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Wie promovieren?

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Trading24
Newbie


Anmeldungsdatum: 10.01.2006
Beiträge: 37

BeitragVerfasst am: 12.Feb 2007 14:57    Titel: Wie promovieren? Antworten mit Zitat

Hallo liebe Forenuser,

ich habe mich hier mal etwas eingelesen und finde es erschreckend, dass jeder fast den Titel geschenkt haben möchte oder billig kaufen.

Aber vielleicht kann man mir hier trotdem weiterhelfen. Ich habe ebenfalls vor meinen Dr. zu machen, allerdings auf legalem Wege, also mit Dis. etc.

Mein Problem ist, dass ich an einer FH studiert habe. Diplomarbeit mit der Note Sehr gut, Diplom mit gut. Bei der Diplomarbeit wurde mir bescheinigt, dass diese absolut innovativ ist und so bisher noch nicht behandelt wurde.

Ein Thema für eine Doktorarbeit hätte ich ebenfalls schon. Dies ist in diesem Umfang auch noch nicht behandelt worden. Angestrebt wird ein Doktor-Titel im wirtschaftlchem Bereich.

Ich habe mich mal durch diverse Promotionsordnungen der UNIs durchgearbeitet und es gibt dort ja dutzende von Einschränkungen für FHler.

Welche Möglichkeit gibt es also die Dissertation zu schreiben? Nach Möglichkeit, ohne vorher nochmal ein komplettes Hauptstudium oder ähnliches zu absolvieren.

Wäre dankbar, wenn mir jemand hier ein paar Tips und Infos geben könnte.

Danke und Gruß

Jan
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maf
Specialist


Anmeldungsdatum: 03.05.2005
Beiträge: 60

BeitragVerfasst am: 12.Feb 2007 17:14    Titel: Antworten mit Zitat

Erkundige dich mal bei der FernUniversität Hagen:

http://www.fernuni-hagen.de/wiwi/einrichtungen/pruefungsamt.shtml

Die hatten mal wg. ihrer Gesamthochschulstruktur ziemlich flexible Regelungen. Ich weiß nicht, wie es aktuell dort aussieht, aber das kannst du bei den Leuten auf der angegebenen URL erfahren.
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Masch
Newbie


Anmeldungsdatum: 02.03.2006
Beiträge: 9

BeitragVerfasst am: 14.Feb 2007 9:53    Titel: Antworten mit Zitat

Sie haben sich doch schon darum gekümmert. Der Weg führt nur darüber die Fachbereiche mit ihren Promotionsordnungen abzuklappern.. Bei schwammiger Auslegung hilft es ungemein einen potentiellen Doktorvater zu kennen und diesen für Ihr Forschungsvorhaben zu begeistern.
Gegebenenfalls können Sie sich auch im nahen Ausland umschauen..

Viel Erfolg!
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daimlersix
Insider


Anmeldungsdatum: 22.03.2004
Beiträge: 688

BeitragVerfasst am: 14.Feb 2007 22:43    Titel: Antworten mit Zitat

Schauen Sie mal bei der Uni Osnabrück!
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Trading24
Newbie


Anmeldungsdatum: 10.01.2006
Beiträge: 37

BeitragVerfasst am: 15.Feb 2007 9:23    Titel: Antworten mit Zitat

Danke.

Feruni-Hagen. Mindestens Note "sehr gut"

Universität Osnabrück. Konnte leider keine Möglichkeit für eine Promotion im Bereich Wirtschaftswissenschaften finden.
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Scheck
Newbie


Anmeldungsdatum: 15.01.2006
Beiträge: 12
Wohnort: Donaustauf

BeitragVerfasst am: 19.Feb 2007 23:10    Titel: Antworten mit Zitat

Ich würde Ihnen empfehlen sich an einen professionellen Promotionsberater zu wenden. Dies wird Ihnen voraussichtlich viel Zeit ersparen v.a. dann, wenn Sie bereit sind auch Auslandsangebote in Erägung zu ziehen.

