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GoMoPa .

Anmeldungsdatum: 25.01.2002 Beiträge: 2364
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Verfasst am: 21.Okt 2005 11:07 Titel: Szene konspirativer geworden! |
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Seit zehn Jahren werden in der Hansestadt mit einer eigenen Dienststelle Anlagebetrüger verfolgt. Damals als Fachdirektion gegründet, ist die Dienststelle als LKA 511 mittlerweile fester Bestandteil des Landeskriminalamts. In den Jahren haben sich die Ermittler einen überaus guten Ruf erarbeitet. Auch ihre Bilanz kann sich sehen lassen. In den zehn Jahren wurden in enger Zusammenarbeit mit dem Wirtschaftsprüfdienst der Polizei und der Staatsanwaltschaft 29 Großverfahren abgewickelt. Die ermittelten Täter, die ihre Anleger um gerichtsbeweisbare 160 Millionen Euro betrogen haben, wurden zu insgesamt 507 Jahren Haft verurteilt.
„Früher", sagt Kriminalhauptkommissar Norbert Trotte, „haben konservative Warentermin-Firmen die Szene der Anlagebetrüger geprägt." die Firmen wurden offiziell in Hamburg gegründet, hatten hier ihre Bankkonten und belegten ganze Büroetagen und hatten die klassische Struktur der Organisierten Kriminalität, waren stark hierarchisch gegliedert. Manche Firmen hatten 100 Mitarbeiter. Da saßen dann 100 Betrüger auf einem Haufen. Solche Firmen gibt es nicht mehr - leider!
Die Szene ist konspirativer geworden - auch dies ist ein Ergebnis der erfolgreichen Polizeiarbeit. Der gegenüber den Tätern aufgebaute Verfolgungsdruck war so stark geworden, dass die Betrüger wesentlich größeren Aufwand betreiben müssen.
Die heutige in betrügerischer Absicht installierte Firma hat ihren Sitz im Ausland, ist eine Ltd. in London oder eine Inc. auf den Bahamas. Tatsächlich gibt es dort nur Briefkästen und eine Telefonweiterschaltung. Die Täter sitzen weiterhin in Hamburg in irgendeinem geheimen Büro, irgendwo in der Stadt. Der geköderte Anleger, der glaubt, mit einem Finanzberater in London zu telefonieren, hat in Wirklichkeit einen Gauner in einem Hinterzimmer in St. Georg, Barmbek oder Winterhude dran. Die Firmen sind längst nicht mehr so groß. Sie verfügen über weniger Personal, fünf oder sechs Personen, die aber für ihre Aufgabe hoch qualifiziert sind.
Auch die Angebote haben sich verändert. Wurden gutgläubigen Anlegern früher vornehmlich Waren- und Devisenkontrakte oder Optionen aufgeschwatzt, so sind es heute aufgrund der Rezession eher konservative Anlageformen. Auch Anteile an Aktiengesellschaften, ausschließlich zum Zweck des Betrugs gegründet, werden verkauft.
Eines ist gleich geblieben: Wie vor zehn Jahren verliert der Anleger sein Geld! |
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Tilmann Newbie
Anmeldungsdatum: 26.10.2005 Beiträge: 9 Wohnort: Flensburg
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Verfasst am: 26.Okt 2005 17:35 Titel: |
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| Hä??? Da soll mir das einer mal erklären?! Warum LEIDER? Betrüger haben, wie im den Fall und in anderen Fällen, nix zu suchen. Da kann doch nicht von Leider gesprochen werden?! Das sich die Polizei darum kümemrt finde ich 100%ig ... Hoffe auch, das diese weiterhin mehr Druck ausüben und das wir nicht eine koruppte Poliezei beheimatet haben, die von Firmen gesponsort werden... Also, wie schon gesagt, das Leider, möchte ich doch mal bitte begründet und erklärt haben! |
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Klaus100 Newbie
Anmeldungsdatum: 10.02.2005 Beiträge: 11
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Verfasst am: 26.Okt 2005 20:23 Titel: Re: Szene konspirativer geworden! |
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Ich kann das nur bestätigen und möchte auf einen Bericht eines Geschädigten auf der Internetseite www.forexhandel.com verweisen.
