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Colombo Pathfinder
Anmeldungsdatum: 20.03.2003 Beiträge: 290 Wohnort: Präsidium
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Verfasst am: 20.März 2003 12:57 Titel: Akzenta AG - Rosenheim |
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Akzenta AG - aus Rosenheim, viele haben schon davon gehört.
Verbraucher und Interessenten möchten mehr dazu wissen.
Kritische Verbraucheranfragen und Diskussionen zum „Akzenta Modell“
konnte ich reichlich im Internet finden. Häufig werden Anfragen zu
diesem Unternehmen und den Angeboten gestellt.
Bereits im April 2000 berichtete Finanztest in seiner Ausgabe
folgendes:
| Zitat: |
| Eine wundersame Geldvermehrung verspricht die Akzenta Aktiengesellschaft in Rosenheim Käufern von Kosumgütern, Dienst- und Finanzdienstleistungen. Wer zum Beispiel ein Auto für 30.000 Euro kauft, soll den Kaufpreis über einen "Bonusplan" erstattet bekommen. "Wie der Bonusplan genau funktioniert, ist natürlich Betriebsgeheimnis", heißt es in einer Werbebroschüre. Das System läuft ungefähr so: Ein Kunde holt für ein gewünschtes Produkt beim Anbieter ein Angebot ein und schickt dieses an die Akzenta. die Akzenta handelt mit dem Händler eine Provision aus. Das Versprechen: Er könne dann mit vielen weiteren Akzenta-Kunden rechnen. Macht der Händler mit und zahlt die Provision, erhält der Kunde einen Verwaltungsvertrag, der ihm die Rückzahlung seines Kaufpreises im Laufe von zehn Jahren verspricht. Diese Rückflüsse sollen aus den Provisionen bezahlt werden. Akzenta-Vorstand Oliver Braun verweist auf etwa 7.770 abgewickelte Geschäfte. Außerdem habe die Akzenta 1999 bereits etwa eine Million Mark an Kunden ansgeschüttet, erkärte Braun gegenüber FINANZtest. Im Werbeblättchen von Januar 2000 ist sogar von etwa 2,3 Millionen Mark die Rede. Für Kunden ist das Konzept nach Angaben Brauns ohne jedes Risiko. Das gilt jedoch nur, solange Kunden und Händler sich nicht auf die Beteiligungsofferte der Gesellschaft einlassen. Danach können sich Interessenten, "die sich für den Bonusplan begeistern", mit Beträgen zwichen 700 und 3.500 Euro an der Gesellschaft beteiligen. Dafür wird ihnen eine Überschussbeteiligung mit Auszahlungen bis zu einer Höchstsumme von 280 Euro jährlich über vier Jahre in Aussicht gestellt. Sicherheiten für diese Anlage gibt es nicht. "An dem Tag an dem ich die 3.500 Euro einzahle, sind sie weg", erklärt Oliver Braun. Die Summe werde von der Akzenta nicht erstattet, heißt es auch im "Überschuss-Beteiligungsvertrag". Das Geld will die Akzenta für die Neugewinnung von Kunden verwenden, um das Bonusplan-System am Laufen zu halten. |
Die Antwort der Akzenta AG:
| Zitat: |
1. "Ein Kunde holt für ein gewünschtes Produkt beim Anbieter ein Angebot ein und schickt dieses an die Akzenta. die Akzenta handelt mit dem Händler eine Provision aus. Das Versprechen: Er könne dann mit vielen weiteren Akzenta-Kunden rechnen."
Diese Aussage ist falsch. Dem Händler wird keineswegs versprochen, an mehr Kunden zu kommen. Er erhält durch unsere Vermittlung lediglich die Möglichkeit, ein Geschäft zu tätigen, das er sonst nicht erhalten hätte. Versprechen oder Zusagen bezüglich künftiger Geschäfte werden nicht getätigt.
2. "Außerdem habe die Akzenta 1999 bereits etwa eine Million Mark an Kunden ansgeschüttet, erkärte Braun gegenüber FINANZtest. Im Werbeblättchen von Januar 2000 ist sogar von etwa 2,3 Millionen Mark die Rede. "
Die in unserem Flyer genannte Zahl beträgt 2,3 Mio. EURO, nicht DM. Uns ist unklar, welchen Ursprung die im FINANZtest genannte Zahl von einer Million DM hat.
Ausserdem wurden zwischenzeitlich bereits über 4 Mio. Euro ausgeschüttet.
3. "mit Beträgen zwischen 700 und 3.500 Euro an der Gesellschaft beteiligen. Dafür wird ihnen eine Überschussbeteiligung mit Auszahlungen bis zu einer Höchstsumme von 280 Euro jährlich über vier Jahre in Aussicht gestellt. "
Die 280 Euro sind bezogen auf eine Beteiligungssumme von 700 Euro. Bei der Summe von 3.500 Euro liegt die jährliche Höchstsumme bei dem fünffachen, also 1.400 Euro. Ausserdem erhält der Kunde zusätzlich eine Umsatzbeteiligung über einen Zeitraum von ca. 10 Jahren mit einer Höhe von zwischen 5.000 und 30.000 Euro, je nach Wahl der Variante.
4. "An dem Tag an dem ich die 3.500 Euro einzahle, sind sie weg", erklärt Oliver Braun. Die Summe werde von der Akzenta nicht erstattet, heißt es auch im "Überschuss-Beteiligungsvertrag".
Der Kunde erwirbt mit der Überschussbeteiligung ein Anrecht auf Beteiligung am Unternehmensüberschuss der Akzenta AG über einen Zeitraum von 4 Jahren (sowie eine Umsatzbeteiligung), und zwar mit einer maximalen Beteiligungssumme von 3.500 Euro. Die jährliche Höchstsumme liegt wie bereits erwähnt bei 40% der gezahlten Summe, also 1.400 Euro bei der grössten Variante. Die Beteiligungskunden aus 1998 haben im letzten Jahr bereits ihre ersten 40% erhalten, für die Kunden aus 1998 und 1999 wurde in diesem Jahr bereits die erste Zwischenausschüttung von 5% getätigt. Wichtig: Jeder Kunde kann lediglich EINE Überschussbeteiligung zeichnen, da diese primär zur Neukundengewinnung dient.
Aus dem Überschussbeteiligungsvertrag geht klar hervor, dass, wenn die Akzenta AG innerhalb der vier Jahre keine Überschüsse erwirtschaftet, die bezahlte Summe nicht rückerstattet wird. Dem Kunden ist somit klar, dass es sich um ein risikobehaftetes Geschäft handelt.
Fakt ist, dass der Kunde im Bereich des Produktkaufs keinerlei Verlust erleiden KANN, da er den von ihm bei seinem Händler vereinbarten Kaufpreis zahlt. Erst bei Erwerb einer Überschussbeteiligung besteht die Möglichkeit des Kapitalverlusts, worüber sich der Kunde jedoch im Klaren ist.
