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Versicherung

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michelotto
Newbie


Anmeldungsdatum: 08.09.2005
Beiträge: 4

BeitragVerfasst am: 8.Sep 2005 12:47    Titel: Versicherung Antworten mit Zitat

Ich würde gerne eine eigene Versichungsgesellschaft gründen und je nach Kosten auch noch eine Offshore Bank dazu.

Bin auf der Suche nach seriösen Gründungsmöglichkeiten.
Was mich am meisten interessiert, wäre die beste Struktur dazu, sprich welche Länder kommen in Frage und eine realistische Einschätzung der Gründungs und laufenden Kosten für solch ein Konstrukt.

Danke schon jetzt für Informationen

Michelotto
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mhmoeller
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Anmeldungsdatum: 20.12.2003
Beiträge: 1263
Wohnort: Bochum

BeitragVerfasst am: 8.Sep 2005 12:59    Titel: Antworten mit Zitat

Einfach mal hier schauen:

http://www.gomopa.net/Finanzforum/Beteiligungen/Beteiligung-an-Off-Shore-Bank.html
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tropico
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Anmeldungsdatum: 17.12.2003
Beiträge: 1127
Wohnort: Belize City

BeitragVerfasst am: 8.Sep 2005 13:44    Titel: Antworten mit Zitat

@michelotto,

wenn Sie den obigen Link gelesen haben, können Sie ja mit dem nachfolgendem Link fortfahren:

http://www.gomopa.net/Finanzforum/Offshore-und-Firmengruendung/Was-ist-eine-Offshore-Bank.html

Damit wären die meisten ihrer Fragen beantwortet.

Wollen Sie eine Class-A-Bank oder eine Class-B-Bank gründen ?

Die Höhe der Gründungskosten hängt von einer Reihe von Faktoren ab: je schneller das Gründungsverfahren vorangetrieben werden soll/ muß und je komplexer der Bankrahmen zu gestalten ist, desto höher sind sicherlich die Kosten. Diese dürften auf jeden Fall im siebenstelligen Bereich liegen. Näheres können wir Ihnen gerne per email darstellen.

Etwas teuerer wird es allerdings, wenn Sie eine Korrespondenz- und Anlagebank in der Schweiz als Partner finden wollen.

Haben Sie bereits eine Korrespondenzbank, die NICHT im unmittelbaren us-amerikanischen Einflußbereich liegt (also NICHT Karibik und sonstige Inselchen in dieser Gegend; auch die Südsee sollte man nur zu Urlaubszwecken behelligen) ?

Im übrigen raten wir Ihnen, ZUERST die Offshorre-Bank zu gründen und DANN erst die Versicherungsgesellschaft, da dadurch die Versicherungsprämien sinnvoller verwaltet werden können. Haben Sie sich auch schon darüber Gedanken gemacht, welche Rechtsform die Versicherung haben soll (diese soll doch wohl auch in Deutschland tätig werden, oder ?) ?

Beste Grüße

tropico
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mhmoeller
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Anmeldungsdatum: 20.12.2003
Beiträge: 1263
Wohnort: Bochum

BeitragVerfasst am: 8.Sep 2005 15:05    Titel: Antworten mit Zitat

Zitat:
auch noch eine Offshore Bank dazu.


Mal so ganz generell, weil es sich gerade anbietet:

Warum will jemand eine "Offshore Bank" haben?
Um sich auf der Visitenkarte mit dem Titel "President of xx Bank, Timbuktu" zu schmücken?

Drei Möglichkeiten bieten sich als "Bank-Lösung" an:

a) schwedische Credit Union
b) Bank-B-Lizenz
c) Bank-A-Lizenz

Die ersten beiden Möglichkeiten sind mit relativ bescheidenen Mitteln (na, gut sechsstellig sind sie schon) zu realisieren, unterliegen aber derartig vielen Restriktionen, daß sie in der Praxis entweder nicht zu verwenden sind oder aber so kompliziert gestrickt werden müssen, daß sie wieder entsprechend teuer werden.