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Liquid Asset Management ( www.laminc.net ) mit angeblich 70 Devisenhändlern in Toronto und Herrn Rene Rinaldo Hensel als Direktor dieser Firma zockt weiterhin Anleger ab. Gegen Herrn Rene Rinaldo Hensel (Hamburg) läuft ein Ermittlungsverfahren wegen Anlagebetrug. Herr Hensel und seine Mitarbeiter operieren unter Falschnamen............
Klaus100 |
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Tilmann Newbie
Anmeldungsdatum: 26.10.2005 Beiträge: 9 Wohnort: Flensburg
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Verfasst am: 27.Okt 2005 17:08 Titel: |
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Ist ja gut, mußt ja nicht ständig wiederholen?! Beantworte übrigens auch nicht meine Fragen, des ersten Postings  |
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hdschulz * Consulter *
Anmeldungsdatum: 27.08.2004 Beiträge: 1051
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Verfasst am: 28.Okt 2005 11:03 Titel: |
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| Tilmann hat folgendes geschrieben:: |
| Hä??? Da soll mir das einer mal erklären?! Warum LEIDER? Betrüger haben, wie im den Fall und in anderen Fällen, nix zu suchen. Da kann doch nicht von Leider gesprochen werden?! ... Also, wie schon gesagt, das Leider, möchte ich doch mal bitte begründet und erklärt haben! |
Das "leider" gibt schon Sinn:
Geht man von einer gegebenen Zahl Betrüger aus, erwischt man diese halt besser, wenn sie im Pulk auftreten, statt sich einzeln zu verstecken. Das war offensichtlich gemeint. |
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Tilmann Newbie
Anmeldungsdatum: 26.10.2005 Beiträge: 9 Wohnort: Flensburg
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Verfasst am: 29.Okt 2005 9:02 Titel: |
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Naja, aber wenn es wenige sind, ist das ja meist nicht so schlimm, als wenn viele mehr Geld benötigen udn noch mehr Betrügereien machen. Alle erwischt man sowieso nie... Aber das die Efolgsrate gut ist, finde ich perfekt...
Jetzt muß mir Klaus100 nur noch erklären was er mit seinen dreifach Post gemeint hat *g*... |
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Amanita Phalloides Specialist
Anmeldungsdatum: 07.10.2002 Beiträge: 123 Wohnort: Spanien
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Verfasst am: 29.Okt 2005 9:19 Titel: |
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Naja, aber wenn es wenige sind, ist das ja meist nicht so schlimm
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Dröhn!  |
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Spiritus Rector * Consulter *

Anmeldungsdatum: 12.12.2003 Beiträge: 1198 Wohnort: Hamburg
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Verfasst am: 16.Nov 2005 8:13 Titel: |
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Der Deutsche Anlegerschutzbund (DASB) befürchtet einen wachsenden Boom für Geldanlagebetrüger. Mangelndes Vertrauen in Banken und die Kursverluste an den Börsen trieben Sparer in die Arme dubioser Finanzberater. Laut Bundeskriminalamt seien etwa 40 Milliarden Euro am staatlich nicht regulierten «Grauen Kapitalmarkt» versickert. In diesem Jahr werde sich dieser Betrag vermutlich sogar auf 50 Milliarden Euro erhöhen und die Dunkelziffer dabei ist sehr hoch.
Neuester Trick: Irak-Fonds
Dabei wenden die schwarzen Schafe der Branche immer neuer Tricks an. Derzeit werde für Irak-Fonds, die auf einen Wiederaufbau des Landes nach einem Krieg spekulieren, Werbung gemacht. Auch die Steuerpläne der Bundesregierung werde als Aufhänger dazu benutzt, unseriöse Offerten zu machen. Es ist eine ganz übliche Masche, aktuelle Geschehnisse aufzugreifen, um mit potenziellen Opfern ins Gespräch zu kommen.
Bedürfnis nach Sicherheit ausgenutzt
Selbst das Bedürfnis nach mehr Sicherheit werde von unseriösen Geschäftemachern geschickt genutzt. So falle zunehmend das irreführende Werben mit Entschädigungsfonds auf. Mehrfach hätten Betrüger damit geworben, Mitglied in der Entschädigungseinrichtung Deutscher Wertpapierhandelsunternehmen zu sein. Dieser Fonds decke jedoch nur Verluste aus Wertpapiergeschäften ab. Außerdem würden keine Verluste abgesichert, die durch Betrug oder grob fahrlässige Anlageberatung entstünden.