Ich kenne bereits viele Namen, wobei viele kommen und gehen. Sie sollten sich daher an einen der alten Hasen halten. Ich selbst habe mit Hilfe des Dr. Mathias Schroeder promoviert.
Ich halte aber auch Herrn Dr. Jensen für top-seriös.
Gleiches gilt für Dr. Gräz.

Alle anderen, soweit nicht bereits in einen dieser Foren thematisiert, dürften wohl eher "parvenues" sein, deren Seriosität wohl immer erst im Nachhinein fest gestellt werden kann. Dies soll aber bitteschön niemanden diskriminieren, sondern ausschließlich zur Vorsicht mahnen.
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abusalam
Specialist


Anmeldungsdatum: 28.04.2006
Beiträge: 61

BeitragVerfasst am: 8.März 2007 6:27    Titel: Mhmm.... Antworten mit Zitat

Zulassungsvoraussetzung zu einer Promition wäre doch u.a. der Abschluss an einer wissenschaftlichen Hochschule. Ist die FH eine solche? Meines Wissens ist sie das nicht!
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sdre
Newbie


Anmeldungsdatum: 15.08.2005
Beiträge: 38

BeitragVerfasst am: 8.März 2007 20:02    Titel: Re: Mhmm.... Antworten mit Zitat

abusalam hat folgendes geschrieben::
Zulassungsvoraussetzung zu.... Zitat gekürzt. Welchen Sinn soll es ergeben Postings mit kompletten Zitaten zu versehen? Tun Sie das in einem persönlichen Gespräch ebenso?

Fassen Sie vor einer Antwort immer nochmals "wörtlich" alles zusammen
bevor Sie antworten? /Mod.


eine fh ist das nicht, die fernuni Hagen aber natürich schon.
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Talent
Newbie


Anmeldungsdatum: 27.09.2005
Beiträge: 6

BeitragVerfasst am: 26.März 2007 23:26    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo zusammen,

ich habe gerade zufällig die Diskussion gefunden und möchte mal kurz ein paar Infos loswerden.

1. Eine deutsche Fachhochschule ist selbstverständlich eine wissenschaftliche Hochschule. Alle dort verliehenen Titel sind vollwertige akademische Hochschulgrade. Es gibt daneben aber auch Berufakademien etc. die teilweise Titel verleihen die - bis auf den Zusatz in Klammern - den FH-Titeln zum verwechseln ähnlich sind. Bei diesen Titel handelt es sich aber - auch wenn die Abkürzungen Dipl.-XX verwendet werden um keine akademischen Grade.

2. Promotion mit FH-Abschluss ist in Deutschland sehr schwer. Wie schon richtig beschrieben wurde ist der Knackpunkt meistens der fehlende Kontakt zu einem Professor. Dieser lässt sich normalerweise nur sehr schwer...meistens garnicht herstellen. Eine Möglichkeit ist sicherlich Professoren anzuschreiben, die genau auf diesem Gebiet (Dipl.-Arbeit bzw. geplante Doktorarbeit) forschen - allerdings sieht die Realität sehr bescheiden aus. Die meisten Unis (96%) verlangen einen Abschluss mit SEHR GUT. Viele verlangen zusätzlich: 2-3 Semester Studium, Seminararbeiten, Prüfungen usw.! Also wenn man es wirklich schaffen sollte sich da durchzukämpfen, dann muss man incl. Promotion (Wirtschaft) mit mindestens 4-6 Jahren rechnen (separate Auflagen + eigentliche Promotion)

3. Eine Promotion im Ausland kann eine sinnvolle Alternative sein. Hier sind die Hürden für FH Absolventen nicht ganz so hoch. Überdurchschnittliche Studienleistungen werden aber auch hier häufig vorausgesetzt.