Die Bank-A-Lizenz ist - wie Tropico schon ausgeführt hat - nicht unter siebenstellig zu bekommen.

Jetzt hat der Gründungswillige diese Hürden genommen, ist stolzer Besitzer einer "Bank" - Gratulation.

Und nun? Richtig - fangen die Probleme an.

Eine Korrespondenzbank muß her - schließlich muß der Zahlungsverkehr ja auch abgewickelt werden. Wie allein das Beispiel der Loyal-Bank zeigt, ist dieses nicht so einfach, wechselt doch dort öfter die Korrespondenzbank als in Deutschland das wechselhafte Wetter. Tja, und dann sollte die Korrespondenzbank auch noch eine sein, wo man sich relativ sicher sein, die dort eingezahlten Gelder auch jemals wiederzusehen.

Wenn auch diese Hürde genommen ist - nochmals Gratulation.

Wer jetzt davon träumt, mit seiner "Bank" mal eben zu Interbanken-Konditionen Kredite gewährt zu bekommen - wird spätestens jetzt fürchterlich aufwachen. Eine "Bank", die lediglich aus der vorgeschriebenen Sicherheitseinlage besteht, ist ungefähr so kreditwürdig wie ein Harz-IV-Empfänger.

Sie wollen Kredite herausreichen?

Dann machen Sie sich spätestens vor der nicht ganz billigen Gründung eines "Bank-Konstruktes" mal Gedanken darüber, wer Ihnen das Geld zur Kreditgewährung zur Verfügung stellt. Anteilseigner? Anleger? Eigenes vorhandenes Geld?

Wenn es jedoch "nur" um die Abwicklung folgender Geschäfte geht
Zahlungsabwicklungen
Gewerbliche Kredite
Factoring
Investments in Immobilien und Sicherheiten
Finanzierung von Gesellschaften, Projekten
Handel von Anteilen
Durchführung von Investments über Dritte

ja dann, braucht es keine "Bank".

Dafür gibt es einfachere, kostengünstigere und schnellere Lösungen.

@michelotto
Zusatzfrage zu Ihrer geplanten Versicherung:
Mit Feuer-, Lebens- und Marinelizenz oder ohne?
Für deutschen (EU) Markt oder nicht?

Schöne Grüße aus dem (ausnahmsweise) sonnigen Pott
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Fact
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Anmeldungsdatum: 04.03.2005
Beiträge: 64
Wohnort: Hessen

BeitragVerfasst am: 8.Sep 2005 18:18    Titel: Versicherung gründen Antworten mit Zitat

Als Standort für eine Versicherung könnte man Luxemburg empfehlen:
Zitat:
Eine weitere Spezialität für Konzerne sind die "captive insurance companies", die nur konzernzugehörige, innerkonzernliche Versicherungsgesellschaften sein dürfen. Bei einem Mindestkapital von 50 Mio. lfrs. (ca. 2.5 Mio DM) unterliegen diese zwar der normalen Besteuerung mit ihren Prämieneinnahmen, können aber Abzüge i.H.vom 12.5 - 20-fachen der für einzelne speziell versicherte Risiken (Katastrophen) vereinbarten Prämien vornehmen und dadurch in einzelnen Jahren praktisch Steuerfreiheit erlangen


Nachzulesen unter folgendem Link:

http://www.afu-net.de/steuern/oase/luxembur.htm

Schon etwas älter, aber ich denke, immer noch gültig.

Grüsse aus Hessen
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mhmoeller
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Anmeldungsdatum: 20.12.2003
Beiträge: 1263
Wohnort: Bochum

BeitragVerfasst am: 8.Sep 2005 19:35    Titel: Antworten mit Zitat

@ Fact

Also ob Ihr Tipp michelotto wirklich hilft?

