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Starbucks Corporation

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Moderator GM&P
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Anmeldungsdatum: 21.01.2006
Beiträge: 5849

BeitragVerfasst am: 20.Jul 2007 17:43    Titel: Starbucks Corporation Antworten mit Zitat

Ob der Aktienchart der Kaffeehauskette Starbucks schaurig oder schön ist, hängt derzeit schlicht vom betrachteten Zeitfenster ab: Kurzfristig ist der Chart desaströs, denn seit Herbst vergangenen Jahres brach der Kurs trotz sehr freundlicher Märkte von 40 US-Dollar im Hoch auf zuletzt 26,50 US-Dollar ein.

Langfristig ist der Chart hingegen ein Traum, denn in den letzten 15 Jahren hat sich der Aktienkurs dank der schnellen Expansion des Konzerns mit dem grünen Meerjungfrauen-Logo glatt vervierzigfacht.

Für deutsche Investoren, die langfristig an die Wachstumsgeschichte von Starbucks glauben und mit einer Portion Mut ausgestattet sind, ist die Aktie aktuell nach ihren drastischen Verlusten einen Blick wert.

Name: Starbucks Corporation
Land / Branche: USA / Gastronomie
WKN / ISIN: 884437/ US8552441094
Börsenplatz: Nasdaq
Aktueller Kurs: 27,52 $ (20.07.07)


Schließlich hat der Kursverlust hat Starbucks auf eine wieder akzeptable Bewertung zurecht gestutzt, die Aktie wird derzeit mit dem 25fachen des für 2008 erwarteten Gewinns gehandelt.
Das ist luftig für einen Handelskonzern, doch deutlich unter dem historischen Schnitt und auch nicht überzogen, sofern Investoren auch einen Blick für die Wachstumsraten des Unternehmens haben: Seit Jahren klettert der Gewinn je Aktie mit mindestens 20 Prozent pro Jahr, für die kommenden fünf Jahre halten Analysten derzeit ein jährliches Gewinnwachstum von 22 Prozent für plausibel.
Derzeit betreibt der schuldenfreie Konzern rund 15 000 Kaffeehausfilialen, eröffnet weltweit jeden Tag sechs weitere und sieht langfristig Raum für 40 000 Niederlassungen.

Langfristig ist der Kursverlauf von Starbucks ohnehin geprägt von regelmäßigen Rückschlägen, die den Kurs gleich mehrfach in den letzten Jahren halbierten, sobald auch nur geringste Zweifel am Wachstumstempo aufkeimten. Auch jüngst waren Aussagen des Managements, es sei eine „Herausforderung“, die Ziele des Jahres zu erreichen, Auslöser der Verluste. Höhere Rohstoffkosten belasteten die Erträge zusätzlich, deutsche Anleger litten zudem unter dem schwachen Dollar, der die Kursentwicklung der Aktie zusätzlich belastete.

Wo liegen die Risiken? Mit einem Börsenwert von 20 Mrd. US-Dollar ist Starbucks längst kein Nebenwert mehr, die Aktie macht dies eher träge. Selbst die Fastfoodkette McDonalds, die in einem gemeinhin als gesättigt geltenden Markt operiert, bringt es inzwischen auf einen Börsenwert von 60 Mrd. US-Dollar, erzielt aber auch einen dreimal höheren Umsatz und einen viermal höheren Vorsteuergewinn. McDonalds billigt der Markt dafür derzeit ein laufendes Kurs-Gewinn-Verhältnis von 17 zu.

Auch Anleger, die pessimistisch für die US-Konjunktur sind, sollten die Starbucks-Aktie besser meiden, denn obwohl der Konzern seine internationale Expansion forciert, stehen vier von fünf Starbucks-Filialen in Nordamerika. Einem Einbruch des Konsums in den USA würde daher auch die Aktie mit hoher Wahrscheinlichkeit in Mitleidenschaft ziehen.
Ohne Gewähr! Quelle: HB/ariva

Aktien aktuell


Zuletzt bearbeitet von Moderator GM&P am 11.Dez 2007 18:52, insgesamt 1-mal bearbeitet
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Moderator GM&P
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Anmeldungsdatum: 21.01.2006
Beiträge: 5849

BeitragVerfasst am: 11.Dez 2007 18:52    Titel: Antworten mit Zitat

Goldman Sachs hat die Einstufung für Starbucks- Papiere von "Buy" auf Neutral" gesenkt. Außerdem verringerte Analyst Steven Kron in einer am Dienstag in New York veröffentlichten Studie das Kursziel für die Papiere der US-Kaffeehauskette von 27 auf 26 Dollar.

