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GM&P Info .

Anmeldungsdatum: 18.01.2006 Beiträge: 3207
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Verfasst am: 12.Feb 2007 16:40 Titel: Riesen-Betrug in Spielotheken? |
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Merkur-Spielotheken
Durch angeblich manipulierte Automaten sollen die Besucher abgezockt worden sein. Das enthüllt der „Spiegel“, die Staatsanwaltschaft ermittelt!
Wie soll die Abzocke funktioniert haben? Der „Spiegel“: Die Gauselmann-Gruppe soll Tausende Automaten mit einer Platine ausgestattet haben. Dadurch soll das Spielhallenpersonal Gewinne gezielt ausschütten können.
Die Staatsanwaltschaft ermittelt wegen gewerbsmäßigen unerlaubten Glücksspiels. Verdächtigt werden mehr als zehn Personen.
Die Staatsanwaltschaft Augsburg hatte 2004 wegen des gleichen Vorwurfs gegen einen Gauselmann-Manager ermittelt. Nach einer Zahlung von 6500 Euro stellte sie das Verfahren ein.
Gauselmann verpflichtete sich, 17 000 Geräte umzurüsten. Bei vielen ist das noch nicht passiert.
Quelle: Auszugsweise aus Bild |
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GM&P Info .

Anmeldungsdatum: 18.01.2006 Beiträge: 3207
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Verfasst am: 25.Feb 2007 20:32 Titel: |
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Staatsanwaltschaft Bielefeld stellt Ermittlungsverfahren gegen Gauselmann-Manager mangels Tatverdacht ein
Pressemitteilung von: Gauselmann AG
SPIEGEL-Story fällt in sich zusammen
Vor wenigen Tagen hatte der SPIEGEL auf einer Doppelseite (Seite 48/49) berichtet „Fahnder nehmen Deutschlands größtes Spiel-Imperium ins Visier“ (Heft 7/2007). Es war die Rede von Überwachung und computergesteuerter Manipulation. Wie schon so oft in der Vergangenheit hatten wirtschaftlich gescheiterte Außenseiter und Neider aus der eigenen Branche den wiederholten Versuch unternommen, das Unternehmen Gauselmann und seinen Gründer und Vorstandssprecher Paul Gauselmann zu denunzieren. Obwohl die Unternehmensgruppe auch gegenüber dem Nachrichtenmagazin SPIEGEL bereits im Vorfeld der Veröffentlichung die haltlosen Verdächtigungen mit Entschiedenheit zurückgewiesen hatte, ließ sich der SPIEGEL nicht von dieser scheinbar spektakulären Story abbringen. Bundesweit wurde dieses „Top-Thema“ von den Medien aufgegriffen und die dort zitierten Haltungen und Verdächtigungen verbreitet.
Im Frühjahr 2005 übernahm die Staatsanwaltschaft Bielefeld aufgrund von Anzeigen die Ermittlungen; diese stellte das Verfahren allerdings Anfang 2006 wieder ein. Nach einer Beschwerde eines Anzeigenerstatters wurde das Verfahren im September 2006 wieder aufgenommen. Diese „Bielefelder-Anzeige“ geht auf ein Ermittlungsverfahren in Augsburg zurück, das bereits am 1. März 2006 endgültig eingestellt wurde.
„Hätte der SPIEGEL nachhaltiger recherchiert, so wäre ihm nicht verborgen geblieben, dass die Staatsanwaltschaft Bielefeld kurz vor der Verfahrenseinstellung stand“, so Paul Gauselmann. Nur vier Tage nach der SPIEGEL-Veröffentlichung hat die Staatsanwaltschaft Bielefeld das Ermittlungsverfahren gegen Manager und Mitarbeiter der Gauselmann Gruppe mit Datum vom 16. Februar 2007 nach § 170 Abs. 2 StPO mangels Tatverdacht eingestellt! Mit dieser Einstellung, die am 23. Februar 2007 zugestellt wurde, haben sich die SPIEGEL-Story und die darin erhobenen massiven Vorwürfe und Verdächtigungen in Luft aufgelöst.
„Ich hoffe, dass nun auch die wirtschaftlich gescheiterten Außenseiter und Neider endlich verstanden haben, dass ihre haltlosen und verleumderischen Unterstellungen zwar viel Staub aufwirbeln, aber zu keinem Zeitpunkt der Wahrheit entsprochen haben“, so Paul Gauselmann. |
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chris.w Newbie
Anmeldungsdatum: 16.03.2006 Beiträge: 24 Wohnort: Bonn
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Verfasst am: 26.Feb 2007 12:33 Titel: |
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| Und wo steht irgendetwas über die Herkunft zusätzlicher Module in den entsprechenden Geräten, durch welche Ermittlungsergebnisse wurde der Verdacht auf Manipulation ausgeräumt? Was ist mit den Vorwürfen über Web basierte Steuerung der Geräte? Die Staatsanwaltschaften haben schon des öfteren Verfahren eingestellt. Ob der Verdächtige in den Fällen dann auch wirklich unschuldig war läßt sich wohl kaum für irgendjemanden objektiv beurteilen. Im Gegenzug wurden auch schon etliche unschuldige Menschen "rechtskräftig" verurteilt obwohl die Beweislage sehr dünn war. Also lieber etwas vorsichtiger. |
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fischersfritze Newbie
Anmeldungsdatum: 13.08.2005 Beiträge: 9
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Verfasst am: 28.Feb 2007 14:58 Titel: Beweisumkehr im Extrem |
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| Hierzulande gilt die Unschuldvermutung. Und hier wird auf einmal dargestellt, dass jemand TROTZ erfolgter Einstellung eines Ermittlungsverfahrens gefälligst weiter als verdächtig zu gelten hat, beispielsweise weil nicht bekannt ist, welche Ermittlungsergebnisse zur Einstellung geführt haben? Das ist doch ein wenig dick, finde ich! |
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chris.w Newbie
Anmeldungsdatum: 16.03.2006 Beiträge: 24 Wohnort: Bonn
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Verfasst am: 28.Feb 2007 16:06 Titel: Beiträge genauer lesen, das hilft.. |
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Die Fragen in meinem Beitrag wurden einfach nur gestellt weil es mich interessiert. Schließlich waren die Recherchen der Ermittler ja ganz deutlich auf einige Sachverhalte bezogen die ja auch den offensichtlich vorgefunden Tatsachen entsprachen. Wenn das schon als "Beweisumkehr im Extrem" gesehen wird, sollten Sie sich einmal mit den Hartz-Gesetzen vertraut machen. Da können Sie dann mal so richtig die Ohren anlegen...
Trotzdem freundliche Grüße |
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fischersfritze Newbie
Anmeldungsdatum: 13.08.2005 Beiträge: 9
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Verfasst am: 5.März 2007 1:20 Titel: |
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Ihre Fragen habe ich auch nicht kritisiert (die Antworten würden mich ebenfalls interessieren), aber üblicherweise werden ja keine Details publiziert, wenn Ermittlungen eingestellt werden, warum sollte das hier anders sein?
Gemessen an Hatz IV ist die causa "Spielothek" natürlich nicht extrem, da haben Sie völlig Recht. Zu jedem Missstand findet man bestimmt noch einen größeren ...
Freundliche Grüße, ff |
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Moderator GM&P .

