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Tobias Viernickel Newbie
Anmeldungsdatum: 30.10.2003 Beiträge: 25
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Verfasst am: 31.Okt 2003 13:08 Titel: Strom aus GEOTHERMIE, weltpatent geschützt |
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| Suche Kapitalgeber für die Realisierung der 1. GEOTHERMIE Anlage für die Stromgewinnung. Das Grund-Prinzip wird seit 20 Jahren an über 400 Anlagen in der Schweiz und Deutschland zur Wärmegewinnung praktiziert, Referenzen können jederzeit besichtigt werden. 2002 wurde das Prinzip für die Stromgewinnung patentiert (Patent kann eingesehen werden). Nunmehr nach 5 Jahren Entwicklung muss eine Pilotanlage erstellt werden. Ein Kapitalaufwand von 27 MIO Euro bringt mind. 12% Rendite ab dem ersten Jahr, alleine durch die Nutzung des Energieeinspeise Gesetz (EEG) in Deutschland. |
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loooser User gebannt
Anmeldungsdatum: 07.10.2003 Beiträge: 2774
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loooser User gebannt
Anmeldungsdatum: 07.10.2003 Beiträge: 2774
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Verfasst am: 31.Okt 2003 16:50 Titel: |
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Zitat aus einer Veröffentlichung: Geothermischer Strom aus Deutschland? Am 12.11.2003 ist es so weit. Dann wird in Neustadt-Glewe Deutschlands erstes geothermisches Kraftwerk offiziell in Betrieb genommen. Für die Nutzung der Erdwärme eröffnen sich damit neue Perspektiven
und jetzt, ich verstehe einmal mehr nicht mehr viel.... |
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Gerhard Gösebrecht Specialist
Anmeldungsdatum: 25.02.2002 Beiträge: 167 Wohnort: Südseite der Nordküste, nun etwas östlicher
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Verfasst am: 31.Okt 2003 18:13 Titel: Aber Hallo |
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Lieber Herr Viernickel,
so ganz stimmts aber nicht mit der ersten Anlage, gelle !?
Die erste nachgewiesene Nutzung der Stromerzeugung aus Geothermie fand bereits 1930, in Italien, in vulkanischer Nähe statt.
Auch in D gibt es bereits funktionierende Anlagen und das Patent dazu dürfte wohl auch etwas älter sein.
Geldeinsammeln ist zwar gut und schön, aber sollte man dazu doch etwas professioneller herangehen.
Sehen sich doch einfach mal:
http://www.geothermie.de
an, dann wissen Sie mehr und auch das es hier User gibt, dehnen man so schnell nichts vormachen kann.
Grundsächlich ist ein Geothermieprojekt zwar recht Kostenintensiv, aber erbringt auch erstklassige Renditen.
Allerdings sollte man erstmal die geplante Änderung zum EEG abwarten, denn so manche Projekte, welche nur auf Basis EEG gerechnet werden, könnten sich dann über Nacht in ein Fass ohne Boden verwandeln.
Zwar hat Herr tritt ihn, noch bessere Zahlen angekündigt, aber wenn man alle Ankündigungen der Bundesregierung beobachtet, weiss man, was eventuell dabei herauskommen kann. |
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Tobias Viernickel Newbie
Anmeldungsdatum: 30.10.2003 Beiträge: 25
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Verfasst am: 31.Okt 2003 19:51 Titel: |
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Sehr geehrte Herren,
vielen Dank für Ihre Antworten, auch freue ich mich sehr über die qualifizierten Beiträge. Denn nur so kann eine vernünftige und sachlich begründete Diskussion stattfinden.
Auch haben Sie mit den Ausführungen recht und ich muss mich korrigieren, natürlich gibt es schon GEOTHERMIE Anlagen, auch welche die schon Strom erzeugen. Aber !!! Man muss sehr genau hinsehen, diese Anlagen laufen alle nicht im wirtschaftlichen Bereich, es gibt nur vereinzelte Anlagen auf der ganzen Welt die wirtschalftlich laufen, und die sind in Gebieten, die als Besonderheiten der geothermischen Nutzung auf der Welt gelten, uns somit nicht überall einsetzbar sind, zB. Islan oder auch Italien, wo es extrem hohe Gradienten gibt.
Anmerkung zur Inbetriebnahme in Neustadt Glewe:
Ich bin bei dieser Veranstaltung anwesend und bin sehr gespannt, was uns dort geboten wird. Es wird nämlich ein erneuter erfolgloser Versuch werden, mit alter Technik die GEOTHERMIE zu aktivieren. Gerne bin ich bereit Sie weiter über diese Verfahren und Ihre programmierbare und vorhersehbare Erfolglosigkeit zu informieren. Es ist doch klar, mit einer "Zweibrunnen" Technik wird man nie so wirtschaftlich sein, als wenn man nur einen Brunnen teufen muss.
