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slapek Specialist
Anmeldungsdatum: 06.10.2004 Beiträge: 178 Wohnort: Czech Republik
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Verfasst am: 10.Aug 2005 12:01 Titel: Titelverliebtes Austria, nette Geschichte |
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TITELVERLIEBTES ÖSTERREICH
Küss die Hand, Frau Magister!
Von Benedikt Mandl
Die Donaumonarchie ist seit 85 Jahren tot, der Titelwahn lebt. In Österreich erfahren Jungakademiker den sozialen
Aufstieg noch am eigenen Leib: Ob Frau Doktor oder Herr Diplompädagoge - kaum trägt man einen schmucken Titel,
klappt's auch mit den Nachbarn.
Nachdem Monika Roithmayr drei Jahre lang an einer irischen Universität für ihre Promotion geforscht und in einem
beengten Studentenwohnheim gewohnt hatte, freute sie sich über den Umzug in ihre Heimatstadt Graz - und auf ihre
erste eigene Wohnung.
Zwei Tage lang schleppte sie mit Freunden aus ihrer Grundstudienzeit schwere Umzugskartons, am Ende montierte sie
feierlich ein Schild an die Tür: "Hier wohnt Moni." Die Housewarming-Party wurde zur Wiedersehensfeier, die
zahlreichen Gäste, zumeist selbst noch Studenten, freuten sich über die Heimkehr.
Am nächsten Tag lag ein Zettel vor der Tür, von den neuen Nachbarn. Die, so die griesgrämige Botschaft, verbäten
sich jeglichen Lärm durch studentische Besucher. Moni verstand das, läutete an der Tür, bat um Entschuldigung. Und
hoffte für die Zukunft auf gutnachbarschaftliche Beziehungen.
Die Hoffnung sollte sich nicht erfüllen: Ob angeblich zu laute Musik, Schuhe im Stiegenhaus oder Hängeblumen am
Balkon - kein Grund schien den Nachbarn zu nichtig, um sich zu beschweren. Und stets garnierten sie die Sticheleien
mit dem Hinweis, in einem Studentenwohnheim könne man so etwas vielleicht machen. Aber nicht in diesem
ehrenwerten Haus.
Von der Lotterstudentin zur Frau Doktor
Irgendwann reichte es Moni dann. Sie ersetzte ihr Türschild durch ein schlichtes "Dr. M. Roithmayr". Und löste damit -
auch zum eigenen Erstaunen - eine Verwandlung bei ihren Nachbarn aus: Sobald sie verstanden hatten, dass unter
ihnen keine lotterhafte Studentin wohnte, sondern eine waschechte "Frau Doktor", hörten schlagartig alle Beschwerden
auf. Die grantelnden Nachbarn wurden zuckersüß.
In der österreichischen Titelverliebtheit spiegelt sich das Erbe der Donaumonarchie: Stolze 869 Titel gibt es in der
Republik Österreich zu erlangen. Das Online-Lexikon aeiou.at unterscheidet zwischen Amtstiteln und Berufstiteln.
Letztere werden auch Teil der Anrede: Herr Konsul trifft Frau Universitätsprofessor.
Wer in einem Cafè beim Kellner um beide Zeitungen "Standard" und "Presse" zugleich bittet, der erhalte nicht nur die
Tageszeitungen, sondern werde fortan auch mit "Herr Professor" angesprochen, so witzelt man jedenfalls. In einem
Land, in dem "Professor" als Ehrentitel nicht nur durch Universitäten, sondern auch vom Bundespräsidenten verliehen
wird, adelt der schon mal Persönlichkeiten wie Prof. Udo Jürgens oder Prof. Karl Moik - keine Einzelfälle, von solchen
vermeintlichen Hochschullehrern gibt es Hundertschaften.
Obendrein tragen auch Gymnasiallehrer den Berufstitel eines "Professors". Indessen sind Lehrende an Hochschulen
mit "Universitätsassistent", "Universitätsdozent" oder eben "Universitätsprofessor" als solche deklariert und
anzusprechen.
Für geistes-, sozial- und naturwissenschaftliche Fächer verleihen Universitäten meistens den "Magister", Frauen
können aber auch zur "Magistra" werden. Fachhochschulen geben ihren Absolventen oft einen "Magister (FH)" mit auf
den Weg. Und aus Studenten der Wirtschaftswissenschaften oder technischer Fächer werden Herr Diplomkaufmann
oder Frau Diplomingenieur. Solche akademische Grade sind in Österreich Teil des Namens und müssen in offiziellen
Dokumenten auch angeführt werden.
