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Moderator GM&P .

Anmeldungsdatum: 21.01.2006 Beiträge: 5916
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Verfasst am: 25.Jun 2006 10:17 Titel: Verbleib von Heros-Millionen unklar |
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Noch immer suchen Ermittler nach verschwundenem Geld von Heros-Kunden. Möglicherweise ist der Schaden höher als bislang angenommen.
Nach der Pleite von Deutschlands größtem Geldtransportunternehmen Heros läuft die Suche nach verschwundenen Kundengeldern auf Hochtouren. Es gebe erste Hinweise auf den Verbleib von rund 400 Millionen Euro, berichtete der «Spiegel» am Wochenende.
Noch völlig unklar sei hingegen, was mit mehr als 88 Millionen Euro geschehen sei.
Die Ermittler vermuten dem Bericht zufolge, dass die Privatentnahmen der Heros-Manager weit höher liegen als von den Hauptbeschuldigten bislang eingeräumt wurde. Erste Spuren führten zu Konten in der Schweiz, Spanien und Luxemburg, hieß es.
Nach einem Bericht der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Ernst & Young seien etwa 230 Millionen Euro von Bargeldkonten bei der Bundesbank auf Konten verschiedener Heros-Gesellschaften verschoben worden, schreibt das Magazin weiter.
Heros-Buchhalter hätten die Unterschlagungen als Kundenüberweisungen getarnt, für die fiktive Rechnungen geschrieben wurden. Zudem gingen den Wirtschaftsprüfern zufolge Einzahlungen des Handelsriesen Woolworth direkt auf ein Geschäftskonto von Heros, das nicht in der Finanzbuchhaltung abgebildet war.
So versickerten laut Ernst & Young weitere 41 Millionen Euro.
Offenbar flossen darüber hinaus etliche Millionen in die privaten Kassen einiger Firmenmanager, hieß es weiter. Sie sollen über ein eigenes Unternehmen «technisches Equipment» eingekauft und Heros über eine Leasinggesellschaft zum doppelten Preis in Rechnung gestellt haben.
Auch soll sich ein Prokurist der Sicherheitsfirma Rechnungen für den Bau seines Hauses von insgesamt einer halben Million Euro über Heros bezahlt haben lassen, hieß es in dem Bericht.
Die Heros-Gruppe hatte nach Betrugsvorwürfen im Februar Insolvenz angemeldet. Der frühere Heros-Chef Karl-Heinz Weis und drei Mitarbeiter sitzen in Untersuchungshaft. Ihnen wird vorgeworfen, 350 Millionen Euro unterschlagen zu haben.
Inzwischen wurde das Geldtransportunternehmen von der US- Beteiligungsgesellschaft MatlinPatterson übernommen und wird künftig unter dem Namen SecurLog weitergeführt. Im Zuge der Sanierung sollen 1600 der 4100 Stellen gestrichen und mehr als die Hälfte der bisher 66 Niederlassungen geschlossen werden.
(nz) |
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Et .

