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Schweizer Steuerhoheit nicht verhandelbar

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royal
Specialist


Anmeldungsdatum: 12.03.2005
Beiträge: 71

BeitragVerfasst am: 16.Feb 2007 19:59    Titel: Antworten mit Zitat

@ wachsam

Sie liegen einmal mehr falsch! Zuerst war ich Schweizer!!!!

Und warum kommen den soviel liebe Deutsche in die Schweiz??? Weil ja bei euch ja alles so super ist oder wie????

Tja leider gehen Ihnen die Argumente aus ..... ist mir auch recht! und dann trommelt Sie noch weiter, ev. hört Sie ja jemand! ))))

und wer hier mitliest weis ja was Sie geschrieben haben und ich habe mich ja auf Sie bezogen aber das haben Sie ja übersehen. Sorry tut mir leid wird ja nicht mehr vorkommen!

Wünsche Ihnen trotz dem ein schönes Wochenende und hoffe das Sie wegen meim Versäumnis keine schlaflose Nacht haben.

Gruss

Royal
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JB777
Specialist


Anmeldungsdatum: 23.06.2005
Beiträge: 55
Wohnort: Zürich

BeitragVerfasst am: 17.Feb 2007 0:11    Titel: Antworten mit Zitat

"Wachsam" Du hast da irgendwelche komischen Dinger gehört und scheinst etwas seltsam drauf zu sein...
Judentransporte durch die Schweiz???? Du meinst wohl Soldatentransport?
Im Nachhinein kann man alles immer besser wissen, eigentlich hätten wir wohl Hitler angreifen sollen damals... aber klar als Deustcher hast Du wohl die Kompetenz über womögliche Fehler der Schweiz im 2. Weltkrieg zu urteilen.....

Die ganzen Gelder von Staatsmänner wurden ja wie erwähnt blockiert und wenn unrechtmässig erworben auch rückerstattet ich sehe da nicht so grosse Probleme. Ein Beispiel die Englischen Banken haben ausführlich mit den Fingern auf die bösen Schweizer Banken gezeigt, weil sie Anacho Gelder hatten... Aber keinen hat es interessiert, dass diese Gelder über London kamen.... alles Propaganda der EU um Wettbewerbsvorteile zu erhalten.... London und Luxemburg stehen nun mal mit uns in Konkurrenz....

Das Thema "PEP" ist eh kompliziert aber ich kann Dich versichern, dass die Schweiz nun die strengsten Regulierungen gegen Geldwäsche hat, habe selbst damit zu tun... Nur dass wir mit limitierter Handelsvollmacht ein Konto in den USA handeln können brauchen wir ausführliche Dokumentation und Identifizierung von wem die Gelder kommen obwohl wir keine Gelder annehmen mit Notarieller Beglaubigung und Apostille.... in den USA brauchen wir nur eine unterzeichnete PoA vom Kunden....

In den USA fliegst Du mit dem Helikopter und dem Koffer mit Bargeld auf das Dach vom Kasino, löst es in Chips ein, spielst etwas und eine Stunde später nimmst Du Deinen Check und Geld ist gewaschen wenn aus unrechtmässigen Quellen....

Wie willst Du bei PEPs entscheiden, ob das Geld aus rechtmässigen Quellen kommt oder nicht? Wenn ich in einem 3. Weltland reich wäre und Präsident würde, hätte ich auch mein Geld im Ausland, was will ich riskieren von irgendwelchen Kommunisten (wie die EU Bande die das Kapital verstaatlichen wollen) geputscht zu werden und fliehen zu müssen... dann ist es besser wenn das Geld schon draussen ist? Und wie stelle ich als Banker fest ob das Geld rechtmässig erworben wurde?

Sollen wir nun Deinem Genossen Gerhard seine Honorare blockieren und an die Gewerkschaften und an die SPD überweisen?


Noch was zur Flugschneise.... die Anflüge erfolgen vom Norden weil es sicher ist und ein wenig besiedeltes Gebiet über Deutschland und dann über der Schweiz betrifft... Die Deutschen haben das dann blockiert morgens und abends und nun erfolgt der Anflug und Abflug auch der Deutschen Flugreisenden über dicht besiedeltes Gebiet u.a. der Stadt Zürich.... Wir sollten alle Flugreisenden aus dem Süden Deutschlands also morgens und abends also nur noch von Stuttgart abfliegen lassen und nicht mehr von Zürich-Kloten....
Leider sind unsere Bundesräte (da war der der SP dran) leider zu schwach und unterwürfig Deutschland und der EU gegenüber, ich denke wir müssen der EU etwas mehr Respekt beibringen und mal auch etwas vor den Bug schiessen...

Noch zur Swissair, die gingen Pleite weil sie EU Airlines begannen aufzukaufen um nicht im Regen ohne Landerechte in der EU dazustehen.... Aber es war das einzige Opfer das ich kenne unseres Alleinganges und ich denke es tut uns gut ausserhalb der EU zu bleiben... die Deutschen hatten selbst da kein Eintscheidungsrecht, ich gehe davon aus, dass die Mehrheit auch nicht in diesem Beamtenverein mitmachen möchte.....
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JB777
Specialist


Anmeldungsdatum: 23.06.2005
Beiträge: 55
Wohnort: Zürich

BeitragVerfasst am: 17.Feb 2007 0:25    Titel: Antworten mit Zitat

"Wachsam" war wohl nicht ganz so wachsam, aus seiner Quelle aus der er zitierte hat er uns folgenden Teil unterschlagen:

"In Deutschland stellte das Nationalsozialistische Regime Kapitalexport unter hohe Strafen. Diese Begebenheiten führten unter anderem dazu, dass die Regierung der Schweiz das Bankgeheimnis stärken wollte. Damit das Bankgeheimnis geschaffen werden konnte, mussten die Banken einwilligen, sich von nun an von der Bankenkomission kontrollieren zu lassen."

Also zumindest da haben wir Deinem Adolf widerstanden und verhindert, dass er sich die Gelder der Juden unter den Nagel riss und Euren Krieg finanzieren konnte. Dass sich Deutschland nachher weigerte Totenscheine für die Juden auszustellen dîe sie umbrachten, und dass die Banken deshalb nur sehr schwierig den Erben das Geld auszahlen konnte, daran ist wohl auch die Schweiz schuld?

