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superc Newbie
Anmeldungsdatum: 25.04.2006 Beiträge: 16
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Verfasst am: 9.Nov 2006 9:10 Titel: Diplom |
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Hallo,
wer kann mir einen Tip geben?
Habe an der Fernuniversität Hagen mehr oder weniger fertig zum Kaufmann studiert. Diplomarbeit usw. bestanden. Mir fehlt nur noch eine bescheidene Prüfung zum Diplom. Das Problem ist, diese Prüfung habe ich jetzt schon 3 Mal geschrieben und habe nur noch einen Versuch. Und ich muß sagen, ich fühle mich irgendwo auch verkackeiert.
Wie kann es sein, daß ich im letzten Versuch nur noch die Hälfte der Punkte habe, wie beim vorletzten Versuch? Ist das nun der amtliche Attest für Gedächtnisschwund? Oder wird man durch Universitäten doch dümmer?
Ich bin jetzt seit 10 Jahren selbständig und seit 3 Jahren GmbH Geschäftsführer und man traut mir anscheinend nicht zu, daß ich weiß, was eine Corporate Identity ist. Überhaupt kommen mir die Klausuren bis auf Ausnahmen vor wie eine riesige mentale Selbstbefriedigung der korrektoren. Kurzum ich stehe mit dieser Uni auf Kriegsfuß und mir geht es eigentlich nur noch um die Urkunde.
Deshalb: bevor ich jetzt den letzten Versuch hinlege und "endgültig nicht bestehe"... Gibt es vielleicht noch eine klevere Alternative? Problem ist, daß ich mir keine Vorlesungen anhören kann.
Oder gibt es irgendwie die Möglichkeit diese letzte Klausur zu überspringen und irgendwo eine Dr. Arbeit einzureichen?
.. ich bin da mehr der Autodidakt, bin z.B. auch einfach zur IHK gegangen und habe ohne jemals einen Kurs besucht zu haben die Prüfung zum Fachinformatiker abgelegt. ... sowas in die Richtung suche ich.
Wer kann helfen?
Liebe Grüße |
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WillyWichtig Pathfinder
Anmeldungsdatum: 10.05.2004 Beiträge: 272
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Verfasst am: 9.Nov 2006 10:13 Titel: |
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grundsätzlich können sie alle prüfungen anfechten und rechtlich prüfen lassen, denn
1. werden die meisten prüfungen von sogenannten hiwis korrigiert, bewertet und dann zur vorlage an den dekan oder ... übergeben, der sodann "nur" noch unterschreibt
2. sind auch mache antwortmöglichkeiten faktisch falsch (multiple choice)
sollte 2. zutreffen, so müssen sie beweisen, dass ihre antwort richtig ist.
also eine kopie der prüfungen machen, einem fachman vorlegen und bewerten lassen.
sollte der fachmann ebenfalls die meinung vertreten, das sie falsch geantwortet haben..., dann einen anderen suchen oder die sache noch einmal selbstkritisch überdenken.
in deutschland ist es meistens so, dass nicht die eigene interpretation einer gestellten frage/problematik zählt, sondern die uniformierte vorgabe von 3-5 ankreuzmöglichkeiten. |
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superc Newbie
Anmeldungsdatum: 25.04.2006 Beiträge: 16
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Verfasst am: 9.Nov 2006 10:49 Titel: |
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| WillyWichtig hat folgendes geschrieben:: |
grundsätzlich können sie alle prüfungen anfechten und rechtlich prüfen lassen, denn
...
also eine kopie der prüfungen machen, einem fachman vorlegen und bewerten lassen.
sollte der fachmann ebenfalls die meinung vertreten, das sie falsch geantwortet haben..., dann einen anderen suchen oder die sache noch einmal selbstkritisch überdenken.
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zum einen ist es bei der Fernuni so, daß man die Klausuren nur vorort einsehen kann... die wissen wahrscheinlich auch warum...
zum anderen ist das natürlich ein Kampf gegen Windmühlen. Das macht sicherlich keinen Sinn. Eine Institution wie eine Universität sitzt da doch immer am längeren Hebel.
