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schramm25 Newbie
Anmeldungsdatum: 21.12.2005 Beiträge: 5
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Verfasst am: 21.Dez 2005 16:27 Titel: Hilfe! Was ist die beste Möglichkeit für "Anfänger" |
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Hallo zusammen,
erst mal vielen Dank für diese Forum. Hat mir schon sehr geholfen, all eure Beiträge zu lesen.
Bin gerade dabei meine erste Firma zu gründen. Das kam irgendwie alles sehr überraschend, da wir nur mal schauen wollten, ob unser Konzept funktioniert und die Leute interessiert.
Wir veredeln verschiedene Objekt mit Swarovski Kristallen.
Das Einzelunternehmen wurde erst vor 10 Wochen gegründet.
Wir sind 2 Personen, die je 50% halten sollen.
Momentan erzielen wir ca. einen Monatsgewinn von 5-10td Euro.
Jetzt diskutieren wir schon nächtelang über die Firmenform.
LTD hört
am einfachsten an, ist es aber nicht wirklich,wenn ich das richtig gelesen habe und birgt viele unbekannte Komponenten.
Ich als Bankkaufmann habe immer eine schlechtes Gefühl im Magen, wenn ich nicht alles selber steuern kann und mich auf unbekannte Leute im Ausland verlassen muss (die es evtl. gar nicht gibt).
Daher würden wir lieber was deutsches gründen.
Aber eine Gmbh usw. ist uns zu teuer.
Und eine Gbr usw. hat leider das Problem mit der Haftung des Privatvermögens.
Wir fragen uns halt, wie hoch das Risiko bei einem Anbieter wie uns ist, in die "Schuldenfalle" zu geraten.
Also, wenn ein paar Profis mein "Laiengerede" einigermaßen verstanden haben, würde ich mich über ein paar hilfreiche Tips freuen.
MfG
T. Schramm |
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Gundel Insider
Anmeldungsdatum: 01.09.2005 Beiträge: 858
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Verfasst am: 21.Dez 2005 17:08 Titel: |
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hallo,
wenn ich Ihre "Geschäftsidee" richtig lese, veredeln Sie "Objekte". Kaufen Sie diese auch ein? Oder werden Ihnen diese von den Kunden zur Verfügung gestellt?. Klar, die Kristalle kaufen Sie zu, Ihre Ideen haben Sie selber.
chic
Wie groß ist denn momentan Ihr Umsatz, bzw. Ihre "Umsatzerwartung. Wie "risikoreich" bewerten Sie Ihre Firma jetzt und in Zukunft?
Entscheidend ist doch die Frage, ob bei Ihnen überhaupt eine gravierende Haftungsfrage entstehen kann. Nicht für jede neue Geschäftsidee ist gleich eine GmbH erforderlich. Wenn Sie im kleinen Rahmen arbeiten, in überschaubarer Größenordnung, wenn Sie keine kostspieligen Mieträume zur Präsentation benötigen, wenn Sie keine imensen Vorlaufkosten haben, dann erscheint mir die GmbH - als einzig adäquate deutsche Gesellschaftsform - für Sie nicht vonnöten - solange Sie Ihre Rechnungen immer pünktlich bezahlen, die Steuern, und und und...
Vielleicht später, wenn Ihr Risiko im Rahmen der Geschäftsentwicklung steigt (höherer Einkauf, hohe Stückzahlen, Mitarbeiter etc..) dann sollten Sie rechtzeitig darüber nachdenken.
Aber vielleicht sind Sie ja schon so weit????
grüße
gundel |
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schramm25 Newbie
Anmeldungsdatum: 21.12.2005 Beiträge: 5
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Verfasst am: 21.Dez 2005 17:25 Titel: |
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Danke für die schnelle Antwort.
Also in der Regel schicken uns die Kunden Ihr Handy zu. Aber ein paar Kunden besorgen wir auch komplett neue Handys über einen Partner.
