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GM&P Info .

Anmeldungsdatum: 18.01.2006 Beiträge: 2947
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Verfasst am: 7.Mai 2007 19:47 Titel: Bei Anruf Abzocke - Telefon-Drücker |
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Frontal21 am 8. Mai 2007 >> 21.00 Uhr
Telefonieren im Akkord
Ungefähr 200.000 Mal klingelt es in deutschen Haushalten unerbeten, und das jeden Tag. Am anderen Ende der Leitung sitzen so genannte Call Center-Agenten, die - schlecht bezahlt und unter hohem Druck - eine gewisse Anzahl von erfolgreichen Telefonaten pro Stunde erzielen müssen: Telefonieren im Akkord. In diesen Center steht dann eine Tafel mit Strichliste, die die persönliche Erfolgsbilanz eines jeden Agenten für alle sichtbar macht.
Wer sich freut, wenn eine unbekannte Stimme am Telefon verkündet: "Hallo, Sie haben gewonnen!", freut sich zu früh. Denn hinter vermeintlichen Glücksbotschaften versteckt sich meist der dreiste Versuch, die Angerufenen über ihre Bankdaten auszuhorchen. |
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Maxim Newbie
Anmeldungsdatum: 28.02.2005 Beiträge: 40
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Verfasst am: 11.Mai 2007 11:18 Titel: Re: Bei Anruf Abzocke - Telefon-Drücker |
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| Ach wie ich die armen Call-Center Mitarbeiter bedauere. Gerade hat wieder so ein Typ von Tele2 angerufen: Da hilft nur ein lautes: "Leck mich"! Es gibt kein Tag mehr an dem irgendwelche Heinis nerven. Es reicht langsam! |
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martin80 Specialist
Anmeldungsdatum: 07.02.2006 Beiträge: 50 Wohnort: Berlin
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Verfasst am: 11.Mai 2007 11:53 Titel: |
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Ja, aber wie im Beitrag zu sehen ist, werden diese Mitarbeiter ausgebeutet.
Meine Erfahrung nach sind dies zumeist Menschen, die krampfhaft versuchen Arbeit zu finden bzw. zumeist auch Studenten die sich etwas dazu verdienen wollen. Viele nehmen eine solche Stelle aus der Not heraus an, oder denken sie vielleicht Call Center Agent ist der Traumjob von jemandem. Kann ich mir beim besten willen nicht vostellen.
Ich für meinen Teil bleibe freundlich und breche das Gespräch schnellstmöglich ab. |
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Brendle Insider
Anmeldungsdatum: 27.11.2002 Beiträge: 576
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Verfasst am: 11.Mai 2007 13:28 Titel: |
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Hallo,
die Anrufer selbst sind arme Schweine. Deswegen bin ich da auch nicht ausfallend.
Nein, ich sage einfach: "ich kaufe nichts" "ich habe kein Interesse" o.ä. und hänge ein.
Das frustriert zwar den Anrufer auch, doch bringt ihm das auch Vorteile: er kann schneller den nächsten anrufen. Zwischendurch findet er einen Kunden.
Telefonmarketing ist in D zumindest bei Privatpersonen verboten. Deswegen befinden sich die Firmen auch im Ausland. So z.B. in Frankreich gleich hinter der Grenze oder in Mallorca. In Spanien und in Frankreich ist diese Art der Werbung erlaubt.
Eine strafbare Handlung begehen also die Firmen nicht.
Was anderes wäre es, wenn der Auftraggeber dafür gerade stehen müsste. Doch der ist z.Zt. noch fein raus.
Hier haben unsere Politiker noch Handlungsbedarf.
Brendle |
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poldibaer Insider
Anmeldungsdatum: 12.05.2005 Beiträge: 856 Wohnort: irgendwo in Franken
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Verfasst am: 11.Mai 2007 13:44 Titel: |
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Relativ einfache Methode - schnell auflegen.
Macht man das ein paarmal, dann gilt die Tel.-Nr. als uninteressant und wird nicht weiterverkauft. Callcenter verkaufen ihre Adressen an andere Callcenter - für gute Adressen gibt es 3,oo Euro.
