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GM&P Info .

Anmeldungsdatum: 18.01.2006 Beiträge: 3539
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Verfasst am: 22.Jan 2008 8:34 Titel: Schwarze Liste für Subventions-Abzocker |
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Der Düsseldorfer Wirtschaftsdienst 'markt intern' fordert, europaweit eine Schwarze Liste für Subventions-Abzocker zu erstellen mit der Folge, daß diese weder von der Europäischen Union noch von ihren Mitgliedsstaaten oder deren Bundesländern/Provinzen, Städten, Gemeinden und Kreisen während einer 25-jährigen Bannfrist weitere staatliche Förderungen erhalten.
Carsten Schmitt, 'markt intern'-Chefredakteur 'Mittelstand' betont: "Während mittelständische Unternehmen Subventionen meist nur vom Hörensagen kennen, investieren Großkonzerne heutzutage quasi nicht mehr ohne eine saftige Geldspritze der öffentlichen Hand. Die Folge sind regelrechte Fördergeld-Nomaden. Wenn ihre Kamele eine fruchtbare Oase abgegrast haben, ziehen sie zur nächsten weiter. Standorttreue und eine nachhaltige Entwicklung der lokalen Wirtschaft ist ein Fremdwort. Es kann nicht sein, daß ein solches Verhalten immer wieder mit staatlichen Geldern unterstützt wird. Denn diese stammen zu einem Großteil aus Steuereinnahmen von mittelständischen Unternehmen und deren Arbeitnehmern. Der Mittelstand darf die Töpfe füllen, die Großkonzerne dann leeren. Nur mit einer drastischen Sanktion eines solchen Verhaltens ist ein Umdenken zu erzwingen. Daher sagen wir von 'markt intern' den Politikern: 'Bei der Fördermittelvergabe hat Blauäugigkeit nichts zu suchen' und fordern die Schwarze Liste!" |
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hostaria Specialist
Anmeldungsdatum: 17.01.2006 Beiträge: 240
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Verfasst am: 23.Jan 2008 10:46 Titel: |
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Obwohl ich im Kern obigen Inhaltes konform gehe, ein paar Anmerkungen.
Der benannte Wirtschaftsdienst 'markt intern zeigt sich mit solchen Forderungen, dass er auch nicht ganz in den Schuhen ist; redet etwas daher was so nicht aufgeht.
Typisch Verbandshengste:
1. eine schwarze Liste zu diesen Praktiken ist immer Vergangenheit.
(einmal richtig abzocken kann denen bereits genügen u. sie haben
ausgesorgt für alle Zeit)
2. eine 25-jährigen Bannfrist ist bei heutigen rasanten Veränder-
ungen blanker Unsinn.
Da sind schon 15-20 Jahre realistischer.
Wer hat denn dieser „Vision“ wie man Zukunft gestaltet (mittels Fördermittelvergabe) zugestimmt.
Wenn nichts dem Hirn entspringt, versucht man eine Lösung mit
Geld.
Ausblick: ein Weg könnte sein, die Subventionen in dieser Form ganz zu streichen: durch
das eingesparte Geld können die Steuern wieder gesenkt
werden und es entstehen für alle die selben langfristig
planbaren Bedingungen. |
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Mariechen Specialist
Anmeldungsdatum: 28.10.2004 Beiträge: 62 Wohnort: FFHland
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Verfasst am: 23.Jan 2008 10:50 Titel: Suventions-Abzocker |
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Es kann nicht sein, dass ausländische Großunternehmen (in meinem Beispiel ist es ein schwedischer Elektroartikelhersteller) in unser steuerintensives DE einziehen, um die vom Mittelstand gesammelten Suventionen aus Steuerzahlungen für ihre Geschäftsgebahren abzuschöpfen.
In diesem Fall des schwedischen Konzerns - siehe oben - trat das ganz deutlich zu Tage: Aufbau einer riesengroßen Logistikeinheit in einem idyllisch gelegenen Ort an einem kleinen See mitten in Hessen.
Hier hat ein Elektriker im Rahmen eines Subunternehmens seine Installationen getätigt.
Zehn Jahre später - dieser Elektriker hat sich zwischenzeitlich als SFU ("selbstfahrender Unternehmer") selbständig gemacht, Tonnenweise die in verschiedenen Betrieben Deutschlands und auch aus dem Ausland herbei geschafften Fertigprodukte an die Märkte und Möbelhäuser gekarrt.
Dann kam der Tag mit der Meldung aus S:
"Der Betrieb wird verlagert!"
Woher denn diese schnelle Reaktion - scheinbar völlig unberechtigt, da der Betrieb in voller Auslastung lief?
Die Antwort aus Schweden:
. . . . . . "Das hat uns unser Computer gesagt." . . . . .
Somit wurde der Betrieb verlagert - an den Rhein. Mit neuem Abschöpfungen sauer erworbener Steuergelder!
Ironie der Geschichte: Der schwedische Großkonzern ist dem ehemaligen Elektriker noch mehrere Tausend Euro an Dienstleistungsentgelten schuldig geblieben - und fühlt sich dabei noch völlig im Recht.
Sag' mir einer: Nicht für geschenkt werde ich mir ein Gerät aus dem schwedischen Betrieb in mein Haus holen! - Genauso wie ich es mit den Nokia-Handys handhabe, falls das Werk in Bochum wirklich schließen sollte! |
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hostaria Specialist
Anmeldungsdatum: 17.01.2006 Beiträge: 240
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Verfasst am: 24.Jan 2008 9:36 Titel: |
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@Mariechen
Werte Madam.