Weitere Informationen erhalten Sie ausserdem auf unserer Homepage www.akzenta.org. Ich stehe Ihnen für Fragen gerne jederzeit telefonisch unter 08031/9414-0 oder per eMail unter [E-Mail anzeigen] zur Verfügung. |
In einer weiteren Ausgabe vom August 2001 wurde das Angebot der Akzenta AG wieder aufgegriffen:
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| Die Firma aus Rosenheim bietet Käufern von Konsumgütern über einen ,,Bonusplan“ die Erstattung des Kaufpreises an. Wie die wundersame Geldvermehrung funktionieren soll, bleibt Betriebsgeheimnis der Firma (siehe FINANZtest 4/2000, S. 60). Nur abraten kann FINANZtest von der Zeichnung einer ,,Duplex-Umsatzbeteiligung“ zwischen 500 und 2 750 Euro, die Anleger großzügig an den lukrativen Umsätzen der AG beteiligen soll. Denn dieses Geld ist verloren, wenn die Akzenta keine Umsätze erzielen sollte. |
Die Antwort des Unternehmens:
| Zitat: |
Kontaktperson: Alexander Chmiel
Kontakt-Telefonnr.: 08031/9414-0
E-Mail Adresse: [E-Mail anzeigen]
Mit der Akzenta-Umsatzbeteiligung (ehemals Bonusplan) bietet die Akzenta AG ein innovatives Instrument zur Absatzförderung und Neukundengewinnung an. Die Akzenta-Umsatzbeteiligung ist hierbei nicht auf Konsumgüter beschränkt. Grundsätzlich kann jedes Rechtsgeschäft, z.B. auch Dienstleistungen, Investitionsgüter oder Finanzierungen, ab einem Mindestvolumen von 5.000 € mit einer Akzenta-Umsatzbeteiligung belegt werden. Der Anbieter, als sogenannter Aktivpartner, führt hierzu eine Provision an die Akzenta AG ab. Abhängig von der Provisionshöhe erhält sein Kunde bis maximal zur vollen Höhe des Kaufpreises in den Folgejahren Anteile am Umsatz der Akzenta AG ausgeschüttet. Der Aktivpartner darf die Akzenta-Umsatzbeteiligung für seine Werbung nutzen und erhält ebenfalls Anspruch auf eine Umsatzbeteiligung. Interne Absicherungsmodalitäten und der Aufbau der EDV-gestützten Verteilungsmechanismen, die die korrekte Zuteilung der Ausschüttungen sicherstellen, bleiben auch weiterhin das Betriebsgeheimnis der Akzenta AG. Diese kann sie unmöglich potenziellen Konkurrenten offen legen. Grundsätzlich gilt: Mindestens 72 Prozent des gesamten Umsatzes werden in 14-tägigem Rhythmus an die zuteilungsreifen Vertragspartner ausgeschüttet. Umsätze erzielt die Akzenta AG durch die genannten Provisionszahlungen sowie unter anderem durch marketingorientierte Dienstleistungsangebote wie Software-Entwicklung und Schulungen. Die erwähnte Duplex-Umsatzbeteiligung dient der Akzenta AG ausschließlich als Akquisitions-Instrument. Daher ist sie auch streng limitiert. Jede Person oder Institution kann nur ein einziges Mal eine Duplex-Umsatzbeteiligung erwerben. Interessenten werden auf das bestehende finanzielle Risiko bei diesem Produkt deutlich hingewiesen. Bis einschließlich Januar 2002 wurden bereits über 48.000 Rechtsgeschäfte mit Akzenta-Umsatzbeteiligung abgeschlossen und rund 21 Mio. € an die Vertragspartner ausgeschüttet. 1998, im Jahr der Markteinführung der Akzenta-Umsatzbeteiligung, erwirtschaftete die Akzenta AG 0,4 Mio. € Umsatz. 1999 waren es bereits 4,6 Mio. € und 2000 9,4 Mio €. Das Geschäftsjahr 2001 schloss die Akzenta AG mit einem Umsatz von 13,7 Mio. € ab. |
Nocheinmal wurde die Frage ( Oktober 2002 ) zur Akzenta AG aufgegriffen:
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Wundersame Geldvermehrung
Die Rosenheimer Akzenta AG wirbt mit einer spektakulären Umsatzbeteiligung.
Doch wie das Geschäftsmodell funktionieren soll, ist unklar.
Bernhard H.* war die Sache zu heiß: Ein Bekannter hatte den Veranstalter von Existenzgründerseminaren zu einem Informationsabend der Akzenta AG mitgenommen. Dort warb das Rosenheimer Unternehmen für seine Umsatzbeteiligung. Die Anwesenden im Saal sollten nicht nur in das Geschäftsmodell investieren, sondern auch selbst dafür werben.
„Doch wer garantiert mir, dass dieses Modell auch seriös ist? Ich habe schließlich einen guten Ruf zu verlieren“, sagt Bernhard H. und wittert hinter all den wohl geschliffenen Formulierungen der Referenten die Gefahr, für zweifelhafte Geschäftspraktiken vereinnahmt zu werden.
Verlockendes Angebot
Verlockend klingt das Geschäftsmodell allemal, das sich die Akzenta-Vorstände Oliver Braun und Alexander Chmiel sowie Aufsichtsratvorsitzender Ulrich Chmiel ausgedacht haben. Einmal handelt es sich um die so genannte Umsatzbeteiligung: Ein Kunde möchte ein Produkt, zum Beispiel ein Auto, für mindestens 5 000 Euro erwerben, holt sich ein schriftliches Angebot bei einem Händler und schickt dieses an die Akzenta AG. Die führt dann mit dem Händler Nachverhandlungen, um eine zusätzliche Provision für sich zu erzielen. Lässt sich der Händler darauf ein, kann der Kunde das Auto zum angebotenen Preis kaufen. Dann soll er laut Akzenta innerhalb von neun Jahren bis zu 100 Prozent des Kaufpreises zurückbekommen – je nach Höhe der vom Händler gezahlten Provision. Auch dem Händler werden Beteiligungen am Umsatz versprochen. Zudem verfüge er, so die Argumentation der Akzenta, mit der Umsatzbeteiligung über ein attraktives Instrument der Kundengewinnung.
Allerdings läuft der Händler bei diesem Modell Gefahr, die Kosten für seine Provision nicht wiederzubekommen. Da der Kunde keine Mehrkosten zum eigentlichen Kaufpreis hat, ist für ihn die Gefahr eines Verlustgeschäftes nicht gegeben. Der Vorteil dagegen liegt bei der Akzenta, die die Provisionen kassiert, egal ob die Umsatzbeteiligung funktioniert oder nicht.
Riskante Duplex-Beteiligung
Wesentlich risikobehafteter ist da schon die zweite Variante des Akzenta-Geschäftsmodells, die so genannte Duplex-Umsatzbeteiligung: Die Interessenten zahlen einmalig zwischen 500 und 2 750 Euro an die Akzenta. Dafür werden sie am Umsatz der Gesellschaf beteiligt. Und die Renditen, die den Interessenten versprochen werden, sind enorm: Die fünf angebotenen Varianten stellen innerhalb von sechs bis sieben Jahren Ausschüttungen zwischen 5 000 und 30 000 Euro in Aussicht. Für sämtliche Beteiligungen gelte, dass „mindestens 72 Prozent aller Umsätze ... 14-tätig ausgeschüttet“ würde, heißt es.
Da kommen Zweifel auf, ob die Gesellschaft ihre Prognosen aufrecht erhalten kann. Denn womit die Umsätze erzielt werden und woher die versprochenen Renditen kommen sollen, erklärt die Akzenta nicht. Die Gesellschaft merkt lediglich an, dass die Einnahmen sämtlicher Geschäftstätigkeiten in die Beteiligungen fließe. Rund 60 000 Verträge will sie bis Mai 2002 bereits abgeschlossen und dabei 25 Millionen Euro ausgezahlt haben.
Nicht nur Bernhard H. vermutet, dass es sich insbesondere bei der Duplex-Umsatzbeteiligung um ein Schneeballsystem handeln könnte. Auch Verbraucherschützer und FINANZtest warnen seit Jahren von der wundersamen Geldvermehrung der Akzenta. Schneeballsysteme finanzieren die Ausschüttungen für die Altanleger mit den Einzahlungen von Neukunden. Deshalb können sie nur so lange funktionieren, wie die Zahl der Käufer überproportional wächst. Akzenta bestreitet, ein Schneeballsystem zu betreiben.
Zumindest im Kleingedruckten weist die Gesellschaft in ihren Informationsbroschüren darauf hin, dass die prognostizierten Auszahlungen nicht garantiert werden können. Und zur Duplex heißt es sogar fett gedruckt: „Erzielt die Akzenta AG keine Umsätze, darauf weisen wir ausdrücklich hin, wird der investierte Betrag nicht zurückerstattet“.
