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AttNet Newbie
Anmeldungsdatum: 26.12.2005 Beiträge: 3
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Verfasst am: 27.Dez 2005 0:10 Titel: Fragen zu Ltd. & CO KG Gründung |
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Zuerstmal Hallo an alle im Forum,
ich habe die letzten Tage damit verbracht mal hier im Forum
so einiges zum Thema Limited bzw. die besondere Form der
Limited & Co KG zu lesen. Zudem habe ich einiges an Fachliteratur
zum Thema 'verschlungen', wobei hier leider die Ltd & Co KG ein
wenig kurz gekommen ist. Die Ltd an sich, wurde in den Büchern
recht gut dargestellt.
Ich selbst habe im Jahre 2003 ein Gewerbe angemeldet und bin
damit als Ingenieurbüro im IT Dienstleistungssektor tätig. Zudem
habe ich eine Eintragung in der Handwerksrolle, sprich einen
Handwerksbetrieb angemeldet um eben auch solche Arbeiten
ausführen zu können und dies eben mit rechtlichem Rückhalt.
Nun möchte ich, wie wohl jeder Selbstständige die Haftung meiner
Firma auf ein vorher definiertes Maß beschränken und hierfür
eine Ltd. gründen. GmbH wäre natürlich eine alternative, wobei mich
hier erstens die hohe Einlage bremst und zum anderen habe ich
das Gefühl, daß das Handling einer GmbH aufwendiger ist, als dies
anscheinend bei einer Ltd. der Fall ist. Auf diesem Wege bin ich dann
zur Mischform Ltd & Co KG gekommen. Ich mache in meiner Firma
derzeit alles selbst, also auch die Fakturierung, die Buchhaltung und
auch die Steuererklärungen etc. ... Gerne würde ich dies auch dann
weiterhin tun, sofern ich dies als sagen wir mal 'Wirtschaftlicher Laie'
bewältigen kann. Entsprechende Software macht da einem ja vieles
leichter und hilft bei der Erstellung der jeweiligen Dokumente.
Nun, wenn ich das alles so richtig deute, wäre wohl die Ltd & Co Kg
für mich die richtige Wahl. Zumindest würde sich dann für mich nicht
viel ändern, so zumindest meine Hoffnung. Ich bezahle micht derzeit
über 'Privatentnahmen' und dies kann ich anscheinend bei der Ltd & Co KG
so beibehalten. Die Ltd. darin ist ja lediglich die Komplementärin zur
Haftungsbeschränkung und somit ja nicht 'aktiv'. Würde doch bedeuten
ich bräuchte hierfür keine separate Buchhaltung führen, denn ohne
Umsätze wäre dies ja unsinnig, oder ? Dies würde doch auch heißen,
die geforderte Bilanz durch die englischen Behörden würde zu einer
Nullmeldung verringert, die mir doch die meisten Gründungsdienstleister
abnehmen könnten. Solange sich also nach der Gründung an der LTD
nichts ändert, hätte ich doch nichts mehr mit der englischen Bürokratie
zu tun, oder sehe ich da etwas falsch ? Die geforderten jährlichen
Meldungen würde natürlich auch der entsprechende Gründungsdienstleister
verrichten. Bitte korrigiert micht, wenn ich da in Punkten nicht den Tatsachen entspreche !. Aus Gründen der Akzeptanz wäre es wohl sinnvoll
die Ltd auch in das deutsche Handelsregister eintragen zu lassen, obwohl
dies theroretisch nicht notwendig wäre (?), die Co KG wird natürlich in
jedem Fallentsprechend eingetragen.
Ok, ich denke, das soll mal vorerst von mir genügen. Wäre nett, wenn Ihr mal meine Aussagen unter die Lupe nehmen könntet, um mir eventuelle Fehlaufassungen gerade zu rücken.
Beste Grüße aus der Pfalz
und natürlich 'noch' frohe Weihnachten ...
AttNet |
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Gundel Insider
Anmeldungsdatum: 01.09.2005 Beiträge: 858
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Verfasst am: 27.Dez 2005 14:33 Titel: |
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hallo,
jetzt werden wieder alle aufschreien: "gundel - die Hüterin der deutschen Strukturen"!!! Aber so ist 'se nun mal
Können Sie mir einen plausiblen Grund nennen, warum Sie über eine ltd. Konstruktion nachdenken? Bitte jetzt nicht schon wieder das Argument,daß die ltd. doch viel unkomplizierter ist und die Kosten geringer sind. Das was Sie vorhaben, Handelsregistereintragung, Gewerbeanmeldung, Eintragung in die Handwerksrolle etc... entspricht genau den gleichen Kosten, welche bei einer GmbH oder einer GmbH & Co KG anfallen. Außerdem, für eine KG Konstruktion sollten Sie erst Ihren Steuerberater fragen, ob er diese für Ihren speziellen Fall für "vernünftig" erachtet oder eine "normale" GmbH ausreicht. Außerdem sollten Sie überlegen, wer dann welche Rolle übernehmen soll. Dies ist insbesonders für die Art Ihrer "Honorierung" wichtig!
