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frihi Newbie
Anmeldungsdatum: 10.09.2003 Beiträge: 13
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Verfasst am: 12.Sep 2003 9:58 Titel: Freizeitmarkt oder Cargolifter - |
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ein solides Handwerksprodukt oder Fantastereien? Was ist leichter an den Mann, bzw. den Investor zu bringen?
Ich möchte hier nicht ins Detail gehen über die beiden letzten Jahre, kann Schwabenpower aber versichern, daß sich seine Erfahrungen nicht verallgemeinern lassen.
Zur Sache:
Meine Produkte sind patentiert oder zum Patent angemeldet, auf dem Markt eingeführt, von der Fachpresse getestet und ausgezeichenet ( Goldmedaille für besonders empfehlenswerte Produkte ), es gilbt einen klar umrissenen Markt mit Zuwachsraten und das Problem. daß ich zu wenig Geld benötige. Der Grund dafür, daß ich überhaupt Kapital benötige, liegt darin, daß den Lizenznehmern, die mein Hauptprodukt auf dem Markt eingeführt hatten, wegen diverser Vertragsverstöße die Lizenz entzogen werden musste. Die Versuche der üblichen Hausbankfinanzierungen funktionierten aus vielen unterschiedlichen Gründen nicht, unter anderem wegen zu geringem Eigenkapital, da natürlich alle im Vorfeld getätigten Investitionen (ca.200.000€) die Banken überhaupt nicht beeindrucken. Ich könnte ein Buch schreiben über all die unglaublichen Sachen die ich erlebt habe, seit ich versuche, die Produktion in Deutschland einzurichten und zu finanzieren.
Alle Informationen über das Hauptprodukt unter www.alufun.de.
Eine aktuelle Information über den Stand der Entwicklung zusätzlicher Produkte bitte per email anfordern.
Ich würde mich über jede Art der Unterstützung freuen und stelle ernsthaften Interessenten gerne Geschäftsplan etc. zur Verfügung. |
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P.Wilhelm * Consulter *
Anmeldungsdatum: 23.08.2003 Beiträge: 2277 Wohnort: 58730 Fröndenberg
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Verfasst am: 12.Sep 2003 16:33 Titel: Cargolifter... |
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@ frihi
Mir ist nicht ganz klar, warum in Ihrer Nachricht der (geschützte) Name Cargolifter auftaucht...
Mir ist weiterhin nicht klar, warum Sie in der Nachricht (augenscheinlich) so tuen, als hätte es bereits vorhergehende Nachrichten gegeben - ich sehe keine...?????
Zum Cargolifter:
Der Cargolifter in Berlin war u.a. ein Projekt, an dem Herr Prof. Dr.-Ing. Bernd Kröplin maßgeblichen Anteil hatte. Herr Kröplin war ursprünglich an der Uni Dortmund tätig (von daher auch meine Kenntnis), bevor er sich dann u.a. mit diesem Projekt beschäftigte...
Der Cargolifter sollte ein Transportmittel werden, mit dem sehr große Lasten von der Fertigungsstätte direkt zum Einsatzort bewegt werden sollten...
Aufgezogen wurde das Ganze als Aktiengesellschaft. Viele potenzielle Kunden wurden angeschrieben mit der Bitte, sich am Aktienkapital zu beteiligen. So auch z. B. die E. Rüter GmbH (Stahlbauprojektfertiger) in Dortmund, bei der ich in der Zeit von 1981 bis Frühling 2002 tätig war - bis zur traurigen Insolvenz...
Anscheinend hat die Entwicklungsarbeit des Cargolifter zulange gedauert - und andererseits konnte nicht genügend Kapital zusammengetragen werden, um der Sache dauerhaft und nachhaltig zum Erfolg zu verhelfen - Die Cargolifter AG muße Insolvenz anmelden...
Und vor diesem Hintergrund, lieber frihi...
hätte ich nun gerne nochmals gewußt, was der Name Cargolifter mit Ihrer Site zu tun hat...