In England bspw. benötigt man mit einem deutschen Diplom zuerst einen Master-Abschluss. Ohne diesen wird der Zugang zur Promotion versagt. Des Weiteren benötigt man das sogenannte: "Higher Certificate of Proficiency"! Mit diesem muss die sprachliche Eignung nachgewiesen werden. Ich kenne jemanden der dieses Zertifikat erworben hat. Er hatte Leistungskurs Englisch - war immer sehr gut - hat einige Vorstufen gemacht (Cambridge- REIHE und hat trotzdem knapp 2 Jahre gebarucht um das Zertifikat zu erlangen. Also kann man in England mit allem ca. (1-2. Jahre Master, Zertifikat 1-2 Jahre, Promotion) 4-6 Jahre rechnen.

Mein Tipp wäre einfach mal eine Reihe von Universitäten im europäischen Raum (EU) anzuschreiben und abzuwarten ob sich Möglichkeiten eröffnen. An einen Promotionsberater würde ich wirklich erst herantreten, wenn sich über einen bestimmten Zeitraum und bei intensiver Bemühung nichts tut. Die Kosten für diese Dienstleistung muss man natürlich auch tragen können (Zwischen: 20.000 und 50.000 EUR) ACHTUNG: Hierbei handelt es sich trotz des hohen Preises nicht um einen Titelkauf, sondern um reine Vermittlungsgebühren. Bevor ich das zahle (bei manchen ein Jahresgehalt) würde ich mich wirklich erstmal selber bemühen.

Es ist auf alle Fälle ein Vorhaben, was Durchhaltevermögen, Felxibilität, Geld und viel Zeit kostet.

Viele Grüße an alle!
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Gottlieb
Newbie


Anmeldungsdatum: 13.02.2006
Beiträge: 46

BeitragVerfasst am: 28.März 2007 2:19    Titel: Antworten mit Zitat

Talent hat folgendes geschrieben::
Eine deutsche Fachhochschule ist selbstverständlich eine wissenschaftliche Hochschule.

Falsch. FHs sind anerkannte Hochschulen, aber keine wissenschaftlichen Hochschulen.

Talent hat folgendes geschrieben::
Es gibt daneben aber auch Berufakademien etc. die teilweise Titel verleihen die - bis auf den Zusatz in Klammern - den FH-Titeln zum verwechseln ähnlich sind. Bei diesen Titel handelt es sich aber - auch wenn die Abkürzungen Dipl.-XX verwendet werden um keine akademischen Grade.

Falsch. Es gibt auch Berufsakademien mit Hochschulstatus, die akademische Grade verleihen.

Talent hat folgendes geschrieben::
Wie schon richtig beschrieben wurde ist der Knackpunkt meistens der fehlende Kontakt zu einem Professor.

In den mit Abstand meisten Fällen wird der geforderte Notenschnitt nicht erreicht und damit lässt sich auch ein Professor nicht erweichen.

Zitat:
Eine Promotion im Ausland kann eine sinnvolle Alternative sein. Hier sind die Hürden für FH Absolventen nicht ganz so hoch. Überdurchschnittliche Studienleistungen werden aber auch hier häufig vorausgesetzt.

Nicht bloß überdurchschnittliche, sondern hervorragende Leistungen werden verlangt.

Zitat:
Die Kosten für diese Dienstleistung muss man natürlich auch tragen können (Zwischen: 20.000 und 50.000 EUR) ACHTUNG: Hierbei handelt es sich trotz des hohen Preises nicht um einen Titelkauf, sondern um reine Vermittlungsgebühren.

Falsch (und naiv). Teuer heißt längst nicht seriös. In der Preisklasse kann man sogar oft von Handel ausgehen, weil entsprechende "Gelenke des Apparates geschmiert" werden können.
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Talent
Newbie


Anmeldungsdatum: 27.09.2005
Beiträge: 6

BeitragVerfasst am: 28.März 2007 21:45    Titel: Antworten mit Zitat

@Gottlieb

Du solltest Dich doch noch einmal informieren - Du liegst häufig falsch - Sorry!

Zitat:

Talent hat folgendes geschrieben::
Eine deutsche Fachhochschule ist selbstverständlich eine wissenschaftliche Hochschule.

