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Gast
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Verfasst am: 22.Jun 2004 19:44 Titel: Adelstitel - was lohnt sich, was ist realistisch ? |
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Bei Adeltitel welche durch Adoption oder Heirat erworben werden unterscheiden sich die Donationen doch ziemlich stark.
Selbstverständlich bekommt man einen Freiherrn aus verarmten Landadel, als einen Prinzen von königlichem Rang.
Doch die Donationen unterscheiden sich auch hier ziemlich stark, von schlappen 10.000 - 500.000 wird viel geboten, und häufig hat man den Verdacht, dass hier jemand den schnellen Euro sucht.
Welche Preise sind realistisch ?
Van Garden ./. Consul Weyer
Was bringt ein Adelstitel heute überhaupt ? Öffnet ein wohlklingender Name Tür und Tor in der Geschäfts- und Gesellschaftswelt, oder is es eher eine Lachnummer ?
Lg.
Mel |
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alleswisser Newbie
Anmeldungsdatum: 27.02.2004 Beiträge: 3
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Verfasst am: 23.Jun 2004 0:26 Titel: Was bringt ein Adelstitel |
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Ein Adelstitel ist sehr vorteilhaft, wenn man sich im Banken- oder Versicherungsgewerbe niederlassen will oder dort arbeitet. Man geht davon aus, dass der Adel vertrauenswürdig ist und auch mit Geld umgehen kann, deswegen kann man auch viele Adelige in diesen Branchen finden bzw. viele Privatbanken sind oder werden durch Adelige geführt. Wenn man jetzt einen nicht so attrakitven Job hat, z.B. Straßenkehrer oder ähnliches, wird einem ein Adelstitel wenig helfen und auch kaum weiterbringen.
Falls man sich selbständig machen möchte oder eine Firma hat, klingt es auch besser wenn die Firma sich Graf von Müller Consulting nennt, als wie wenn sie Müller Consulting heißt.
Es muss jedoch jeder selbst wissen, ob er einen Adelstitel benötigt oder nicht und zu welchen Zweck. Aber wenn man einen trägt, sollte man sich dann auch dementsprechend benehmen bzw. andere Umgangsformen am Tag legen.
Gruß Stefan |
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Browser .
Anmeldungsdatum: 17.11.2003 Beiträge: 2016
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Verfasst am: 23.Jun 2004 8:49 Titel: ............................ |
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| Zitat: |
| Ein Adelstitel ist sehr vorteilhaft, wenn man sich im Banken- oder Versicherungsgewerbe niederlassen will oder dort arbeitet. |
Richtig. Und genau so wichtig zu wissen ist es, daß die entsprechende Bank Informationen bzgl. der Historie des Titelträgers einholen wird, bevor sie dem Bewerber einen Job gibt. Deshalb wird man bei keiner Bank jemanden finden, der sich den Titel gekauft hat.
Richtiger Adel muß sich noch nicht mal ernsthaft um einen Job bei der Bank bemühen. Die werden von der Bank zu Präsentationszwecken eingekauft, von richtigen Banken natürlich, außer dem Adeligen gehört die Bank selbst.
Mit den besten Wünschen, Browser |
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daimlersix Insider
Anmeldungsdatum: 22.03.2004 Beiträge: 688
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Verfasst am: 23.Jun 2004 11:52 Titel: |
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| Kein weiterer Kommentar. Bewerben Sie sich doch mal bei der Fürst Fugger Bank oder bei Berenberg mit einem gekauften Adelstitel - und auf Ihren Schulzeugnissen steht immer noch "Helmut Mompe, Berlin-Mitte". |
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nabou Newbie
Anmeldungsdatum: 19.05.2004 Beiträge: 9
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Verfasst am: 30.Jun 2004 7:52 Titel: |
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hi
zitat:
Bei Adeltitel welche durch Adoption oder Heirat erworben werden unterscheiden sich die Donationen doch ziemlich stark.