Peter Wilhelm |
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frihi Newbie
Anmeldungsdatum: 10.09.2003 Beiträge: 13
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Verfasst am: 12.Sep 2003 18:18 Titel: Handwerksprodukt |
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Sehr geehrter Herr Wilhelm,
ich weiß nicht, woraus Sie den Eindruck erhalten, daß es eine vorhergehende Nachricht gab. Ich hatte mich auf Schwabenpower bezogen, weil dieser an anderer Stelle dieses Forums erklärte, daß Finanzierungen mit Fördermitteln kein Problem seien, wenn Produkt, Geschäftsplan usw. in Ordnung seien.
Sollte ich als Neuling in diesem Forum irgendwelche Formfehler begehen, bitte ich um Nachsicht und Information.
Zur Erwähnung von Cargolifter ist zu sagen, daß es für mich ein gutes Beispiel dafür ist, wie eine Person mit großer Überzeugungskraft und durchaus ohne böse Absicht, imstande ist, sehr viel Geld für etwas aufzutreiben, was bei nüchterner Betrachtung wirtschaftlich gar nicht funktionieren kann. ( Ich bin aufgrund meiner Ausbildung durchaus vertraut mit der Technik und der Geschichte von Luftschiffen und ebenso mit den Vorschriften betreffend Lastentransport auf dem Luftweg). Diese kritischen Stimmen gab es von Anfang an.
Ich hätte genausogut irgend ein anderes Projekt als Gegensatz zum simplen Handwerksprodukt verwenden können und nichts lag mir ferner, als die Gefühle eines persönlich Betroffenen zu verletzen.
Ich versuche hier ganz einfach, einem guten Produkt mit einem sicheren Markt zum Durchbruch zu verhelfen und stelle Ihnen gerne Unterlagen zur Verfügung, aus denen hervorgeht, wie die mit öffentlichen Mitteln finanzierten Bürgschafts-und Beteiligungsgesellschaften und Investitionsbanken ihrem Auftrag der Förderung des Mittelstandes nachkommen.
Ich wünsche Ihnen einen angenehmen Abend
Friedel Hinderberger |
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Schwabenpower * Consulter *
Anmeldungsdatum: 24.12.2002 Beiträge: 1437 Wohnort: im wilden Süden
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Verfasst am: 12.Sep 2003 22:08 Titel: Hallo, Frihi, |
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zunächst einmal ein dickes Kompliment, habe Deine Website ausführlich betrachtet und kann zu dem Produkt nur herzlichen Glückwunsch sagen. das ist eine echt geile Idee, vor allem Angler können die Kiste sicher bestens einsetzen, paßt in jeden Kofferraum etc...., klasse.
Meerestauglich sind solch träge Körper allerdings natürlich lange nicht so gut wie ein Schlauchboot zum Beispiel, das hat auf dem Meer sicher viele Vorteile.... Noch ein kleiner Nachteil: Die Motorisierung ist für den Angler ausreichend, für einen etwas sportlicheren sind 6 PS ein Klacks und bei der anderen Version mit 15 PS wie Traktor fahren im Vergleich zum Ferrari, von daher schränkt sich leider der Kundenkreis etwas ein. kann man da nichts dran ändern?
Für Dein Finanzierungsvorhaben wünsche ich Dir von ganzem Herzen das allerbeste der Welt!!!!! Hast Du schon mal mit einem Aluminiumverarbeitenden Betrieb wegen einer beteiligung gesprochen?
Die machen die Arbeit, verdienen was dran, Du den Vertrieb...wäre das nichts? _________________ Auf Regen folgt Sonne! |
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P.Wilhelm * Consulter *
Anmeldungsdatum: 23.08.2003 Beiträge: 2277 Wohnort: 58730 Fröndenberg
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Verfasst am: 13.Sep 2003 9:51 Titel: Alufun... |
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Hallo Herr Hinderberger,
auch ich habe Ihre Site zwischenzeitlich angesehen und finde Idee/Produkt ausgezeichnet...
Die Frage ist nun - wie so oft... Wie kriegt man das Produkt auf den Markt bzw. in die Fertigung...
