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Welche Familiengesellschaft - Vorteile?

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jno2003
Newbie


Anmeldungsdatum: 22.11.2005
Beiträge: 2
Wohnort: Holzminden

BeitragVerfasst am: 23.Nov 2005 11:38    Titel: Welche Familiengesellschaft - Vorteile? Antworten mit Zitat

Hallo,

für die Bearbeitung einer Studienarbeit benötige ich Infos zu Familiengesellschaften.

Welche Form der Familiengesellschaft bietet formale und organisatorische Vorteile.

Gibt es sowas wie eine "Musterlösung", was sagen eure Erfahrungen?

Freue mich über jede hilfreiche Antwort

Jörg Nolte
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tropico
* Consulter *


Anmeldungsdatum: 17.12.2003
Beiträge: 1126
Wohnort: Belize City

BeitragVerfasst am: 23.Nov 2005 16:49    Titel: Antworten mit Zitat

Sehr geehrter Herr Nolte,

wenn ich Sie richtig verstehe, meinen Sie FamilienSTIFTUNGEN, oder ?

Beste Grüße

tropico

P.S.:

Brauchen Sie Informationen für eine juristische Studienarbeit oder "entstammen" Sie aus einem anderen Fachbereich ?
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ffbkdavid
User gebannt


Anmeldungsdatum: 31.08.2003
Beiträge: 1467
Wohnort: Schweiz

BeitragVerfasst am: 23.Nov 2005 19:27    Titel: (familien)gesellschaften... wie denn, wo denn, was denn? Antworten mit Zitat

es kommt immer auf die ART der firma oder struktur an, ob man wo unter welchen voraussetzungen welche vorzugsbedingungen erhält, also z.b.


- reine verwaltungstätigkeit
- reine beteiligungsgesellschaft
- wohltätigkeitsstiftung


mit FAMILIE oder anderswertigen formen des zusammenlebens hat das überhaupt nichts zu tun


... in übrigens auch trusts/stiftungen nicht, die gerne für die regelung von FAMILIENANGELEGENHEITEN (vorgezogenene erbteilung beispielsweise) eingesetzt werden... es geht bei derartigen strukturen mehr um den ERHALT VON WERTEN als um steuerersparnis... sobald nämlich AUSSCHÜTTUNGEN an berechtigte erfolgen, hat der/die begünstigte auch steuerfolgen zu gewärtigen


welches ist also konkret das thema, das sie gerne bearbeiten möchten?


ffbkdavid
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jno2003
Newbie


Anmeldungsdatum: 22.11.2005
Beiträge: 2
Wohnort: Holzminden

BeitragVerfasst am: 23.Nov 2005 22:46    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo,

erstmal schonmal Danke für die schnellen Antworten. Dass es keine optimale Lösung gibt ist mir mittlerweile auch klar geworden.

Ich bin Bauingenieur und belege einen Ergänzungsstudiengang "Baumanagement International". Die Arbeit gehört zum Modul Rechtssysteme.

Ich stelle mir bei meiner Ausführung ein kleines Bauunternehmen mit ca. 20 Mitarbeitern vor. Dieses Unternehmen wird aus einer Hand geführt und soll an die nächste Generation übergeben oder vererbt werden. So wie es halt noch in vielen kleinen Betrieben ist.

Hilft diese Aussage weiter? Oder werden noch mehr Infos benötigt?

Gruß

Jörg Nolte
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ffbkdavid
User gebannt


Anmeldungsdatum: 31.08.2003
Beiträge: 1467
Wohnort: Schweiz

BeitragVerfasst am: 24.Nov 2005 0:33    Titel: peter wilhelms' rat gefragt: Antworten mit Zitat

na, das ist ja schon 'mal 'was...


... die informationen bezüglich ihres studiums dürften den "druck", um teufels namen innovative (offshore)lösungen vorzuschlagen, etwas mindern... oder


auch die idee mit der stiftung scheint mir fernab der realitäten zu sein


äussere mich jedoch fachtechnisch nicht weiter, weil zu brd-spezifisch... wenn sie jedoch unseren geschätzten PETER WILHELM für ihr projekt begeistern können, hätten sie den besten mann geangelt, den sie hier kriegen können


ich bin davon überzeugt, dass er sich meldet!


viel erfolg für ihr studium


ffbkdavid
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tropico
* Consulter *


Anmeldungsdatum: 17.12.2003
Beiträge: 1126
Wohnort: Belize City

BeitragVerfasst am: 24.Nov 2005 16:04    Titel: Antworten mit Zitat

jno2003 hat folgendes geschrieben::
...
Ich stelle mir bei meiner Ausführung ein kleines Bauunternehmen mit ca. 20 Mitarbeitern vor. Dieses Unternehmen wird aus einer Hand geführt und soll an die nächste Generation übergeben oder vererbt werden. So wie es halt noch in vielen kleinen Betrieben ist.


Sehr geehrter Herr Nolte,

Sie sprechen ein - wie ich finde - dramtisches Problem an, das sich in Deutschland allenthalben vorfinden läßt: die Unternehmensnachfolge.

Vielen kleinen und mittelständischen Unternehmen droht im Falle des Unternehmensüberganges (durch Erbfall oder Schenkung) an ein Familienmitglied der wirtschaftliche Ruin, wenn eine hohe Erbschafts- oder Schenkungssteuer anfallen sollte. Auch größere Unternehmen werden in der Regel nicht die liquiden Mittel haben, um sofort derartige Belastungen ausgleichen zu können. Darlehen von Banken dürften regelmäßig ebensfalls nicht gewährt werden.

In den von Ihnen zu betrachtenden Fällen wird man auch keine Pauschallösung finden; vielmehr bedarf es einer Einzelfallprüfung.

Vorstellbar ist allerdings, daß ein Unternehmer bereits (rechtzeitig) zu Lebzeiten sein Unternehmen durch ein Familienmitglied fortführen läßt. Es können die Geschäftsführerpositionen (bei einer GmbH) umgestaltet und gegebenenfalls im Laufe der Zeit auch die Gesellschaftsverhältnisse (Beteiligungsverhältnisse) geändert werden.

Bei einer Einzelunternehmung kann es sogar sinnvoll sein, ein Umwandlung in eine GmbH oder GmbH & Co. KG vorzunehmen und dadurch dem Nachfolger den Weg zu bereiten.

Alle anderen Möglichkeiten (Auslandsgesellschaften, "Ausflaggen" etc.) dürften bereits an den Möglichkeiten eines Kleinunternehmers, wie Sie ihn beschreiben, scheitern.

Für Ihre Arbeit rege ich an, einmal bei einer IHK in Ihrer Nähe nach diesem Problem zu fragen; vielleicht gibt es von dort weitere Hilfestellung.

Beste Grüße

tropico
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