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Moderator GM&P .

Anmeldungsdatum: 21.01.2006 Beiträge: 5911
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Verfasst am: 18.Okt 2007 18:51 Titel: Strabag SE |
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Die Aktien des Baukonzerns Strabag kommen am Freitag an die Wiener Börse. Dort ist es die bislang größte Transaktion. Dem Unternehmen fließen aus dem Börsengang 893 Millionen Euro Kapital zu. Strabag hat nach eigenen Angaben bewusst nicht gesamte Preisspanne ausgenutzt.
Beim Börsengang der Strabag SE werden die jungen Aktien bzw. die von Altaktionären angebotenen Aktien zu 47 Euro verkauft, teilte die Strabag am Donnerstag mit. Rund 1,33 Milliarden Euro ist die Transaktion schwer - die bislang größte Transaktion an der Wiener Börse. Von Freitag an wird das Papier eines der größten Baukonzerne Europas an der Wiener Börse notieren und von Montag an in den Leitindex ATX einbezogen werden. Die Preisspanne war mit 42 bis 48 Euro festgesetzt worden. Im grauen Markt waren aber schon Preise von über 50 Euro indiziert worden.
„Mit 47 Euro wollen wir ein Zeichen setzen für eine dauerhafte und faire Beziehung mit unseren neuen Aktionären. Wir haben bewusst nicht die gesamte Preisspanne ausgenutzt“, wird Strabag-Chef und Großaktionär Hans Peter Haselsteiner in der Aussendung zitiert. Der Baukonzern erlöst brutto rund 893 Millionen Euro, die in die Expansion fließen sollen. Strabag will vor allem in Osteuropa und speziell in Russland wachsen. Der russische Oligarch Oleg Deripaska, seit April Aktionär, soll den Konzern beim Wachstum unterstützen.
Rund 25 Prozent der Strabag werden im Streubesitz stehen. Deripaska sowie die Raiffeisen-Uniqa-Gruppe bzw. Hans Peter Haselsteiner und seine Familie werden jeweils rund 25 Prozent halten. Aus dem Bestand der Altaktionäre wurden rund 9,2 Millionen Aktien platziert. Die Altaktionäre erlösen rund 432 Millionen Euro.
Nach Angaben der Strabag haben 100.000 Privatpersonen Aktien des Unternehmens gezeichnet. 26 Prozent der Emission seien daher österreichischen Kleinanlegern zugeteilt worden, sie bekommen zumindest 70 Stück. 15 Prozent seien an die institutionellen Anleger in Österreich gegangen. Der Großteil der Aktien sei auf internationale Großanleger mit dem Schwerpunkt Europa verteilt worden. Auch russische institutionelle Investoren seien bedient worden. Geführt wurde die Transaktion von der Deutschen Bank, der Raiffeisen Centrobank und Goldman Sachs.
Quelle: HB
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Moderator GM&P .