Und für die Gelder die auf Schweizer Banken in den USA überwiesen wurden und die nach 5 Jahren nachrichtenlos an den Staat NY fielen, daran sind auf jeden Fall auch wir schuld......
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JB777
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Anmeldungsdatum: 23.06.2005
Beiträge: 55
Wohnort: Zürich

BeitragVerfasst am: 17.Feb 2007 1:10    Titel: Antworten mit Zitat

sdorle und wachsam und Rest der Bande werden wohl bald nur noch über Flughafen Zürich abfliegen......

http://www.tagesanzeiger.ch/dyn/news/wirtschaft/720642.html

Aber wieso sollten wir Deutsche direkt über eine Stadt und Millionenagglomeration abfliegen lassen, wenn wir in in viel höherer Höhe nicht über ein kleines Deutsches Kaff fliegen dürfen? Übrigens ist beim Nordanflug auch die Schweizer Stadt Bülach die am Ende der Piste liegt betroffen wird aber nicht direkt überflogen also kein Sicherheitsproblem....
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Wachsam...!
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Anmeldungsdatum: 27.12.2002
Beiträge: 48
Wohnort: Bayern, da wo noch getrommelt wird!

BeitragVerfasst am: 17.Feb 2007 7:54    Titel: Antworten mit Zitat

An Royal:

nun, da Sie als Schweizer geboren wurden, sich dann später einen EU-Pass zugelegt haben, den Sie verfallen ließen, um jetzt wieder in vollen Zügen Ihre Schweizer Staatsbürgerschaft stolz zu genießen, liegt die Vermutung nahe, dass Sie offensichtlich an Ihrer schweizer Staatsbürgerschaft gezweifelt haben oder sich mit dem EU-Pass einen Vorteil verschaffen wollten, den sie als Schweizer Bürger nicht hatten/haben.

Jedoch darf man davon ausgehen, dass Sie nun als "geläuterter" schweizer Staatsbürger mit einem abgelaufenen EU-Pass in die Analen der Schweiz eingehen werden.
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royal
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Anmeldungsdatum: 12.03.2005
Beiträge: 71

BeitragVerfasst am: 17.Feb 2007 9:09    Titel: Antworten mit Zitat

@ wachsam

ich hatte nie einen EU Pass!!! Nur das Land wo ich noch Staatsbürger bin ist leider der EU beigetretten! Daher könnte ich einen EU Pass haben, wenn ich möchte! Aber warum sollte ich????

Wollen wir hier nun eigendlich über meine Staatbürgerschaft reden oder wie?
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Wachsam...!
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Anmeldungsdatum: 27.12.2002
Beiträge: 48
Wohnort: Bayern, da wo noch getrommelt wird!

BeitragVerfasst am: 17.Feb 2007 9:18    Titel: Antworten mit Zitat

An JB777:

Ihre Art der Diskussion ist mir zu persönlich und erinnert leider an Blick/Bild Niveau.

Pauschale Behauptungen lassen sich nur mit pauschalen Antworten abarbeiten.
Die Erörterungen einer subjektiven persönlichen Aversion gegen die EU oder Deutschland Ihrer- oder andererseits ist wenig förderlich für die Meinungsbildung (mit Ausnahme der Blickleser).

Wie bereits berichtet: mir liegt nicht daran, die Fronten zwischen Schweiz und EU / Deutschland zu erhitzen, sondern lediglich darzustellen, dass die Schweiz gar nicht so viel anders ist, auch wenn viele Schweizer mit Ihrem ungezügelten Nationalstolz das Bild vermitteln wollen, sie seien die Saubermänner der Welt.

Tatsache ist, dass

- über 10 % der Schweizer unter der Armutsgrenze leben, Tendenz deutlich steigend.Von diesen 10% sind fast die Hälfte "poor-working-people", d.h. sie arbeiten und der Lohn reicht nicht aus.

- 3% der Schweizer über 90% des Privatvermögens verfügen

- 58% des schweizer Kapitals aus dem Ausland stammt

Die restlichen Probleme sind mit anderen Ländern der EU identisch:



- Allgemeiner Werteverfall (man findet auch in der Schweiz mittlerweile z.B. verwüstete, verwahrloste und bekritzelte Züge vor, oder man denke nur an das Hooligen Event von Basel, dass eine ganze Stadt in den Ausnahmezustand versetzte)

- Die Ausländer (und damit sind überwiegend die Ausländer fremder Kulturen gemeint) entwickeln Parallelgesellschaften und werden nicht in die eigene Gesellschaft integriert (gerade dieser Punkt ist in der Schweiz wegen des "Fremdelns" der eigenen Bevölkerung ein schwieriger Punkt)

- Der Rechtsradikalismus verbreitet sich zunehmend

...

Und, JB777:
Wenn das nationalsozialistische Regime Kapitalexporte unter hohe Strafen stellte, hat das die schweizer Bankenwelt wenig interessiert, und nicht davon abgehalten, trotzdem das Raubgold der deutschen Reichsbank zu übernehmen und ebenso die Verschiebung deutscher Vermögenswerte in die Schweiz möglich gemacht.

Die Schweiz hat sich damals bewusst nicht an die Gesetzgebung des Dritten Reiches gehalten.

Das war auch im Sinne des nationalsozialistischen Regimes - denn sollte der Krieg verloren werden (man hatte auf höchster Ebene auch das in Betracht gezogen), so musste doch der eigene Wohlstand der Führungselite über den Krieg hinaus gesichert sein.

Dass die Schweiz (und das kollaborierende Monaco) eine protektive Sonderstellung im Dritten Reich hatte, ist fast ausschließlich dieser Tatsache zuzuordnen.

Um auf meine Intention zurück zu kommen:

Man möge mir ein reines und sauberes Land nennen.
Ohne viel Dreck am Stecken.

Die Schweiz kann ich - nur weil deren PR-Manager das gerne so hätten - als solches leider nicht akzeptieren, .
Sie ist mit Ihrer Geschichte nicht besser und nicht schlechter als andere Länder und deren Geschichte.

Noch eines sei angemerkt: Deutschland ist beispiellos in der Aufarbeitung seiner Geschichte. Kein anderes Land, ob Japan, die USA, England .... steht so zu seiner schmachvollen Geschichte, obwohl auch die genannten Länder alles andere als eine reine Weste haben.

Deutschland hat seine Schuld anerkannt, und mit Massen von Geld gut gemacht, was man eigentlich nicht wieder gut machen kann, schon gar nicht mit Geld.

Ich kann mich auch noch sehr gut an die vielen Geschichten meiner Ahnen erinnern: keiner wollte den Krieg.
Es war damals eine Schreckens-Diktatur.
Und wer meint, dass die Deutschen selbst weniger Angst vor ihrem eigenen Regime gehabt hätten, der täuscht gewaltig.
Nur ein falsches Wort, oder eine böse Nachbarin, die petzt oder ein Gerücht in die Welt setzt - und schon war man im KZ.

