehen. Geschätzten 1,32 Euro in diesem Jahr könnten Cherblancs Berechnungen zufolge 2008 bereits 1,87 Euro und ein Jahr später 2,33 Euro gegenüber stehen. Das dürfte seiner Ansicht nach vieles wett machen, was an Skepsis momentan gegenüber der Medienaktie aufkommt.
Mit seinem Kursziel von 35 Euro für die Pro Sieben Sat 1-Aktie steht Cherblanc allerdings an der Spitze der Optimisten. Das Gros der Experten hält bestenfalls Kurse um 30 Euro für die Aktie, die gestern gegen den allgemeinen Abwärtstrend auf 27,60 Euro zulegte, für angemessen. Am pessimistischsten ist Sonia Rebussier vom Bankhaus Sal. Oppenheim, die nur 25 Euro für angemessen hält.
Die große Unbekannte bleibt, wie Zuschauer und Werbekunden auf die neue Programmstruktur bei Sat 1 reagieren werden. „Die Programmkosten zu senken, ist ein sehr gefährlicher Schritt für einen Sender; wir befürchten einen weiteren Zuschauerschwund sowie einen Rückgang der Werbeeinnahmen“, sagt Friedrich Schellmoser.
Selbst wenn dieses Problem gelöst werden sollte, bleibt ein weiteres: Auf aktuellem Niveau gilt die Aktie, die innerhalb eines Jahres über 40 Prozent an Wert gewonnen hat, als teuer. Nach Schätzungen für 2007 liegt das Kurs-Gewinn-Verhältnis (KGV) auf dem hohen Wert von 22. Am Aktienmarkt erwarten deshalb viele, dass zuerst Pro Sieben Sat 1 ein Zeichen des Aufschwungs gibt, ehe sie zugreifen.
Ohne Gewähr! Quelle: HB
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Moderator GM&P .

Anmeldungsdatum: 21.01.2006 Beiträge: 5852
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Verfasst am: 4.März 2008 9:51 Titel: |
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Eine Kartellbuße und die Kosten der Integration der europäischen Sendergruppe SBS haben den Gewinn von ProSiebenSat.1 im vergangenen Jahr mehr als halbiert.
Die Sendergruppe blieb deutlich hinter den Erwartungen von Analysten zurück.
Der Konzernüberschuss sei auf 89,4 Mill. von 240,7 Mill. Euro zurückgegangen, teilte Pro Sieben Sat 1 am Dienstag mit. Das operative Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) legte dennoch um acht Prozent auf 521,3 Mill. Euro zu. Ohne das Bußgeld wäre es sogar um 36 Prozent höher ausgefallen als 2006.
Name: ProSiebenSat.1 Media
Land / Branche: Deutschland / Unterhaltung-Freizeit
WKN / ISIN: 777117 / DE0007771172
Börsenplatz: Stuttgart
Aktueller Kurs: 14,22 EUR (04.03.08 )
Pro Sieben Sat 1 hatte - wie Konkurrent RTL - nach Ansicht des Bundeskartellamts große Kunden bei der Vermarktung der Fernsehwerbezeiten unfair begünstigt.
Die Münchener zahlten daher 120 Mill. Euro Strafe und stellte die Modalitäten im Verkauf von Werbezeiten um. Der Umsatz der vom Finanzinvestor Permira beherrschten Sendergruppe stieg im vergangenen Jahr durch die Übernahme der ebenfalls Permira gehörenden SBS um 29 Prozent auf 2,7 Mrd. Euro.
Für 2008 rechnet Pro Sieben Sat 1 dank SBS mit einer weiteren Umsatzsteigerung. Die daraus entstehenden Synergien sollen auch zu steigenden Gewinnen führen.
Genauer festlegen wollte sich der Vorstand nicht. "Eine Einschätzung der wirtschaftlichen Entwicklung bleibt schwierig, die Gruppe geht jedoch nicht von einem Abschwung in ihren Märkten aus", hieß es vorsichtig.
Pro Sieben Sat 1 ist stark von Werbeeinnahmen abhängig, die mit der Konjunktur stark schwanken. Daher will die Sendergruppe ihr Geschäft mit nicht-werbeabhängigen Formaten ausbauen, vor allem im Internet.
Das Unternehmen kündigte an, rund ein Prozent seiner börsennotierten Vorzugsaktien zurückzukaufen. Damit soll ein Aktienoptionsprogramm für den Vorstand und andere Führungskräfte aus dem Jahr 2005 bedient werden.
Börsianer reagierten enttäuscht auf die Geschäftszahlen. Die Vorzugsaktie gab gut zwei Prozent nach.
Ohne Gewähr! Quelle: HB
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Moderator GM&P .

