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emma.schmidt Newbie
Anmeldungsdatum: 03.03.2006 Beiträge: 2
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Verfasst am: 3.März 2006 23:12 Titel: Auswandern und Ab |
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Hallo,
ich würde gerne auswandern, also lieber auswandern als arbeitslos in Deutschland sein.
Ich suche Menschen, die gerade so eine Erfahrung machen, also ins Ausland auswandern, und mir nützliche Tips geben können.
Ist jemand dabei? |
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gruengeist Specialist
Anmeldungsdatum: 15.03.2004 Beiträge: 113
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Verfasst am: 4.März 2006 7:26 Titel: |
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Hallo Emma Schmidt, Ihre Gedanken sind ja im Grunde gar nicht
so verkehrt, aber stellen Sie Sich das mal nicht so einfach vor.
Wohin solls gehen? Es bleibt Ihnen ja nur Europa, in anderen Ländern
will man niemanden, der nicht wenigstens einen Batzen Geld mitbringt.
Und dann? Was können Sie dort, was Sie hier nicht können?
Auch da muß man sich einen Job suchen, und es ist einfacher in einem
Land, dessen Sprache ich fließend spreche und verstehe.
Auch die Sozialleistungen sind in D immer noch besser als in vielen
anderen Ländern, sollten Sie hier ganz am Boden liegen, können Sie
immer noch zum Sozialamt gehen, aber im Ausland?
Bevor Sie Hals über Kopf die Flucht ergreifen, sollten Sie Sich genauestens
erkundigen, wie es in Ihrem Wunschland aussieht.
Viele Grüße, gruengeist |
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hostaria Specialist
Anmeldungsdatum: 17.01.2006 Beiträge: 245
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Verfasst am: 4.März 2006 21:32 Titel: Auwandern und Ab |
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@emma.schmidt
Auswandern und Ab mit dem nächsten Flieger.
Das Schlaraffenland wartet auf Sie.
Machen sie ihre Erfahrung. |
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Heinrich Dreier ** Consulter **
Anmeldungsdatum: 28.09.2003 Beiträge: 2921
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Verfasst am: 7.März 2006 19:32 Titel: |
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| gruengeist hat folgendes geschrieben:: |
Bevor Sie Hals über Kopf die Flucht ergreifen, sollten Sie Sich genauestens
erkundigen, wie es in Ihrem Wunschland aussieht.
Viele Grüße, gruengeist |
Und nicht vergessen, auch genug Geld mitzubringen, denn verdienen kann man in Deutschland immer noch besser.
Grüße
Heinrich |
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Prince_Ray Newbie
Anmeldungsdatum: 08.03.2006 Beiträge: 27 Wohnort: europe
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Verfasst am: 9.März 2006 19:40 Titel: |
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@Emma Schimdt
Es kommt auch darauf an welchen Beruf Sie gelernt haben oder sogar studiert.
In einigen Ländern werden bestimmte Berufgruppen besonders gesucht. In diesem Fall wäre es relativ einfach auszuwandern.
Generell ist es am besten, wenn man einen Arbeitsplatz im entsprechenden Land hat, auch um die Aufenthaltsgenehmigung zu bekommen. |
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siggi_siggi_siggi Pathfinder
Anmeldungsdatum: 15.11.2003 Beiträge: 412 Wohnort: Autonome Republik Krim
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gruengeist Specialist
Anmeldungsdatum: 15.03.2004 Beiträge: 113
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Verfasst am: 11.März 2006 8:25 Titel: |
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| Zitat: |
| Ich erhalte durch obige Foren öfters Anfragen von Auswanderwilligen. In der Regel sind diese Personen absolut blauäugig und haben sich die Faktoren, die gruengeist aufgeführt hat, nicht vergegenwertigt. In der Regel ist der Broterwerb in der Fremde schwieriger, wenn Sie nicht einen Beruf haben, der in der Wahlheimat begehrt ist. |
Egal wohin ins Ausland, es gilt immer noch der Spruch:
Wie mache ich im Ausland ein kleines Vermögen?
Indem ich ein großes Vermögen mitbringe!
