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Solaraktien - bei Anlegern sehr beliebt - Conergy ...

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GoMo&Pa
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Anmeldungsdatum: 25.01.2002
Beiträge: 2182

BeitragVerfasst am: 8.Okt 2005 9:17    Titel: Solaraktien - bei Anlegern sehr beliebt - Conergy ... Antworten mit Zitat

Q-Cells ist nicht das einzige Solarunternehmen, das 2005 an die Börse drängt. So feierte im März der Hamburger Solaranlagenbauer Conergy sein Debüt. Auch damals schoss der Aktienkurs zeitweise um rund 30 Prozent über den Ausgabepreis, bis heute legte er sogar um 80 Prozent zu.

Ebenfalls erfolgreich verlief der Börsengang des Solarzellenherstellers Ersol am vergangenen Freitag. Die Aktien stiegen am ersten Handelstag um mehr als 50 Prozent. Allerdings ist der Vorstand des Unternehmens in die Kritik geraten: Er soll vor dem Börsengang rund 60000 Aktien à 12 Euro gekauft haben - obwohl der offizielle Ausgabepreis bei 42 Euro lag.

Ob die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) eine Untersuchung einleitet, sei noch offen, erklärte ein Sprecher. Auch weitere - wenn auch kleinere - Solarunternehmen haben in diesem Jahr den Gang an die Börse gewagt, so zum Beispiel Reinecke& Pohl sowie Solar Millenium.

Als weitere Kandidaten werden in der Branche nun noch Sunline, PV Chrystalox, die Dresdner Solarwatt Solarsysteme und Antec Solar Energy genannt. Beobachter führen die Entwicklung unter anderem auf die Nachfrage durch Erneuerbare-Energien-Fonds zurück, die ihr Geld nur in Firmen der regenerativen Branche stecken.
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A. Henneberg
** Consulter **


Anmeldungsdatum: 28.08.2002
Beiträge: 4926
Wohnort: Osten

BeitragVerfasst am: 12.Okt 2005 7:10    Titel: Antworten mit Zitat

Zitat:
Auch wenn bereits erste Anzeichen für eine Überhitzung der Solarbranche deutlich werden und herbe Korrekturen drohen, wird die Solarenergie langfristig den Kinderschuhen entwachsen und zu einem bedeutenden Industriezweig aufsteigen. Wir denken, dass man für einen Einstieg in Solaraktien eine Korrektur abwarten sollte. Wer Neuemissionen zeichnet, sollte mögliche Zeichnungsgewinne rasch mitnehmen.


Quelle: Newsletter - Investor Alert
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mason11
Newbie


Anmeldungsdatum: 21.10.2005
Beiträge: 45
Wohnort: Leer/Ostfriesland

BeitragVerfasst am: 5.Nov 2005 13:17    Titel: Solarworld Antworten mit Zitat

Über längere Zeit hatte ich Aktien von Solarworld AG. Die waren schon nach der Neuemission vor vielen Jahren innerhalb kurzer Zeit von 9 auf 90 DM gestiegen. Bei der Neuemission hatte ich aber leider kein Geld übrig. Ich bin dann später eingestiegen und konnte dieses Jahr trotz Aktienschnitt (von 150 auf 75 Euro) mit Gewinn verkaufen.

Die rasche Mitnahme von Zeichnungsgewinnen klappt nicht immer. Manchmal ist schon etwas mehr Geduld erforderlich.
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A. Henneberg
** Consulter **


Anmeldungsdatum: 28.08.2002
Beiträge: 4926
Wohnort: Osten

BeitragVerfasst am: 15.Nov 2005 7:56    Titel: Antworten mit Zitat

Von Rekord zu Rekord

Die Solarbranche wächst weiter ungebremst. Die Photovoltaikfirmen übertrumpfen sich gegenseitig mit neuen Rekordergebnissen. So hat Branchenvorreiter Solarworld seinen Gewinn in den ersten neun Monten des Jahres verdreifacht. Konkurrent Solon steigerte seinen Überschuss sogar um den Faktor acht.

Die Unternehmen der Solarbranche eilen von einem Rekordergebnis zum nächsten. Das Technologieunternehmen Solarworld hat seinen Konzerngewinn gegenüber dem Vorjahreszeitraum in den ersten neun Monaten 2005 mehr als verdreifacht. Auch für das Gesamtjahr erwartet die Unternehmensführung einen deutlich höheren Gewinn.


