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Moderator GM&P .

Anmeldungsdatum: 21.01.2006 Beiträge: 5918
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Verfasst am: 25.Aug 2007 21:39 Titel: Deutscher verliert mehr als 100 Millionen Franken |
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Eine Schweizer Vermögensberaterin soll ihrem deutschen Klienten die Rekordsumme von mehr als 100 Millionen Franken abgeknöpft haben. Mit dem Geld baute sie ihr Haus aus, leistete sie sich Kunstwerke, ein Pferd und - für den Gatten - eine kleine Fluggesellschaft.
Die Schweiz pflegt ihr Image als Hort geschäftlicher Seriosität: Banken und Vermögensverwalter, so die Hoffnung der Kundschaft, mehren im Alpenland still und redlich die wohlverdienten Millionen.
Doch seit vergangenen Mittwoch dürfte das Bank-Idyll empfindlich gestört werden: Vor dem Bezirksgericht Zürich begann der Prozess im wohl größten Betrugsfall des Schweizer Private Banking.
Angeklagt ist eine Vermögensberaterin, die ihren Mandanten, den deutschen Millionär und Software-Unternehmer Peter Mikutta, um die Rekordsumme von über 100 Millionen Franken – umgerechnet knapp 62 Millionen Euro – erleichtert haben soll.
Zwar wurde ein Teil des Geldes sichergestellt. Doch noch immer vermisst Mikutta rund 44 Millionen Franken, die er in einer parallel laufenden zivilrechtlichen Klage von der Schweizer Citibank als Schadenersatz fordert. Die Bank, so sein Vorwurf, habe es der Verwalterin allzu einfach gemacht.
Die Citi will sich zu dem laufenden Verfahren nicht äußern, geht laut einer Sprecherin aber davon aus, dass die Klage „keinen Erfolg“ haben wird. Dennoch dürfte der Prozess ein trübes Licht auf die Geschäftsabläufe der Bank werfen.
Denn laut Anklage der Staatsanwaltschaft fiel der mutmaßliche Betrug reichlich simpel aus: Die Vermögensverwalterin soll einfach Mikuttas Unterschrift in Dutzende Überweisungsaufträge und Scheckbestellungen kopiert haben. Die Bank akzeptierte die Orders offenbar ohne weitere Nachfragen.
Kein Wunder: Mikuttas Vermögensverwalterin war bei der Bank bereits bestens bekannt. Vor ihrem Job als Vermögensverwalterin arbeitete die Zürcherin als Abteilungsleiterin für deutsche Kunden bei der Citibank, berichtet das Schweizer Magazin Cash.
Ausgestattet mit Kopiergerät und guten Kontakten habe sich die Beraterin Mikuttas Millionen auf Konten von Briefkastenfirmen überweisen lassen und später in ein Rennpferd und diverse Kunstwerke investiert. Auch die Architektenrechnung von 178.811 Franken für ein privates Bauprojekt soll zulasten von Mikuttas Konto gegangen sein - ebenso wie Einkäufe für 42.000 Franken beim First-Class-Couturier an der Zürcher Bahnhofstrasse, berichtet Cash.
Auch ihr Ehegatte profitierte offenbar: Die Verwalterin soll über die Konten des deutschen Millionärs eine kleine Fluggesellschaft gekauft haben, damit ihr Mann - eigentlich ein Verkäufer von Flugbenzin - dort auf dem Chefsessel Platz nehmen konnte.
Erst Jahre später wurde Mikutta misstrauisch. Obwohl er mit seiner Beraterin eine Erfolgsbeteiligung vereinbart hatte, stellte sie nie eine Rechnung.
Quelle: WiWo |
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Heinrich Dreier ** Consulter **
Anmeldungsdatum: 28.09.2003 Beiträge: 2922
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Verfasst am: 27.Aug 2007 12:41 Titel: |
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Hallo
Es ist schon traurig, dass auch in der Schweiz schon länger die Gier bei manchen Mitmenschen einfach zu groß ist.
Schade, dass die Betrüger un Betrügerinnen immer wieder neue Opfer finden.
Aber genauso schade ist es auch, wenn man nicht selbst weiß, wie man mit seinem Geld umzugehen hat, oder was man mit seinem geld anstellen möchte. Dann haben natürlich solche Verwalter relativ einfaches Spiel.
Ob aber die City Bank so ganz einfach aus der Nummer herauskommt, wage ich noch zu bezweifeln.
Liebe Grüsse
Heinrich Dreier |
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logic Newbie

Anmeldungsdatum: 31.01.2006 Beiträge: 40 Wohnort: ch - 6300 zug - industriestr.9
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Verfasst am: 27.Aug 2007 14:52 Titel: |
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Es ist in der Schweiz wie überall auf der Welt :
Gier frisst Hirn ! _________________ " Logic-Cash-Card" die will jeder !
www.logiccashcard.ch |
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Heinrich Dreier ** Consulter **
Anmeldungsdatum: 28.09.2003 Beiträge: 2922
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Verfasst am: 27.Aug 2007 15:02 Titel: |
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Hallo
sicher ist es in der Schweiz auch schon soweit gekommen, dass "Gier frisst Hirn" auch schon normal ist. Doch noch schlimmer sind die Menschen, welche vorgeben, wie gut und nett Sie doch sind, und dann aus Profilierungssucht, oder anderen Problemen heraus, ganze Firmen hinrichten.
Liebe Grüsse
Heinrich Dreier |
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