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Moderator GM&P .

Anmeldungsdatum: 21.01.2006 Beiträge: 6457
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Verfasst am: 21.Jun 2007 13:35 Titel: Schmack Biogas AG |
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Die Aktien von Schmack Biogas, die morgen ihre Hauptversammlung abhalten, konnten ihre Börsenbewertung in diesem Jahr zeitweise verdoppeln. Zuletzt litten die Hoffnungspapiere allerdings unter spürbaren Gewinnmitnahmen.
Außerdem steht die Branche der Bioenergie-Hersteller derzeit weltweit wegen Überkapazitäten unter Druck.
Kein Wunder also, dass die Analysten derzeit bei den Aktien von Schmack Biogas geteilter Meinung sind. Analyst Sebastian Zank stufte das Papier gestern auf "Aufstocken" hoch (vorher: "Halten"). Den fairen Wert des Papiers sieht Zank bei 66 Euro.
Name: Schmack Biogas AG
Land: Deutschland
WKN / ISIN: SBGS11 / DE000SBGS111
Börsenplatz: XETRA
Aktueller Kurs: 56,50 EUR (20.06.07)
Er glaube, die Biogasbranche zähle zu den Gewinnern der Branche, die einen "Mix" aus erneuerbaren Energien anbietet, erklärt der Experte. Der Bereich Biogas folge am Kapitalmarkt den bereits dort sehr gefragten Alternativ-Energie-Branchen Wind- und Photovoltaik. Dabei sei Schmack Biogas sehr gut positioniert und könne von dem bald wieder wachsenden Anlegerinteresse profitieren, gibt sich Zank überzeugt.
Beeindruckt zeigt sich der Analyst auch davon, dass Schmack-Finanzvorstand Alexander Götz kürzlich den Ausblick der Gesellschaft bestätigt hat. Das Unternehmen sei sehr davon überzeugt, dass es im laufenden Jahr einen Umsatz von 170 Mio. Euro erreichen kann, gibt der Analyst wieder. Da die Auftragseingänge am Ende des ersten Quartals 124 Mio. Euro erreichten, erwarte er für das derzeit laufende zweite Quartal sehr starke Zahlen, erklärt Zank. Für das Gesamtjahr erwartet der Analyst einen Gewinn von 1,27 Euro je Aktie. Für 2008 stellt Zank 2,25 Euro in Aussicht.
Nicht alle Analysten mögen allerdings diese uneingeschränkte Begeisterung teilen. Analyst Lars Korinth rät jedenfalls Schmack Biogas zu "Verkaufen" mit einem Kursziel von 46 Euro. Das Ziel beruht auf seinen relativ zurückhaltenden Gewinnprognosen. Für 2008 stellt der Analyst einen Gewinn von 2,06 Euro je Aktie in Aussicht und für 2009 2,97 Euro. Der Umsatz sollte im kommenden Jahr eine Spanne von 150 Mio. bis 180 Mio. Euro erreichen.
Ohne Gewähr! Quelle: Welt
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Moderator GM&P .

