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Cunis Vermögensverw.- GmbH + Prof. Gerhard Steinmetz

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Colombo
Pathfinder


Anmeldungsdatum: 20.03.2003
Beiträge: 290
Wohnort: Präsidium

BeitragVerfasst am: 8.Apr 2003 16:47    Titel: Cunis Vermögensverw.- GmbH + Prof. Gerhard Steinmetz Antworten mit Zitat

So sah einmal das Angebot aus:

Zitat:
Das CUNIS System - Das Motto:
Geldanlage mit 12% Gewinn p.a. durch professionelle Nutzung von Skonti im Warenstreckenhandel
Das System
In Zeiten angespannter Liquiditätslage sind selbst solvente Unternehmen nicht mehr in der Lage, die von Lieferanten gewährten Skonti auszunutzen, da auch der Kreditrahmen bei Banken begrenzt ist. Diese Situation nutzt CUNIS aus und hat damit für Kapitalanleger seit nunmehr fünf Jahren regelmäßig Gewinne von ca. 12% p.a. erwirtschaftet.
Das Verfahren - Warenbezug:
Ein Unternehmen, das mögliche Skonti beim Warenbezug wegen seiner Liquiditätslage nicht ausnutzen kann, nutzt die Leistungen der CUNIS, indem der Lieferant die Warenlieferung an CUNIS berechnet (die Ware geht direkt vom Lieferanten zum Unternehmen).
CUNIS zahlt sofort und berechnet weiter an den Kunden (sog. Warenstreckenhandel).
Der Handel ist auf ein von einer Kreditversicherung festgelegtes Kreditlimit begrenzt. CUNIS berechnet die Ware weiter an den Kunden und erhält das Geld für die volle Warenrechnung zum vereinbarten Zahlungsziel vom Kunden zurück. Der ausgenutzte Skonto wird von CUNIS als Marge einbehalten. Bei z. B. 2% Skonto innerhalb von 10 Tagen wird durch diesen Weg eine Marge von 2% innerhalb von 20 Tagen für CUNIS erzielt, da das Unternehmen nach 30 Tagen bezahlt und CUNIS für 20 Tage die Ware vorfinanziert. Rein rechnerisch ist somit ein Bruttogewinn von 36% p.a. auf das eingesetzte Kapital möglich.
Produktverkauf:
Ein Lieferant, der darauf angewiesen ist, für gelieferte Ware sofort Geld zu vereinnahmen, bedient sich der CUNIS als Zwischenkunde. Er verkauft die Ware an CUNIS, die unter Einbehalt von 3% Skonto sofort bezahlt. CUNIS berechnet die Ware weiter an den ursprünglichen Kunden (Abnehmer), der über eine genügende Bonität entsprechend dem von der Kreditversicherung festgelegten Kreditlimit verfügen muss. Die Warenlieferung erfolgt vom Lieferanten direkt zum Abnehmer.
Bei z. B. 3% Skonto und sofortiger Zahlung, sowie einem Geldeingang vom Kunden nach 30 Tagen ergibt sich rein rechnerisch ein Bruttogewinn auf das eingesetzte Kapital von 36% p.a..
Zahlungsverzögerungen und die unbedingt notwendige Liquiditätsreserve führten in den letzten fünf Jahren zu einem tatsächlichen Bruttogewinn von 22%. Nach Abzug der Vertriebs- Verwaltungs- und Versicherungskosten für die Warenkreditversicherung verbleibt ein Gewinn für den Anleger, der seit dem Start des Systems vor fünf Jahren regelmäßig ca. 12% p.a. auf das eingesetzte Kapital betrug.
Die Sicherheit
Das eingesetzte Kapital ist bestmöglich abgesichert. Dem Anleger sind entweder die gekauften Waren oder die Forderungen aus dem finanzierten Produktverkauf abgetreten. Die Zürich Kautions- und Kreditversicherungs- AG prüft die Bonität der zu beliefernden Unternehmen und legt ein versichertes Kreditlimit fest.
Falls ein beliefertes Unternehmen insolvent werden sollte, tritt die Warenkreditversicherung ein. Die erhaltenen Zahlungen aus der Kreditversicherung sind dem Anleger als Sicherheit für sein eingesetztes Kapital wiederum abgetreten.
Er profitiert also vom engen Informationsnetz der Versicherungsgesellschaft, die nur die Unternehmen versichert, die wirtschaftlich gesund sind. Nur mit den von der Versicherungsgesellschaft geprüften Unternehmen tritt CUNIS in Geschäftsbeziehungen. Von der kleinen Boutique bis zum mittelständischen Unternehmen profitieren die Abnehmer dieses Systems, da sie gegenüber den Lieferanten mit besonders guter Zahlungsmoral aufwarten können.
