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GM&P Mod. Team Insider

Anmeldungsdatum: 18.01.2006 Beiträge: 654
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Verfasst am: 23.Jun 2007 12:24 Titel: Afrika - solarthermische Kraftwerke |
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Ab 2020 werde der Solar-Strom sogar zur kostengünstigsten Option, da er im Zuge des Ausbaus immer billiger werde. Bis 2050, so schätzt der Professor, könnten etwa 15 Prozent des gesamten deutschen Strombedarfs mit Importstrom aus Nordafrika gedeckt werden.
Beim künftigen Energiemix wird der Strom aus der Wüste nach Meinung des Wissenschaftlers deshalb einen substanziellen Beitrag leisten, weil er eine hohe Versorgungssicherheit und Verfügbarkeit biete – auch in Zeiten des maximalen Stromverbrauchs. „Wir bräuchten theoretisch nur ein Promille der Wüstenfläche, um den gesamten Strombedarf der Welt zu decken.“
Müller-Steinhagen begrüßte die klare Positionierung des Chefs des Energiekonzerns EnBW, Utz Claassen. „Er ist der erste hochrangige Energiemanager, der sich so vehement für den Strom aus der Wüste einsetzt.“ Damit der Strom auch fließen könne, müsse in Kraftwerke und Leitungen investiert werden. Die deutsche Industrie sei bei solarthermischen Kraftwerken schon jetzt führend. Eine größere Investition in diese Technologie könnte nach Schätzung des Wissenschaftlers für die deutsche Industrie im Jahr 2025 eine Wertschöpfung von 1,7 Milliarden Euro pro Jahr schaffen.
Um die 3000 bis 4000 Kilometer lange Strecke von Afrikas sonnenreichen Zonen bis ins regenreichere Europa zu überbrücken, seien neue Hochspannungstrassen nötig. Solche Höchstspannungs- Gleichstromleitungen seien bereits eine etablierte Technologie mit derzeit 600 Kilovolt Spannung. Die nächste Generation werde 800 Kilovolt und noch geringere Verluste und Kosten als heute haben. Die Leitungsverluste werden für die gesamte Strecke nur auf etwa zehn Prozent geschätzt. „Als erstes müssen nun in Afrika solarthermische Kraftwerke gebaut werden“, sagte Müller-Steinhagen, der mit seinem Institut seit mehr als 20 Jahren an diesem Thema forscht.
Bei solchen Kraftwerken fokussieren große gebogene Parabolspiegel die Sonnenstrahlen, leiten die Wärme durch ein Rohr, in dem ein 400 Grad Celsius heißer Dampf mit etwa 50 bis 100 Bar Druck erzeugt wird. Dieser wird in ein konventionelles Dampfkraftwerk eingespeist, das die Wärme in Strom umwandelt. „In Kalifornien gibt es schon seit 20 Jahren solarthermische Kraftwerke“, weiß Müller-Steinhagen. Auch in Spanien sei derzeit eines in Bau. „Stehen erst einmal viele solcher Kraftwerke, ist der Strom nicht teurer als aus Kohlekraftwerken.“
Quelle: Welt |
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tamas Newbie
Anmeldungsdatum: 07.05.2004 Beiträge: 9
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Verfasst am: 25.Jun 2007 9:41 Titel: Afrika- solarthermische Anlagen |
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| Dieser Artikel bereitet mir deshalb Genugtuung, da ich vor ca. 20 Jahren der lybischen Botschaft ein Schreiben geschickt habe mit genau diesem Vorschlag. Nämlich die abnehmenden fossilen Energieträger durch Solarenergie zu ersetzen, indem die Erlöse aus den Ölgeschäften bzw. Teile davon in die Solarenergiegewinnung investiert werden. Mein Vorschlag damals hatte als Focus allerdings die Wasserstoffproduktion durch Solarenergie. Hat damals keinen interessiert, zumindest nicht die Lybier. Vielleicht hatten die damals anderen Kummer. |
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solar Pathfinder
Anmeldungsdatum: 03.10.2003 Beiträge: 285 Wohnort: Deutschland
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Verfasst am: 25.Jun 2007 10:14 Titel: Das ist doch sehr erfreulich. |
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dass mittlerweile angeblich hochrangige Professoren soetwas auch schon wissen...lol.
„In Kalifornien gibt es schon seit 20 Jahren solarthermische Kraftwerke“, weiß Müller-Steinhagen. Auch in Spanien sei derzeit eines in Bau. „Stehen erst einmal viele solcher Kraftwerke, ist der Strom nicht teurer als aus Kohlekraftwerken.“
Im TV wird schon seit Jahren darüber berichtet und mit der bis dahin funktionierenden Supraleitertechnik wird es sogar funktionieren.
Nicht umsonst beschäftigen sich die "Grossen Multis" (Ölkonzerne wie z.B BP) mit solchen Sachen, die scheinen zu "Ahnen" oder zu "Wissen" das der Break eaven Point ( oder so ähnlich)in bezug auf Öl erreicht ist.
Aber es bleibt dann trotzdem alles beim "Alten" die "Grossen" Liefern und bestimmen den Preis, die "Kleinen" kaufen und müssen den Preis bezahlen... traurig trauirg würde Theo (Lingen) sagen.....
Aber nichts destotrotz Vorteile bringt es für die Umwelt allemal, keine oder weniger "Marode Supertanker" eine neue Chance, für die bis dahin noch lebenden Fische.....
Aber der Herr Prof. wird och nicht allen Ernstes glauben wollen, dass dieser Strom, dann auch noch über die "Alten Leitungen" sprich Netze transportiert werden soll??
Jaja die Forschungsgelder,,, tztztz,, wer die so alle bekommt,,,,
Wieso forschen wir noch wenn "Andere" das schon bauen??
Das verstehen nur die, die es verstehen sollen ? wollen oder so
mfg |
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