Angesichts dieses Rettungsankers für die Verantwortlichen, der Undurchsichtigkeit des Geschäftsmodells und der enorm hohen Renditeversprechungen kann FINANZtest von einer Investition bei der Akzenta AG nur abraten. Gerade bei der Duplex-Umsatzbeteiligung scheint die Gefahr groß zu sein, dass bei ausbleibender neuer Kundschaft die versprochenen Ausschüttungen nicht mehr bezahlt werden können und das die Investoren ihr eingezahltes Geld nie wiedersehen werden.
Oliver Braun, Alexander und Ulrich Chmiel wollen die Duplex-Umsatzbeteiligung nun nicht mehr im Zentrum der Unternehmensaktivitäten wissen: Sie sei ein Akquiseinstrument, „dessen Bedeutung in den nächsten fünf bis zehn Jahren kontinuierlich abnehmen wird“, lässt sich Ulrich Chmiel von der PR-Agentur Northoff Communication zitieren, die die Geschäfte der Akzenta in der Öffentlichkeit vertritt.
Doch das dürfte die Anleger, die Verträge mit der Akzenta abgeschlossen haben oder innerhalb dieses Zeitraums noch abschließen werden, wohl kaum trösten – falls sie ihr investiertes Geld nicht wiedersehen sollten.
Unerlaubte Bankgeschäfte
Ein Versuch, die Duplex aus dem Kreuzfeuer der Kritik zu nehmen, war die Offerte der so genannten Secuplex-Umsatzbeteiligung, die die Akzenta bis zum März des laufenden Jahres als Alternative zur Duplex anbot.
Der Secuplex lag ein ähnliches Konzept wie der Duplex zugrunde, mit dem Unterschied, dass Akzenta die Ausschüttungen an die Anleger garantierte. Das rief das Bundesaufsichtsamt für Finanzdienstleistungen auf den Plan: Das BAFin verbot die Secuplex, da ein solches Einlagengeschäft nur mit Erlaubnis des Bundesaufsichtsamtes betrieben werden darf. Und die hatte die Akzenta nicht.
Zudem versucht die Akzenta derzeit, mit Unternehmensbeteiligungen „einen kontinuierlich steigenden Absatz der Akzenta-Umsatzbeteiligung zu sichern“, wie es in einer Pressemitteilung heißt: Ein Schnäppchen sollte zum Beispiel die Beteiligung an der Gontard & Metallbank werden: Für 1 Millionen Euro erwarb Akzenta rund 2 Prozent der Aktien der Firme. Doch die müssen wohl komplett abgeschrieben werden: Das Frankfurter Kreditinstitut stellte im Mai dieses Jahres einen Antrag auf Insolvenz.
Verstärkt einsteigen will die Gesellschaft nach eigenen Bekunden in das Veranstaltungsmanagement. Dafür kaufte sie sich zu 49 Prozent beim Kongressdienstleister Proske Reisen & Organisation GmbH ein, der vor allem Veranstaltungen mit medizinischem Hintergrund organisiert. So managte er zum Beispiel eine Seminarreihe zu „Bloodless Health Care“, blutloser Gesundheitspflege. Die Veranstaltungen, die Proske anbietet, sollen nun mit der Akzenta-Umsatzbeteiligung gekoppelt werden. Ein Sprecher der Northoff Communication wollte auf Nachfrage nicht ausschließen, dass auf den Veranstaltungen auch unter den jeweiligen Teilnehmern Werbung für die Umsatzbeteiligung gemacht werde.
So will die Akzenta also von der Zusammenarbeit mit Veranstaltungsmanagern profitieren, da sie im besten Falle mit seriösen Partnern kooperiert, die ihre Leistungen mit der Umsatzbeteiligung koppeln. Zudem kann sie den Kundenstamm der Unternehmen – und ihren Namen – als Pool nutzen, um weitere Privatkunden zu werben.
Die Skepsis bleibt
Das verschafft der Gesellschaft ein weiteres Standbein beim Gewinn neuer Kunden. Bislang setzte dazu vor allem auf ihr weit reichendes Netz an „Aktivpartnern“: Laut Firmenangaben sollen bundesweit 1 500 Zwischenhändler tätig sein, die Akzenta-Beteiligungen vertreiben. Die Akzenta verweist darauf, ihre „Aktivpartner“ zu schulen und zu kontrollieren. Doch das scheint nicht immer zu funktionieren: So berichtete zum Beispiel das Branchendienst Gerlach-Report über Werbemaßnahmen der Vertriebspartner, die falsche Angaben zu den Unternehmensangeboten verbreiteten.
Auch deshalb bleibt die Skepsis am Akzenta-Modell bestehen. Allerdings sind Versuche, die Akzenta auf juristischem Wege zu stoppen, gescheitert: Die Staatsanwaltschaft Traunstein zum Beispiel lehnte die Eröffnung eines Ermittlungsverfahrens gegen die Führungscrew der Akzenta ab. Begründung: Da die Zahlungen in den Verträgen nicht garantiert würden, liege keine Täuschung vor. ( * Name der Radaktion bekannt ) |
Quelle: ( http://www.anlageschutzarchiv.de/auswertung.php )
Auch im Focus greift man die Fragen ( aktuell vom 11.3.2003 ) zur Beteiligung der Akzenta AG auf.
| Zitat: |
Angebot: Plant man eine größere Anschaffung, will die Akzenta AG für Preisnachlässe sorgen. Für Produkte oder Dienstleistungen ab 5000 Euro, für die ein Händler-Angebot vorgelegt wird, will das Unternehmen in „Nachverhandlungen“ eintreten. Am erzielten Rabatt soll der Kunde dann im Rahmen der „Akzenta-Umsatzbeteiligung“, die über mehrere Jahre hinweg gestaffelt ausbezahlt wird, teilhaben können.
Manko: Oberflächlich betrachtet scheint zunächst die Sache risikolos zu sein – es ist ja kein Anfangskapital einzusetzen.
Im Kleingedruckten des Produkt-Antrages weist das Unternehmen allerdings darauf hin, dass bei „Nichterfüllung (Rücktritt) [...] ein Prozent des Brutto-Produktpreises als Bearbeitungsgebühr zu entrichten [ist]“. Überlegt man es sich mit der Neuanschaffung dann doch noch mal, sind bei der Mindestauftragsumme von 5000 Euro immerhin gleich 50 Euro Bearbeitungsgebühr futsch.
Kein Wort verlieren die Rosenheimer Rabattverhändler allerdings darüber, welchen Teil der erzielten Preisersparnis sie für sich als Prämie berechnen wollen. Klassische Preisagenturen geben ihren Provisionsschlüssel üblicherweise in den AGBs an.
Wer sich bisher noch nicht gewundert hat, wird spätestens jetzt stutzig: Nach Angaben eines Mitarbeiters sei das Unternehmen nämlich bereits bei einem Preisnachlass von nur 7,5 Prozent in der Lage, den gesamten Kaufpreis als Umsatzbeteiligung zurückzuerstatten! Daraus errechnet sich – auf den Rabattbetrag bezogen – eine Rendite von unglaublichen 1333 Prozent!
Hier scheint jemand doch tatsächlich das Perpetuum mobile erfunden zu haben ...
Fazit:
Die Akzenta AG kann nur Umsatzbeteiligungen ausschütten, wenn sie Umsätze generiert. Und die müssen noch dazu kräftig wachsen, wenn sie die Ausschüttungen so vornehmen will, wie sie laut Prognose in der Musterrechnung gestaffelt sind: Allein vom ersten auf das zweite Ausschüttungsjahr wächst der monatliche Rückzahlungsbetrag bei der normalen Umsatzbeteiligung um über 85 Prozent!
Das System funktioniert also nur, wenn immer mehr Kunden mitmachen. Erinnert das nicht stark an ein Schneeballsystem?
