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Prof. Dr. Dr. (EC) und die Universidad Catolica de Cuenca

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Univ. Católica de Cuenca
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Anmeldungsdatum: 03.07.2005
Beiträge: 6

BeitragVerfasst am: 4.Jul 2005 12:38    Titel: Prof. Dr. Dr. (EC) und die Universidad Catolica de Cuenca Antworten mit Zitat

Universidad Catolica de Cuenca und Promotionsberatung des Prof. Dr. Dr. (EC)

Die Universidad Católica de Cuenca (Ecuador) ist eine private und bislang in Ecuador noch anerkannte Hochschuleinrichtung, die seit mehreren Jahren einen aktiven Titelhandel betreibt.

In diesem Zusammenhang ist vor allem eine dubiose Person in Düsseldorf auffällig geworden. Diese Person gibt sich als Hochschulprofessor und Dekan für ausländische Angelegenheiten der Universidad Católica de Cuenca (Ecuador) aus und täuscht damit seit Jahren gutgläubige und ahnungslose Bundesbürger.
In Analogie zu den Kosten vergleichbarer MBA-Studiengänge verlangt der angebliche „Prof. Dr. Dr. (EC)“ für die Erlangung eines Professoren- bzw. Doktortitels zwischen 25.000 und 30.000 Euro an Studiengebühren. Die von ihm gemachten Angaben und Zusicherungen sind natürlich vollkommener Quatsch und die Titel sind natürlich sehr dubios und daher nicht führungsfähig.

Mit der Forderung zur Erstellung einer Dissertation von den betreffenden Aspiranten, suggeriert der „Prof. Dr. Dr. (EC)“ eine nicht vorhandene Seriosität. Doktoranden die explizit an der Erlangung eines europäischen Titels interessiert sind, ködert der „Prof. Dr. Dr. (EC)“ mit der Möglichkeit, dass man über ihn letztlich einen Titel an der Universidad D’Huelva (Spanien) erhalten könne, da diese spanische Universität mit der Universidad Católica de Cuenca (Ecuador) kooperieren würde. Auch diese Behauptung ist natürlich falsch.

Der „Prof. Dr. Dr. (EC)“ scheut sich auch nicht davor, fordernde Klienten mit falschen, nicht führungsfähigen Urkunden anderer Institutionen hinzuhalten:

- University of the Americas (Urkunde ohne Ortsangabe)
- European College of Graduate Studies - University Center (Dublin)

Verwunderlich ist nur, dass er bislang nie die Existenz dieser Hochschuleinrichtungen nachweisen bzw. betreffende Professoren benennen konnte. Außerdem wurden für diese angeblichen Universitäten niemals eigene Dissertationen von den Doktoranden abgegeben bzw. von ihnen mündliche Prüfungen absolviert. Also wieder ein Betrug vom „Prof. Dr. Dr. (EC)“.

Vielen betrogenen Klienten des Düsseldorfer „Prof. Dr. Dr. (EC)“ ist es unangenehm, gegen ihn als Kriminellen gerichtlich vorzugehen, ihr Geld zurückzufordern, geschweige denn die Staatsanwaltschaft einzuschalten. Dabei ist die Rechtslage in den meisten Fällen eindeutig und schließlich ist es keine Schande, ordnungsgemäß einen Titel angestrebt zu haben. Und der „Prof. Dr. Dr. (EC)“ hat selbst vor Gericht angegeben, dass die gegen ihn Klagenden keinen Titelkauf beabsichtigt hatten, sondern vielmehr mit ihrer Dissertation und dem in Aussicht gestellten Rigorosum ein ordnungsgemäßes Promotionsstudium angestrebt hatten.

Vor Gericht hat der sonst so clever auftretende „Prof. Dr. Dr. (EC)“ übrigens eine jämmerliche Figur abgegeben - kein Wunder auf Grund der erdrückenden Beweislage. Die Richter konstatierten daher auch erhebliche Zweifel an seiner Glaubwürdigkeit.

In mehreren Gerichtsprozessen konnte der angebliche „Prof. Dr. Dr. (EC)“ außerdem wiederholt keine glaubwürdigen Angaben darüber machen, wie er die vereinnahmten Zahlungen verwendet hatte. Die dem Gericht vorgelegten Quittungen (auf simplem deutschen Quittungsblock) waren allesamt unseriös und beschäftigen mittlerweile die Staatsanwaltschaft Düsseldorf.

Sehr interessant ist natürlich der Schriftwechsel, den sein Düsseldorfer Rechtsanwalt gegenüber dem Gericht abgegeben hat. Dieser steht völlig konträr zu den zahlreich vorhandenen Fakten und entbehrt zudem jeglicher Logik. Es lässt sich daraus aber sehr schön erkennen, welch absurde und betrügerische Argumentation hier vom „Prof. Dr. Dr. (EC)“ geführt wird. Diese muss unbedingt als kriminell bezeichnet werden.

Führung der Titel der Universidad Católica de Cuenca (Ecuador)

Die Titel der Universidad Catolica de Cuenca werden mehrheitlich in Deutschland nicht anerkannt. Lediglich das etwas laxere Wissenschaftministerium in Nordrhein-Westfalen hat bisher noch die Führung von Titeln der Universidad Catolica de Cuenca - mit zwingendem Herkunftszusatz - genehmigt. Offenbar sind die dort tätigen Beamten noch nicht über die unlauteren Machenschaften informiert bzw. bewusst getäuscht worden. Hier einige Beispiele, wie aktuell die Titel der dubiosen Universidad Catolica de Cuenca (Ecuador) in Deutschland geführt werden:

Prof. Dr. Dr. (EC) Franz Kanehl
Vorstand des Bundesverbands Freier Sachverständiger
Goethestr. 11 in 40237 Düsseldorf
www.bvfs.de

Prof. Dr. Dr. (ec) Franz Kanehl
Geschäftsführer der Bundesverbands-Service-Gesellschaft mbH
Goethestraße 11 in 40237 Düsseldorf
www.gutachter-shop.de

Dr.(EC) Anna Skowronska
Dolmetscher/Übersetzungen
Humboldtstr. 11 in 40237 Düsseldorf
www.bvfs.de

Herkunftszusatz weggelassen

Nicht immer wird der Titel aber von den betreffenden Personen ordnungsgemäß geführt. So wird der ungeliebte Herkunftszusatz „(EC)“ gerne einmal weggelassen:

Im Grundbuch von Flingern (Amtsgericht Düsseldorf Blatt 3752) wurde der obligatorische Herkunftszusatz nämlich ganze 17 Mal vergessen. Hier steht lediglich: Prof. Dr. Franz Kanehl bzw. Dr. Anna Skowronska

Auch im GmbH-Vertrag vom 4. 02.2002 der Bundesverbands-Service- GmbH (BVSG) (Amtsgericht Düsseldorf HRB-Nr. 41980) wurde der Herkunftszusatz weggelassen. Hier heißt es nämlich auch nur: Dr. Anna Skowronska.

Und auch bei der im Vereinsregister (Amtsgericht Düsseldorf) hinterlegten Satzungsänderung des Bundesverband Freier Sachverständiger (BVFS) vom 19.07.1991 findet man nur: „Prof. Dr. Kanehl“ und die dazugehörige Unterschrift. Den zwingenden Klammerzusatz sucht man vergebens.


Gerichturteile

Im Zusammenhang mit dem kriminell und betrügerisch auftretenden Hochschulprofessor aus Düsseldorf „Prof. Dr. Dr. (EC)“ und der Universidad Católica de Cuenca gibt es mittlerweile eindeutige Gerichtsurteile, so dass andere Geschädigte zukünftig eine solide Basis für ihre Schadenersatzansprüche haben dürften:

1) LG Düsseldorf 14 O 256/04
2) LG Düsseldorf 15 O 264/03
3) OLG Düsseldorf I-14 U 136/04
4) LG Düsseldorf 16 O 72/04
5) LG Düsseldorf 9 O 172/05 (Urteil in Kürze)

Außerdem hat bereits im Jahre 1998 das der VGH Kassel rechtskräftig in aller Ausführlichkeit entschieden, dass Titel der Universidad Católica de Cuenca (Ecuador) nicht in Deutschland geführt werden dürfen. Hier das Aktenzeichen des Urteils:

VGH Kassel vom 4.3.1998 - 8 UE 1136/96

Ermittlungen der Staatsanwaltschaft

Die Staatsanwaltschaft Düsseldorf ermittelt im Zusammenhang mit dem betreffenden „Prof. Dr. Dr. (EC)“ und der Universidad Catolica de Cuenca (Ecuador) wie folgt:

30 Js 5290/04 (§ 263 StGB)
30 Js 10795/04 (§ 132a StGB)

Literatur

Mit dem Thema Titelhandel und Titelkauf hat sich bereits Horst Biallo im Jahre 1994 intensiv auseinander gesetzt. Selbstverständlich gibt er auch eine Fülle an Informationen zur Universidad Catolica de Cuenca und ihrem Vertreter in Düsseldorf.