Anmeldungsdatum: 21.01.2006 Beiträge: 6457
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Verfasst am: 4.Jul 2007 6:22 Titel: |
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Mit dem Turbo-Zertifikat (ISIN DE000DB801V2/ WKN DB801V) der Deutschen Bank auf die Schmack Biogas-Aktie setzen spekulativ orientierte Anleger auf die nächste Aufwärtswelle, so die Experten von "ExtraChancen".
Bereits im Frühjahr hätten die Experten einmal auf eine Aufwärtsbewegung bei der Schmack Biogas AG spekuliert - mit Erfolg! Die Konsolidierung, die sich daran angeschlossen habe, stehe nun kurz vor dem Ende. Biogas werde als alternative Energiequelle immer weiter aus dem Schatten der Wind- und Solarbranche treten. Nicht zuletzt deshalb habe der Vorstand des Branchenprimus vor zehn Tagen auf der Hauptversammlung einen optimistischen Ausblick gegeben. Mit einem Schmack-Biogas-Turbo-Zertifikat würden spekulativ orientierte Anleger auf die nächste Aufwärtswelle setzen.
Name: Schmack Biogas AG
Land: Deutschland
WKN / ISIN: SBGS11 / DE000SBGS111
Börsenplatz: XETRA
Aktueller Kurs: 56,60 EUR (03.07.07)
Die Bundesregierung plane, noch in diesem Jahr die Subventionen für die Solarindustrie zu reduzieren und die Förderung anderer regenerativer Energieformen auszubauen - beispielsweise Biogas. Nicht ohne Grund: Biogas habe gegenüber Energiequellen wie Sonne und Wind den Vorteil, gespeichert und den Abnehmern bedarfsgerecht zur Verfügung gestellt werden zu können.
Die im bayerischen Schwandorf beheimatete Schmack Biogas AG sollte von der guten Wachstumsperspektive des Biogasmarktes profitieren. Die profitabel arbeitende Gesellschaft decke von der Planung und Genehmigung über die Errichtung und die Inbetriebnahme bis zum anschließenden Service das komplette Leistungsangebot für eine Biogasanlage ab.
Das spiegele sich auch in den Umsätzen des ersten Quartals wider, die um 371,7% auf 31,1 Mio. Euro angezogen seien. Allerdings sei das Ergebnis etwas hinter den Erwartungen zurückgeblieben. Der Periodenfehlbetrag habe sich zwar auf 1,44 Mio. Euro verringert, hier hätten die Anleger allerdings ein bisschen mehr erwartet.
Vorstandssprecher Ulrich Schmack habe sich auf der Hauptversammlung dennoch optimistisch gezeigt: "Im ersten Quartal konnten wir den gesamten Umsatz des ersten Halbjahres 2006 bereits deutlich übertreffen." Für das Gesamtjahr erwarte der Vorstand weiter einen Umsatz zwischen 150 und 170 Mio. Euro sowie einen operativen Gewinn von mehr als 10 Mio. Euro.
In den ersten Monaten des Jahres seien Aktien mit Bezug zu regenerativen Energiequellen sehr gefragt gewesen - der Schmack-Biogas-Kurs habe sich von Januar bis April auf 75 Euro verdoppelt. Nach der Präsentation der Q1-Zahlen habe der Titel zwar ein wenig von seinem Zauber verloren. Die immer wiederkehrende Diskussion um alternative Energiegewinnung sowie die Subventions-Pläne der Bundesregierung sollten die Biogasbranche allerdings schon bald erneut ins Rampenlicht rücken.
In den letzten Tagen habe sich im Bereich um 55 Euro jedoch ein tragfähiger Boden ausgebildet - die Basis für eine neue Aufwärtsbewegung! Würden die nächsten Zahlen die Prognosen des Vorstands bestätigen, dürfte diese nicht mehr lange auf sich warten lassen.
Quelle: avira |
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Moderator GM&P .

Anmeldungsdatum: 21.01.2006 Beiträge: 6457
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Verfasst am: 10.Jul 2007 20:07 Titel: |
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Die WestLB hat Schmack Biogas von "Add" auf "Buy" hochgestuft und die Aktien auf ihre "Mid & Small Cap Focus" gesetzt. Der politische Rückhalt auch für Biogas dürfte im überarbeiteten Erneuerbare- Energien-Gesetz (EEG) steigen, schreibt Analyst Sebastian Zank in seiner Studie vom Montag. Das Kursziel beließ der Experte bei 66 Euro.
Name: Schmack Biogas AG
Land: Deutschland
WKN / ISIN: SBGS11 / DE000SBGS111
Börsenplatz: XETRA
Aktueller Kurs: 56,47 EUR (10.07.07)
Bei den erneuerbaren Energien dürfte die Förderung von Bioenergie relativ zu anderen Formen wie Solarstrom steigen, so der Experte weiter. Schmack sei hier ein Pionier und dürfte überdurchschnittlich profitieren. Aus Sicht von Zank sind die Aktien mit ihrer jüngsten Kursschwäche auf ein attraktives Niveau für einen Wiedereinstieg für Investitionen in Bioenergie zurückgefallen.
Mit der Einstufung "Buy" geht die WestLB davon aus, dass sich die Aktie in den nächsten zwölf Monaten im Vergleich zum Index um mehr als 20 Prozent besser entwickeln wird.
Analysierendes Institut WestLB
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Roderich Hopp * Ehrenmitglied *