Gruß
der poldibaer |
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katerundmaus Insider
Anmeldungsdatum: 05.04.2006 Beiträge: 755 Wohnort: Osten
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Verfasst am: 11.Mai 2007 14:10 Titel: |
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Schublade auf: Call-Center sind schlecht, nehmen die Mitarbeiter nur aus und belästigen.... Schublade zu
klar, es gibt viele Schubladen, da stimmt das auch
aber es fragt auch niemand, warum
und schon gar nicht die Auftraggeber, die für harte Arbeit nix zahlen wollen und gleich brüllen, wenn sich der Erfolg nicht umgehend einstellt
also, es gibt auch noch andere Schubladen, will sagen Call-Center, wo es anders zugeht, die sich weigern, Aufträge anzunehmen, wenn dabei Privatpersonen "kalt" angerufen werden sollen - die sich weigern, Aufträge anzunehmen, wenn das Produkt nicht stimmt.....
Gruß
katerundmaus |
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oma anni Newbie
Anmeldungsdatum: 09.01.2006 Beiträge: 4 Wohnort: saarland
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Verfasst am: 11.Mai 2007 15:08 Titel: Abzocke am Telefon |
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Hallo,
möchte mich zu diesem Thema auch mal äussern.
Ich habe einige Jahre als Call Center Agent gearbeitet.
Inbound und Outbound bei einem großen Glasfaser-Anbieter au s diesem wurde dann energis Deutschland diese haben sich dann mit Ision vereint.
Und dann hat der Kartenfalter alles kaputt gemacht. Diese Arbeit hatte Spass gemacht.
Aber dann bin ins Service-Center einer großen Deutschen Bank (kostenlose Kontoführung).
Das war Streß pur, nach drei Jahren hat dann mein Körper nicht mehr mit gespielt.
Ich wurde durch den Zeitdruck, Leistungsdruck, Arbeitspensum krank.
Das Bankgeheimnis wahren, am Telefon erkennen ist das nun der Kontoinhaber oder nicht. Ein Fehler und man ist weg.
Ein Gespräch darf höchstens 3 Minuten dauern.....abfragen der Kontodaten, Daten ändern, ÜW ausfüllen, Dauerauftrag ändern, Mail an Kollegen. Geschäftsstelle anwählen, Sachverhalt erklären.
Am Ende des Monats wird man zum Teamleiter zitiert......warum nur 90 Anrufe, warum hat das Gespräch 5 Minuten gedauert. Du liegst unterm Schnitt das muss besser werden. Dann immer die Angst, dass man abgehört wird.
Oder wenn während der Schicht der Personalleiter an deinen Arbeitsplatz kommt und dir hilft dein Zeug zu packen. Und 100 Leute schauen zu und wissen den hat es erwicht.
Ist ne harte Sache, also bitte nicht gleich LECK MICH.......
Habt etwas verständnis für diese armen Schweine, denn jeder will irgendwie Geld verdienen.
Gruss Oma Anni |
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Brendle Insider
Anmeldungsdatum: 27.11.2002 Beiträge: 576
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Verfasst am: 11.Mai 2007 15:30 Titel: |
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Hallo katerundmaus und oma anni,
klar gibt es seriöse Callcenter!
Nur ist es da wie mit den Versicherungsvertretern und den Maklern: einige sind kriminell und ziehen damit das Image der anderen in den Dreck.
Darum: nicht schimpfen, nicht beleidigen, einfach nein danke und fertig.
Man erkennt schon am erstem Satz, was gespielt wird: "Guten Tag, spreche ich mit Herrn.... schön, dass ich Sie antreffe..."
Das ist die Einführung, die man seit 30 Jahren lehrt und die heute so falsch ist wie nur grad was.
Man merkt sofort: hier wird vom Blatt abgelesen.
Grüße
Brendle |
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Mariechen Specialist
Anmeldungsdatum: 28.10.2004 Beiträge: 58 Wohnort: FFHland
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Verfasst am: 11.Mai 2007 17:43 Titel: Bei Anruf: Abzocke |
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Poldibaer schreibt:
"... für gute Adressen gibt es 3,00 Euro..."