Anmeldungsdatum: 21.01.2006 Beiträge: 6292
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Verfasst am: 18.Jul 2007 6:24 Titel: |
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Die Merkur-Kette und deren Betreiber Gauselmann stehen erneut im Visier der Staatsanwaltschaft. Der Vorwurf: Geldspielautomaten sollen mit geheimen Zusatzplatinen ausgestattet worden sein, um Kunden besser abzocken zu können.
Gegen den Glücksspielautomaten-Hersteller Gauselmann hat die Bielefelder Staatsanwaltschaft erneut Ermittlungen wegen Manipulationsvorwürfen aufgenommen. Die Generalstaatsanwaltschaft Hamm habe die Bielefelder Kollegen dazu angewiesen, sagte Oberstaatsanwalt Reinhard Baumgart.
Im Februar waren ähnliche Untersuchungen bereits aus Mangel an Beweisen eingestellt worden. Der Vorwurf lautet, Mitarbeiter von Gauselmann hätten Geldspiel-Automaten zum Nachteil von Spielern manipuliert.
Die Behörde sah es damals bereits als erwiesen an, dass in allen rund 180 Spielotheken manipulierte Automaten betrieben worden waren. Der "Spiegel" hatte berichtet, dass die Ermittler Tausende Spielgeräte mit Zusatzplatinen und dubiosen Steuerprogrammen festgestellt hätten. Durch eine Vernetzung hätten sie vom Spielhallenpersonal oder via Internet beeinflusst werden können.
Die Ermittlungen der Staatsanwaltschaft Augsburg gegen einen Gauselmann-Manager seien damals nach Zahlung einer Geldbuße von insgesamt 6500 Euro eingestellt worden.
Quelle: Welt |
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