Anmeldungsdatum: 21.01.2006 Beiträge: 5911
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Verfasst am: 19.Okt 2007 19:31 Titel: |
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Die Strabag ist in den den ersten Handelsstunden um gut 300 Mio. Euro wertvoller geworden. Knapp 6 Mio. Aktien und damit mehr als 20% des ursprünglichen Angebots im Rahmen des Börsegangs wechselten bereits den Besitzer. Die aufgrund der zehnfachen Überzeichnung restriktive Zuteilung wirkt sich aus: Viele Zeichner, die im institutionellen Bereich teils komplett leer ausgegangen sind, ordern heute kräftig.
Von den rund 28 Mio. angebotenen Aktien sind etwa 40% an Österreicher verkauft worden, circa 26% davon an Kleinanleger, womit diese mehr erhalten haben als österreichische Institutionelle. Die verbleibenden 60% gingen zur Hälfte an Fonds mit Sitz in England, die restlichen 30% teilen sich Investoren aus Frankreich, der Schweiz, Polen, Norwegen und Russland auf. Der Anteil der in Russland gezeichneten Aktien sei nur gering.
Privatanleger, die bei Konsortialbanken gezeichnet haben, erhielten pauschal 70 Aktien zugeteilt. Sollte jemand etwas mehr Aktien am Depot vorfinden, so könnten Orderstornos nach Schliessung des Buchs, damit zusammenhängen, heisst es etwa seitens brokerjet. Derartige Überhänge wurden nach dem Zufallsprinzip auf grössere Zeichner aufgeteilt.
Die Enttäuschung mag bei vielen Kleinanlegern gross sein, erhielten sie doch - unabhängig von der Ordergrösse - 70 Stück Strabag-Aktien zugeteilt. Falls sie nicht bei Syndikatsbanken gezeichnet haben, wahrscheinlich noch weniger. Aber mit 26% der gesamten Emission entfällt insgesamt kein kleiner Brocken auf das österreichische Retail. Eine viel schwierigere Gradwanderung als die Pauschal-Aktion für die Privaten war für die Banken das Zuteilungs-Chaos bei den institutionellen Zeichnern. Viele von diesen sind - obwohl sie teilweise in letzter Minute noch kräftig aufgestockt haben - komplett leer ausgegangen.
Warum? Einen Fonds, der ein paar 100.000 Stück zeichnet, kann man nicht mit etwa 5% seiner Zuteilung abfertigen. Das wäre auf das Gesamtportfolio hochgerechnet eine Miniposition, von der sich der Fondsmanager sofort wieder trennen würde. Die Konsequenz: Viele Investoren, die laut Aufteilungsschlüssel eine solch geringe Tranche erhalten hätten sollen, haben gar nichts bekommen, damit anderen eine einigermassen rechtfertigbare Position zugeteilt werden kann.
Jene, die leer ausgehen, können am ersten Handelstag zugreifen - der extrem hohe Umsatz (bis Mittag wurden mehr als fünf Mio. Aktien gehandelt) - spricht dafür. Dennoch gibt es natürlich auch hier enttäuschte Gesichter und die Erkenntnis, dass bei derart hoher Nachfrage die Zuteilung immer zu einem Desaster wird.
CEO Haselsteiner, der den Handelsstart live in der Wiener Börse mitverfolgt hat, will nicht nur den Grossteil des IPO-Erlöses, sondern auch des künftigen Cash Flows in Russland investieren. Insgesamt sollen in den kommenden Jahren zumindest 600 Mio. Euro nach Russland fliessen. Dabei kann es auch zu "kleineren" Übernahmen kommen, sagte er auf Bloomberg TV. Politisches Risiko in diesem Markt sieht er nicht: Die Oligarchen, zu denen auch Strabag- Grossaktionär Oleg Deripaska zählt, werden zumindest für die nächsten 20 bis 30 Jahre an der Macht bleiben. "Es macht keinen Unterschied, ob Putin künftig Präsident, Premierminister oder ein Fischer in Alaska ist. Es wird in gewisser Art und Weise sein Land und seine Regierung bleiben", so Haselsteiner.
Am deutschen Baumarkt, der vom allgemeinen wirtschaftlichen Aufschwung profitiert, sieht Haselsteiner derzeit keine Übernahmekandidaten für die Strabag. Die Hochtief, an der Deripaska ebenfalls beteiligt ist, sei Konkurrent und Partner zugleich. Laut Strabag-Sprecher Ebner könnte die Strabag SE im kommenden Jahr mit der Strabag Köln zusammengeführt werden. "Ich glaube, dass wir das 2008 angehen werden", sagte Ebner gegenüber der APA. Bevorzugtes Szenario einer Zusammenführung sei eine Fusion, bei der die Aktionäre der Strabag-Köln für ihre Aktien Anteilscheine der Strabag SE bekommen würden.
Ohne Gewähr! Quelle: ariva
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Moderator GM&P .

Anmeldungsdatum: 21.01.2006 Beiträge: 5911
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Verfasst am: 25.Okt 2007 18:22 Titel: |
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Im Zusammenhang mit dem Börsegang der STRABAG SE hat das Emissionsbankenkonsortium aufgrund der stabil guten Nachfrage die Stabilisierung bereits in der ersten Woche beendet und die Mehrzuteilungsoption (Greenshoe) im Volumen von 3.000.000 Aktien, somit zur Gänze, ausgeübt.
Die Gesellschaft hat dementsprechend die Erhöhung des Grundkapitals um weitere EUR 3.000.000,- durch Ausgabe von 3.000.000 neuen Aktien beschlossen und die Eintragung der Kapitalerhöhung in das Firmenbuch beantragt.
Name: STRABAG SE
Land / Branche: Österreich / Bauwerte
WKN / ISIN: A0M23V / AT000000STR1
Börsenplatz: Frankfurt
Aktueller Kurs: 50,82 EUR (00.10.07)
www.strabag.com/
Gemäss Par 93 BörseG gibt die STRABAG SE bekannt, dass sich dadurch die Anzahl der Aktien der STRABAG SE von 111.000.000 auf 114.000.000 Aktien und das Grundkapital von EUR 111.000.000 auf EUR 114.000.000 erhöhen.
Die Anzahl der Aktien im Streubesitz beträgt damit 28.500.001 Aktien, dies entspricht einem Anteil am gesamten Aktienkapital der STRABAG SE von 25% + 1 Aktie.
Unter Berücksichtigung der Ausübung der Mehrzuteilungsoption beträgt das Brutto-Emissionsvolumen des Börsegangs insgesamt EUR 1,325 Milliarden.
Ohne Gewähr! Quelle: ariva
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