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Moderator GM&P
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Anmeldungsdatum: 21.01.2006
Beiträge: 5909

BeitragVerfasst am: 30.Mai 2007 18:35    Titel: Antworten mit Zitat

In den vergangenen Wochen ging es an den Börsen vor allem nach oben. Eine Branche, die dabei besonders stark zulegen konnte, war wieder einmal die Solar-Industrie.
Leider war das Jahr 2006 an der Börse bei diesen Unternehmen von einer sehr starken Volatilität geprägt: Nach dem Hoch im Mai vergangenen Jahres ging es bei den meisten Firmen später im Jahresverlauf deutlich nach unten. Dabei fiel die Korrektur bei einigen Werten, wie beispielsweise Sunways, mit mehr als 50% schon sehr heftig aus.

Name: SUNWAYS AG
WKN / ISIN: 733220 / DE0007332207
Aktueller Kurs: 9,65 EUR (29.05.07)


Doch die vergangenen Wochen brachten wieder einmal starke Zuwächse an der Börse – und nicht nur dort. Denn in Zeiten der intensiven Diskussion über den Klimawandel und bei dem dauerhaft hohen Ölpreis stehen Anbieter von alternativen Energielösungen im Blickpunkt der Öffentlichkeit. Auch in Sachen Arbeitsplätze hat die Solar-Industrie in Deutschland mittlerweile eine kritische Größe erreicht. So arbeiteten nach Schätzungen des Branchenverbandes Solarwirtschaft (BSW-Solar) Ende 2006 rund 36.000 Menschen in diesem Sektor. Prognosen gehen davon aus, dass diese Zahl bis zum Jahr 2010 auf über 100.000 steigen wird.

Zusätzlich haben auch ausländischen Firmen den deutschen Markt als Produktionsstandort entdeckt. Das US-Unternehmen First Solar investiert aktuell 115 Mio. Euro in eine moderne Dünnschicht-Fabrik in Frankfurt an der Oder. Die Produktion soll schon in diesem Sommer aufgenommen werden – dabei werden mehr als 400 neue Arbeitsplätze geschaffen. Dies ist ein Beispiel dafür, dass Deutschland auch als Produktionsstandort weiterhin international konkurrenzfähig ist.

Zudem hat sich der Auslandsumsatz der deutschen Solar-Unternehmen in den vergangenen Jahren nach Angaben des BSW-Solar von 190 Mio. Euro auf nahezu 1 Mrd. Euro mehr als verfünffacht. Ein Grund für die steigende Nachfrage liegt in der sehr hohen Qualität der deutschen Produktion, die weltweit einen guten Ruf genießt. In der Solar-Branche gilt das Siegel „Made in Germany“ weiterhin als beste Auszeichnung. Und das Wachstum geht weiter. So könnte laut Prognosen im laufenden Geschäftsjahr der Umsatzanteil im Auslandsgeschäft um rund 50% auf dann 1,5 Mrd. Euro steigen.

Wie gewohnt präsentierte Solarworld starke Quartalszahlen. Der Umsatz kletterte um 60% auf 132,8 Mio. Euro, der Jahresüberschuss stieg um 30% auf 21,5 Mio. Euro. Beide Werte lagen über den durchschnittlichen Markterwartungen. Gleichzeitig kündigte der Konzern an, seine bisherige sehr konservative Jahresprognose nach dem zweiten Quartal nach oben anzupassen.

Name: SolarWorld
WKN / ISIN: 510840 / DE0005108401
Aktueller Kurs: 63,30 EUR (29.05.07)


Derzeit kursieren Gerüchte im Markt, der spanische Mischkonzern Acciona wolle sich Solarworld einverleiben.
Acciona zählt zu den führenden Industriekonzernen Spaniens. Das Unternehmen ist u. a. in der Baubranche, Logistik und Energie tätig. Die Energiesparte hat sich in den vergangenen Jahren mehr und mehr auf den Bereich der erneuerbaren Energien fokussiert. Von daher würde Solarworld gut ins Portfolio Accionas passen.

Name: Acciona S.A.
WKN / ISIN: 865629 / ES0125220311
Aktueller Kurs: 195,03 EUR (29.05.07)


Die Solarwerte werden ihre Erfolgsgeschichten in den nächsten Monaten und Jahren fortsetzen. Natürlich wird es auch zu zwischenzeitlichen Korrekturen kommen, doch langfristig kann der Weg bei sehr gut positionierten Solarwerten nur nach oben gehen. In den kommenden Jahren wird die Welt ihre Bemühungen zum Klimaschutz drastisch verstärken. Alternative Energien stehen dabei ganz oben auf der Prioritätenliste.

Und wie schaut es bei anderen hier genannten Firmen aus:

Die Analysten der Citigroup erhöhen das Kursziel für Aktien von Solon von 48,00 Euro auf 50,00 Euro. Unverändert sprechen sie eine Kaufempfehlung aus. Die Zahlen für das erste Quartal lagen etwas über den Erwartungen der Analysten. Allerdings seien diese Daten nicht repräsentativ für das Gesamtjahr. Eine Telefonkonferenz mit dem Vorstandschef von Solon wird von den Analysten positiv bewertet. Sowohl in Deutschland als auch in Spanien und Italien erwartet man eine hohe bis sehr hohe Nachfrage.