Es sei unwahrscheinlich, dass sich die Aktien in der kurzen Frist angesichts des schwachen Umfelds bei den Konsumausgaben erholten, hieß es. In den letzten zwölf Monaten hatten die Papiere etwa 38 Prozent ihres Wertes eingebüßt.

Name: Starbucks Corporation
Land / Branche: USA / Gastronomie
WKN / ISIN: 884437/ US8552441094
Börsenplatz: Nasdaq
Aktueller Kurs: 22,08 $ (11.12.07)


Der Analyst begründete seine Abstufung mit dem verlangsamten Umsatzwachstum auf dem heimischen Markt auf vergleichbarer Fläche. Außerdem mache er sich Sorgen über den Wettbewerb in den USA und die Marktsättigung. Zudem nehme die Leistung neuer Geschäfte ab und die Margen schwächten sich ab.

Langfristig blieben Starbucks-Papiere aber empfehlenswert. Grund sei die starke Verteilung der Filialen in den USA. Positiv sei auch die solide Infrastruktur in Bezug auf das Wachstum in Übersee.

Mit der Einstufung "Neutral" steht eine Aktie weder auf einer Sell List noch auf einer Buy List von Goldman Sachs. Daher raten die Analysten weder zum Kauf noch zum Verkauf der Aktie.
Ohne Gewähr! Analyst: Goldman Sachs
Aktien aktuell
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Moderator GM&P
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Anmeldungsdatum: 21.01.2006
Beiträge: 5849

BeitragVerfasst am: 28.Dez 2007 8:50    Titel: Antworten mit Zitat

In der Liste der Aktienflops des Jahres 2007 sind Überraschungen rar gesät: Finanzaktien tragen meist die rote Laterne in den weltweiten Aktienindizes.
Ein Ausreißer in gleich mehrerer Hinsicht ist die Aktie der US-Kaffeehauskette Starbucks.

Erstens fällt das Papier mit einem Kursverlust von 41 Prozent seit Jahresbeginn in ansonsten freundlichen Gesamtmärkten deutlich aus der Reihe.

Zweitens lassen sich im Gegensatz zu den übrigen Flops kaum fundamentale Gründe wie die Kreditkrise oder Umsatzeinbrüche für den herben Kursverfall identifizieren. Das macht die Aktie für langfristig orientierte Investoren nun interessant, denn reinrassige Wachstumswerte zu attraktiven Bewertungen sind an der Börse nach fünf Jahren Bullenmarkt eine Rarität.

Zwar hat Starbucks als Filialist längst kein Kaffee-Monopol mehr, auch andere Systemgastronomien wie McDonalds und Dunkin Donuts sind auf dem Gebiet der Kaffeespezialitäten inzwischen sehr aktiv.

Zentraler Grund für die herbe Kurskorrektur ist aber, dass Starbucks zuletzt die Erwartungen der Analysten nicht länger deutlich schlug wie in den vergangenen Jahren, sondern gerade noch so erfüllte und die eigenen Wachstumsprognosen minimal zurückschraubte.

Das genügte, um die zeitweilig völlig losgelöste Bewertung wieder zu erden: Nachdem der Markt der Aktie zeitweilig eine Bewertung des 50-Fachen der laufenden Gewinne zubilligte, ist das erwartete Kurs-Gewinn-Verhältnis (KGV) von 20 für das laufende und 17 für das nächste Geschäftsjahr nun gemessen am Wachstum sehr attraktiv:

Analysten erwarten derzeit ein jährliches Gewinnwachstum von 21 Prozent über die nächsten fünf Jahre.

Zum Vergleich: Die McDonalds-Aktie wird derzeit mit einem KGV von 22 bewertet, Analysten erwarten jedoch für die nächsten fünf Jahre nur Gewinnsteigerungen von neun Prozent pro Jahr. Im Klartext: Der Markt billigt McDonalds ein höheres KGV bei einem nicht einmal halb so hohen Gewinnwachstum pro Jahr zu.

Name: Starbucks Corporation
Land / Branche: USA / Gastronomie
WKN / ISIN: 884437/ US8552441094
Börsenplatz: Nasdaq
Aktueller Kurs: 13,96 EUR (28.12.07)


Ein jährliches Gewinnwachstum von rund 20 Prozent pro Jahr ist dennoch keine überzogene Erwartung, gemessen an den Plänen von Starbucks, die Zahl der Kaffeehäuser von aktuell 15 000 auf langfristig 40 000 Filialen zu steigern.