Umsatz: Wir haben nach 10 Wochen im Dezember 10td Euro umgesetzt. Davon sind 70-80 Prozent Gewinn.
Die Erwartung ist schwierig: Wir haben Anfragen von 3 der größten europäischen Handyläden und Zulieferern für Kooperationen. Die warten nur auf unsere Verträge zur Unterschrift.Einen Vertrag mit Bosch, usw.
Wir suchen gerade wie verrückt nach ca. 10 Angestellten udn benötigen daher auch dringend ein Büro usw.
Um Rechnungen und Steuern rechtzeitig zu bezahlen machen wir uns keine Sorgen.
Eher darum, daß uns z.B. Plyboy verkalgt, weil wir für Kunden einen Palyboy-Bunny-Hasen auf Ihr Handy geblingt haben und davon Photos auf usnerer Seite sind.
Was meinen Sie? Sind wir schon soweit?
Gruss |
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Gundel Insider
Anmeldungsdatum: 01.09.2005 Beiträge: 858
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Verfasst am: 22.Dez 2005 9:34 Titel: |
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hallo,
@schramm 25
Sollten sich diese Verträge tatsächlich realisieren lassen, könnte es soweit sein, ja!...
Aber dann wäre sicherlich auch eine GmbH nicht mehr das ach so teure Problem, oder??
Machen Sie doch einfach einmal eine Risikoanalyse. Erstellen Sie sich einen Businessplan und Liquiditätsplan für die nächsten 3 Jahre und prüfen Sie, wo im Zweifel Risiken enstehen könnten (Lieferanten, Finanzamt, Löhne/Gehälter, Banken, Kunden). Dann werden Sie sicherlich klarer sehen.
Aufgrund Ihrer Aussagen bezüglich der "Expansion" gehe ich davon aus, daß Sie diese Prüfung bereits gemacht haben . Wenn nicht, sollten Sie dies dringend nachholen.
Aber noch eine Frage, was meinen Sie mit Ihrer Aussage, die GmbH sei zu teuer??? Diese Aussagen (kommen öfters) habe ich bis heute noch nie verstanden.
grüße
gundel |
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schramm25 Newbie
Anmeldungsdatum: 21.12.2005 Beiträge: 5
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Verfasst am: 22.Dez 2005 10:12 Titel: |
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| na ja, mit zu teuer meine ich (und evtl. auch die Anderen), daß 12.500 Euro erst mal viel Geld sind für eine kleine Firma. |
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Gundel Insider
Anmeldungsdatum: 01.09.2005 Beiträge: 858
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Verfasst am: 22.Dez 2005 13:09 Titel: |
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hallo,
@schramm25
Sie meinen jetzt wahrscheinlich Ihren persönlichen Anteil bei 2 Gesellschaftern von 50% (12.500)? Oder meinen Sie damit die Einzahlung der Hälfte des gesamten Kapitals (auch 12.500)?
Haben Sie sich einmal überlegt, wozu dieses Kapital dienen soll? Leider kursiert immer noch die Meinung, daß dieses Kapital "verloren" ist. Dem ist eben nicht so. Wenn Sie Ihre GmbH gründen, ist zwar mind. 50% der Stammeinlage (bei Mehrpersonen-GmbH) bei Gründung erforderlich, aber danach kann / sollte das Geld für die Zwecke der Gesellschaft eingesetzt werden. Z.B. Wareneinkauf, Löhne, Miete etc... Also genau das, was Sie sowieso bereits mit Ihrer GbR machen. Das bedeutet, daß das Geld eben nicht verloren ist, sondern vielmehr im operativen Geschäft für die Gesellschaft verwendet wird (Als Bankkaufmann haben Sie doch sicherlich Buchhaltung gelernt - erinnern Sie sich?? )
Die einzigen Kosten (bei Gründung), welche Sie haben, sind die Gründungskosten bei Notar (ca. 500 - 800), Register (300) und die Veröffentlichung des AG's (150), wobei diese Zahlen nur Circa-Angaben sind (teilweise regional unterschiedlich).