Da zählen viele Faktoren: ausreichend Kapital, Sprachkenntnisse, Disziplin,
Kontakte, Qualifikationen und vor allem die Fähigkeit, umzudenken.
Vergleicht man es mit den südlicheren Ländern wird gerne die Sitte
der Siesta, also Mittagsruhe angenommen, die dadurch aufkommende
Mehrarbeit in den Abendstunden wird dagegen eher abgelehnt.
Irgendwann ist ja auch mal Feierabend!
Wenn man sich den Gepflogenheiten des Landes nicht anpassen kann,
hat man schon schlechte Karten. Und ich würde empfehlen, einen Ort
in dem Wunschland zu suchen, der kein Urlaubsort ist: es ist für viele
deprimierend mitanzusehen, wie tagtäglich die Urlauber zum Strand
marschieren und man selbst arbeiten muß. Aber das ist auch Ansichtssache. |
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siggi_siggi_siggi Pathfinder
Anmeldungsdatum: 15.11.2003 Beiträge: 412 Wohnort: Autonome Republik Krim
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Verfasst am: 11.März 2006 12:12 Titel: |
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| Zitat: |
| Und ich würde empfehlen, einen Ort in dem Wunschland zu suchen, der kein Urlaubsort ist |
Auf der anderen Seite ist in vielen Urlaubsländern für Ausländer ein einfacher Borterwerb durch die Betreung der Landsleute im Urlaub gegeben. Beim Auswandern ist es so: Für alles gibt es Argumente und Gegenargumente. Jede Situation ist unterschiedlich. Nur wenn man diese genau kennt, dann kann man eigentlich fundierte Ratschläge geben, die über die Oberflächlichkeit allgemeiner Darstellungen hinausgehen.
Aber offensichtlich schreiben wir hier, um uns selbst glücklich zu machen. emma.schmidt hat ja noch niemals den Beruf oder andere Details verraten. Wahrscheinlich wurde die Idee des Auswanders schon wieder aufgegeben. Das ist nicht unüblich. Von allen Auswanderungskandidaten, die ich "betreut" habe, hat eine Person dies für ein paar Monate wahr gemacht. Alle anderen sind nicht über das Planungsstadium hinaus gekommen. |
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gruengeist Specialist
Anmeldungsdatum: 15.03.2004 Beiträge: 113
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Verfasst am: 11.März 2006 14:21 Titel: |
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Das ist wirklich schwer (vorher-)zu sagen.
Ein Freund hat sich vor Jahren eine Wohnung auf Mallorca gekauft, ist
im laufenden Jahr mehrmals dort gewesen und beschloss, auszuwandern.
Obwohl er hier einen Spitzenjob hatte, eigene NL einer großen Bausparkasse.
Mittlerweile lebt er dort rund 10 Jahre und hat sich, trotz anfänglicher
Schwierigkeiten, dort einen Namen als Immobilienmakler gemacht.
Er wird nie wieder in D leben, das ist so sicher wie das Amen in der Kirche.
Ein anderer Bekannter arbeitete seit ca. 8 Jahren darauf hin, auszuwandern.
Vorher hat er so ziemlich jedes in Frage kommende Land auf dieser
Erde für mehrere Wochen besucht, bis er sich für Neuseeland entschied.
Gesagt, getan, verkaufte er sein Haus, kündigte seinen Job, schnappte
sein gesammeltes Geld und wollte grad seinen Hausstand verkaufen, als
er plötzlich kalte Füße bekam - und hier blieb.
Seitdem ist für ihn jeglicher Gedanke ans Auswandern gestrichen.
Sein Haus war weg, seine Möbel hatte er noch, also kaufte er sich hier
eine ETW, rief seinen Chef an (der ihn freudestrahlend wieder einstellte,
denn er war da schon sehr lange beschäftigt) und ging eine Woche darauf
wieder ganz normal arbeiten.
So kanns auch gehen. |
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McMahon Newbie
Anmeldungsdatum: 31.03.2006 Beiträge: 4
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Verfasst am: 1.Apr 2006 17:50 Titel: |
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Ich denke es kommt ja auch darauf an, was man tut.