Angebot 2: Für Kunden, die im Moment nichts kaufen wollen, hat Akzenta die „Impuls-Umsatzbeteiligung“ entwickelt. Mit einer einmaligen Einlage von 700 bis 3500 Euro könne man dennoch von der Umsatzbeteiligung profitieren, heißt es auf der Homepage der Akzenta AG.
Manko 2: Konnte man über die Rechnung in Angebot 1 noch schmunzeln, ist bei Angebot 2 Vorsicht geboten. Denn hier geht man gleich doppeltes Risiko ein:
Da die Ausschüttungen anfangs recht niedrig sind, dauert es mehrere Jahre, bis der Rückzahlungsbetrag die Höhe der Einlage erreicht hat.
Investiert man beispielsweise 700 Euro, ist diese Summe laut Musterrechnung erst im Verlauf des sechsten Rückzahlungsjahres zurückgezahlt. Erst ab diesem Zeitpunkt schlägt die Impuls-Umsatzbeteiligung positiv zu Buche. Das ist eine lange Zeit. Was, wenn das Unternehmen bis dahin nicht mehr existiert? Ganz klar, hier besteht die Gefahr, dass man den noch ausstehenden Teil seiner Investitionssumme abschreiben muss.
Zweiter Risikofaktor: Das Unternehmen weist darauf hin, „dass der investierte Betrag nicht zurückerstattet wird“, falls die Akzenta keine Umsätze erzielt. Warum? Das erklärt die Firma freundlicherweise gleich selbst: Es werden durch die Investition keine Unternehmensanteile, sondern „das Recht (Anwartschaft) [...] am zukünftigen Umsatz beteiligt zu sein“ erworben.
Also: Macht das Unternehmen keine Umsätze, gibt es natürlich auch keine Beteiligung, und die Einlage ist obendrein auch noch weg. Hier droht also der Totalverlust des eingesetzten Kapitals.
Stand: 11.3.03 |
Quelle: ( http://finanzen.focus.msn.de/D/DA/DAG/DAG02/DAG02E/dag02e.htm?snr=375 )
Auch „Markt-Intern“ berichtet über das Geschäftsmodell der Akzenta AG
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Düsseldorf, 31.05.2002 Renditen von knapp 1.000 Prozent
Versteckt sich hinter Akzenta AG ein Schneeballsystem?
Mit einer schier unglaublichen Geschäftsidee wirbt die Rosenheimer Akzenta AG: Kunden, die über die Akzenta Geschäfte abwickeln, sollen am Umsatz der Rosenheimer mit 72 Prozent beteiligt werden. Nach eigenen Angaben des Unternehmens sollen mittlerweile 20 Mio. Euro aus dem Umsatz von 28,1 Mio Euro an die Kunden zurückgeflossen sein, was tatsächlich den 72 Prozent entspricht.
Um an die Umsatzbeteiligung zu gelangen, bietet die Akzenta zwei unterschiedliche Beteiligungsmöglichkeiten an.
Bei der sogenannten "Duplex-Umsatzbeteiligung" leistet der Kunde eine einmalige Einzahlung an das Unternehmen i.H.v. maximal 2.750 Euro. Für die Vermittlung dieser Einzahlung erhält der Akzenta-Partner, von denen es nach Firmenangaben 1.500 bundesweit geben soll, eine Provision von 425 Euro, die restlichen 2.325 Euro fließen zunächst an die Akzenta, bevor wiederum 1.674 Euro, also die versprochenen 72 Prozent, als Umsatz an die Alt-Kunden verteilt werden. Der Anleger der ursprünglichen 2.750 Euro soll laut Akzenta im Laufe von sieben Jahren insgesamt 30.000 Euro an Rückzahlungen erhalten, was einer Rendite von nahezu 1000 Prozent gleichkäme. Nach Einschätzung des Düsseldorfer Informationsdienstes 'kapital-markt intern' versteckt sich hinter diesem astronomischen Rechenexempel ein reines Schneeballsystem, das eines Tages platzen wird, wenn nicht mehr genügend neue Kunden akquiriert werden können, um die prognostizierten Zurückzahlungsquoten an die bereits geworbenen Kunden leisten zu können.
Nicht minder ungewöhnlich lockt das zweite Standbein der Akzenta. Wer in Kaufverhandlungen mit einem Händler über Sachen oder Dienstleistungen steht, reicht ein schriftliches Angebot des potenziellen Verkäufers bei der Akzenta ein, die dann Nachverhandlungen führt und Angebote anderer Händler einholt. Die Akzenta erhält von dem Händler eine Provision, die dem Firmenumsatz der Akzenta gutgeschrieben wird. Die Akzenta prognostiziert, den gezahlten Kaufpreis möglichst innerhalb der nächsten Jahre an den Käufer zurückzuzahlen. Dem Händler werden gleichzeitig Vertragsabschlüsse mit anderen Kunden in Aussicht gestellt.
Hinter der Geschäftsidee stehen Oliver Braun und Alexander Chmiel. Letzterer ist der Sohn von Ulrich Chmiel, der als Aufsichtsratsvorsitzender fungiert und längst kein unbeschriebenes Blatt ist. Er wurde 1994 in der Schweiz zu einer einjährigen Bewährungsstrafe wegen Veruntreuung und Betruges verurteilt. |
Quelle: (http://www.markt-intern.de/jourservice/020531-01-kmi.htm )
Vom Oktober 2002 finden Sie auch einen Testbericht „Umsatzbeteiligung - Wundersame Geldvermehrung“
| Zitat: |
Mit einer Umsatzbeteiligung versucht die Akzenta AG aus Rosenheim Anleger zu gewinnen. Bei der so genannten Duplex-Umsatzbeteiligung sollen Kunden innerhalb von sechs bis sieben Jahren zwischen 5.000 und 30.000 Euro erhalten. Dafür müssen sie einmalig zwischen 500 und 2.750 Euro einzahlen. Doch womit die Umsätze erzielt werden und woher die Rendite kommen soll, erklärt Akzenta nicht. FINANZtest warnt schon seit Jahren vor dem Unternehmen. Die Vermutung: Hinter der wundersamen Geldvermehrung steckt ein Schneeballsystem:
Neue Kunden finanzieren die Ausschüttungen für die Altanleger.
Der Testbericht erläutert die dubiose Taktik, mit der die Akzenta AG Anleger ködert. ( für 0.50 Euro)
Der Testbericht besteht aus folgenden Elementen: Artikel: Wundersame Geldvermehrung – Umsatzbeteiligung Umsatzbeteiligung - Wundersame Geldvermehrung (PDF) für 0.50 € (Euro) |
Quelle (http://t-finance.t-online.de/zone/fina/payc/stif/ar/ar-umsatzbeteiligung,iID=1864822,frame=cont.html )
Aus diesem Grund möchte ich dieses Thema aufgreifen und freue mich über eine konstruktive Diskussion. |
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Augenadler Newbie
Anmeldungsdatum: 27.02.2003 Beiträge: 33 Wohnort: Bayern
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Verfasst am: 20.März 2003 13:19 Titel: Akzenta ... was vorher war |
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Hallo Forum,
auch ich kenne das Angebot von Akzenta aus verschiedensten Erzählungen und aus dem Netz.
Ich habe mich allerdings davon immer ferngehalten. Die versprochenen Auszahlungen aus den Rabatten können hier nur gehalten werden, wenn immer wieder neue "Partner" gefunden werden, die diese Gelder auch fleißig einbezahlen. Also meiner Ansicht nach ein klassisches Schneeballsystem.
Hinzu kommt, dass ich einen der Initiatoren, Herrn Chmiel, schon mal früher kennengelernt hatte. Anno 1997 - 1998 wurden Finanz- und Anlageprogramme mit lukrativen Verzinsungen vertrieben und mit einer Schneeballsystem im Vertrieb "aufgeblasen". Hauptsächlich ging es um Beteiligungen als stiller Teilhaber an einem geschlosssen Immo-Fonds. Die warben damals auch mit der Fürst von Sayn-Wittgenstein-Gruppe.