Einfältige Blick-Leser, die einfach zu beeinflussen sind, gab es auch damals schon in Massen.

Und da es weder eine Medienvielfalt gab, noch ernstzunehmende (wegen der Todesangst seltene) demokratische Bewegungen, hatte es ein dahergelaufener österreicher Volldepp und Exknasti, dessen einzige Fähigkeiten Charisma und hypnotisches Auftreten waren, einfach, die Massen mittels der zensierten und total kontrollierten Medien dahin zu bewegen, wo sie eigentlich nicht hin wollten.

Die Tatsache, dass Deutschland seine Geschichte offen aufarbeitet und aufgearbeitet hat, verleitet offensichtlich dazu, dass andere Nationen ihren Zeigefinger besonders gerne auf Deutschland richten.

Und ich vertrete die Auffassung: WER OHNE SCHULD IST, DER SCHMEISSE DEN ERSTEN STEIN!

Die Schweiz mag viele und ganz große Steine haben, aber sie sitzt in einem Glashaus.
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Wachsam...!
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Anmeldungsdatum: 27.12.2002
Beiträge: 48
Wohnort: Bayern, da wo noch getrommelt wird!

BeitragVerfasst am: 17.Feb 2007 11:24    Titel: Antworten mit Zitat

An williboy: freilich, diese Trotzreaktionen gibt es überall.

Und wie schon gesagt: ich bin kein grenzenloser EU-Befürworter. Hätte man den Volksentscheid in Deutschland oder anderen Lädern, dann wäre da sicher auch vieles nicht so gelaufen, wie es gelaufen ist.

Jedoch führt das schweizer System mit seinen Volksbegehren und Befragungen bei jeder Kleinigkeit einerseits auch bei den Schweizern zu einer Wahlmüdigkeit (wer geht schon gerne jede Woche irgendwo hin, um über die kleinste Kleinigkeit, und sei es die Einbürgerung eines einzelnen schwarzen Flüchlings als schweizer Staatsbürger in die Dorfgemeinschaft, abzustimmen).

Andererseits führt dies auch zu einer Lähmung der Politik.
Wie war das letztes Jahr in einem schweizer Kanton? Da sollten die Steuern erhöht werden, weil der Haushalt dies dringend bedurfte.

Die Bevölkerung stimmte natürlich negativ.
Das führte dazu, dass der Kanton (oder war es eine Gemeinde) keinen haushaltsfähigen Plan mehr vorlegen konnte. Und dann gings auf die nächste Ebene.... auf der dann die Stimmen der Bürger nicht mehr so zählen....

Blocher's Rechtsreden treffen in der Schweiz auf viel fruchtbaren Boden.
Genau so hat es im Dritten Reich angefangen. Oder in jeder anderen Diktatur.
Gott-sei-Dank ist es aber heute nicht mehr so einfach, alle Medien zu kontrollieren und in die eigene Gewalt zu bringen.

Wenn die "normalen" Volksparteien manche Signale des Volkes nicht hören (und das tun sie meistens absichtlich, damit nicht die Gefahr des Stimmen- und damit Machtverlustes durch Empörung eines Richtungswechsels aufkommt), dann ist es wohl unumgänglich, dass sich da eine Partei etabliert, die diese Signale aufnimmt.

Wenn z.B. in Deutschland die Kirchen wegen Mitgliederschwund schließen, gleichzeitig aber Moscheen in einer Größe gebaut werden, dass Sie deutlich das Stadtbild und damit deutschlandeigene Kulturbild verändern, dann ist auch mir nicht ganz behaglich bei dem Gedanken, dass sich der Islam zu Eigen macht, was in unserem Grundgesetz als Religionsfreiheit verankert ist, weil damit der Islam dieses Gesetz instrumentalisiert und wesentlich unsere eigene Kultur verändert.

Wäre die derzeitige weltpolitische Situation und der Konflikt zwischen Islam und westlicher Welt schon bei Gesetzlegung bekannt gewesen - das Gesetz wäre sicher nicht so verabschiedet worden.

Die Befürchtung, dass unsere Kultur immer mehr auf fremdländische Kulturen Rücksicht nehmen muss, und irgendwann überrollt wird, ist nicht unbegründet.

Teilweise werden islamsensible Themen blockiert , nur um die "Sicherheit" nicht zu gefährden - man denke nur an die Opernaufführung, bei der eine kurze Szene die geköpften Häupter von Propheten, darunter auch Mohammed, zeigt. Die Aufführung wurde in Berlin wegen Sicherheitsbedenken abgesagt.

DAS ist schon ein deutliches Zeichen für die Politik, die Ängste des eigenen Volkes ernst zu nehmen.

Wenn sie es dann versäumt, hat der braune Matsch fruchtbaren Boden, und die rechten Parteien Zulauf.

Ganz unverblümt lässt sich behaupten: der Mensch (im Einzelnen wie in der Masse) ist ein Egoist und will in erster Linie, dass es ihm gut geht, und sein Stand gewahrt bleibt.
Der soziale Gedanke ist rein philosophischer Natur und entspricht nur selten der menschlichen Natur, schon gar nicht, wenn es ihm schlecht oder schlechter geht.

Die erste und zweite Welt kann nicht das Elend der dritten Welt aufnehmen, indem es die Massen von hungernden und in wirtschaftlich elenden Verhältnissen lebenden Menschen beherbergt, ohne dass die eigene Lebensqualität belastet wird.

Und Otto Normalverbraucher, der in Berlin Kreuzberg, -Neukölln, Duisburg oder anderen Gettos in Metropolen mit reduzierter nationaler, aber jede Menge fremder Kultur lebt, erkennt das als erstes und beschwert sich.

Die Politiker, die in den vornehmen Villenvierteln wohnen, sind dann ganz entsetzt über solche "Beschwerden", die schnell in "Bewegungen" ausarten.

Es wäre angemessen, wenn jeder radikal grüne oder rote Politiker seinen Wohnsitz für mindestens zwei Jahre in eines der Ausländerviertel verlegen würde.
Dann würde die Politik nicht nur um ein bisschen mehr Realität bereichert werden, sondern auch entsprechend weniger rosafarben handeln.

Und rechtem braunem Matsch würde der Boden entzogen werden.

Um aber auf die Kernfrage zurückzukommen:

Darf die EU Einfluss nehmen auf die Steuerhoheit der Schweiz?

Sie darf.
Ob sie es kann ist eine andere Sache.

Aber sie sollte es - solange die Schweiz sich die EU-Gesetze zu nutze macht und EU-Steuer-Abwanderern eine Zuflucht gibt, um enormen Profit daraus zu schlagen und sich selbst zu bereichern.