Horst, Biallo: Die Doktormacher
Prof. Dr. EC Franz Kanehl, Düsseldorf
(1994) Wien: Ueberreuter
Seiten: 151-162

Außerdem erschien ein Artikel im Nachrichtenmagazin Focus, wo es gezielt um Titelhandel ging. Die Seite 58 (Focus 7/1994) beschäftigt sich mit „Die Geschäfte des Prof. (EC) Kanehl - so arbeitet ein Titelhändler“.

Focus 7/ 1994 vom 14. Februar
„Promotionen - Der Titelbetrug“
Seiten: 56-60

Auskunftsgebende Behörden bzw. Stellen

Der Kultusministerkonferenz [KMK] sind die Umstände und der Titelhandel sowohl der Universidad Catolica de Cuenca (Ecuador) als auch dessen suspekten Vertreters „Prof. Dr. Dr. (EC)“ hier in Deutschland bestens bekannt.

Kultusministerkonferenz (KMK) - Zentralstelle für ausländisches Bildungswesen
Lennéstr. 6 in 53113 Bonn, Tel. 0228-501-0

Auch die Hochschulrektorenkonferenz [HRK] weiß um die kriminellen und strafrechtlich zweifelhaften Machenschaften des Prof. Dr. Dr. (EC) und der Universidad Católica de Cuenca (Ecuador):

HRK Hochschulrektorenkonferenz
Ahrstraße 39 in 53175 Bonn; Tel. 0228-887-124
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Kant
Pathfinder


Anmeldungsdatum: 27.07.2004
Beiträge: 446

BeitragVerfasst am: 4.Jul 2005 13:05    Titel: Antworten mit Zitat

Ihre Aussagen decken sich mit den mir vorliegenden Unterlagen. Einige Urteile sind jedoch neu - vielen Dank.

Kant.
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Univ. Católica de Cuenca
Newbie


Anmeldungsdatum: 03.07.2005
Beiträge: 6

BeitragVerfasst am: 4.Jul 2005 13:38    Titel: Antworten mit Zitat

Sehr geehrter Kant,

falls Sie noch weitergehende Informationen zur Thematik "Prof. Dr. Dr. (EC)" oder zur "Universidad Católica de Cuenca (Ecuador)" haben, wäre es sicherlich nicht verkehrt, diese hier zu veröffentlichen.

Vielen Dank
Univ. Católica de Cuenca
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Meilenstein
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Anmeldungsdatum: 04.07.2005
Beiträge: 1

BeitragVerfasst am: 4.Jul 2005 18:11    Titel: Bekannte Machenschaften des Prof. Dr. Dr. (EC) Franz Kanehl Antworten mit Zitat

Vielen Dank für die sehr aufschlussreichen Angaben zur Person Prof. Dr. Dr. (EC) Franz Kanehl und seiner mitwirkenden Lebensgefährtin Dr. (EC) Anna Skowronska - beide übrigens sehr „seriöse Sachverständige“ im Bundesverband Freier Sachverständiger [BVFS].

Diesen Verband hat der liebe Herr Prof. Dr. Dr. (EC) Franz Kanehl selbst initiiert, weshalb er auch das diktatorische Vorstandsamt inne hat, um mehr oder weniger alleine zu entscheiden, ob ein potentielles Mitglied im Verband aufgenommen werden kann, oder eben nicht. Durch seine geballte Fachkompetenz über alle Sachverständigenbereiche hinweg, kann dies Herr Prof. Dr. Dr. (EC) Franz Kanehl natürlich für jeden Einzelfall hervorragend beurteilen.

Also sprich, wer die Kohle zahlt, wird selbstredend aufgenommen und darf dann mit dieser Mitgliedschaft als Sachverständiger gegenüber Externen im Geschäftsleben kokettieren.

Wo ist denn dabei der monetäre Vorteil für den Herrn Hochschulprofessor ?

Nun, man muss als Mitglied zwangsläufig sehr kostenintensive Seminare besuchen, die wiederum durch die Bundesverband-Service-GmbH (BVSG) veranstaltet werden, deren Gesellschafter Frau Dr. (EC) Anna Skowronska und alleiniger Geschäftsführer Prof. Dr. Dr. (EC) Franz Kanehl selbst ist. Wer da mal nix Böses vermutet !

Außerdem mischt der Rechtsvertreter des Prof. Dr. Dr. (EC) Franz Kanehl tatkräftig mit. Schließlich referiert Rechtsanwalt Werner Rohe in seinen Grundlagenseminaren für die BVSGmbH darüber, wie man als neu gekorener Sachverständiger teure Gutachten erstellen soll.

Im Übrigen erhält Herr Prof. Dr. Dr. (EC) Franz Kanehl nach eigenen Angaben keinerlei Gehalt für seine Tätigkeit als Geschäftsführer der Bundesverbands-Service-GmbH (BVSG). Diesbezügliche Pfändungsversuche sind ebenso fruchtlos, wie eine Pfändung des Kontos bei der Deutschen Bank, welches er auf seinem Briefkopf verwendet.

Trotzdem ist es völlig unproblematisch, etwaige Forderungen gegenüber Prof. Dr. Dr. (EC) Franz Kanehl einzutreiben. Mit einem vollstreckbaren Titel stellt der Gerichtsvollzieher beim Hausbesuch die Zahlungsunfähigkeit fest und lädt daraufhin zur obligatorischen Abgabe der eidesstattlichen Versicherung. Jetzt wird sich sein Rechtsanwalt erstmalig unaufgefordert melden, um mitzuteilen, dass selbstverständlich bei Prof. Dr. Dr. (EC) Franz Kanehl nichts zu holen sei, weil das Finanzamt schneller gewesen ist. Dies entspricht zwar zum Teil der Wahrheit, da nicht unerhebliche Steuerschulden existieren, welche mit Grundbucheintrag abgesichert sind. Trotzdem verfügt Prof. Dr. Dr. (EC) Franz Kanehl über ausreichendes Vermögen, welches er mit undurchsichtigen Maßnahmen vor einem direkten Zugriff gesichert hat. Insofern hat er eben kein Interesse, eine eidesstattliche Versicherung abzugeben. Und urplötzlich tauchen dann bei ihm die notwendigen finanziellen Mittel zur Begleichung seiner Schuld auf.

Bei allen über Herrn Prof. Dr. Dr. (EC) Franz Kanehl verkauften Titel der Universidad Católica de Cuenca (Ecuador) besteht im Übrigen die latente Gefahr, dass deren ursprünglich erteilte Führungsgenehmigung im Nachhinein entzogen wird. Unter Wissenschaftlern wird ohnehin Keiner ernst genommen, der einen Doktortitel von einer ecuadorianischen Universität vorbringt. Dies gilt erst recht, wenn man einen Professorentitel der Universidad Católica de Cuenca in Deutschland führen möchte. Mit etwas Glück lassen sich Laien damit blenden, aber jeder gebildete Akademiker weiß die Herkunft und den damit verbundenen Stellenwert einzuschätzen.

Der Vollständigkeit halber sei noch festzuhalten, dass Prof. Dr. Dr. (EC) Franz Kanehl noch weitere Titel anderer Universitäten im Angebot hat, die nach dem Titelkauf aber ebenso wenig geführt werden können. Hierzu gehören:

- Universidad Católica de Boliviana (La Paz) in Bolivien
- Universidad del Golfo (Tampico) Mexiko
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frank neidzel
Insider


Anmeldungsdatum: 17.07.2002
Beiträge: 600
Wohnort: bremerhaven

BeitragVerfasst am: 4.Jul 2005 19:21    Titel: Re: Prof. Dr. Dr. (EC) und die Universidad Catolica de Cuenc Antworten mit Zitat

Univ. Católica de Cuenca hat folgendes geschrieben::

Prof. Dr. Dr. (EC) Franz Kanehl
Vorstand des Bundesverbands Freier Sachverständiger
Goethestr. 11 in 40237 Düsseldorf
www.bvfs.de


hatte ich doch schon mal gelesen, von diesem bundesverband

http://www.gomopa.net/foren/htopic/694/strompool/abgezockt-mit-energie.htm

Zitat:
Die Ruhrstrom GmbH - hat mit dem Vertrieb NRW-Strompool - Ostdeutscher Strompool Kunden geworben, die hier einen Beitrag von 307 Euro zzgl. der MwSt. entrichtet haben, um Mitglied zu werden.
Hierzu wurde eine Beitrittserklärung des Bundesverbandes Freier Sachverständiger e.V. herausgegeben.
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DaMal
Insider


Anmeldungsdatum: 21.05.2004
Beiträge: 608

BeitragVerfasst am: 4.Jul 2005 20:03    Titel: Re: Prof. Dr. Dr. (EC) und die Universidad Catolica de Cuenc Antworten mit Zitat

frank neidzel hat folgendes geschrieben::
Außerdem hat bereits im Jahre 1998 das der VGH Kassel rechtskräftig in aller Ausführlichkeit entschieden, dass Titel der Universidad Católica de Cuenca (Ecuador) nicht in Deutschland geführt werden dürfen. Hier das Aktenzeichen des Urteils:
VGH Kassel vom 4.3.1998 - 8 UE 1136/96

http://www.dvbl.de/servlet/PB/-s/m47zhfyep47hri1j6m3dg02a1hloser/menu/1036580/#oben
Zitat:
§ 2 GFaG; § 1 ff. 2. DVO-GFaG

Zu den Voraussetzungen der materiellen Gleichwertigkeit eines im Ausland aufgrund der Anfertigung einer schriftlichen Doktorarbeit und der Absolvierung einer mündlichen Dispulation erworbenen Doktorgrades (hier eines Doktorgrades der Universidad Catolica de Cuenca — UCC — / Ecuador). Der Doktorgrad ist einem deutschen Doktorgrad nicht gleichwertig, wenn den Prüfern die fachliche Qualifikation für eine eigenverantwortliche Bewertung fehlt.