Gut dass ich das jetzt weiß. Ich werde versuchen, das beim nächsten Mal aus dem Anrufer herauszuquetschen, nur um es bestätigt zu bekommen. Aber vielleicht weiß er/sie es ja auch gar nicht.
Zumindest habe ich heraus bekommen, dass ein "fast schon" gewonnenes Auto erst nach Abschluss einer XX-Loterie-Anteils "eventuell" gewonnen werden kann. Gewinn ohne auf das Angebot des Anrufers einzugehen? Fehlanzeige. Keine Chance.
Das hat mir jetzt auf bohrende Nachfrage so eine Anruferin bestätigt.
Alles klar??? |
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poldibaer Insider
Anmeldungsdatum: 12.05.2005 Beiträge: 856 Wohnort: irgendwo in Franken
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Verfasst am: 12.Mai 2007 6:29 Titel: |
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Hallo Mariechen,
klick halt mal den ZDF-Link im GM&P Info Beitrag an,
da erfährst du was eine 3,00 Euro Adresse ist.
der poldibaer |
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katerundmaus Insider
Anmeldungsdatum: 05.04.2006 Beiträge: 755 Wohnort: Osten
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Verfasst am: 12.Mai 2007 10:46 Titel: |
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wurde hier ja auch schon unter Geschäftsverbindungen nachgefragt, d.h. es gab Nachfragen bzw. Angebote zum Adressenkauf. Das finde ich äußerst schlimm.
Aber: wenn Sie bei einer Umfrage oder einem Gewinnspiel mitmachen, kommt irgenwann auch so ein Anruf. Sie kennen doch sicherlich die noblen Karossen in den Bahnhöfen, wo Sie eine ausgefüllte Karte in den Schlitz des geöffneten Fensters werfen (auch auf Verbrauchermessen findet sich so ezwas. Sie nehmen also an einem Gewinnspiel teil, weil Sie doch so gerne auch so ein Auto gewinnen wollen. Und damit Sie auch mitmachen, werden die Karten immer wieder aus dem Wagen herausgeholt, damit es nicht so aussieht, als wenn da viele mitmachen. Letztendlich kommt der Anruf, damit Sie eine Versicherung abschliessen oder Zeitschriften abonnieren etc. Ob überhaupt jemand das Auto gewinnt, erfahren Sie nie (und wenn, wie wollen Sie das denn überprüfen.
Tja und damit werden dann Call-Center beauftragt. Ein Call-Center, das solche Aufgaben übernimmt, ist arm dran.
Wenn ein internes Call-Center, wie hier geschildert bei einer Bank, eingerichtet wird, ist dagegen zunächst nichts gegen einzuwenden. Wenn dann aber, und das ist meist der Fall, auch noch Druck ausgeübt wird, ist das schrecklich. Da werden die Call-Center-Agenten wie Vieh behandelt. Das ist moderne Sklavenarbeit. Da wird nur Druck gemacht, nicht aufgebaut. Und Call-Center-Agenten dürfen sie sich nennen, die Ausbildung dazu bekommen sie nicht.
Trotzdem: wenn bei Ihnen ein Call-Center anruft und zu Ihnen sagt, "wir würden gerne für Sie arbeiten, Ihr Produkt anbieten bzw. Termine für Ihren Auéndienst durchführen. Wir bekommen dafür eine Provision, dann schlagen Sie zu." Schließlich kostet es ja erstmal nichts und wenn die Termine gut sind bzw. das Unternehmen Ihr Produkt verkauft, haben Sie nichts investiert. Von wegen Adressen bezahlen, das ist viel zu teuer. Ein Call-Center, das etwas auf sich hält, wird immer eine Testphase durchführen. Natürlich kann auch ein gutes Call-Center auf Provisionsbasis arbeiten, aber nicht nur. Es ist immer eine Einzelfall-Entscheidung.