Gibt es da Ihrerseits schon konkrete Überlegungen / Absichtserklärungen?
Schwabenpower hat ja bereits eine Anregung geliefert.
Eine andere Idee wäre, mit dem Produkt eine Eigenfertigung aufzuziehen - sozusagen als Existenzgründer...
MfG
Peter Wilhelm |
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P.Wilhelm * Consulter *
Anmeldungsdatum: 23.08.2003 Beiträge: 2277 Wohnort: 58730 Fröndenberg
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Verfasst am: 13.Sep 2003 9:54 Titel: Alufun... |
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Ach so Herr Hinderberger...
ich vergaß zu fragen, warum Sie Ihre Nachricht in die Kategorie "Graumarkt" eingestellt haben...? (Leider kann man seine eigenen Nachrichten nach Absenden nicht mehr editieren - obwohl ich den Grund nachvollziehen kann und durchaus akzeptiere! Manchmal allerdings etwas lästig...)
Gruß Peter Wilhelm |
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frihi Newbie
Anmeldungsdatum: 10.09.2003 Beiträge: 13
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Verfasst am: 13.Sep 2003 10:32 Titel: Guten Morgen Schwabenpower |
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erst mal danke für die Anerkennung anstatt einer Bemerkung wie bei der Commerzbank: wieviel von den Dingern wolln Sie denn verkaufen, um etwas zu verdienen. ( erste Frage der Beraterin für Existenzgründungsdarlehen)
Bezüglich der Motorisierung gibt es viele Punkte zu berücksichtigen. Unsere Angaben bezüglich der Standard-Motorisierung beziehen sich auch auf die Standardausführung des Bootes und müssen den Sicherheitsaspekt für alle Nutzer einbeziehen. Generell setzen alleine schon Bootsgewicht und Länge Grenzen bez. der Motorisierung. Wir haben das Boot schon mit 15 PS gefahren, da hebt man fast ab und die Beherrschbarkeit ist nicht mehr ausreichend.
Nun bieten wir nicht nur unterschiedliche Bootsgrößen, sonder für jede Größe auch Verlängerungen an. Mit einer solchen Verlängerung und einem speziellen Verstärkungssatz kann man sogar Wasserski laufen.
Diese Entwicklung muß aber noch ausreichend getestet werden, bevor man das Risiko der Produkthaftung eingeht.
Da unser Standardboot schon mit einem 2PS Elektromotor und 2 Erwachsenen ins Gleiten kommt, sollte die Motorisierung kein Problem sein. Eine Besegelung wird auch angeboten.
Wenn wir uns den Kundenkreis der Raser oder Powerbootfahrer vorgenommen hätten, gäbe es wahrscheinlich überhaupt keine Kunden.Wer unsere Kunden hauptsächlich sind, beleuchtet eine Anfrage aus China sehr deutlich:
Es wurden 5 Boote bestellt, zwei für die behördliche Zulassung der Einfuhr und drei Boote als erste Preise für einen nationalen Angelwettbewerb der China Angling Ass., der exclusivste Anglerverband Chinas mit ausschließlich sehr wohlhabenden Mitgliedern. Dieser Verband hat 90 Mill. Mitglieder!! genausoviel wie ganz USA oder ganz Europa. Für das erste Jahr sollten 6.000 Boote geliefert werden. Dies sind die Märkte, die für uns interessant sind und aus denen auch der Anstoß zur Entwicklung dieses Bootes kam.
Ich versuche seit zwei Jahren, die Finanzierung der Produktion und des Markteinstieges zu realisieren. Ein großes Hindernis ist eine Stärke des Produktes. Es wird eine große Zahl von Spezialprofilen bzw. Stanzteilen benötigt. Dies verhindert zwar einen leichten Nachbau aber führt auch zu sehr hohen Anlaufkosten, da für jedes Teil eine Form und eine Mindestabnahmemenge bezahlt werden muß.
Nicht nur ein, sondern viele Kontakte zu möglichen Kooperationspartnern gab es bereits, aber die möglichen Erlöse aus der Fertigung reißen niemanden vom Hocker, da diese nicht besonders aufwändig ist.