Anmeldungsdatum: 17.05.2004 Beiträge: 947 Wohnort: Dorum-Mulsum
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Verfasst am: 12.Jul 2007 20:26 Titel: Prognosen u.a. Schwachsinn |
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Dieser so genannte Experte und Analyst hat von den heranziehenden Problemen der Biogasanlagenbauer in Deutschland sowenig Ahnung wie eine Blattlaus vom Mäusemelken.
Ansonsten würde er nicht derartige Prognosen aussprechen.
Die meisten Biogasanlagenbauer in Deutschland haben das größte Problem ihrer Kunden, nämlich die optimale Nutzung der bei der Stromerzeugung der Biogasanlagen anfallenden thermischen Wärme gar nicht im Griff weil sie die weitergehende Nutzung dieser „Energieart „ vernachlässigt haben, bzw. mit teurer Nachverstromungstechnologie (ORC) arbeiten.
Dann aber liegen derartige Anlagen vom Kosten- Nutzungsfaktor, insbesondere der Herstellungskosten im Bereich der Unrentabilität, da sich dann der immense Aufwand für die landwirtschaftliche Herstellung der Biomasse auf Ackerland, dass bisher für die Lebensmittelproduktion verwendet wurde gar nicht mehr rechnet.
Insbesondere wenn Wetterkapriolen wie in diesem Jahr den Landwirten die Erträge verhageln, und jetzt schon bis zu 30 % Mindererträge bei der benötigten Biomasse zu erwarten sind, was bei Zukäufen die Preise noch weiter nach oben treibt.
Zumal auch die meisten der Biogasanlagenbetreiber überhaupt keine Vorstellung haben was sie mit der dabei ganzjährig anfallenden thermischen Wärme ( auch Energie ) machen sollen, bzw. wie sie diese Energieform optimal und mit höchster Wertschöpfung nutzen sollen.
Dies wird zwangsläufig die Erträge der Biogasanlagenbetreiber die ihr Geschäftsfeld ausschließlich auf die Einspeisevergütungen nach dem EEG ausgerichtet haben, aufgrund der absehbaren Preissteigerungen für pflanzliche Biomasse auf ein Minimum reduzieren.
Im schlimmsten Fall werden Darlehen nicht mehr vertragsvereinbart bedient werden können.
Wer die genauen Zusammenhänge zwischen der West LB und der Schmack Biogas AG kennt weiß dann auch warum die West LB eine Kaufofferte für die Aktie ausspricht.
Derartiges Analystengeschwätz und von Banken ausgesprochene Kaufempfehlungen haben schon so manches arme Aktienschwein in die Sch…..x geritten.
Das beste Beispiel hat doch ein ehemaliger Bäcker als Börsenguru erst vor Kurzem bei nTV abgeliefert.
Mit freundlichen Grüßen
Roderich Hopp |
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Moderator GM&P .

Anmeldungsdatum: 21.01.2006 Beiträge: 6457
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Verfasst am: 15.Jul 2007 6:46 Titel: |
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Die oberpfälzische Schmack Biogas will zusammen mit dem Energiekonzern Eon eine Biogasanlage bauen. Die Anlage soll ein Vielfaches der Leistung vergleichbarer Biogasanlagen bringen und zugleich die bislang größte Europas sein.
Name: Schmack Biogas AG
Land: Deutschland
WKN / ISIN: SBGS11 / DE000SBGS111
Börsenplatz: XETRA
Aktueller Kurs: 64,40 EUR (13.07.07)
Das Werk soll eine Leistung von vier Megawatt haben und das aus Biomasse erzeugte Gas ins Netz einspeisen, teilte Schmack Biogas am Freitag mit. Andere Biogasanlagen würden im Normalfall eine Leistung von maximal 500 Kilowatt erzielen. Die Anlage soll auf dem Unternehmensgelände in Schwandorf entstehen und schon zum Jahresende Gas ins Netz einleiten. Sie soll Energie für 5000 Haushalte liefern.
Die Investition von 15,8 Mio. Euro übernähmen Schmack, Eon Ruhrgas und Eon Bayern zu je einem Drittel. Die Anlage sei auf eine Vergärung von 61.500 Tonnen pflanzlicher Rohstoffe ausgelegt und könne daraus 16 Millionen Kubikmeter Biogas erzeugen.
Quelle: FTD
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Roderich Hopp * Ehrenmitglied *