Etwas teuerer, aber sofort handlungsfähig ist eine Vorats-GmbH. Dort zahlen Sie neben den obligatorischen 25.000.- (voll eingezahlte Stammeinlage) die "Erstgründungskosten" von ca. 2.500 - 3.000 und dann die o.a. Folgekosten für die "Umtragungen" (Gesellschafter, Geschäftsführer, Name, Sitz, Geschäftszweck etc..). Prominenter und seriöser Anbieter ist Foratis (dort kaufen viele Anwälte und Steuerberater für ihre Mandanten - und kriegen sogar noch Provision für die Vermittlung!!!!)
Also wo liegt das Problem, außer vielleicht, daß Sie diese "einmalige" Aktion wg. mangelnder Liquidität nicht durchführen können. Dann warten Sie eben ein bißchen, erwirtschaften mit Ihrer GbR ausreichend Kapital und gründen dann eine neue GmbH. Lassen Sie sich aber nichts von "Sachgründung" oder "Einbringen der GbR" in den Geschäftsbetrieb erzählen.
Gründen Sie neu - verkaufen, vermieten, "schenken" Sie der GmbH Teile Ihres momentanen Geschäftsbetriebs - dann sind Sie auf der sicheren Seite. Bezüglich dieser Maßnahmen sollten Sie aber Ihren Steuerberater fragen, wie Sie die Verkäufe von Ihnen an Ihre GmbH richtig und unschädlich vornehmen. Übertreiben dürfen Sie es beim "Rausziehen" des Kapitals aus der GmbH natürlich nicht
grüße
gundel |
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schramm25 Newbie
Anmeldungsdatum: 21.12.2005 Beiträge: 5
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Verfasst am: 22.Dez 2005 15:12 Titel: |
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hallo gundel.
vielen dank für die ganzen tips. hat mir sehr geholfen.
Das mit dem bankkaufmann ist schon 8 jahre her und man vergißt doch fast alles wie ich gerade gemerkt habe.
werde wohl wirklich im januar dann eine gmbh gründen.
noch eine letzte frage: wenn ich mich richtig an die schule erinnere, ist man mit einer gmbh & CoKG noch besser "abgesichert". Ist das richtig? (glaube die Gesellschafter sind die Komplementäre,oder? hat das einen vorteil?) kostet diese gründung mehr?
gruss |
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P.Wilhelm * Consulter *
Anmeldungsdatum: 23.08.2003 Beiträge: 2277 Wohnort: 58730 Fröndenberg
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Verfasst am: 22.Dez 2005 22:29 Titel: |
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Sorry für mein Einmischen...
Ob GmbH oder GmbH & Co. KG...
Ohne Notar läuft in diesen Fällen garnichts!
Der berät Sie dann u.a. über die entstehenden Kosten und alles andere, was für Sie wichtig ist zu wissen.
Kopfschüttelnde Grüße
PW (der oftmals nicht weiß, ob er sich in einem Wirtschaftsforum befindet oder in einem Affenstall...)
| schramm25 hat folgendes geschrieben:: |
hallo gundel.
vielen dank für die ganzen tips. hat mir sehr geholfen.
Das mit dem bankkaufmann ist schon 8 jahre her und man vergißt doch fast alles wie ich gerade gemerkt habe.
werde wohl wirklich im januar dann eine gmbh gründen.
noch eine letzte frage: wenn ich mich richtig an die schule erinnere, ist man mit einer gmbh & CoKG noch besser "abgesichert". Ist das richtig? (glaube die Gesellschafter sind die Komplementäre,oder? hat das einen vorteil?) kostet diese gründung mehr?
gruss |
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schramm25 Newbie
Anmeldungsdatum: 21.12.2005 Beiträge: 5
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Verfasst am: 23.Dez 2005 5:43 Titel: |
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Hallo Herr Wilhelm,
daß ich mich an einen Notar und Anwalt wende, wenn die ganze Sache losgehen kann ist doch ganz logisch.