Ich habe wirklich alles Erdenkliche versucht und bin auch kein Neuling, aber mit 58 für einige Banken angeblich zu alt.
Sollte jemand ein Sprungbrett zum selbständigen Unternehmer suchen, wäre ich auch einer solchen Konstellation nicht abgeneigt. Einsteigen und in einigen Jahren, wenn alles richtig läuft. übernehmen.
Noch ein schönes Wochenende
F.H. |
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P.Wilhelm * Consulter *
Anmeldungsdatum: 23.08.2003 Beiträge: 2277 Wohnort: 58730 Fröndenberg
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Verfasst am: 13.Sep 2003 10:42 Titel: Stanzteile und mehr... |
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Hallo Herr Hinderberger,
wenn Sie mögen, nehmen Sie doch bitte mal telef. Kontakt zu mir auf...
Peter Wilhelm |
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Schwabenpower * Consulter *
Anmeldungsdatum: 24.12.2002 Beiträge: 1437 Wohnort: im wilden Süden
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Verfasst am: 6.Mai 2004 9:39 Titel: Und mich als alten Angler |
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würde brennend interessieren, wie es weitergegangen ist in dieser Geschichte. Hattest Du hoffentlich Erfolg? _________________ Auf Regen folgt Sonne! |
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GM&P Info .

Anmeldungsdatum: 18.01.2006 Beiträge: 3934
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Verfasst am: 11.Feb 2006 8:54 Titel: Re: Handwerksprodukt |
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| frihi hat folgendes geschrieben:: |
Zur Erwähnung von Cargolifter ist zu sagen, daß es für mich ein gutes Beispiel dafür ist, wie eine Person mit großer Überzeugungskraft und durchaus ohne böse Absicht, imstande ist, sehr viel Geld für etwas aufzutreiben, was bei nüchterner Betrachtung wirtschaftlich gar nicht funktionieren kann. |
| Zitat: |
direct/ Cargolifter-Aktionäre:
Förderung von Großluftschiffen: In den USA möglich - in Deutschland Fehlanzeige
Pressemitteilung von: Cargolifter-Aktionäre
Während in Deutschland Bundes- und Landespolitik, sowie Insolvenzverwalter Rolf-Dieter Mönning die materielle Abwicklung und ideelle Diskreditierung der CargoLifter AG vorantreiben, während die Billiglohn-Arbeitsplätze des unrentablen Spaßbades "Tropical Islands" in der ehemaligen CargoLifter Werfthalle mit 15 Millionen Euro subventioniert werden und während gleichzeitig der Niedergang des Wirtschafts- und Entwicklungsstandortes Deutschlands gebetsmühlenartig in zahllosen Reden, Artikeln und Talkshows beklagt wird, ist in den USA der Aufbau der Leichter-als-Luft-Technologie als neuer Zweig der Luft- und Raumfahrtindustrie bereits in vollem Gange.
Überraschend wurde nun bekannt, dass die US-amerikanische Rüstungsschmiede Lockheed Martin Ende Januar den ca. 60 Meter langen Prototypen eines Transportluftschiffs erstmals im Flug erprobt hat.
Neuer Zweig der Luft- und Raumfahrtindustrie
Eine Studie des US Verteidigungsministeriums kam 2004 zu dem Schluss, dass eine gemeinsame Anstrengung von militärischen Stellen und zivilen Firmen nötig sei, um die USA zum Marktführer des neuen Industriesegmentes zu machen. Die Technologiefinanzierung findet dabei analog zu früheren Projekten wie den ersten Jets über den Militärhaushalt statt. Sowohl extrem hoch fliegende Stratosphärenluftschiffe ("Höhenplattformen") als auch Transportluftschiffe sind in der Entwicklung viel weiter vorangeschritten, als bisher bekannt war.