Die Rendite
Das eingesetzte Kapital hat in den vergangenen Jahren regelmäßig einen Gewinn von 12% p.a. erwirtschaftet. Der Gewinn wird jährlich ausgezahlt. Auf Wunsch kann der erwartete Gewinn auch in monatlichen, quartalsweisen oder halbjährlichen Vorabzahlungen abgerufen werden.
Die Anlagekonditionen
Es handelt sich um eine Kapitalbeteiligung in Form einer atypisch stillen oder stillen Gesellschaft ab 20.000,- Euro. Laufzeit mindestens ein volles Kalenderjahr bei der stillen Gesellschaft, mindestens fünf Jahre bei der atypisch stillen Gesellschaft. Die CUNIS GmbH anvertrauten Gelder werden in die CUNIS trade factoring AG zur Durchführung des Warenstreckenhandels eingebracht.
Modellrenditeberechnung
Möchten auch Sie von dem neuen System profitieren? Dabei ist das System verblüffend einfach und für jedermann verständlich, wie folgendes Beispiel zeigt:
Ein mittleres Handelsunternehmen steht mit CUNIS trade factoring AG in Geschäftsbeziehung. CUNIS AG hat das Unternehmen durch die Zürich Kautions- und Kreditversicherungs- AG auf seine Bonität prüfen lassen und die Versicherung für ein Warenkreditlimit von 100.000,- Euro erhalten. Für Waren, die das Handelsunternehmen beziehen will, hat es beim Lieferanten einen Skonto von 3% bei sofortiger Bezahlung durch CUNIS AG ausgehandelt. Eine Bestellung über 100.000,- Euro an den Lieferanten wird von CUNIS mit 97.000,- Euro (d.h. mit 3% Skonto) sofort nach erfolgter Freigabe der Lieferung durch den Warenempfänger (das Handelsunternehmen) bezahlt.
CUNIS AG stellt die Waren dem Handelsunternehmen in Rechnung und vereinbart ein Zahlungsziel von 90 Tagen, wobei ab dem 30. Tag ein Zinssatz von 1% pro Monat, eine einmalige Gebühr für die Warenkreditbearbeitung von 1%, sowie die Kreditversicherungskosten von 0,23% ab dem 30. Tag vereinbart wurde.
Nach 90 Tagen hat das Handelsunternehmen an CUNIS AG insgesamt 103.460,- Euro , d.h. den vollen Warenpreis sowie 2.000,- Euro Zinsen und 1.460,- Euro für die Warenkreditbearbeitung samt Warenkreditversicherung gezahlt.
Das Kapital wird sofort wieder für den nächsten Warenkauf eingesetzt. Hierbei sind z. B. wieder 3% Skonto ausgehandelt worden, der Kunde zahlt aber pünktlich nach dreißig Tagen. Die Rechnung sieht nun so aus: 100.000,- Euro abzüglich 3% Skonto = 97.000,- Euro werden bezahlt, nach 30 Tagen fließen 100.000,- Euro zurück.
Im vorliegenden Falle werden also in vier Monaten aus 100.000,- Euro 109.460,- Euro.
Das entspricht einem Bruttojahresgewinn vom 28,3% p.a.
Nach Abzug aller Kosten für Verwaltung, Vertrieb, Akquisition, Versicherungsgebühren, Steuern und Risikovorsorge verbleibt genügend Gewinn, um CUNIS Vermögensverwaltungs GmbH einen Anteil von 12% p.a. auszuschütten, den CUNIS Vermögensverwaltungs GmbH an die Anleger weiterreicht.
Wie können Sie an dieser einfachen, transparenten und sicheren Kapitalanlage partizipieren? - Kapitalanlage ab 20.000 Euro
Die Beteiligung an der CUNIS Vermögensverwaltungs GmbH ist bereits ab 20.000,- Euro möglich. Dabei begründen Sie eine stille Gesellschaft mit der Maßgabe, dass Ihr Anlagekapital in die CUNIS trade factoring AG eingebracht wird.
CUNIS trade factoring AG sorgt dafür, dass Warenkäufe und Zahlungsziele der Kunden so ineinandergreifen, dass das Kapital ständig arbeitet.
Auf Wunsch kann Ihnen eine monatliche Vorabentnahme auf den erwarteten Gewinn von bis zu 0,94% (das entspricht ca. 12% p.a.) ausgezahlt werden.
Was ist zu tun?