Kaum Fälle vor Gericht
Mit harten Strafen müssten die Kriminellen selten rechnen. Es gibt kaum noch große Fälle, die vor Gericht landen und eine Kompetenzbündelung der Justiz ist bitter nötig. Dazu gehöre eine Schwerpunktstaatsanwaltschaft für Kapitalmarktstraftaten. Um Anlagebetrügern Paroli zu bieten, sei eine bessere personelle und finanzielle Ausstattung der Verfolgungsbehörden notwendig. Die Täter fahren Ferrari, die anderen nur Tretroller.
Schärfere Gesetze
Auch schärfere Gesetze hält der Anlegerschützer für notwendig. Wer Sparer um Millionen prelle, verlasse oft nach wenigen Jahren das Gefängnis und genieße anschließend die Früchte seines Betruges im Ausland. Daher müssen auch die Gewinne stärker abgeschöpft werden. |
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Spiritus Rector * Consulter *

Anmeldungsdatum: 12.12.2003 Beiträge: 1198 Wohnort: Hamburg
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Verfasst am: 16.Nov 2005 8:20 Titel: |
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Antrieb: Geldgier
Wirtschaftskriminalität hat in Deutschland Hochkonjunktur. Während die Konjunkturflaute die Gewinne vieler Unternehmen einbrechen lässt, wirtschaften immer mehr Manager, Angestellte oder Abteilungsleiter still und heimlich in die eigene Kasse. Schlagzeilenträchtige Skandale wie bei FlowTex und Schneider oder Bilanzfälschungen wie bei den Neue Markt-Unternehmen ComROAD und Phenomedia sind nur die Spitze des Eisbergs. Allein im vergangenen Jahr nahmen die Fälle von Wirtschaftskriminalität in Deutschland um 23 Prozent auf mehr als 111.000 Fälle zu. Jedes Jahr entstehen durch Betrug, Steuerhinterziehung, Unterschlagung und Untreue Schätzungen zufolge Schäden in Milliardenhöhe.
Nur Verbrecher an der Börse?
Nicht nur für die Ermittler wird die Wirtschaftskriminalität zunehmend zum Problem. Auch das Ansehen der Unternehmer in Deutschland hat durch Enthüllungen aus Chef-Etagen massiv Schaden genommen. Bei vielen Aktionären sitzt das Misstrauen gegenüber den Managern tief. »Viele haben den Eindruck, dass sich an der Börse nur Verbrecher und Betrüger tummeln«, sagt der Vorstandsvorsitzende der Schutzgemeinschaft der Kleinaktionäre, Klaus Schneider.
Vorständen mit Mißtrauen begegnet
Nirgendwo wird dies deutlicher als auf Hauptversammlungen. Während die Aktionärstreffen früher meist nach wenigen Stunden vorüber waren und die Kritik sich höchstens an der Höhe der Dividende entzündete, gleichen sie heute oft einem stundenlangen Kreuzverhör. Auch Vorstände großer Konzerne müssen sich oft gegen massive Vorwürfe der Aktionäre wehren. »Jedem wird unterstellt, dass er lügt und betrügt«, sagt Daniela Bergdolt von der Deutschen Schutzvereinigung für Wertpapierbesitz. Dabei wird kaum noch zwischen Schwarzen Schafen und seriösen Unternehmen unterschieden.
Wirtschaft schon zu komplex
Die rasante Zunahme der Wirtschaftskriminalität hängt aus ihrer Sicht auch mit der wachsenden Komplexität der Wirtschaft zusammen. Während früher jeder Angestellte seinen Chef gekannt hat, sind vielen Beschäftigten die Strukturen im eigenen Unternehmen inzwischen oft nicht mehr klar. »Die wissen gar nicht mehr, wen sie überhaupt schädigen.« Für die Volkswirtschaft ist die Wirtschaftkriminalität ein immenses Problem. Sie könnte um vier Prozent mehr wachsen, wenn allein die Bestechung ausgemerzt werden könnte, sagte der Bamberger Generalstaatsanwalt Roland Helgerth unter Berufung auf wissenschaftliche Studien auf einer bundesweiten Tagung zur Wirtschaftskriminalität im Mai.
