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Moderator GM&P .

Anmeldungsdatum: 21.01.2006 Beiträge: 5852
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Verfasst am: 4.Aug 2007 8:39 Titel: Schlag gegen Produktpiraten |
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Die Auseinandersetzung mit Produktfälschern in Ostasien gleicht häufig einem Kampf gegen Windmühlen. Doch Continental gelang nun ein Erfolg in Taiwan. Die Delinquenten entschuldigten sich in Zeitungsanzeigen.
Im Kampf gegen Produktpiraterie errang der Autozulieferer Continental in Taiwan einen Sieg vor Gericht.
Wie die Sparte ContiTech am Freitag in Hannover mitteilte, wurden ein taiwanesischer Händler und ein Generalimporteur zu Schadenersatzzahlungen verpflichtet.
Zuvor seien rund 4500 gefälschte Keilrippenriemen sowie rund 13.000 nachgeahmte Leerverpackungen im ContiTech-Design beschlagnahmt worden. Das Unternehmen wertete den Erfolg vor Gericht als "wichtiges Zeichen für den Markt und für Fälscher".
Ein Sprecher sagte, ContiTech werde weiterhin "rigoros" gegen Plagiate vorgehen. "Wir sehen maximal die Spitze des Eisbergs." Plagiate schwächten das Ansehen der Marke.
Zur Höhe der Schadenersatzzahlungen machte er keine Angaben. Der Händler und der Importeur hätten aber außerdem, wie in Taiwan nach solchen Gerichtsentscheidungen üblich, ein öffentliches Statement in Printmedien abgeben müssen, in dem sie ihr Fehlverhalten zugaben. Der Hersteller der gefälschten Produkte sei unbekannt.
Die Ware stamme aber vermutlich aus China. Die Plagiate seien aufgeflogen, als einem Kunden von ContiTech in Taiwan die Waren angeboten worden seien.
Der Schaden, der Unternehmen durch Plagiate entsteht, wird weltweit auf 120 Milliarden Euro jährlich geschätzt. Nach früheren Angaben des Bundesverbands der Deutschen Industrie entfallen davon rund 25 Milliarden Euro auf deutsche Firmen. Die meisten Produktimitationen kämen aus Asien, vor allem aus China.
Für die Nachbauer sind Plagiate äußerst lukrativ - denn das "Abkupfern" von Produkten erspart eigene Forschungs- und Entwicklungskosten.
Quelle: SZ |
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Moderator GM&P .

Anmeldungsdatum: 21.01.2006 Beiträge: 5852
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Verfasst am: 4.Aug 2007 9:18 Titel: |
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15.000 Raubkopien in drei Tagen
Auf deutsch-tschechischen Grenzmärkten sind bei einer dreitägigen Aktion geschätzte 15.000 illegal angefertigte Raubkopien von Filmen und Musik-CDs sichergestellt worden. Wie die Gesellschaft zur Verfolgung von Urheberrechtsverletzungen (GVU) mitteilte, hatten GVU-Vertreter und tschechische Behörden Märkte im bayerischen Waldsassen sowie in den Orten Formava, Zelezna, Rozadov und Asch nahe der Grenze zu Bayern und im sächsischen Johanngeorgenstadt kontrolliert.
Sie entdeckten auf überwiegend von Vietnamesen betriebenen Ständen unter anderem Filme, die erst seit der vergangenen Woche in den deutschen Kinos laufen. Die DVDs kosten den Angaben zufolge an den Ständen ein bis drei Euro und sind mit Hilfe von Raubkopien angefertigt, die im Internet kursieren. Insgesamt gibt es den Angaben zufolge mehr als 50 tschechische Grenzmärkte. Sie richten sich überwiegend an deutsche Kunden.
Die GVU ist eigenen Angaben zufolge eine Organisation, die von Unternehmen und Verbänden der Film- und Unterhaltungssoftware getragen wird. Sie soll Verstöße gegen Urheberrechte ihrer Mitglieder aufdecken und diese den zuständigen Behörden melden.
Quelle: SZ |
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Moderator GM&P .

Anmeldungsdatum: 21.01.2006 Beiträge: 5852
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Verfasst am: 15.Apr 2008 13:27 Titel: |
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Der italienische Luxus-Modekonzern Gucci hat in Shanghai einen Rechtsstreit wegen Markendiebstahls gegen einen chinesischen Schuhhersteller gewonnen.
Die Senda Group aus Ostchina müsse dem Nobelkonzern wegen Damensandalen mit gefälschtem Gucci-Logo Schadenersatz in Höhe von 180 000 Yuan (rund 25 800 Franken) zahlen, berichtete die "Oriental Morning Post".
Ein von Gucci ebenfalls verklagtes Warenhaus in Shanghai, das die Sandaletten verkauft hatte, muss zudem die Schuhe sofort aus den Regalen nehmen. Gucci hatte auch hier Schadenersatz gefordert, nach Erkenntnissen des Gerichts wussten die Warenhausbetreiber jedoch nicht, dass sie nachgemachte Ware anboten.
Vertreter des Gucci-Konzerns hatten vor Gericht ausgesagt, in dem Warenhaus seien die Schuhe mit dem nachgemachten Markenzeichen für umgerechnet knapp 27 Euro das Paar angeboten worden - rund fünf Prozent des Preises, für den Gucci-Sandalen normalerweise verkauft werden.
Ausländische Konzerne klagen immer wieder über gravierende Fälle von Produktpiraterie in der Volksrepublik. Erst vergangene Woche hatte der italienische Süsswarenhersteller Ferrero nach fünfjährigem Rechtsstreit eine Klage wegen nachgemachter Rocher-Kugeln gewonnen.
Die verklagte chinesische Firma muss jetzt die Verpackung ihrer Schokokugeln ändern, damit sie nicht mehr so aussehen wie das in Goldpapier gehüllte Ferrero-Konfekt.
Quelle: sda |
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