Alleine für das kommende Jahr plant Starbucks weltweit die Eröffnung von sieben neuen Filialen pro Tag.

Ein zentrales Risiko lässt sich dennoch nicht ignorieren:

Das Papier ist derzeit das, was Charttechniker ein "fallendes Messer" nennen: Seit Herbst 2006 geht es ungebremst nach unten mit dem Kurs der Aktie.

Da die Nervosität der Aktionäre in den vergangenen Wochen sogar noch sichtbar stieg, bietet sich für Optimisten an, mit einem Abstauberlimit zu arbeiten. Das heißt: eine Kauforder aufzugeben, die nochmals unter dem aktuellen Kurs liegt.

Die Chancen stehen gut, dann einen reinrassigen Wachstumswert günstig erstehen zu können.
Ohne Gewähr! Quelle: HB
Aktien aktuell
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MACHTNIX
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Anmeldungsdatum: 28.04.2005
Beiträge: 111
Wohnort: Hinter den 7 Bergen

BeitragVerfasst am: 9.Jan 2008 17:08    Titel: Antworten mit Zitat

Zitat:
US-Kaffeefilialist Starbucks in der Krise

Liebe Leser,

die US-Kaffeekette Starbucks befindet sich in der Krise und die Not ist so groß, dass Unternehmensgründer Howard Schultz auf den operativen Chefposten zurückkehrt. Für mich kommt dieser Schritt nicht wirklich überraschend. Das etwas nicht stimmt beim Kaffee-Giganten aus Seattle lässt sich sehr leicht am Aktienkurs ablesen: Dieser ist im Börsenjahr 2007 um 47% gefallen. Doch der aktuelle Auslöser für die Rückkehr von Schultz ist sicherlich die Ankündigung von McDonald’s, nun auch in den Vereinigten Staaten verstärkt in das Geschäft mit Kaffee einzusteigen. Mc Donald’s will in allen 14.000 Filialen in den USA künftig Kaffee im Stil von Starbucks anbieten, der zudem noch mindestens 50 Cents pro Becher günstiger sein soll. Nur zum Vergleich: Starbucks betreibt weltweit derzeit 15.000 Filialen.

Börse belohnt die Rückkehr des Starbucks-Gründers

Im Übrigen sehen auch die Analysten die Aktie von Starbucks derzeit eher kritisch. Immerhin hat die Bank of America als Reaktion auf sie strategische Umgestaltung die Aktie von Verkaufen auf neutral hoch gestuft. Dabei bewerten die Experten positiv, dass das Wachstum in den USA verlangsamt werden soll und auch die Schließung von unrentablen Filialen auf der Agenda steht. Im Durchschnitt von insgesamt 17 Schätzungen des US-Informationsdienstes Marketwatch.com liegt das Kursziel der Aktie aktuell bei 27 Dollar. Beim Gewinn gehen die Analysten im Schnitt für 2008 sogar noch von einem Anstieg um 17% aus. Die Ankündigung der Rückkehr von Schultz hat die Börse sehr positiv aufgenommen: In der Spitze stieg die Aktie um 12% und am Ende gab es immer noch einen Zuwachs um gut 8% auf knapp 20 Dollar.

In Deutschland hat sich das Konkurrenz-Konzept McCafé schon bewährt.

In aktuell gut 300 modern und edel gestalteten Filialen hat sich die Fast-Food-Kette auch im Segment mit Kaffee-Spezialitäten und Süßspeisen wie Muffins und Kuchen positioniert. Ein weiterer entscheidender Vorteil: Die Preise bei McCafé sind deutlich günstiger. So gibt es hier in direkter Nähe meines Büros in Köln sowohl eine Starbucks-Filiale als auch ein McCafé. Und der Vergleich ist schon erstaunlich: So kostet der große Cappuccino bei McCafé 2,30 Euro. Starbucks verlangt für die vergleichbare Größe 3,00 Euro. Beide Anbieter verlangen 40 Cents für einen Aromashot. Starbucks liegt insgesamt nicht nur bei den Preisen, sondern auch bei den Größen vorn. Ein Venti-Milchkaffee bringt es so auf eine Größe von 0,59 Liter. Inklusive Aroma-Shot kostet das Heißgetränk dann stolze 4,20 Euro.