Anmeldungsdatum: 21.01.2006 Beiträge: 5852
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Verfasst am: 25.Apr 2008 18:03 Titel: |
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Die TV-Sendergruppe ProSiebenSat.1 hat massive Probleme beim Verkauf von Werbezeiten und ist zu Jahresbeginn überraschend in die roten Zahlen gerutscht. Die Aktien des Münchner Konzerns brachen bis zu 28 Prozent ein.
Analysten sprachen von desaströsen Zahlen und Baustellen in allen Bereichen des Unternehmens. Das Management kündigte ein neues Sparprogramm an.
ProSiebenSat.1 bezifferte den Vorsteuerverlust im ersten Quartal 2008 auf 8,5 Mio. Euro. Nach der Übernahme der europäischen Sendergruppe SBS stand auf vergleichbarer Basis im Vorjahr ein Gewinn von 42 Mio. Euro zu Buche.
Name: ProSiebenSat.1 Media
Land / Branche: Deutschland / Unterhaltung-Freizeit
WKN / ISIN: 777117 / DE0007771172
Börsenplatz: Stuttgart
Aktueller Kurs: 10,03 EUR (25.04.08 )
Konzernchef Guillaume de Posch machte ein vom Kartellamt erzwungenes neues Verkaufsmodell für Werbezeiten sowie die Quotenschwäche des Senders Sat.1 für die Misere verantwortlich. Der Umsatz fiel um 2 Prozent auf gut 729 Mio. Euro.
Besserung erhofft sich de Posch im zweiten Halbjahr, so dass 2008 insgesamt noch ein Ergebniszuwachs herausspringen soll. Das zweite Quartal werde in Deutschland zunächst aber einen weiteren Umsatzrückgang bringen. Der Werbemarkt werde hierzulande 2008 nur um maximal ein Prozent zulegen, ProSiebenSat.1 werde aber selbst diesen Wert nicht schaffen.
Nach Einschätzung von Branchenkennern haben vor allem die frei empfangbaren deutschen Sender der Gruppe - also ProSieben, Sat.1, Kabel1 und N24 - mit einem Umsatzrückgang von 5 Prozent enttäuscht. Der Konzern will nun 70 Mio. Euro vom ursprünglichen Budget für 2008 einsparen.
Ohne Gewähr! Quelle: sda
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Moderator GM&P .

Anmeldungsdatum: 21.01.2006 Beiträge: 5852
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Verfasst am: 29.Apr 2008 7:44 Titel: |
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Gepa Tiemann, Analyst der WestLB, stuft die Vorzugsaktie von ProSiebenSat.1 Media von "add" auf "hold" zurück und senkt das Kursziel von 16,50 auf 10 EUR.
Die Erstquartalszahlen seien hinter den Prognosen zurückgeblieben. Während der Umsatz die Schätzung um 5,4% verfehlt habe, sei das EBITDA 33,2% unter der Annahme geblieben.
Name: ProSiebenSat.1 Media
Land / Branche: Deutschland / Unterhaltung-Freizeit
WKN / ISIN: 777117 / DE0007771172
Börsenplatz: Stuttgart
Aktueller Kurs: 9,87 EUR (29.04.08 )
Insbesondere da das erste Quartal positiv von den Osterfeiertagen beeinflusst worden sei, sorge die enttäuschende Geschäftsentwicklung für Bedenken. Im zweiten Quartal fehle nun der positive Schub durch Ostern. Außerdem werde die Fußball-Europameisterschaft das Geschäft zusätzlich belasten.
Saisonal bedingt dürfte die Entwicklung im dritten Quartal ebenfalls schwach ausfallen, zumal die Olympischen Sommerspiele diesen Effekt noch verstärken würden. Für einen Ausgleich könne daher nur noch das vierte Quartal sorgen.
Vor diesem Hintergrund empfehlen die Analysten der WestLB die Aktie von ProSiebenSat.1 Media nunmehr zu halten.
Ohne Gewähr! Analyst: WestLB
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