Geothermie mit dem von mir favorisierten System auch ohne EEG wirtschaftlich !!!
Meine Herren, geren stehe ich für alle Fragen Rede und Antwort,
Gruß Tobias Viernickel
Die von mir angesprochene Technologie ist überall auf der Welt einsetzbar und zwar unabhängig von der Geologie - und genau hier liegt die erteilte Patentfähigkeit. |
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Tobias Viernickel Newbie
Anmeldungsdatum: 30.10.2003 Beiträge: 25
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Verfasst am: 31.Okt 2003 20:05 Titel: |
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P.S.
ich bitte die Tippfehler zu entschuldigen, habe sie erst nach dem Abschicken gesehen...... |
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loooser User gebannt
Anmeldungsdatum: 07.10.2003 Beiträge: 2774
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Verfasst am: 19.Nov 2003 16:56 Titel: Anfrage |
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Hallo Herr Viernickel,
Sie waren ja auf dem Kongress in Neustadt. Können Sie uns da etwas
berichten ?? |
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Tobias Viernickel Newbie
Anmeldungsdatum: 30.10.2003 Beiträge: 25
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Verfasst am: 19.Nov 2003 21:39 Titel: |
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Hallo Herr Beday,
herzlichen Dank für Ihre Nachfrage.
Ja, ich war in Neustadt Glewe. Es funktioniert !!! Das heiße Wasser aus der Erde treibt eine Turbiene an und diese erzeugt Strom !!
Nach dem seit Jahrzehnten erprobten und auch schon oft eingesetzten System der ORC Technik war von der Sache her auch nichts anderes zu erwarten.
Aber, die Anlage ist eine 230 KW Anlage, d.h., ein sehr kleine Anlage. Und das entscheidende ist, die Anlage erwirtschaftet keinen Gewinn, und wird dies auch nie können - warum: In die Investitionen ist nur die Turbienentechnik kalkuliert, die Brunnen (2 Stck je ca. 2400 m tief) bestehen ja schon seit Jahren zur Fernwärmeversorgung und erscheinen somit nicht in der Investitionsplanung. Wenn man die Bohrkosten bei dieser Anlage komplett berücksichtigen würde, hätte kein Investor Interesse angezeigt.
Fazit: Die Geothermie ist noch nicht wirtschaftlich und kann nach dem Stand der Technik zur Stromgewinnung nur in besonderen Gebieten eingesetzt werden, da wo die Erde das besonders warme Wasser schon in niedriger Tiefe hat (z.B. Island oder Soulz etc).
Und so wird es nichts mit der Geothermie.
Ich verweise nochmals auf die besondere Technik die hinter meinem Konzept steht. Interessenten können sich gerne bei mir melden. |
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Taccer Newbie
Anmeldungsdatum: 27.10.2003 Beiträge: 20
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Verfasst am: 6.Dez 2003 18:49 Titel: |
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Wir suchen für Kapitalanleger Geothermieprojekte in ganz Deutschland mit entsprecheneden langfristigen Betreiberkonzepten.
Gern erwarte ich Ihre Angebote |
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Tobias Viernickel Newbie
Anmeldungsdatum: 30.10.2003 Beiträge: 25
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Verfasst am: 7.Dez 2003 22:10 Titel: ....Kapital für Geothermie.... |
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Tobias Viernickel Newbie
Anmeldungsdatum: 30.10.2003 Beiträge: 25
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Verfasst am: 7.Dez 2003 22:12 Titel: ....Nachfrage... |
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Herr Taccer,
was meinen Sie mit "Langfristig" ??
Meinen Sie 20 Jahre, 30 Jahre .....?
Wir können Ihnen auch 40 Jahre bieten....
Gruß T. Viernickel |
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crg Specialist
Anmeldungsdatum: 04.10.2003 Beiträge: 139
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Verfasst am: 13.Jan 2004 11:45 Titel: |
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Wir bauen hier in Frankreich auch Geothermieanlagen, deswegen würde mich interessieren was da jetzt passiert ist????
Wer hat was und wie auf die Füße bekommen????
Ab welchen Temperaturen usw...... |
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Tobias Viernickel Newbie
Anmeldungsdatum: 30.10.2003 Beiträge: 25
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Verfasst am: 13.Jan 2004 20:30 Titel: was passiert ist ?? |
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Ihre Frage ist sehr allgemein, aber folgendes ist "passiert":
Wir bieten Anlagen mit einer Mindestrendite von 12% / anno, mit Strom- und Wärmegewinnung und ohne "Findigkeitsrisiko" !
Das machen Sie in Frankreich garantiert nicht....
Wollen Sie mehr Info`s ?? Gerne beantworte ich jede Frage. |
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Moderator GM&P .