Detektive die einzige Chance
Die Wirtschaftsverbrecher machen sich nicht schmutzig und hinterlassen keine Spuren. Ihre Waffe ist ihr Verstand, ihr Motiv oft die blanke Gier. Die klassischen Fahndungsmethoden der Polizei greifen oft zu kurz. Immer häufiger werden private Detektive engagiert, um Betrügern in weißen Westen auf die Schliche zu kommen. »Detektive sind oft die einzige Chance, solche Delikte aufzuklären«, sagte Andreas Eisenkolb vom Bundesverband Deutscher Detektive auf der Jahresversammlung vor wenigen Wochen. Bereits heute erhielten die 1.300 Detektive, die in dem Verband zusammengeschlossen sind, rund 80 Prozent ihrer Aufträge aus der Wirtschaft.
Auch Biedermänner betrügen
Nach einer Studie der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft PriceWaterhouseCoopers werden mehr als die Hälfte der Firmen von ihren eigenen Mitarbeitern betrogen. In einem Viertel der Fälle missbrauchen Mitarbeiter ihre Führungskompetenzen zu ihren eigenen Gunsten. Kaum einer hat es dabei nach Ansicht der Aktionärsschützer so weit getrieben wie der Gründer und Vorstandschef des Telematik-Anbieters ComROAD, Bodo Schnabel. Er hatte vermutlich seit Gründung seines Unternehmens fast den kompletten Umsatz frei erfunden und Aktionäre und Analysten damit über Jahre hinweg betrogen. Anders als der gefallene EM.TV-Börsenstar und Sunnyboy Thomas Haffa glänzte Schnabel in der Öffentlichkeit nicht durch einen luxuriösen Lebensstil, sondern gab sich eher bieder. »Das war seine Masche«, meint Bergdolt.
Treibende Kraft: Geldgier
Treibende Kraft war nach Ansicht von Bergdolt in beiden Fällen das eigene Portemonnaie. »Es ging um persönliche monetäre Gründe.« Sowohl Haffa als auch Schnabel müssen sich voraussichtlich in den kommenden Monaten vor Gericht verantworten. »Ich habe nicht den Eindruck, dass wir da das Ende der Fahnenstange erreicht haben«, befürchtet Aktionärsschützer Schneider.
Die spektakulärsten Fälle
Illegale Machenschaften an der Börse, Scheingeschäfte von Unternehmen oder kriminelle Transaktionen haben nicht nur Aktionäre in Deutschland aufgeschreckt und für Schlagzeilen gesorgt. In den vergangenen Jahren wurden Milliarden-Schwindel mit gefälschten Bilanzen oder anderen Betrügereien bekannt. Eine Zusammenstellung herausragender Fälle in Deutschland:
FlowTex
Nach dem größten Wirtschaftsbetrug im Nachkriegsdeutschland werden im Dezember 2001 die Hauptgesellschafter der FlowTex Technologie GmbH & Co. KG für Bohrsysteme, Manfred Schmider und Klaus Kleiser, zu langjährigen Freiheitsstrafen verurteilt. Bei Scheingeschäften mit 3.000 nicht vorhandenen Bohrsystemen entstand ein Schaden von rund zwei Milliarden Euro. Gegen Ex-Firmen-Chef Schmider verhängt die Kammer eine Strafe von 12 Jahren, sein Ex-Kompagnon Kleiser erhält 9 Jahre und 6 Monate. In einem zweiten Verfahren werden Schmiders Bruder Matthias und ein Geschäftspartner zu mehrjährigen Strafen verurteilt. Die Ermittlungen zu dem groß angelegten Schwindel sind noch nicht abgeschlossen.
Jürgen Schneider
Der Frankfurter Bauunternehmer Jürgen Schneider erschwindelt sich für den Kauf und die Sanierung hochwertiger Bauten bei zahlreichen Banken überhöhte Kredite. Im April 1994 bricht sein Imperium zusammen, die Schulden belaufen sich auf 5,4 Milliarden Mark. Nach dem Verkauf der meisten Immobilien ist noch immer ein Betrag von 2,4 Milliarden Mark offen. Schneider wird Ende 1997 wegen Betrugs zu sechs Jahren und neun Monaten Haft verurteilt. Seit Weihnachten 1999 ist er wieder auf freiem Fuß. Die kleinen Handwerksbetriebe, die für ihn gearbeitet hatten, blieben der Konkursverwaltung zufolge auf Forderungen von rund 300 Millionen Mark sitzen.
Mr. Kimble
Illegale Millionengewinne an der Börse: Ende Mai wird eine der einst schillerndsten Figuren der New Economy, Kim Schmitz alias »Kimble«, zur einer Bewährungsstrafe von einem Jahr und acht Monaten wegen Insiderhandels verurteilt. Zudem wird eine Geldbuße von 100.000 Euro verhängt. Der ehemalige Computer-Hacker Schmitz kaufte unter Ausnutzung interner Informationen Aktien des »Internet-Warenhauses« Letsbuyit.com und erzielte so Millionengewinne, urteilte das Gericht.