Ich hatte damals auch mal 5000 DM dort investiert (hauptsächlich, weil mir ein Freund davon so vorgeschwärmt hat) und ein paar Monate später war dann plötzlich das Geld weg.
Lt. Herrn Chmiel war dies das betrügerische Wesen dieser Fürst von Sayn-Wittgenstein-Gruppe (obwohl ich glaube, dass mit diesem Namen hier nur geworben wurde), und er wäre selbst über Ohr gehauen worden.
Kurze Zeit später war dann auch schon die Staatsanwaltschaft in den früheren Geschäftsräumen der Akzenta (auch in Rosenheim, aber ausserhalb in der Bergstr. im Ortsteil Pang) und hat dort wohl alles beschlagnahmt. Nachweisen konnte man der Akzenta wohl nichts, da die Ermittlungen nach ca. 1 Jahr eingestellt wurden.
Allerdings war es damals schon ein undurchsichtiges Geflecht von verschiedensten Firmen, wer weiß was da wirklich war.
Wunderlicherweise hat Hr. Chmiel mir damals, nach massiven Anrufen und Drohungen mit Staatsanwalt und Kriminalpolizei, Abt. Wirtschaftsverbrechen, nach einigen Wochen angeboten, meine Einlage von 5000 DM in kleinen Raten bei mir abzuzahlen. Hab ich sofort angenommen und dann in 300-500 DM -Raten mein Geld zurückbekommen.
Soweit also meine Erfahrungen mit der grauen Eminenz der Akzenta AG. Für mich ein absolut undurchsichtiger Laden mit dem ich keine Geldgeschäfte tätigen würde. Bleibt aber jedem selbst überlassen. |
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gnom Specialist
Anmeldungsdatum: 10.12.2002 Beiträge: 113 Wohnort: stuttgart
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Verfasst am: 25.Jul 2003 10:47 Titel: |
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Hallo alle midoiandr, z Akzenta konnde i jedzd folgends lese
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Branche: DIENSTLEISTUNGEN
Rosenheim (ots) - Die Akzenta AG, Rosenheim, hat trotz der
anhaltend schwierigen allgemeinen Wirtschaftslage das kräftige
Wachstum der vergangenen Jahre auch 2002 fortgesetzt. Basis hierfür
war der stetig zunehmende Erfolg der Akzenta-Umsatzbeteiligung, mit
der das Unternehmen ein neues Konzept der Verkaufsförderung
entwickelt hat und erfolgreich branchenübergreifend vermarktet. "Im
fünften Jahr seit Markteinführung der Akzenta-Umsatzbeteiligung
erkennen immer mehr innovative Unternehmer das enorme Potenzial
dieses Marketinginstrumentes", so Vorstandsmitglied Oliver Braun.
Der Umsatz der Gesellschaft stieg 2002 im Jahresvergleich um 69 %
auf 23,2 Mio. EUR (Vorjahr: 13,8 Mio. EUR). Wie im Vorjahr wurde
damit das selbst gesteckte Umsatzziel von diesmal 20 Mio. EUR
(Vorjahr: 12,5 Mio. EUR) deutlich übertroffen. Für das Geschäftsjahr
2003 plant die Akzenta AG einen Umsatz von 32 Mio. EUR. Das Ergebnis
der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit hat sich 2002 aufgrund des hohen
Umsatzwachstums und eines konsequenten Kostenmanagements von 0,71
Mio. EUR im Vorjahr auf 4,4 Mio. EUR mehr als versechsfacht. Der
Jahresüberschuss stieg von 0,45 Mio. EUR auf das Viereinhalbfache und
erreichte gut 2 Mio. EUR. Der Bilanzgewinn von 2,3 Mio. EUR
dokumentiert die außergewöhnliche Finanzkraft des Unternehmens.
Die provisionspflichtige Bereitstellung der Akzenta-
Umsatzbeteiligung als Werbemaßnahme für Unternehmen und die
Vermittlung von Kunden für Produkte ab einer Preisuntergrenze von
5.000 EUR sind die wesentlichen Umsatzquellen der Akzenta AG. Im
Vertrieb arbeitet das Unternehmen mit rund 2.000 so genannten
Aktivpartnern zusammen und betreut aktuell über 21.000 Endkunden. Den
Provisionserlösen im Jahr 2002 lagen 47.379 eingereichte Kaufverträge
und Rechtsgeschäfte mit einem Gesamtvolumen von rund 500 Mio. EUR
zugrunde (Vorjahr: 300 Mio. EUR). Zweimal pro Monat (an jedem 1. und
15.) werden mindestens 72 % des Gesamtumsatzes der jeweils
abgelaufenen Monatshälfte unmittelbar an die zuteilungsreifen
Vertragspartner ausgeschüttet. Im Jahr 2002 konnte die Akzenta AG auf
diese Weise 16,9 Mio. EUR (Vorjahr: 10,2 Mio. EUR) an Endkunden und
Aktivpartner auszahlen.
Strategisches Beteiligungsportfolio ausgebaut
Mit dem Kauf von Unternehmensbeteiligungen aus Überschüssen
verfolgt die Akzenta AG einen streng strategischen Ansatz, um dadurch
einen kontinuierlich steigenden Absatz der Akzenta-Umsatzbeteiligung
langfristig zu sichern und sich zusätzliche Umsatzquellen und
Absatzwege zu erschließen. Jüngster Erwerb ist ein Anteil von 50 % an
der frank & frei GmbH, Krefeld, einem Anbieter und Vermarkter von
Multimedia-Terminals. Das Unternehmen verfügt über ausgezeichnete
Wachstumsperspektiven. Es verbindet technische Expertise bei Technik
und Design von Kundenterminals am "Point of Sale" (POS) mit
innovativen Marketingkonzepten für deren Nutzung. In den vergangenen
Jahren wurden erfolgreich Projekte für renommierte Kunden wie die
Tank & Rast AG (Stauinformationssystem) und die Deutsche Bahn
(Terminals in ICE-Zügen) realisiert.
Erfolgreiche Privatplatzierung von Akzenta-Aktien - Börsengang 2004 geplant
Die Aktie der Akzenta AG hat bei einer Privatplatzierung im
Frühjahr 2002, verbunden mit einer Kapitalerhöhung auf 2.020.000 EUR,
ihre Attraktivität bewiesen. Zur Zeit hat die Akzenta AG rund 2.000
freie Aktionäre und plant, im Laufe des Jahres 2004 an die Börse zu
gehen. Zuvor soll weiteres genehmigtes Kapital geschaffen und das
Grundkapital durch Ausgabe von Gratisaktien auf 8.080.000 EUR erhöht
werden.
Kurzporträt
Unternehmensgegenstand der Akzenta AG ist die Entwicklung und
Durchführung von innovativen Konzepten für Marketing und Werbung.
Ihre Endkunden erhalten in Verbindung mit dem Kauf von Gütern und
Dienstleistungen sowie anderen Rechtsgeschäften eine mehrjährige
Anwartschaft auf Beteiligung an den künftigen Umsätzen der Akzenta AG
und können so Ausschüttungen bis maximal zur vollen Höhe des
Kaufpreises erhalten. Produzenten, Händler und Dienstleister können
die Akzenta-Umsatzbeteiligung gegen Provision aktiv für ihre
Absatzförderung einsetzen und gleichzeitig ihr eigenes
Unternehmerrisiko durch die Beteiligung an der branchenübergreifenden
Umsatzkasse minimieren. Für den Endkunden ist dies mit keinerlei
Risiko verbunden.
Auch über Marketingthemen hinaus profiliert sich die Akzenta AG
als Berater des Mittelstandes. So hat der oft als "der deutsche
Rating-Papst" bezeichnete Dr. Oliver Everling bereits mehrfach auf
Fachtagungen der Akzenta AG über die Auswirkungen der kommenden
Eigenkapitalanforderungen gemäß Basel II informiert.