Anmeldungsdatum: 28.02.2003 Beiträge: 447 Wohnort: Bad Homburg
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Verfasst am: 4.Aug 2006 14:45 Titel: wer überfällt heute noch eine Bank - nur Stümper ... |
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01.08.06 - Artikel: Handelsblatt (auszugsweise)
Betrugsfall Heros – die unglaubliche Geschichte
Die Ära des Geldtransportgeschäfts Heros ist eine Geschichte von Aufstieg und Fall, von Geiz und Gier, von Ignoranz und Behörden-Versagen. Am Ende haben Heros-Manager 540 Millionen Euro veruntreut. Wie ein kleines Mädchen die Ermittler auf die heiße Spur eines der größten Betrugsskandale der deutschen Nachkriegstgeschichte brachte.
„Ein Skandal, ein klassisches Versagen auch der Staatsanwälte“, urteilt ein führender deutscher Ermittler in Sachen Wirtschaftskriminalität. Die Beamten hätten „Finanzermittlungen in Gang setzen, die Konten prüfen und Buchprüfer an die Bilanzen setzen müssen. Dann wären sie dem Betrugssystem auf die Spur gekommen.“ Und zwar schon vor vier Jahren, als der Schaden bei Heros nach Schätzung von Insidern erst rund 100 Millionen Euro betragen haben dürfte.
Ein Versagen, das den Staat über die so genannte Staatshaftung teuer zu stehen kommen könnte. „Solche Amtspflichtverletzungen der Beamten führen nach meiner Meinung zum Schadensersatz. Laut Bürgerlichem Gesetzbuch haften Beamte für Schäden, die sie anderen zufügen. Das ist hier offenkundig durch Unterlassung geschehen, und zwar grob fahrlässig“, sagt der Berliner Wirtschaftsrechtler Hans-Peter Schwintowski von der Humboldt-Universität.
zum umfangreichen, spannenden und unglaublichen Artikel: http://www.handelsblatt.com/news/Default.aspx?_p=
200040&_t=ft&_b=1114576 (gehört alles zum Link) _________________ mit Sicherheit günstig finanziert!
zur Anfrage: Internet - zum Abschluss: persönliche Beratung
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Bankfachwirt Steffen Etzel
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GoMo&Pa .

Anmeldungsdatum: 25.01.2002 Beiträge: 2182
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Verfasst am: 6.Aug 2006 13:26 Titel: |
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Betrügereien und Korruptionen im Zusammenhang mit dem Pleite gegangenen Geldtransporteur Heros ziehen offenbar immer weitere Kreise. So soll auch ein Mitarbeiter des Düsseldorfer Handelskonzerns METRO Schmiergelder von Heros erhalten haben. Dabei sei es 2003 um die Auftragsvergabe von Geldtransporten gegangen. Es sollen zwischen 100.000 und 200.000 Euro geflossen sein. Auch Mitarbeiter des Kölner REWE-Konzerns sollen bestochen worden sein
Der Versicherer des Geldtransporteurs, die Mannheimer-Gruppe, muss den durch die Pleite entstandenen Millionen-Schaden nicht zahlen. Das habe das Landgericht Hannover in einem ersten Urteil entschieden. Der Versicherungsfall sei vorsätzlich herbeigeführt worden. Der ehemalige Heros-Geschäftsführer Karl-Heinz Weis und drei Mitarbeiter sitzen wegen des Verdachts der Unterschlagung U-Haft. Schaden >300 Millionen Euro.
Die Heros-Gruppe hatte nach Betrugsvorwürfen im Februar Insolvenz angemeldet. Bis zu 1.000 Unternehmen sollen geschädigt worden sein. Allein der Handelskonzern REWE bezifferte seinen Schaden auf 160 Millionen Euro. Insgesamt hatten die Firmen Ausfälle von rund 500 Millionen Euro geltend gemacht, von denen 140 Millionen noch vorhanden sind. Die Bundesbank hatte die von Heros kurz vor der Pleite bei Firmen abgeholten Gelder sichergestellt.
Der Insolvenzverwalter hatte Mitte Juli angekündigt, dass ein Großteil der sicher gestellten Kundengelder an die Geschädigten ausgezahlt werden könnten. Heros war im Juni von dem US-Investor Matlin Patterson übernommen worden und wird unter dem Namen SecurLog weitergeführt. |
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Akimo User gebannt
Anmeldungsdatum: 14.01.2006 Beiträge: 319
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Verfasst am: 8.Aug 2006 7:37 Titel: |
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Die haben doch echt 100.000 € reingenommen und nach ein paar Wochen
300.000 € ausgezahlt. |
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GoMo&Pa .