Mehr Umsatz trotz weniger Kunden bei Starbucks

Was ich hier im Kleinen beobachte, macht Starbucks auch im Großen zu schaffen. So gab es auf dem Heimatmarkt USA 2007 erstmals einen Rückgang bei den Besuchern pro Filiale. Dennoch stieg der Gesamtumsatz durch eine Vielzahl von neuen Filialen um 22% an.

Das starke Interesse an diesem Markt ergibt sich auch aus den hervorragenden Perspektiven: So schätzt der US-Branchenverband
National Coffee Association, dass der Konsum in der Gastronomie bis 2011 auf 29 Mrd. Dollar ansteigen wird. Dies wäre ein Anstieg um 50% im Vergleich zu 2006. Da ist schon klar, dass dieser Markt heiß umkämpft ist, aber so wie es aktuell aussieht, wird sich wohl auch der ein oder andere Marktteilnehmer die Finger verbrühen.

Kaffeehausketten - der persönliche Service bleibt auf der Strecke

In Deutschland kämpft Starbucks nicht nur gegen McDonald’s, sondern auch noch gegen viel mächtigere Gegner: Die deutschen Bäckereifilialisten und die alt eingesessenen örtlichen Cafés. Und das ist auch mein Tipp für Sie als Kaffeetrinker: Während Sie bei Starbucks und McDonald’s leckeren Kaffee plus Lifestyle einkaufen, erhalten Sie bei Ihrer „Kaffeebud“ (wie man hier in Köln sagt) zwar weniger Lifestyle, aber der Kaffee schmeckt mindestens genauso gut und ist in den meisten Fällen sogar noch deutlich billiger. Außerdem kommt da wieder der persönliche Service ins Spiel. Wenn ich mit meiner kleinen Tochter in die Kaffeebar um die Ecke gehe, erhält Sie eine kleine Tasse mit Milchschaum – auf Kosten des Hauses. Bei Starbucks gäbe es dafür bestimmt keine Taste auf dem hochmodernen Kassensystem und damit würde die Gefälligkeit sicherlich ausfallen. McDonald’s hingegen bietet den so genannten Babychino auch kostenlos an.

Vielleicht sollten die riesigen Ketten wie Starbucks etwas mehr an Ihrem persönlichen Service feilen und damit meine ich nicht, dass man bei der Bestellung direkt nach seinem Vornamen gefragt wird, damit bei der Ausgabe der Kaffee auch richtig zugeteilt werden kann. Immerhin werben McDonald’s und auch Starbucks damit, dass der Kaffee, der dort ausgeschenkt wird, aus nachhaltigem Anbau stammt – das ist doch schon mal was.

Heiko Böhmer Chefredakteur „Privatfinanz-Letter“
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Moderator GM&P
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Anmeldungsdatum: 21.01.2006
Beiträge: 5849

BeitragVerfasst am: 21.März 2008 14:33    Titel: Antworten mit Zitat

Mehr als 100 Millionen Dollar Trinkgeld soll die Kaffeehaus-Kette Starbucks an ihre Angestellten neu verteilen. Konkret geht es um Trinkgeld-Erlöse, an denen auch leitendes Personal beteiligt wurde - unrechtmäßig, wie jetzt ein Gericht befand.

Das entschied Richterin Patricia Cowett jetzt in San Diego. Sie gab damit der Klage einer Angestellten von Starbucks aus dem Jahr 2004 statt, die sich gegen die Beteiligung des Aufsichtspersonals an den Trinkgeld-Einnahmen gewehrt hatte. Die Entscheidung bezieht sich auf den US-Bundesstaat Kalifornien, Starbucks kündigte Berufung gegen das "klassenkämpferische" Urteil an.

Das Urteil bezieht sich auf 87 Millionen Dollar (56 Millionen Euro) Trinkgelder, die seit dem Jahr 2000 in Kalifornien eingenommen wurden, samt 19 Millionen Dollar Zinsen. Zu klären bleibt, wie das Geld unter den schätzungsweise 100 000 Beschäftigten aufgeteilt werden soll, die in diesen Jahren für das Unternehmen tätig waren.

Die Kläger hatten ausgeführt, mit der Einbeziehung des Aufsichtspersonals in die Trinkgeld-Auszahlungen würden die Arbeitskosten durch die untersten Einkommensgruppen "subventioniert". Starbucks hingegen vertrat die Ansicht, die Aufseher müssten ihren "fairen" Anteil an den Trinkgeldern erhalten.