Anmeldungsdatum: 21.01.2006 Beiträge: 5913
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Verfasst am: 4.Aug 2007 6:50 Titel: |
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Die ersten beiden deutschen Geothermiekraftwerke in Landau und Unterhaching mit einigen Megawatt Leistung sollen noch in diesem Jahr ans Netz gehen. Weitere Anlagen werden folgen. Das Bundesumweltministerium spricht aktuell von rund 150 Projekten, die in Deutschland geplant seien.
In Sachen Geothermie kursierten in den vergangenen Jahren gleich eine ganze Reihe von Städtenamen – zwei Projekte befinden sich nun in Deutschland auf der Zielgeraden: In Landau in der Pfalz und in Unterhaching bei München sollen im Herbst Erdwärmekraftwerke in Betrieb gehen. Es sind die ersten beiden großen Projekte in Deutschland. Bislang liefert lediglich eine kleine Anlage Strom, die im November 2003 mit 230 Kilowatt in Neustadt-Glewe in Mecklenburg-Vorpommern ans Netz ging.
Wie schwer das Geschäft mit der Geothermie ist, zeigen die Projekte, die bereits auf der Strecke blieben. Manche wurden gestoppt, noch ehe man überhaupt richtig begonnen hatte. Die Geologie ist nämlich nicht immer so berechenbar, wie es sich die Projektentwickler wünschen: Fließt beispielsweise weniger Wasser im Untergrund als erhofft oder sind die Temperaturen geringer als erwartet, ist die Wirtschaftlichkeit schnell dahin. Offenbach an der Queich ist so ein Name, der für ein aufgegebenes Projekt steht, Ettenheim am Oberrhein ein anderer.
In Speyer wurde unterdessen statt heißem Wasser Erdöl gefunden – womit auch dieser Standort für die Geothermie verloren ging. Und in Basel wurden die Arbeiten an einem Geothermiekraftwerk für unbestimmte Zeit ausgesetzt, weil sie Erbeben bis Stärke 3,4 ausgelöst hatten. Andere Orte sind freilich noch im Rennen: Neuried bei Offenburg, Karlsruhe, Bruchsal zum Beispiel.
In diesem Jahr allerdings blickt die Geothermie-Szene vor allem nach Landau und nach Unterhaching. Gemeinsam ist den beiden Projekten, dass sie recht problemlos voran kamen, und gemeinsam ist ihnen auch das Verfahren: Beide Kraftwerke nutzen die hydrothermale Geothermie, also Wasser aus den Tiefen der Erde. Alternativ dazu gibt es das so genante Hot-Dry-Rock-Verfahren (HDR), das im Stil eines Durchlauferhitzers das heiße Gestein nutzt. Doch diese Technik ist offenkundig schwieriger zu realisieren.
Das Werk Unterhaching bezieht seine Energie aus Tiefenwasser, das in einer Karstschicht des Malm-Zeitalters in gut 3 300 Meter Tiefe fließt – es sind 150 Liter pro Sekunde, 120 Grad heiß. Eine Dampfturbine, die mit einem Ammoniak-Wasser-Gemisch läuft, soll einen Teil der Wärme zu Strom machen. Kalina heißt das Verfahren, es wird von Siemens geliefert. 3,4 Megawatt elektrischer Leistung sollen ab Ende 2007 vom Ortsrand Unterhachings ins Netz fließen. Die restliche Niedertemperaturwärme wird dann über ein Nahwärmenetz in der Gemeinde verteilt, zur Heizung von Wohnhäusern und Unternehmen. 40 Prozent der Haushalte im Ort können im ersten Bauabschnitt mit Erdwärme versorgt werden, am Ende soll die Energie sogar für alle reichen. Betrieben wird das Projekt von einer kommunalen Gesellschaft.
Unterdessen ist auch der Bau des Kraftwerks Landau gut vorangeschritten – im Herbst soll es in Betrieb gehen. Die beiden Bohrungen von 3 000 Meter Tiefe sind fertig gestellt, und die Temperatur des vorgefundenen Wassers ist mit 155 Grad Celsius sogar noch um fünf Grad höher als erwartet. Hinter diesem Projekt steht die Firma Geox, ein Gemeinschaftsunternehmen der Pfalzwerke in Ludwigshafen und der Energie-Südwest in Landau. Rund 2,5 Megawatt elektrische Leistung wird das Kraftwerk liefern.
Weitere Anlagen werden folgen. Das Bundesumweltministerium spricht aktuell von rund 150 Projekten, die in Deutschland geplant seien. Das Investitionsvolumen liege bei ungefähr vier Mrd. Euro. Weltweit sind bereits Geothermiekraftwerke mit zusammen 9 000 Megawatt elektrischer Leistung installiert, wobei Italien, die USA, die Philippinen, Indonesien und Mexiko die größten Erzeuger geothermischen Stroms sind – Deutschland steht im Vergleich dazu noch ganz am Anfang.
Quelle: HB |
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