Bei den Preisannahmen sind die Analysten vorsichtig. Daher senken sie ihre Gewinnschätzungen für 2007 und 2008 leicht ab. Für 2009 heben sie ihre Gewinnschätzung jedoch von 2,96 Euro je Aktie auf 3,20 Euro je Aktie an.

Name: SOLON AG
WKN / ISIN: 747119 / DE0007471195
Aktueller Kurs: 38,81 EUR (29.05.07)


Der weltweit zweitgrößte Solarzellenhersteller Q-Cells, hat seinen bisherigen Wachstumskurs im ersten Quartal 2007 weiter fortsetzen und die Produktion deutlich steigern können. Der Zuwachs habe rund 45 Prozent gegenüber dem ersten Quartal 2006 betragen. Ähnlich stark habe sich der Umsatz verbessert, der um 43 Prozent gegenüber dem Vorjahresquartal auf 163,5 Mio. Euro habe zulegen können. Auch das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) habe um 37 Prozent auf 36,2 Mio. Euro gesteigert werden können - und das trotz gestiegener Materialeinkaufs sowie gesunkener Verkaufspreise zu Beginn des Jahres.

Name: Q-Cells
WKN / ISIN: 555866 / DE0005558662
Aktueller Kurs: 60,47 EUR (29.05.07)


Der Conergy-Gesellschaft ist es in der jüngeren Vergangenheit gelungen, durch den Aufbau der neuen Sparten Bioenergie und Solarthermie zusätzliche Geschäftsfelder zu erschließen und so die Ertragsbasis zu verbreitern. Vor dem Hintergrund des anhaltenden Klimawandels rechnet man auch in den kommenden Jahren mit einer hohen Nachfrage nach alternativen Energiequellen. Hiervon werde Conergy aufgrund seiner breiten Aufstellung voraussichtlich überproportional profitieren.

Name: Conergy
WKN / ISIN: 604002 / DE0006040025
Aktueller Kurs: 54,63 EUR (29.05.07)



Name: ERSOL SOLAR ENERGY AG
WKN / ISIN: 662753 / DE0006627532
Aktueller Kurs:57,99 EUR (29.05.07)


Name: SUNLINE AG
WKN / ISIN: A0BMP0 / DE000A0BMP00
Aktueller Kurs: 4,16 EUR (29.05.07)


Siehe auch:

Solarworld-verfuenffacht-Gewinn
Ist-der-Solarboom-nun-vorbei
Q-Cells-AG-groesste-Solarzellenfabrik-Europas
EXPANSION-REGENERATIVE-ENERGIEVERSORGUNG
Der-Sonnenfaenger


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Anmeldungsdatum: 21.01.2006
Beiträge: 5909

BeitragVerfasst am: 16.Okt 2007 7:12    Titel: Antworten mit Zitat

Ungeachtet der vom Unternehmen bestätigten Jahresziele haben die Aktien des Solar- und Windkraftanlagenbauers Conergy ihre Talfahrt fortgesetzt. Spekulationen sorgen für Aufregung an der Börse.

Der Kurs sank am Montag zeitweise um mehr als acht Prozent auf 52,76 Euro. Damit büßten die Titel in den vergangenen drei Wochen mehr als 20 Prozent ihres Wertes ein. Ein Sprecher des Hamburger Unternehmens bekräftigte die Umsatz- und Gewinnprognosen für 2007. Es gebe derzeit keinen Grund, von den Zielen Abstand zu nehmen. Demnach peilt die Firma einen Umsatz von 1,25 Mrd. Euro und einen Nettogewinn von 60 Mio. Euro an.

Spekulationen über einen schwachen Geschäftsverlauf hatten die im Technologieindex TecDax notierten Conergy-Aktien unter Druck gesetzt. "Die Anleger sind verunsichert - offenbar läuft das Geschäft bei Conergy schlechter als erwartet", sagte ein Händler. Er verwies auf einen Artikel im Anlegermagazin "Euro am Sonntag": Das Magazin berichtete unter Berufung auf eine Rundmail des Managements an die Mitarbeiter, das Unternehmen sei nicht zufrieden mit Zahlungseingängen und Rentabilität.

"Da sind viele einfach nervös, nachdem der Finanzvorstand vorige Woche ausgetauscht wurde", begründete ein Händler den Unmut der Anleger. Conergy hatte erst vor einer Woche die Anleger mit der Ablösung von Finanzvorstand Heiko Piossek geschockt.