Leben wie Gott in Wien
Noch kurioser wird es bei weniger offiziellen Anreden. Wer es altmodisch liebt, nennt den Rektor einer Universität "Eure
Magnifizenz". Doch selbst in Österreich wäre es ein Anachronismus, einen Dekan als "Eure Spektabilität" anzureden.
Professor honoris causa Karl Moik: Indiz für Titelinflation
John ist Amerikaner, frisch promoviert und derzeit auf Jobsuche. Unter anderem in Wien, einem Hot-Spot für Biologen,
die wie er in die aufstrebende Pharma- und Bioindustrie drängen. "Wer sich in den USA online bewirbt, der kann bei
Formularen zwischen den Anreden 'Mr', 'Ms' oder 'Dr' wählen", erzählt John. Anders in Österreich. "Als ich die erste
Bewerbung bei einem Wiener Pharmaunternehmen ausfüllen wollte, klickte ich auf die Anredefunktion und sah mich mit
über einem Dutzend Anreden und Titel zur Auswahl konfrontiert. This country is insane - and I'm loving it!"
John ist begeistert. Amerikaner seien nüchterne Technokraten, die von imperialem Pomp nichts hielten und selbst
Akademiker konsequent mit dem Vornamen anredeten. "Ich aber will in einem Land leben, in dem ich mit meinem
Doktor wie eine Gottheit behandelt werde!", strahlt John und sieht sich schon im Cafe Hawelka bei einer Melange
sitzen.
Dass er seinen Titel, den angloamerikanischen "PhD", erst anerkennen lassen muss, ist ihm egal. Die nötigen
Gebühren, so John, werde er dafür liebend gerne entrichten. Bis es soweit ist, übt er schon mal fleißig den korrekten
Handkuss - die Lippen dürfen den Handrücken nicht berühren! - und plant für den Sommer eine Wandertour in Tirol
zur Einstimmung.
Zwischen Bergräten und Magistern
Titelreiches Oesterreich. Außerordentlicher Universitätsprofessor, Kommerzialrat, Kammerschauspieler, Hofrat und -
besonders schick im alpinen Terrain - "Bergrat" sind durchaus keine Arbeitsbezeichnungen oder gar schlechte
Kalauer, sondern echte Berufstitel.
Felix Austria: Hier werden Doktoren noch geachtet
"Seit ich 'Diplompädagoge' auf meinem Postkasten stehen habe, grüßt mich der Briefträger viel freundlicher.
Arzttermine bekomme ich neuerdings auch immer ganz einfach", erzählt ein junger Lehrer aus Tirol. Die Sache ist bloß:
Der Herr Diplompädagoge hat gar nie an einer Universität studiert. Denn seit 2004 wird dieser Titel Absolventen der
"Pädagogischen Akademien" verliehen, die eine dreijährige Ausbildung zum Volks- oder Hauptschullehrer anbieten.
Studenten der Pädagogik graduieren auch weiterhin mit einer "Sponsion" zum Magister in diesem Fach.
Die Verleihung des "Diplompädagogen" sollte laut Bildungs- und Wissenschaftsministerin Elisabeth Gehrer "einen
Beitrag zur Bewusstseinsänderung in der Öffentlichkeit leisten". Veränderungen an der Ausbildung selbst waren mit der
Titelvergabe freilich nicht verbunden.
Gehrer selbst ist übrigens auch Lehrerin. Sie hat aber keine "Pädagogische Akademie" absolviert, sondern eine
"Lehrerbildungsanstalt". Dafür gab es leider selbst in der Alpenrepublik keinen Titel. Macht aber nichts. Denn
schließlich ist sie jetzt eine "Frau Bundesministerin". |
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DaMal Insider
Anmeldungsdatum: 21.05.2004 Beiträge: 608
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Verfasst am: 10.Aug 2005 12:52 Titel: |
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Siehe auch hier:
http://www.spiegel.de/unispiegel/wunderbar/0,1518,363231,00.html
Soweit ich weiß, sind aber auch in Österreich akademische Grade kein Namensbestandteil; wenn dort auch jeder gern traditionell damit angeredet wird und auch in Dokumenten in der Regel (noch) akademische Grade eingetragen werden.