Anmeldungsdatum: 17.05.2004 Beiträge: 947 Wohnort: Dorum-Mulsum
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Verfasst am: 28.Jul 2007 17:50 Titel: |
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Ergänzend dazu und zu den Kaufempfehlungen sogenannter Börsenspezialsiten.
Durch die Gewinnwarnmeldung der Schmack Biogas AG ist der Börsenkurs lt SüddeutscheZeitung vom 27.07.2007 um 40 % nach unten marschiert.
Warum gab es trotz der Zusammenarbeit mit EON beim geplanten Bau der größten deutschen Biogasanlage eine Gewinwarnmeldung ?
Eine der Gründe ist wohl der, dass aufgrund der Wetterkapriolen 2007 sich abzeichnet dass das " Futter " für eine derartig uneffiziente Tecchnologie bis zu 30 teurer und damit alle Betreiber, die derartige Anlagen nur wegen dem EEG gebaut haben, an den Rand der Existenz bringen wird.
Dieser Trend wird sich auch 2008 fortsetzen, den Biogasanlagen mit der allgemein bekannten Technologie sind Fehlentwicklungen, da dafür riesige Landflächen, die man anderweitig viel gewinnträchtiger nutzen kann, verschwendet werden.
Wer also dem Rat des Herrn Zank gefolgt ist, hat in kurzer Zeit viel Geld vernichtet.
Eines von vielen Beispielen wie man sein Geld aufgrund von ominösen Empfehlungen los wird.
Mit freundlichen Grüßen
Roderich Hopp
PS .Strom kann man nun mal nicht essen ! |
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Moderator GM&P .

Anmeldungsdatum: 21.01.2006 Beiträge: 6457
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Verfasst am: 28.Jul 2007 18:18 Titel: |
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Die Analysten der WestLB stufen die Aktie von Schmack Biogas von "add" auf "hold" zurück und senken das Kursziel von 66 auf 40 EUR.
Schmack Biogase habe eine Gewinnwarnung ausgesprochen und darauf verwiesen, dass sich die Nachfrage im zweiten Quartal erheblich verschlechtert habe. Die Ziele seien daher nicht mehr länger erreichbar.
Nach der Telefonkonferenz sei klar geworden, dass der Markt für Biomasse noch immer in einer guten Verfassung sei. Allerdings habe sich die Kundenstruktur schneller als erwartet verändert. Dies bedeute, dass nicht alle Unternehmen des Sektors betroffen seien. Schmack Biogas habe Probleme größere Projekte zu handhaben.
Name: Schmack Biogas AG
Land: Deutschland
WKN / ISIN: SBGS11 / DE000SBGS111
Börsenplatz: XETRA
Aktueller Kurs: 27,89 EUR (27.07.07)
Die Frage sei nun, ob das Unternehmen mit seinem Geschäftsmodell angemessene Margen erwirtschaften könne? Dies sei nun das Thema, was das Sentiment in den kommenden Quartalen belasten werde. Obwohl die Wachstumsstrategie vielversprechend aussehe, werde es noch mindestens zwölf Monate dauern, bis sich erste Erfolge zeigen würden. Kurzfristig werde die Aktie mit einem Mangel an Vertrauen zu kämpfen haben.
Vor diesem Hintergrund sprechen die Analysten der WestLB für die Aktie von Schmack Biogas nunmehr eine Halten-Empfehlung aus. (Analyse vom 27.07.07)
Ohne Gewähr! Quelle: ariva/Analyse WestLB
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Moderator GM&P .