Name: Conergy
WKN / ISIN: 604002 / DE0006040025
Aktueller Kurs: 52,23 EUR (16.10.07)


Zudem haben die Equinet-Analysten die Papiere mit "Reduzieren" und einem Kursziel von 55 Euro in ihre Bewertung aufgenommen. Unter Berücksichtigung eines Kilopreises von 70 Euro für den wichtigen Rohstoff Silizium sei nicht mit einer operativen Gewinnmarge von mehr als zehn Prozent zu rechnen. Conergy-Chef Hans-Martin Rüter spekuliert auf sinkende Siliziumpreise. Er erklärte dazu Mitte August, das Unternehmen habe sich zwar erste Mengen gesichert, wolle mit weiteren Käufen aber warten.
Ohne Gewähr! Quelle: HB
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Anmeldungsdatum: 21.01.2006
Beiträge: 5909

BeitragVerfasst am: 26.Okt 2007 11:56    Titel: Antworten mit Zitat

Europas größtes Solarunternehmen Conergy hat heute mit einer Gewinnwarnung seine Anleger schockiert. Noch vor wenigen Wochen hatte das Unternehmen seine Jahresziele bekräftigt - jetzt setzen Analysten das Papier auf "Sell".

Das Papier von Conergy verlor zu Handelsbeginn schlagartig rund 30 Prozent an Wert. Wegen Lieferverzögerungen bei Modulen und hoher Personalkosten sei die Gewinnentwicklung "unbefriedigend", hatte der Systemanbieter für die Gewinnung erneuerbarer Energien durch Photovoltaik, Solarthermie und Windenergie zuvor in Hamburg mitgeteilt. Daher werde im Gesamtjahr ein Verlust erwartet.

Name: Conergy
WKN / ISIN: 604002 / DE0006040025
Aktueller Kurs: 38,00 EUR (26.10.07)


Nachdem im vergangenen Jahr bei einem Umsatz von rund 752 Millionen Euro noch ein Gewinn von 30 Millionen Euro erzielt worden war, fiel in den ersten neun Monaten dieses Jahres bei einem Umsatz von 641 Millionen Euro ein Verlust von 8,8 Millionen Euro an. Für das Gesamtjahr rechnet das Unternehmen unter dem Strich ebenfalls mit einem Verlust, da zwar mit einem operativen Ergebnis (Ebit) von 40 Millionen Euro gerechnet werde, dies aber mit Risiken von bis zu 50 Millionen Euro belastet sei.

Beim Umsatz rechnet der Konzern für 2007 nun mit einem Plus von 33 Prozent auf über 1,0 Milliarden Euro, nachdem im Halbjahresbericht noch ein Erlös von 1,25 Milliarden Euro in Aussicht gestellt worden war. Angaben zu Umsatz und Ergebnis will das Unternehmen erst nach Abschluss dieses Jahres aktualisieren.

Der Kurseinbruch drückte auch den TecDax überdurchschnittlich stark ins Minus: Der Index-Barometer für Technologiewerte verlor am Vormittag 1,24 Prozent auf 987,76 Zähler. Auch andere Solarunternehmen wie Solarworld , Ersol und Solon verzeichneten im Sog von Conergy deutliche Kursverluste.

Nicht zuletzt weil das Unternehmen seine Jahresziele in den vergangenen Wochen noch mehrmals bekräftigt hatte, zeigten sich Analysten entsetzt. "Das Ausmaß der Gewinnwarnung ist zwar nachvollziehbar, da Conergy im laufenden Jahr die Mitarbeiterzahl und andere Fixkosten stark ausgedehnt hat.
Es wirft jedoch auch Fragen nach den internen Controlling- und Managementstrukturen auf. So gesehen ist diese Gewinnwarnung besonders schwerwiegend", urteilte LBBW-Analyst Stephan Droxner. Er will seine Anlageempfehlung für die Aktie, die derzeit noch bei "Kaufen" liegt, grundlegend überarbeiten.

"Die Zahlen sind sehr negativ", urteilte auch Philipp Bumm vom Bankhaus Cheuvreux und riet zum Verkauf. Ähnlich äußerten sich auch andere Analysten. "Ich habe schon schlechte Zahlen erwartet, aber nicht in dem Ausmaß", sagte Analyst Karsten von Blumenthal von SES Research. Daher erwäge er, das Papier auf "Verkaufen" von bislang "Halten" abzustufen. Die Commerzbank hatte zuvor den Titel bereits von "Buy" auf "Sell" abgestuft.
Ohne Gewähr! Quelle: sto/ddp/dpa-AFX/Reuters

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Anmeldungsdatum: 21.01.2006
Beiträge: 5909

BeitragVerfasst am: 29.Nov 2007 8:49    Titel: Antworten mit Zitat

Nach zahlreichen Tiefschlägen bekommt der angeschlagene Solaranlagenhersteller Conergy nun wieder Auftrieb. Der französische Investor Jean-Francois Descaves hat seinen Anteil an dem Hamburger Unternehmen aufgestockt. Zahlreiche Anleger steigen daraufhin wieder ein.