Nehmen wir doch einmal ein Beispiel: die Firma Bofrost (kennen Sie sicherlich alle) beauftragt Call-Center, Privatleute anzurufen, um denen dann die Katalogzusendung schmackhaft zu machen. Die Call-Center-Agenten müssen in der Stunde soundsoviel Adressen positiv bearbeiten. D.h., es müssen Personen am Telefon gefunden werden, die sich den Katalog zusenden lassen. Die Arbeitsatmosphäre in diesem Call-Center ist folgende: Kleine Zimmer, Telefonbuch, Telefon. Die Bezahlung der Call-Center-Agenten ist miserabel und wenn sie das vorgegebene Soll nicht erreichen, sind sie schnell weg vom Fenster. An wem aber liegt das: am Auftraggeber, am Call-Center selbst?
Letztendlich: in wievielen Unternehmen werden die Mitarbeiter/innen gut behandelt, ob nun Call-Center oder andere Firmen. In wievielen Unternehmen herrscht Druck und nochmals Druck. In wievielen Unternehmen haben die Menschen Angst um ihren Arbeitsplatz? Egal ob in der Produktion, im Verkauf, in der Buchhaltung usw. ???
Gruß
katerundmaus |
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Brendle Insider
Anmeldungsdatum: 27.11.2002 Beiträge: 576
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Verfasst am: 12.Mai 2007 12:19 Titel: |
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Hallo katerundmaus,
leider führt dieser Druck zu miserablen Terminen.
Ich habe da sehr schlechte Erfahrungen gemacht. So schlechte, dass ich keine Callcenteradressen mehr nehme.
z.B. zahlte ich für einen Termin beim Kunden 120 DM (also schon ein paar Jahre zurück). Ich kam beim Kunden an und wurde nach ein paar Sätzen informiert: "Ach wissen Sie, eigentlich wollte ich diesen Termin gar nicht. Aber der Mann am Telefon meinte: lassen Sie ihn (also mich) doch einfach mal kommen. Sie können ihn ja wieder wegschicken!" Der Kunde hatte gar keinen bedarf an meinem Produkt! Ein anderer sandte mir "Interessentenadressen" (Leads) die er nachweislich aus dem Telefonbuch abgeschrieben hatte. Dafür wollte er 80 € haben. Zum Glück merkte ich das sehr schnell und zahlte nicht. Da drohte er mir mit Klage! Meine Antwort war: Noch eine Mahnung und ich Zeige Sie an wegen Betrug!" Da war plötzlich Ruhe!
Nein, ich beauftrage keine Leadsfirmen (Callcenter) mehr.
Brendle |
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poldibaer Insider
Anmeldungsdatum: 12.05.2005 Beiträge: 856 Wohnort: irgendwo in Franken
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Verfasst am: 12.Mai 2007 16:21 Titel: |
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@ katerund maus
| Zitat: |
| Und Call-Center-Agenten dürfen sie sich nennen, die Ausbildung dazu bekommen sie nicht. |
Seit einem Jahr gibt es den Ausbildungsberuf für Call-Center-Agenten,
in Forchheim findet z.B. der Blockunterricht für den bayerischen Raum statt.
Doch selbst mit Qualifizierung sind sie dann vom Verdienst her ganz
arm dran. In Oberfranken liegen die Löhne derzeit zwischen 5 und 8 Euro
und auch mit Ausbildung und Abschluß wird es kaum mehr werden.
Dass es überhaupt eine Ausbildung gibt ins auf Initiative einer oberfränkischen Firma erfolgt -
das Unternehmen BI-LOG.
der poldibaer |
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Mr_Durchschnitt Pathfinder
Anmeldungsdatum: 01.10.2004 Beiträge: 309
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Verfasst am: 13.Mai 2007 6:19 Titel: |
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Call Center Agents sind arm dran, viele brauchen den Job - deswegen bin auch ich nie unfreundlich zu den Anrufern.