Falsch. FHs sind anerkannte Hochschulen, aber keine wissenschaftlichen Hochschulen.


Fachhochschulen sind wissenschaftliche Hochschulen. Bevor wir darüber diskutieren warum eine Fachhochschule wissenschaftlich ist, sollte erst einmal geklärt werden, was wissenschaftlich bedeutet. Was verstehst Du Gottlieb unter wissenschaftlich?

Siehe bspw. Wikipedia (www.wikipedia.de)

Zitat:

Es gibt daneben aber auch Berufakademien etc. die teilweise Titel verleihen die - bis auf den Zusatz in Klammern - den FH-Titeln zum verwechseln ähnlich sind. Bei diesen Titel handelt es sich aber - auch wenn die Abkürzungen Dipl.-XX verwendet werden um keine akademischen Grade.

Falsch. Es gibt auch Berufsakademien mit Hochschulstatus, die akademische Grade verleihen.


NEIN! Berufsakademien heißen Akademien weil sie eben keine Hochschulen sind. Die Grade die Akademien verleihen sind definitiv keine akademischen Grade. Gib dcoh einfach mal in Google die Begriffe: "Diplom Berufsakademie akademisch" ein und Du wirst das erkennen.

Bitte nenne mal eine Berufsakademie die akademische Grade verleiht. Gibt es in DE nicht.

Du kannst nach diesem Abschluss weiterstudieren, aber der Abschluss Diplom (BA) ist noch kein akademischer Grad.


Zitat:
Wie schon richtig beschrieben wurde ist der Knackpunkt meistens der fehlende Kontakt zu einem Professor.

In den mit Abstand meisten Fällen wird der geforderte Notenschnitt nicht erreicht und damit lässt sich auch ein Professor nicht erweichen.


Im Gegenteil - ca. 10 % in BWL-Studiengängen (FH) erreichen mit ihrem FH Abschluss einen Notendurchschnitt von 1,5 und besser; daran scheitert es oftmals nicht, sondern an dem fehlenden Kontakt zum Uni-Prof - der Student ist vollkommen unbekannt, hatte keinen Kurs des Professors belegt und an den Unis streben auch immer mehr Leute nach einer Promotion (je schlechter die beruflichen Aussichten desto mehr)

Zitat:
Eine Promotion im Ausland kann eine sinnvolle Alternative sein. Hier sind die Hürden für FH Absolventen nicht ganz so hoch. Überdurchschnittliche Studienleistungen werden aber auch hier häufig vorausgesetzt.

Nicht bloß überdurchschnittliche, sondern hervorragende Leistungen werden verlangt.


Sorry, aber auch falsch. Mit einem Notendurchschnitt von 2,0 ist man sicherlich nicht im hervorragenden Bereich - aber bereits mit diesem Durchschnitt ist eine Promotion im Ausland sehr realstisch. Hierzu sind mir 7 Fälle bekannt (Einer hatte sogar "nur" 2,4 im Diplomzeugnis)

Zitat:
Die Kosten für diese Dienstleistung muss man natürlich auch tragen können (Zwischen: 20.000 und 50.000 EUR) ACHTUNG: Hierbei handelt es sich trotz des hohen Preises nicht um einen Titelkauf, sondern um reine Vermittlungsgebühren.

Falsch (und naiv). Teuer heißt längst nicht seriös. In der Preisklasse kann man sogar oft von Handel ausgehen, weil entsprechende "Gelenke des Apparates geschmiert" werden können.


Naiv ist einzig uns alleine Deine Aussage Gottlieb. Nichts für ungut!
Vielleicht einmal vorab: Wenn ein Dr.-Titel in Deutschland führbar sein soll und natürlich auch eintragungsfähig ist, kann und wird es sich sicherlich auch nicht um einen gekauften Titel handeln.

Wenn ich natürlich 40.000 EUR auf den Tisch legen soll und anschließend - ohne irgendetwas zu machen - eine "Dr.-Urkunde" zugeschickt bekomme, dann kann ich mir die vielleicht an die Wand hängen, aber ich werde diesen Titel (ohne mich strafbar zu machen) sicherllich nicht in DE führen dürfen.