Selbstverständlich bekommt man einen Freiherrn aus verarmten Landadel, als einen Prinzen von königlichem Rang.
was soll das heißen? man kann doch woll nicht einfach einen titel verfälschen, es ja schließlich ein namenstitel. oder irre ich mich.
tschuß |
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daimlersix Insider
Anmeldungsdatum: 22.03.2004 Beiträge: 688
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Verfasst am: 1.Jul 2004 14:33 Titel: |
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Stöhn. Grammatik gabs heute mal wieder im Sonderangebot.
Es soll heissen (und stimmt auch), daß die zu zahlenden Preise für eine arrangierte Hochzeit oder Adoption abhängig vom Adelsrand sind. Ein unbekannter Freiherr ist billiger als ein Prinz zu Hohenlohe. |
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Gast
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Verfasst am: 1.Jul 2004 19:12 Titel: |
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dankeschön genau das wollte ich sagen ...
ein einfacher "landadel" - baron ist sicherlich günstig zu bekommen, doch bringt ein name á la ´Baron von Musterhausen´ überhaupt etwas, oder ist dies eine wirtschaftliche fehlinvestition ?
das der adel in gewissen wirtschaftsbereichen bevorzugt wird, haben wir bereits festgestellt, dass man es sich mit geborenen adligen "verspielt" hat, steht auch außer frage.
Freiherr ./. Prinz
wenn man - mit einem derartigen namen - in seinen beruflichen & gesellschaftlichen erfolg investieren möchte, dann eher in einen dezenten titel des landadels oder ´high - class´ in einen königlichen rangs ?
was sind denn realistische preise ? wie erwähnt, sind die vorstellungen der jeweiligen vermittler, doch sehr sehr unterschiedlich ...
? nomen est omen ? |
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daimlersix Insider
Anmeldungsdatum: 22.03.2004 Beiträge: 688
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Verfasst am: 2.Jul 2004 6:58 Titel: |
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Je klangvoller der Titel, desto peinlicher, wenn Ihre wahre Herkunft "auffliegt" (siehe Frederic Prinz v. Anhalt, der früher Robert Lichtenberg hiess und Sohn eines Polizeibeamten war).
Kritisch wird es auch (unabhängig ob Freiherr oder Fürst), wenn Ihr Erscheinungsbild, Ihr Wortschatz, Ihre Bildung, Ihre Manieren nicht so richtig zum Namen passen mögen.
Wenn es Ihnen darum geht, "weiterzukommen", würde ich das Geld lieber in ein gutes Studium (European Business School, MBA-Programme) investieren.
Das haben nämlich die Adeligen in verantwortlichen Positionen bei Banken etc auch. Und: bei solchen Programmen lernen Sie interessante Leute kennen, Kontakte, die sehr nützlich sind.
Richtige Adlige sind ja nicht wegen des Klangs ihres Namens, sondern wegen ihres Netzwerks "interessant". Zugang zu diesem kriegen Sie nicht, wenn, dann als bescheidener Bürger, aber niemals im Leben als Möchtegern-Adeliger, da reagieren die sehr "verhalten" drauf. Dann kommen Sie erst recht nicht weiter... |
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daimlersix Insider
Anmeldungsdatum: 22.03.2004 Beiträge: 688
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Verfasst am: 2.Jul 2004 7:03 Titel: |
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| Fazit: um beruflich Erfolg zu haben, ist der Erwerb eines Adelsnamens sicherlich nicht das Richtige. Ernst nimmt Sie damit keiner, vielleicht beeindruckt es ganz am Anfang, aber wenn dann einer Fragen stellt... |
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Goodman *** Consulter ***
Anmeldungsdatum: 16.01.2002 Beiträge: 5416
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Verfasst am: 2.Jul 2004 7:34 Titel: |
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Hallo!
Mal einen aus „des Meisters Trickkiste“.