Name: Conergy
WKN / ISIN: 604002 / DE0006040025
Aktueller Kurs: 24,45 EUR (29.11.07)


Descaves Financiere de Champlain halte nun 3,26 Prozent an der Gesellschaft. Das teilte Conergy am Mittwoch mit. "Wir sind überzeugt, dass Conergy mittelfristig wieder zurück auf die Erfolgsspur kommen wird, und haben deshalb diese günstige Gelegenheit genutzt, um uns langfristig zu engagieren", erklärte Descaves. Er sei seit dem Börsengang der Hamburger mit einem kleineren Anteil beteiligt gewesen. Das Unternehmen ist seit März 2005 am Markt notiert.

Die Conergy-Aktie, die zuletzt mehr als 60 Prozent an Wert eingebüßt hatte, legte daraufhin am Mittwoch zeitweise um 14 Prozent zu und notierte am Nachmittag mit einem Plus von gut zwölf Prozent bei 22,42 Euro. Bereits in den vergangenen Tagen hatten die Papiere kräftig zugelegt.

Zuletzt hatte der Investor und ehemalige Gea-Großaktionär Otto Happel bereits auf mehr als fünf Prozent aufgestockt. Der Multimilliardär ist damit zum größten Aktionär des Ökoenergiekonzerns aufgestiegen. Der 59-Jährige hält nach letztem Stand über 25 Prozent der Anteilsscheine. Happel hatte damit Unternehmens-Mitgründer Hans-Martin Rüter als Hauptaktionär abgelöst. Rüter musste zudem seinen Posten als Vorstandschef räumen, nachdem er Ende Oktober die Börsianer mit der Warnung vor einem Jahresverlust geschockt hatte.

Der ehemalige Tchibo-Chef und Conergy-Mitgründer Dieter Ammer hatte Happel in die Solarfirma geholt, um den drohenden Liquiditätsengpass abzuwenden. Ammer hält 10,5 Prozent der Anteile und führt den Vorstand übergangsweise.
Quelle: HB
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Anmeldungsdatum: 21.01.2006
Beiträge: 5909

BeitragVerfasst am: 12.Dez 2007 9:41    Titel: Antworten mit Zitat

Der angeschlagene Hamburger Solaranlagenbauer Conergy will mit einem drastischen Stellenabbau und einer Neuorganisation des Konzerns aus der Krise kommen. Das Unternehmen werde nun deutlich tiefer in die Verlustzone rutschen als bisher angenommen.

An der Börse sendet Conergy damit eine erneute Schockwelle aus.

Name: Conergy
WKN / ISIN: 604002 / DE0006040025
Aktueller Kurs: 22,00 EUR (12.12.07)


Der Vorstand erwartet nach eigener Auskunft vor Zinsen und Steuern 2007 nun einen Verlust zwischen 150 und 200 Mill. Euro, nachdem bislang ein operatives Minus von bis zu zehn Mill. Euro vorausgesagt worden war. Der angestrebte Umsatz von einer Milliarde Euro werde voraussichtlich nicht erreicht. Das Unternehmen will sich auf das lukrative Solarstromgeschäft konzentrieren und sich von den Geschäftsbereichen Biomasse und Solarthermie trennen. Von einem umfassenden Stellenabbau seien weltweit 500 Mitarbeiter betroffen.

"Der neue Vorstand hat sich für eine Zäsur entschieden, die Conergy binnen kurzem wieder auf Erfolgskurs bringen werden“, erklärte Vorstandschef Dieter Ammer. Dazu wird zum Jahreswechsel eine Holdingstruktur mit drei eigenständig operierenden Sparten geschaffen.

Das im Technologieindex Tecdax gelistete Unternehmen hatte sich bei seiner Expansion verhoben und war dadurch vorübergehend in Zahlungsschwierigkeiten geraten. Conergy hatte sein Personal angesichts des Booms stark aufgestockt, litt dann aber unter Lieferengpässen.

Die Aktie des Solar-Unternehmens hatte nach einer Gewinnwarnung im dritten Quartal bereits zwei Drittel an Wert verloren. Am Mittwoch gaben die Aktien um rund elf Prozent nach.
Quelle: HB
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Anmeldungsdatum: 21.01.2006
Beiträge: 5909

BeitragVerfasst am: 13.Dez 2007 19:13    Titel: Antworten mit Zitat

Die Analysten der Citigroup bestätigen nach der jüngsten Gewinnwarnung von Conergy ihre Verkaufsempfehlung für die Aktie.

Das Kursziel wird um 10 Euro auf nur noch 18 Euro gesenkt. Die Analysten verweisen auf die Verschlechterung des operativen Geschäftes, was aber angesichts der knappen Liquidität nicht überrascht habe.