Name: Starbucks Corporation
Land / Branche: USA / Gastronomie
WKN / ISIN: 884437/ US8552441094
Börsenplatz: Nasdaq
Aktueller Kurs: 11,52 EUR (21.03.08 )


CEO Howard Schultz hat einige Initiativen für Starbucks angekündigt, die zu einer Wiederbelebung der Geschäftsentwicklung führen sollten.

Wie erwartet hat der Schwerpunkt auf dem Kerngeschäft mit Kaffee gelegen. Die Initiativen würden zwar zunächst wenig dramatisch erscheinen, bei McAdams Wright Ragen gehe man allerdings davon aus, dass sie auf mittlere oder lange Sicht zu einer wesentlichen Verbesserung führen könnten.

Starbucks plane die Einführung einer neuen Espresso-Maschine namens Mastrena, die bis zum Jahresende voraussichtlich in 30% der US-Filialen vorhanden sein solle. Die neue Maschine ermögliche aufgrund ihrer Platzierung eine bessere Interaktion mit dem Kunden und solle dazu beitragen, eine anhaltend hohe Espresso-Qualität zu garantieren.

Darüber hinaus habe Starbucks ein in Seattle ansässiges Unternehmen übernommen, das die Kaffeemaschine Clover produziere, die bereits von Starbucks erfolgreich getestet worden sei.

Starbucks habe eine neue Kaffeemischung namens "Pike Place" entwickelt, die ab Mitte April ständig in allen Filialen angeboten werden solle. Starbucks-Kunden werde zudem in Zukunft eine Online-Community auf "mystarbucks.com" angeboten.

Nach Ansicht von McAdams Wright Ragen seien die angekündigten Initiativen solide Maßnahmen, die den Grundstein für eine bessere Geschäftsentwicklung legen würden. Man gehe davon aus, dass das Unternehmen im laufenden Geschäftsjahr ein EPS von 0,98 USD erzielen werde (KGV: 17,9). Das Kursziel der Aktie sehe man unverändert bei 34,00 USD.
Ohne Gewähr! Quelle: HB/ariva
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Moderator GM&P
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Anmeldungsdatum: 21.01.2006
Beiträge: 5849

BeitragVerfasst am: 1.Mai 2008 6:50    Titel: Antworten mit Zitat

Die weltgrösste Kaffeehauskette Starbucks hat wegen der US-Konjunkturflaute und steigender Kosten zum Jahresauftakt einen Gewinneinbruch erlitten. Der Überschuss sank im zweiten Geschäftsquartal wie erwartet um fast 30 Prozent auf 109 Mio. Dollar.

Der Umsatz stieg dagegen um 12 Prozent auf 2,5 Mrd. Dollar, wie der US-Konzern am Mittwochabend in Seattle (US-Bundesstaat Washington) bekannt gab.

Name: Starbucks Corporation
Land / Branche: USA / Gastronomie
WKN / ISIN: 884437/ US8552441094
Börsenplatz: Nasdaq
Aktueller Kurs: 10,67 EUR (01.05.08 )


Starbucks hatte vergangene Woche bereits vor dem Gewinnrückgang gewarnt. Das Unternehmen leidet wie seine Konkurrenten auch unter stark steigenden Kosten für Zutaten und Energie.

Zudem hatte das Unternehmen mit stärkerer Konkurrenz etwa von McDonald's zu kämpfen. Starbucks versucht deshalb, auch weniger zahlungskräftige Kunden mit neuen, günstigeren Kaffeesorten zu gewinnen.

Der erst zum Jahresbeginn an die Konzernspitze zurückgekehrte Mitgründer Howard Schultz drosselte zuletzt die rasante Expansion in den USA und kündigte den Abbau von 600 Stellen in Aussendienst und Verwaltung an.

Starbucks setze nun mehr auf Europa und andere Auslandsmärkte. Dort sollen bis Ende 2011 jährlich zwischen 1000 und 1300 Filialen öffnen - in den USA weniger als 400 pro Jahr.

Für das laufende Gesamtjahr erwartet Starbucks einen Gewinn unter dem Vorjahreswert von 0,87 Dollar je Aktie bei 13 bis 14 Prozent mehr Umsatz. Im Jahr 2011 soll das Ergebnis je Aktie dann 1,35 bis 1,50 Dollar erreichen bei einem Umsatz von mehr als 14 Mrd. Dollar.
Ohne Gewähr! Quelle: ariva
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