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jbg Pathfinder
Anmeldungsdatum: 23.04.2003 Beiträge: 430 Wohnort: Wuppertal
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Verfasst am: 14.Jun 2007 23:39 Titel: Aus einer Mail von heute abend ... |
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Zitat (nicht von mir):
"... wird über 50% des Kapitals in das Thema erneuerbare Energien (Blockheizkraftwerke) investieren und zwar vorrangig in Deutschland, denn dort haben wir neben einigen anderen europäischen Staaten die größtmögliche gesetzliche Sicherheit für unser Kapital.
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Zu unseren indirekten Partnern werden hier die großen Globalplayer der Energiewirtschaft gehören. Diese garantieren uns über gesetzlich geregelte langfristige Verträge (20 Jahre) unsere Einnahmen.
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So wird neues Kapital ... in unsere anderen Projekte ... fließen, was ... im Umkehrschluss zur Folge hat, dass wir renditetechnisch nach mehreren Seiten abgesichert sein werden.
...
Einem ausgewählten Kreis von Kunden mit Kapitalnachweis (Minimum 250.000,00€) können wir die Möglichkeit bieten, sich direkt an einem Börsengang etwa Mitte 2008 zu beteiligen. Die Eintrittskarte hierfür ist der Erwerb von max. 7,5% Anteilen (Wert: 4.5 Mio. €) an unserer Beteiligungsholding ..."
Hinweis (von mir): Trotz sorgfältiger Vorbereitung und Recherche enthalten wirtschaftliche Engagements im Private-Equity-Bereich immer die Option des Totalverlustes des investierten Kapitals. Entsprechende Investitionen müssen sorgfältig und in Ruhe geprüft werden, bevor man sie eingeht. Ich lege Wert darauf, daß das jedem eindeutig klar ist, der sich mit solchen Gedanken trägt.
Jürgen Böhme |
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Roderich Hopp * Ehrenmitglied *

Anmeldungsdatum: 17.05.2004 Beiträge: 947 Wohnort: Dorum-Mulsum
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Verfasst am: 15.Jun 2007 15:01 Titel: aus einer Mail.. |
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Werter @ Böhme
Was um Gottes Willen veranlasst Sie, zu dem von Ihnen eingestellten Mailing über Investitionen in erneuerbare Energien, hier BHKW, ihre derartige Meinung bzw. Hinweis über die Möglichkeit bestehender Totalverluste im Private Equity abzugeben?
Steckt da eine gewisse Absicht dahinter, ist es Frust ?
Oder schließen Sie gar über ihr misslungenes Private Equity und Ihr Engagement bei der Pleite gegangenen Suntherm Projekt ( Pawlowski, UNNA ) fälschlicherweise daraus, dass dies ihn dem von Ihnen aufgeführten Geschäftsfeld (BHKW) auch immer der Fall sein kann?
Wenn ja, dann werden Sie in absehbarer Zeit im ersten Schritt dahingehend eine Unterlassungsaufforderung erhalten.
Sie sollten derartige unqualifizierte Äußerungen gerade im Zusammenhang mit dem Inhalt der Ihnen von wem auch immer zugeschickten Mail unterlassen, denn ich kann Ihnen blitzschnell und faktisch beweisen, dass ihre Bausch- und – Bogen Aussage dahingehend schlicht weg falsch, und was noch schlimmer, geschäftsschädigend ist.
Anstatt hier solchen hahnebüchenen Unsinn zu verzapfen sollten Sie mal lieber der Aufforderung vieler User aus dem Forum im Haustechnikdialog nachkommen und dort Ihr Statement abgeben.
Nach der Pleite bzw. der Insolvenz der Firma aus Unna, die Sie dort so vehement vertreten und verteidigt haben hört und liest man dort nichts mehr von Ihnen.
Ich hatte Sie ja vor einigen Monaten hier bei Gomopa gewarnt und nun ist das schneller eingetreten was ich damals ankündigte.
Mehr will ich dazu nicht mehr sagen.
Ich schreibe hier auch für meine Geschäftspartner, die zusammen mit namhaften deutschen finanzstarken Unternehmen Projekte durchsetzen die Investoren und Anlegern ein Höchstmaß an Sicherheit für das eingesetzte Kapital bieten, ja sogar mit Kapitalabsicherungsgarantie!
Und zwar mit neuartigen und innovativen Geschäftsfeldern und Renditen von denen Sie und diejenigen die ähnliche Pauschalurteile wie Sie vertreten, noch nicht mal zu träumen wagen.
Wir werden unser Scherflein mit beitragen, Deutschland wieder zu einem attraktiven Wirtschaftsstandort zu machen und den technischen Vorsprung zu verstärken.
Wir schaffen zukünftige Dauerarbeitsplätze, wo auch „ ältere „ Menschen problemlos tätig sein können. Soziale Sicherheit erreichen wir nur durch das Beschreiten neuer Wege und nicht durch pauschale ( Vor - ) Verurteilungen von dem, was angeblich unmöglich ist.
Unmögliches mit höchstmöglicher Sicherheit wahr machen lautet die Devise.
Wir überreden nicht, wir überzeugen und der bisherige Erfolg gibt uns Recht.
Jeder entscheidet ganz allein für sich, ob er- und wann er etwas zu tun beabsichtigt.
In diesem Fall eine sichere Investition zu tätigen die von Gesetzgeber sogar unterstützt bzw. per Gesetz
„ garantiert „ wird.
Und damit kann bewiesen werden, dass es im Private Equtiy eben nicht immer zu Totalverlusten kommen muss wie Sie fälschlicherweise annehmen sondern diese sogar ein Höchstmaß an Sicherheit bieten können.