WALRUS-Finanzierung gestoppt
Jüngstes Glied der militärischen US-LTA Entwicklungsreihe sollte das Projekt "Walrus" werden, ein militärisches Transportluftschiff für eine Nutzlast von 500 bis 1000 Tonnen, dessen Prototyp in etwa 4 Jahren fliegen sollte und dessen Entwicklungskosten bis zum Prototyp auf etwa 3 Milliarden USD geschätzt wurden. Zwei Firmen hatten die erste Hürde genommen und von DARPA (Defence Advanced Research Project Agency) 3 bzw. 3,3 Millionen US Dollar für eine erste detaillierte Konzeptausarbeitung erhalten: Lockheed Martin sowie World Wide Aeros. Walrus war nicht wie der CargoLifter CL 160 als ziviler fliegender Kran gedacht, sondern als militärisches Landungsluftschiff für komplette gepanzerte Einheiten. Walrus wird nach jüngsten Angaben von DARPA und Lockheed-Martin nicht über die Projektphase I hinaus entwickelt werden. Der US Kongress hat für das Projekt im Haushaltsjahr 2006 keine Finanzmittel bereitgestellt. Mit den bereits bewilligten Geldern soll aber die Phase I abgeschlossen werden.
Lockheed Martin startet Prototypen eines Hybridluftschiffs
Völlig überraschend ist selbst für Fachleute, dass Lockheed - genauer Skunk Works® - bereits einen fliegenden Prototypen für ein Hybrid-Luftschiff entwickelt hat. Das Projekt wird von Lockheed Martin als "unabhängig von der Walrus Finanzierung" bezeichnet. Der Erstflug des bemannten, P-791 genannten Erprobungsträgers fand am 31. Januar in Palmdale, Californien statt. Eigentlich sollte das Ereignis geheim gehalten werden, aber aufmerksamen Autofahrern gelang es, Fotos des Prototypen zu schießen.
Das Fluggerät ist streng genommen kein Luftschiff, weil es durch etwa drei Viertel statischen und ein Viertel dynamischen Auftrieb in der Luft gehalten wird. Es braucht deshalb eine kurze Start- und Landefläche, was für seinen Einsatzzweck als Militärtransporter aber weniger wichtig ist als die höhere Nutzlast, die durch diese Konstruktion gegenüber einem echten Luftschiff erreicht werden kann. Grundsätzlich kann aber an der Durchführbarkeit des Lockheed Projektes kein Zweifel bestehen und die Ingenieure der "Skunk Works" haben einen hervorragenden Ruf.
Brandenburg für Zukunftstechnologie untauglich?
Grundsätzlich steht jetzt die Frage im Raum, ob in Deutschland, speziell in Brandenburg, andere Naturgesetze und "Wirtschaftssysteme" herrschen als in den USA. In Deutschland waren sich die Eliten in Politik und Wirtschaft, sowie viele "Experten" darüber einig, dass die Cargolifter Projekte CL 160, der Lastballon CL 75 und die Höhenplattform nicht machbar gewesen seien - sowohl technisch als auch finanziell. In den Medien wurde erwogen, ob es sich um Größenwahn, wenn nicht Betrug gehandelt habe. Der Insolvenzverwalter Rolf-Dieter Mönning, dessen intellektuelle und professionelle Grenzen spätestens durch seine zahllosen verlorenen Gerichtsverfahren gegen CargoLifter Aktionäre und CL Mitarbeiter offensichtlich wurden, vermutete zu Beginn des Insolvenzverfahrens im Fernsehen, dass es sich bei CargoLifter "um eine Art Bauherrenmodell" gehandelt habe.
| Zitat: |
Kontakt:
Initiative Zukunft in Brand e.V.
Postfach 280 115
01141 Dresden
[E-Mail anzeigen]
Weitere Infos zum Thema und Quellenangaben:
www.zukunft-in-brand.de
Pressemitteilung übermittelt von directnews.
Für den Inhalt dieser Pressemitteilung ist allein das berichtende Unternehmen oder die berichtende Institution verantwortlich. |
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erasmus Newbie
Anmeldungsdatum: 04.02.2005 Beiträge: 32 Wohnort: Thüringen
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erasmus Newbie
Anmeldungsdatum: 04.02.2005 Beiträge: 32 Wohnort: Thüringen
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