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Moderator GM&P .

Anmeldungsdatum: 21.01.2006 Beiträge: 6461
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Verfasst am: 24.Okt 2006 15:22 Titel: Teuerste Aktie aller Zeiten |
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Die Aktien der amerikanischen Holdingfirma Berkshire Hathaway des legendären amerikanischen Investors Warren Buffett haben am Montag an der New Yorker Börse mit 100 000 Dollar (79 000 Euro) geschlossen. Es war das erste Mal in der Wall-Street- Geschichte, dass eine Aktie diesen astronomischen Kurs erreicht hat.
Den Kurs von 100 000 Dollar hat Berkshire Hathaway erreicht, weil Buffett nach der Übernahme der kleinen Textilfirma Berkshire Hathaway im Jahr 1962 nie einen Aktiensplit vorgenommen hat. Bei der Übernahme kosteten die Berkshire-Aktien seinerzeit sieben Dollar. Deshalb schlug sich der stetige und meist überdurchschnittliche Kursanstieg der Berkshire-Aktie voll in dem Kurs nieder. Die Berkshire-Aktien sind damit momentan insgesamt rund 154 Milliarden Dollar wert.
Für Kleinanleger schuf Berkshire 1996 eine eigene Aktienklasse. Die Aktien der „Klasse B“ kosteten am Montag 3 333 Dollar oder ein dreißigstel des 100 000 Dollar-Kurses der Aktien der „Klasse A“.
Buffett hat Berkshire Hathaway mit Sitz in Omaha (US-Staat Nebraska) zu einer der erfolgreichsten Investmentfirmen aller Zeit ausgebaut. Der 76-Jährige aus Omaha (Nebraska) ist dank des Höhenflugs der Berkshire-Aktien auf der Rangliste des US- Wirtschaftsmagazins „Forbes“ mit einem Vermögen von 46 Milliarden Dollar zweitreichster Mann der Welt nach dem Microsoft-Gründer Bill Gates (53 Mrd Dollar).
Als Anleger hatte der von seinen Bewunderern gern als „Orakel von Omaha“ bezeichnete Buffett immer getreu seinem Motto gehandelt, dass er nur Unternehmen kauft oder sich daran beteiligt, deren Geschäfte er tatsächlich versteht, die beim Kauf günstige Kurse oder Preise haben und die über gute langfristige Geschäftsaussichten verfügen.
Dutzende anderer Berkshire-Unternehmen, die von Möbel- und Baumaterialherstellern über Lebensmittel-Großhändler und Baufirmen bis hin zu Industriegesellschaften reichen, verdienten ebenfalls ausgezeichnet. Die Berkshire-Hauptsparten sind Versicherungen wie die rasant expandierende US-Autoversicherung Geico und die riesigen Rückversicherer Berkshire Hathaway Re und General Re sowie der Energiesektor mit Pipelinefirmen und Stromversorgern.
Der Wert der Berkshire-Aktienpakete und Wertpapieranlagen stieg innerhalb von sechs Monaten um mehr als fünf Milliarden auf 52 Milliarden Dollar. Berkshires ist unter anderem Großaktionär bei American Express, Coca-Cola, Anheuser-Busch und anderen US- Großkonzernen.
(HB) |
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Moderator GM&P .

Anmeldungsdatum: 21.01.2006 Beiträge: 6461
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Verfasst am: 28.Jun 2007 7:18 Titel: |
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Warren Buffets 1-Million-Dollar-Wette
Ob Umwelt-, Sozial-, Gesundheits-, Außen- und vor allem Steuerpolitik – in Amerika entscheiden längst nicht mehr die Kongressabgeordneten und die Regierung über neue Wege, sondern die Unternehmen und die finanzielle Oberschicht, die sich ihren Einfluss erkauft haben. Nur einer spielt das Spiel nicht mit. Ausgerechnet der zweitreichste Mann der Welt hat alles andere als seinen eigenen Vorteil im Kopf.
Warren Buffett mischt sich wieder einmal in den Wahlkampf ein. Der Multimilliardär aus Omaha, Nebraska tut das immer wieder – und das ist gut so. Denn Buffett ist einer der wenigen einflussreichen Männer in den USA, die nicht in erster Linie ihren eigenen Wohlstand mehren wollen, sondern nach sozialer Gleichberechtigung streben. In den USA, wo die Schere zwischen Arm und Reich unter der Bush-Regierung weiter aufgegangen ist, ist das bitter notwendig.
Buffett trat nun bei einem Fundraiser für Hillary Rodham Clinton auf. Die demokratische Senatorin und Präsidentschaftskandidatin hatte ihre großzügigsten Wahlkampfspender in ein Hotel in Manhattan geladen – wo sie sich die Leviten lesen lassen mussten. Während die meisten an ihre Spenden nämlich die Hoffnung geknüpft haben dürften, auch in Zukunft (unter einer möglichen zweiten Clinton-Regierung) zuvorkommend behandelt zu werden, trat ihnen Buffett entgegen: Er will, dass die Steuergesetze verschärft werden und dass Unternehmen, Reiche und Superreiche künftig mehr zahlen.
Er selbst – als Chef der Investmentgruppe Berkshire Hathaway – habe im vergangenen Jahr 46 Mio. Dollar verdient und eine Steuerrate von 17,7 Prozent gehabt. Die Mitarbeiter in seinem Unternehmen kämen hingegen auf Steuersätze von durchschnittlich 32,9 Prozent und bis zu 39,7 Prozent.
Name: BERKSHIRE HATHAWAY
WKN / ISIN: 854075 / US0846701086
Börsenplatz: Frankfurt
Aktueller Kurs: 79.062,00 EUR (27.06.07)
Die Zahlen seien repräsentativ, so Buffett, der das gleich mit einem hohen persönlichen Einsatz unterstrich. Er zahle jedem der Anwesenden 1 Million Dollar, der ihm unter den wohlhabendsten Amerikanern einen einzigen zeigen könnte, der einen höheren Steuersatz abführe als seine Sekretärin.
Das dürfte doch den ein oder anderen dazu bringen, im eigenen Betrieb oder den entsprechenden Statistiken zu blättern und zu rechnen. Das heißt wiederum noch lange nicht, dass eine Mehrheit der Wohlhabenden angesichts der sozialen Ungerechtigkeit höhere Steuern zu zahlen bereits sein wird – doch für Aufmerksamkeit ist gesorgt, und im Wahlkampf ist das wichtig.
Übrigens stellt sich Buffett (noch) nicht offen hinter Clinton oder irgendeinen anderen Kandidaten. Das wiederum könnte damit zusammenhängen, dass noch nicht alle möglichen Kandidaten bekannt sind. Seit Wochen wird spekuliert, dass New Yorks Bürgermeister Michael Bloomberg zum Rennen um das Weiße Haus antreten könnte. Der hat (fast) soviel Geld wie Warren Buffett und dasselbe soziale Gewissen. Hier wäre eine Zusammenarbeit fruchtbar.
Quelle: n-tv |
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