Nur befinde ich mich momentan aufGeschäftsreise in Japan und die Notare dort sind a) der deutschen Sprache meist nicht mächtig und ahben b) vom deutschen Gesetz auch in der Regel keine Ahnung.
Daher bin ich über alle Vorabinformationen der anderen Mitglieder hier sehr dankbar.
Wenn meine Fragen für Sie in die Kindergartenkategorie fallen, brauchen Sie sie ja nicht zu lesen.
Ich wünsche Ihnen schöne Feiertage und ein guten Rutsch OHNE Kopfschütteln.
MfG
T.Schramm[/quote] |
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Gundel Insider
Anmeldungsdatum: 01.09.2005 Beiträge: 858
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Verfasst am: 23.Dez 2005 10:16 Titel: |
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hallo,
@peter wilhelm
In einem gebe ich Ihnen recht - ohne Notar läuft nichts - zumindest was die zwingend vorgeschriebenen Beurkundungen sowie die Beratungstätigkeit bezüglich der Formulierungen des Gesellschaftsvertrags bedeutet - und evtl. die Wahl der Gesellschaftsform (und deren Vor- bzw. Nachteile).
Aber eines ist doch zunächst vorab entscheidend: schramm25 wird sich selbst bezüglich seiner weiteren Geschäftspolitik für eine Gesellschaftsform entscheiden müssen und dies nicht nur unter rein formellen Gesichtspunkten, sondern bezogen auf die geschäftliche Entwicklung. Hier sind eher betriebswirtschaftliche Punkte zu beachten (s. obiges Posting). Erst wenn er sich seiner Risiken und Chancen in betriebswirtschaftlicher Sicht bewußt ist, dann sollte die formelle Ausgestaltung des jeweiligen Gesellschaftervertrags erfolgen. Diese betriebswirtschaftlichen Überlegungen kann ein Notar nicht anstellen. Hier ist vielmehr die Meinung seines Steuer- und/oder Unternehmensberaters gefragt.
Allerdings kann ich seine Ausführung bezüglich der "besseren" Absicherung in der GmbH & Co KG nicht nachvollziehen.
grüße
gundel |
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ffbkdavid User gebannt
Anmeldungsdatum: 31.08.2003 Beiträge: 1467 Wohnort: Schweiz
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Verfasst am: 23.Dez 2005 23:47 Titel: innovative geschäftsideen??? |
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also für einen "bankkaufmann" - auch wenn's schon 8 jahre her ist - hat der unser einen bemerkenswerten mangel an fachkenntnissen
scheint mir alles auf zu sandigem boden zu stehen... wahrscheinlich haben die initianten selbst den kack in den hosen, sonst würden sie ja nicht die idee mit der uk-ltd ins spiel bringen
und dann immer wieder der altbekannte spruch vom "kein geld"... dann lassen sie's doch... ist doch schlicht und einfach unverantwortlich - auch gegenüber den "10 angestellten", die sie händeringend suchen! - dass sie einen laden hochziehen wollen ohne minimales eigenkapital
und: ein wie mir schein richtiges "knüllerprodukt", 100% einnahmen und davon verbleiben brutto 80%... diese "handies" möchte ich mir gerne 'mal ansehen... welche schicki-micki-partymietzen sich wohl mit einem strassbesetzten handy auf die strasse trauen... mir grauts!!!
ich enthalte mich jeden weiteren kommentares... habe noch grauenvolle erinnerungen an den "jungunternehmer", der eben mit einer anfrage für eine "internationale firmenstruktur" an uns herangetreten ist... produkt/geschäftsidee: haaranalysen (bezüglich zustand der qualität, krankheitspotential, milbenbefall etc. etc.!!!) vor supermärkten zum preis von 19.50 euros!!!
grauenvoll!!!
frohes fest
ffbkdavid |
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