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eva-vicky Newbie
Anmeldungsdatum: 08.01.2004 Beiträge: 13
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Verfasst am: 9.Mai 2007 19:21 Titel: Geldanlage in Österreich |
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Vorsicht ist geboten bei der Geldanlage in Österreich bzw. österreichischen Produktanbieteren zu vertrauen.
Eine für alles unzuständige Finanzmarktaufsicht, fehlende bzw. nicht funktionierende Anlegerentschädungseinrichtungen sorgten für Skandale in der Vergangenheit und werden noch weitere folgen lassen.
Für mehr Informationen lesen Sie bitten auf folgendem LINK
http://derstandard.at/?url=/?id=2874633
Bin Österreicher, der leider erkennen muss, dass in diesem Lande nichts funktioniert, ausser Schmieren und Vertuschen. |
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Elly * Consulter *
Anmeldungsdatum: 18.03.2004 Beiträge: 1180
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Verfasst am: 10.Mai 2007 16:20 Titel: Re: Geldanlage in Österreich |
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Leider ist Ihr anonymer Beitrag teilweise völliger Unsinn, irreführend und schlichtweg falsch. Es ist nicht eine in eventu zahnlose FMA, sondern das Problem ist, dass - wie bei der BAFIN, SEC und und und auch - diese Organe nur mit vorliegenden Zahlen operieren und solche evaluieren kann.
Gegen Betrug und Malversationen sind solche Organisationen in der Regel machtlos. Ebenso machtlos wie kein Heer der Welt einen von einem Agressor herbeigeführten Krieg oder die Polizei einen Mord verhindern kann. Das sollte Sie, Sie neunmal kluge Giftspritze und Nestbeschmutzer, eigentlich wissen.
Österreich ist aufgrund diversester Umstände und Voraussetzungen einer der besten Finanzplätze der Welt.
Vertuscht und geschmiert wird wohl auf der ganzen Welt, in jedem Land auf allen Kontinenten und ersuche ich um etwas mehr Zurückhaltung mit solchen Pauschalurteilen.
Haben Sie verbindlichsten Dank! |
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eva-vicky Newbie
Anmeldungsdatum: 08.01.2004 Beiträge: 13
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Verfasst am: 10.Mai 2007 19:34 Titel: Bitte genau lesen |
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Ich gebe Ihnen schon teilweise Recht. Gegen Gauner ist niemand gefeit, aber was hier abgegangen ist muss schon nachdenklich stimmen.
Seit Anbeginn gab es diverse Anzeigen wegen unerlaubten Haltens von Geld. Im Jahr 2001 gab es Anfragen von Kunden, welche den begründetetn Verdacht hatten, dass ihr Geld fehlt. Die FMA teilte jedoch mit, dass sie nicht zuständig sei, da der Kunde nicht in Österreich sei!!
Ebenso wurde der FMA im März 2004 mitgeteilt, dass sämtliche Produkte vom Handel suspendiert wurden, da "nicht mit Sicherheit die Verfügbarkeit der Kundengelder gegeben sei !". Hierauf reagierte die Behörde 18 Monate lang nicht, bzw. sah zu wie ein nicht genehmigter Sekundärmarkt aufgezogen wurde. Kundenanfragen wurden stereotyp beantwortet, dass alles in Ordnung sei!! Zudem wurde im Jahr 1999 der Vertrieb des TTM ( Investmentportfolios) vom Finanzministerium untersagt, im Prüfbericht der BWA( Vorgänger FMA) wurde jedoch festgehalten, dass die Kunden im TTM investiert werden. Ebenso wurde unglaublich detailliert beschrieben, dass für jeden Kunden ein Einzeldepot angelegt werde, 4 Monate vorher bestätigte die gleiche Behörde, dass alle Kundengelder in einem Sammeldepot angelegt wären. Weiters wurde zugesehen, wie mittels diverser Verträge die Konzession in eine Mantelgesellschft ausgelagert wurde, die Vermögensverwaltung jedoch von der Konzessionlosen Amis AG geführt wurde !!!
Wenn Sie nun das Wertpapieraufsichtsgesetz ( § 11 bis 19) ansehen, gleichzeitig die Prüfungsverordnungen bezüglich Aufsichtsbehörden lesen, sollte Ihre Meinung doch etwas anders ausfallen oder es ist Ihnen leider nicht zu helfen.
Diese Darstellungen stellen nur einen kleinen Auszug aus den zahlreichen, der Behörde nachweislich bekannten Verfehlungen dar!! |
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Prospero Specialist
Anmeldungsdatum: 25.07.2006 Beiträge: 86 Wohnort: Bremen
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Verfasst am: 11.Mai 2007 14:14 Titel: |
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@ eva-Vicky
ich kann Ihre Ausführungen gut nachvollziehen, weil ich ähnliche hier in der "Bananenrepublik " gemacht habe. Warum sollte es in der " Alpenrepublik" anders sein.
Auch hier muss man grösstenteils die " Jäger zum Jagen tragen ""
So meine Erfahrungen mit BaFin und StA.
Es ist ureigenste Aufgabe dieser genannten Institionen Betrug und Kriminalität zu bekämpfen - im Sinne einer Prävention oder danach der
Strafverfolgung.
Die Realität sieht anders aus - ich weiss als Betroffener/Geschädigter
wovon ich rede. Aber es sind ja zumindest hochdotierte Jobs auf Jahre gesichert.
Grüsse aus dem Norden
Prospero |
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