Sie schließen mit CUNIS Vermögensverwaltungs GmbH einen Anlagevertrag ab und zahlen das vereinbarte Anlagekapital nebst Agio auf das im Vertrag angegebene Konto ein.
Die Laufzeit des Vertrages beträgt mindestens ein volles Kalenderjahr. Nach Eingang Ihres Vertrages erhalten Sie von CUNIS den gegengezeichneten Vertrag umgehend zurück. Ab dem Tage nach Eingang Ihres Anlagekapitals erwirtschaftet Ihr Kapital Gewinne.
Ab diesem Zeitpunkt haben Sie die Möglichkeit, monatlich 0,94 % Ihres Kapitals zu entnehmen. Sie können das Kapital aber auch weiterarbeiten und sich nur einmal jährlich den Gewinn gutschreiben lassen oder das Kapital thesaurieren.
Sie erhalten jährlich einen Kontoauszug über den Stand Ihrer Beteiligung, welcher Ihnen zur Vorlage für Ihre Steuererklärung dient.
Welche Sicherheiten haben Sie für Ihre Geldanlage?
CUNIS Vermögensverwaltungs GmbH wird die ihr zugeflossenen Gelder ausschließlich in die CUNIS trade factoring AG einbringen. CUNIS trade factoring AG wird damit Wareneinkäufe für ihre Kunden finanzieren, die wiederum nur dann beliefert werden, wenn die Zürich-Agrippina Kreditversicherung die Kunden für bonitätsmäßig einwandfrei erachtet und ein bestimmtes Kreditlimit festgelegt hat.
Wenn die Warenlieferung nicht bezahlt wird, muss die Versicherung für die Zahlung eintreten.
Ansonsten wird jedem Anleger die Ware, das verfügbare Kapital oder der Versicherungsanspruch im Verhältnis seiner stillen Beteiligung zur Summe aller stillen Beteiligungen abgetreten.
Gerade die Zusammenarbeit mit der Kreditversicherung ermöglicht es CUNIS, die Sicherheit der Kapitalanlage in den Vordergrund zu stellen. Die Kreditversicherungsgesellschaft verfügt über ein ausgezeichnetes Netz von Informationen, mit denen die zu beliefernden Kunden überprüft und das jeweilige Kreditlimit festgelegt wird. Deshalb kommt es nur äußerst selten vor, dass ein Kunde seine Zahlungsverpflichtungen nicht erfüllt.
Sollte dies jedoch eintreten, berechnet sich das Risiko der Kapitalanlage aus folgenden Überlegungen:
Die Kreditversicherung kalkuliert das Versicherungsrisiko mit einer Prämie von 2,4% p.a., denn sonst würde die Versicherungsgesellschaft Verluste erleiden.
Daraus leitet sich das Risiko der CUNIS und somit des Anlegers ebenfalls mit 2,4% p.a. ab. Wenn 2,4% der Forderungen "faul" sind und die Versicherungsgesellschaft für diese Forderungen immerhin 75% Versicherungsleistung zahlen muß, ist das Risiko für den Anleger statistisch nur 25% von 2,4% = 0,6%.
Tatsächlich ist das Risiko noch geringer, da im Falle von Forderungsausfällen das Finanzamt die gezahlte Mehrwertsteuer zurückerstattet, was das Risiko noch einmal um ca. 14% mindert.
Statistisch ergibt sich somit ein Risiko von 0,25% bezogen auf das eingesetzte Kapital.
Das maximale Risiko stellte sich ein, wenn alle Kunden, die beliefert wurden, zahlungsunfähig würden und die Kreditversicherung sich auf eine Höchstentschädigungsgrenze beruft. Dann würden nur noch ca. 64 % des Kapital zurückfließen. Aber: welch eine Katastrophe muss eintreten, dass die mittelständische Kunden, und Großkunden wie Walmart, Metro und Daimler Chrysler gleichzeitig alle insolvent werden?
Was passiert, wenn Sie vorzeitig Ihr Geld zurück haben müssen?
Sie können in besonderen Fällen (wenn Sie z. B. unvorhergesehen in einen finanziellen Engpass geraten) in gegenseitigem Einvernehmen den Vertrag auch vorzeitig auflösen. In diesem Falle wird Ihr Kapital allerdings über die Laufzeit eines vollen Kalenderjahres nur mit 4% verzinst. Außerdem überprüft CUNIS, ob und in welcher Höhe die Rückzahlung des Kapitals aus der laufenden Liquidität möglich ist. Hierzu stellt CUNIS fest, in welcher Höhe und wann Zahlungen von Kunden eingehen und wann das Kapital frei wird.