Die Genehmigung, einen im Vergleich mit dem entsprechenden deutschen Doktorgrad materiell geringerwertigen ausländischen Doktorgrad zu führen, ist nach § 2 Abs. 1 GFaG zu versagen, wenn der ausländische Doktorgrad ungeachtet der ausländischen Form mit einem entsprechenden inländischen Doktorgrad verwechselt werden kann. Diese Verwechslungsgefahr liegt auch dann vor, wenn der Originalform des ausländischen Doktorgrades die Angabe der verleichenden ausländischen Institution bzw. des Herkunftsstaates beigefügt wird. In diesem Sinne sind in einem solchen Fall die Vorschriften der 2. DVO-GFaG unter Berücksichtigung des Schutzzwecks des § 2 Abs. 1 GFaG gesetzeskonform auszulegen.

HessVGH, Urteil vom 4. 3. 1998 — 8 UE 1136/96 —


frank neidzel hat folgendes geschrieben::

Der Kultusministerkonferenz [KMK] sind die Umstände und der Titelhandel sowohl der Universidad Catolica de Cuenca (Ecuador) als auch dessen suspekten Vertreters „Prof. Dr. Dr. (EC)“ hier in Deutschland bestens bekannt.

Die sollten das bei anabin.de mal hinzufügen. Nicht dass da noch einer auf dumme Gedanken kommt, und meint, er könne den gekauften Titel führen. (Man weiß ja nie, wer wieder zu träumen anfängt...)
http://213.157.12.18/scripts/SelectLand.asp?SuchLand=242
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kirschbaum
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Anmeldungsdatum: 05.07.2005
Beiträge: 1

BeitragVerfasst am: 5.Jul 2005 0:53    Titel: Führung mit Herkunftszusatz "EC" und Dr. Frank Grä Antworten mit Zitat

Die Behauptung, das die dubiosen und käuflich erworbenen Titel der Universidad Católica de Cuenca (Ecuador) primär in Nordrhein-Westfalen genehmigt werden, scheint offenbar nicht ganz korrekt. Mehrheitlich stimmt diese These zwar, aber es gibt durchaus auch andere Bundesländer, die im Einzelfall gutgläubig die Titel der Universidad Católica de Cuenca (Ecuador) zur Führung genehmigt haben. Nachfolgend eine Liste mit Titeln, die mit dem Herkunftszusatz „(EC)“ geführt werden müssen. Auffällig ist dabei die sehr hohe Anzahl von Professoren mit ecuadorianischem Lehrstuhl (an der Universidad Católica de Cuenca ?), die zur Zeit offenbar alle ein Forschungssemester in Deutschland absolvieren. Ihre obligatorisch verfassten Habilitationsschriften sind sicherlich eine Bereicherung für die Wissenschaft (vor allem in Ecuador) gewesen.

Sehr ungnädig ist eindeutig das Wissenschaftsministerium in Baden-Württemberg geblieben, welches den ewig langen Herkunftszusatz „Universidad Católica de Cuenca /Ecuador“ zur Führung des betreffenden Professorentitels verlangt. Dieser Zusatz ist deutlich länger als der Name selbst und somit fällt es auch kaum auf, dass eine Promotion des Pforzheimer Mediziners überhaupt nicht vorhanden ist.
In wie weit sich die Investition für den Kauf eines Professorentitels bei Prof. Dr. Dr. (EC) Franz Kanehl - mit derartig diskreditierendem Herkunftszusatz - für den Mediziner B. Rieser gelohnt hat, wird wohl immer sein Geheimnis bleiben. Von seinen medizinischen Kollegen wird er maximal ein mitleidiges Lächeln für seine Professur in Ecuador bekommen.

Hier die Ergebnisse der Rescherche:

ZENSIERT

Wir können nicht die Rechtslage beurteilen. Aus diesem Grunde wurden die Namen der 10 angeblichen Professoren gelöscht!

Falls weitere Titel mit Herkunftszusatz "EC" auftauchen, handelt es sich in 99,9%t aller Fälle um Titelkäufer bei Herrn Prof. Dr. Dr. (EC) Franz Kanehl.

Dr. Grätz aus Bergisch-Galdbach scheint da schon ein seriöserer Promotionsvermittler zu sein. Dass er entgeltlich den Kontakt zu einem betreuenden Hochschullehrer herstellt, ist sicherlich keine schlechte Investition, zumal er Unterstützung für ein aussichtsreiches Dissertationthema anbietet, welches mit überschaubarem Aufwand zu absolvieren ist. Hat jemand in diesem Forum bereits erfolgreich eine Promotion über Dr. Frank Grätz abgewickelt oder sonstige Erfahrungen mit ihm gemacht ? Da ich gegebenenfalls eine Promotion über ihn anstrebe, wäre ich über jeden hilfreichen Hinweis dankbar.
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Peters Heim
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Anmeldungsdatum: 22.06.2005
Beiträge: 5
Wohnort: Langeneheim

BeitragVerfasst am: 6.Jul 2005 12:14    Titel: Re: Führung mit Herkunftszusatz "EC" und Dr. Frank Antworten mit Zitat

Habe die Zeilen der anderen Mitstreiter gelesen und verstanden.

Iritierend ist das einige Unis ( Kassel) als auch FH´s wie Osnabrück als
auch Lehrkrankenhäuser Kontakte zu dieser Uni unterhalten.

Die Hessen die den Verein nicht anerkennen ... vergl. zitiertes Urteil aus
Kassel führen nun die Uni als staatlich anerkannte Uni mit Level H+ auf
ihrer Internetseite des Wissensschaftsministeriums
Link wurde hier gepostet.-

http://213.157.12.18/scripts/SelectLand.asp?SuchLand=242

Da passt einiges nicht zusammen oder..
die Internetseite der Uni ist ein wenig dünn das irritiert.
Wenn man googelt rühmen sich zahlreiche ernstzunehmende
Organisationden der Koopertation mit der Uni.

Gutes Marketing ?

kirschbaum hat folgendes geschrieben::
Die Behauptung, das die dubiosen und käuflich erworbenen Titel der Universidad Católica de Cuenca (Ecuador) primär in Nordrhein-Westfalen genehmigt werden, scheint offenbar nicht ganz korrekt. Mehrheitlich stimmt diese These zwar, aber es gibt durchaus auch andere Bundesländer, die im Einzelfall gutgläubig die Titel der Universidad Católica de Cuenca (Ecuador) zur Führung genehmigt haben. Nachfolgend eine Liste mit Titeln, die mit dem Herkunftszusatz „(EC)“ geführt werden müssen. Auffällig ist dabei die sehr hohe Anzahl von Professoren mit ecuadorianischem Lehrstuhl (an der Universidad Católica de Cuenca ?), die zur Zeit offenbar alle ein Forschungssemester in Deutschland absolvieren. Ihre obligatorisch verfassten Habilitationsschriften sind sicherlich eine Bereicherung für die Wissenschaft (vor allem in Ecuador) gewesen.

Sehr ungnädig ist eindeutig das Wissenschaftsministerium in Baden-Württemberg geblieben, welches den ewig langen Herkunftszusatz „Universidad Católica de Cuenca /Ecuador“ zur Führung des betreffenden Professorentitels verlangt. Dieser Zusatz ist deutlich länger als der Name selbst und somit fällt es auch kaum auf, dass eine Promotion des Pforzheimer Mediziners überhaupt nicht vorhanden ist.
In wie weit sich die Investition für den Kauf eines Professorentitels bei Prof. Dr. Dr. (EC) Franz Kanehl - mit derartig diskreditierendem Herkunftszusatz - für den Mediziner B. Rieser gelohnt hat, wird wohl immer sein Geheimnis bleiben. Von seinen medizinischen Kollegen wird er maximal ein mitleidiges Lächeln für seine Professur in Ecuador bekommen.

Hier die Ergebnisse der Rescherche:

ZENSIERT

Wir können nicht die Rechtslage beurteilen. Aus diesem Grunde wurden die Namen der 10 angeblichen Professoren gelöscht!

Falls weitere Titel mit Herkunftszusatz "EC" auftauchen, handelt es sich in 99,9%t aller Fälle um Titelkäufer bei Herrn Prof. Dr. Dr. (EC) Franz Kanehl.