Wenn Du der Meinung bist, dass Du bei einem hohen Unkostenbeitrag Deinen Dr.-Titel geschenkt bekommst (vielleicht sogar noch ein Prof. geschmiert wird) , dann hast Du Dich mit dieser Sache ebenfalls noch nicht befasst.

Viele Länder haben schon immer Studiengebühren verlangt die sich pro akademischen Jahr zwischen 3000 EUR und 10.000 EUR bewegen - teilweise auch höher. Ein normales Promotionsstudium dauert zwischen 1,5 bis 5 Jahren. Da kann man sich ausrechnen, dass das ein teueres Vergnügen sein kann....und geschenkt bekommst Du im Ausland defintiv nichts.

Wenn doch, dann ist dieser Titel in DE nichts wert - NICHT FÜHRBAR.
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Masch
Newbie


Anmeldungsdatum: 02.03.2006
Beiträge: 9

BeitragVerfasst am: 4.Apr 2007 14:57    Titel: Antworten mit Zitat

Talent hat folgendes geschrieben::
@Gottlieb

...
Siehe bspw. Wikipedia (www.wikipedia.de)
...


Huch, ein Wikipediazitierer!

"Ha ha!" (Nelson Munz, Simpsons)
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Moderator GM&P
.


Anmeldungsdatum: 21.01.2006
Beiträge: 6461

BeitragVerfasst am: 4.Apr 2007 15:25    Titel: Antworten mit Zitat

@ Masch,

was soll Ihr qualifizierter Beitrag aussagen?
Welchen Erkenntnisgewinn können wir daraus ziehen?

MfG Mod.
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abusalam
Specialist


Anmeldungsdatum: 28.04.2006
Beiträge: 61

BeitragVerfasst am: 7.Apr 2007 18:21    Titel: Antworten mit Zitat

Talent hat folgendes geschrieben::
Hallo zusammen,

ich habe gerade zufällig die Diskussion gefunden und möchte mal kurz ein paar Infos loswerden.

1. Eine deutsche Fachhochschule ist selbstverständlich eine wissenschaftliche Hochschule.


Nein, das ist sie nicht - FHs sind zwar "Hochschulen", aber eben keine "wissenschaftlichen". Wissenschaftliche Hochschulen haben u.a. Promotionsrecht, eine FH hat das nicht. Das ist der kleine, feine Unterschied. Als Ingenieur von einer FH graduiert können Sie in der Regal auch nur schreiben "Dipl.-Ing. (FH)". Als Zulassungsvoraussetzung zur Promotion müssten Sie also den Abschluss einer wissensch. Hochschule vorweisen können. In IHrem Fall könnte das bedeuten, dass Sie an einer wissensch. Hochschule ggf. noch manches nachholen müssten, um den Diplom-Abschluss einer wissensch. Hochschule zu bekommen und dann ggf. promovieren zu können. Am besten bei den in Frage kommenden Unis selber erkundigen.
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Riva Eisenfaust
Specialist


Anmeldungsdatum: 22.01.2006
Beiträge: 104
Wohnort: Berlin

BeitragVerfasst am: 24.Apr 2007 14:22    Titel: Antworten mit Zitat

@ Talent

Berufsakademien verleihen heute schon akademische Grade, lieber Talent. Dabei handelt es sich seit der Umstellung auf das internationale Grad-System um den Bachelor of Arts.
Beispiel-Akademien kann ich Ihnen auch nennen: Berlin (Übrigens eine sehr renommierte Berufsakademie), Mosbach, Karlsruhe...

Der Dipl.-XX wird von vielen FH´s und BA´s nicht mehr verliehen bzw. wird in den nächsten Jahren komplett wegfallen. Ebenso die Verleihung von pränominalen Graden (Dr. X). Ab 2010 wird auch der Dr. so verliehen, daß er postnominal -also hinter dem Namen- zu führen ist.

Beste Grüße, Riva.
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