Weitere Informationen zur Akzenta AG finden Sie im Internet:
: http://www.akzenta.ag Auf Anfrage übersenden wir Ihnen gerne eine
ausführliche Pressemappe mit Produktinformationen und dem aktuellen
Geschäftsbericht. |
Quelle: http://www.geldidee.de/wp_newsaktuell_anzeigen.php?news_id=18610&PHPSESSID= |
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C-TEK Specialist
Anmeldungsdatum: 23.08.2003 Beiträge: 75
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Verfasst am: 23.Aug 2003 16:36 Titel: |
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Ich bin seit 1999 Partner der Akzenta AG.
Alle von der AG zugesaten Prognosen wurden
bis heute eingehalten.
Zum 100-mal:
Es ist eine Umatzbeteiligung -
nix Rendite - Zinsen - oder was auch immer ihr wollt.
Schade, wenn ihr keine Schublade dafür habt.
Macht die Firma Umsatz - gibt´s Geld.
72% davon werden vertraglich ausgeschüttet - alle 2 Wochen
Das Kundenbindungskonzept ist einmalig.
10 Jahre lang bekommt mein Kunde von Akzenta
Geld auf sein Konto - mit meiner Werbung drauf -
Einen besseren Werbeplatz wie der Kontoauszug meiner
Kunden kenne ich nicht.
Jetzt sogar mit monatlicher Auszahlung möglich.
Monat für Monat bekommt mein Kunde Geld auf´s Konto -
Super-Werbung.
Und all diese Sprüch: Wenn Akzenta kein Umsatz macht, ist Schluss!
Super Aussage von sog. Spezialisten.
Ich kenne keine Firma, die ohne Umsatz überleben kann.
Ach, das ist ja noch etwas: Wenn nichts mehr zieht, dann
ist es ein Schneeballsystem.
Schade, es ist kein illegales Schneeballsystem. Die sind in Deutschland verboten. Dies hat die Staatsanwaltschaft bestätigt.
Ich habe kein Problem damit, eine neue Idee kritisch zu betrachten.
Habe ich selbst mit Akzenta gemacht.
Mir hat diese Geschäftsidee gefallen. Ich bin dabei.
Naja, die Fachleute -
Akzenta gibt´s schon seit 1995.
Börsengang ist Anfang 2004 geplant.
Schauen Sie sich die Bilanz an.
Dann unterhalten wir uns wieder.
Die Deutschen brauchen halt etwas länger um für neue Ideen offen zu sein. Wir sind nicht umsonst das Europäische-Schlusslicht.
Wenn noch Fragen zu Akzent sind - beantworte sie gerne.
Gruss
C.TEK |
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C-TEK Specialist
Anmeldungsdatum: 23.08.2003 Beiträge: 75
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Verfasst am: 24.Aug 2003 9:13 Titel: |
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Habe noch was vergessen:
Kein Risiko für Kunden.
Eine Umsatzbeteiligung für Werbezwecke
einzusetzen, war anfangs nicht nur ungewöhnlich, heiß diskutiert
und umstritten - es wurde sogar gewarnt. Auch die Zeitschrift
Finanztest berichtete skeptisch, aber kommt aus der Sicht
des Verbrauchers zu dem Schluss: " Da der Kunde keine
Mehrkosten zum eigentlichen Kaufpreis hat, ist für ihn die
Gefahr eines Verlustgeschäftes nicht gegeben." (Finanztest 10(2002)
Also, nutzt einfach mal das Konzept ab einem Warenwert von 5000 Euro.
Es entstehen keine Mehrkosten (evtl Briefmarke) -
es können aber bis zu 100% des Kaufpreises zurückfließen.
Ich kann kein Risiko erkennen.
Siehe www.akzenta .ag
Gruss
C-TE |
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C-TEK Specialist
Anmeldungsdatum: 23.08.2003 Beiträge: 75
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Verfasst am: 24.Aug 2003 13:30 Titel: |
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In der Zeitschrift "Visionaire" war ein
mehrseitiger Bericht über Akzenta.
Habe Ihn gefunden unter:
http://www.euro-drucker.de/visionaire.pdf
Noch Fragen - bitte melden.
Gruss
C-TEK |
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Goodman *** Consulter ***
Anmeldungsdatum: 16.01.2002 Beiträge: 5417
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Verfasst am: 24.Aug 2003 14:17 Titel: |
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Hallo C-TEK!
Gehe ich recht in der Annahme, dass du ein 100 %tiger Anhänger von Akzenta bist? Ich nehme es an. Du machst der Unternehmung alle Ehren und - es ist viel Überlegenswertes in deinen guten Beiträgen enthalten.
Vielleicht sollte man sich noch einmal intensiver mit Akzenta beschäftigen. Es fällt jedenfalls auf, dass niemand aufsteht und sagt: Schaut her, hier bin ich und ich kann beweisen, dass Akzenta unseriös arbeite. Oder: Ich habe meine vereinbahrten Renditen / Gewinne / Provisionen nicht bekommen.
Schön das du User bei GM&P bist. |
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C-TEK Specialist
Anmeldungsdatum: 23.08.2003 Beiträge: 75
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Verfasst am: 24.Aug 2003 20:19 Titel: |
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Danke Goodman,
Dein Text hat mir gefallen. Endlich sachliche Aussagen.
Bin 100% von Akzenta begeistert. Die Idee der Kundenbindung
ist genial. Es stimmt, das Konzept sollte man sich schon
genauer anschauen.
Dann bin ich auch gerne bereit, jede Auskunft zu geben.
Es muss ja auch nicht jedem gefallen - kein Problem.
Aber immer nur draufhauen - nein Danke.
Im Presseportal steht folgendes:
http://www.presseportal.de/story.htx?nr=465921&search=akzenta
Schönen Abend
Gruss
C-TEK |
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stefan kröhl Newbie
Anmeldungsdatum: 31.08.2003 Beiträge: 2
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Verfasst am: 31.Aug 2003 15:42 Titel: Akzenta umsatzbeteiligung |
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| Ich habe auch von der Möglichkeit der Umsatzbeteiligung gehört. Umsatzbeteiligungen gibt es ja oft in Unternehmen. Nach einer telef. Rücksprache in Rosenheim wollte ich natürlich auch wissen, wer denn die zufriedenen Kunden sind. Hier wurde mir erklärt, ich solle an einem Meeting teilnehmen und könnte diese dort treffen. Allerdings waren an diesem Abend nur wenige Interessenten dort. Warum gibt z. B. keine offizielle Liste zufriedener Kunden? Gibt es Möglichkeiten auch zufriedene Großkunden einmal anzusprechen? Vielleicht kann mir jemand weiter helfen. |
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C-TEK Specialist
Anmeldungsdatum: 23.08.2003 Beiträge: 75
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Verfasst am: 5.Sep 2003 21:47 Titel: |
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Hallo Her Stefan Köhl,
ich habe 1999 bei Akzenta investiert, weil mir das Konzept gefallen hat.
Da war noch nix mit AG, Bilanzen, Umatzzahlen usw.
Konnte keinen fragen - nur ich und das Konzept.
Ich fand es sehr gut, und bin das Risiko( unternehmerische Risiko) eingegangen.
Ich betone Risiko. In 10 Jahren kennt jeder Akzenta.
Genau wie AOL, Microsoft, HP - es gibt viele.
Dann kommt das altbekanne: hätte ich nur......
Und sollte aus irgendwelchen Gründen Akzenta (und auch andere Geschäfte) nicht so funktionieren wie geplant - ich könnte mir nie vowerfen, ich hätte nichts getan.
Jeder hat Chancen. Die vergehen auch nicht, die werden einfach von anderen weggenommen.
Schauen wir mal nach dem Börsengang 2004.
Da zählt nur die Bilanz - und da ist nichts zu meckern.
Enfach nur schwarze Zahlen. Nix Kredite usw.