Als ich noch mein karges Brot, mit der „freiwilligen“ Realisierung von Forderungsausfällen verdiente, war auch mein Synonym ein adliger Name. Dazu gesellte sich eine gute Legende, die den Grund der Kontaktaufnahme plausibel erklärte – und schwups - Sie hatten einen „Besprechungstermin“. Ist übrigens absolut legetim, in gewissen Branchen die eine Gefahr in sich bergen, ein Synonym zu verwenden. Das in Richtung Z Fraktion - damit die nicht dumm sterben.
Was sodann genau besprochen wurde, dass ist mittlerweile leider „entfallen“. Ist aber auch nicht so wichtig. Wichtig ist die Erkenntnis, dass Ihnen Adelstitel sehr wohl „Tür und Tor“ öffnen können, wenn Sie wissen, wie man diese anwendet.
Nase popeln und sich als Graf von Wasweissich auszugeben, dazu die Schuhe mit den abgelatschten Hacken, dass würde nicht passen, da gebe ich Ihnen absolut recht! |
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Starskies2000 Insider
Anmeldungsdatum: 15.09.2003 Beiträge: 910 Wohnort: NRW
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Verfasst am: 2.Jul 2004 8:27 Titel: Die Frage ist was will ich, damit bezwecken |
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glaube ich ernsthaft in die welt der schönen und reichen eintauchen zu können? keine echte chance.
will ich in einer bank oder einem seriösen investmenthouse arbeiten?
keine chance.
will ich damit in die vorstandsetagen der gross- und mittelunternehmen?
keine chance.
ein paar leute blenden, die sich nicht so damit auskennen oder eine gewisse adels und obrigkeis hörigkeit haben, sich dabei angemessen benehmen etc. dann kann es funktionieren.
nur ist es das wert?
ist ein guter eigener name der sich erarbeitet wurde nicht besser?
nun das mag jeder für sich alleine entscheiden.
ach ja schlechtes benehmen soll es ja auch unter adligen geben.
das welfenhaus macht da ja immer wieder von sich reden.
der eine verprügelt journalisten und pisst in der gegend rum, der andere aus dem haus hat das V gemacht und zahlt den unterhalt für seinenen unehelichen sohn nur zögerlich und das minimum und muss gerade auf unterhaltserhöhung von 21,-€ monatlich verklagt werden.
na da behalte ich doch lieber meinen guten alten namen.
allerdings kleine anekdote aus meiner zeit als Artillerioffizier.
Da gab es einen Kannonier der hies clausewitz (ohne von), war eigentlich weder verwandt noch verschwägert mit dem "von".
Der Knabe war ein recht guter gunner, doch jedesmal wenn es eine Offz.fete gab und von aussen welche dazu kammen, gab er die ordonanz beim Batl.kmd. direkt am tisch.
auf eine frage ob er denn nun verwandt mit dem "von" sei gab er immer zum ausdruck, das es in der vorzeit einen spieler in der familie gab und sie nun ein wenig ärmer seien und sein grossvater das von nicht für angemessen halte.
der knabe wurde natürlich mit der grössten hochachtung belegt und
unser alter schmunzelte ständig wenn er das sah.
nun einen clausewitz am tisch in einer offz.messe das hatte schon was.
nun der knabe hatte nicht gelogen, einen spieler gab es und sein grossvater war überzeugtes spd mitglied.
nur dauerhaft ausserhalb von oliv hat es ihn nicht weitergebracht.
er endete erst bei der hmi (na mit dem namen herr clausewitz) und dann in der spritklinik |
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Starskies2000 Insider
Anmeldungsdatum: 15.09.2003 Beiträge: 910 Wohnort: NRW
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Verfasst am: 2.Jul 2004 8:44 Titel: letztendlich bleibt die frage was will ich damit |
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will ich damit in die vorstandsetagen eines unternehmens?
keine chance.
will ich damit in einer bank arbeiten?
keine chance.
will ich damit in einem seriösen investmenthouse arbeiten?
keine chance.
soll es als türöffner für bestimmte dinge dienen?
durchaus, mit der einschränkung kommt drauf an.
gutes benehmen natürlich vorausgesetzt.