Übrigens:
Eine Nennung eines akademischen Grades oder Ehrentitels am Briefkasten stellt übrigens bereits eine Titelführung dar. Wird es hier falsch gemacht, stellt das einen Verstoß gegen § 132 a StGB dar. Ein Billigkauftitel von nichtexistenten und nicht zur Gradvergabe berechtigten Pseudo-Kirchen (z. B. Prixton "Church" & "University" oder die Mondland-Klitsche, wie auch immer die heißen mag) darf somit keinesfalls am Briefkasten geführt werden. Ansonsten gelten die gültigen Richtlinien zur Führung ausländischer akademischer Grade und Titel (Herkunftzusatz zwingend, Führung exakt in der verliehenen Form). |
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daimlersix Insider
Anmeldungsdatum: 22.03.2004 Beiträge: 688
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Verfasst am: 10.Aug 2005 16:14 Titel: |
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| Und noch skurriler, dass die wiederum mit Adelstiteln ein riesiges Problem haben und die Führungs derselben verbieten.... |
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DaMal Insider
Anmeldungsdatum: 21.05.2004 Beiträge: 608
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Verfasst am: 10.Aug 2005 19:25 Titel: Adelstitel in Österreich |
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@ daimlersix
Ein guter Einwurf
http://members.kabsi.at/seeau/Encyclopaedia/Kompendien/Monografie-Adel.htm
| Zitat: |
| Der jungen österreichischen Demokratie gelingt es 1919, die herrschende Ordnung des Adels mit einem Federstrich zu beenden, und damit den "Faden der Geschichte abzuschneiden". Adelstitel und Familienwappen dürfen seither von österreichischen Staatsbürgern nicht mehr geführt werden, darauf stehen auch heute noch 6 Monate Gefängnis. Der Zersetzungsprozess des Adels ist in Österreich durch das Verbot des Tragens der Adelstitel erheblich weiter fortgeschritten als etwa in Deutschland. In Deutschland behält der Adel seine Titel, die ab nun Teil des Namens sind. In Russland verlieren die Adeligen ab 1917 neben ihrem Titel meist auch noch ihr Leben. |
Österreichischer Adel nach 1919
| Zitat: |
1919 werden in Österreich sämtliche "Adelstitel" juristisch abgeschafft. Sie werden, im Gegensatz zu Deutschland, nicht dem Namen einverleibt. Am 3. April 1919 beschließt die provisorische Nationalversammlung der Republik Deutsch-Österreich das "Gesetz zur Aufhebung des Adels, der weltlichen Ritter- und Damenorden und gewisser Titel und Würden." Den österreichischen Adeligen wird darin verboten, fortan ihren Adelstitel im öffentlichen Leben zu tragen. So wurde aus "Graf von Walterskirchen" Herr Walterskirchen und aus "Prinz Lobkowitz" Herr Lobkowitz.
In dem heute noch gültigen Gesetz StGBl 1919/211 heißt es: "Der Adel, seine äußeren Ehrenvorzüge so wie bloß zur Auszeichnung verliehene, mit einer amtlichen Stellung, dem Beruf oder einer wissenschaftlichen oder künstlerischen Befähigung nicht im Zusammenhang stehenden Titel und Würden und die damit verbundenen Ehrenvorzüge österreichischer Staatsbürger werden aufgehoben." Ebenso aufgehoben "ist das Recht zur Führung von Familienwappen, insbesondere auch der fälschlich 'bürgerlich' genannten Wappen. Übertretungen werden mit Geld bis zu 20.000 Kronen oder Arrest bis zu sechs Monaten bestraft." [Dieses Gesetz ist heute noch gültig.]
1919 beschließt die österreichische Nationalversammlung weiters, dass "alle Herrscherrechte und sonstige Vorrechte des Hauses Habsburg-Lothringen in Deutschösterreich für immerwährende Zeiten aufgehoben seien. Wer nicht auf Ansprüche verzichte und sich als getreuer Staatsbürger der Republik bekenne, werde des Landes verwiesen, das Privatvermögen konfisziert." Damit wird die Monarchie als null und nichtig erklärt.
Der 32jährige Kaiser Karl denkt nicht daran, auf seinen Thronanspruch zu verzichten. Jeder Kaiser hat seinen eigenen Ehrenkodex für den Fall des Untergangs. So erklärt er, er könne nicht eine von Gott empfangene Aufgabe von sich aus ablegen, er müsse sie tragen, bis der sie ihm abnehme, der sie ihm einst verlieh. Mit solch einer Einstellung kann man als Kaiser natürlich nicht in Pension gehen, obwohl es durchaus Mitglieder des Hauses Habsburg gibt, die auf alle Titel verzichteten, ihren Besitz in Österreich behalten und loyale Bürger der Republik werden. Nicht so Karl - er weigerte sich, den Thronanspruch für sich und seine Nachkommen aufzugeben und muss am 23. März 1919 mit Kaiserin Zita und den Kindern das Land verlassen.