Dr. Grätz aus Bergisch-Galdbach scheint da schon ein seriöserer Promotionsvermittler zu sein. Dass er entgeltlich den Kontakt zu einem betreuenden Hochschullehrer herstellt, ist sicherlich keine schlechte Investition, zumal er Unterstützung für ein aussichtsreiches Dissertationthema anbietet, welches mit überschaubarem Aufwand zu absolvieren ist. Hat jemand in diesem Forum bereits erfolgreich eine Promotion über Dr. Frank Grätz abgewickelt oder sonstige Erfahrungen mit ihm gemacht ? Da ich gegebenenfalls eine Promotion über ihn anstrebe, wäre ich über jeden hilfreichen Hinweis dankbar.
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DaMal
Insider


Anmeldungsdatum: 21.05.2004
Beiträge: 608

BeitragVerfasst am: 7.Jul 2005 0:06    Titel: Keine Zweifel, es passt alles. Antworten mit Zitat

@ Armin K

In anderen Ländern scheint diese Uni zwar bisher nicht durch Titelhandel aufgefallen zu sein. Das muss aber nichts heißen, wenn dazu im Internet nichts zu finden ist. Es gibt noch etliche andere Titelmühlen, die längst weit bekannt sind, dass sie Titel gegen Geld verkaufen, ohne dass im Internet etwas darüber steht.
Gewöhnlich überlegen sich deutsche Unis schon, mit wem sie so zusammenarbeiten. Die medizinische Fakultät ist z. B. auch in Kalifornien (nicht zu verwechseln mit dem kleinen Campingplatz gleichen Namens nähe der Kieler Bucht ) als medizinische Hochschule anerkannt. Aber auch das muss nichts heißen. Wir wissen ja auch nicht, wie intensiv diese Kontakte überhaupt sind. Vielleicht gelten die Kontakte auch nur einer relativ eigenständigen Fakultät dieser Uni.

Ich vermute mal, dass die Uni überwiegend im Zusammenhang mit dem Prof. Dr. Dr. (EC) Franz Kanehl, evtl. aber auch mit anderen Spezies aufgefallen ist. Dies spricht natürlich schon für die minderwertige Qualität der Uni, selbst wenn sie auch teilweise erstklassige Ausbildungen anbieten sollte. Der Prof. Dr. Dr. (EC) scheint ja auch nur einen Doktor dieser Uni zu haben. Wenn er seine Titel völlig richtig führt, müsste er seinen Dr. in irgendwas (ich verstehe ohnehin nicht, warum manche das verschleiern) in Deutschland gemacht haben und auch seinen Professortitel aus Deutschland haben. Letzteres kann ich mir zwar kaum vorstellen, aber es ist durchaus nicht unmöglich. So hat er die Uni aus Ecuador evtl. zunächst mit seinen vielleicht tatsächlichen beeindruckenden Qualifikationen (oder anderen erschlichenen) geblendet, so dass diese im dafür Vertrauen entgegenbrachte, das er missbraucht hat. Dies entschuldigt wiederum in keinster Weise die anfängliche Nachlässigkeit der Uni. Ich vermute allerdings eher, dass die Titel durch Kanehl einfach nicht korrekt geführt werden. Ich kenne diese Person auch nicht näher, was ich allerdings auch nie bereute. Dies hat mich ehrlich gesagt auch noch nie wirklich interessiert. Wie es nun letztlich dazu kam, dass diese Uni inzwischen schon seit vielen Jahren aktiv mit Titeln handelte und handelt, da kann man nur spekulieren.

Wenn man allerdings die guten Ausführungen des gleichnamigen Users betrachtet, so lässt sich aber vermuten, dass der Titelhandel wohl eher klar von der Uni selbst ausgeht:
Zitat:
Der Kultusministerkonferenz [KMK] sind die Umstände und der Titelhandel sowohl der Universidad Catolica de Cuenca (Ecuador) als auch dessen suspekten Vertreters „Prof. Dr. Dr. (EC)“ hier in Deutschland bestens bekannt.

Zitat:
Mit dem Thema Titelhandel und Titelkauf hat sich bereits Horst Biallo im Jahre 1994 intensiv auseinander gesetzt. Selbstverständlich gibt er auch eine Fülle an Informationen zur Universidad Catolica de Cuenca und ihrem Vertreter in Düsseldorf.


Selbst dann, wenn eine Hochschule im Heimatland anerkannt ist, so kann die Führung in der Bundesrepublik dennoch untersagt werden:
Zitat:
Außerdem hat bereits im Jahre 1998 das der VGH Kassel rechtskräftig in aller Ausführlichkeit entschieden, dass Titel der Universidad Católica de Cuenca (Ecuador) nicht in Deutschland geführt werden dürfen. Hier das Aktenzeichen des Urteils:

VGH Kassel vom 4.3.1998 - 8 UE 1136/96

Dass bei www.anabin.de diese Uni als anerkannte Hochschule vermerkt ist (H+), ist schon völlig korrekt. Dies ist nur eine formelle Eintragung dort. Noch ist diese Uni ja in ihrem Heimatland formell anerkannt. Im Gegensatz zu früher wird dabei der Inhalt der Ausbildungen und die qualitative Vergleichbarkeit mit deutschen Abschlüssen usw. nicht berücksichtigt. Sonst wäre die H+Einstufung auch nicht gegeben. Dies widerspricht sich also keinesfalls. Allerdings sollte hinzugefügt werden, dass ihre Titel in Deutschland nicht zur Führung anerkannt sind, um Missverständnisse zu vermeiden.

Bis dass so ein Gerichtsurteil gefällt wird, da gehört schon einiges dazu. Sie können also davon ausgehen, dass diese Uni noch weit öfter auffällig geworden ist, als Sie es jetzt wahrscheinlich vermuten werden.
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Cordero Moscoso
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Anmeldungsdatum: 08.07.2005
Beiträge: 9

BeitragVerfasst am: 8.Jul 2005 21:32    Titel: Betrügereien der Universidad Católica de Cuenca (Ecuador) Antworten mit Zitat

Ich beschäftige mich seit Jahren mit der Thematik Titelhandel und Betrug mit akademischen Graden. Die Universidad Católica de Cuenca und der falsche Professor „Prof. Dr. Dr. (EC) Franz Kanehl tauchen dabei mit wiederkehrender Regelmäßigkeit auf. Gerne möchte ich diesbezüglich meinen Wissensstand weitergeben:

Zum leidigen Thema Prof. Dr. Dr. (EC) Franz Kanehl und der aktiv Titelhandel betreibenden Universidad Católica de Cuenca (Ecuador) gibt es gegenwärtig noch weitere Informationen, die eindeutig den Umstand belegen, dass es sich um eine sogenannte Titelmühle handelt.

So gibt es in Ratingen (bei Düsseldorf) den „Bundesverband Deutscher Sachverständigenrat e.V. (www.bdsr.de), der als anrüchige Ergänzung zum berüchtigten Sachverständigenverband des Prof. Dr. Dr. (EC) Franz Kanehl gesehen werden muss.

Die Dreistigkeit dieses Verbandes liegt eindeutig im Inhalt seiner Vereinssatzung. In der Satzung des Bundesverbandes Deutscher Sachverständigenrat e.V. heißt es nämlich konkret unter § 2 Zweck des Vereins:

- Förderung von Wissenschaft und Forschung & Unterstützung hilfsbedürftiger Personen
- Durchführung wissenschaftlicher Veranstaltungen und Forschungsvorhaben
- Unterhaltung einer wissenschaftlichen Lehranstalt insbesondere der Universidad Católica de Cuenca in Ecuador

Jetzt „finanziert“ man als so schon von Deutschland aus, direkt und mit behördlicher Genehmigung, die Titelmühle Universidad Católica de Cuenca (Ecuador). Dies macht aus Sicht der fragwürdigen deutschen Titelträger durchaus einen Sinn: Denn einerseits kann damit den Stellenwert als Gradinhaber aufpolieren und andererseits können dadurch die Gelder für Titelkäufe als Spende deklariert und ganz offen an die Universidad Católica de Cuenca weitergeleitet werden.

Das Engagement für die Universidad Catolica de Cuenca (Ecuador) und die aberwitzige Festlegung in der Satzung kommt definitiv nicht von ungefähr, schließlich wird gegen Prof. Dr. Dr. (EC) Franz Kanehl auch wegen Steuerhinterziehung ermittelt. Mit den neuen Verbandsstrukturen kann er zukünftig seine illegalen Geschäfte im Bereich des Titelhandels legalisieren und vor allem seinen angekratzten Namen aus der Öffentlichkeit fernhalten. Ein Titelkauf in Höhe von 25.000 Euro ist eben ab sofort eine Spende und folglich steuerlich absetzbar.

Hoffentlich wird sich durch den erfreulichen Regierungswechsel in NRW auch die Einstellung des dortigen Wissenschaftsministeriums ändern und in der Folge sämtlichen Titeln der Universidad Católica de Cuenca (Ecuador) die Führungsgenehmigung versagt bzw. entzogen.

Vorstand des Bundesverbands Deutscher Sachverständigen e.V. (BDSR) ist nebenbei bemerkt:

Dipl. Ing. Dr. Dr. (EC) Heinrich Kreyenberg
Waldseestraße 31 in 40885 Ratingen
Sachverständiger für Maschinen- und Gerätesicherheit
www.bdsr.de

Offenbar scheint Herr Kreyenberg ein absolutes Genie auf wissenschaftlichem Gebiet zu sein, denn mittlerweile hat er noch einen zweiten Doktortitel. Aber vielleicht hat sich die Universidad Católica de Cuenca (Ecuador) über die Gründung des Bundesverbandes Deutscher Sachverständigenrat (BDSR) so sehr gefreut, dass dieser wissenschaftlich hochwertige Vorgang umgehend zur Vergabe eines zusätzlichen Doktortitels geführt hat. Schade nur, dass offenbar die Urkunden für Professorentitel gerade nicht verfügbar waren - wird aber sicherlich demnächst nachgeholt. Eigentlich könnte man doch allen Mitgliedern des BDSR anbieten, dass mit der Verbandsmitgliedschaft auch ein Doktortitel bzw. (mit geringem Aufschlag) ein Professorentitel verliehen wird, oder ?