den adel und schlechtes auftreten geht nur wenn man ein echter welfenprinz ist oder zu seiner bagage gehört.
der eine ist ein prügelknabe und rumpisser (wurde dafür von der britischen erbfolge ausgeschlossen.
der andere aus dem haus hat die grätsche gemacht und zahlt den unterhalt für seinen sohn nur auf "besondere" aufforderung. wird übrigens gerade auf unterhaltserhöhung von 21,-€ verklagt.
die meint er könne er nicht bezahlen da er ja die grätsche gemacht hat und den mindestunterhalt würde ja schon die verwandtschaft bezahlen.
das ganze erinnert mich an meine zeit als artillerieoffizier,
da gab es einen kannonier mit dem namen clausewitz.
der schob in der offz.messe durch seinen namen einen ziemlich lauen lenz. der alte stand einfach drauf. darauf angesprochen ob er den aus, dem hause clausewitz" komme war seine antwort immer gleich.
es gab da in der familie einen spieler der, nun sich unangemessen verhalten hätte. sein grossvater war dann der meinung es sei eine frage der ehre auf das von zu verzichten.
hm, der typ hat damit echt nicht gelogen. es gab einen zocker in der familie und sein grossvater war überzeugte soze.
nun der typ lawierte sich nun also mit diesem grossen namen durch seine 15 Monate und schob einen lauen lenz für einen k6.
später hörte ich dann das clausewitz, wegen seines namens bei der hmi (bzw. einem strucki) landete (mensch herr clausewitz der name ist bares wert). dann auf der strasse und dann im armenhaus.
was sagt uns das?
halbe eier rollen nicht? |
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daimlersix Insider
Anmeldungsdatum: 22.03.2004 Beiträge: 688
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Verfasst am: 11.Aug 2004 10:24 Titel: |
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| ...solange man nicht an einen richtigen Adligen gerät, die kennen sich untereinander recht gut, da wird es schnell peinlich... |
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Browser .
Anmeldungsdatum: 17.11.2003 Beiträge: 2016
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Verfasst am: 11.Aug 2004 10:38 Titel: .............. |
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Hallo Daimlersix
Ich bin froh, daß das, was sich heute als Adel darstellt, nicht mehr Graf, Herzog, König, oder gar Kaiser ist. Wie die Alten waren, kann ich im Moment nicht beurteilen, aber deren Nachkommenschaft, die sich größtenteils durch Dekadenz, Ablehnung aller überkommenen Ethik, Etikette ect. auszuzeichnen scheint, beweist ipso facto, daß sie für solche Jobs keinerlei Befähigung haben (unabhängig davon, daß die heutigen Führer in der Politik selbst diese Mängel aufweisen).
Obwohl: Kaiser oder König von Gottes Gnaden, das hat schon was. Die Legitimation zur Amtsführung von einer unangreifbaren Instanz abzuleiten, hat Klasse. Aber man sieht, auch darauf wird in der EU-Verfassung verzichtet.
Was mich interessieren würde, Daimlersix (immerhin haben Sie ja einen sehr interessanten, selbst geschaffenen, Background): Was interessiert Sie derart an diesem Thema Adelstitel?
Mit den besten Wünschen, Browser |
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daimlersix Insider
Anmeldungsdatum: 22.03.2004 Beiträge: 688
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Verfasst am: 11.Aug 2004 13:57 Titel: |
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Ich würde gerne einen anderen Namen annehmen, aus rein "ästhetischen" Gründen, trage zwar einen "guten Namen" aus dem Bürgertum, mag aber nunmal alles Schöne...
Ich lebe auch "so", wie man sich das vorstellt, einzig der klangvolle Titel fehlt noch zur "Abrundung"
Also: keine Deichmann-Schuhe und Bus-Monatskarte.... ))))))) |
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Browser .