Anmeldungsdatum: 25.01.2002 Beiträge: 2182
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Verfasst am: 12.Aug 2006 6:32 Titel: |
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Heros-Skandal: Bundesweite Aktion gegen Angehörige des Firmenchefs
Berlin (ddp). Im Heros-Skandal geraten Angehörige des Firmengründers Karl-Heinz Weis immer stärker in den Fokus der Ermittler.
Nach Informationen der Nachrichtenagentur ddp haben Beamte auf der Jagd nach Beweisen und Vermögenswerten in einer bundesweiten Aktion Durchsuchungen und Beschlagnahmungen im Umfeld der Familie Weis durchgeführt. Ziel der Ermittler war die Sicherstellung von Vermögenswerten wie Fahrzeugen, Immobilien, Schmuck und Geldbeständen. Ein Sprecher der Staatsanwaltschaft Hannover sagte auf Anfrage lediglich: «Kein Kommentar."
Der Einsatz deutet darauf hin, dass die Staatsanwaltschaft bei ihren Ermittlungen weitere Fortschritte gemacht hat. Bisher hatten die Beamten kaum Zugriff auf Vermögen, das aus Veruntreuungen beim ehemaligen Geldtransportunternehmen Heros stammen könnte. Karl Heinz Weis hat keinen nennenswerten Besitz. Auf seine Ehefrau dagegen sind diverse Immobilien im In- und Ausland eingetragen. Außerdem waren auf ihren Namen etliche Luxusvehikel zugelassen. Auch die beiden Töchter besitzen angeblich erhebliche Werte.
Bei der Suche nach möglicherweise illegal erworbenem Vermögen gilt Frau Weis daher in Polizeikreisen als eine Kernfigur. Ein Ermittlungsansatz gegen sie hatte sich daraus ergeben, dass sie Gesellschafterin einer Firma in Bratislava war, über die Heros-Manager nach Vermutung der Ermittler Scheingeschäfte abgewickelt und so Millionensummen ins Ausland geschafft haben.
Der jüngste Großeinsatz könnte sich auch in anderer Hinsicht als entscheidend erweisen: Zur Verteidigungslinie des Heros-Chefs gehört die Behauptung, er habe sich aus dem veruntreuten Geld nicht selbst bereichert, sondern nur das Unternehmen retten wollen. Sollte sich aus den Durchsuchungen das Gegenteil ergeben, dürfte Weis bei den Richtern kaum noch auf Milde hoffen.
Bei Heros waren 540 Millionen Euro an Kundengeldern veruntreut worden. Die Staatsanwaltschaft will die Anklage gegen Weis und weitere Manager im Spätsommer vorlegen. |
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Moderator GM&P .

Anmeldungsdatum: 21.01.2006 Beiträge: 5916
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Verfasst am: 14.Aug 2006 16:45 Titel: |
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Ermittlungen in Heros-Skandal nun auch wegen Geldwäscheverdachts
Im Betrugsskandal um die insolvente Geldtransportfirma Heros geht es jetzt auch um Geldwäsche. Die Staatsanwaltschaft Hannover ermittle in einem getrennten Verfahren gegen einen Steuerberater.
Das sagte ein Sprecher der Behörde am Montag. Es bestehe der Verdacht, dass von Schweizer Konten der Familie des früheren Heros-Chefs eine Summe "im oberen sechsstelligen Bereich" auf mehrere Treuhandkonten des Steuerberaters geflossen sei. Dieser habe die Konten für die Ehefrau und Töchter des Heros-Chefs geführt.
Ursprünglich sei das Geld vermutlich bei Heros-Kunden abgezweigt worden. Am Donnerstag habe es im Zuge der Ermittlungen gegen den Steuerberater Durchsuchungen gegeben, sagte der Sprecher. "Wir verfolgen auch noch andere Spuren", fügte er hinzu.
Der "Spiegel" hatte berichtet, sieben Wochen nach der Heros-Insolvenz im Februar seien im April von zwei Konten der Ehefrau des Heros-Chefs bei der Aargauischen Kantonalbank mehr als eine halbe Mio. Euro auf das Konto des Steuerberaters geflossen. Am selben Tag seien die beiden Bankverbindungen aufgelöst worden.
Der einstige Heros-Chef und drei führende Mitarbeiter sitzen in Untersuchungshaft. In einem Schneeballsystem lieferte die Firma nach bisherigem Ermittlungsstand das bei Banken abgeholte Geld bei den Kunden erst mit Verzögerung ab und zweigte Beträge für die Aufrechterhaltung des eigenen Betriebes ab. Hintergrund waren Dumping-Preise, die zum Teil nur halb so hoch wie auf dem Markt üblich waren. |
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GoMo&Pa .