Selbstverständlich schließt sich beim BDSR auch der Kreis der üblichen Verdächtigen, die allesamt mit ihren gekauften Titeln der Universidad Católica de Cuenca (Ecuador) ungeniert in Deutschland auftreten. In der Suchrubrik wird man schnell fündig:

Prof. Dr. Dr. (EC) Franz Kanehl
Goethestr. 11 in 40237 Düsseldorf
Unternehmensberatung/-bewertung/Betriebswirtschaft

Prof. Dr. Benno Wiersch [hat leider den Herkunftszusatz der in Ecuador gekauften Titel bewusst „vergessen“]
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Prof. Dr. Hans Joachim Klupsch [hat leider den Herkunftszusatz der in Ecuador gekauften Titel bewusst „vergessen“]
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Wahrscheinlich dient den Herren „Hochschulprofessoren“ die Plattform des Bundesverbands Deutscher Sachverständigenrat e.V. auch als Rechtfertigungsgrundlage für ihre angebliche Professorentätigkeit, damit das Wissenschaftsministerium NRW ihnen nicht die mühsam erworbenen Titel wieder aberkennt. Denn eigentlich gibt es zahlreiche und eindeutige Urteile, die die falsche Führung eines Professorentitels ganz klar untersagen, wenn de facto keinerlei Tätigkeit für die Universität ausgeübt wird, was hier selbstredend der Fall ist:

OLG Köln vom 6.07.2002 AZ:6 U 15/02
OVG Nordrhein-Westfalen vom 16.03.2005 AZ:19 B 374/05
VGH Baden-Württemberg vom 19.5.1998 AZ: 9 S 19999/97
OVG Greifswald vom 18.11.1997 AZ: 2 M 138/97
OVG Lüneburg vom 17.11.1998 AZ: 10 L 4422/96

Die Verbandsstrukturen des BDSR sind wohl mehr als fragwürdig, wenn man sich als Verein bzw. Verband an eine Titelmühle bindet und andererseits „Hinz und Kunz“ einen Sachverständigen-Ausweis bzw. Stempel aushändigt, egal welche Qualifikation dieser Beitragszahler mitbringt. So heißt es nämlich weiter im Text des BDSR:

„In der Aufnahmegebühr für das ordentliche sachverständige Mitglied ist die Ausstellung einer Urkunde und eines Ausweises für Sachverständige enthalten. Der für die Erstellung von Gutachten erforderliche Verbandsstempel als Dienstsiegel wird vom Verband auf ausdrücklichen Wunsch des Mitgliedes (…) gefertigt und zugesandt.“


Alle Informationen über die Nicht-Anerkennung und Betrügerei der Universidad Catolica de Cuenca (Ecuador) sind bei der Hochschulrektorenkonferenz [HRK] oder der Kultusministerkonferenz [KMK] abrufbar. Diesen behördlichen Institutionen sind aber aktuell die Hände für eine Untersagung der Irreführungen gebunden.

Über die Machenschaften des Prof. Dr. Dr. (EC) Franz Kanehl sowie der Universidad Católica de Cuenca (Ecuador) sind auch nachfolgende Personen hervorragend informiert, die sich die Bekämpfung unlauter erworbener akademischer Grade zum Ziel genommen haben:

Horst Biallo
Journalist und Buchautor
Postfach 1148, 86938 Schondorf
(http://www.biallo.de/menuedown/impressum.html)

Prof. Dr. Dr. Manuel Theisen
Ludwig-Maximilians-Universität München
Ludwigstraße 28, 80539 München
(http://www.steuern.bwl.uni-muenchen.de/lehrstuhlinhaber.htm)

Zu guter letzt noch zwei rechtskräftige Urteile, die sich eindeutig gegen den Betrug bei der Promotionsberatung wenden und somit die vorliegenden gerichtlichen Entscheidungen in Zusammenhang mit Prof. Dr. Dr. (EC) Franz Kanehl und der Universidad Católica de Cuenca (Ecuador) untermauern:

OLG Stuttgart vom 15.2.1995 AZ: 4 U 227/94 (LG Heilbronn 1b O 1678/94)
OLG Koblenz vom 6.10.1994 AZ: 5 U 1655/93 (LG Trier 5 O 76/93)
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Kant
Pathfinder


Anmeldungsdatum: 27.07.2004
Beiträge: 446

BeitragVerfasst am: 9.Jul 2005 1:28    Titel: Antworten mit Zitat

Ist schon komisch Freunde, da eröffnet einer einen Thread:

Zitat:
Univ. Católica de Cuenca
Anmeldungsdatum: 03.07.2005
Beiträge: 2


Ganz plötzlich kommt ein neuer allzu Wissender in Spiel:
Zitat:
Meilenstein
Anmeldungsdatum: 04.07.2005
Beiträge: 1


Dann muß sich auch Kirschbaum entleeren:
Zitat:

kirschbaum
Anmeldungsdatum: 05.07.2005
Beiträge: 1


Nun kommt ein weiterer Gott der Materie hinzu:
Zitat:
Cordero Moscoso
Anmeldungsdatum: 08.07.2005
Beiträge: 1


Es tut mir sehr leid, alle drei posten (scheinbar) ausgeklügeltes Insiderwissen aber mit welchem Tenor?
Hängt ihn höher, den Kanehl? Oder: Hat dieser Mann ausgezeichnete Kontakte - auch ins Ministerium?

Mir ist bei diesen Erstlingswerken nie ganz wohl, da sich bei jedem Forenmitglied erst nach Jahren die eigentliche Intention zeigt.

Das hier an dieser Stelle, drei/vier Messiasse so lange schwiegen, deutet auf einen gemeinsamen Geist hin - Wenn, Sie verstehen was ich meine.

Ich schätze jede Art der Entgleisung gering, daher ermahne ich aufmerksame Leser bei obigen Erstlingswerken zu besonderer Vorsicht auch hinsichtlich der Autorenintention.

Ich selbst dürfte hier in diesem Forum sicherlich kein Sandstreuer und Nebelmacher sein. Gute Informationen müssen klar dargebracht werden; hier bleibt ein Beigeschmack.

Wollte dies nur erwähnen.
Kant.
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MartinAnders
Specialist


Anmeldungsdatum: 13.01.2004
Beiträge: 55

BeitragVerfasst am: 9.Jul 2005 2:32    Titel: Es stinkt gewaltig ... Antworten mit Zitat

Irgendwas läuft in diesem Thread schief! Da wird draufgehauen, vorverurteilt, verdächtigt, werden Sachverhalte miteinander in Beziehung gesetzt, die eigentlich nichts miteinander zu tun haben. Sieht man genauer hin, dann geht es bei den Sensatiönchen entweder um klares Insiderwissen oder um Wissen aus dritter, vierter oder fünfter Hand, um Gerüchte oder Zitate aus der Sekundärliteratur von 1994, die mittlerweile auch schon etwas angestaubt und in die Jahre gekommen ist..

1) Wer verbirgt sich hinter dem Nickname "Universidad Catolica de Cuenca" ; besagte Universität selbst? Wenn ja, warum outet sich der der User nicht, sollte er denn autorisiert sein, hier Stellung für die Privatuniversität zu beziehen? Hat der Namensträger hingegen mit der Institution nichts zu tun, fallen mir schon Begriffe wie arglistige Täuschung, Irreführung usw. ein.

2) Desweiteren werden zahlreiche Gerichtentscheidungen mit Datum und Aktenzeichen angeführt, ohne wenigstens die zugrundeliegende Klage und den Urteílstenor anzugeben. Das weckt Mißtrauen! Ich kann mich dunkel an ein Verfahren vor dem OLG Düsseldorf erinnern, wo ein Promotionsberater verklagt wurde, weil einer seiner Klienten im Promotionsverfahren mit einem Plagiat aufgeflogen war. Wäre es nicht denkbar, dass uns hier ein Schelm oder zwei Schelme für eine private Kampagne mobilisieren wollen?

3) Wieso ist der Bundesverband Freier Sachverständiger e.V. "berüchtigt"? Wenn User "Cordero Moscoso" etwas darüber weiss, warum teilt er es uns nicht mit (anhand nachprüfbarer Fakten natürlich)? Das aktuelle Sachverständigenverzeichnis des BVFSV e.V. liegt in jedem deutschen Gericht aus und wird dort auch genutzt. Also können die Verbandsmitglieder ja so schlecht nicht sein. Wer im BVFSV e.V.Mitglied werden will, muss einen Ausbildungsnachweis erbringen, an den relativ strenge Maßstäbe angelegt sind. Gerade im Bereich der Immobilienwertermittlung gibt es in Deutschland hervorragende Ausbildungsangebote, sodass man verbandsintern anhand vorgelegter Zeugnisse leicht eine Einschätzung der Qualifikation vornehmen kann. Ausserdem ist der Verein bestrebt, seinen Mitgliedern, durch kostengünstige Zertifizierungsangebote zu einem kontinuierlich guten Qualitätsstandard in der Sachverständigentätigkeit zu verhelfen. Was also ist da "berüchtigt"? Da passt doch was nicht zusammen?