Bei solchen inhaltlichen Berichten verliere ich jedes Mitgefühl für die Betroffenen.
Sie äußern ihre Erregung ohne vorher ihren Denkapparat zu bemühen.
Diese Firmen halten sich an Gesetze, in diesem Fall zum eigenen Vorteil so wie sie sich an die Gesetze halten, die zu ihrem Nachteil sind.
Diese Riesenchanche für deren finanziell in Aussicht gestellten Vorteile wird sie so vielleich nicht immer eröffnen. Sie nutzen es eiskalt.
Die Initialzünder, Verursacher u. Hauptschuldigen sind die Leute, die im Status Behörde, Politiker diese Gesetze konstruieren, dass derartiges Geschehen überhaupt entstehen kann.
Sie u. alle Betroffenen erwähnen das nicht einmal.
Weiter, es bleibt ohne Konsequenzen für die, die so was überhaupt erst ermöglichen.
Man muß den Schwachsinn erst einmal verdauen; da werden Konzernen regelrecht eingeladen u. motiviert aus einem EU Land, in dem ihnen alle wettbewerbsverzerrenden Begünstigungen zu Füßen gelegt wurden, dann ausgeschöpft wurden, vom nächsten EU Land abgeworben zu werden um das selbe nochmals abzuziehen.
Das spottet doch jedem gesunden Menschenverstand.
Wie groß das Heer der Deppen mit Wahlrecht anwächst zeigt, dass sich überhaupt keiner in der Öffentlichkeit aufregt, welche Oberdeppen sich allen voran in der EU Subventionspolitik bemühen.
Das Verhalten der Presse, der direkt Betroffenen u. der Politker, die das still übergehen bestätigt meine Aussage. |
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Mariechen Specialist
Anmeldungsdatum: 28.10.2004 Beiträge: 62 Wohnort: FFHland
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Verfasst am: 24.Jan 2008 11:20 Titel: |
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@ Hostaria:
| Zitat: |
1.: Sie nutzen es eiskalt. ...
2.: Die Initialzünder, Verursacher u. Hauptschuldigen sind die Leute, die im Status Behörde, Politiker diese Gesetze konstruieren, dass derartiges Geschehen überhaupt entstehen kann.
3.: Wie groß das Heer der Deppen mit Wahlrecht anwächst zeigt, dass sich überhaupt keiner in der Öffentlichkeit aufregt, welche Oberdeppen sich allen voran in der EU Subventionspolitik bemühen. |
Darin muss ich Ihnen vollkommen Recht geben. -
Und deshalb gehe ich auch nicht an den Wählkasten bei der hess. Landtagswahl am 27.01. - Aus Prinzip heraus nicht!
Wie hat mal jemand gesagt: "Jeden Morgen stehen hundert Menschen auf. Nur einer davon ist kein Depp. Den musst du finden!"
Aber nun zu unserem Thema:
Ich möchte auch wissen, was das noch für Kreise nach sich zieht.
Die einmal in unserem Lande abgeschöpften Suventionen einkassiert, auf Zeit gespielt (dabei 'n bisschen was geschafft) und dann ab mit der ganzen Manufitze nach Süd-Ost.
Wie lange wollen wir Deutsche Arbeitnehmer uns das noch gefallen lassen?
Wo sind die Politiker, die diese Misere einmal an den Pranger bringen und den Betrieben mal einen Denkzettel verpassen, die mir nix dir nix die Leute auf die Straße setzen????
... W o ... s i n d ... s i e ? ?
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hostaria Specialist
Anmeldungsdatum: 17.01.2006 Beiträge: 240
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Verfasst am: 24.Jan 2008 13:38 Titel: |
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@Mariechen
Geschätzte Madam.
Verzeihung, wenn ich sie vorhin etwas hart angefasst habe.
| Zitat: |
| Und deshalb gehe ich auch nicht an den Wählkasten bei der hess. Landtagswahl am 27.01. – |
Wenn sie glauben ihrem Protest mit Folgen zum Ausdruck zu bringen, dann sollten sie ungültig wählen.
Sonst profitieren nocheinmal die Parteien.
| Zitat: |
| Wie lange wollen wir Deutsche Arbeitnehmer uns das noch gefallen lassen? |
Das fragen sie sich nicht als einzelne!
Es übersteigt auch meinen Begriff von „Stillhalten“ u. andere wundern sich auch.
Ist es etwa auch ein bisschen deutsche Toleranz?
Von einem Extrem ins andere?
| Zitat: |
| Wo sind die Politiker, die diese Misere einmal an den Pranger bringen und den Betrieben mal einen Denkzettel verpassen, die mir nix dir nix die Leute auf die Straße setzen???? |
Stellen sie sich eine Person in einem dicken Mantel vor.
Nach der Wahl schlüpft diese Person aus dem Mantel, wandelt sich zur teuersten Prostituierten des Planeten.
(Bei einer auf der Strasse krieg ich eine Gegenleistung – hier keine oder Knüppel zwischen die Beine)
Die genormten Leutchen unten haben aber immer noch an den Mantel vor Augen u. hoffen auf die Hilfe der Gestalt, die sie einmal glaubten zu kennen.
Nur eine Minderheit dieser Mantelträger hält den einfliesenden Verlockungsangeboten stand – entscheiden tut die Mehrheit.
Hier liegt der Hund begraben! |
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