Name: Conergy
WKN / ISIN: 604002 / DE0006040025
Aktueller Kurs: 20,71 EUR (13.12.07)


Für 2008 sehe man weder Zielvorgaben noch Transparenz. Zwar könne der Titel mit Blick auf 2009 ein guter Wert sein, aktuell wird in der Aktie aber aufgrund der Unsicherheiten kein Kauf gesehen.
Ohne Gewähr! Analyst: Citigroup
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Anmeldungsdatum: 21.01.2006
Beiträge: 5909

BeitragVerfasst am: 6.Feb 2008 7:26    Titel: Antworten mit Zitat

Das in einen Liquiditätsengpass geratene Solarunternehmen Conergy hat sich eine Finanzspritze in Höhe von fast einer Viertelmilliarde Euro gesichert.

Die Commerzbank und die Dresdner Kleinwort gewähren Conergy eine Zwischenfinanzierung von insgesamt 240 Mio. Euro, teilte das im TecDax notierte Unternehmen am Dienstag nach Börsenschluss mit.

Zur Refinanzierung des Kredits will Conergy im Laufe dieses Jahres eine Kapitalerhöhung in Höhe von rund 250 Mio. Euro platzieren.

Name: Conergy
WKN / ISIN: 604002 / DE0006040025
Börsenplatz: XETRA
Aktueller Kurs: 17,30 EUR (06.02.08 )


Im abgelaufenen Geschäftsjahr 2007 musste Conergy tiefrote Zahlen hinnehmen: Das Nettoergebnis brach von plus 8 Mio. auf minus 194 Mio. Euro ein.

Das operative Ergebnis fiel noch einmal schlechter aus, als Conergy bereits gewarnt hatte. Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) sank von plus 19 Mio. auf minus 210 Mio. Euro. Mitte Dezember hatte Conergy noch einen operativen Verlust von 150 bis 200 Mio. Euro angekündigt. Insgesamt hatte das Unternehmen im Jahr 2007 zwei Gewinnwarnungen ausgesprochen.

Das Vorsteuerergebnis fiel auf minus 229 (Vorjahr: plus 13) Mio. Euro und das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) auf minus 174 (plus 24) Mio. Euro. Den Umsatz konnte Conergy auf 712 (682) Mio. Euro steigern.

Für das laufende Geschäftsjahr erwartet das Unternehmen einen Umsatz von mehr als 1 Mrd. Euro. Das Ebitda soll sich "deutlich verbessern". Wegen der Sondereffekte und Abschreibungen geht Conergy von einem erheblich zweistelligen, negativen operativen Ergebnis (Ebit) aus. Das Finanzergebnis werde sich durch steigende Zinszahlungen deutlich verschlechtern und dadurch das Ergebnis vor Steuern (EBT) zusätzlich belasten.
Ohne Gewähr! Quelle: FTD
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Anmeldungsdatum: 21.01.2006
Beiträge: 5909

BeitragVerfasst am: 6.Feb 2008 23:01    Titel: Antworten mit Zitat

Das Hamburger Solarunternehmen Conergy hat bewiesen, dass Managementfehler auch in einer Boombranche zu großen Verlusten führen können.

Name: Conergy
WKN / ISIN: 604002 / DE0006040025
Börsenplatz: XETRA
Aktueller Kurs: 13,16 EUR (06.02.08 )


Das Unternehmen nannte sich bis vor kurzem noch stolz “größtes Solarunternehmen Europas” und wollte dieses Jahr einen Umsatz von über einer Milliarde Euro ausweisen.

Jetzt kämpft die Firma ums Überleben. ... [mehr]
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Anmeldungsdatum: 21.01.2006
Beiträge: 5909

BeitragVerfasst am: 20.Feb 2008 21:02    Titel: Antworten mit Zitat

Die Milliardäre Andreas und Thomas Strüngmann steigen beim angeschlagenen Solarunternehmen Conergy ein. Über ihre Vermögensverwaltung Athos in München hätten sie 25 Prozent der geplanten Kapitalerhöhung von etwa 250 Mio. Euro garantiert, sagte Großaktionär und Vorstandschef Dieter Ammer.

Name: Conergy
WKN / ISIN: 604002 / DE0006040025
Börsenplatz: XETRA
Aktueller Kurs: 14,08 EUR (20.02.08 )


Mit den Brüdern Strüngmann als Investoren gewinnt Ammer einen zweiten vertrauensbildenden Rückhalt für die Sanierung von Conergy. Bei der Bekanntgabe des Kapitalplans Anfang Februar hatte Conergy bereits mitgeteilt, dass der Milliardär Otto Happel 25 Prozent übernimmt. Happel ist schon mit fünf Prozent an dem Solarunternehmen beteiligt.