Ob der NL - Leiter einer Bausparkasse wechselt obwohl er hier einen Job hat oder ob der arbeitslose Dachdecker in Schweden einen Job (von Deutschland aus zB) gefunden hat.
Was die Sozialleistung (Harz IV) anbetrifft, so verliere ich ja durch arbeiten/leben im Ausland doch nicht meine Staatsbürgerschaft und bei Rückkehr steht mir das doch wieder zu,oder?
Solange man seine Staatsbürgerschaft behält und immer genug Geld hat um zurück nach Deutschland zu kommen, was soll denn passieren?
Wer es schafft als Arbeitsloser im Ausland einen Job zu erhalten und einige Zeit dort zu arbeiten, der braucht sich um die "Skills" Flexibilität und Eigeninitiative wohl nie wieder einen Kopf zu machen und die Sprachfähigkeiten fördert der Aufenthalt zusätzlich.
Also ist es doch eher eine Entscheidung des Bauches und manchmal ein bisschen des Mutes,oder? |
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siggi_siggi_siggi Pathfinder
Anmeldungsdatum: 15.11.2003 Beiträge: 412 Wohnort: Autonome Republik Krim
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Verfasst am: 15.Apr 2006 9:19 Titel: |
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| Zitat: |
| arbeitslose Dachdecker in Schweden einen Job (von Deutschland aus zB |
Nur das der normale arbeitslose Dachdecker wahrscheinlich aufgrund der Sprachbarriere gar keine Chance hat in Schweden einen Job zu finden.
| Zitat: |
| Solange man seine Staatsbürgerschaft behält und immer genug Geld hat um zurück nach Deutschland zu kommen, was soll denn passieren? |
Wenn man keine Familie hat, keine Immobilien besitzt, keine langfristigen Spar- und/oder Versicherungsverträge bedienen muss, die Möbel aus Bannenkisten bestehen ... gar nichts. Aber das ist wohl nicht die Regel.
- Wer Familie hat, muss Bedenken ob der Partner auch einen Job findet, wo die Kinder zur Schule gehen, ob Sie dort in der Schule klar kommen, etc.
- Wer Immobilien besitzt muss diese vermieten oder veräußern oder leerstehen lassen. Im ersten Fall droht ein Veräußerungsverlust, im zweiten eine Verschlechterung des Zustands, im dritten müssen Fixkosten gedeckt werden.
- Wer langfristige Verbindlichkeiten hat, muss Zahlpausen vereinbaren oder diese Verträge (meist mit erheblichen Nachteilen) kündigen.
- Möbel müssen mit Verlust veräußert werden oder die laufenden Kosten einer leerstehenden Immobilie müssen gedeckt werden. Der Umzug von Möbeln lohnt sich in vielen Fällen nicht (auch wegen der Einfuhrabgaben).
Insofern ist die Verlagerung des Wohnsitzes für den überwiegenden Teil der Bevölkerung nicht so einfach. |
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Kerstin1956 Newbie
Anmeldungsdatum: 20.04.2006 Beiträge: 48 Wohnort: Cloppenburg
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Verfasst am: 29.Apr 2006 6:43 Titel: Gb zum Beispiel |
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Ich habe schon in GB gearbeitet und würde da jederzeit wieder hin gehen.
Ich beherrsche natürlich die Sprache und würde auch als Ungelernte dort sofort eine Arbeit bekommen. Es ist eben nicht jeder Markt der gleiche. Deutschland ist sehr "verkalkt" würde ich aus meiner Sicht sagen.
Was hier erzählt wird, dass man viel Geld mitbringen muß, ist quatsch. Ein bißchen Geld reicht auch.
Schade, dass es einem hier so mies gemacht wird.
Richtige Tipps waren da fast nicht dabei, bei den Beiträgen.
Man muß aber von der individuellen Person ausgehen. Leider hat die Thread-Erstellerin dazu nichts gesagt, wohl auch weil ihr die Lust angesichts der unqualifizierten Äußerunen vergangen ist.