ComRoad
Im Verdacht krimineller Machenschaften auf dem Parkett stehen auch eine Reihe anderer Manager und Unternehmen. Der Telematik-Anbieter ComROAD steht im Verdacht, fast seinen gesamten Jahresumsatz 2001 über eine offensichtlich nicht existierende Firma in Hongkong gefälscht zu haben. Gründer und Vorstandschef Bodo Schnabel sitzt in Untersuchungshaft.
Phenomedia + EM.TV
Der Moorhuhn-Erfinder und Spieleentwickler Phenomedia steht im Verdacht der Bilanzfälschung. Zwei inzwischen entlassene Vorstandsmitglieder haben den Vorwurf des Insiderhandels gestanden und sitzen in Untersuchungshaft. Auch der Gründer des angeschlagenen Medienunternehmens EM.TV, Thomas Haffa und sein Bruder Florian, stehen im Verdacht illegaler Machenschaften. Beide sollen sich noch in diesem Jahr wegen Kursbetrugs vor Gericht verantworten. EM.TV hatte für das Jahr 2000 hohe Gewinne versprochen, erzielte jedoch ein Milliarden-Defizit. Der Aktienkurs rutschte von über 110 Euro ins Bodenlose und lag zuletzt bei gut einem Euro. |
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Akif Newbie
Anmeldungsdatum: 05.01.2006 Beiträge: 38 Wohnort: Dormagen
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Verfasst am: 8.Jan 2006 17:21 Titel: |
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hdschulz, Sie liegen völlig falsch.
Als ich 18 Jahre alt was wurde ich auch von einer OVB angeworben, oder von einer Wareterminabzockerfirma. Aber ich garantiere ihnen das die hälfte der dummen Verkäufer nicht weiss das Sie illegal arbeiten.
Sie müssen auch noch alle Selbständig werden und die volle Verantwortung tragen. |
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GM&P Info .

Anmeldungsdatum: 18.01.2006 Beiträge: 3633
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Verfasst am: 29.Mai 2007 7:46 Titel: |
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| Spiritus Rector hat folgendes geschrieben:: |
FlowTex
Nach dem größten Wirtschaftsbetrug im Nachkriegsdeutschland werden im Dezember 2001 die Hauptgesellschafter der FlowTex Technologie GmbH & Co. KG für Bohrsysteme, Manfred Schmider und Klaus Kleiser, zu langjährigen Freiheitsstrafen verurteilt. Bei Scheingeschäften mit 3.000 nicht vorhandenen Bohrsystemen entstand ein Schaden von rund zwei Milliarden Euro. |
| Zitat: |
"Graue Eminenz des Skandals"
Im Flowtex-Amtshaftungsprozess hat Klägeranwalt Eberhard Braun eine Verurteilung des Landes Baden-Württemberg zu Schadensersatz in Milliardenhöhe gefordert. Nach Auffassung Brauns hat ein Karlsruher Betriebsprüfer das Flowtex-Schneeballsystem erkannt, geduldet und gefördert.
Mindestens ein Finanzbeamter habe den Milliardenbetrug frühzeitig erkannt und gedeckt, sagte Rechtsanwalt Eberhard Braun am Freitag nach dem Ende der Beweisaufnahme vor dem Oberlandesgericht (OLG) Karlsruhe.
>> vollständiger Artikel im mm - hier |
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GoMoPa .

Anmeldungsdatum: 25.01.2002 Beiträge: 2364
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Verfasst am: 26.Jun 2007 6:29 Titel: |
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| Zitat: |
25 Jahre Kampf gegen organisierte Kriminalität
Die organisierte Kriminalität (OK) hat sich in den vergangenen Jahren von klassischen Feldern wie Rauschgifthandel auf den Finanz- und Anlagebetrug ausgeweitet. Das sagte der Leiter des Landeskriminalamts (LKA), Reinhard Chedor, gestern bei einer Feier zum 25. Jubiläum der Ermittlungsgruppe gegen organisierte Kriminalität. "OK arbeitet geschäftsmäßig, möglichst unauffällig, offene Auseinandersetzungen werden vermieden", sagte Chedor im Festsaal des Polizeipräsidiums.