Andersherum nimmt die Schweiz auch Einfluss auf die EU: wenn in der Schweiz ein Straftäter in die EU flüchtet, dann wirkt sie auch auf die EU ein, diesen Straftäter nicht "ungeschoren" laufen zu lassen und an sie zu übergeben.

Ist doch ganz einfach.

Auch sei bemerkt, dass es hier eigentlich nicht um Einflussnahme der EU auf die schweizer Steuerhoheit geht, sondern um Verhandlungen.

Und das Wesen von Verhandlungen ist nun mal, dass jeder für sich das Beste versucht, herauszuholen.

Die Schweiz wird also kaum ihre Steuerhoheit aufgeben, wenn sie dafür nicht einen fetten anderen Brocken von der EU bekommt...

Wenn Politiker wie Blocher verschweigen, dass es bei Verhandlungen auch eine Gegenleistung gibt, liegt das in der Natur der Politik - das ist eben Stimmenfang.
Es geht bei der Politik meist nur um Macht, selten um die Sache.

Ansonsten besteht Politik aus Meinungen und nicht aus der Realität.
Die Realität muss das Volk selbst herausfinden.
Dazu muss es gebildet sein.
Und die Politik steckt wenig in das Bildungssystem.
Dämmerts?
Richtig!
Ein dummes Volk lässt sich leichter beeinflussen.
Und damit leichter regieren.

PS an willyboy: 1. Das schweizer Volk im allgemeinen profitiert von den Einnahmen, die durch die zweifelhaften Gelder aus unbekannten Quellen erzielt werden/wurden.
2. Helden gab es im Dritten Reich auch in Deutschland - und die lebten in ständiger Todesgefahr.

Ist jemals ein Nichtdeutscher darauf gekommen, dass es sich in der Zeit des Dritten Reichs überall leichter gelebt hätte, als in Deutschland? Das war kein Riesenspass, Leute! Auch wenn manche Hollywood-Filme das so darstellen....

Die gesamte männliche Verwandschaft meiner Vorfahren ist ausgelöscht- die Großmutter hatte 9 Kinder, und kein Heim. Nur ein Pferd und einen Wagen.
Und dass die männlichen Kinder es überlebt haben, lag daran, dass sie unter 12 waren und nicht an die Front mussten.
Ein Riesenspass.
Ein paar von denen sind dann noch bei dem Untergang der Gustlof (9000 Flüchtlinge auf einem ZIVILschiff, das von einem russischen Torpedo gezielt abgeschossen wurde - die größte Schiffs-Katastrophe aller Zeiten) umgekommen.

Nein, kein Riesenspaß in Deutschland, damals.

Aber wie gesagt: Deutschland steht als eines der wenigen Länder zu seiner Geschichte und dem Mist, den ein Neurotiker und Exknasti österreichischer Herkunft mit Hilfe des deutschen Volkes angerichtet hat.

Diktaturen gibt es immer noch. Und das dort, wo das Volk ungebildet ist und die Medien einfach in die Gewalt zu bringen sind.

Eine Diktatur scheint unter Blocher weniger zu befürchten sein. Solange die Schweizer gebildet sind, Ihren Verstand gebrauchen und sich nicht von Hetzparolen blenden lassen.

Es ist aber auch an der Zeit, dass die etablierten Volksparteien auf ihre Wähler hören und die Signale verstehen, anstatt alles nur rosa zu reden und zu sehen.
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JB777
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Anmeldungsdatum: 23.06.2005
Beiträge: 55
Wohnort: Zürich

BeitragVerfasst am: 17.Feb 2007 22:02    Titel: Antworten mit Zitat

"wachsam", ich will nicht auf alle Deine linkpopulistischen Ergüsse einlassen, die auf m.e. auf dem Niveau von Bild und Blick sind und nicht meine.....

Nur kurz will ich auf einige Anschuldigungen eingehen....

In der Schweiz wurde die Geschichte um den 2. Weltkrieg auch sehr intensiv aufgearbeitet, v.a. von linker Seite wurde versucht, die Schweiz damit richtig runter zu machen und v.a. die Banken anzugreifen und das Bankgeheimnis zu attackieren, da es natürlich weltweit den Sozis ein Dorn im Auge ist und ihnen die Pläne durchkreuzt alle Leute von "Staates" Seite her zu enteignen....

Und v.a. in Deutschland wurde dann nur Negatives über die Schweiz geschrieben, z.B. im Zusammenhang mit den Holocaust Geldern. In Deutschland kannte kaum jemand die Problematik und war auch nicht wirklich ein Thema, es wurde jeweils nur berichtet, dass die Schweiz angeklagt wurde... und dass sie sich dann auf einen Vergleich einigten. Wie die Schweiz dabei erpresst wurde..., wurde nicht berichtet....

Aber klar die Deutschen mögen es nun auf die Schweiz mit den Fingern zu zeigen, wie ein kleines Kind das sagt "ich war es nicht, er war es auch".... Das nenne ich nicht wirklich Aufarbeitung der eigenen Schuld im 2. Weltkrieg... Ich sage hier, dass die Deutschen am Besten einfach die eigene Schuld eingestehen und wenn schon, dann dürft Ihr uns bei uns etschuldigen für all den Schaden, den Ihr auch uns zugefügt habt....

Die Schweiz war schon damals von Euch umzingelt, wie Du das nun von der EU aus machen willst und wir haben Euch einmal mehr widerstanden auch wenn es viele Entbehrungen bedeutete....

So kann ich als Schweize mich zu unserer Geschichte äussern und ich behaupte auch nicht, dass alles richtig lief. Wenn der Sohn von Guisan den Deutschen die Baracken für die KZs lieferten war das völlig falsch und es gab auch Nazis in der Schweiz. Das heisst niemand gut. Im Nachhinein hätten wohl alle es besser gemacht, die Schweiz hätte nie die Grenze zugemacht und praktisch kein Deutscher hätte je für Hitler gestimmt.....

Wenn man das Ganze rückwirkend betrachtet, kann man sagen dass von all den involvierten Ländern die Schweiz am "moralischsten" gehandelt hat vielleicht abgesehen von Dänemark... insbesondere im Bereich der Judenverfolgung.... Dies soll keine Entrschuldigung sein für Fehler die trotzdem passiert sind.....wachsam wird wohl aufschreien, aber er kennt die Fakten leider gar nicht.