Ich beende das Gespräch zügig mit einem "vielen Dank interessiert mich nicht"
Man muss nicht irgend welche Kraftausdrücke ins Telefon brüllen. |
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dls-24 Insider

Anmeldungsdatum: 27.02.2006 Beiträge: 566 Wohnort: Österr. /DAN u. LG/Niedersachsen
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Verfasst am: 13.Mai 2007 11:47 Titel: |
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| Brendle hat folgendes geschrieben:: |
Hallo katerundmaus,
leider führt dieser Druck zu miserablen Terminen.
Ich habe da sehr schlechte Erfahrungen gemacht. So schlechte, dass ich keine Callcenteradressen mehr nehme.
Nein, ich beauftrage keine Leadsfirmen (Callcenter) mehr.
Brendle |
Ja, ja, die guten Zeiten sind leider vorbei!
von 99 - 01 wurde ich von einen Callcenter terminiert(von meinem Auftraggeber direkt bezahlt) obendrein kriegte mein Agent von mir noch extra Provision bei erfolreichen Vertrags- Abschluss, 15 Termine pro Woche und 8-11 Abschlüsse. Dies Termine waren Top.
Bis dann 01 das Callcenter durch Insolvenz einer anderen Firma auch deren selbes Schicksal ereilte.
Dannach fand ich nie mehr einen gleichwertigen Ersatz. Die Agenten der Fa. angesprochen, wollten dann ohne "tritt in den Hintern" auch nicht so recht.
Schade! _________________ Achtung:KEINE GEWÄHR, dieser Beitrag GIBT NUR MEINE PERSÖNLICHE MEINUNG WIEDER UND DARF NICHT ALS RECHTSBERATUNG MISSVERSTANDEN WERDEN.
ggf. konsultieren sie einen Rechtsanwalt.
Keine Dienstleistung ist kostenlos- Die Erstberatung ist grundsätzlich kostenfrei
freundlichst - Johann Zöchling - DLS-24
www.dls-24.de -- dls-24@freenet.de
Ich helfe ihnen individuell – schnell – kompetent – und preiswert |
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poldibaer Insider
Anmeldungsdatum: 12.05.2005 Beiträge: 856 Wohnort: irgendwo in Franken
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Verfasst am: 13.Mai 2007 12:53 Titel: |
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Und die Gründe für den Qualitätsverlust der Callcenter?
Immer mehr Callcenter drängten auf den Markt, dann angeblich durch Wettbewerbsdruck brauchte man billigere Kräfte.
Dies alles zur Lasten der Qualität. Mir ist ein Callcenter bekannt, das schult regelmäßig produktbezogen sehr ausführlich, bietet gute Qualität und zahlt so gar 10,00 Euro.
Ist zwar auch nicht die Welt aber gegenüber 5 - 7 Euro schon ein Fortschritt.
der poldibaer |
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katerundmaus Insider
Anmeldungsdatum: 05.04.2006 Beiträge: 755 Wohnort: Osten
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Verfasst am: 13.Mai 2007 16:57 Titel: |
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a) der Ausbildungsberuf nennt sich Kaufmann im Dialog- und Direktmarketing. Diesen gibt es auch in anderen Bundesländern.
b) nah also: die armen Call-Center-Agenten. Ich gebe allen recht, die angeben, dass es viele Call-Center gibt, die meisten stehen in schäbigen Räumen und haben den Namen nicht verdient. Aber: suchen Sie auch mal gute Mitarbeiter/innen für Call-Center. Das ist mehr als eine Qual. Denn das hängt auch mit Arbeit zusammen, die zugegeben nicht einfach ist. Wenn ich schon bei den Anzeigen lese: "Telefonieren Sie gerne? Dann kommen Sie zu uns.....". Aber mit dem gerne telefonieren wollen ist das nicht getan.