Zitat:
Wörtlich kann man Captive Insurance Company mit "gefangener Versicherungsgesellschaft" übersetzen. Kurz spricht man auch einfach von Captive oder Captive Company. Es handelt sich um ein Versicherungsunternehmen im Eigentum eines grossen (in der Regel multinationalen) Unternehmens bzw. Konzerns. Captives sind eine Form der externen Selbstversicherung, da Risiken aus den Bereichen der Sach- und/oder Haftpflichtversicherung eines Konzerns / Unternehmens "versichert" werden - auch Pensionkassen gehören dazu.

Werden ausschliesslich die Risiken eines Konzerns gedeckt, so spricht man von einer Pure Captive.

Von einer Mutual Captive wird dann gesprochen, wenn mehrere Konzerne an einer Captive beteiligt sind, die die Risikofinanzierung der Risiken der einzelnen Konzerngesellschaften übernimmt.

Wird eine Captive von mehreren Unternehmen / Konzernen gegründet, so spricht man von einer Industry Captive.

Von einer Broad Captive (oder Profit center captive) spricht man, wenn auch Risiken fremder Unternehmen über die Captive versichert werden.

Eine Captive ist eine Versicherungsgesellschaft, die vollständig einem nicht in der Versicherungsbranche tätigen Unternehmen gehört und versicherungstechnische Risiken aus der Konzernfamilie versichert.

Erstversicherungs-Captive
Eine Erstversicherungs-Captive hat dieselbe Funktion wie ein Erstversicherer. Sie zeichnet direkt die Risiken des Versicherungsnehmers, wobei es sich in diesem Fall um Risiken von Gesellschaften der Konzernfamilie handelt.

Rückversicherungs-Captive
Eine Rückversicherungs-Captive übernimmt gegen eine Prämie vom Versicherer einen bestimmten Teil des Risikos aus der Konzernfamilie. Sie fungiert somit als Rückversicherer der Erstversicherungsgesellschaft und kann ihrerseits wiederum bei Retrozessionären Rückversicherungsschutz einkaufen.

Zur Zeit werden weltweit über 4.400 Captives aktiv betrieben, wovon etwa ein Drittel in Bermuda domiziliert ist. Für die EU wichtige Standorte sind Dublin und Luxemburg. Dank günstiger gesellschafts-, aufsichts- und steuerrechtlicher Rahmenbedingungen, die in der letzten Zeit von einigen Staaten in Europa erlassen wurden, hat sich deren Attraktivität als Captive-Standort erhöht. Zu erwähnen ist hierbei insbesondere die Schweiz.
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michelotto
Newbie


Anmeldungsdatum: 08.09.2005
Beiträge: 4

BeitragVerfasst am: 8.Sep 2005 19:37    Titel: Antworten mit Zitat

@ alle

Fürs erste wäre sicher eine B-Lizenz genau das richtige.

Über die Nutzungsgründe kann ich natürlich hier nicht sehr viel schreiben , es geht aber u.a. um Devisen und Derivatspekulationen und diese abzusichern.
Natürlich werden auch Korrenzpondenzbanken in vorzugsweise der Schweiz benötigt,denn sonst bräuchten wir ja keinen Banktitel.

Mit der Versicherung, nicht notwendigerweise in Deutschland zugelassen, offshore reicht völlig aus, werden Vermögenswerte und Spekulationsverluste abgesichert

Was mich stört ist ein nicht zu 100 % von mir kontrollierter Direktor ....
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tropico
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Anmeldungsdatum: 17.12.2003
Beiträge: 1127
Wohnort: Belize City

BeitragVerfasst am: 8.Sep 2005 20:06    Titel: Antworten mit Zitat

michelotto hat folgendes geschrieben::


Was mich stört ist ein nicht zu 100 % von mir kontrollierter Direktor ....