Dann noch eins... Unsere Hoheit ist nicht verhandelbar. Wir sind ein souveräner Staat.... und die EU hat dies zu repsektieren auch wenn es ihr nicht passt... dies betrifft auch die Steuern....
Bei uns bestimmt der Souverän und das ist das beste System des es gibt... da kann "wachsam" noch so viel schreibe über "Müdigkeit" wie er will.... wenn es um was wichtiges geht, dann stimmen wir auch ab, z.B. wenn wir der EU wieder einmal NEIN sagen müssen....

Und wir sind auch ein Staat der Freiheit liebt und wenn jemand nicht in einer Stasi Diktatur leben will wie "wachsam" sich dies wünscht, dann kann er zu uns kommen und wird dort nicht enteignet oder er darf bei uns sein Geld auf die Bank bringen ohne dass wir das den Steuervögten anderer Länder aushändigen....

Lieber "Wachsam", wenn Dir die Schweiz nicht gefällt, dann brauchst Du nicht zu uns kommen und auch nicht Dein Geld auf unsere Banken bringen.... aber rede uns nicht in unsere Dinge rein und taste nocht unsere Souveränität an... Wenn Du lieber unter Oscar wieder den Kommunismus in D einführen willst, dann bleibe in D und arbeite da dran... aber es scheint, dass nicht mal da die Bevölkerung das will auch wenn viele lieber als Beamten, in unkündbarer Anstellung mit dem Auslaufnodell der Gewerkschaften oder von der Stütze leben...

Übrigens ziegt dies Thema auch noch wie verblendet Du bist in Deiner PR Kampagne gegen die CH.... Die bösen Schweizer haben Leute die unter einer Armutsgrenze leben sollen.... In der CH ist diese "Armutsgrenze" bei wohl ca. 1500- 2000 EUR für eine alleinstehende Person... da könnte ich gut mit leben und so mancher Hartz4 Empfänger würde sich damit als Krösus fühlen..... Und wir haben eine grosse Mittelschicht, der es gut geht und wir werden das bewahren indem wir nicht Linksregierungen in einzelnen Städten erlauben noch weiter unnötig die Ausgaben zu erhöhen, dafür gibt es ein Veto an der Stimmurne....

Also liebe Grüsse aus der schönen freien Schweiz......
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Anmeldungsdatum: 23.06.2005
Beiträge: 55
Wohnort: Zürich

BeitragVerfasst am: 17.Feb 2007 22:20    Titel: Antworten mit Zitat

Noch zu wachsams Verdrehungen das Bankgeheimnis betreffend....

Wenn 1934 das Bankgeheimnis in Anbetracht verschärfter Deutscher Kapitalexportbestimmungen verstärkt wurde, dann sicher nicht um den Nazis zu helfen. Das ist ja völlig absurd, entgegen jeglicher menschlicher Vernunft und zeigt nur den krankhaften Hass "wachsam"s auf unsere Freiheit....

Selbstverständlich richteten sich die Deutschen Gesetze nicht gegen das tun der Deutschen Führung, die haben eh gemacht was sie wollten... denen musste man nicht gegen sich selbst helfen aber den Juden und anderen verfolgten Minderheiten..... Auch hat sich die Schweiz sehr wohl damit gegen den GröFaz gerichtet und der hat auch mehr als einmal über die Schweiz getobt..... Auch musste 1934 die Nazis nicht ihr Geld in Sicherheit bringen, sowas könnte man nur vermuten wenn die Schweiz dies 1944 getan hätte..... Aber ich denke das ist ja eh allen klar ausser "wachsam".....
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Anmeldungsdatum: 27.12.2002
Beiträge: 48
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BeitragVerfasst am: 17.Feb 2007 23:16    Titel: Antworten mit Zitat

An JB777:


Wer lesen kann ist klar im Vorteil.

Im übrigen bin ich für sachliche Argumente ohne Ihre freien Interpretationen und wilden Spekulationen zu meiner Person gerne offen, beabsichtige aber nicht, mich erneut zu bereits vorgetragenen Tatsachen zu äußern.

Sofern Sie den Wahrheitsgehalt einschlägiger Nachschlagewerke - für jedermann zugänglich - in Frage stellen, so sei Ihnen dies selbstverständlich gestattet, auch wenn dies Ihre Glaubwürdigkeit in Frage stellen dürfte.
Andere Leser mögen sich selbst vom Wahrheitsgehalt überzeugen oder sich Ihrem Glauben anschließen.

Aber auch Sie haben die Fragen nicht beantwortet:

1.Welchen Grund - außer dass ausländisches, zweifelhaftes Kapital angelockt werden soll, um selbst davon zu profitieren - gibt es für das strikte Bankengeheimnis?

2. Warum beschränkt die Schweiz den Schutz des Bankengeheimnisses nicht auf das inländische Kapital und die schweizer Staatsbürger?

3. Wie verträgt sich das Bankengeheimnis, dass auch zweifelhaftes Kapital aus Verbrechen schützt, mit der von Ihnen gelobten schweizerischen Moral?

4. Die Schweiz betont immer Ihre Souveränität - warum nimmt sie direkt Einfluss auf die Durchsetzung der EU-Steuergesetzgebung, indem sie EU-Steuerflüchtige beherbergt und anlockt?


Sehen Sie diese Frage bitte nicht wieder erneut als einen Vorwurf oder Angriff.
Erzählen Sie's mir einfach. Ich bin neugierig und will's wirklich wissen. Und ich vermute, auch andere würden es gerne wissen.
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Anmeldungsdatum: 27.12.2002
Beiträge: 48
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BeitragVerfasst am: 18.Feb 2007 0:03    Titel: Antworten mit Zitat

JB777:
zu der von Ihnen gelobten schweizer Moral wäre vielleicht noch dieser Beitrag, der NICHT aus der EU, sondern aus den eigenen Reihen kommt, relevant:

"... rund ein Drittel der Off-Shore Vermögen der Welt liegt auf schweizer Banken.
Davon seien 70-90 % nicht versteuert worden...
Dies betreffe auch viel Geld aus Staaten der dritten Welt, deren Eliten Ihre Vermögen bei schweizer Banken deponieren.
Entwicklungsländern entgehe allein aus Vermögenserträgen - also ohne die Besteuerung des eigentlichen Vermögens - jährlich 15 Milliarden Dollar.
Das Schweizer Bankgeheimnis, das "solche Machenschaften ermöglicht, hat also indirekt mit der Armut des Südens zu tun"...
Dass die Banken über Steuerhinterziehung keine Auskunft geben dürften, mache die Schweiz zu einem Paradies für Fluchtgelder...