Ist das die Kapitalanlage, die Ihren Vorstellungen entspricht?
Das CUNIS System ist ein einfaches, leicht nachvollziehbares System, von einem mittelständischen deutschen Unternehmen, der CUNIS, in der Praxis vielfältig eingesetzt und von der Zürich Agrippina Kreditversicherung begleitet. Es ist für die deutsche mittelständische Wirtschaft das ideale System für Flexibilität und Wachstum!
Die Kapitalanlage bei CUNIS ist eine Beteiligung, welche unter denselben Sicherheitsaspekten eingesetzt wird, wie sie bei jeder Bank vorhanden sind.
Sie ist hochrentierlich bei gleichzeitig hohem Sicherheitsstandard.
Die erwirtschafteten Gewinne unterliegen der Besteuerung des Anlegers mit seinem persönlichen Steuersatz.
Haben Sie noch Fragen?
Die Vertriebsbeauftragten der CUNIS stehen Ihnen gerne zur Verfügung. Lassen Sie sich von Ihnen beraten und alle offenen Fragen beantworten. CUNIS legt Wert auf zufriedene Geschäftspartner.
Geschäftsführung und Mitarbeiter der CUNIS freuen sich auf eine zukünftig erfolgreiche Zusammenarbeit mit Ihnen.

Dann hat es auch schon mal kritische Stimmen aufmerksamer Bürger gegeben - aus diesem Grund gab die Geschäftsleitung eine Erklärung ab:
Zitat:
Das CUNIS System und die Kapitalanlage in der CUNIS sind seit Jahren erfolgreich für den Mittelstand im Einsatz. Für mittelständische Unternehmen wird Liquidität bereitgestellt, aus den Erträgen erhalten die Anleger gute Gewinnanteile.
In manchen Berichten und Gutachten über Kapitalanlagen wird u.a. auch gelegentlich vor einer Investition im CUNIS System und der Kapitalanlage in der CUNIS gewarnt.
Eine objektive Berichterstattung zu Kapitalanlagen dient der Risikoabsicherung Beteiligter. So ist es sicherlich gut, dass durch Beobachter des freien Kapitalmarktes unseriöse Angebote herausgefiltert und unbedarfte Kapitalanleger gewarnt werden. Feststellen lässt sich nun aber auch, dass diese Warnungen in vielen Fällen nicht zurückgenommen oder richtiggestellt werden, wenn sich herausgestellt hat, das sie voreilig, unqualifiziert oder in Unkenntnis weitergehender Informationen ausgesprochen wurden.
Dies haben wir nun schon mehrmals auch hinsichtlich des CUNIS Systems erfahren.
Sofern Sie über CUNIS Negativinformationen erhalten haben oder aus irgendeiner Quelle erhalten werden, möchten wir hierzu Stellung nehmen:
1. Das Warenstreckenhandelsgeschäft, also die Tätigkeit, mit der CUNIS aus Anlegergeldern Gewinne erwirtschaftet, wurde bereits im Jahre 1998 vom Bundesaufsichtsamt für das Kreditwesen als Handelsgeschäft eingestuft, ist kein Bankgeschäft und fällt somit nicht unter die Überwachungspflicht des Amtes.