Anmeldungsdatum: 25.01.2002 Beiträge: 2182
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Verfasst am: 15.Aug 2006 7:06 Titel: |
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Heros-Skandal weitet sich aus
Der Skandal um die deutsche Geldtransportfirma ist um eine Facette reicher: Nach der Betrugsaffäre ermittelt die Justiz nun auch wegen Verdachts auf Geldwäsche
Hannover - Im Betrugsskandal um die insolvente Geldtransportfirma Heros geht es jetzt auch um Geldwäsche. Die Staatsanwaltschaft Hannover ermittle in einem getrennten Verfahren gegen einen Steuerberater, sagte ein Sprecher der Behörde am Montag.
Es bestehe der Verdacht, dass von Schweizer Konten der Familie des früheren Heros-Chefs eine Summe "im oberen sechsstelligen Bereich" auf mehrere Treuhandkonten des Steuerberaters geflossen seien. Dieser habe die Konten für die Ehefrau und Töchter des Heros-Chefs geführt. Ursprünglich sei das Geld vermutlich bei Heros-Kunden abgezweigt worden. Vergangenen Donnerstag habe es im Zuge der Ermittlungen gegen den Steuerberater Durchsuchungen gegeben, sagte der Sprecher. "Wir verfolgen auch noch andere Spuren", fügte er hinzu.
Mysteriöser Geldfluss
Der "Spiegel" hatte berichtet, sieben Wochen nach der Heros-Insolvenz im Februar seien im April von zwei Konten der Ehefrau des Heros-Chefs bei der Aargauischen Kantonalbank mehr als eine halbe Million Euro auf das Konto des Steuerberaters geflossen. Am selben Tag seien die beiden Bankverbindungen aufgelöst worden.
Den Heros-Kunden sind nach Angaben des Insolvenzverwalters 540 Mio. Euro Schaden entstanden. Davon konnten 140 Mio. Euro, die auf Heros-Konten bei der Bundesbank sichergestellt wurden, Kunden zugeordnet und ausgezahlt werden. Wegen Untreue laufen bereits Ermittlungen gegen elf Beschuldigte. Der einstige Heros-Chef und drei führende Mitarbeiter sitzen in Untersuchungshaft.
In einem Schneeballsystem lieferte die Firma nach bisherigem Ermittlungsstand das bei Banken abgeholte Geld bei den Kunden erst mit Verzögerung ab und zweigte Beträge für die Aufrechterhaltung des eigenen Betriebes ab. Hintergrund waren Dumping-Preise, die zum Teil nur halb so hoch wie auf dem Markt üblich waren.
Quelle: http://derstandard.at/?url=/?id=2550992 |
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Moderator GM&P .

Anmeldungsdatum: 21.01.2006 Beiträge: 5916
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Verfasst am: 19.Sep 2006 20:23 Titel: |
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Die Staatsanwaltschaft Hannover hat gegen vier Manager der insolventen Geldtransportfirma Heros Anklage wegen Veruntreuung von 250 Millionen Euro erhoben. Der Ex-Heros-Chef soll zusammen mit den Niederlassungsleitern und dem Prokuristen schnell vor Gericht.
Die Anklage laute auf gemeinschaftliche gewerbsmäßige Untreue, Bankrott und Insolvenzverschleppung, teilte die Staatsanwaltschaft Hannover am Dienstag mit.
Neben dem früheren Geschäftsführer müssen sich zwei Niederlassungsleiter und ein Prokurist vor der Wirtschaftsstrafkammer des Landgerichts Hildesheim verantworten. Sie sollen Kundengelder veruntreut haben. Im Kern gehe es um 82 Straftaten mit einer Schadensumme von rund 250 Mill. Euro, teilte die Staatsanwaltschaft mit.
Den Angeklagten droht wegen Untreue eine Haftstrafe von bis zu zehn Jahren. Der frühere Heros-Chef und die Filialleiter sitzen in Untersuchungshaft. |
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Moderator GM&P .