Der volle Text:

http://www.kath.ch/pdf/kipa_20060131120820.pdf
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JB777
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Anmeldungsdatum: 23.06.2005
Beiträge: 55
Wohnort: Zürich

BeitragVerfasst am: 18.Feb 2007 23:40    Titel: Antworten mit Zitat

@wachsam
Es erscheint, dass Sie die sachliche Diskussion alleine für sich gepachtet haben. Ich habe aus Ihren einschlägigen Nachschlagewerken zitiert was Sie uns vorenthalten hat... Sie scheinen das nicht anzuerkennen, halten sich wohl selbst als das einzige einschlägige Nachschlagewerk...

Das Bankgeheimnis macht Sinn wenn man ein Recht auf Eigentum akzeptiert... das scheint Ihnen nicht zu passen....

Es deckt übrigens nicht Geld das unrechtmässig erworben wurde, da erteilt die Schweiz oft sogar übereifrig Auskunft und blockiert teilweise zu schnell... ich kenne das selbst Fälle... und das kann z.B. sogar wirtschaftliche Tätigkeiten von Firmen die betroffen sind beeinträchtigen..... Ihre Äusserung dazu zeigt erneut, dass Sie keine Ahnung von dem Thema haben, zu dem Sie sich hier auslassen....

Sie scheinen jedoch Privateigentum nicht zu respektieren und denken, dass individuelles Eigentum un Einkommen der Allgemeinheit gehört... obwohl jedermann nun ja weiss, dass dies nicht funktioniert (s. DDR, Sowjetunion...).... Aber Ewiggestrige wollen das weiter einführen am liebsten global, darum kämpft man gegen die Schlupflöcher.... Sie heissen somit Verbrechen von Staates Seite her gut....

Ich bin der Meinung, dass jeder Mensch das Recht auf Eigentum hat und auch darauf dies zu erhalten und sogar zu mehren.... Das Bankgeheimnis hat z.B. den Juden im 2. Weltkrieg geholfen, dass ihnen nicht das Geld weggenommen wurde. Das Bankgeheimnis schützte dann später Gelder der DDR Bürger, Sowjetbürger, Chinesen.... und auch heute jedes Regimes die Leute enteignen... z.B. aktuelle Zimbabwe... aber z.B. kenne ich ein Beispiel von Brasilien, als Collor an die Macht kam, versprach er zuvor im Wahlkampf nicht die Gelder zu blockieren.... nun als er die Wahl gewann hat er als erstes alle Konten eingefroren.... man durfte ca. 2500 sFr abheben pro Person, der Rest war für ein oder 2 Jahre blockiert...... und man erhielt dann in USD gerechnet vielleicht noch 5% des ursprünglichen Vermögens zurück....
Weiteres Beispiel wäre Italien, Kapitalexport war da verboten und wenn wir kein Bankgeheimnis hätten, hätten wir den Italienern Auskunft geben müssen... In Italien hätten immer wieder die Kommunisten Verstaatlichungen durchführen können, also da ein gerechtfertites Interesse die Gelder in Sicherheit zu bringen...
Aktuellstes Beispiel ist wohl Russland, wo die Yukos Eigner vom Staat beraubt wurden... und es generell wieder Judenverfolgung gibt.... Da ist es gut, dass es die sichere, zuverlässige Schweiz gibt in der man einen Teil des Vermögens in Sicherheit bringen kann und ruhiger schlafen kann.....

So gibt es auch heute noch viele Regime aus Ihrer politischen Ecke, die keinen Respekt für Eigentum und Leistung haben und Menschen bestehlen... Für mich und die meisten Leute ist das nicht akzeptabel.... und wenn Länder andauernd ihren Haushalt nicht in den Griff kriegen, wegen verdrehten Gedankengänge Faulheit belohnen, so dass es sich mehr lohnt nicht zu arbeiten und die wenigen die doch arbeiten dann immer mehr zur Kasse gebeten werden, dann haben diese das Recht zu wählen, ob sie nicht woanders besser behandelt werden...

Wir nehmen keine Einfluss auf EU Steuerrecht... die dürfen die Steuern auf 150% vom Einkommen erhöhen wenn sie wollen... Auch könnt Ihr ja wieder eine Mauer bauen um die EU rum, wenn Euch die Leute davon laufen....

Richtig ist aber, dass es einen weltweiten Steuerwettbewerb gibt der sich nach Angebot und Nachfrage richtet.... wenn ich will kann ich nach Monaco ziehen und gar keine Steuern bezahlen, oder auf einer Yacht auf den Weltmeeren leben.... oder in der Schweiz Steuern bezahlen und von der Infrastruktur dort profitieren für die ich bezahle....

Die Studie der SEA zweifle ich an, ich finde da nichts über die Quellen und denke auch, dass die Zahlen tendenziös dargestellt werden. Z.B. was wird als "offshore Gelder" angesehen? Wie hoch soll dann der Anteil aus den 3. Weltländern sein? Wurde das Geld in den Ländern selbst oder im Ausland verdient?
Ich gehe aber schon davon aus, dass ein Grossteil der Gelder die von Anlegern aus "Polizeistaaten" hinterlegt wurde nicht versteuert wurde, da dies ja gar nicht möglich war.... Wenn man als Italiener nicht sein Geld in der Schweiz haben darf.... dann kann man es nicht zuerst versteuern und plötzlich ist es weg..... Auch ist klar, dass das nur einen Teil des Einkommens betrifft.... Wenn Deutsche EUR 50'000 in der Schweiz haben, dann kann man davon ausgehen, dass sie in D entsprechend verdienen und bereits Steuern bezahlt haben.... Wenn es einem dann zu weit geht, hat man noch eine spezielle Kasse eröffnet, die dann in die Schweiz gebracht wurde.... Einige davon hätten wohl auch direkt in die CH umziehen können und dann hätte D gar nichts mehr erhalten.... Aber in D hat man nicht einmal die Möglichkeit sich zu entscheiden in die CH zu ziehen ohne gleich vom Staat zur Kasse gebeten zu werden....

Interessant ist auch, dass z.B. Boris Becker und Steffi Graf alle Kohle in D versteuern sollten, obwohl wohl 90% im Ausland verdient wurden.... wenn aber die Stones in D spielen, dann müssen sie sofort den Erlös der Konzerte in D versteuern..... Können Sie mir das mal erklären??? Wenn ich einmal durch D fahre, könnte man da nicht schauen, dass man damit auch gleich automatisch Steuerpflichtig in D wird?
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Wachsam...!
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BeitragVerfasst am: 19.Feb 2007 0:25    Titel: Antworten mit Zitat

JB777:

Bedauerlicherweise haben Sie die konkret gestellten Fragen erneut nicht konkret beantwortet.

