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Moderator GM&P .

Anmeldungsdatum: 21.01.2006 Beiträge: 6286
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Verfasst am: 24.Jul 2007 9:20 Titel: SAF Holland S.A. |
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SAF-HOLLAND erzielte im Jahr 2006 einen Pro-Forma-Umsatz von rund 778 Mio. Euro und beschäftigt über 3.100 Mitarbeiter an 20 Standorten auf fünf Kontinenten. Das Pro-Forma-Bereingte EBIT lag bei rund 65 Mio. Euro. Das Produktprogramm des Unternehmens reicht von Premium-Achsen und Achssystemen, Trailer- und LKW-Federungssystemen, Sattelkupplungen und "Königszapfen", dem Trailer-Gegenstück zur Sattelkupplung, bis hin zu Anhängerkupplungen und Stützvorrichtungen für Sattelauflieger.
Zu den Kunden von SAF-HOLLAND zählt die Mehrzahl der großen LKW- und Anhänger-Produzenten weltweit. Über ein weltweites Service- und Distributionsnetzwerk werden die Produkte an Original Equipment Manufacturers (OEM), Original Equipment Suppliers (OES) und über den Ersatzteilmarkt direkt an den Endnutzer sowie an Servicewerkstätten verkauft.
Nach Erlöschen des öffentlichen Angebots haben die SAF-HOLLAND S.A. und die abgebenden Aktionäre heute zusammen mit Morgan Stanley als Sole Bookrunner die Preisspanne für ein Angebot der Aktien ausschließlich an institutionelle Anleger auf EUR 19,00 bis EUR 20,00 festgesetzt. Das neue Angebot umfasst bis zu 5.120.000 Aktien aus einer Kapitalerhöhung und bis zu 2.380.000 Aktien aus dem Bestand der abgebenden Aktionäre. Die Altaktionäre stellen außerdem bis zu 750.000 Aktien für eine Mehrzuteilungsoption (Greenshoe) zur Verfügung. Das gesamte Angebot umfasst damit bis zu 8.250.000 Aktien. Bei vollständiger Ausübung der Mehrzuteilungsoption kann der Freefloat bis zu 43,8% betragen. Das Angebot wird als Privatplatzierung bei institutionellen Investoren durchgeführt; ein öffentliches Angebot erfolgt nicht. Die Änderungen stehen unter dem Vorbehalt der Billigung des Prospektnachtrags durch die zuständige Regulierungsbehörde und seiner Notifizierung. Ein Nachtrag zum Prospekt vom 6. Juli soll am 24. Juli veröffentlicht werden.
"Unsere Equity Story wird vom Markt sehr gut verstanden. Wir sind daher überzeugt, dass wir trotz des schwierigen Klimas für Börsengänge mit dieser noch attraktiveren Bewertung unsere Aktien erfolgreich platzieren werden", sagte Rudi Ludwig, CEO der SAF-HOLLAND Group. Die Aktien der SAF-HOLLAND S.A. sollen voraussichtlich am 26. Juli 2007 zum ersten Mal am amtlichen Markt (Prime Standard) der Frankfurter Wertpapierbörse gehandelt werden.
Name: SAF Holland S.A.
WKN / ISIN: A0MU70 / LU0307018795
Börsenplatz: L&S
Aktueller Kurs: 20,50 EUR (24.07.07)
Die Experten vom Anlegermagazin "Der Aktionär" empfehlen die Aktie von SAF-HOLLAND nicht zu zeichnen.
Mit SAF-HOLLAND betrete ein Nutzfahrzeugzulieferer das Börsenparkett. Das Unternehmen sei erst im Jahr 2006 durch die Fusion der deutschen Otto Sauer Achsenfabrik und der amerikanischen Holland Group entstanden. 2006 habe das Unternehmen 778 Mio. EUR umgesetzt und habe auf EBIT-Basis einen Gewinn von 65 Mio. EUR verbucht. Für 2007 rechne die Unternehmensführung mit einem leichten Rückgang beider Werte, was auf schwächere Ergebnisse auf dem nordamerikanischen Markt zurückgeführt werde.