Denken Sie daran, alles was Sie über den "Anbieter" der ltd's abwickeln kostet Geld! In Deutschland machen Sie das selber. Außerdem sind Sie vom "Wohlwollen" und der "Solvenz" dieser Anbieter abhängig (s. die "unrühmlichen" Beispiele). Es sei denn, Sie arbeiten mit einer hierauf spezialisierten (Anwalts-/Steuerberatungs-)Kanzlei, welche in beiden Ländern vertreten ist, in diesem Fall sollten Sie aber nicht über Kosten (erheblich) nachdenken, sondern nur über den Nutzen, den Ihnen eine solche Konstruktion bietet. Und der liegt nicht im "Kosten sparen" oder "Haftung begrenzen". Die Hintergründe, eine ltd. & Co KG zu machen sind oftmals ganz anderer Natur.....
grüße
gundel |
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AttNet Newbie
Anmeldungsdatum: 26.12.2005 Beiträge: 3
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Verfasst am: 27.Dez 2005 15:32 Titel: |
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Hallo Gundel,
ersteinmal vielen Dank für Ihr Posting, und ich sehe Sie nicht als Hüterin,
es lag ja in meinem Interesse, eben alle möglichen Bedenekn oder eben
Anregungen zu bekommen, deshalb ja mein Posting.
Ok, ich versuche mal 'meine' Antworten zu geben.
| Gundel hat folgendes geschrieben:: |
hallo,
jetzt werden wieder alle aufschreien: "gundel - die Hüterin der deutschen Strukturen"!!! Aber so ist 'se nun mal
Können Sie mir einen plausiblen Grund nennen, warum Sie über eine ltd. Konstruktion nachdenken? Bitte jetzt nicht schon wieder das Argument,daß die ltd. doch viel unkomplizierter ist und die Kosten geringer sind. Das was Sie vorhaben, Handelsregistereintragung, Gewerbeanmeldung, Eintragung in die Handwerksrolle etc... entspricht genau den gleichen Kosten, welche bei einer GmbH oder einer GmbH & Co KG anfallen. |
Natürlich sind die Kosten hierfür identisch, aber die Gründungskosten der
GmbH fallen eben weg. Ich benötige nicht die GmbH Einlage in der
'deutschen' Höhe, sondern kann diese frei wählen. Die Eintragung in der
Handwerksrolle liegt bereits vor, diese müsste also lediglich
'Umgeschrieben' werden. Die Gewerbeanmeldung ebenso. Die Eintragung
in das Handelsregister müsste ich so oder so machen, also egal ob GmbH
oder Ltd. Wenn ich eben vergleiche was Leute in Postings über das
Handling einer GmbH abgeben und dies mit Leuten aus der Ltd Umgebung
vergleiche scheint mir die Ltd. wesentlich einfacher im Ungang zu sein.
Ich bin nunmal eher der 'Arbeiter', als der Wirtschaftingenieur bzw. Steuerfuchs. Ich muß also doch die Kriterien, wie Gründungskosten bzw.
die 'einfachheit' also Argument vorschieben. Klar, kostet nicht nur die Ltd.
Gründug Geld, sondern eben auch die Folgejahre. Nur hab ich mich da mal
bei einigen Anbietern umgeschaut, und für ca. 200 Euro im Jahr sind diese
Arbeiten und Kosten anscheinend erledigt. Wenn ich in diesem Glauben
falsch liege, bitte ich um Korrektur.
| Gundel hat folgendes geschrieben:: |
| Außerdem, für eine KG Konstruktion sollten Sie erst Ihren Steuerberater fragen, ob er diese für Ihren speziellen Fall für "vernünftig" erachtet oder eine "normale" GmbH ausreicht. Außerdem sollten Sie überlegen, wer dann welche Rolle übernehmen soll. Dies ist insbesonders für die Art Ihrer "Honorierung" wichtig! |
Die möchte ich im Anfang des neuen Jahres natürlich in jedem Fall
machen, mich bei einem Steuerberater entsprechend mal beraten lassen.
Ich habe einfach mal verschiedene Rechtsformen bzw. deren
Erläuterungen in Fachbüchern, verglichen, und bin dabei eben zum Schluß
gekommen, daß wohl die Ltd. (bzw. GmbH) & Co. KG für mich die Beste Lösung ist.