Anmeldungsdatum: 21.01.2006 Beiträge: 6457
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Verfasst am: 28.Aug 2007 14:03 Titel: |
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Der deutsche Hersteller und Betreiber von Biogasanlagen bestätigt mit seinen finalen Halbjahreszahlen den derzeitigen Abwärtstrend. Zwar konnte der Umsatz um rund 97 Prozent auf 55,8 Mio. Euro gesteigert werden, dennoch belastet das Unternehmen auf der Ertragsseite nach wie vor das schlechte Betriebsergebnis (EBIT) mit einem Minus von 10,7 Mio. Euro - im Vergleich zum Vorjahreszeitraum eine Verschlechterung um 9,4 Mio. Euro. "Vor allem die gestiegenen Rohstoffpreise führten zum teilweisen Wegbrechen des landwirtschaftlichen Marktes, sodass wir nun zur Deckungsgleichheit der Großanlagen eine Standardisierung anstreben", sagt Markus Meyr, Leiter Investor Relations bei Schmack Biogas, im Gespräch mit pressetext.
Laut Meyr resultiert die Umsatzsteigerung gegenüber dem Vorjahr aus verstärkten Aktivitäten mit Energieversorgungsunternehmen wie E.ON Bayern oder E.ON Ruhrgas. Zudem wurden über 90 Prozent der Erlöse mit der Projektierung und der Errichtung von Großanlagen erwirtschaftet, heißt es in einer Aussendung. Den Hauptgrund für das rot gefärbte EBIT sieht Meyr hingegen in der unerwartet schwachen Nachfrage aus dem landwirtschaftlichen Sektor sowie in neuen Großprojekten, die zwar Umsatzausfälle zum Teil kompensieren konnten, jedoch nach wie vor unterdurchschnittliche Performances aufweisen.
Name: Schmack Biogas AG
Land: Deutschland
WKN / ISIN: SBGS11 / DE000SBGS111
Börsenplatz: XETRA
Aktueller Kurs: 23,00 EUR (28.08.07)
Auch seien die aktuellen Realisierungen von technologisch anspruchsvollen Entwicklungen sowie Bauvorhaben von komplexen Großanlagen für Energieversorger für das Unternehmen sehr kostenintensiv. Für das zweite Halbjahr des laufenden Geschäftsjahres verspricht Schmack Biogas den Aktionären wieder positivere Unternehmensdaten vor allem auf der Ertragsseite. "Derzeit bauen wir eine zehn Megawatt leistende Biogasanlage im Investitionsausmaß von 16 Mio. Euro gleich neben unserem Hauptsitz in Schwandorf. Die zusätzliche Kundenfokussierung auf Energieversorger wird sich auszahlen", ergänzt Meyr auf Nachfrage von pressetext.
Mit denen aus Großprojekten in Kooperation mit Energieversorgern künftig erwirtschafteten Umsätzen soll ein Teil der ausfallenden Projekte des landwirtschaftlichen Sektors kompensiert werden. Für das Gesamtjahr 2007 rechnet Schmack Biogas mit einem Umsatz von 140 Mio. bis 150 Mio. Euro - eine Steigerung gegenüber dem Vorjahr von bis zu 65 Prozent. Ambitioniert ist auch das Ziel, das EBIT für 2007 auf minus sechs Mio. Euro zu begrenzen. "Auch für 2008 erwarten wir auf der Betriebsergebnisseite eine deutlich bessere Entwicklung und sehen den Biogas-Markt national wie international intakt", so Meyr abschließend.
Ohne Gewähr! Quelle: pressetext/ariva
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Moderator GM&P .

Anmeldungsdatum: 21.01.2006 Beiträge: 6457
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Verfasst am: 5.März 2008 19:53 Titel: |
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Der Analyst von SES Research, Dr. Karsten v. Blumenthal, rät die Aktie von Schmack Biogas unverändert zu verkaufen.
Schmack Biogas habe am 26.2.2008 vorläufige Zahlen für das Geschäftsjahr 2007 vorgelegt, die unter den Konsenserwartungen (Umsatz: 142 Mio., EBIT: -6,9 Mio.) und den SES Research-Schätzungen gelegen hätten. Die Unternehmensguidance für 2007 (Umsatz: EUR 140 bis 150 Mio., EBIT: -6 Mio.) sei klar verfehlt worden.
Wesentliche Gründe für die schwachen Jahreszahlen seien: Der starke Rückgang der landwirtschaftlichen Nachfrage, die traditionell ein wichtiger Absatzkanal für Schmack Biogas gewesen sei, Projektverzögerungen, die zu einer Verschiebung von Umsatz und Ertrag nach 2008 führen würden und hohe Kosten bei der Entwicklung von größeren und multi-feedstockfähigen Biogasanlagen.
Name: Schmack Biogas AG
Land: Deutschland
WKN / ISIN: SBGS11 / DE000SBGS111
Börsenplatz: XETRA
Aktueller Kurs: 16,62 EUR (05.03.08 )
Für 2008 habe Schmack Biogas eine wenig konkrete Guidance herausgegeben, die von steigenden Umsätzen und einem "wesentlich verbesserten EBIT" ausgehe. Dies dürfte Schmacks Unsicherheit über den Erfolg der Entwicklung größerer Anlagen und der Multifeedstockstrategie widerspiegeln. Schmack selbst rechne mit einem schwierigen ersten Halbjahr. Erst zur Jahresmitte dürfte erkennbar werden, ob die Standardisierung der neuen Technologien gelinge und ob Schmack die Kostenbasis wieder besser in den Griff bekomme.
Die Ankündigung eines Kostensenkungsprogramms lenke den Blick auf die unbefriedigende Kostensituation des Unternehmens. In den ersten 9 Monaten des Jahres 2007 seien die Herstellungskosten höher als der Umsatz gewesen. Schmacks Kostenstruktur sei auf höhere Umsätze ausgerichtet. Das schwächere Wachstum führe zu einer langsameren Fixkostendegression und mache ein Gegensteuern notwendig.
Der höhere Verlust in 2007 reduziere die liquiden Mittel, die für das geplante Wachstum insbesondere des Eigenbetriebs von Biogasanlagen benötigt würden. Spätestens in 2009 dürfte sich Schmack weiteres Fremdkapital beschaffen oder eine Kapitalerhöhung durchführen, um den Aufbau des Eigenbetriebs zu finanzieren. Alternativ bliebe die Möglichkeit, das Investitionsprogramm zu strecken - und das Wachstum zu beschränken.
Die geplante Erhöhung der Einspeisevergütung für Biogas in 2009, das Gaseinspeisegesetz, das Biogas einen bevorrechtigten Zugang zum Gasnetz gebe, und das Wärmegesetz, dass die Wärmegewinnung aus erneuerbaren Energien fördere, sollten im nächsten Jahr die Treiber für einen schnell wachsenden Biogasmarkt sein. Daran dürfte auch Schmack partizipieren. Insbesondere die zusätzliche Förderung von kleinen "Gülleanlagen" mit 2 Ct/kwh sollte Schmack den weitgehend zum Stillstand gekommenen Kleinanlagenmarkt wieder öffnen.
Das erste Halbjahr dürfte im Zeichen technologischer Herausforderungen und einer weiterhin unbefriedigenden Kostenstruktur stehen. Schwache Quartalsergebnisse und Verzögerungen bei der Standardisierung der neuen Technologien könnten die Aktie belasten.
Zwar sollte Schmack Biogas im Jahresverlauf den Turnaround schaffen, allerdings dürfte das operative Geschäft in 2008 kaum profitabel sein, daher werde die EBIT-Schätzung für 2008 gesenkt. Das niedrigere Nettoergebnis in 2009 resultiere aus einem gestiegenen Finanzierungsbedarf und entsprechend höherer Zinsbelastung (SES Research unterstelle Fremdfinanzierung).
Das neue Kursziel auf der Basis eines aktualisierten DCF-Modells laute EUR 16,50 (alt: EUR 21,40). Auch der Peergroup-Vergleich mit Envitec und BioKraftstoff Nord ergebe eine signifikante Überbewertung von Schmack Biogas (KGV 2009: 14 vs. Peergroup KGV von 10).
Ohne Gewähr! Quelle: derspekulant/ariva
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Moderator GM&P .