Anmeldungsdatum: 21.01.2006 Beiträge: 5916
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Verfasst am: 5.Dez 2006 18:30 Titel: |
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Anweisung zum Millionen-Betrug kamen per Fax
Im Prozess um den Millionenbetrug bei der Geldtransportfirma Heros hat nach dem Firmengründer am Dienstag auch ein anderer Angeklagter ein umfangreiches Geständnis abgelegt.
Zunächst seien Teile der anvertrauten Kundengelder in bar entnommen worden, später seien die Anweisungen vom Hauptsitz in Hannover per Fax gekommen, sagte der 55 Jahre alte ehemalige Niederlassungsleiter aus dem nordrhein-westfälischen Viersen vor dem Landgericht Hildesheim.
Er habe für sich etwa zehn Mill. Euro entnommen.
Neun Monate nach der Heros-Pleite müssen sich der Firmengründer und drei Manager wegen Untreue in Höhe von 270 Mill. Euro verantworten. |
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Moderator GM&P .

Anmeldungsdatum: 21.01.2006 Beiträge: 5916
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Verfasst am: 16.Dez 2006 3:48 Titel: |
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Im Zusammenhang mit dem Millionenbetrug bei der Geldtransportfirma Heros ist eine weitere Ex-Beschäftigte verhaftet worden.
Wie die Staatsanwaltschaft Hannover am Freitag berichtete, soll die 38-Jährige an der Unterschlagung von Kundengeldern in Höhe von insgesamt 213 Mill. Euro beteiligt gewesen sein.
Im Haus der Frau im Kreis Rendsburg sei ein Koffer mit 81 000 Euro Bargeld gefunden worden.
Das Geld habe in Heros-Banderolen gesteckt. Ein Konto mit einem Guthaben von 79 000 Euro wurde gepfändet. Die Frau hatte als Prokuristin bei einer Heros-Tochterfirma in Hamburg gearbeitet und war am 13. Dezember festgenommen worden.
Die jahrelangen Unterschlagungen bei dem einstigen Branchenprimus Heros waren Anfang des Jahres ans Licht gekommen. Immer wieder waren Kundengelder abgezweigt und die entstehenden Löcher mit einem Schneeball-System gestopft worden.
Im Februar ließen Staatsanwaltschaft und Polizei bei einer Großrazzia zahlreiche Geschäftsräume von Heros in Niedersachsen, Hamburg und Nordrhein- Westfalen durchsuchen. Der Firmenchef Karl-Heinz Weis, ein Prokurist sowie zwei Niederlassungsleiter wurden festgenommen. Nur Stunden später meldete das Unternehmen Insolvenz an.
Vor dem Landgericht Hildesheim müssen sich seit Ende November neben dem Heros-Chef drei Manager wegen gewerbsmäßiger Untreue, Bankrott und Insolvenzverschleppung verantworten. Die Staatsanwaltschaft beziffert den Schaden auf rund 250 Mill. Euro. Die insolvente Heros-Gruppe war im Sommer vom US-Investor Matlin Patterson übernommen worden und wird unter dem Namen SecurLog weitergeführt. Rund 1000 der vor dem Konkurs etwa 4000 Mitarbeiter wurden dabei nicht übernommen. |
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Spiritus Rector * Consulter *