Die Kommanditgesellschaft hat zudem noch einen Gewerbefreibetrag von über 24000 Euro, auch net schlecht. Sie sprechen die Art der
"Honorierung" an, könnten Sie mir da mal erläutern, welche Arten Sie da
meinen ? Bisher habe ich einfach monatlich, bzw. eben wenn
entsprechnede Projekte abgeschlossen waren, eine Privatentnahme
vorgenommen.
| Gundel hat folgendes geschrieben:: |
Denken Sie daran, alles was Sie über den "Anbieter" der ltd's abwickeln kostet Geld! In Deutschland machen Sie das selber. Außerdem sind Sie vom "Wohlwollen" und der "Solvenz" dieser Anbieter abhängig (s. die "unrühmlichen" Beispiele). Es sei denn, Sie arbeiten mit einer hierauf spezialisierten (Anwalts-/Steuerberatungs-)Kanzlei, welche in beiden Ländern vertreten ist, in diesem Fall sollten Sie aber nicht über Kosten (erheblich) nachdenken, sondern nur über den Nutzen, den Ihnen eine solche Konstruktion bietet. Und der liegt nicht im "Kosten sparen" oder "Haftung begrenzen". Die Hintergründe, eine ltd. & Co KG zu machen sind oftmals ganz anderer Natur.....
grüße
gundel |
Die Thematik der Gründungsagentur ist wohl das allergrößte Problem.
Nicht nur, daß es sehr viele gibt, sondern eben auch so Unterschiedlich
im Preis, bei 'angeblich' vergleichbaren Leistugen. Viele konnte ich schon
durch eure Postings ausschließen, da diese eben wohl nicht seriös
arbeiten. Aber selbst wenn einer seriös ist, heißt das leider nicht, daß
dieser in 2 Jahren auch noch existiert. In diesem Fall wird sich aber wohl
auch eine andere Argentur finden, die die Leistungen übernehmen kann.
Also liebe Gundel,
scheuen Sie sich nicht, ich freue mich über jedes Posting, auch wenn darin
Kritik enthalten ist. Natürlich sind mir gute Anregungen etc. sehr
wilkommen.
Bis dahin mal,
beste Grüße aus der Pfalz
AttNet |
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Gundel Insider
Anmeldungsdatum: 01.09.2005 Beiträge: 858
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Verfasst am: 28.Dez 2005 10:27 Titel: |
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Hallo,
ich grüße die Pfalz!
Bei der Wahl der Gesellschaftsform sollte man sich nicht vorschnell für eine entscheiden, da sind wir uns ja einig. Bei der ltd. ist, unabhängig von den "Möglichkeiten" der Konstruktion auch ein kosmetischer Effekt zu berücksichtigen. Wie werden Ihre Kunden reagieren, wenn Sie auf einmal mit einer ltd. Konstruktion auftreten? Werden das Ihre "deutschen" Kunden und Ihre "deutschen" Banken auch verstehen? Oder müssen Sie ellenlang erklären, warum Sie ausgerechnet eine ltd. und keine "urdeutsche" GmbH gewählt haben? Das ist eine nicht zu unterschätzende Frage!
Im landläufigen Sprachgebrauch wird ltd. mittlerweile mit drei Aussagen gleichgesetzt:
1. er hat schon eine Pleite hinter sich.
2. Er hat nicht genug "Bimbes" (Helmut Kohl lässt grüßen) um sich eine "vernünftige" Haftungbegrenzung mittels GmbH zu leisten
3. Er versucht mittels der Konstruktion Schwarzes weiß zu waschen (was man auch immer damit meint).
Leider bestehen nach wie vor diese Vorurteile und durch die vielen "Pleiten" und Neubeginne mittels ltd. auch nicht ganz unbegründet. Ob das alles wahr ist interessiert den "Normalo" relativ selten - Sie werden immer in die Verlegenheit kommen, dies zu erklären - leider .
Also gut überlegen!
Als nächstes das Thema "GmbH - Stammeinlage". Ich glaube ich habe schon zig mal versucht zu erklären, daß die Stammeinlage zunächst eine Summe ist, die man zwar zur Gründung haben muß, welche aber im Geschäftsbetrieb verwendet wird. D.h. sie ist nicht "verloren", sie wird zum Kaufen, Mieten, Leasen, Bezahlen etc... eingesetzt. Hierfür gibt es unterschiedliche "Verwendungs- und Kreationsmöglichkeiten". Dies kann Ihnen Ihr Steuerberater aber auch genau erzählen, wie man mit dieser "Einlage" während eines Geschäftsjahres umgeht. Ich möchte nicht den Begriff "rausziehen" verwenden, das darf man nämlich nicht! . Aber vielleicht müssen Sie im Laufe des Jahres Maschinen, Büroausstattung o.ä. erwerben - denken Sie mal nach! Lassen Sie sich aber nicht zu einer "Sachgründung" verschwatzen. Legen Sie die Stammeinlage ein, weisen Sie diese beim HRB nach - führen Sie einen ordnungsgemäßen und nachvollziehbaren Verwendungsnachweis (Bilanz) und dann haben Sie keine Probleme.