@michelotto,

wo ist das Problem ? Haben Sie sich vor Augen geführt, wie eine Bankgesellschaft strukturiert sein sollte ? Nehmen Sie - in welcher jurisdiction Sie auch immer eine Bank installieren wollen - das örtliche Recht und Sie werden sehen, daß jede gängige Gesellschaftsform zulässig ist.

Aus Ihren Worten "Direktor" entnehme ich zunächst, daß Sie entweder Deutsch oder Englisch (im Sinne einer Ltd.-Struktur) zu denken scheinen. Haben Sie sich schon einmal mit einer manager-managed-LLC beschäftigt, deren member-manager eine steuerbefreite IBC ist, deren beneficial owner Sie sind ? Damit kontollieren Sie das, was Sie wollen, ohne daß Sie angreifbar sind ....

Nur so ein Gedanke ....

Beste Grüße

tropico
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tropico
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Anmeldungsdatum: 17.12.2003
Beiträge: 1127
Wohnort: Belize City

BeitragVerfasst am: 8.Sep 2005 20:09    Titel: Antworten mit Zitat

ups, Fehler:

"member-managed-LLC" muß es natürlich heißen .... (member-manager eine steuerbefreite IBC ist, deren beneficial owner Sie sind ).

Sorry

tropico
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mhmoeller
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Anmeldungsdatum: 20.12.2003
Beiträge: 1263
Wohnort: Bochum

BeitragVerfasst am: 8.Sep 2005 22:45    Titel: Antworten mit Zitat

@michelotto

Zitat:
es geht aber u.a. um Devisen und Derivatspekulationen und diese abzusichern


Also - wenn Sie sich verspekulieren, verspekulieren Sie sich - ob als michelotto oder First International Bank - gab da vor nicht allzulanger Zeit ein Beispiel mit vier Buchstaben, erster ein H.

Zitat:
Mit der Versicherung, nicht notwendigerweise in Deutschland zugelassen, offshore reicht völlig aus, werden Vermögenswerte und Spekulationsverluste abgesichert


Also - eine auf eigene Kosten und eigenes Risiko gegründete Versicherung - um eigene Vermögenswerte gegen eigene Spekulationsverluste abzusichern?

Mal im Klartext:
Sie setzen mit Ihrer Bank im ForEx und bei Optionen auf Schweinebäuche nen paar Millionen, Hunderttausend, Tausend, Hundert? Euro in den Sand und Ihre eigene Versicherungsgesellschaft kommt dafür auf.

Können Sie mir mal den Sinn dieser Geschäftsidee erklären?

Gerne auch per eMail - steht im Profil.


Kopfschüttelnde Grüße aussem Pott
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Fact
Specialist


Anmeldungsdatum: 04.03.2005
Beiträge: 64
Wohnort: Hessen

BeitragVerfasst am: 9.Sep 2005 16:44    Titel: Antworten mit Zitat

mhmoeller hat folgendes geschrieben::
@ Fact

Also ob Ihr Tipp michelotto wirklich hilft?

Zitat:
Wörtlich kann man Captive Insurance Company mit "gefangener Versicherungsgesellschaft" übersetzen.


Danke für die Aufklärung. Man lernt doch immer wieder was hinzu. Auch wenn es den User @michelotto nicht weiterbringt. (wahrscheinlich)

Grüsse aus Hessen
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mhmoeller
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Anmeldungsdatum: 20.12.2003
Beiträge: 1263
Wohnort: Bochum

BeitragVerfasst am: 9.Sep 2005 16:58    Titel: Antworten mit Zitat

@ Fact

Nein, nein - Ihr Tipp war schon hilfreich - bei dem was michelotto nachträglich hinzugefügt hat.

Demnach geht es ja um die Versicherung eigener Werte im eigenen Firmenverbund - und somit ein machbares Instrument.

Na gut, über den kaufmännisch/betriebswirtschaftlichen Nutzen kann man sich streiten.