Ammer soll Conergy aus der Krise führen. Der 57-Jährige war Mitte November vom Aufsichtsrats- auf den Vorstandsvorsitz gewechselt, nachdem Firmengründer Hans-Martin Rüter auf Druck der Banken das Unternehmen verlassen musste. Rüter hatte sich bei seiner rasanten Expansion verzettelt. Das Unternehmen mit einem Umsatz von zuletzt rund 700 Mio. Euro geriet in eine bedrohliche Schieflage.

Ammer hat nun bei Conergy drei der wohlhabendsten und aktivsten Privatinvestoren in Deutschland an Bord. Happel verdiente mit dem Aufbau und Verkauf des Anlagenbauers Gea mehrere Milliarden, die Strüngmann-Brüder mit der Gründung, Expansion und dem Verkauf des Generikaherstellers Hexal.

Die Unterstützung der Brüder Strüngmann hat nach Informationen Ammer eingefädelt, der Andreas Strüngmann gut kennt. Ammer selbst hat sich neben seiner Arbeit als Chef etwa der Beck-Brauerei oder der Tchibo-Holding ein kleines Netz von Firmenbeteiligungen aufgebaut - darunter als eine der wichtigsten die an Conergy mit inzwischen noch 10,8 Prozent. Auch Ammer will sich an der Kapitalerhöhung beteiligen.

Happel führt seine Vermögensverwaltung seit Jahren aus der Schweiz, Strüngmann aus München. Zuletzt hatten sich die Brüder Mitte November mit gut zehn Prozent beim Immobilienkonzern IVG eingekauft. Die Strüngmann-Brüder sind darüber hinaus noch an diversen Unternehmen verschiedener Branchen beteiligt, etwa in der Biotechnologie.

Durch die Ausgabe neuer Aktien will sich Conergy im Laufe des Jahres 250 Mio. Euro besorgen. Die Kapitalerhöhung sei frühestens im Mai denkbar, sagte Ammer. Der aktuell niedrige Aktienkurs ist aber nicht ideal - man müsse mehr Aktien ausgeben, um das Geld einzunehmen. Mit der Kapitalerhöhung will Conergy vor allem einen Überbrückungskredit in Höhe von 240 Mio. Euro zurückzahlen. Ohne die Anfang Februar gewährte Geldspritze stünde Conergy vor der Pleite.
Quelle: FTD
Aktien aktuell
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Anmeldungsdatum: 21.01.2006
Beiträge: 5909

BeitragVerfasst am: 16.März 2008 17:41    Titel: Antworten mit Zitat

Nach nur vier Monaten hat der als Sanierer geholte Pepyn Dinandt den Solaranlagenbauer Conergy schon wieder verlassen.

Der Aufsichtsrat und der bislang für das operative Geschäft zuständige Dinandt hätten sich auf die Auflösung seines Vertrags zum 30. April 2008 verständigt, teilte das im TecDax notierte Unternehmen am Freitagabend nach Börsenschluss in Hamburg mit.

Der frühere Unternehmensberater sei aber bereits ab sofort freigestellt. Die Beendigung von Dinandts Vorstandsmandats erfolge auf eigenen Wunsch. Die wesentlichen Weichen zur Sanierung seien gestellt, versuchte Conergy den Rückzug zu erklären.

Name: Conergy
WKN / ISIN: 604002 / DE0006040025
Börsenplatz: XETRA
Aktueller Kurs: 15,87 EUR (16.03.08 )


Doch bereits im Februar hatten am Markt Gerüchte kursiert, wonach Dinandt vor der Ablösung stünde. Dinandt habe in den wenigen Monaten seiner Anwesenheit viele Conergy-Mitarbeiter mit seinem Führungsstil verärgert, hieß es aus Unternehmenskreisen. Der frühere McKinsey-Mann gilt als harter Sanierer. Auch die Tatsache, dass er sich häufig an seinem Münchener Hauptwohnsitz aufhält anstatt die Restrukturierung voranzutreiben, sorgte für Verärgerung.

Dabei hatte Dinandt dei seinem Amtsantritt im November vergangenen Jahres noch als Hoffnungsträger gegolten. Sogar eine Beförderung zum Vorstandschef galt als denkbar, wenn sich Ammer wieder zurückziehen würde. Nun sollen Dinandts Aufgaben künftig von Dieter Ammer übernommen werden, dessen Delegation vom Aufsichtsrat zum Vorstandsvorsitzenden durch den Aufsichtsrat am Mittwoch um bis zu sechs Monate verlängert worden sei, wie das Unternehmen berichtete.