Ähnlich ungnädig geht "Cordero Moscoso" mit dem BDSR e.V. um, wenn er schreibt: ""Die Verbandsstrukturen des BDSR sind wohl mehr als fragwürdig, wenn man sich als Verein bzw. Verband an eine Titelmühle bindet und andererseits Hinz und Kunz einen Sachverständigen-Ausweis bzw. Stempel aushändigt, egal welche Qualifikation dieser Beitragszahler mitbringt."
Peinlich, peinlich !!!!
Wer sich die Mühe macht und auf der Webpräsenz des BDSR e.V. selbst mal nachsieht, liest dann folgendes: "Der Aufnahmeantrag informiert Sie über Kosten und Gebühren. Nach Einsendung Ihrer Bewerbungsunterlagen entscheidet der Vorstand darüber, ob aufgrund der nachgewiesenen Qualifikation eine Aufnahme in die statistische Branchenrolle mit 500 Sachgebieten direkt erfolgen kann oder ob Sie vor der Aufnahme in die Branchenrolle eine Berufs- und Qualifikationsprüfung ablegen müssen.
Um den hohen Qualitätsstandard der sachverständigen Mitglieder zu sichern, ist die Mitgliedschaft vom Nachweis der Teilnahme an verbandsinternen Fortbildungen abhängig, die alle zwei Jahre nachgewiesen werden muss.
Ebenso ist die Teilnahme an einem Grundlagenseminar innerhalb eines halben Jahres nach Aufnahme in den Verband nachzuweisen, sofern das Mitglied nicht zertifiziert ist und/oder keine Prüfung vor der IHK oder Handwerkskammer abgelegt hat. "
Das hört sich aber ganz anders an ...
Ob das BDSR e.V.Vorstandsmitglied Dipl.- Ing. Dr. Dr.(ec) Dirk Kreyenberg einen oder zwei Doktortitel führt und ob die echt oder unecht sind, ist erst einmal unwichtig. Dirk Kreyenberg ist öffentlich bestellter und vereidigter Sachverständiger für die Bewertung bebauter und unbebauter Grundstücke (von der IHK Nord Westfalen) und damit sachkundig und qualifiziert.

4) Und wenn wir schon dabei sind, dann schauen wir doch mal genauer bei der Universidad Catolica de Cuenca hin:

Ein Blick auf die Webseite macht deutlich, dass hier für eine sogenannte "Titelmühle" ganz schön was los ist:
(http://www.ucaazo.edu.ec/default.aspx)
(http://www.eluniverso.com/especiales/2004/carrerasuniversitarias/universidades/universidad-catolica-cuenca.asp)
(http://www.uvi.org/zonalibre/universidades/ecuador.html)
(http://www.uclm.es/ori/convenios_bilaterales.asp)

Die deutsche Botschaft in Quito verweist auf bilaterale Kulturbeziehungen der UCC zur Uni Osnabrück (http://www.embajada-quito.de/de/kultur/bilat_kult_bez/wiss_hoch.html)

Die Alexander-von-Humboldt-Stiftung unterhält Beziehungen zu dieser Einrichtung (http://www.humboldt-foundation.de/automat_db/pub_humboldtiana2.humboldtiana_index_pub?p_year=2003&p_group=1&p_fg2=1M)

Das Goethe-Institut unterhält Kontakte zur Pontífica Universidad Católica del Ecuador, Universidad de Cuenca:
(http://www.goethe.de/hs/bue/depkonf.htm)

Hier findet sich Hinweis auf Kooperationen im medizinischen Bereich:
(http://www.hcjb.org/deutsch/index.php?%DCber_HCJB:Training&print)

Vor diesem Hintergrund fällt es schwer, zu glauben, dass die UCC vom Titelhandel lebt. Es gibt deutsche Staatsbürger, die akademische Grade dieser Universität tragen. Wie sie dazu gekommen sind, wirft mehr Fragen wie Antworten auf. Selbst wenn ein Promotionsberater aktiv gewesen sein sollte, heißt das noch lange nicht, dass es kein ordentliches Promotionsverfahren gab. Diese Auffassung stützt auch das vom User "Univ. Católica de Cuenca" (absichtsvoll???) nur als Aktenzeichen zitierte Urteil des Hessischen VGH von 1998:

"§ 2 GFaG; § 1 ff. 2. DVO-GFaG
Zu den Voraussetzungen der materiellen Gleichwertigkeit eines im Ausland aufgrund der Anfertigung einer schriftlichen Doktorarbeit und
der Absolvierung einer mündlichen Dispulation erworbenen Doktorgrades (hier eines Doktorgrades der Universidad Catolica de Cuenca UCC /
Ecuador). Der Doktorgrad ist einem deutschen Doktorgrad nicht gleichwertig, wenn den Prüfern die fachliche Qualifikation für eine
eigenverantwortliche Bewertung fehlt.

HessVGH, Urteil vom 4. 3. 1998 - 8 UE 1136/96 -"

Dass also "Titel der Universidad Católica de Cuenca (Ecuador) nicht in Deutschland geführt werden dürfen." stimmt so nicht! Der Tenor könnte auch signalisieren, ist der Prüfer ausreichend qualifiziert, dann klappts auch mit dem Doktor in Deutschland.

5) Letztlich erlaube ich mir noch eine Anmerkung zu Prof. Dr. Dr. (EC) Kanehl. Er hat nie bestritten, als Promotionsberater täig gewesen zu sein. Und wer die Klippen und Hürden des deutschen Nostrifikationsverfahrens kennt, der weiss auch, dass man nicht eben mal so vom Kultusministerium die Genehmigung zur Führung ausländischer akademischer Grade in ´der deutschen Schreibweise erhält. Über diese Genehmigung verfügt F. Kanehl zweifelsfrei. Gute Beziehungen "nach oben" reichen m.E. nicht aus, um eine solche Erlaubnis zur Titelführung zu erhalten. Weil letztlich kein unredlicher Erwerb dieser Grade nachgewiesen wurde und auch keine strafrechtlich relevante falsche Führung der Titel vorliegt, sollte man sich die Rumstänkerei solange ersparen, bis man etwas wirklich handfestes an neuen Erkenntnissen vortragen kann.

Ob der Herkunftszusatz "(EC)" 17 mal im Grundbuch und einmal im Vereinsregister vergessen wurde, ist strafrechtlich solange irrelevant, wie der schlüssige Nachweis fehlt, daß F. Kanehl diese Eintragungen in der angetroffenen Form selbst veranlasst hat. Interessant ist eher die Frage, woher der User mit dem U-Boot-Nick "Universidad Católica de Cuenca" Kenntnis von diesen Fakten erlangte? So ohne weiteres bekommt man keinen Einblick ins Grundbuch und das auch nicht gleich 17x -oder?

Kann es sein, dass sich hier ein Verfahrensbeteiligter aus diesem Komplex LG Düsseldorf 14 O 256/04, LG Düsseldorf 15 O 264/03, OLG Düsseldorf I-14 U 136/04,LG Düsseldorf 16 O 72/04, LG Düsseldorf 9 O 172/05 (Urteil in Kürze) austobt? Woher sollte er sonst wissen, dass in Kürze ein Urteil zu erwarten ist?

Wie wärs, wenn man Prof. Dr. Dr. (EC) Kanehl mal direkt befragt? Ihm die Möglichkeit einräumt seine Position darzustellen. Das wäre zumindest redlicher als die bislang praktizierte Wadenbeisserei.
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Univ. Católica de Cuenca
Newbie


Anmeldungsdatum: 03.07.2005
Beiträge: 6

BeitragVerfasst am: 9.Jul 2005 13:31    Titel: Prof. Dr. Dr. (EC) u. Universidad Católica de Cuenca TEIL II Antworten mit Zitat

Sehr geehrte Leser/innen,
es ist völlig normal, dass Geschädigte und Betroffene ihre Informationen austauschen. Besonders dann, wenn festgestellt werden kann, dass ein Betrüger auf mehreren Ebenen sein Unwesen treibt.

Prof. Dr. Dr. (EC) ist ein sehr guter Schauspieler und Blender, weshalb er es immer wieder schafft, ahnungslose Bundesbürger zu täuschen. Einige von ihnen haben dann nicht den Mut und die Kraft, ein kostenintensives Gerichtsverfahren gegen ihn anzustrengen, bei dem in der Beweisaufnahme die eigenen Unzulänglichkeiten vor Gericht offenbart werden müssen.

Es kann durchaus für Geschädigte und ihre Rechtsberater von Interesse sein, über welche Konstrukte Prof. Dr. Dr. (EC) seinen Lebensunterhalt finanziert, da er sich augenfällig gegenüber Gläubigern als mittellos darstellt. Und das ist er zweifelsfrei nicht.