Dabei profitierten die Täter vom liberalisierten Personen- und Warenverkehr in Europa. Nach Einschätzung des LKA-Chefs gebe es in Hamburg aber keine "kriminelle Parallelgesellschaft".
Zuvor hatte Innensenator Udo Nagel (parteilos) unter anderem gesagt: "Organisierte Kriminalität ist ein Phänomen, das keine Ländergrenzen kennt." Sie sei eine nicht zu unterschätzende Gefahr für Staat und Gesellschaft. Die Schaffung einer spezialisierten Dienststelle sei genau der richtige Schritt gewesen.
Als das neu gegründete OK-Team in Hamburg im Mai 1982 seine Arbeit aufnahm, gehörten 45 Beamte zu der Dienststelle. Heute umfasst die Gruppe 285 Mitarbeiter. Zu den Ermittlungsfeldern gehören neben der Wirtschaftskriminalität aber auch internationaler Drogen- und Menschenhandel.
Nach Einschätzung des leitenden Oberstaatsanwalts Martin Köhnke liegt ein Schlüssel des Erfolges bei den Ermittlungen in der besonders engen Zusammenarbeit zwischen Polizei und Staatsanwaltschaft. Köhnke, der als Gast bei dem Festakt ein Grußwort sprach, erinnerte bewegt an den 1986 von dem Auftragskiller Werner Pinzner erschossenen Statasanwalt Wolfgang Bistry. "Diesem Kollegen und Freund hätte es gefallen, dass wir noch enger zusammengerückt sind und vertrauensvoll zusammenarbeiten", so Köhnke.
Quelle: Hamburger Abendblatt |
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Moderator GM&P .

Anmeldungsdatum: 21.01.2006 Beiträge: 6791
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Verfasst am: 5.Jul 2007 22:47 Titel: |
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Tausende betrogene Kleinanleger, fingierte Rechnungen für eine Kinderferienanlage oder illegale Exporte zur Waffenproduktion - Wirtschaftskriminalität boomt in Brandenburg.
"Mit 6572 Fällen wurden im vergangenen Jahr rund 18,6 Prozent mehr als 2005 registriert", sagte am Montag der Sprecher des brandenburgischen Landeskriminalamtes (LKA) in Potsdam, Toralf Reinhardt. Der Anstieg erkläre sich vor allem durch mehr so genannte Wettbewerbsdelikte - wie etwa den Handel im Internet mit rechtlich geschützter Spielesoftware. Insgesamt seien 2023 Tatverdächtige zu verschiedenen Wirtschaftsdelikten ermittelt worden, 202 mehr als 2005. Den durch derartige Straftaten verursachten Schaden beziffert das LKA auf 168,5 Millionen Euro. "Wir müssen aber von einem erheblichen Dunkelfeld ausgehen."
Die "großen Fische" landen bei der Schwerpunktstaatsanwaltschaft Wirtschaftskriminalität in Potsdam. "Die Täter werden immer gewiefter, die Verfahren immer komplizierter", sagte der bisherige Abteilungsleiter, Oberstaatsanwalt Volker Ost, der am Wochenende in den vorzeitigen Ruhestand ging.
Als die Ermittlungsexperten in Sachen Wirtschaftskriminalität 1991 in Potsdam ihre Arbeit aufnahmen, ging es vor allem um Ungereimtheiten bei LPG-Auflösungen - inzwischen reicht die Delikt-Palette von Subventionsbetrug oder Verstößen gegen das Außenwirtschaftsgesetz über Untreue, Steuerhinterziehung bis hin zu organisierter Schwarzarbeit.
"In jüngster Zeit haben wir es zudem vermehrt mit Anlage- oder Kreditbetrügereien im ganz großen Stil zu tun", betont Ost. "Das Abschöpfen des kleinen Mannes hat zugenommen." Kompliziert werden die Ermittlungen auch dadurch, dass nahezu nie Geständnisse vorliegen. "Unsere Weiße-Kragen-Täter kämpfen bis zum Letzten, schließlich geht es um Millionen", erklärt Ost.
Spektakulärster Fall war in der jüngeren Vergangenheit das Verfahren gegen die einstigen Sanierer des Schlosses Boitzenburg (Uckermark), die für eine dortige Kinderferienanlage 20 Millionen Euro Fördergelder durch Scheinrechnungen kassiert haben sollen. Eine Lausitzer Firma lieferte unscheinbare Bleche ins Ausland - dort landete die Ware jedoch illegalerweise in Raketen. Und auch um Kranteile für ein Atomkraftwerk in Iran ging es.