Gleichzeitig haben Sie aber mittels Ihrer politischen Erläuterungen und Einstellung ganz deutlich gezeigt, dass sich die "neutrale" Schweiz als "souveräner" Staat durch das strikte Bankgeheimnis für ausländisches Vermögen alles andere als neutral verhält.

Vielmehr haben Sie in Ihren Spekulationen und Argumentationen den Eingriff der "neutralen" Schweiz in die Vermögensangelegenheiten anderer Staaten und Hoheitsgebiete mittels des schweizerischen Bankgeheimnisses und Steuerrechtes noch gerechtfertigt.

Wie verträgt sich das mit Ihrer Forderung, die EU möge sich aus der Steuerhoheit der Schweiz heraushalten (was sie ja auch tut, denn sie befiehlt der Schweiz nicht, sondern verhandelt mit ihr)?

Solange die Schweiz nichtdeklariertes Kapital aus anderen Staaten unter Kontrolle hat, und Steuerflüchtlinge anderer Staaten beherbergt und begünstigt, so lange mischt sie sich in die Finanzhoheit anderer Staaten ein.

Die Schweiz kann nicht erwarten, was sie selbst nicht bereit ist, zu erbringen.


Zu Boris Becker und Co lässt sich nur soviel sagen: ich beabsichtige nicht, Ihnen die bilateralen Steuervereinbarungen und -gesetze zu erläutern - diesbezüglich können Sie sich selbst informieren.

Zur weiteren Bereicherung Ihres Wissens: auch in Monaco werden Sie nicht ohne Steuern wegkommen.

Des Weiteren wundert mich, dass Sie wohl offensichtlich gelegentlich die sichere Schweiz verlassen ("Wenn ich einmal durch D fahre...") und sogar nach Deutschland fahren - das liegt doch in der EU?
Werden Sie da nicht krank?... beim Aufenthalt in der ungeliebten EU....

Aber jetzt werde ich polemisch und unsachlich - für die letzte Anmerkung entschuldige ich mich.
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JB777
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BeitragVerfasst am: 19.Feb 2007 1:10    Titel: Antworten mit Zitat

Ich habe die Fragen konkret beantwortet, es scheint aber Ihnen geht es nicht um Facts sondern um Propaganda, so macht eine Diskussion auch nicht mehr weiter Sinn... Normal denkende Mesnchen können sich ja selbst einen Reim drauf machen und werden die Fakten verstehen...

Souveränität heisst, dass man selbst die Entscheidung trifft... Das machen wir in Sachen Steuern... Und wir lassen Ausländer in unser Land und für die gibt es auch Steuernregeln.... Noch ist es EU Bürgern nicht verboten in die CH zu ziehen und dann unterstehen sie der CH und nicht der EU Steuerhoheit.... Wenn Sie das als Eingriff in die Souveränität der EU sehen zeigen Sie damit nur Ihre totalitäre Einstellung, zum Glück hat diese Zombie Partei in D nicht so einen hohen Zulauf... Vielleicht werden Sie und Ihre Genossen das einmal ändern, aber im Moment geht das noch nicht durch.... Und wenn so was durchgehen würde, dann wird der Exodus wohl noch grösser.... Auch das Wort "Steuerflüchtlinge" zeigt Ihre Einstellung.... in der heutigen globalisierten Wirtschaft geradezu lächerlich....

In Monaco bezahlt man als Privatmann nur MWST auf dem was man in Monaco kauft und Steuern auf Einnahmen in Monaco selbst....

Aber die "Doppelzüngigkeit" Deustchlands wollen Sie offenbar nicht erklären... aber es ist doch ganz einfach.... Deutschland will einfach überall kassieren... bei den eigenen Bürgern auch wenn die im Ausland arbeiten aber auch bei Ausländern, wenn die mal was in D verdienen... man muss sich damit auch nicht umbedingt verstecken, bei der USA ist es dasselbe..... uppps Sie sind wohl sicher auch ein USA Hasser und hören das auch nicht gerne

Wenn ich in D bin, dann wird mir immer klar, dass dort etwas fundamental schief läuft... und die Leute sind wirklich schon zu einem grossen Teil durch Leute wie Sie verführt... wie sonst kann man Leute wählen, die so lächerliche Populistik wie "Heuschrecken" verbreiten.. und trotz allem fast zur Hälfte rot-grün gewählt haben... wenn ich dann Ihre Bemerkung von 3% der CH unter der Armustgrenze lese, dann kommt es mir vor, dass in D wohl 30% und mehr darunter leben.... Während Länder wie Tschechien, Ungarn und Polen wohl wirtschaftlich zulegen ist D wohl eher auf dem Weg sich Rumänien anzugleichen..... Aber ich bin zuversichtlich, dass D irgendwann aufwacht und diese Sozi-Seuche bekämpft.....
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JB777
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Anmeldungsdatum: 23.06.2005
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BeitragVerfasst am: 19.Feb 2007 3:44    Titel: Antworten mit Zitat

Hier für Wachsam noch ein link zur Weiterbildung, wie es denn in der geliebten EU aussieht:
http://www.tagesanzeiger.ch/dyn/news/schweiz/720027.html
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Wachsam...!
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BeitragVerfasst am: 19.Feb 2007 9:39    Titel: Antworten mit Zitat

AN JB777:

Ihre Argumente laufen leider nur auf eine pauschale, allgemeine Herabwürdigung von Deutschland und der EU hinaus, ohne wirklich Fakten zum Thema zu liefern.

Für Sie ist Deutschland offensichtlich die EU und die EU Deutschland.

Finden Sie nicht, dass Sie als Schweizer ein bisschen leiser meckern sollten?

Immerhin schimpfen Sie über die Kuh, die die Schweiz (noch) zum großen Teil ernährt und die von der Schweiz gemolken wird.

Sie beißen also die Hand, die die Schweiz teilweisel füttert...

Im übrigen steht der EU dasselbe Recht zu wie der Schweiz: nämlich bilaterale VERHANDLUNGEN zu führen.

Niemand verpflichtet die Schweiz, an Verhandlungen teilzunehmen, die Verhandlungen sind vollkommen freiwillig.

Ihre negative Einstellung der EU gegenüber ist nur so nachvollziehbar, als dass das Bruttoinlandsprodukt der Schweiz, das zu 10% im Finanzsektor erwirtschaftet wird, in der Höhe seiner Gesamtheit gefährdet wird.

Das ausländische Kapital ist eben ein Hauptwirtschaftsfaktor Ihres Landes . Fällt der weg, ist auch der Lebenstandard der Schweizer gefährdet.