Was den Umgang, d.h. einen Vergleich beider Gesellschaftsformen betrifft, stellt sich die Frage, was man unter "einfacherem Umfang" versteht. Bei der ltd. ist meines Erachtens nach der Aufwand größer. Sie müssen zwei Steuererklärungen fertigen (England / Deutschland), Sie sind "abhängig" von einem "Treuhänder" oder einem "Büroservice". d.h. Sie werden immer "einen brauchen", der die wenigen aber notwendigen Schritte für Sie in England organisiert. Evtl. werden Sie Probleme bei Genehmigungen, Banken u.ä. haben - da sind dann wieder umfangreiche Erklärungen nötig.
Bei einer deutschen Struktur haben Sie diese Problem nicht. Sie fertigen eine Steuererklärung, die Amtssprache ist Deutsch, alle Genehmigungen, Umschreibungen etc. laufen unproblematisch, Sie haben auch persönlich alle wichtigen Funktionen in Ihrer Hand (Gesellschafter / Geschäftsführer). Deshalb ist für mich das einfachere "Handling" kein Argument.
bei Ihrer "Honorierung" werden Sie bei Kapitalgesellschaften etwas "schizophren" denken müssen. Auf der einen Seite sind Sie als natürliche Person Gesellschafter / Geschäftsführer, auf der anderen Seite gibt es die juristische Person - also die (GmbH, ltd., etc..). D.h. Sie werden als Geschäftsführer der GmbH sich selbst ein "Gehalt", welches Ihrer Leistung angemessen ist zahlen. Ich hoffe nur, daß Sie als Gesellschafter da nix dagegen haben . Denn als Gesellschafter stehen Ihnen ebenfalls Ausschüttungen zu. Noch lustiger kann dies bei einer GmbH & Co KG oder ltd. & Co KG konstruiert werden, wenn beispielsweise die Anteile "anderweitig" gehalten werden.....Aber lassen wir das.... Das gehört ins Offshore-Forum.....deshalb eher was für Freaks!
Wichtig ist, daß Sie mit Ihrem Steuerberater, der Ihre Firma genau kennt, diese Punkte genau ansprechen. Ratschläge hier im Forum können nur sehr oberflächlich sein.
grüße
gundel |
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ffbkdavid User gebannt
Anmeldungsdatum: 31.08.2003 Beiträge: 1467 Wohnort: Schweiz
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Verfasst am: 28.Dez 2005 11:45 Titel: geiz ist geil auf allen ebenen: |
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ich teile gundel's "beharren" auf der guten alten verstaubten deutschen gmbh überhaupt nicht.... aber ihren säuberlich und professionell herausgearbeiteten argumenten kann ich mich selbstredend nicht verschliessen... gut gepostet, bravo!!!
bei IHRER individuellen sachlage denke ich an punkt 2) von gundels' hervorragender aufzählung... KEIN GELD FÜR DAS MINIMAL ZU LEISTENDE KAPITAL
... was mich zur grundsätzlichen frage veranlasst - bitte nicht persönlich verstehen und böse werden: wenn sie nun doch schon seit einiger zeit selbständig tätig sind... sollte es ihnen ihre einkommenssituation nicht möglich machen, das minimale grundkapital für eine gmbh in bar auf den tisch zu knallen?
ich wundere mich immer wieder, wie leute vollmundig über tolle konstrukte (mit)reden und diese als für sich relevant betrachten... ohne offensichtlich in der lage zu sein, das notwendige - minimale - kapital aus dem ärmel schütteln zu können
nur soviel: ich habe noch keine funktionierende und den wirren des alltages standhaltende ldt & co kg-lösung gesehen, die unter 10,000.- euros kosten professionell hat gestaltet werden können
und: der mit den 200 jahreskosten für einen "profi", der ihnen die nicht unerheblichen administrativen obliegenheiten abnimmt... doch eher eine humoristische einlagen... oder glauben sie wirklich daran, dass irgendjemand für ein derartiges hungerhonorärchen auch nur den griffel zückt (abgesehen von den fremdkosten, die er von den 200 noch ans companies house abliefern muss/darf/soll!!!)