Anmeldungsdatum: 17.11.2003 Beiträge: 2016
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Verfasst am: 11.Aug 2004 23:19 Titel: ------------ |
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Hallo Daimlersix
Danke für Ihre offene Antwort. Was bei Frauen viel einfacher ist und da auch anders beurteilt wird, ist bei Männern halt etwas anders. Da geht es schon über die Grenze zur Lächerlichkeit hinaus (wie man unschwer an den Folgeerscheinungen ersehen kann). Ich rede von gekauften Titeln oder durch Adoption erworbenen. Deshalb denke ich, da ich Sie zu den Vernünftigen in diesem Forum zähle, daß Ihre Antwort nicht ganz ernst gemeint ist.Spreche ich halt für die anderen. Ein Mann aus dem Volke erwirbt seinen Titel, den ich jetzt mit Ansehen gleichsetzen möchte, durch Leistung, wenn nicht durch einen ordnungsgemäßen Dr.-Titel oder zumindest Dr. h. c.-Titel machbar. Siehe Oetker, Auto-Becker etc. Oder sind solche Leistungen nicht mehr möglich?
Ein dickes Auto mit Villa überzeugt immer noch, und nicht nur Proleten.
Mit den besten Wünschen, Browser |
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daimlersix Insider
Anmeldungsdatum: 22.03.2004 Beiträge: 688
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Verfasst am: 12.Aug 2004 7:51 Titel: |
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Doch, in diesem Fall ist die Antwort ernst gemeint. Ich bin ausgesprochener Ästhet, mag alles Schöne, (leider) bis ins letzte Detail (lasse mein Briefpapier prägen statt drucken, zum Frühstück muss es eine ganz bestimmte englische Marmelade sein etc pp), und das einzige, was noch nicht "schön" ist, ist der Nachname. Klingt echt skurril, ist es auch, stehe aber dazu.
Es ist ja in heutigen Zeiten auch "nur" ein Name. In Hamburg hat der (ehemalige) Adel bei weitem nicht so einen Wohlklang wie zB Münchmeyer, Petersen, Amsinck, Warburg etc pp. Mir egal:-)
Am liebsten ein etwas "sperriger", mehrteiliger Name, also nicht so, wie die Verbotene-Liebe-Darsteller heissen (Hohenstein, Guldenberg oder so), sondern eher in der Richtung "Graf von Pöckel-Schwingh und Ellfurth". Je schwerer zu buchstabieren, desto besser.
Ideal wäre sowieso ein englischer Name, nur ist es dort eben anders, da gibt es noch die Trennung zwischen Name und Titel. |
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daimlersix Insider
Anmeldungsdatum: 22.03.2004 Beiträge: 688
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Verfasst am: 12.Aug 2004 7:57 Titel: |
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Außerdem finde ich materielle Dinge recht unbeeindruckend.
Jemand, der immer den neuesten und dicksten Mercedes hat, jemand, der sich eine neue dicke Villa mit allen elektronischen Annehmlichkeiten bauen lässt...puh.
Mich beeindruckt man mit einem angebeulten Bentley T1, einem maßgeschneiderten Savile-Row-Anzug mit leicht durchgescheuerten Ärmeln und einer zerkratzten, aber vom Großvater geerbten IWC von 1936. Oder einer leicht heruntergekommenen Großbürgerwohnung in Wiesbaden, Berlin oder Wien, dazu ein Landsitz (ebenfalls patinös) in Nordholstein oder Südengland...
Zugegeben: das sind nicht die Träume, die Menschen aus dem Finanzvertrieb (so würde ich mal das Gros der Forumteilnehmer charakterisieren) haben. Da gehts dann doch eher um die grüne Submariner, den neuen Porsche und "Penthäuser". |
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Starskies2000 Insider
Anmeldungsdatum: 15.09.2003 Beiträge: 910 Wohnort: NRW
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Verfasst am: 12.Aug 2004 8:53 Titel: Hallelulja, ein Mensch mit Geschmack und Stil |
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| Danke, Danke, Danke. |
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daimlersix Insider
Anmeldungsdatum: 22.03.2004 Beiträge: 688
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Verfasst am: 12.Aug 2004 10:02 Titel: |
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| Nun, Geschmack ist subjektiv... |
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