Ihnen allen ein schönes Wochenende aussem Pott
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Offshore24
Newbie


Anmeldungsdatum: 09.09.2005
Beiträge: 3

BeitragVerfasst am: 9.Sep 2005 22:53    Titel: Antworten mit Zitat

@michelotto: Ich kann Ihnen helfen, schnell, kostengünstig und mit geringem Kapitalbedarf an eine restricted banking license aus einem "not-blacklisted" (weder OECD noch FATF blacklist) Staat zu kommen.
Bloss für den nostro account müssten Sie noch selbst sorgen

Bei Interesse: offshore24 at gmail com
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tropico
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Anmeldungsdatum: 17.12.2003
Beiträge: 1127
Wohnort: Belize City

BeitragVerfasst am: 10.Sep 2005 3:01    Titel: Antworten mit Zitat

Offshore24 hat folgendes geschrieben::
@michelotto: Ich kann Ihnen helfen, schnell, kostengünstig und mit geringem Kapitalbedarf an eine restricted banking license aus einem "not-blacklisted" (weder OECD noch FATF blacklist) Staat zu kommen.


Soso, eine Lizenz ! Ist die auch auf schönem buntem Papier gedruckt ???

Sie scheinen ja ein Bankgründungsspezialist zu sein ! Erzählen Sie mal ein wenig über die Inhalte des Verfahrens und wie ein Banking nach Erhalt der bunten Papiere dann vonstatten gehen soll ?!
Wo gibt es denn die Papierchen ? Sandwichinseln ? Melchizedek ? Togo ?

tropico
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ffbkdavid
User gebannt


Anmeldungsdatum: 31.08.2003
Beiträge: 1467
Wohnort: Schweiz

BeitragVerfasst am: 10.Sep 2005 12:19    Titel: nostro account? Antworten mit Zitat

kann mir der herr offshore-bankspezialist (gerüchten nach mitglied der regierung von melchizedek und ehemaliger gouverneur der bank of salem ltd. im gleichnamigen phantasiestaat!) 'mal erklären, was ein NOSTRO-ACCOUNT im GESCHILDERTEN UMFELD ist und welche funktion ein solches in ihrer "bankstruktur" haben soll?


das hatten wir doch vor einigen jahren schon 'mal mit dem legendären herrn van brink und seiner fibg - check yourself on http://www.totse.com/en/politics/international_banking_money_laundering/biloffshoreban179196.html


deren kapital bestand doch aus einem millionenschweren diamanten... und die "einlagen" waren versichert bei einer gesellschaft, die von zieglers oma vom küchentisch aus operierte


und sie bewegt sich doch


viel glück... aber bitte ohne mich


ffbkdavid
... von dem es mit sicherheit wieder einmal heissen dürfte, er würde alle unternehmerischen initiativen im keime ersticken helfen... henusode!
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Offshore24
Newbie


Anmeldungsdatum: 09.09.2005
Beiträge: 3

BeitragVerfasst am: 10.Sep 2005 18:02    Titel: Antworten mit Zitat

@tropico: Mit buntem Papier kann ich leider nicht dienen. Wenn der Threadstarter jedoch darauf wert legt, kann ich ihm gerne eine feierliche Urkundenschablone aus dem Bastelgeschäft holen und das eher lieblose s/w Original darauf kunstvoll in Szene setzen.

Das Verfahren läuft im Grossen und Ganzen so ab, dass der Antragsteller eine Reihe von Unterlagen (wie z.B. seine bisherige Berufserfahrung im Bankgeschäft, Businessplan für mind. 3 Jahre, etc.) bereitstellen muss, die dann mit dem Antrag der "Mutterfirma" abgeliefert werden. Die Bearbeitung der Behörde dauert dann etwa 3 Monate und dann bekommt er entweder die Lizenz oder eben nicht.