Anmeldungsdatum: 12.12.2003 Beiträge: 1126 Wohnort: Hamburg
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Verfasst am: 11.Jan 2007 7:44 Titel: |
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Weitere Festnahme im Heros-Skandal
Im Zuge der Ermittlungen zum Veruntreuungsskandal beim früheren Geldtransportunternehmen Heros ist in Norddeutschland eine weitere Mitarbeiterin festgenommen worden.
Nach Informationen der Nachrichtenagentur ddp vom Mittwoch steht die frühere Filialleiterin im Verdacht, im Zusammenhang mit der Euro-Umstellung gemeinsam mit einer Kollegin 2,5 Millionen Euro gestohlen zu haben.
Die Kollegin, eine Prokuristin der zur Heros-Gruppe gehörenden Nordcash Geldbearbeitungs GmbH, war bereits im Dezember wegen des Verdachts der gemeinschaftlichen Untreue im besonders schweren Fall festgenommen worden. Bei ihr hatten Ermittler hinter einem Schrank rund 81 000 Euro - umwickelt mit Heros-Banderolen - gefunden. Auf einem gepfändeten Konto befanden sich 79 000 Euro.
Quelle: Auszugsweise http://www.foerderland.de/419+M5adab01e651.0.html _________________ Wenn der Staat pleite macht, geht natürlich
nicht der Staat pleite, sondern seine Bürger.
(Carl Fürstenberg, dt. Bankier, 1850-1933)
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Moderator GM&P .

Anmeldungsdatum: 21.01.2006 Beiträge: 5916
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Verfasst am: 29.März 2007 2:43 Titel: |
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Im Skandal um den Millionenbetrug beim Geldtransporteur Heros gibt es eine neue Festnahme: In Stade verhafteten die Behörden am Mittwoch den Niederlassungsleiter einer Hamburger Filiale. Er soll rund 3,5 Millionen Euro unterschlagen haben.
Der ehemalige Niederlassungsleiter einer Heros-Filiale in Hamburg soll von Juli bis Dezember 2005 rund 3,5 Millionen Euro von einem Bundesbankkonto entnommen haben, wie die Staatsanwaltschaft am Mittwoch in Hannover mitteilte. Er wurde am Dienstag in seiner Wohnung in Jork im Landkreis Stade verhaftet.
Mitarbeiter hatten sich gewundert, dass das Konto ständig leer war und immer wieder aufgefüllt werden musste. Der 49-Jährige bestreitet die Vorwürfe und behauptet, die Beträge seinem damaligen Chef, dem Heros-Firmengründer Karl-Heinz Weis, gegeben zu haben.
(dpa) |
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GM&P Info .

Anmeldungsdatum: 18.01.2006 Beiträge: 2947
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Verfasst am: 23.Mai 2007 8:53 Titel: |
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Im Prozess um die Veruntreuung von Kundengeldern beim ehemaligen Geldtransportunternehmen Heros ist der Firmenchef zu zehn Jahren Haft verurteilt worden.
Die Wirtschaftsstrafkammer befand Karl-Heinz Weis am Mittwoch der Untreue in 157 Fällen sowie des Bankrotts für schuldig. Auch die drei weiteren angeklagten ehemaligen Manager verurteilte das Gericht zu Haftstrafen zwischen sechseinhalb und acht Jahren
Focus-online |
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GM&P Info .

Anmeldungsdatum: 18.01.2006 Beiträge: 2947
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Verfasst am: 8.Jun 2007 21:45 Titel: |
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Für Hinweise auf die verschwundenen Millionen-Beträge im Zusammenhang mit der Pleite der Geldtransportfirma Heros hat der Insolvenzverwalter eine hohe Belohnung ausgesetzt.
Nach derzeitigem Kenntnisstand sei der Verbleib von etwa 90 Millionen Euro ungewiss, sagte Insolvenzverwalter Manuel Sack. Für Hinweise auf das Geld sei eine Belohnung von 20 Prozent des gefundenen Betrags ausgesetzt worden.
weiter im - manager-magazin |
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tomas_hh Specialist
Anmeldungsdatum: 08.10.2005 Beiträge: 188 Wohnort: Hamburg
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Verfasst am: 11.Jun 2007 11:13 Titel: Re: Verbleib von Heros-Millionen unklar |
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| Moderator GM&P hat folgendes geschrieben:: |
| Nach einem Bericht der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Ernst & Young seien etwa 230 Millionen Euro von Bargeldkonten bei der Bundesbank... |
Was bitte sind Bargeldkonten?
Entweder Bargeld oder Konto. Aber Bargeldkonten? |
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Moderator GM&P .