Damit die laut Ost "immensen Schäden" durch Wirtschaftsdelikte wenigstens ein wenig aufgefangen werden, frieren die Ermittler inzwischen massiv potenziell unlauter erworbene Gewinne ein und treiben - nach erfolgter Verurteilung - Geld wieder ein.
Quelle: Moz |
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Moderator GM&P .

Anmeldungsdatum: 21.01.2006 Beiträge: 6791
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Verfasst am: 15.Okt 2007 12:00 Titel: |
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FlowTex-Geschädigte bekommen kein Geld vom Land
Baden-Württemberg muss den Gläubigern der einstigen Vorzeigefirma FlowTex keinen Schadenersatz zahlen. Das entschied heute das Oberlandesgericht Karlsruhe. Es sei nicht nachweisbar, dass Finanzbeamte einen Betrug durchschaut hätten.
Die geschädigten FlowTex-Gläubiger sind mit ihrer milliardenschweren Schadenersatzklage gegen das Land Baden-Württemberg auch in zweiter Instanz gescheitert. Das Oberlandesgericht (OLG) Karlsruhe wies heute die Berufung von mehr als 100 Banken, Leasing-Gesellschaften und weiteren Gläubigern zurück, die vom Land insgesamt 1,1 Milliarden Euro Schadenersatz forderten.
Die Kläger warfen Beamten des Landes vor, das betrügerische Schneeballsystem der Firma FlowTex mit größtenteils nicht existierenden Bohrsystemen gedeckt zu haben. Mit dem Zusammenbruch der Schwindelfirma nach der Aufdeckung des Skandals Anfang 2000 war ihnen enormer Schaden entstanden.
Das Landgericht Karlsruhe hatte die Klage im Juli 2005 in erster Instanz abgewiesen; dagegen hatten die Kläger Berufung eingelegt. Das OLG hat in dem seit Juli des vergangenen Jahres andauernden Verfahren 19 Zeugen vernommen, um aufzuklären, ob Finanzbeamte in den Jahren 1996 und 1997 bereits über das Schneeballsystem informiert waren. In dem Prozess ist noch eine dritte Runde vor dem Bundesgerichtshof denkbar, wenn die Gläubiger Revision einlegen.
Quelle: kaz/ddp/dpa |
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GM&P Info .

Anmeldungsdatum: 18.01.2006 Beiträge: 3633
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Verfasst am: 22.Apr 2008 9:47 Titel: |
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FlowTex
Nach dem größten Wirtschaftsbetrug im Nachkriegsdeutschland werden im Dezember 2001 die Hauptgesellschafter der FlowTex Technologie GmbH & Co. KG für Bohrsysteme, Manfred Schmider und Klaus Kleiser, zu langjährigen Freiheitsstrafen verurteilt. ......... Die Ermittlungen zu dem groß angelegten Schwindel sind noch nicht abgeschlossen. |
Und ein weiteres Urteil ist ergangen
| Zitat: |
Knast für Pforzheimer Rechtsanwalt
Ein „kleines Licht“ würde keine vier Jahre Haft bekommen, betont Staatsanwalt Reinhard Hofmann und lächelt zufrieden in die laufende Fernsehkamera. Für ihn ist damit ein weiteres Kapitel im größten Wirtschaftsbetrug der deutschen Nachkriegsgeschichte – dem FlowTex-Skandal – abgeschlossen. .....
Der Angeklagte, ein Pforzheimer Rechtsanwalt, hat das Urteil der Wirtschaftsstrafkammer Mannheim äußerlich gelassen aufgenommen. Doch der 69-jährige ehemalige Gehilfe des kriminellen FlowTex-Bosses Manfred Schmider muss sich mit dem Gedanken vertraut machen, seine Anwaltskanzlei demnächst mit der Gefängniszelle zu tauschen.....
Das Leben des Anwalts habe durch die hohen Honorare und Fernreisen an Glanz gewonnen, betonte die Richterin. .......
Jetzt müsse der Angeklagte kleinere Brötchen backen, resümierte Richterin Dr. Schwan ein. „Sie verlieren ihren Beruf und ihre Freiheit in einem Alter, wo andere ihren verdienten Lebensabend genießen.“
** den vollständigen Artikel lesen sie >>> hier |
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