Das Warenstreckengeschäft ist insofern lukrativ als es mittelständischen Unternehmen hilft, Liquiditätsengpässe zu überbrücken. Der Bedarf an Finanzmitteln für das Warenstreckengeschäft hat sich in den letzten Monaten noch deutlich erhöht.
2. Die Verträge einiger langjähriger Anleger zur Beteiligung am CUNIS-System, die im übrigen sehr zufrieden sind mit der Anlage, wurden vom Bundesaufsichtsamt für das Kreditwesen als Einlagengeschäft ( und somit als Bankgeschäft) eingestuft. Das hätte die Rückabwicklung der Verträge und die Auszahlung des Beteiligungskapitals zur Folge gehabt. Die Anleger haben stattdessen aber in einer Erklärung die vom Amt beanstandeten Vertragspunkte ausdrücklich so geändert bzw. ergänzt, dass das Amt diese Verträge nicht weiter als Einlagengeschäft einstuft und CUNIS mitgeteilt hat, dass alle Forderungen des Bundesaufsichtsamtes erfüllt seien.
Als Vorteil für Neuanleger ergibt sich daraus, dass die neu abzuschließenden Verträge so verfasst sind, dass sie nicht mehr vom Amt beanstandet werden und sich das CUNIS System ohne unter den sicheren Finanzsystemen gut etabliert hat.
Mit „Viel Lärm um Nichts“ kann man die gelegentliche Kritik aus der Presse und den Anlegeranalysten an CUNIS bezeichnen. CUNIS hat sich unbeirrt hiervon weiterentwickelt und nunmehr seit über fünf Jahren regelmäßig über 12 % Gewinne auf das angelegte Kapital ausgeschüttet.
CUNIS wird ihre ganze Kraft darauf konzentrieren, auch in Zukunft mit dem CUNIS-System soviel Gewinn zu erzielen, dass die Anleger eine regelmäßige überdurchschnittliche Rendite aus ihrer Beteiligung erhalten. Die Entwicklungen am Kapitalmarkt für die Kreditvergabe an mittelständische Unternehmen verdeutlicht, dass das CUNIS-System mit seinem Eintreten in den Markt vor mehr als fünf Jahren seiner Zeit voraus war und sich im Zuge der Entwicklung mittelständischer Unternehmen am Beginn einer noch erfolgreicheren Entwicklung befindet.
Wir laden Sie dazu ein, durch Ihre Beteiligung am CUNIS System an dieser Entwicklung zu partizipieren. Dies kann z.B. unter einem Motto „Mittelstand hilft Mittelstand“ dazu führen, dass Erträge aus den Gewinnen mittelständischer Unternehmen und Unternehmer über den Weg CUNIS wieder dem Mittelstand zugute kommen, und dies bei guten Renditen und einer sicheren Anlage.
München, im Juni 2002
CUNIS Vermögensverwaltungs GmbH
Geschäftsführung

