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A. Henneberg ** Consulter **
Anmeldungsdatum: 28.08.2002 Beiträge: 4936 Wohnort: Osten
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Verfasst am: 1.Okt 2005 7:08 Titel: Bayou-Hedgefondsbetrüger bekennen sich schuldig |
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Die beiden Firmengründer und Top-Manager der US-Hedgefondsgesellschaft Bayou - Samuel Israel III und Daniel Marino - haben sich US-Medienberichten zufolge der ihnen vorgeworften Betrugsdelikte schuldig bekannt.
Konkret wurde zugegeben, dass die Mitte der 90er Jahre gegründete Gesellschaft zwischen 1998 und 2005 Anleger mit Hilfe überhöhter Performanceangabe bzw. verschwiegener Verluste zu Investitionen verleitet habe, unter anderem wurde für diesen Zweck sogar eine eigene Buchprüfungsfirme namens Richmond-Fairfield Associates gegründet, die die Falschangaben der Hedgefondsanbieter testierte, um den Anschein von Solidität zu erzeugen. Insgesamt wird die Schadenshöhe mit 300 bis 450 Millionen US-Dollar beziffert.
Quelle: FONDS professionell
http://www.fondsprofessionell.at/redsys/newsText.php?sid=61620&nlc=AT |
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Doktor Kniebeuge Newbie
Anmeldungsdatum: 19.08.2005 Beiträge: 33
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Verfasst am: 7.Okt 2005 20:32 Titel: |
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so viel zum thema US-GAAP (das wir ja alle aufgebrumbt bekommen) und wirtschaftsprüfung in den USA !
Schlimm das so etwas bei einer KAG funktioniert...geht das in Europa auch so einfach_? muss wohl einfach ein WP gekauft werden. aber das so etwas mehrere jahre nicht auffällt?? |
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Balduin Specialist
Anmeldungsdatum: 28.02.2003 Beiträge: 216 Wohnort: sachsen
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Verfasst am: 25.Aug 2008 10:50 Titel: |
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| Zitat: |
Justizbeamte liquidieren Hedge-Fonds
Nicht vor allzu langer Zeit waren die Mitarbeiter des US Marshals Service mit weniger spektakulären Aufgaben betraut. Die Ende des 18. Jahrhunderts vom damaligen Präsidenten George Washington ins Leben gerufene Vollstreckungsbehörde sorgt unter anderen für die Sicherheit in Gerichtsgebäuden und betreibt das Zeugenschutzprogramm. Eine Gesetzesänderung im Jahr 1984 brachte den Marshals jedoch ein neues Betätigungsfeld: die Befugnis zur Veräußerung beschlagnahmter Güter. Seit kurzen gehören hierzu auch Hedge-Fonds-Vermögen, deren Verkaufserlöse geprellten Anlegern zu gute kommen.
Nun ist die Auflösung von komplexen Wertpapierportfolios nicht gerade mit der Versteigerung eines Gemäldes oder einer Luxus-Karaosse vergleichbar. Dennoch, im Falle des dubiosen Hedge-Fonds Bayou Group haben die Justizbeamten ihre Sache allerdings recht ordentlich gemacht. 115 Millionen US-Dollar wurden aus der Konkursmasse gerettet und an die Anleger zurückgezahlt.
Von Mitleid für die ums Licht geführten Investoren ist jedoch keine Spur. „Kaum zu glauben, wie dumm diese Leute investiert haben“, sagt Marshal Leonhard Briksman. „Sie haben in den späten neunziger Jahren Geld verloren, während alle anderen fast im Vorbeigehen Gewinne erzielt haben.“
Hinter dem Möchtegern-Manager, der es fertig brachte, während der Jahrhunderthausse Millionen von Anlagegeldern zu vernichten, war der Marshal Service schon seit einiger Zeit her. Die Jagt begann als der Betrüger einen Selbstmord vortäuschte, um einer 20-jährigen Haftstrafe zu entgehen.
Von: Felix Hannemann - aus : das Investment |
Ja, die Marshals und die Kopfgeldjäger in den Staaten, die sind schon recht bissig. |
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