Und da Sie persönlich im Finanzsektor arbeiten - Abhängigkeit vom ausländischen Kapital mir persönlich unbekannt - ist Ihnen natürlich jedes Argument, und seien es auch nur pauschale, nicht themenbezogene Behauptungen, Recht, um diesen Goldesel des ausländischen Kapitals (und stinkt es auch bisweilen noch so stark) nicht zu gefährden....

Korrektur zu den Tatsachen (ich muss mich wundern, wie schlecht Sie als Schweizer informiert sind - wenn Nichtschweizer nicht so genau über die Tatsachen in der Schweize informiert sind, dann mag das noch damit zu begründen sein, dass die Schweiz ein relativ unbedeutendes Inselchen in der Eu ist.
Otto EU-Normalverbraucher, der nicht mit Steuerproblemen und übermäßigem Einkünften gesegnet ist, weiß von der Schweiz meist nur drei Tatsachen: Berge , Schokolade und Käse ... mit Löchern.)

Um Sie also zu berichtigen:
In der Schweiz leben über 10 % der Schweizer unter der Armutsgrenze.
Und 3 % der Schweizer verfügen über 90 % des Gesamtvermögens.

**

Was mich auch wirklich erstaunt: wenn alle Schweizer so denken würden, wie Sie - warum haben die Schweizer dann dem Beitritt zum Schengenabkommen zugestimmt?

Also, werte Leser, das zeigt doch ganz deutlich, dass die Schweizer im Allgemeinen nicht mit dem Züricher JB777 in einen Topf zu schmeißen sind.

Bedenken Sie dieses bitte bei Ihrer Einschätzung der Schweizer (die zuweilen einen ganz liebenswürdigen, unterhaltsamen Charme entwickeln!)

Und jetzt auch mal von meiner Seite was ganz populistisches:

Es ist an der Zeit, dass sich die Schweiz mit dem Gedanken anfreundet, sich mit eigener Arbeit zu ernähren, und nicht mit von im Ausland von Ausländern gestohlenem oder dort erwirtschaftetem Kapital.

Und sie ist auf dem besten Weg dorthin.
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JB777
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Anmeldungsdatum: 23.06.2005
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BeitragVerfasst am: 19.Feb 2007 12:38    Titel: Antworten mit Zitat

Die Schweiz ist erfolgreich, weil sie gut arbeitet und professionelle Dienstleistungen anbietet, Stabilität bietet (für Anleger weltweit), Weltoffen ist und offenbar vernünftig entscheidet. Das ist Ihnen alles suspekt und ich höre auch viel Neid aus Ihren Kommentaren. Davon profitieren nun auch Ihre Landsmänner indem Deutsche nun den grössten ausländischen Arbeitnehmeranteil ausmachen. Es würde D gut tun, statt die CH zu kritisieren von ihr zu lernen und die eigene Arroganz abzulegen. Leider hat D immer wieder die Ansicht, dass ihr System das einzige Heilbringende ist und dass die ganze Welt die Dinge tun sollte wie man sich das in D vorstellt ("am Deutschen Wesen soll die Welt genesen"). Das hat uns vor 70 Jahren schon viel Leid gebracht und leider haben die meisten Deutschen diese Eigenschaft noch nicht abgelegt....

Da Ihnen auch die Argumente ausgehen, denken Sie mich noch persönlich attackieren zu können, funktioniert aber nicht.

Mit den letzten Attacken der EU hat diese sich einmal mehr nicht beliebt gemacht in der CH. Ich bin aber eigentlich froh darüber, da die EU ihr wahres Gesicht gezeigt hat und in den nächsten Abstimmungen wieder mehr Ablehnung erzeugen wird und ein EU Beitritt der CH wieder weiter in die Ferne rückt, da politisch nicht durchsetzbar in der CH....:

http://www.tagesanzeiger.ch/dyn/news/schweiz/720963.html
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Anmeldungsdatum: 27.12.2002
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BeitragVerfasst am: 19.Feb 2007 14:25    Titel: Antworten mit Zitat

JB777:
Irgendwie taucht der Verdacht auf, dass Sie über und von andere(n) behaupten, was Sie selbst praktizieren.

Geben Sie uns bitte eine Antwort auf die bereits genannten, themenbezogenen Fragen, Ihre persönlichen Aversionen und psychologischen Interpretationen von Einzelnen oder ganzen Völkern interessieren -zumindest mich- nicht.

Anstatt politikerähnlich um den heißen Brei zu reden und auf andere Themen abzulenken oder mit dem Finger auf andere zu zeigen, wäre Ihnen für objektive, präzise und wissenschaftlich fundierte Antworten möglicherweise nicht nur mein Dank gesichert:


1.Welchen Grund - außer dass ausländisches, zweifelhaftes Kapital angelockt werden soll, um selbst davon zu profitieren - gibt es für das strikte Bankengeheimnis?

2. Warum beschränkt die Schweiz den Schutz des Bankengeheimnisses nicht auf das inländische Kapital und die schweizer Staatsbürger?

3. Wie verträgt sich das Bankengeheimnis, dass auch zweifelhaftes Kapital aus Verbrechen schützt, mit der von Ihnen gelobten schweizerischen Moral?

4. Die Schweiz betont immer Ihre Souveränität - warum nimmt sie direkt Einfluss auf die Durchsetzung der EU-Steuergesetzgebung, indem sie EU-Steuerflüchtige beherbergt und anlockt?


Wir warten gespannt auf Ihre knappen und verständlichen Antworten.

Vielleicht können wir dann endlich mal eine Friedenspfeife rauchen, in der Gewissheit, nun schlauer zu sein und die Moral der Schweiz verstanden zu haben.
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JB777
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BeitragVerfasst am: 19.Feb 2007 18:03    Titel: Antworten mit Zitat

Ich habe Ihnen zu all Ihren Fragen konkret objektiv mit Fakten geantwortet... wer lesen kann ist im Vorteil....

Aber vermutlich passt es nicht in Ihr Konzept rein und ignorieren es deshalb und versuchen deshalb immer auf eine Ebene persönlicher Anschuldigung abzugleiten....

Einfach zusammengefasst handelt es sich bei der Begründung um das Menschenrecht eines Individuums Eigentum zu haben und nicht beraubt zu werden, auch nicht von Staates Seite...

Aber da Sie das offenbar nicht aktzeptieren und auch die Antworten nicht verstehen können macht eine weiter Diskussion keinen Sinn..... und es scheint auch niemanden sonst hier zu interessieren, da es ja keine weiteren Wortmeldungen gab...

Falls jemand anders hier etwas nicht verstanden haben sollte, so würde ich nochmals darauf antworten aber nicht an "wachsam" der offenbar gar nichts verstehen kann (will?)....
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