wenn sie denn ein gewiefter geschäftsmann/selbständig erwerbender sein wollen - dann sollten ihnen "marktpreise" geläufig sein... auch solche, die abseits ihrer persönlichen branche üblich sind. - darf ich so indiskret sein und fragen, zu welchem stundenansatz denn sie ihre fachlich mit sicherheit jeder professionellen beurteilung standhaltenden dienstleistungen abrechnen? - würden sie einem profi, der ihnen ihre firma in schuss hält, den gleichen ansatz zugestehen?
eben... nun dividieren sie 'mal schön und sie erhalten den zeitrahmen, den dieser gottesfürchtige mensch für das "management" ihres unternehmens zur verfügung hat
think!
ich wünsche ihnen für die und bei der realisierung ihres projektes viel glück und allen gewünschten erfolg
ffbkdavid |
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Gundel Insider
Anmeldungsdatum: 01.09.2005 Beiträge: 858
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Verfasst am: 28.Dez 2005 13:26 Titel: |
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hallo,
@ffbkdavid
erst mal danke für die "Blumen" obwohl Sie ja wissen, daß ich Stinkmorcheln besonders schätze
Sie beschreiben übrigens ein Phänomen, welches sich häufig beobachten lässt. Landläufig ist man der Meinung, daß der einzige Unterschied zwischen ltd. und GmbH die "günstigeren" Anfangskosten sind. Und man ist auch der Meinung, daß eine ltd. für alle erdenklichen geschäftlichen Aktivitäten bedenkenlos und unproblematisch einzusetzen ist.
Was man nicht bedenkt, ist die Tatsache, daß man sich entweder mit allen "Fallstricken" und Besonderheiten, welche die ltd. als relativ neue "deutsche" Gesellschaftsform bietet, auskennen sollte. Oder man eben professionell betreut und beraten wird. Das eine ist nur mit "Erfahrung" in diesem Bereich zu bewerkstelligen (was ich dem normalen Handwerker oder Kaufmann einfach nicht abnehme) oder wenn man sich beraten lässt, die nicht unerheblichen Kosten akzeptieren muß, damit man auch in Zukunft ruhig schlafen kann.
Bezüglich einer ltd. & Co KG Konstruktion wird dies sogar noch etwas aufwändiger, da man hier zwei Gesellschaftsformen aus unterschiedlichsten Rechtskreisen hat. D.h. die Kenntnisse müssten noch besser sein oder die Beratung wird noch "intensiver".
Vielleicht noch etwas zur "Rechtfertigung", was meine Vorliebe für deutsche Gesellschaftsformen betrifft:
Wie unser werter user AttNet deutlich zeigt, besteht erhebliche Unsicherheit bezüglich der ltd. und anderer ausländischer Gesellschaftsformen. Dies ist auch nicht unverständlich, wie soll sich ein "normal" arbeitender Unternehmer die Kenntnisse aneignen (vor allem wann)? Er wird zwar mittlerweile "zugemüllt" von unterschiedlichen Beratern, Anbietern, Agenturen etc.., aber wie soll er bei diesem Wust noch durchblicken? Deshalb bin ich der Meinung, daß für den ganz normalen deutschen Unternehmer, der seinen Arbeits- und Lebensmittelpunkt in Deutschland hat, immer noch die deutschen Gesellschaftsformen die erste Wahl sein sollten. Sollte jemand eine internationale Struktur wollen, bitte... Aber die gibts, verbunden mit professioneller Beratung, eben nicht für ein Butterbrot.
@AttNet
Ob Sie sich für eine GmbH, KG, ltd. oder ähnliches entscheiden, bei jeder Gesellschaftsform sollte man sich individuell beraten lassen und nicht mit bunte Hompages von Anbietern und deren pauschalen Floskeln liebäugeln. Da diese Anbieter in den seltensten Fällen kompetent sind, von einer vernünftigen Beratung ganz zu schweigen, sollte man von denen die Finger lassen.
Denn nicht die Gesellschaftsform alleine, die Ausgestaltung und der Umgang damit führen zu geschäftlichem Erfolg.....oder eben zum Desaster! Und das ist bei allen, ob GmbH oder ltd. gleich! Das Problem ist weniger die Gesellschaftsform, sondern der Mensch.
Heute mittag gibt's "Pälzer Grumbeere"
grüße
Gundel |
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ffbkdavid User gebannt
Anmeldungsdatum: 31.08.2003 Beiträge: 1467 Wohnort: Schweiz
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Verfasst am: 28.Dez 2005 14:21 Titel: morchel-meisterhaft ausgeführt! |
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hochverehrte miss gaukeley,
sie posten:
"..... Sie beschreiben übrigens ein Phänomen, welches sich häufig beobachten lässt. Landläufig ist man der Meinung, daß der einzige Unterschied zwischen ltd. und GmbH die "günstigeren" Anfangskosten sind. Und man ist auch der Meinung, daß eine ltd. für alle erdenklichen geschäftlichen Aktivitäten bedenkenlos und unproblematisch einzusetzen ist ....."