Das Angebot umfasse bis zu 13,24 Mio. Aktien. Lediglich 5,12 Mio. dieser Papiere seien aus einer Kapitalerhöhung, der Rest sei von den Altaktionären, allen voran die Private-Equity-Gesellschaft Pamplona Capital Partners. Vom Emissionserlös - das Management erwarte 117 Mio. EUR - verbleibe voraussichtlich nahezu nichts im Unternehmen. Mit 72 Mio. EUR gehe der größte Teil an Pamplona für Kredite und Vorzugsaktien, während 45 Mio. EUR an ein Konsortium rund um Morgan Stanley zwecks Schuldentilgung überwiesen werde.
Nach Erachten der Wertpapierexperten dränge sich eine Zeichnung nicht auf, zumal die Bewertung bereits zum Börsenstart mit einem 2008er KGV von 15 ambitioniert erscheine. Nach der Erstnotiz dürften interessierte Anleger ausreichend Gelegenheit haben, günstiger einzusteigen.
Quelle: ots/ariva
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Moderator GM&P .

Anmeldungsdatum: 21.01.2006 Beiträge: 6286
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Verfasst am: 26.Jul 2007 17:49 Titel: |
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Trotz massiver Preissenkungen haben die Anleger die Aktien des Lkw-Teileherstellers SAF-Holland beim Börsendebüt wieder aus ihren Depots geworfen. Die Papiere lagen am Donnerstag mit 18,25 Euro bis zu vier Prozent unter dem Ausgabepreis von 19 Euro. Die ersten Kurse hatten am Morgen bei 19,25 Euro gelegen.
Am Nachmittag notierten die Titel bei 18,28 Euro. Anleger, die auf Zeichnungsgewinne gehofft hatten, gingen leer aus. „SAF-Holland zeigt, dass die Anleger nicht mehr gewillt sind, überhöhte Preise zu akzeptieren“, sagte Händler Niklas Breckling von DKM.
Der Börsengang stand von Anfang an unter keinem guten Stern: Die Aktienmärkte gingen auf Talfahrt, Investoren hielten die ursprünglich bis 28 Euro reichende Preisspanne für zu hoch. Sie kritisierten überdies, dass vor allem die Altgesellschafter um den Investor Pamplona von den Einnahmen profitieren sollten. Wegen der schleppenden Nachfrage senkte der Lkw-Achsenhersteller seine Preisspanne kräftig und bot die Papiere zu 19 bis 20 Euro ausschließlich institutionellen Investoren zum Kauf an.
Name: SAF Holland S.A.
WKN / ISIN: A0MU70 / LU0307018795
Börsenplatz: L&S
Aktueller Kurs: 18,13 EUR (26.07.07)
Statt eines erhofften Emissionserlöses von 370 Mill. Euro sammelte SAF-Holland mit der Ausgabe von 43,8 Prozent der Aktien nur 156,7 Mill. Euro ein. Der Löwenanteil davon ging mit 97,3 Mill. Euro allerdings auf das Firmenkonto. Die Altgesellschafter mussten sich mit einem wesentlich kleineren Erlös begnügen als vorgesehen.
SAF-Holland ist in diesem Jahr der 21. Neuzugang im stark regulierten Prime Standard der Frankfurter Börse. Weitere Börsengänge erwarten Experten nach Ende der Sommerpause Anfang September.
Mit dem frischen Kapital will SAF-Holland aus Bessenbach bei Aschaffenburg die 375 Mill. Euro schwere Schuldenlast reduzieren. Für 2007 stellte Vorstandschef Rudi Ludwig einen auf Vorjahresniveau von rund 780 Mill. Euro liegenden Umsatz in Aussicht. Unter dem Strich erzielte der Produzent von Achsen und Fahrwerkssystemen für Lastwagen, Sattelauflieger und Anhänger im vergangenen Jahr einen Gewinn von 31,5 Mill. Euro.
Organisiert wurde der Börsengang von der US-Investmentbank Morgan Stanley.
Ohne Gewähr! Quelle: HB
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