Kaiser Karl und Kaiserin Zita werden bis zum Schluss von der Bevölkerung umjubelt und so fährt das Kaiserpaar nach Budapest, um sich der Hilfe des kaiserlichen Reichsverwesers Horthy zu versichern. Doch der Admiral der k. k. Marina denkt nicht daran seinen Treueid zu halten.
Karls Verbannung auf die Insel Madeira wird durchgesetzt. Mit ihm wandert auch seine Familie auf das Eiland aus, denn eine echte Kaiserin verlässt ihren Kaiser nie, sie folgt ihm ins Exil oder zur Guillotine, aus freien Stücken und ohne zu zögern.
1922 Karl Habsburg-Lothringen stirbt im Exil, noch nicht 35 Jahre alt. |
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daimlersix Insider
Anmeldungsdatum: 22.03.2004 Beiträge: 688
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Verfasst am: 2.Aug 2007 14:15 Titel: |
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Nebenbei: Es gibt ein schönes Zitat zu diesem Thema im "Manieren"-Buch des Asserate-Prinzen:
"Schade für Herrn von Müller", kommentiert Fürst Windisch-Graetz die Abschaffung der Adelsnamensbestandteile in Österreich.
Zu Recht, denn Hohenlohe, Schwarzenburg oder Palffy sind und bleiben, was sie sind, der unter größten Anstrengungen kurz vor Kriegsende ge- und später entadelte Herr von Müller oder gar Müller von Müllerstein dagegen darf aus dem Adelsrampenlicht gleich wieder abtreten... |
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collector Newbie
Anmeldungsdatum: 22.11.2005 Beiträge: 31
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Verfasst am: 3.Aug 2007 15:19 Titel: Re: Titelverliebtes Austria, nette Geschichte |
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| slapek hat folgendes geschrieben:: |
gefunden & gelesen,
TITELVERLIEBTES ÖSTERREICH
Küss die Hand, Frau Magister!
Von Benedikt Mandl
Die Donaumonarchie ist ... |
Ich als Österreicher kann diesen Beitrag teilweise zustimmen, er ist aber natürlich etwas humoristisch übertrieben. Insbesondere ist dies nicht nur in Österreich so, dass akademische Grade geführt werden und das man sich dadurch heraushebt. Dies ist in UK genauso wie in Deutschland (in diesen beiden gibt es noch den Adel, und die lieben es mit Graf, Duke etc. angesprochen zu werden) und Österreich. Auch wenn die Titelgeilheit mit Sicherheit in Österreich am groß ist, wahrscheinlich weil es bei uns keinen Erbadel mehr gibt . Der akademische Grad kann geführt werden, muß aber nicht, ist also kein Bestandteil des Namens. Was Amtstitel betrifft (ja wirkliche Titel ), diese sind eine Funktionsbezeichnung (wie der Dienstgrad beim Heer, dort ist z.B. Leutnant ein Amtstitel) und können nicht eingetragen werden, und die gibt es halt auch in Deutschland.
Was das Professorenunwesen und andere Berufstitel betrifft, diese sind die "billigsten" Orden die es gibt, anstatt einem jemanden eine Orden umzuhängen wird halt ein Berufstitel verliehen, dieser kostet lediglich ein Blatt Papier und eine Unterschrift. Dadurch spart man sich das Kleinod und das Papier . Meines Wissen nach gibt es auch in Deutschland und anderen Ländern solche Ehrenbezeichnungen, sei es Sir in UK oder Ehrensenator in Deutschland, also überall gibt es dieses Titel/Grade wesen/unwesen. |
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daimlersix Insider
Anmeldungsdatum: 22.03.2004 Beiträge: 688
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Verfasst am: 4.Aug 2007 16:39 Titel: |
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Was Sie sagen stimmt. Trotzdem ist es ein schirophrenes Land - denn DANN könnte man ja die vormals (!) adeligen Namensbestandteile auch zulassen....
Stellen Sie sich mal vor, man würde bei uns alle Namensbestandteile mit "tler" verbieten, um den Gedanken an Adolf Hitler auszulöschen... |
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