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Casanova Newbie
Anmeldungsdatum: 21.02.2002 Beiträge: 7
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Verfasst am: 27.Feb 2002 19:30 Titel: |
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Der Bericht hätte auch gut unter Immobilien gepasst aber lesen Sie bitte selbst:
Weil sie gutgläubigen Käufern überteuerte Wohnungen aufgeschwatzt haben sollen, stehen elf Immobilienmakler vor dem Landgericht Stuttgart. Zudem sind zwei Notare angeklagt, die in den Betrug eingeweiht gewesen sein sollen.
Neben den 13 Angeklagten saßen am ersten Verhandlungstag auch 14 Verteidiger im Gerichtssaal. Es sei schon ein eigenartiges Gefühl, vor so einem gefüllten Saal zu verhandeln, sagt der Richter zu Beginn des Prozesses der Wirtschaftsstrafkammer.
Gegen die 13 Angeklagten wird wegen Betrugs in Millionenhöhe verhandelt. Sie sollen von Sommer 1992 bis Ende 1993 zahlreiche gutgläubige Wohnungskäufer um ihr Hab und Gut geprellt haben. Der Staatsanwalt geht davon aus, dass die Makler, unter der strategischen Führung des 37- jährigen Hauptangeklagten aus Göppingen, in mindestens
63 Fällen Menschen „aus einfachen Schichten, mit geringem Einkommen und zumindest wirtschaftlich geringem Sachverstand“ die schöne Mär vom Steuersparen durch den
Erwerb von Eigentum erzählt haben.
Den Käufern, die ausschließlich aus dem württembergischen und süddeutschen Raum stammen, wurden bevorzugt Wohnungen in West und Norddeutschland angeboten. Und bei diesen Wohnungen stimmte nach Angaben
des Staatsanwaltes gar nichts. Die Lage war schlecht, der Zustand der Wohnungen war schlecht und dementsprechend schlecht war auch der Preis.
Die Makler gingen auf zwei Arten vor. Zum einen kamen sie als Vermittler: Sie fädelten einen Deal ein, bei dem ein Käufer beispielsweise für eine Wohnung in Wilhelmshaven 189000 Mark bezahlen musste, deren eigentlicher Wert aber lediglich auf 65000 Mark beziffert wurde. Die Maklerfirma des 37-Jährigen strich dann eine Provision in
Höhe von 128000 Mark für sich selbst ein.
Mit der zweiten Masche verkauften die Makler vorher von ihnen erworbene Wohnungen zu völlig überteuerten Preisen. So wurden in Duisburg beispielsweise Wohnungen für 135.000 Mark verhökert, deren eigentlicher Wert höchstens bei 50.000 Mark lag. Der Erwerb der Immobilie wurde dem Käufer durch die Zusicherung schmackhaft gemacht,
dass er keinerlei Anstrengungen unternehmen
müsse. Der Abschluss von Verträgen, die Suche nach Mietern und die Finanzierung – all das überließen sie mit der Unterschrift unter einer Generalvollmacht der Maklerfirma.
Der Notar, der über den eigentlichen Wohnungspreis genau Bescheid wusste, war in das böse Spiel mit eingeweiht.
Die meisten gutgläubigen Wohnungskäufer trieb dieses Maklergebaren in den finanziellen Ruin, berichtete der Staatsanwalt. Denn die Wohnungen konnten wegen der zumeist schlechten Lage nur selten gut vermietet werden, darüber hinaus kämen eine Menge an Rechnungen auf die
neuen Wohnungseigentümer zu sowie Forderungen seitens der Bank...
[ Diese Nachricht wurde geändert von: Casanova am 2002-02-27 13:33 ] |
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Jim Phelps Pathfinder
Anmeldungsdatum: 14.01.2002 Beiträge: 297
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Verfasst am: 1.März 2002 10:51 Titel: |
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Auch hier wieder mein Kommentar: Hirn einschalten, Fachmann hinzuziehen.
Und bei Immobilien: Diese (mit einem Fachmann) unbedingt selbst besichtigen!
Und als Stuttgarter nicht unbedingt eine in Wilhelmshaven kaufen. Es gibt auch im Ländle genügend Gelegenheiten.
Gruß,
Phelps
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Goodman *** Consulter ***
Anmeldungsdatum: 16.01.2002 Beiträge: 5416
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Verfasst am: 3.Dez 2002 11:17 Titel: Lage, Lage, Lage! |
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| Das A und O beim Immobilienkauf, wie immer, sagt dir jedes Kind. Auch die 8-fache Jahresmiete in Bremerhaven und in MckPom kann daran nichts ändern. |
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