_____ darum antworte ich zugegebenermassen recht aggressiv... obwohl ich bekanntlich und anerkanntermassen ein liebevoller, rücksichtsvoller helvetier bin/sein möchte
weiter führen sie aus:
"..... Was man nicht bedenkt, ist die Tatsache, daß man sich entweder mit allen "Fallstricken" und Besonderheiten, welche die ltd. als relativ neue "deutsche" Gesellschaftsform bietet, auskennen sollte. Oder man eben professionell betreut und beraten wird. Das eine ist nur mit "Erfahrung" in diesem Bereich zu bewerkstelligen (was ich dem normalen Handwerker oder Kaufmann einfach nicht abnehme) oder wenn man sich beraten lässt, die nicht unerheblichen Kosten akzeptieren muß, damit man auch in Zukunft ruhig schlafen kann ....."
_____ genau daraus rührt auch mein kostenrahmen her - ich weiss aus erster hand, dass deutsche wirtschaftsanwälte, die ihr fach verstehen, für die gestaltung ausschliesslich des deutschen teiles (also des ... & co kg) zwischen 5 und 6,000 euros verrechnen
im weiteren vertreten sie die ansicht:
"..... Bezüglich einer ltd. & Co KG Konstruktion wird dies sogar noch etwas aufwändiger, da man hier zwei Gesellschaftsformen aus unterschiedlichsten Rechtskreisen hat. D.h. die Kenntnisse müssten noch besser sein oder die Beratung wird noch "intensiver" ....."
_____ eben
als wichtigten teil ihres interessanten postings erachte ich ihre bemerkungen bezüglich:
"..... Unsicherheit bezüglich der ltd. und anderer ausländischer Gesellschaftsformen. Dies ist auch nicht unverständlich, wie soll sich ein "normal" arbeitender Unternehmer die Kenntnisse aneignen (vor allem wann)? Er wird zwar mittlerweile "zugemüllt" von unterschiedlichen Beratern, Anbietern, Agenturen etc.., aber wie soll er bei diesem Wust noch durchblicken? Deshalb bin ich der Meinung, daß für den ganz normalen deutschen Unternehmer, der seinen Arbeits- und Lebensmittelpunkt in Deutschland hat, immer noch die deutschen Gesellschaftsformen die erste Wahl sein sollten. Sollte jemand eine internationale Struktur wollen, bitte... Aber die gibts, verbunden mit professioneller Beratung, eben nicht für ein Butterbrot ....."
_____ darum meine blödsinnigen vergleiche zwischen ingenieurhonoraren und professioneller firmenberatung... äpfel und birnen in klassischer weise vermischt
_____ aber eben doch relevant bezüglich der einstellung: MEINE arbeit lasse ich mir zum "fachtarif" abgelten (schliesslich weiss ICH ja, was ich wert bin!)... für die ebenso wichtige fachberatung hinsichtlich der ständigen perfekthaltung des unternehmens knalle ich mir einen 200-pfund-heini... der wird's schon richten!
@AttNet
Ob Sie sich für eine GmbH, KG, ltd. oder ähnliches entscheiden, bei jeder Gesellschaftsform sollte man sich individuell beraten lassen und nicht mit bunte Hompages von Anbietern und deren pauschalen Floskeln liebäugeln. Da diese Anbieter in den seltensten Fällen kompetent sind, von einer vernünftigen Beratung ganz zu schweigen, sollte man von denen die Finger lassen.
und dann der halleluja-satz:
"..... Denn nicht die Gesellschaftsform alleine, die Ausgestaltung und der Umgang damit führen zu geschäftlichem Erfolg.....oder eben zum Desaster! Und das ist bei allen, ob GmbH oder ltd. gleich! Das Problem ist weniger die Gesellschaftsform, sondern der Mensch ....."
eine extra stinkige monstermorchel für sie, gnädige frau!
ffbkdavid |
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AttNet Newbie
Anmeldungsdatum: 26.12.2005 Beiträge: 3
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Verfasst am: 28.Dez 2005 21:26 Titel: |
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Hallo 'Ihr zwei' ...
wiedermal danke für eure Erläuterungen !
