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GM&P Info .

Anmeldungsdatum: 18.01.2006 Beiträge: 3334
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Verfasst am: 24.Jul 2007 13:08 Titel: Versicherungsbetrug - Geldbeschaffung durch warme Sanierung |
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Fast ein Drittel aller Deutschen hat - nach einer Studie - schon einmal seine Versicherung betrogen.
Durch diese Auffassung der Versicherungsnehmer „Wenn ich schon zahle, dann will ich auch etwas dafür haben“, entstehen den Versicherungen jedes Jahr Schäden in Milliardenhöhe. Und der ehrliche Kunde zahlt hierdurch 25 bis 35 Prozent höhere Beiträge!
Eine bekannte Versicherung wandte sich mit einem besonders interessanten Fall an uns: Ausgangslage war eine „warme Sanierung“ eines Elektrofachgeschäfts in einer größeren Stadt in Niedersachsen. Die Polizei stellte die Brandursache schnell fest; es handelte sich hierbei um einen Kabelbrand. Ob es sich hierbei aber um Brandstiftung handelte oder nicht, konnte nachträglich nicht festgestellt werden.
Misstrauisch wurde die Versicherung erst, als der Versicherungsnehmer für „vorhandene Geräte“, welche durch den Brand zerstört wurden, sämtliche Belege nachweisen konnte, auch für solche, welche gar nicht im Sortiment gelistet waren. Da die Versicherung mit ihren Ermittlungen nicht weiter kam, wandte sich diese an uns, um der Sache auf den Grund zu gehen. Umfangreiche Ermittlungen unsererseits ergaben hierbei keine weiteren relevanten Hinweise, so dass wir die Zielperson von nun an zu observieren begannen.
Nach elf Tagen der Observation (in diesem Fall wurde mit drei Ermittlern observiert), begab sich die Zielperson zum Fahrzeug und fuhr 86 Kilometer nordöstlich in ein kleines Dorf. Zielort war eine alte Scheune, in der sich eine Menge hochwertiger Elektrogeräte besten Zustandes erfreuten. Die Zielperson nahm ein paar Geräte heraus und fuhr zurück. Dort angekommen dauerte es nicht lange, bis sich die Zielperson mit einigen Paketen (es war die gleiche Stückzahl, wie die vormals entwendeten Geräte aus der Scheune) zum Fahrzeug begab und zu einer in der Nähe befindlichen Post-stelle fuhr, um die Pakete dort in den Versand zu geben.
Besagter Sachverhalt wurde durch einen ausführlichen Abschlußbericht der Ver-sicherung mitgeteilt, welche die Zahlung der Versicherungssumme - in Höhe von 350.000,- Euro - berechtigterweise verweigerte. Das Motiv des Versicherungsnehmers: Mit dem Geld wollte er sich im Ausland absetzten und ein neues Leben beginnen. Besagtes Geld sollte als Startkapital dienen. Den Brand verursachte er selbst, durch einen herbeigerufenen Kurzschluss und die Belege wurden am PC eigenhändig erstellt bzw. manipuliert. Eine zusätzliche Einnahmequelle sollte sich durch den Verkauf der Elektrowaren eröffnen, wobei im abgebrannten Geschäft lediglich vormals beschaffter Elektro-schrott verbrannte wurde.
Letztlich wurde der Versicherungsbetrug durch die Geldgier des Versicherungs-nehmers aufgedeckt. Hätte er mal die Elektrowaren im Geschäft gelassen... Statt der erhofften 350.000,- Euro durfte der Versicherungsbetrüger auch noch unsere Kosten übernehmen.
Pressemitteilung von: CONTECTA |
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Brendle Insider
Anmeldungsdatum: 27.11.2002 Beiträge: 610
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Verfasst am: 25.Jul 2007 10:25 Titel: |
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So ein Idiot!
Vor Gier setzte bei dem das Hirn aus!
Wenn schon kriminell, dann bitte wasserdicht.
Aber die meisten Kriminellen machen irgend einen Fehler und wwerden erwischt.
Gut so!
Brendle |
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