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daimlersix Insider
Anmeldungsdatum: 22.03.2004 Beiträge: 688
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Verfasst am: 31.März 2007 13:51 Titel: Durch Adoption: Salzburger Jurist wurde ein Prinz |
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Für einen jungen Salzburger Juristen erfüllte sich ein Traum: Durch Adoption wurde er zum Prinzen und heißt nun Mario-Max Schaumburg-Lippe. Bürgerlich ist er der Sohn der früheren Landtagsabgeordneten Wagner-Schöppl.
Die Adoption durch die nunmehr 94-jährig verstorbene Hochfürstliche Durchlaucht Prinzessin Helga-Lee zu Schaumburg-Lippe erfolgte schon vor längerer Zeit. Zwischen dem Fürstenhaus und der Wiener Industriellenfamilie Wagner-Schöppl gab es schon imme enge Bande. Da die Ehe zwischen Prinz Max und Prinzessin Helga-Lee kinderlos geblieben war, entschloss man sich zur Adoption, um die Tradition des Hauses Schaumburg-Lippe nicht aussterben zu lassen.
Der Sohn der ehemaligen Salzburger Amtstierärztin Gertraud Wagner-Schöppl wurde Mitglied des europäischen Hochadels
In einem ersten Exklusivgespräch erzählt der Salzburger Mario-Max Schaumburg-Lippe dem Salzburger Fenster die sehr persönliche Geschichte seiner Adoption durch eine Prinzessin aus uraltem Adelsgeschlecht.
Einmal im Leben Prinz oder Prinzessin sein: Welches Kind hat sich das nicht irgendwann schon gewünscht? Für einen jungen Salzburger Juristen und Autor ist dieser Traum Wirklichkeit geworden. Aus dem Sohn der ehemaligen Amtstierärztin und jetzigen EU-Tierschutzbeauftragten Gertraud Wagner-Schöppl wurde durch Adoption ein echter Prinz. Es ist das erste Mal überhaupt, dass Mario-Max Schaumburg-Lippe für eine Zeitung über diese sehr persönliche Geschichte seines Lebens spricht.
Erfolgt ist die Adoption schon vor vielen Jahren, bekannt wurde sie erst jetzt, als „Ihre Hochfürstliche Durchlaucht Prinzessin Helga-Lee zu Schaumburg-Lippe“, so der offizielle Titel seiner Adoptivmutter, mit 94 Jahren nach einer Hüftoperation ganz plötzlich verstorben ist.
Es gab schon immer enge Bande zwischen dem Fürstenhaus zu Schaumburg-Lippe und der Wiener Industriellenfamilie Wagner-Schöppl. „Prinz Max, der Ehegatte von Prinzessin Helga-Lee, war die erste große Liebe und ein enger Lebensfreund meiner Großmutter Edith“, erzählt der nunmehrige Prinz Mario-Max. Ohnehin ist er während seiner Schulzeit schon halb in Schloss Pfaffstätt (OÖ), dem Sitz der Fürstenfamilie, aufgewachsen und auch gleich mit den strengen Sitten und Gebräuchen vertraut gemacht geworden. Da die Ehe von Prinz Max und Prinzessin Helga-Lee kinderlos geblieben war, wurde nach reiflicher Überlegung im Familienrat die Adoption von Mario-Max beschlossen, um die große Tradition der Familie Schaumburg-Lippe nicht aussterben zu lassen. „Ich bin sehr dankbar für meine Kindheit“, sagt der heute 27-Jährige schlicht.
In eine „normale“ Familie ist der Salzburger Prinz ja nicht gerade aufgenommen worden. Die fast tausend Jahre alte Fürstenfamilie ist mit allen Königshäusern verwandt und gründete die Stadt Hamburg. Prinz „Sause“ Max zu Schaumburg-Lippe war ein bekannter Rennfahrer mit acht Grandprix-Siegen. Auch Prinzessin Helga-Lee war eine außergewöhnliche Frau, an der Mario-Max mit ebenso großer Liebe hing wie an seiner leiblichen Mutter. Ihre Vorfahren stammten von den Staatsgründern der USA ab. Sie sprach sieben Sprachen, von denen sie fünf auch ihrem Sohn beibrachte, und lernte komplizierte englische Shakespeare-Theatertexte auswendig. Auch im internationalen Jet-Set war die Prinzessin zu Hause. So flog Mario-Max mit ihr und ihren Freunden, darunter Gina Lollobrigida, schon mal im Helikopter nach St. Tropez zum Baden, besuchte den berühmten „Rosenball“ in Monaco, und wurde sogar der englischen Königin vorgestellt. Noch mit 94 Jahren stahl die charismatische Dame Hotelerbin und Society-Girl Paris Hilton die Show. Aber die Prinzessin hatte auch eine sehr menschliche Seite: Sie half vielen Menschen in Not, vor allem krebskranke Kinder lagen ihr sehr am Herzen. Nach ihrem Tod hat ihr Sohn viele berührende Kondolenzbriefe, unter anderem von Königin Beatrix der Niederlande, erhalten.
Prinz Mario-Max möchte als Journalist und Jurist weiterarbeiten, eine Familie mit vielen Kindern gründen – und wie seine Adoptivmutter sein Leben in den Dienst karitativer Aufgaben stellen. Ihr Lebenswerk weiterzuführen und die Tradition des Hauses hoch zu halten ist ihm sehr wichtig. „Im Hochadel herrscht ein Vorbild- und Werteprinzip. Es gibt einen ganz starken Zusammenhalt.“ Gute Tipps für seine zukünftige Charity-Arbeit erhofft er sich von seiner Cousine Prinzessin Eleonore-Christine aus Dänemark: Die schwingt zu Weihnachten nämlich mit Vorliebe selbst den Kochlöffel, um Obdachlose zu verköstigen.
QUELLE: http://www.salzburger-fenster.at/rubrik/lokales/2705/durch-adoption-salzburger-jurist-wurde_1407.html |
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