Also, natürlich habt Ihr bezüglich euren Ausführungen Recht,
und zugegeben, gäbe es diese von euch angegebenen 'Haken' nicht,
hätte ich die Ltd. bereits im Jahre 2002 anstatt der Gewerbeanmeldung
vorgenommen. Bereits damals hatte ich mich bezüglich der GmbH
und auch der Ltd. informiert. Wie Gundel bereits angesprochen hat,
ist es richtig, daß ein 'Arbeiter' wie ich, so gut wie keine Chance hat,
sich im deutschen Firmenrecht und noch weniger im deutschend Steuerrecht,
so fit zu machen, um damit keinen 'dritten' zu benötigen. Bisher, als
Gewerbetreibender konnte ich dies. Ich hab mir eben die Mühe gemacht
und mich in die entsprechenden Thematiken soweit es mir möglich war/ist
einzuarbeiten. Bei steuerlichen Fragen, habe ich eine Person in der
Hinterhand, die ich dann 'belästigen' kann und die dann auch mal über
meine Buchhaltung schaut, bzw. der Steuererklärung.
Dies hätte ich gerne weiter so vollzogen, eben auch in einem Gebilde
von Ltd. & Co KG od. GmbH & Co Kg oder eben nur GmbH bzw. Ltd.
So wie ich derzeit eure Antworten auffasse macht Ihr mir da nicht gerade
Hoffnungen´...
Ich bin mit meiner Firma relativ zufrieden was meine Aufträge betrifft, habe natürlich noch viel 'Internas' zu erledigen, die leider aufgrund von Kundenarbeiten eben immer wieder nach hinten schiebe. Diese fressen
natürlich viel meiner Arbteitskraft/Zeit und somit verliere ich dadurch
natürlich auch Geld. Mein Einkommen ist noch nicht sonderlich hoch, also
da bin ich noch nicht zufrieden, aber das wird schon. Zumindest kann ich
davon leben. ffbkdavid hat natürlich ein sehr gutes Beispiel aufgezeigt
bezüglich dem Vergleich meines Stundensatzes und den 200 Euro für
ein Service Büro, welches die 'Arbeiten' für die englische Bürokratie
erledigen soll. Das Beispiel hat wirklich Hand und Fuß ! Hier möchte ich
auch anmerken, daß es für mich jetzt KEIN Problem wäre, das nötige
Eigenkapital für eine GmbH Gründing 'Auf den Tisch zu knallen'
(Nur mal so am Rande ...)
Zu den Anmerkungen von Gundel bzgl. dem Ansehen der Ltd. in
Deutschland, ja das ist mir bekannt. Aber meine Kunden die ich habe
hätten damit absolut kein Problem. Dies hab ich mit einigen davon schon
mal angesprochen und die hätten damit wohl kein Problem.
Denen ist es recht egal, was ich eine Rechtsform habe, solange meine
Arbeiten eben so gut bleiben wie bisher, hehe. Ich mache derzeit keine
Projekte, in welchen Sie eben Angst um 'Ihr' Geld haben müssten. Diese
Angst muß eher ich haben, daß ich für meine geleisteten Arbeiten auch
mein Geld bekomme.
Glücklicherweise hatte ich da bisher noch nie Probleme, ich hoffe, daß das
so bleibt.
Ok, nun lass ich mal außen vor, ob eine Ltd od. GmbH & Co Kg, hätte
doch noch einige Fragen, wobei es da wohl egal ist, welche der beiden
vor der KG steht
- Hab ich das nicht richtig verstanden ? Kann ich die GmbH(Ltd) nicht als
absolut 'stille' Komponente in dem Konstrukt belassen, so daß ich damit
quasi nichts mehr zu tun habe ? (Also im laufenden Berieb natürlich !)
Bezogen auf Buchhaltung / Steuer etc.
Wenn ich die doch 'Nur' als Komplementärin in der KG habe, also über
diese eben keine Abwicklungen stattfinden so 'schläft' diese doch,
oder nicht ?
Ich würde dann eben alle Geschäfte mittels der KG machen, so daß
keine Buchungen über die GmbH (Ltd) laufen würden.
- Das andere wäre steuerrechtlich relevant. Wenn ich über die KG arbeite
werde ich Einkommensteuertechnisch behandelt, zudem erhalte ich
einen Gewerbefreibetrag von über 24000 Euro, oder ? Die GmbH (Ltd)
müsste Körperschaftssteuer zahlen, und das pauschal immer 45%,
so zumindest nach meinem GmbH Buch (vom Jahr 2000 !)
Ok, ich denke diese beiden Fragen werden euch bereits genug Stoff zum
Antworten liefern ....
In jedem Fall mal danke an euch für eure Info's, ich bin für jeden Satz
dankbar, und nein, ich fasse keine Antwort von euch bösartig auf, sofern
sie eben fachlich entsprechend formuliert ist. Das war hier bisher IMMER
so ....