MfG |
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siggi_siggi_siggi Pathfinder
Anmeldungsdatum: 15.11.2003 Beiträge: 412 Wohnort: Autonome Republik Krim
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Verfasst am: 29.Apr 2006 8:17 Titel: |
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| Zitat: |
| Was hier erzählt wird, dass man viel Geld mitbringen muß, ist quatsch. Ein bißchen Geld reicht auch. |
Hat hier niemand geschrieben. Es war nur davon die Rede, dass Sie Geld brauchen, um ein großes Vermögen zu machen. Das i.a. auch im Heimatland korrekt.
Wie ich schon geschrieben habe: Jede Situation ist anders. Klar, wenn Sie jung und ungebunden sind, nichts besitzen und Arbeitnehmer sind dann können Sie morgen in jedes Land gehen, in dem Sie einen Job finden und bei welchem die Einwanderung aufgrund der Gesetze möglich ist. Da haben Sie ja im Prinzip keine Bindungen in D (außer persönlichen Kontakten). Dann ist auswandern einfach. Oder wenn Sie Renter sind, da können Sie es sich auch aussuchen.
Ganz anders sieht die Situation aber für jemand mit Familie aus, der vielleicht Immobilien in D besitzt für die auch noch laufend Zinszahlungen zu leisten sind. Wiederum anders sieht es aus für jemanden der selbständig ist. Ein Geschäft sich aufbauen, Kontakte bekommen, bekannt werden, das dauert seine Zeit (auch im Heimatland). Diese Person benötigt sicher ein Kapital, um die Durststrecke am Anfang zu überbrücken. Und wenn Sie die kulturellen Besonderheiten nicht kennen, dann können Sie ein Genie sein, aber werden nie geschäftlichen Erfolg haben.
Ähnlich verhält es sich mit den Tipps: Natürlich könnte ich viel von meiner Auswanderung erzählen. Aber das würde nur ein Selbstdarstellung sein. Helfen tut es nur dann jemand, wenn er in einer sehr ähnlichen Situation wäre.
Wogegen ich immer nur rede, dass ist die Naivität mit der zum Teil über das Auswandern geredet wird. Da lernen Leute im Urlaub ein Land mit Sonne, Meer und Palmen kennen, wo alles so fantastisch billig ist. Da will man natürlich leben. Das Problem dabei: Es ist dort nur so fantastisch billig, wenn man über ein Einkommen aus Westeuropa verfügt. Sonst sieht es nämlich oft düster aus. Diese Länder haben vielfach Arbeitslosenraten jenseits von gut und böse, ein signifikanter Teil der Bevölkerung lebt unter der Armutsgrenze (aber nicht gemäß des deutscher Begriffsdefinition des Wortes Armut, sondern die sind wirklich richtig arm), die medizinische Versorgung ist meist für einen Großteil der Bevölkerung nicht auf dem Niveau westlicher Länder, etc. Wenn man es trotzdem schafft einen Job dort zu finden (Kenntnisse der Landessprache setzte ich mal voraus), dann arbeitet man auf einmal vielleicht für $300 im Monat ... und schon ist es kein Paradies mehr! |
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siggi_siggi_siggi Pathfinder
Anmeldungsdatum: 15.11.2003 Beiträge: 412 Wohnort: Autonome Republik Krim
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Kerstin1956 Newbie
Anmeldungsdatum: 20.04.2006 Beiträge: 48 Wohnort: Cloppenburg
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Verfasst am: 29.Apr 2006 8:59 Titel: Sie waren nicht gemeint... |
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Siggi!
Sie sind doch der einzige, der hier in diesem Forum vernünftige Antworten gibt.
Ich kann nur aus eigener Erfahrung in GB berichten. Ich würde mir auch nicht anmaßen über andere Länder zu schreiben.
Aber ich halte es z B für ein Gerücht, dass man eine "Aufenthaltserlaubnis" in EU-Ländern braucht. Für alle alten EU-Beitrittsländer ist dies für Deutsche nicht erforderlich - nur ein Beispiel für die qualifizierten Antworten. Polen müssen zum Beispiel in GB zur Zeit noch eine solche Erlaubnis nachweisen.