Sicherlich ist es auch schon so, daß ich einiges falsch beantwortet habe, andererseits sind die Fragen eben so offen gestellt, daß man meistens Probleme haben wird, die volle Punktzahl zu erzielen. Beispiel nochmal "Was ist eine Corporate Identity"... Wenn ich da z.B. schreibe "die Summe an Aktivitäten, die ein Unternehmen als Unternehmen erscheinen lassen", bekomme ich auf jeden Fall 0 Punkte. wenn ich noch zwei Sätze dazu schreibe, vielleicht einen von fünf Punkten, weil ich nicht genau das geschrieben habe, was der Prüfer hören wollte. Wenn ich Sie frage "wie sieht ein Auto aus"... das ist das gleiche. da schreiben Sie "es hat regelmäßig 4 Räder und 2 Scheinwerfer"... dann sagen die "Sie haben den Lack vergessen".
Auf der Basis kann ich nicht arbeiten, da geht mein Puls auf 190. Und gegen sowas kann man rechtlich auch nicht vorgehen. |
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WillyWichtig Pathfinder
Anmeldungsdatum: 10.05.2004 Beiträge: 272
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Verfasst am: 9.Nov 2006 12:13 Titel: |
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wenn es um quantität geht, so können sie einmal hier lesen:
Die Corporate Identity (CI), auch Unternehmensidentität, ist die „Persönlichkeit“ bzw. der „Charakter“ einer Organisation, das als einheitlicher Akteur - mit quasi menschlichen Eigenschaften - handelt und wahrgenommen wird.
Die Corporate Identity / Firmenpersönlichkeit repräsentiert die Gesamtheit der Charakteristika eines Unternehmens. Das Konzept der "CI" beruht auf der Idee, dass Unternehmen wie Persönlichkeiten wahrgenommen werden und ähnlich wie solche handeln können. Insofern wird Unternehmen eine quasi menschliche „Persönlichkeit“ zugesprochen - bzw. es wird als Aufgabe der Unternehmenskommunikation angesehen, Unternehmen zu einer solchen Identität zu verhelfen. Die Identität einer Person ergibt sich für den Beobachter normalerweise aus der optischen Erscheinung sowie der Art und Weise zu sprechen und zu handeln. Betrachtet man ein Unternehmen als einen quasi personalen Akteur, so lässt sich seine Identität mit einer Strategie konsistenten Handelns, Kommunizierens und visuellen Auftretens vermitteln. Falls alles zueinander passt und die komplementären Teile ein einheitliches Ganzes ergeben, entsteht eine stabile Wahrnehmung eines Akteurs mit einem spezifischen Charakter, die Corporate Identity. Typischerweise umfasst die CI die Unternehmensphilosophie, das Leitbild, die Begrifflichkeiten, die Handlungsrichtlinien, den Namen, das Logo, weitere visuelle Zeichen, ggf. akustische Zeichen sowie alle weiteren Unterscheidungs- und Alleinstellungsmerkmale und insbesondere - sofern vorhanden - das besondere Versprechen des Unternehmens als Marke.
dies kann man beliebig verlängern, ja, sogar ganze bücher über ci schreiben!
aber, wenn sie sowieso sagen: kampf gegen windmühlen..., dann sollten sie ein persönliches gespräch mit dem zensor suchen und über seine einschätzung der klausurfehler sprechen... und üben, üben und noch einmal üben aka "lernen was gehört/gelesen werden will". |
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Masch Newbie
Anmeldungsdatum: 02.03.2006 Beiträge: 9
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Verfasst am: 14.Nov 2006 13:56 Titel: Re: Diplom |
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| superc hat folgendes geschrieben:: |
... ich bin da mehr der Autodidakt, bin z.B. auch einfach zur IHK gegangen und habe ohne jemals einen Kurs besucht zu haben die Prüfung zum Fachinformatiker abgelegt. ... sowas in die Richtung suche ich.
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Ohne dass ich Ihnen da zu Nahe treten möchte, aber vielleicht liegt es einfach daran, dass Ihr autodikatisch erworbenes (und möglicherweise sehr praktikables) "Fachwissen" dem Stand der Forschung und Lehre nicht entspricht.