Bis dann..... |
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Arnold_Schwarzenegger Newbie
Anmeldungsdatum: 27.10.2003 Beiträge: 4
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Verfasst am: 27.Okt 2003 18:51 Titel: |
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Hallo Herr Stefan Kröhl,
ich kenne AKZENTA jetzt seit knapp einem Jahr. Anfangs konnte ich es mir auch nicht vorstellen wie so etwas funktionieren soll. Also machten wir uns auf den Weg nach Rosenheim, um alles VOR ORT anzuschauen und offene Fragen zu klären. Die Leute dort sind sehr freundlich und kompetent. Kurze Zeit später wurden wir sog. Aktivpartner.
Seitdem haben wir schon viele Interessenten zu Info-Veranstaltungen mitgenommen und solche Events auch selbst organisiert.
Was User C-TEK schreibt ist völlig korrekt. Dass ist Staatsanwaltschaft München II ermittelt hat ist richtig-jedoch wurde das Verfahren eingestellt. Auch die Bankenaufsicht hat sich mit der Akzenta befasst, durch eine Prüfung VOR ORT. Ergebnis: Keinerlei Beanstandungen.
Was wichtig ist: Die Auszahlungen erfolgen nur, wenn das Unternehmen UMSATZ macht!. Umsatz macht normalerweise jedes Unternehmen, sonst könnte es nicht bestehen. Aber ob es Gewinn macht, ist die zweite Frage.
Hier noch ein paar Highlights:
1. Nach und nach werden in GANZ Deutschland die Burger-King's mit sog. Multimedia-Terminals ausgerüstet. An diesen Geräten kann man surfen, Handy-Karten aufladen, Kino-Karten bestellen...usw....nichts neues??, gibst es schon ???
Aber nicht in dieser Form. Denn wenn jemand z.B. Kino - oder Freizeitparkkarten über diese Terminals kauft, macht AKZENTA UMSATZ!!!
Akzenta ist zu 50% in dieser Firma beteiligt.
2. Ab Ende des Jahres gibt es die sog. FREIKARTE.....langweilig,wieder eine neue Kundenkarte.......schon wieder FALSCH.
Diese Karte wird den Markt revolutionieren.
Denn: Mit dieser Karte kann man z. Zt. bei über 30 Firmen kaufen-natürlich mit Umsatzbeteiligung!
Und das sind renomierte Firmen wie TCHIBO, MOBILCOM, SCOUT24, usw.
Glaubt Ihr wirklich solche Firmen würden das Konzept der FIRMA AKZENTA anbieten, wenn sie es nicht vorher sehr kritisch geprüft hätten?????
Diese Karte wird den MARKT komplett neu mischen.
Habt Ihr euch schon mal den Geschäftsbericht 2002 angeschaut?
Zeigt mir 1 Unternehmen, das besser da steht. Keine Verbindlichkeiten (Kredite, Leasing.....), NIX.
Übrigens: Das neue Gebäude ist schon bezahlt. Natürlich mit Firmen die mit der AKZENTA-UMSATZBETEILIGUNG ihre Produkte belegen.
WER ODER WAS SOLL DIESE SYSTEM NOCH AUF AUFHALTEN.
"Während die schlauen überlegen stürmen die klugen die Burg!"
Zum Schluss noch ein paar Fachzeitschriften in denen AKZENTA sehr positiv dargestellt wurde:
1. Gerlach-Report (05.09.2003)
2. VISIONAIRE (08/09 2003)
3. Aktuelle CASH
Solltet Ihr noch Fragen haben könnt ihr euch jederzeit melden!
Viele Grüße
Stephan Kleylein |
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C-TEK Specialist
Anmeldungsdatum: 23.08.2003 Beiträge: 75
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strix Pathfinder
Anmeldungsdatum: 20.06.2002 Beiträge: 297
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Verfasst am: 13.Nov 2003 16:31 Titel: Sauber |
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jedenfalls in meinen Augen.
Ohne Verbindung zur Akzenta, strix  |
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C-TEK Specialist
Anmeldungsdatum: 23.08.2003 Beiträge: 75
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Verfasst am: 13.Nov 2003 17:28 Titel: freiKarte >> hier ist sie: |
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Jetzt ist sie da die "freiKarte".
Alle anderen Rabattkarten kann man jetzt getrost vergessen:
Rente statt Prozente - das gefällt mir ..
siehe http://www.frei-karte.de
Wieder ein neuer Bereich wo Akzenta Geld verdient.
Die vielen Bausteine lassen die Umsatzbeteiligungen sprudeln.
Aber nur wer dabei ist - bekommt Auszahlungen.
Gruss |
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amadeus Newbie
Anmeldungsdatum: 04.02.2003 Beiträge: 4
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Verfasst am: 18.Nov 2003 14:26 Titel: |
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Hallo Zusammen,
ich kann mich nur anschließen.
Endlich mal eine Firma, die hält was sie verspricht!
Absolute Seriösität und Zuverlässigkeit für Kunden UND Vermittler
Auszahlungen kommen eher früher als später, Provisionen werden 14-tägig korrekt abgerechnet und gezahlt. Auch dies stets mit Umsatzbeteiligung, daher kommen auch unglaubliche Provisionen zustande.
Ich sage nur eines dazu: Wer es nach der FKarte immernoch nicht (wenigstens) ausprobiert.... der ist selber Schuld.
Gruß A. |
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Lord_Alexander Specialist
Anmeldungsdatum: 02.10.2003 Beiträge: 59 Wohnort: Wien
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Verfasst am: 25.Feb 2004 17:10 Titel: Frage zu Beteiligungen der Akzenta |
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Liebe Forumsgemeinde,
In den letzten Tagen habe ich einiges über die Akzenta gehört - und daher hier nachgesehen und -wie zumeist- hier auf Gomopa fündig geworden.
Eine Frage ist mir ins Auge gesprungen: Akzenta beteiligt sich offenbar mit ihren Überschüssen an (wachstumsstarken) Unternehmen - so weit so gut. Als Beispiel werden etwa die Terminals genannt. Jedoch: Wenn es sich hier um eine Beteiligung handelt (ich nehme an, hierbei handelt es sich um keine Umsatzbeteiligung) - wieso steigert dies den Umsatz der Akzenta? Wenn die Beteiligung erfolgreich ist, werden der Akzenta Gewinne zugewiesen. Schön und gut - doch diese scheinen doch nicht als Umsätze in der GuV der Akzenta auf. Wiesp profitieren also die Kunden, die die Anwartschaft auf Umsatzbeteiligung erwerben, von derartigen Beteiligungen?
Beste Grüße,
Alexander |
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P.Wilhelm * Consulter *
Anmeldungsdatum: 23.08.2003 Beiträge: 2277 Wohnort: 58730 Fröndenberg
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Verfasst am: 25.Feb 2004 18:03 Titel: Re: Frage zu Beteiligungen der Akzenta |
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Hallo Alexander,
| Lord_Alexander hat folgendes geschrieben:: |
Liebe Forumsgemeinde,
In den letzten Tagen habe ich einiges über die Akzenta gehört - und daher hier nachgesehen und -wie zumeist- hier auf Gomopa fündig geworden.
Eine Frage ist mir ins Auge gesprungen: Akzenta beteiligt sich offenbar mit ihren Überschüssen an (wachstumsstarken) Unternehmen - so weit so gut. Als Beispiel werden etwa die Terminals genannt. Jedoch: Wenn es sich hier um eine Beteiligung handelt (ich nehme an, hierbei handelt es sich um keine Umsatzbeteiligung) - wieso steigert dies den Umsatz der Akzenta? Wenn die Beteiligung erfolgreich ist, werden der Akzenta Gewinne zugewiesen. Schön und gut - doch diese scheinen doch nicht als Umsätze in der GuV der Akzenta auf. Wiesp profitieren also die Kunden, die die Anwartschaft auf Umsatzbeteiligung erwerben, von derartigen Beteiligungen?
Beste Grüße,
Alexander |
möglicherweise handelt es sich nur um eine ungenaue Ausdrucksweise...?