Anmeldungsdatum: 21.01.2006 Beiträge: 5916
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Verfasst am: 11.Jun 2007 11:46 Titel: |
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Kurz und knapp ausgedrückt: Sie können von diesem Konto Geld bar abheben oder auf dieses bar einzahlen.
Das Girokono ist zB. ein von einem Kreditinstitut zur Verfügung gestelltes Bargeldkonto.
Der Gegensatz dazu sind Konten, die zB. zur Verrechnung dienen, bar gibt es da nichts. |
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Moderator GM&P .

Anmeldungsdatum: 21.01.2006 Beiträge: 5916
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Verfasst am: 20.Sep 2007 20:05 Titel: |
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Gericht spricht Heros-Kunden Schadenersatz zu.
Fast zwei Jahre nach der Pleite des Geldtransportunternehmens Heros hat erstmals ein Gericht einem geschädigten Kunden Schadensersatz zugesprochen. Die Mannheimer-Versicherung muss der Supermarktkette Netto 1,03 Mill. Euro plus Zinsen zahlen, wie das Landgericht Hamburg nach Angaben einer Sprecherin am Donnerstag festlegte. Heros hatte diese Summe einkassiert, aber nicht auf Konten von Netto eingezahlt hatte.
Die Versicherung hatte die Zahlung zunächst abgelehnt und auf den kriminellen Hintergrund des Schadens verwiesen. Dagegen kam das Gericht zu dem Schluss, der Versicherungsschutz bestehe, bis das Geld auf den Konten von Netto eingegangen sei. Das habe eine „sinnvolle Auslegung des Versicherungsvertrags“ ergeben, sagte die Gerichtssprecherin. Allerdings ist gegen das Urteil Berufung beim Oberlandesgericht möglich.
Die Hamburger Schadenersatz-Entscheidung gilt als Präzedenzfall, da weitere Heros-Kunden wie Rewe, Edeka oder Metro gegen die Mannheimer-Versicherung klagen könnten. Anwalt Benjamin Grimme, der die Firma Netto vertrat, begrüßte im „Hamburger Abendblatt“ die Entscheidung: „Das gibt Hoffnung für die weiteren Geschädigten.“ Die Gerichtssprecherin äußerte die Einschätzung, der Rechtsstreit werde wegen der Höhe des Schadens bis zum Bundesgerichtshof gehen.
(Aktenzeichen: Landgericht Hamburg 409 O 53/06)
Quelle: HB |
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Moderator GM&P .

Anmeldungsdatum: 21.01.2006 Beiträge: 5916
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Verfasst am: 8.Okt 2007 20:18 Titel: Anwälte von Heros-Gründer verschwitzen Revisionsantrag |
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Wer verurteilt wird, kann Revision einlegen - wenn er die entsprechende Frist wahrt. Diese Möglichkeit wollte auch der Gründer des betrügerischen Geldtransportunternehmens Heros, Karl-Heinz Weis, nutzen, um gegen seine Verurteilung zu zehn Jahren Haft anzugehen.
Das Landgericht Hildesheim hat die Revision als unzulässig vorworfen, weil bis zum Ablauf der Frist keine Begründung oder entsprechende Anträge eingegangen seien. „Es ist nichts gekommen“, sagte am Montag ein Gerichtssprecher.
In einem Schreiben hätten die Anwälte nun einen Fehler im Büro dafür verantwortlich gemacht. Es sei ein falsches Fax an das Gericht gesendet worden. Die Verteidiger hätten einen so genannten Antrag auf Wiedereinsetzung in den vorigen Stand gestellt, mit dem das Versehen wieder ausgebügelt werden soll. Nun muss der Bundesgerichtshof entscheiden, ob die Revision trotz der Panne doch noch zugelassen werden kann.
Drei zusammen mit Weis zu langjährigen Haftstrafen verurteilte frühere Heros-Spitzenmanager haben ebenfalls Revision eingelegt. Bei ihnen seien die erforderlichen Schritte fristgemäß erledigt worden, sagte der Gerichtssprecher. Die Entscheidungen lägen nun beim Bundesgerichtshof in Karlsruhe.
Quelle: HB |
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GM&P Info .