Anmeldungsdatum: 21.01.2006 Beiträge: 6457
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Verfasst am: 11.Mai 2008 11:25 Titel: |
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Bei der volatilen Schmack Biogas wurden die endgültigen 2007er Zahlen bekanntgegeben.
Der Ausblick auf das erwartet schwache Jahr 2008 dürfte aber den Aktienkurs etwas belastet haben.
So meinte der Vorstand: 2008 wird für die Schmack Biogas AG zu einem Übergangsjahr werden, bevor wir 2009 mit einer deutlich besseren Entwicklung rechnen können.
Name: Schmack Biogas AG
Land: Deutschland
WKN / ISIN: SBGS11 / DE000SBGS111
Börsenplatz: XETRA
Aktueller Kurs: 15,21 EUR (11.05.08 )
Die sehr schwankungsfreudige Aktie sollte in einem etwas besseren Marktumfeld wieder deutlich fester notieren. Nach dem Verlustjahr 2007 (die Jahre davor waren profitabel) sollte 2008 eine Null beim Ergebnis bringen und 2009 wieder deutliche Gewinne abwerfen.
Dann könnte die Aktien nicht mehr nur für Trader und Öko-Anleger interessant sein, sondern auch für hart kalkulierende, langfristige Investoren.
Ohne Gewähr! Quelle: derspekulant
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Moderator GM&P .

Anmeldungsdatum: 21.01.2006 Beiträge: 6457
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Verfasst am: 10.Jul 2008 13:55 Titel: |
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Unglücklich ausgestoppt wurde leider auch die volatile Schmack Biogas in der jüngsten Börsenschwäche.
Name: Schmack Biogas AG
Land: Deutschland
WKN / ISIN: SBGS11 / DE000SBGS111
Börsenplatz: XETRA
Aktueller Kurs: 11,06 EUR (10.07.08 )
Für Trader bleibt der Wert interessant.
So ist die Aktie nach der Meldung eines 60-Millionen-Euro-Auftrages aus Italien vom Tief Anfang Juli binnen weniger Tage um über +50 % nach oben geklettert.
Ohne Gewähr! Quelle: derspekulant
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