Allein vor diesem Hintergrund wäre ich sehr dankbar über jedwede Information, die diesen angeblich mittellosen Bürger entlarvt. Die beschriebenen Beziehung des Prof. Dr. Dr. (EC) zu den Verbänden von Sachverständigen ist aus diesem Grund auch sehr interessant. Begründet ist jedoch die Kritik der Forenteilnehmer, wenn unbeteiligte und gutgläubige Sachverständige dadurch diskreditiert werden. Sie sollten selbstverständlich nicht in Zusammenhang mit dem Titelhändler bzw. der Universität gebracht werden.

Wichtig bleibt mir aber das Faktum, dass die Universidad Católica de Cuenca (Ecuador) definitiv keine achtbare Universität ist. Mit einer statistisch auffälligen Häufigkeit werden von dieser Hochschule deutsche Bundesbürger mit Titeln ausgestattet, wie eben von keiner anderen ecuadorianischen Institution. Nicht umsonst existieren hierzu das rechtskräftige Urteil des VGH Kassel und die soliden Erfahrungswerte von Hochschulrektorenkonferenz und Kultusministerkonferenz. Und deren Kompetenz bzw. Objektivität würde ich mir nicht anmaßen in Frage zu stellen.
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Anmeldungsdatum: 17.11.2003
Beiträge: 2016

BeitragVerfasst am: 9.Jul 2005 15:01    Titel: Antworten mit Zitat

@Universidad Católica de Cuenca

Sie schreiben u. a.:
Zitat:
Nicht umsonst existieren hierzu das rechtskräftige Urteil des VGH Kassel und die soliden Erfahrungswerte von Hochschulrektorenkonferenz und Kultusministerkonferenz. Und deren Kompetenz bzw. Objektivität würde ich mir nicht anmaßen in Frage zu stellen.


Daß Urteile der deutschen Gerichtsbarkeit häufig berechtigt angezweifelt werden dürfen, ist bekannt. Über die soliden Erfahrungswerte einer deutschen Hochschulkonferenz kann ich nicht urteilen, und was die deutsche Kultusministerkonferenz anbelangt, so stehen da seit einigen Jahren regelmäßige Pisastudien an, deren Aussagen, was die Kompetenz und Objektivität der deutschen Kultusminister anbelangt, ebenfalls Zweifel hervorrufen.

Kommen wir zu Ihnen:
Sie führen als User den Namen einer Universität, die Sie, was den vorgeblichen Titethandel anbelangt, diskreditieren. Allein dies wirft ein etwas eigenartiges Bild auf Ihre Aussagen.

User 'Kant' hat im Gegenzug seine Vermutungen bzgl. eines 'Ballzuwerfens' einiger Neu-User hier geäußert und diese sind nicht von der Hand zu weisen. Auch was User 'Martin Anders' an Informationen gibt, ist nicht uninteressant.

Ich stelle mir vor, unter den zuvor aufgelisteten Herren sind tatsächlich einige Personen, die diesen Titel berechtigterweise führen, also erworben über die Universidad Católica de Cuenca und nicht über einen Titelhändler, und darüber hinaus, auch in Deutschland, entsprechend den einschränkenden Regeln, den Titel führen dürfen.
Was sagen Sie zu diesen Herren, die womöglich in der aufgeführten Liste nichts zu suchen haben?
Ein Bekannter, den ich über diese Universität befragte, sagte mir, daß diese eine sehr gute Reputation habe und als eine der beliebtesten Universitäten gilt. Zwar sind seine Informationen schon einige Jahre alt, aber so schnell wird sich wohl nichts an einer Reputation ändern, hoffe ich.

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DaMal
Insider


Anmeldungsdatum: 21.05.2004
Beiträge: 608

BeitragVerfasst am: 9.Jul 2005 15:49    Titel: Antworten mit Zitat

Es ist immer sehr schwierig, aufklären zu können, wo genau der Titelhandel oder die Kummelei anfängt und ein „ordentliches“ Studium aufhört. Daher haben Promotionsberater insgesamt mehr oder weniger einen schlechten Ruf. Der Titelhandel lässt sich meist nur sehr schwer nachweisen, zumal diese Universität nachweislich echte und anerkannte Studiengänge anbietet, wodurch auch zu Recht Kooperationen mit deutschen Universitäten entstanden sind. Die medizinische Fakultät wird scheinbar auch insgesamt als vertrauenswürdig angesehen. Dies garantiert allerdings nicht, dass andere Fakultäten der Uni nicht evtl. fragwürdig sein könnten. Vielleicht ist lediglich eine Fakultät dieser Uni an solchen "laschen Prüfungen" beteiligt.

Der genannte Franz Kanehl ist in der Tat einschlägig auffällig geworden. Bisher liegen allerdings über den aktiven Titelhandel der Universidad Católica de Cuenca zwar zahlreiche schlüssige Indizien vor, ein direkter eindeutiger Nachweis gestaltet sich jedoch als schwierig. Die Ermittlungen dauern weiter an.
Die Universität selbst wird sicher nicht vom Titelhandel leben. Es stellt sich nur die Frage, wer darin alles verwickelt ist und sich evtl. sein Gehalt aufbessern möchte. Gerade wenn das gesamte zur Gradvergabe berechtigte Gremium daran beteiligt sein sollte, lässt sich das nur äußerst schwer nachweisen.

Zitat:
Im Zusammenhang mit dem kriminell und betrügerisch auftretenden Hochschulprofessor aus Düsseldorf „Prof. Dr. Dr. (EC)“ und der Universidad Católica de Cuenca gibt es mittlerweile eindeutige Gerichtsurteile, so dass andere Geschädigte zukünftig eine solide Basis für ihre Schadenersatzansprüche haben dürften.

Was mich in diesem Zusammenhang besonders interessiert ist, wo die Grundlage für die Schadenersatzansprüche liegt. Mir ist dieser auffällige Zusammenhang mit der Titelkummelei schon seit langem bekannt. Jedoch bin ich evtl. nicht auf dem neuesten Stand. Wurden zuletzt evtl. sogar Urkunden gefälscht oder echte Urkunden entwendet und von nicht autorisierten Personen unterzeichnet? Wo genau liegt der Schaden, wo der Betrug?
Gerade dann, wenn der Graduierte bei der gradverleihenden Institution offiziell registriert ist, ergibt sich z. B. allein aus dem Weglassen des Rigorosums kein Schaden. Diese Uni wird bei Nachfragen sicher bestätigen, dass der Absolvent dort seine Promotion erfolgreich abgewickelt hat. Dahingehend ist das „Wie“ nicht entscheidend für einen Schadenersatzanspruch.

Zitat:
Falls weitere Titel mit Herkunftszusatz "EC" auftauchen, handelt es sich in 99,9%t aller Fälle um Titelkäufer bei Herrn Prof. Dr. Dr. (EC) Franz Kanehl.

Eine solche Verallgemeinerung ist weder richtig noch angebracht. Die Abkürzung EC bedeutet lediglich, dass der Abschluss aus Ecuador kommt. Dieser kann ebenso von einer anderen Institution stammen oder von der Universidad Católica de Cuenca auf ordentlichem Wege im direkten Präsenzstudium mit allen dazu erforderlichen Prüfungen erworben worden sein.

Schwierig wird sich die Beweislage deshalb gestalten, weil wohl kaum jemand, der ganze 30.000 Euro in seinen Abschluss investiert hat, diese „laschen Promotionsverfahren“ offen preisgeben wird. An dieser Stelle frage ich mich auch, wie groß denn der Anteil daran war, den die Uni, Fakultät oder die relevanten Hochschulmitarbeiter selbst bei Kanehls Aktionen bekommen hat.

Den Kultusministerien scheinen da auch noch mehr Fakten vorzuliegen, als sie bisher preisgegeben haben. Bisher lassen sich nur Mutmaßungen anstellen.

Was wissen Sie denn noch, Univ. Católica de Cuenca?
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Cordero Moscoso
Newbie


Anmeldungsdatum: 08.07.2005
Beiträge: 9

BeitragVerfasst am: 9.Jul 2005 17:03    Titel: Es gibt auch seriöse Sachverständige! Antworten mit Zitat

Wenn ich lautere Sachverständige oder ehrliche Bundesbürger mit meinen Äußerungen beleidigt habe, dann möchte ich mich hierfür entschuldigen. So war das nicht gemeint.

Sicherlich gibt es eine Mehrzahl an Mitgliedern des BVFS (Düsseldorf) und BDSR (Ratingen) die ehrlich und sachlich ihren Job antreten. Trotzdem bleibt das Procedere der Mitgliedsaufnahme fragwürdig, weil einzig und allein Prof. Dr. Dr. (EC) Franz Kanehl bzw. Dipl.-Ing. Dr. Dr. (EC) H. Kreyenberg darüber entscheiden, was exakt einen Sachverständigen ausmacht. Keinesfalls ist deshalb ein solcher Sachverständiger mit einem Fachmann vergleichbar, welcher von der IHK geprüft und vereidigt wurde. Denn dort werden bekanntermaßen andere Maßstäbe angelegt.

Und wie kann denn ein Vorstand eines Sachverständigenverbandes objektiv sein, wenn er an sämtlichen Einnahmen indirekt partizipiert? Nur weil der BVFS sein Mitgliederverzeichnis an sämtliche Behörden und Gerichte schickt, macht es ihn doch damit nicht kompetenter.