Anmeldungsdatum: 18.01.2006 Beiträge: 2947
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Verfasst am: 19.Feb 2008 14:51 Titel: |
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| Zitat: |
| Der Gründer des ehemals größten deutschen Geldtransportunternehmens Heros, Karl-Heinz Weis, muss sich seit heute erneut wegen des Verdachts der Untreue vor dem Landgericht Hildesheim verantworten. Im aktuellen Prozess geht es um Untreue zum Nachteil des Unternehmens. |
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Moderator GM&P .

Anmeldungsdatum: 21.01.2006 Beiträge: 5916
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Verfasst am: 15.Mai 2008 16:16 Titel: |
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Der Ex-Chef des ehemals größten deutschen Geldtransportunternehmens Heros, Karl-Heinz Weis, hat Untreue- Vorwürfe am Dienstag vor Gericht abgestritten. Gemeinsam mit einem Bereichsleiter ist der 59-Jährige angeklagt, knapp 12,9 Mill. Euro in die eigene Tasche gesteckt haben.
„Ich habe kein Geld bekommen“, sagte er am Dienstag im Landgericht Hildesheim. Er war bereits zu zehn Jahren Haft wegen Untreue und Bankrotts zum Nachteil der Heros-Kunden schuldig gesprochen worden. Auch der 50 Jahre alte Bereichsleiter hatte in seiner Aussage bestritten, selbst in die Heros-Kasse gegriffen zu haben.
Weis, der sich erstmals in diesem Prozess äußerte, berichtete zwar von einigen Treffen mit dem Angestellten auf einer Raststätte bei Hannover. Geld oder Schecks will er dort aber nicht erhalten haben. Den Mitangeklagten belastete er dagegen schwer: Der 50-Jährige sei von Anfang an in die Geschäfte von Heros involviert gewesen und habe Bescheid gewusst, erklärte Weis.
Laut Staatsanwaltschaft handelt es sich um 38 Untreue-Fälle mit Summen zwischen jeweils 100 000 und 500 000 Euro. Das Geld sollen die beiden Angeklagten unter anderem für teuren Schmuck, wertvolle Uhren, Luxus-Autos und Eigentumswohnungen ausgegeben haben.
Der Bereichsleiter hatte in der Verhandlung ausgesagt, er habe nach Anrufen von Weis Geld bei der Bundesbank bestellt, von Fahrern abholen lassen und an den Firmenchef übergeben. Weis und andere Spitzenkräfte hätten Druck auf ihn ausgeübt, er habe Angst um seinen Job gehabt.
Der zuvor arbeitslose und verschuldete Mechaniker war bei Heros erstaunlich schnell aufgestiegen. Bereits kurz nach seiner Einstellung im Januar 1991 hatte er teure Autos, später mehrere Grundstücke und zwei Eigentumswohnungen auf Sylt. 1995 will er dem Heros-Chef persönlich 1,25 Mill. DM aus seinem Privatvermögen geliehen haben, da es in der Firma finanzielle Probleme gab.
Sollte es zu einer Verurteilung kommen, muss Weis mit einer Gesamtfreiheitsstrafe von mehr als zehn Jahre rechnen. Das Urteil wird im Juni erwartet. Drei weitere Heros-Manager wurden bereits im Mai 2007 wegen unsauberer Machenschaften mit 240 Mill. Euro Schaden verurteilt. Alle haben Revision eingelegt.
Quelle: dpa |
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