Mit freundlichen Grüßen
Roderich Hopp |
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jbg Pathfinder
Anmeldungsdatum: 23.04.2003 Beiträge: 430 Wohnort: Wuppertal
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Verfasst am: 15.Jun 2007 17:48 Titel: |
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Sehr geehrter Herr Hopp,
ich bitte um Entschuldigung, wenn mein Beitrag so negativ bei Ihnen angekommen ist.
Zur Klarstellung:
Aus meiner Sicht ist Private Equity eine der spannendsten Sachen, die mir jemals über den Weg gelaufen ist. Bitte mißverstehen Sie meine hervorgehobene Aussage nicht als Kritik an dieser Investmentform, sondern als notwendigen Schutz für mich, damit mir niemand im Nachhinein unterstellen kann, ich hätte irgendwelche Illusionen geweckt, ohne einem Gesprächspartner ein gewisses notwendiges Maß an unternehmerischer Eigenverantwortung deutlich zu machen.
Manche Leute hätten sicherlich gerne folgendes: Möglichst schnell mit möglichst wenig Aufwand möglichst viel Geld kassieren, dann alles möglichst gut verstecken, damit möglichst wenig Abzüge entstehen. Und wenn etwas schiefgeht, dann benötigen sie jemanden, den sie möglichst komplett komplett für möglichst alles haftbar machen können, damit sie möglichst unbeschadet aus einer Situation herauskommen, die sie aus eigenem Interesse selbst angestoßen haben.
Private Equity ist für mich vergleichbar mit einer Autobahn. Nirgendwo anders im Straßenverkehr passieren so schlimme Unfälle wie dort, wo mit hoher Geschwindigkeit gefahren wird. Wenn allerdings alle ein wenig aufpassen, kann es wunderbar klappen. Ich denke, da stimmen Sie mir sicherlich zu. In diesem Zusammenhang habe ich übrigens ein paar Dinge erlebt, die halt geschehen, wenn Leute nicht aufpassen bzw. im laufenden Betrieb das Pferd schlachten, auf dem sie gerade durch die Prärie reiten. Manchmal kann man da echt nur mit dem Kopf schütteln.
Sicherlich habe ich mich für die Firma Suntherm eingesetzt, weil mir das Konzept eigentlich schlüssig erschien. Außerdem muß man sich zeigen, weil einen ja sonst niemand sieht. Allerdings stehe ich jetzt nicht wie anscheinend manche andere Vertriebsleute vor dem Problem, daß Kunden Schadensersatzforderungen an mich richten. Ich bin nämlich ausgebildeter Techniker mit zwanzigjähriger Berufserfahrung und gehe entsprechend sorgfältig an die Umsetzung technischer Projekte heran, wenn sich denn ein Interessent gemeinsam mit mir tatsächlich Gedanken über eine Realisierung macht. Man darf einfach nicht nur die vordergründigen Dollars sehen. Wenn es tatsächlich bei mir zu einem Vertragsabschluß gekommen wäre, wäre ich aufgrund der Forumsdiskussion z.B. über Undichtigkeiten oder Liefermodalitäten darauf vorbereitet gewesen, worauf ich beispielsweise hätte achten müssen, damit der Kunde auch wirklich das bekommt, was er bestellt hat. Eine Firma, zu der eine geschäftliche Zusammenarbeit besteht, werde ich niemals öffentlich in Frage stellen, das empfände ich als schlechten Stil. Im Hintergrund mache ich allerdings sehr wohl meine Hausaufgaben, nur keine Sorge.
Wie sie schon sagen: „Jeder entscheidet ganz allein für sich, ob er- und wann er etwas zu tun beabsichtigt.“ Auch wenn jeder gerne die tollen Erträge hätte, erfordert Private Equity unter anderem die bewußte und besonnene Mitarbeit desjenigen, der gerne einen Ertrag erwirtschaften möchte. Beispielsweise schrillen bei mir alle Alarmglocken, wenn irgendjemand heutzutage Internetbanking betreiben will und dann mit Windows 98 arbeitet, keine Firewall und auch keine oder nur schlecht gepflegte Antivirus-Software auf seinem Rechner hat, weil ihm dieser organisatorische Kram einfach zu teuer und zu lästig ist. Wenn ich so jemandem dann etwas vorschlage, was mit Internetbanking zu tun hat, nur damit ich Geld verdiene, handle ich aus meiner Sicht verantwortungslos. Nicht nur dem anderen, sondern auch mir selbst gegenüber, denn zukünftige Probleme sind damit zwangsläufig vorprogrammiert. Wenn später mal aufgrund dieser Arbeitsbedingungen etwas schief läuft, wird man mir wieder vorhalten, warum ich damals nicht gewarnt habe.
Ich wollte also mit meinem ersten Beitrag Private Equity auf gar keinen Fall in Frage stellen, ganz im Gegenteil. Ich wollte es bloß nicht wie Werbung aussehen lassen. Ist mir anscheinend auch sehr wirkungsvoll gelungen.
Was würden Sie denn davon halten, wenn wir mal unverbindlich und in Ruhe prüfen, ob sich Ihr Projekt und das Projekt, das ich im Kopf habe, möglicherweise sogar sinnvoll ergänzen? Jemanden wie Sie, mit dem man erst mal kontrovers diskutieren muß, stufe ich durchaus als kompetenter ein als jemanden, der erst mal vorsichtshalber begeistert ist, um nicht als Spielverderber dazustehen, und der dann hinterher entdeckt, was er denn leider alles übersehen hat.
Jürgen Böhme |
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