Der BDSR spielt offenbar das gleiche Lied mit neuen Musikern. Sehr anrüchig bleibt in jedem Fall die satzungsmäßige Festlegung auf die Universidad Católica de Cuenca (Ecuador), weil es für deutsche Sachverständige sicherlich näher gelegen hätte, mit einer deutschen Universität zu kooperieren. Und da wäre die Auswahl groß gewesen!
Aber eine deutsche Universität vergibt ihre Titel eben nur für ordnungsgemäß durchgeführte Promotionsverfahren. Nach ihrer Habilitation müssten ernannte Professoren hier zusätzlich einer regelmäßigen Lehrtätigkeit nachkommen, was von der Universität in Cuenca für ihre Dozenten glücklicherweise nicht verlangt wird.

Ferner ist es auffällig, dass bei einigen Sachverständigen ein einziger akademischer Titel nicht ausreicht und von derselben Universität ein zweiter oder dritter Doktor- bzw. Professorentitel verliehen wird. Da fragt sich doch so mancher deutscher Doktorand, wie dieses schwierige Unterfangen nebenberuflich überhaupt möglich ist. Die Antwort: Selbstverständlich durch Einmalzahlung und die Kontakte des Prof. Dr. Dr. (EC) Franz Kanehl.

Vielleicht habe ich mich etwas unmissverständlich ausgedrückt: Natürlich gibt es an der Universidad Católica de Cuenca ordentlich immatrikulierte Studenten, die ein Studium anständig bestreiten. Auch die Beliebtheit der Universität bzw. ihrer kompetenten Professoren soll nicht in Abrede gestellt werden. Und auch die Kooperationen mit anderen universitären Einrichtungen sind nicht zu bestreiten. Aber aus deutscher Sicht bleibt es vorerst eine Titelmühle, weil einige der Professoren die Hand aufhalten und dafür unrechtmäßig Promotionsurkunden und Professorentitel ausstellen. Und dies bleibt eine Tatsache - Pisastudie hin oder her !

Es ist auch unredlich, die (fehlerhafte) Titelführung von gekauften akademischen Graden in Deutschland zu tolerieren oder als belanglos abzuqualifizieren. Dies sollte man vor allem aus Respekt vor denjenigen nicht tun, die den mühevollen, steinigen und anspruchsvollen Weg einer ordentlichen Promotion in Deutschland auf sich nehmen bzw. genommen haben.

Bei aller annehmbaren Kritik an den Darstellungen anderer Autoren (und der meinigen), sollte man sich schon intensiver mit Gerichtsurteilen auseinandersetzen, um passende Rückschlüsse daraus zu ziehen. Bei Durchsicht des Urteils vom Hessischen VGH (vom 4. 3. 1998 - 8 UE 1136/96) ließe sich nämlich herauslesen, dass die Betreuung des potentiellen Titelträgers wieder einmal von Prof. Dr. Dr. (EC) Franz Kanehl übernommen wurde. Ein deutscher Rechtsanwalt und Notar hatte hier um die Anerkennung seines Titels gestritten und ist völlig zu recht abgestraft worden. Allein die Wahl seines „juristischen Dissertationsthemas“ lässt jeden geneigten Leser des Urteils schmunzeln.
Und es war eben genau die Botschaft der Bundesrepublik Deutschland in Quito, die deutlich gemacht hat, dass die Universidad Católica de Cuenca regelmäßig Titelhandel betreibt. Also bei aller Sympathie für Prof. Dr. Dr. (EC) Franz Kanehl und prinzipiellem Gerechtigkeitsdenken sollte man immer bei den Fakten bleiben. Alle die das erwähnte Urteil komplett gelesen haben, werden verstehen, was ich meine.

Die Argumentation mit den Hürden des deutschen Nostrifikationsverfahrens und der daraus abgeleiteten rechtmäßigen Führung von Titeln der Universidad Católica de Cuenca (Ecuador) ist leider falsch. Das Wissenschaftsministerium in NRW hat lediglich geprüft, ob die Universität in Cuenca staatlich anerkannt ist - dies ist in Ecuador der Fall. Alsdann wurde die Genehmigung zur Führung der Titel mit Herkunftszusatz (EC) für Herrn Prof. Dr. Dr. (EC) Franz Kanehl ausgestellt. Eine Beurteilung der Sachlage bzw. wissenschaftlichen Wertigkeit fand nicht statt, wäre aber sinnvoll gewesen.

So wäre es sicherlich hinterfragenswert, welche beiden Dissertationsthemen von Prof. Dr. Dr. (EC) Franz Kanehl erfolgreich bearbeitet, welche Habilitationsschrift von ihm verfasst und an welchem Lehrstuhl er angestellt wurde. Und welche Doktorandenseminare wann und wo von ihm besucht wurden und in welchen Themengebieten er sein Rigorosen bestehen musste. Hat Prof. Dr. Dr. (EC) Franz Kanehl eigentlich einen deutschen Studienabschluss ? Und liegt ein Arbeitsvertrag von der Universidad Católica de Cuenca mit regelmäßigen Bezügen für eine Professorentätigkeit vor ?
Jeder international anerkannte Universitätsprofessor stellt seinen Werdegang und seine verfassten Publikationen der Öffentlichkeit zur Verfügung. Nur die deutschen Professoren der Universidad Católica de Cuenca (Ecuador) nicht. Warum wohl?

Und wie kann denn ein ernsthafter Hochschulprofessor gleichzeitig als Promotionsberater tätig sein? Und wieso vermittelt er gegen horrendes Entgelt diverse Doktor- und Professorentitel von derselben Universität, für die er angeblich als Wissenschaftler arbeitet?
Ein solches Verhalten eines deutschen Universitätsprofessors würde sofort zu seiner Kündigung führen und zöge strafrechtliche Konsequenzen nach sich. Ich kann nur ausdrücklich vor einer Bagatellisierung im Zusammenhang mit Prof. Dr. Dr. (EC) Franz Kanehl und der Universidad Católica de Cuenca warnen!

Abschließend beliebt festzuhalten, dass ein Herkunftszusatz vom betroffenen Titelträger immer aktiv hinzugefügt werden muss. Man kann sich also nicht dahinter verstecken, dass immer die Anderen irgendwie den Zusatz „EC“ vergessen. Vor allem dann nicht, wenn einem dieser Umstand bekannt wird oder man direkt seine Unterschrift unter den falsch aufgeführten Doktor- oder Professorentitel setzt. Und weshalb sollte ein Sachverständiger seriös und objektiv sein, wenn er noch nicht einmal seinen eigenen Titel richtig führen kann oder dafür Sorge trägt, dass sein Verband die Herkunftsbezeichnung nicht zufällig vergisst ?

Sicherlich die Mehrzahl der an Personen mit deutschem Wohnsitz vergebenen Titel der Universidad Católica de Cuenca (Ecuador) sind über Prof. Dr. Dr. (EC) Franz Kanehl gelaufen. Es würde mich wundern, wenn es jemanden in Deutschland gäbe, der über mehrere Semester direkt in Cuenca (= dauernde Anwesenheit) promoviert hätte und nicht einfach nur zur Abholung seines Titels gemeinsam mit Prof. Dr. Dr. (EC) Franz Kanehl dorthin geflogen wäre. Völlig richtig ist der Hinweis, dass nicht allein vom Zusatz "EC" auf die Universidad Católica de Cuenca geschlossen werden darf. Dieser Zusatz gilt prinzipiell für Ecuador und nicht für die Universität selbst.

Und beim besten Willen sehe ich keine Gegebenheiten, die die Vorwürfe gegenüber Prof. Dr. Dr. (EC) Franz Kanehl oder der Universidad Católica de Cuenca (Ecuador) entkräften würden. Wenn ich mich hier erst seit zwei Tagen öffentlich äußere, dann deshalb, weil zuvor nie die Thematik Universidad Católica de Cuenca (Ecuador) und Prof. Dr. Dr. (EC) Franz Kanehl so ausführlich diskutiert wurde. Zum Glück gibt es aber noch andere Mitstreiter, denen ähnliche Erkenntnisse vorliegen und die meine Ansichten (zumindest teilweise) bestätigen. Falls sich Prof. Dr. Dr. (EC) Franz Kanehl dazu selbst äußern möchte, würde dies sicherlich eine Reihe von Leuten begrüßen. Mit großem Interesse werde ich dann seine Zeilen lesen.
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tropico
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Anmeldungsdatum: 17.12.2003
Beiträge: 1126
Wohnort: Belize City

BeitragVerfasst am: 9.Jul 2005 17:31    Titel: Antworten mit Zitat

@kant,
@damluk,

dieses Thema hier ist außerordentlich interessant.

Hat einer von Ihnen einmal bei der KMK-ZaB angerufen und mit einem zuständigen Mitarbeiter dort geplaudert, Namen und Sachverhalte ausgetauscht ?
Meine Erfahrungen mit der ZaB in dieser Hinsicht waren überaus positiv.

Wir hätten dann sicherlich eine neutrale und professionelle Einschätzung aus DER Quelle.
Was ergibt sich eigentlich bei dieser Bildungseinrichtung und deren Abschlüsse aus www.anabin.de ?

Beste Grüße

tropcio
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