Mein Rat: Lassen Sie sich die Arbeit vorlegen, eine Kopie anfertigen und extern prüfen. |
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Crix Newbie
Anmeldungsdatum: 14.04.2005 Beiträge: 29
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Verfasst am: 15.Nov 2006 14:56 Titel: |
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| Meines Wissens gibt es an der FernUni auch div. Ausgleichsregelungen. D.h. wenn Sie ein Fach 5,0 geschrieben haben, können Sie es mit einer 3,0 oder einer 3,3 und einer 3,7 ausgleichen und bekommen damit doch Ihre Urkunde. |
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superc Newbie
Anmeldungsdatum: 25.04.2006 Beiträge: 16
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Verfasst am: 20.Nov 2006 13:05 Titel: |
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| Crix hat folgendes geschrieben:: |
| Meines Wissens gibt es an der FernUni auch div. Ausgleichsregelungen. D.h. wenn Sie ein Fach 5,0 geschrieben haben, können Sie es mit einer 3,0 oder einer 3,3 und einer 3,7 ausgleichen und bekommen damit doch Ihre Urkunde. |
Ja, aber diese Regelung wurde 1. seit ca. 2 Jahren verschärft und 2. gilt sie nicht für das Fach "Allgemeine Betriebswirtschaftslehre". |
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superc Newbie
Anmeldungsdatum: 25.04.2006 Beiträge: 16
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Verfasst am: 20.Nov 2006 13:33 Titel: Re: Diplom |
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| Masch hat folgendes geschrieben:: |
Ohne dass ich Ihnen da zu Nahe treten möchte, aber vielleicht liegt es einfach daran, dass Ihr autodikatisch erworbenes (und möglicherweise sehr praktikables) "Fachwissen" dem Stand der Forschung und Lehre nicht entspricht.
Mein Rat: Lassen Sie sich die Arbeit vorlegen, eine Kopie anfertigen und extern prüfen. |
naja, das ist aber nur der 1. Anschein. In Wirklichkeit ist es doch so, daß die Klausur von irgendeinem Hiwi korrigiert wird, der selber keine Ahnung vom Thema hat, also auf das Skript angewiesen ist und die Klausur irgendwo zwischen "Verbotene Liebe" und "Popstars" korrigiert. Alles was dann vom Wortlaut des Skriptes abweicht, wird angestrichen.
Es geht also nicht darum die Sachen tatsächlich zu wissen d.h. zu verstehen, sondern es geht darum ordnerweise Datenmüll auswendig zu lernen und auf Abruf wiederzugeben. Das gehörte sicherlich noch nie zu meinen Stärken. Der Notendurchschnitt liegt übrigens immer so bei 3,9 oder 4,0 - d.h. anderen gehts da wohl ähnlich.
Die Frage ist also wie gesagt nicht, wie ich diese Klausur bestehen kann, bzw. ob ich nach Hagen fahren soll um die Klausur zu kopieren (man könnte glaube ich mache eine Ausbildung zur Sekretärin). Was mich interessiert ist, ob es Alternativen gibt.
Eine alternative wäre z.B. an Fern-Uni xyz noch 1-3 klausuren zu schreiben. Ich könnte natürlich auch warten, bis ich irgendwann mal arbeitslos bin und dann an einer Präsenzuni weiterstudieren. Allerdings würde ich eigentlich schon lieber jetzt damit abschließen. Wer weiß, ob ich in 10 Jahren noch weiß, was ein Simplex-Tableau ist.? |
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Crix Newbie
Anmeldungsdatum: 14.04.2005 Beiträge: 29
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Verfasst am: 27.Nov 2006 15:00 Titel: |
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| WillyWichtig hat folgendes geschrieben:: |
| grundsätzlich können sie alle prüfungen anfechten und rechtlich prüfen lassen, denn.... |
Rein Interessehalber: Wie würde man soetwas konkret angehen? Was wäre denn ein "Fachmann" dessen Einshätzung tatsächlich die UNi herausfordern könnte? |
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sdre Newbie
Anmeldungsdatum: 15.08.2005 Beiträge: 37
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Verfasst am: 27.Nov 2006 19:34 Titel: |
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| WillyWichtig hat folgendes geschrieben:: |
grundsätzlich können sie alle prüfungen anfechten und rechtlich prüfen lassen, denn
1. werden die meisten prüfungen von sogenannten hiwis korrigiert, bewertet und dann zur vorlage an den dekan oder ... übergeben, der sodann "nur" noch unterschreibt
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kurz als Information eines Lehrstuhlmitarbeiters:
1. Die Aussage, dass HiWis an Unis die meisten Klausuren bewerten bzw. wie in diesem Fall ABWL-Klausuren korrigieren, ist vorsichtig ausgedrückt absurd.
