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Yicci Newbie
Anmeldungsdatum: 22.05.2004 Beiträge: 7
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Verfasst am: 24.Okt 2004 15:30 Titel: Idee verkaufen |
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Hallo zusammen,
vielleicht hat hier jemand einen guten Tipp für mich?!
Ich habe eine " Erfindung" , die in Deutschland für 2 große Firmen sehr interessant wäre und ihnen sicher sensationelle Umsatzzuwächse bringen würde. Das " Produkt" könnte weltweit verkauft werden, Zielgruppe m/w von 16 -80 Jahren:-).
Bisher hatte ich weder die Zeit noch die nötige Ruhe mich eingehend mit dem Thema Patentrecht zu beschäftigen und mein "Produkt" auf den Weg zu bringen.
Wie es der Zufall will hat eine der beiden Firmen mich in einer anderen Angelegenheit um Hilfe gebeten.
Bei dem Meeting habe ich angedeutet, dass ich eventuell eine " Erfindung" habe, die dieser Firma entscheidende Marktanteile sichern könnte.
Natürlich waren sie sehr interessiert und haben angeboten einen Vertrag auszuhandeln. In diesem Vertrag würde festgelegt werden, dass ich ihnen die Idee verrate- sie dann das Patent usw. anmelden würden und ich für die Idee Summe x bekomme.
Für mich hätte das den Vorteil, dass ich mich um nichts kümmern muss und trotzdem finanziell beteiligt bin.
Andererseits- wie kann ich mich schützen, dass die Firma nicht sagt- okay- die Idee ist nichts für uns und dann über einen scheinbar Unbeteiligten das Patent selbst anmeldet.
Ich kann zwar mit den Entschiedungsträgern einen Vertrag machen, aber wie will ich im Notfall nachweisen, dass jemand von ihnen die Idee an einen 3. verraten hat, der dann seinerseits das Patent anmeldet.
Die nächste Frage wäre welche Summen in solchen Verträgen vereinbart werden. Langfristig könnten mit dem Produkt Gewinne in Millionenhöhe erwirtschaftet werden.
Für die Erfinder hier sicher eine merkwürdige Frage- aber ich habe einen Fulltimejob der mich täglich mehr als 10 Stunden auslastet und daher liegt diese Idee seit Monaten brach und kommt nicht voran - insofern käme mir dieser Vertrag gelegen.
Für etwas Input wäre ich dankbar.
Viele Grüße |
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loooser User gebannt
Anmeldungsdatum: 07.10.2003 Beiträge: 2774
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Verfasst am: 24.Okt 2004 15:39 Titel: |
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Hier einen sicheren Tipp zu geben, ist nahezu unmöglich. Die
Verschwiegenheitserklärung und ein Vorvertrag regelt einiges. Dennoch
können Sie überfahren werden. Ich sage das als selbst mehrfach
betroffener Erfinder, nicht als Miesmacher.
Zusätzlich zu den zu treffenden Vorverträgen sollten Sie Ihre Idee mit
den Erfindungsmerkmalen skizzieren und beschreiben. Dann ab in einen
Umschlag, mehrfach versiegeln und sich selbst per Einschreiben schicken.
Legen Sie das Schreiben nun ungeöffnet an einen sicheren Ort.
So haben Sie im Falle des Falles wenigstens den Beweis, dass Ihre Idee
vor dem Produkt vorhanden war, wenn Sie an eine linke Firma geraten.
..... eine günstige und beweiskräftige Lösung ..... |
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Yicci Newbie
Anmeldungsdatum: 22.05.2004 Beiträge: 7
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Verfasst am: 24.Okt 2004 15:53 Titel: Idee verkaufen |
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Hallo Bedey,
der Tipp so alt und naheliegend er ist- ist spitze! Vielen Dank- darauf wäre ich nicht gekommen.
Gibt es irgendwo im Netz ein Muster einer Verschwiegenheitserklärung, die ich mir ansehen könnte?
Und bleibt noch die Frage nach der Summe- wonach wird diese berechnet? Was ist üblich?