Dass Sie, lieber Tropico, die Vorgehensweise sehr genau kennen und mich bloss mit dem Hintergedanken der öffentlichen Blossstellung danach fragten, ist offensichtlich.

@ffbkdavid: Ihre Beiträge habe ich bisher eigentlich immer recht gerne gelesen, weil sie einen guten und informativen Wert für die Fragestellenden hatte.
Zu Ihrer Frage: Nostro Account = Korrespondenzkonto ohne welches der Threadstarter reichlich wenig mit seiner "Bank" anfangen könnte, zumal er ja offensichtlich nicht vor hat, eine eigene Infrastruktur für seine Bank aufzubauen.
Wie man nun das Geschäftsgebahren von Banken wie der Loyalbank (mit ihren fast täglich wechselnden Korrespondenzbanken) bewerten mag, soll jeder selbst entscheiden, aber immerhin kann man dort auf ein tolles Office in Ungarn verweisen

Übrigens bin ich weder Ihnen, noch irgendjemand anderem hier zu nahe getreten, noch habe ich Ihre berufliche Fachkompetenz angezweifelt und da Sie mich nicht kennen, erbitte ich mir im Zuge einer vernünftigen Konversation das Selbe von Ihnen.
Oder soll das hier etwa ein "flaming-board" sein, wo ein paar wenige User, die "Neuen" durch unqualifizierte Beleidigungen vertreiben will??

Also bitte etwas freundlicher, dann diskutiere ich auch gerne mit!

Wünsche Ihnen ein angenehmes Wochenende!

Offshore24

PS: Nein, die Lizenz wird natürlich nicht von Melchizedek, den Sandwichinseln, der UdSSR, Belgisch-Kongo, Deutsch Süd-West Afrika oder dergleichen Spinnereien ausgestellt.
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tropico
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Anmeldungsdatum: 17.12.2003
Beiträge: 1127
Wohnort: Belize City

BeitragVerfasst am: 10.Sep 2005 18:32    Titel: Antworten mit Zitat

@Offshore24,

vielen Dank für Ihre Ausführungen, die ich mit Interesse gelesen habe.

Wenn Sie sich einmal länger hier im Forum aufhalten (und nicht erst seit dem 2.9.2005), dann werden Sie sehr schnell feststellen, daß hier eine Reihe von "Anbietern" tummeln, denen ich noch nicht einmal die Anmeldung eines anonymen Email-Accounts übertragen würde !

Insoweit gestehe ich, Ihnen auf den "Zahn zu fühlen" beabsichtigte. Nehmen Sie dies nicht persönlich, da hier zu viele Personen mitlesen und Informationen suchen, die aus einem Dreizeiler nicht erkennen können (ich im übrigen auch nicht), ob jemand heiße Luft etc. verbreitet.

Sachinformationen hier im Forum sind das eine, das Aussortieren von Stümpern und Scharlatanen ist das andere.

Also, nichts für Ungut; Sachbeiträge stehen außerordentlich hoch im Kurs !!!

Beste Grüße

tropico

P.S.: Welchen Standort bevorzugen Sie ? Wir konzentrieren uns bei Offshore-Bank-Strukturen auf Belize.
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ffbkdavid
User gebannt


Anmeldungsdatum: 31.08.2003
Beiträge: 1467
Wohnort: Schweiz

BeitragVerfasst am: 10.Sep 2005 19:34    Titel: qualitätspostings: Antworten mit Zitat

hallo offshore24 - ein ganz herzliches WILLKOMMEN


kein problem mit neuen postern... im gegenteil: wir benötigen dringend MEHR FACHLICH KOMPETENTEN leute, die mit ihren meinungen auch UNSEREN HORIZONT ständig erweitern - in diesem sinne: nix problem mit "dicker schale, weicher kern"... wir schätzen ihren beitritt sehr