Erst heißt es, Auswandern hat nur Zweck in Europa (was Quatsch ist wegen dem Fachkräfte-Bedarf in Neuseeland und Australien) und dann kommt das Argument mit der Aufenthaltserlaubnis. Das sind meiner Meinung nach schnell hingekritzelte Antworten, Gehirn einschalten erfolgt im nachhinein. Das Foren-Syndrom: Man hat eine Meinung aber keine oder wenig Ahnung - gilt auch hier.
Ganz meine Meinung: es kommt doch auf die Person an und das Zielland, ob es paßt. Leider hat sich der Thread-Ersteller dazu nicht geäußert.
MfG |
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piepel Newbie
Anmeldungsdatum: 28.04.2006 Beiträge: 3 Wohnort: Palmerston North/NZ
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Verfasst am: 29.Apr 2006 9:07 Titel: Ausgewandert |
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| Hi Leute in DE oder sonstwo. Ich bin vor 2 Jahren nach Neuseeland ausgewandert. Das war nicht ganz einfach. Es war nicht Geld, was ich mitbringen musste, sondern ein vollkommen sinnloser IELTS-Englischtest. Ich habe einen soliden Handwerksberuf(Modellbauer) mit fast 20 Jahren Berufserfahrung. Aber wer spricht schon nach 20 Jahren im Berufsleben schon fliessend Englisch. Den Test habe ich 3x verhauen. Dann bin ich fuer ein Jahr nach Irland um die Sprache zu verbessern. Bin aber dann schliesslich auf ein 2 Jahre Arbeitsvisum ohne Sprachtest nach NZ gekommen und brauchte nach einem Jahr nicht mehr den bloeden Test fuer mein dauerhaftes Visa. Kleiner Tip von mir: wer wirklich auswandern will muss sich erst mal um ein richtiges Jobangebot kuemmern. Damit faengt alles an. Man muss auch ganz normal seinen Unterhalt verdienen. Alles andere ist aus meiner Sicht unrealistisch. Ich habe auch alle meine Antraege von einer Einwanderungsagentur erledigen lassen. Was ich sehr angenehm und relativ preiswert fand (ca. 2000EUR+ Uebersetzungen ca. 500EUR) . Es ist natuerlich entscheidend welche Berufe in dem Land gebraucht werden oder ob ueberhaupt einschraenkungen bestehen. Auf jeden Fall habe ich meine Entscheidung (noch)nicht bereut. Das Gesundheitswesen ist hier etwas anders, aber ich habe mich einfach noch zusaetzlich (fuer ca 40EUR/Monat) versichert. Da brauche ich nicht auf eine Warteliste fuer Behandlungen beim Spezialisten/OP"s. |
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Kerstin1956 Newbie
Anmeldungsdatum: 20.04.2006 Beiträge: 48 Wohnort: Cloppenburg
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Verfasst am: 29.Apr 2006 9:11 Titel: Re: Auwandern und Ab |
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| hostaria hat folgendes geschrieben:: |
@emma.schmidt
Auswandern und Ab mit dem nächsten Flieger.
Das Schlaraffenland wartet auf Sie.
Machen sie ihre Erfahrung. |
Unsachlicher geht's wohl kaum?! |
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piepel Newbie
Anmeldungsdatum: 28.04.2006 Beiträge: 3 Wohnort: Palmerston North/NZ
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Verfasst am: 29.Apr 2006 9:14 Titel: Re: Auswandern und Ab |
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| emma.schmidt hat folgendes geschrieben:: |
Hallo,
ich würde gerne auswandern, also lieber auswandern als arbeitslos in Deutschland sein.
Ich suche Menschen, die gerade so eine Erfahrung machen, also ins Ausland auswandern, und mir nützliche Tips geben können.