Gruß
Y. |
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Schwabenpower * Consulter *
Anmeldungsdatum: 24.12.2002 Beiträge: 1379 Wohnort: im wilden Süden
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Verfasst am: 24.Okt 2004 16:04 Titel: Und |
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noch eines so am Rande: wenn es um eine wirklich so heiße Kiste geht, dann lohnen sich auch ein paar Euro für eine vernünftige anwaltliche BEratung! Wer daran in einem solch frühen Stadium spart (und an zwei Stunden Zeit) , der darf sich hinterher nicht wundern, wenn er auf die Schnauze fällt! Nur mal so als Anregung, denn diese Sprüche :"Hätte ich bloß....." kann ich von gefallenen Leuten eigentlich nicht mehr hören! _________________ Auf Regen folgt Sonne! |
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loooser User gebannt
Anmeldungsdatum: 07.10.2003 Beiträge: 2774
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Yicci Newbie
Anmeldungsdatum: 22.05.2004 Beiträge: 7
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Verfasst am: 24.Okt 2004 16:48 Titel: |
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@Schwabenpower
nun- grundsätzlich vertraue ich dieser Firma- es ist keine 1 Mann Bude, sondern ein respektables Unternehmen mit 300 Mio Jahresumsatz und genau dieser Firma hätte ich auch das fertige Patent angeboten.
Das sie mir nun zuvor gekommen sind und meine Hilfe in einer anderen Angelegenheit beanspruchen sehe ich in diesem Fall als Glücksfall.
Natürlich kann ich einen Anwalt fragen- aber ich kann mich auch zunächst informieren auf was ich im Gespräch achten muss. Foren leben von diesem Austausch und verdienen sich dadurch ihre Existenzberechtigung!
Einen Fragenden zu den potentiell " gefallenen Leuten" zu zählen finde ich etwas vermessen- ich zähle mich nicht dazu.
Gruß |
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Krokult Specialist
Anmeldungsdatum: 18.01.2005 Beiträge: 57 Wohnort: Kölle
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Verfasst am: 27.Jan 2005 2:08 Titel: Vorsicht!!! |
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Eine 300 Mio Firma ist nicht vertrauenserweckender
als eine Ein-Mann-Firma.
Viele große unternehmen sind zwar toll, gehen aber im
zweifelsfalle über Leichen wenn es um Gewinnmaximierung geht.
Da sind Manager oft sehr abgebrüht, und müssen es auch sein...
Mein Tipp: Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser!!
Nichts wie ab zum Patentanwalt, selbst Patent anmelden, und dann
das ganze der Firma vorstellen!
Traue keinem wenn es um viel Geld geht!!! |
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saltimbanques Newbie
Anmeldungsdatum: 01.06.2005 Beiträge: 32
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Verfasst am: 16.Jun 2005 16:11 Titel: |
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| habe deinen beitrag leider erst heute gelesen. wenn deine thematik immer noch aktuell ist, melde dich bitte per email bei mir...adresse ist hier hinterlegt. |
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Heinrich Dreier ** Consulter **
Anmeldungsdatum: 28.09.2003 Beiträge: 2921
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Verfasst am: 2.Jul 2005 14:37 Titel: Re: Vorsicht!!! |
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| Krokult hat folgendes geschrieben:: |
Eine 300 Mio Firma ist nicht vertrauenserweckender
als eine Ein-Mann-Firma.
Traue keinem wenn es um viel Geld geht!!! |
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So kann man es immer wieder lesen, und darüber sollte man sich auch Gedanken machen, denn leider, leider hört heute bei Geld die Freundschaft auf.
Grüße
Heinrich |
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zwangsversteigerung24 Newbie
Anmeldungsdatum: 18.05.2005 Beiträge: 3
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Verfasst am: 11.Jul 2005 14:45 Titel: So soll man es (nicht) tun |
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1. Eine Erfindung ist keine Sache, die nach dem UrHG geschützt wird. D.h. KEINEN Umschlag an sich selbst senden. Denn nur derjenige, der die Erfindung als erster beim Patentamt anmeldet, erhält dieses auch.
2. Patent kostet ca. 460 Euro, wenn man die Recherche selbst macht. Ca. 3000,--, wenn man einen Fachmann beauftragt. In den meisten Patentauslegestellen - so z.B. UNI Dortmund, gibt es sogar eine kostenlose Erstberatung vom Patentanwalt.
Grüße aus Dortmund |
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