Auf der anderen Seite haben natürlich auch viele die Nase voll, wieder einen solchen Job anzufangen. Schlechte Atmosphäre, schlechte Bezahlung, ständiger Druck.
c) und sicher: wenn das Personal nicht geschult wird, dann wird das nix. Und alleine Schulungen reichen auch nicht aus. Tägliches Coaching ist hier angesagt. Das ist sehr zeitintensiv und deshalb machen das die meisten Call-Center-Betreiber auch nicht. Ist schlimm, das stimmt.
d) leider gilt auch hier: viele Call-Center zocken ab. Da werden Terminvereinbarungen gemacht, wo man sich nur so wundert, wie es denn so viele Termine so schnell geben kann. Das liegt aber nicht nur an der vereinbarten Zahlung, das liegt auch am Kunden. Denn der erwartet natürlich all die vielen tollen Termine. Da muss es erstmal richtig brummen. Letztendlich sitzen da ja Profis, die werden dafür bezahlt. Ja, ja, das stimmt schon. Sollte so sein. Nun, bei den oben genannten Preisen kann man ja auch (fast) schwach werden. Aber im Ernst: ein Call-Center, das was auf sich hält, wird echte Termine machen. Sonst ist es schnell weg vom Fenster.
Stellen Sie sich vor: die Mitarbeiter/innen in einem Call-Center dürfen mit der Geschäftsleitung mit entscheiden, welcher Auftrag angenommen wird. Sie erhalten ausführliche Schulungen, auch über das Hintergrundwissen des Verkaufens, der betriebswirtschaftlichen Seite und über das Marketing/die Werbung an sich. Sie bekommen ein Festgehalt + Provision, die sich immer daran misst, welche Aufträge bearbeitet werden. Das bedeutet: jede/r hat die Möglichkeit, auch zu wählen, den schwierigen Auftrag oder den leichteren (einfach ist keiner) und bekommt dann auch eine entsprechende Höhe. Jeden Tag erfolgt eine Besprechung. Die Mitarbeiter/innen können sich auch selbst aufnehmen, für eigene Übungen, sie erfahren, dass nicht das "nein" eines Interessenten wichtig ist sondern wie das "ja" zustande gekommen ist. Sie wissen, dass sie nicht überwacht werden, sie wissen aber, dass sie auch ein beiderseits vereinbartes Soll zu erreichen haben.
Das Grundgehalt liegt zwischen 6 und 8 Euro und die Provision kommt dazu: so in etwa 50 % vom Gewinn des Call-Centers, nach Abzug aller Kosten, die auch noch offen gelegt werden. Würden sie für so ein Call-Center arbeiten wollen?
Viele Grüsse
katerundmaus |
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tifinaa * Consulter *
Anmeldungsdatum: 19.11.2003 Beiträge: 1177
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Verfasst am: 13.Mai 2007 17:13 Titel: |
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| Zitat: |
| Würden sie für so ein Call-Center arbeiten wollen? |
Nein, so schön Ihre Werbung auch ist.
t. |
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katerundmaus Insider
Anmeldungsdatum: 05.04.2006 Beiträge: 755 Wohnort: Osten
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Verfasst am: 14.Mai 2007 9:28 Titel: |
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tifinaa
)
nö, das ist keine Werbung; so plump bin ich nun wirklich nicht.
Gruß
katerundmaus |
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ratiomama Insider
Anmeldungsdatum: 31.10.2005 Beiträge: 600 Wohnort: 59457 Werl
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Verfasst am: 14.Mai 2007 10:22 Titel: Die andere Seite der Medaille ! |
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Hallo Forengemeinde,
die Inhalte der vorangegangenen Beiträge kann ich bestätigen.
Jedoch hat eine Medaille meist zwei Seiten.
In der Zeit von 1989 bis 1997 habe ich 2 Inhouse Call Center aufgebaut und geleitet, sowie ein freies Call Center.
Dort hab ich den Betrug von der anderen Seite erlebt. Es gab da beispielsweise Kunden, die nur solche Termine bezahlen wollten wo ein Abschluss erzielt wurde. Die restlichen Termine haben die Damen und Herren als Stornos gemeldet, die natürlich nicht in Rechnung gestellt wurden.
Nachdem wir der Sache nachgegangen waren (die irre Stornoquote, normal sind so 8% bis 12% im Durchschnitt, machte uns halt misstrauisch) hab ich die Damen und Herren auch mit dem StGb (Betrug) konfrontiert, woraufhin dann prompt gezahlt wurde.
Gruß
ratiomama |
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