2. Wir haben viele ältere Studenten, die sich bei vergleichsweise einfachen Prüfungen, und dazu zählen ABWLs in der Regel, schwer tun. Woran dies liegt? Primär an Selbstüberschätzung. Dies bitte nicht falsch verstehen. ABWL Inhalte sind Einsteiger-Inhalte. Wenn man erfahrenen Management-Kräften derartige Klausuren vorsetzt, stellen diese zwangsläufig fest, die Themen zu kennen. Aber: Kennen und dies auch in der Klausursituation prägnant mit allen wesentlichen Punkten darzulegen sind verschiedene Sachen. Und gemessen wird an der schriftlichen Arbeit.
Ihnen möchte ich in ihrer Situation ganz klar 2 Ratschläge geben:
1. Schildern Sie ihre Situation dem Lehrstuhl in Hagen und fragen sie nach einer mündl. Prüfung als Substitut. Hierin erreichen gerade die Älteren meist bessere Noten, weil sie das durchaus vorhandene Verständnis besser artikulieren können
2. Wenn dies nicht möglich ist, setzen sie bei ihrem letzten Versuch nicht Inhalte als bekannt voraus, obwohl sie diese nicht in den Lehrunterlagen studiert haben. Lernen Sie zielgerichtet die Inhalte, überwinden Sie ihren Stolz es doch "ohnehin" zu wissen. Es wäre zu ärgerlich, wenn Sie deswegen den Lohn ihrer bisherigen Mühen nicht ernten könnten.
Viele Grüße |
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superc Newbie
Anmeldungsdatum: 25.04.2006 Beiträge: 16
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Verfasst am: 20.Feb 2007 9:57 Titel: |
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| sdre hat folgendes geschrieben:: |
kurz als Information eines Lehrstuhlmitarbeiters:
...
2. Wir haben viele ältere Studenten, die sich bei vergleichsweise einfachen Prüfungen, und dazu zählen ABWLs in der Regel, schwer tun. Woran dies liegt? Primär an Selbstüberschätzung.
...
Ihnen möchte ich in ihrer Situation ganz klar 2 Ratschläge geben:
1. Schildern Sie ihre Situation dem Lehrstuhl in Hagen und fragen sie nach einer mündl. Prüfung als Substitut. Hierin erreichen gerade die
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Ist laut Auskunft des Prüfungsamts nicht möglich.
| sdre hat folgendes geschrieben:: |
2. Wenn dies nicht möglich ist, setzen sie bei ihrem letzten Versuch nicht Inhalte als bekannt voraus, obwohl sie diese nicht in den Lehrunterlagen studiert haben. Lernen Sie zielgerichtet die Inhalte, überwinden Sie ihren Stolz es doch "ohnehin" zu wissen. |
Das Problem ist ein anderes: Folgende 30 (von 80 Punkten) Frage:
"Diskutieren Sie die Gestaltung der Produkt-, Preis-, Kommunikations- und
Distributionspolitik für den Fall, dass ein Hersteller mit einem neuen Produkt des ,Massenkonsums‘ einen schnellen Markteintritt und eine rasche Erhöhung des Marktanteils anstrebt! Wie lässt sich in diesem Zusammenhang die Kennziffer Marktanteil operationalisieren?"
Wenn ich sowas lese, wachsen mir sofort Hämorrhoiden am Hintern und ich muß mich zusammenreißen nicht sofort abzugeben. Es geht hier um eine Markteinführungsstrategie, es geht um Absatzkanäle, um Preiseffekte. Sprich um ein hunderte-Seiten starkes Skript. Dieses kann man nicht komplett in 30 Minuten niederschreiben. Die Frage ist einfach, was will der Prüfer jetzt hören? Ich habe hier nun leider mal das Pech immer die falschen Aspekte zu schreiben. Wenn ich mir jetzt wirklich Mühe gebe und schreibe, was eine Penetration-Strategie ist und anschließend erkläre, daß der Vertrieb über den Handel wahrscheinlich angebrachter ist als der Direktverkauf... blablabla... habe ich am Ende garantiert nur 12 von 30 Punkten. Die volle Punktzahl bei einer solchen Aufgabe zu bekommen ist schlicht und einfach nicht möglich. Und deshalb ist der Notendurchschnitt bei der Fernuni-hagen auch jedes Mal 4,0, es gibt keine Musterlösungen und es macht auch keinen Sinn z.b. für den Teilbereich "Marketing" zu lernen. |
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