Laut einem Vorabbericht des Magazins "Focus" hat Conergy außerdem schon Ersatz für Dinandt gefunden: Der frühere Infineon-Finanzvorstand Andreas von Zitzewitz, der in die Motorsport-Affäre um den ehemaligen Infineon-Vorstandschef Ulrich Schumacher verwickelt und deshalb zurückgetreten war, sei ein möglicher Nachfolger für Dinandt. Conergy bezeichnete dies als reine Spekulation. Allerdings bestätigte ein Sprecher, dass Andreas von Zitzewitz bereits seit Anfang des Monats für Conergy arbeite.

Conergy wäre Ende vergangenen Jahres beinahe in die Pleite geschlittert und ist seither der größte Sanierungsfall der deutschen Solarbranche. Firmengründer Hans-Martin Rüter hatte sich beim Ausbau des Unternehmens zum Öko-Mischkonzern verhoben.

Daraufhin nahm der vorherige Aufsichtsratschef und Großaktionär Dieter Ammer Rüter das Ruder aus der Hand. Er beschloss die Konzentration auf das Solargeschäft, den Abbau von 500 Stellen sowie den Verkauf von Unternehmensteilen.

Finanziell konnte sich das Unternehmen, das eine Finanzspritze von 240 Millionen Euro von den Banken erhalten hatte, auch durch den Einstieg des früheren Gea-Großaktionärs Otto Happel stabilisieren. Die Hexal-Gründer Thomas und Andreas Strüngmann wollen sich wie Happel auch an der fürs Frühjahr geplanten Kapitalerhöhung beteiligen.
Ohne Gewähr! Quelle: boerse.ard
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Anmeldungsdatum: 21.01.2006
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BeitragVerfasst am: 9.Apr 2008 10:52    Titel: Antworten mit Zitat

Schreckensmeldungen sind die Conergy-Investoren zwar schon gewohnt. Doch der neue Ausrutscher in der Bilanz für 2007 wirkte nun mitten in der Sanierungsphase nicht gerade beruhigend.

Unter dem Strich stehe aus steuerlichen Gründen nun ein Minus von 248 Mio. Euro für das abgelaufene Jahr, teilte das Hamburger Unternehmen am Mittwoch mit. Nach ersten Berechnungen hatte Conergy einen Verlust von 194 Mio. Euro erwartet.

Die Planungen für das laufende Jahr bekräftigte der Vorstand zur Bilanzpressekonferenz in Frankfurt: Der Umsatz soll auf über 1 Mrd. (2007: 706 Mio.) Euro steigen, das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen die Nulllinie erreichen. 2007 lag es bei minus 168 Mio. Euro. Der Verlust vor Steuern und vor Sondereffekten werde jedoch in "erheblich zweistelliger" Millionenhöhe liegen.

Name: Conergy
WKN / ISIN: 604002 / DE0006040025
Börsenplatz: XETRA
Aktueller Kurs: 14,32 EUR (09.04.08 )


Die vor fünf Monaten verordnete Schrumpfkur laufe nach Plan, sagte Interims-Vorstandschef Dieter Ammer. Nachdem 550 Stellen schon abgebaut worden seien, sollen durch Firmenverkäufe rund weitere 300 Mitarbeiter ausscheiden. Der Rückzug aus dem nicht profitablen Geschäft in Ländern wie den Niederlanden und Südafrika sei eingeleitet. Ammer bekräftigte, den größten Teil der Verkäufe noch im ersten Halbjahr über die Bühne bringen zu wollen.

Die geplante Kapitalerhöhung von 250 Mio. Euro soll auf der Hauptversammlung, die im Juni stattfinden könnte, zur Abstimmung stehen. Ein Zeitpunkt für deren Umsetzung stehe noch nicht fest.

Der Aufbau der Solarfabrik in Frankfurt/Oder laufe nach Plan, sagte Ammer. Das Werk werde im zweiten Halbjahr 2009 unter Vollauslastung arbeiten. Zwar könne es in den nächsten drei Monaten wegen Siliziumengpässen zu Produktionsschwankungen kommen. Ab Juli habe sich Conergy über den Siliziumlieferanten MEMC größere Rohstoffmengen gesichert, die die Teilauslastung des Werkes in diesem Jahr gewährleisteten.

Die 1998 gegründete Conergy hatte sich mit ihrer Expansion verhoben und war dadurch vorübergehend in Zahlungsschwierigkeiten geraten. Firmenchef und -gründer Hans-Martin Rüter musste seinen Hut nehmen. Aufsichtsratschef Ammer löste ihn ab. Conergy will sich nun auf das lukrative Solarstromgeschäft konzentrieren.

Umsatz und Gewinn für 2006 revidierte Conergy am Mittwoch nachträglich kräftig nach unten, weil Großprojekte auf Druck der Bilanzpolizei anders bilanziert werden mussten. Der Umsatz lag bei 682 Mio. statt bei 752 Mio. Euro, das Ebit bei 2 statt 52 Mio. Euro.
Ohne Gewähr! Quelle: HB
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