Es handelt sich hierbei genaugenommen um Erträge aus Beteiligungen.
Diese tauchen selbstverständlich in der GuV auf, aber wie Sie schon richtig anmerken, nicht als Umsatz, sondern unter den sonstigen Erträgen.
Folgende Einschränkung ist jedoch zu beachten:
Das Vorhergesagte hat nur solange Gültigkeit, wie die Beteiligung an Drittunternehmen nicht den Hauptgeschäftszweck darstellt. Wäre dies der Fall, dann wären diese Erträge sicherlich (zwar untergliedert und getrennt von anderen Umsätzen) der Umsatzposition zuzurechnen, weil diese dann zum operativen Geschäft gehörten und nicht mehr zu den neutralen Erträgen.
Freundliche Grüße |
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Lord_Alexander Specialist
Anmeldungsdatum: 02.10.2003 Beiträge: 59 Wohnort: Wien
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Verfasst am: 25.Feb 2004 19:17 Titel: Re: Frage zu Beteiligungen der Akzenta |
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Sehr geehrter Herr Wilhelm,
Vielen Dank für die rasche und kompetente Antwort. Dass die Geschäftszweige der Akzenta und der Beteiligungspartner korrelieren glaube ich nicht, da etwa die Terminal-Firma die Umsätze aus ihrem operativen Geschäft erwirtschaftet (Betrieb von Terminals), die Akzenta aber wohl einen anderen Geschäftszweig hat (operatives Geschäfts besteht ja hier vorallem im Vertrieb der Partnerschaft, Veräußerung der Anwartschaft auf Umsatzbeteiligung etc).
Vorstellen kann ich mir allerdings, daß auch die Beteiligungspartner "Aktivpartner" der Akzenta sind, also mit "Provisionen" zum Umsatz der Akzenta beitragen.
Aber das ist natürlich jetzt nur Spekulation.
Beste Grüße,
Alexander |
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Lord_Alexander Specialist
Anmeldungsdatum: 02.10.2003 Beiträge: 59 Wohnort: Wien
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Verfasst am: 25.Feb 2004 19:51 Titel: Weiterführende Überlegungen zur Akzenta |
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Liebe Forumsgemeinde,
Das Thema "Akzenta" hat mich sichtlich gepackt. Allerdings möchte ich es keinem Kunden
weiterempfehlen, ohne ihm/ihr das Geschäftsmodell der Akzenta erklären zu können. (Das
entsprechende Bonusprinzip dituliert das Unternehmen ja als Betriebsgeheimnis).
Allerdings möchte ich Euch meine Vermutungen hinsichtlich des Geschäftsmodelles nicht
vorenthalten (und freue mich natürlich über jedwede Kommentare):
Zu Beginn dachte ich: "Achja, ein Schneeballsystem". Bei genauerer Betrachtung möchte ich jedoch
eher von einem "Semi-Schneeballsystem" sprechen, da sich die Anzahl der "Mitglieder" ja im Laufe
der Zeit reguliert: Die Umsatzbeteiligung ist ja mit dem Anschaffungspreis gedeckelt. Die
anderen Beteiligungsformen sind betraglich und zeitlich limitiert.
Was mir nicht ganz klar ist: Ist auch die Umsatzbeteiligung zeitlich limitiert? Falls ja, wäre
dies ebenfalls gut für die Regulierung: Ein Mitglied scheidet aus, wenn sein Kaufpreis völlig
"refundiert" wurde, längstens jedoch nach einer gewissen Zeitspanne (etwa nach 10 Jahren), auch
wenn noch nicht die volle Höhe erreicht wurde.
Weiters nehme ich an, daß der Kaufpreis, resp die daraus reusltierende Höhe der
"Provisionszahlung" durch den Händler maßgeblichen Einfluß auf den Anteil aus dem 72% Topf der
Umsätze hat. (ggf auch wie lange das "Mitglied" bereits im System ist).
Durch diese Regulierungen erscheint es mir realistisch, dass das Schneballsystem nicht laufend
exponentiell wachsen muß um zu bestehen, wie dies bei klassischen Systemen der Fall ist.
Es braucht also verläßliche Aktivpartner, die lange bestehen und laufend Umsätze/Proviosnen
generieren. Dabei werden sie durch das Verlaufsargument "Chance auf Refundierung" unterstützt.
Durch dieses Argument können sie ggf sogar ein wenig teurer sein, als der Mitbewerb (was es
erlaubt, auch die Prämie ggf in den Verkaufspreis einzukalkulieren). Es gibt ja keine Garantie,
dass die Aktivpartner der Akzenta die billigsten sind. (so wie etwa auch der Konsument
gelegentlich in Kauf nimmt, dass etwas ein wenig teurer ist, er/sie dafür aber mit Kreditkarte
zahlen kann).
So gesehen kann das System wie eine Art Rententopf funktionieren (in den laufend frisches Geld
durch die Aktivpartner und indirekt über deren Kunden kommt - neben den Beteiligungen
natürlich)... wobei "funktionieren" jedoch nicht heisst, daß der volle Kaufpreis refindiert
werden muss (für den Kunden ist ja jeder Teil schon ein Gewinn).
Zwei Fragen bleiben dann noch:
- Kann das Betriebsgeheimnis auch am Börseprospekt vorbeigemoggelt werden? (für 2004 ist ja ein
Börsegang geplant)
- Kann es zum jetzigen Zeitpunkt schon Erfahrungsberichte geben, ob Kaufpreise in voller Höhe
"refindiert" wurden? Die WebSite spricht von 9-10 Jahren, das Unternehmen (zumindest als AG)
besteht jedoch noch nicht so lange.
Was meint Ihr dazu?
Detail am Rande: In Wien gibt es einen Berater, der auch die Vermittlung der Umsatzbeteiligung
im Nachhinein anbietet (gegen Zahlung eines zu errechnenden Betrages an ihn), resp. auch die
Besicherung von Kapitaleinlagen in seine Gesellschaft, resp. deren Portfolio ... gegen eine
entsprechende Aufzahlung. Ich denke nicht, daß dies im Sinne des Akzenta-Gednaken ist, wo ja dem
Kunden keine Mehrkosten entstehen. (im übrigen nennt er Akzenta nicht namentlich ... aber es
liegt auf der Hand, daß es sich um diese handelt).
Eure Meinung hierzu würde mich auch interessieren.
Beste Grüße,
Alexander |
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P.Wilhelm * Consulter *
Anmeldungsdatum: 23.08.2003 Beiträge: 2277 Wohnort: 58730 Fröndenberg
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Verfasst am: 25.Feb 2004 21:24 Titel: RE: Weiterführende Überlegungen zur Akzenta... |
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Hallo Alexander,
Ihre Überlegungen zur Thematik lesen sich höchst interessant!
Insbesondere...
| Zitat: |
| Durch diese Regulierungen erscheint es mir realistisch, dass das Schneballsystem nicht laufend exponentiell wachsen muß um zu bestehen, wie dies bei klassischen Systemen der Fall ist. |
dieses würde ja möglicherweise bedeuten, daß jemand den Stein des Waisen gefunden hat...
Durch die Umsatzdeckelung und die Befristung der Teilnahme am System scheint ja tatsächlich ein wesentlicher Punkt dieser allgemein krankenden Systeme genommen worden zu sein.
Anhand eines mathematischen Rechenmodells wäre zu überprüfen, ob ein System unter diesen Randbedingung (eben ohne dieses permanente und progressive Wachstum!) mehr als die kritische Zeit überstehen kann...
Und das würde bedeuten... Wage ich garnicht drüber nachzudenken...
Ich habe in einem anderen Thread am heutigen Tage gerade darüber etwas gelesen, bin aber ehrlich gesagt zu faul, jetzt wieder danach zu suchen. Wenn ich recht erinnere, hat User Bedey das eingestellt. Vielleicht kann er ja den Link nochmals hier beisteuern...
Freundliche Grüße |
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