Ist jemand dabei? |
Hi emma. Ich bin vor 2 Jahren nach Neuseeland ausgewandert. Das war nicht ganz einfach. Es war nicht Geld, was ich mitbringen musste, sondern ein vollkommen sinnloser IELTS-Englischtest. Ich habe einen soliden Handwerksberuf(Modellbauer) mit fast 20 Jahren Berufserfahrung. Aber wer spricht schon nach 20 Jahren im Berufsleben schon fliessend Englisch. Den Test habe ich 3x verhauen. Dann bin ich fuer ein Jahr nach Irland um die Sprache zu verbessern. Bin aber dann schliesslich auf ein 2 Jahre Arbeitsvisum ohne Sprachtest nach NZ gekommen und brauchte nach einem Jahr nicht mehr den bloeden Test fuer mein dauerhaftes Visa. Kleiner Tip von mir: wer wirklich auswandern will muss sich erst mal um ein richtiges Jobangebot kuemmern. Damit faengt alles an. Man muss auch ganz normal seinen Unterhalt verdienen. Alles andere ist aus meiner Sicht unrealistisch. Ich habe auch alle meine Antraege von einer Einwanderungsagentur erledigen lassen. Was ich sehr angenehm und relativ preiswert fand (ca. 2000EUR+ Uebersetzungen ca. 500EUR) . Es ist natuerlich entscheidend welche Berufe in dem Land gebraucht werden oder ob ueberhaupt einschraenkungen bestehen. Auf jeden Fall habe ich meine Entscheidung (noch)nicht bereut. Das Gesundheitswesen ist hier etwas anders, aber ich habe mich einfach noch zusaetzlich (fuer ca 40EUR/Monat) versichert. Da brauche ich nicht auf eine Warteliste fuer Behandlungen beim Spezialisten/OP"s. |
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siggi_siggi_siggi Pathfinder
Anmeldungsdatum: 15.11.2003 Beiträge: 412 Wohnort: Autonome Republik Krim
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Verfasst am: 29.Apr 2006 9:22 Titel: |
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| Zitat: |
| Aber ich halte es z B für ein Gerücht, dass man eine "Aufenthaltserlaubnis" in EU-Ländern braucht |
Korrekt, in den alten EU Ländern (und in der Schweiz!) gilt die Freizügigkeit. Man kann sich ansiedeln wo man will, wenn man den Lebensunterhalt bestreiten kann. Wenn man die Sprachbarriere überwinden kann (die ja zumindest für Schweiz, Österreich, Luxenburg und Liechtenstein wohl nicht existiert) und es schafft im Ausland einen Job zu finden, so würde ich dies auch der Arbeitslosigkeit in D vorziehen.
Die neuen EU Beitrittsländer sind ehr für Investoren interessant, denn das Lohnniveau ist dort deutlich geringer als in D.
| Zitat: |
| wer wirklich auswandern will muss sich erst mal um ein richtiges Jobangebot kuemmern. |
Das ist zum einen nur richtig für Personen, die ein abhängiges Beschäftigungsverhältnis anstreben. Zum anderen bekommt man in einigen Ländern aber kein Beschäftigungsverhältnis ohne unbefristete Aufenthaltsgenehmigung. Ich würde daher empfehlen: Der erste Schritt sollte der sein, sich mit den formalen Erfordernissen des Landes für die Einwanderung/Arbeitsaufnahme zu befassen.
| Zitat: |
| Alles andere ist aus meiner Sicht unrealistisch |
Da vergessen Sie aber beispielsweise die Rentner und die finanziell unabhängigen Personen oder die Personen, die ihr deutsches Unternehmen von einem anderen Land aus führen können. (Diese haben nach dem Stand meiner Kentnisse speziell in Neuseeland keine Chance auf Aufenthaltsgenehmigung. In anderen Ländern werden aber gerade diese Personen sehr gern genommen.) |
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piepel Newbie
Anmeldungsdatum: 28.04.2006 Beiträge: 3 Wohnort: Palmerston North/NZ
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Verfasst am: 29.Apr 2006 9:55 Titel: |
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Hi siggi_siggi_siggi,
ich kann natuerlich nur aus meinem ganz speziellen fall berichten und nicht fuer all die Millionaere und Rentner, welche nicht mehr arbeiten brauchen. |
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