Ein Körnchen Wahrheit? Die Warnungen sollten berechtigt sein.
Zitat:
Mit "Warnstreckgeschäften" 9 Millionen Euro ergaunert
Es fängt an wie ein Fernsehkrimi:

Eine verlassene Limousine, irgendwo im Oberbayerischen. Blutspuren weisen darauf hin, dass der Besitzer - ein Wirtschaftsprofessor aus München - Opfer einer Entführung - vielleicht sogar eines Mordes wurde. Die Fahndung läuft auf Hochtouren. "Aktenzeichen XY" bittet um Mithilfe, den verschwunden Professor, Gerhard S. ausfindig zu machen. Doch dann die plötzliche Wende. S. war nicht Opfer eines Verbrechens geworden, sondern hat sich auf Martinique abgesetzt. Zielfahnder finden ihn - bei bester Gesundheit - auf einer Jacht vor der Küste des karibischen Urlaubsparadieses.

Tatverdacht: Er soll Anleger um 9 Mio. Euro geprellt haben. Mit seinen von ihm entwickelten sogenannten Warenstreckengeschäften versprach seine Firma Cunis den Anlegern eine Rendite von 12 Prozent. Wahrscheinlich, so vermuten Anwälte der Geprellten, eines der berüchtigten Schneeballsysteme. Die zugesagte Rendite kann nur so lange gewährt werden, wie neue Einzahler dazustoßen. Bleiben diese aus, wird der Scheeball nicht mehr größer. Dann heißt es für den Betreiber: nichts wie weg, bevor der Schwindel auffliegt.

Irgendwann ist es zu spät:
Zitat:
Auf Karibikinsel - Verschwundener Professor festgenommen
Zielfahnder entdecken den Münchner Geschäftsmann auf Martinique
Als der Münchner Professor Gerhard Steinmetz am 13. September nach einem Geschäftstermin in der Oberpfalz verschwand, trug er ein kurzärmeliges Leinenhemd, eine beigefarbene Hose und braune, vorn geflochtene Schuhe. Es war die richtige Kleidung für sein Fluchtziel, die Karibik-Insel Martinique. Dort wurde der 59-Jährige einen Monat nach seinem Verschwinden von Münchner Zielfahndern gestellt und in Untersuchungshaft gebracht.

Die Homepage ist nicht mehr erreichbar, das Telefon 089-2872380 abgeschaltet:
CUNIS Vermögensverwaltungs GmbH - Prof. Dr. Steinmetz, Sonnenstr. 12 - 80331 München. Die Nummern Tel: 089 55028140 und Fax: 089 55028142 ebenfalls abgestellt.
Auch die gute Adresse "Sonnenstr." hatte anscheinend mehr Schatten, zumindest für die Anleger.

Quellenangabe: http://www.sueddeutsche.de/index.php?url=/muenchen/imzentrum/54791&datei=index.php
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Anmeldungsdatum: 24.12.2002
Beiträge: 1335
Wohnort: im wilden Süden

BeitragVerfasst am: 13.Aug 2003 22:47    Titel: Ehrlich gesagt ein herrlicher Beitrag Antworten mit Zitat

der uns klar vor Augen führt, wieviel blöde Leute es gibt. Sobald die die Worte "überdurchschnittliche Rendite" oder gar "Geld zurück vom Finanzamt" hören, stellt sich bei denen der Verstand ab. Daß diese Cunis-Sache doch nicht laufen konnte, ist doch irgendwo glasklar, oder sehe ich das falsch?

Gier ist der größte Feind der menschheit, aber wie der Professor 9 Millionen abgezockt hat- alle Achtung. Da hat er sicherlich viel Arbeit investiert - nun ja, die nächsten Jahre dürfte er es dafür in seiner Zelle um so gemütlicher haben.
_________________
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