Freue mich schon jetzt auf eure Antworten,
und Gundel: 'Isch hoff die Pälzer Grumbeere hänn ach gschmeckt )
Bis denne
AttNet |
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tropico * Consulter *

Anmeldungsdatum: 17.12.2003 Beiträge: 1126 Wohnort: Belize City
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Verfasst am: 29.Dez 2005 7:08 Titel: |
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| AttNet hat folgendes geschrieben:: |
...
- Hab ich das nicht richtig verstanden ? Kann ich die GmbH(Ltd) nicht als
absolut 'stille' Komponente in dem Konstrukt belassen, so daß ich damit
quasi nichts mehr zu tun habe ? (Also im laufenden Berieb natürlich !)
Bezogen auf Buchhaltung / Steuer etc.
Wenn ich die doch 'Nur' als Komplementärin in der KG habe, also über
diese eben keine Abwicklungen stattfinden so 'schläft' diese doch,
oder nicht ?
Ich würde dann eben alle Geschäfte mittels der KG machen, so daß
keine Buchungen über die GmbH (Ltd) laufen würden.
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@AttNet,
eine juristische Person (GmbH oder Ltd.) als Komplementärin einer ... & Co. KG führt kraft Gesetz (HGB = Handelsgesetzbuch) die Geschäfte einer solchen ... & Co. KG. Das heißt, daß eine Kapitalgesellschaft, vertreten durch den Geschäftsführer/ director/ manager immer und unvermeidlich nach Außen im Geschäftsverkehr auftritt.
Die KG als solche kann nicht anders handeln bzw. im Rechtsverkehr auftreten.
"Net, daß hier äner an de Grumbeere versticke werd"
Beste Grüße
tropico |
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Gundel Insider
Anmeldungsdatum: 01.09.2005 Beiträge: 858
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Verfasst am: 29.Dez 2005 10:29 Titel: |
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hallo,
@AttNet und tropico
"die Grumbeere ware gudd!!"
Aber, aber lieber AttNet, jetzt habe ich Sie durchschaut, Sie wollen nicht Kosten sparen, Sie wollen sich Arbeit (und Steuern) sparen!!!!! So einfach ist es leider nicht!
Bei der GmbH & Co KG wird die GmbH wie eine GmbH besteuert, die Gesellschaft selbst (GmbH & Co KG) wie eine KG. Bedeutet, daß Sie im Vergleich zur "einfachen" GmbH nicht weniger sondern mehr Arbeit haben (werden).
In einschlägiger Fachliteratur habe ich eine schöne Möglichkeit gefunden, diesen "Gordischen Knoten" zu lösen: Vor Gründung, also während der Gründungsüberlegungen sollte ein "Steuerbelastungsvergleich" zwischen den favorisierten Gesellschaftsformen erstellt werden. Dann können Sie sich sicher sein, daß Sie damit auch das erreichen, was Sie eigentlich wollen. Macht übrigens der Steuerberater!
Bei GmbH & Co KG habe ich oftmals (mittlerweile) ein "ungutes" Gefühl. Früher war diese Gesellschaftsform ein "legales" Schlupfloch um steuerliche, erbrechtliche und unternehmenserhaltende Fragen zu lösen. z.B die "klassische" Immobiliengesellschaft in "Familienhand" oder die sukzessive Nachfolgeregelung der Kinder in den elterlichen Betrieb.
Dies ist zwar größtenteils heute noch so, aber die Finanzbehörden werfen mittlerweile schon ein Auge darauf, was so gespielt wird oder wer in welcher Gesellschafterform von den Gewinnen profitiert. In Ihrem klassischen Fall werden Sie nur mit einem eingeschränkten Personenkreis agieren können (Sie selbst, evtl. Familienmitglieder). Und dieser wird auch alle Gesellschafterfunktionen ausüben (egal ob GmbH oder ltd. oder auch KG). Bevor Sie hier Fehler machen, sollten Sie dies unbedingt auf Ihren speziellen Fall hin prüfen lassen. Diese Fragen werden wir hier sicherlich nicht lösen können. Dafür sind die Erscheinungsformen der GmbH(ltd.) & Co KG zu vielfältig (personengleiche, nichtpersonengleiche, mehrstöckige, einpersonen - KG oder sogar "Einheitsgesellschaft").
Je nach "Konstruktion" können Sie auch Ihre Entnahmen dann rechtssicher steuern und kriegen auch weniger Probleme. Mittlerweile laufen die Finanzämter den "alten" GmbH & Co KG's "die Bude ein" um irgend etwas zu finden, was sich steuerlich verwerten lässt.
Lassen Sie sich (gut) beraten!!!! Und lassen Sie sich einen Vergleich aus steuerlicher Sicht erstellen.
grüße
gundel |
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