... wobei ich allerdings - sorry! - gleich einschränken muss, dass ein NOSTROKONTO eben KEIN korrespondenzkonto ist... ein nostrokonto ist "lediglich" ein konto einer bank bei einem anderen institut (kann vor allem für interne devisentransaktionen genutzt werden) - ein KORRESPONDENZKONTO setzt doch etwas mehr voraus, geht es doch dabei darum - wie sie richtig bemerken - transaktionen VON KUNDEN über eine fremdbank (beispielsweise in den usa in usd) abzuwickeln... und da sind die erforderungen/dd procedures doch etwas intensiver


will mich hier nicht zum besserwissenden insider hochhangeln... aber das abschreckende beispiels der loyal bank - auch das haben sie vollständig richtig analysiert (und ich danke ihnen bestens, dass sie die verschiedentlich hier geäusserten bemerkungen zu den ständigen änderungen bezüglich der us-korrespondenzbank von loyal vollumfänglich mittragen) - zeigt doch, dass offensichtlich auch die ANFORDERUNGEN an eine korrespondenzbankverbindung stark angestiegen sind...


... ich vermute mal - will mich aber nicht darauf behaften lassen, weil ich es schlicht und einfach nicht aus erster quelle weiss - dass die loyal da eben nicht mit offenen karten gespielt und "nur" von einem nostro - also einem banktobank- - konto gesprochen hat... in der folge jedoch eben (auch oder vor allem) kundengelder darüber gecleart hat... anders kann ich mir die ständigen und jeweils kurzfristig angekündigten wechsel nicht erklären... sie vielleicht?


also nochmals... toll, dass sie mitmachenund sich engagieren... auf viele hitzige, sachlich untermauerte, threads


erholsames wochenende an alle


ffbkdavid
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Offshore24
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Anmeldungsdatum: 09.09.2005
Beiträge: 3

BeitragVerfasst am: 11.Sep 2005 13:48    Titel: Antworten mit Zitat

@tropico: Generell konzentrieren wir uns auf Gründungsstandorte mit geringem Kapitalbedarf (wie z.B. Cayman Isls oder Schweden), da die hohen Kapitaleinlagen viele verschrecken. Ist schon klar, dass man durch solche "Billigangebote" oftmals schwarze Peter anlockt, aber andererseits bietet man eben auch Kapitalschwachen die Möglichkeit, ihr Glück zu versuchen
Belize ist sicherlich ein äusserst interessanter Standort als Tor zu Südamerika aber 200k für die restricted license ist den Meisten eben zuviel.
Bevor jemand fragt: Nein, mit Anjouan und Nauru hatte ich bisher keinen geschäftl. Kontakt und gedenke dies auch nicht zu ändern
Zu Schweden möchte ich noch sagen, dass die Lösung oft verkannt bzw. unterschätzt wird. Man braucht zwar mind. 2 EU Bürger als Direktoren aber dafür hat man ein preiswertes Konstrukt um wenigstens schon einmal die Grundlagen des "deposit-taking" business zu betreiben. Der üble Ruf kam natürlich zu Recht, aber heutzutage darf man diese Konstruktionen entgegen einiger Aussagen eben nicht mehr "Sparkassa" oder "Savings & Loan" nennen sondern das Suffix lautet "Ek. För." und steht für Ekonomisk Förening, also economic association.

@ffbkdavid: Danke für den Hinweis mit dem Nostro Konto, zu meiner Schande muss ich gestehen, dass ich die beiden Begriffe bisher stets gleichsetzte. Man lernt doch nie aus...

Warum die Loyalbank stets Probleme mit ihren Korrespondenzkontakten hat, weiss ich ebensowenig im Detail, jedoch vermute ich einfach, dass sie entweder - wie Sie sagten - die Konten missbrauchten oder, dass es andere Unstimmigkeiten bezügl. des Geschäftsgebahrens dieser Bank gab und sich die "Renommierten" ihren Ruf nicht verderben wollten.

Ein sich für die Willkommensgrüße bedankender...

...Offshore24
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