Verfasst am: 3.März 2006 15:54 Titel: Ein paar Fragen zur Schweizer AG....
Hallo,
hab schon das Internet durchsucht aber nirgendwo eine Antwort gefunden. Nun wäre ich hier dankbar auf ein paar Antworten.
Wir würden gerne eine Schweizer AG gründen - haben dafür aber Zeit. Meine Fragen wären:
1. Es werden als Schweizer AGs auch Vorratsgesellschaften angeboten. Lohnt sich dass? Oder ist es billiger jemand mit der Gründung zu beauftragen? Zeit haben wir ja. Oder macht es einfach Eindruck wenn es die AG schon 5, 10 oder 50 Jahre gibt? Vorstellen könnte ich es mir....
2. Als Vorteil der Vorratsgesellschaft wird oft das schon zu 100 % liberiert ist. Was hat das für einen Nachteil wenn ich die 100.000 FR. selbst einzahle? Ist das Geld dann längerfristig gesperrt? Oder soll dieser Vorteil einfach bedeuten dass bei einer Vorrats AG die 100.000 Euro nicht Cash zur Verfügung stehen müssen? Zumindest nicht zeitgleich zur Gründung.
3. Ich hätte für eine Gründung einen ganzen "Rudel" schweizer Verwandtschaft als Vorstand an der Hand. Lohnt es sich die statt einem Treuhänder zu verwenden? Oder ist das zu riskant? Wir haben zwar mit unserer AG keinen Unfug vor - aber wir wollen ihnen auch keinen Ungemach bereiten.
4. Kann der Sitz der AG auch mit dem Wohnsitz eines Teiles des Vorstandes zusammenfallen? Wir hätten ein nettes Haus in Zug zur Verfüngung (als Adresse & Wohnsitz).
5. Gibt es kompetente Gründungsberater bei denen man auch durch Eigenleistung die Gründungskosten senken kann? Nicht um Geld zu sparen - aber ich würde das Geld lieber in eine ausführlicherere Beratung investieren und dafür so viel wie möglich selbst machen. Man will ja bei der Geburt seines "Babys" live dabeisein....
Nachfolgend finden Sie kurz gehalten die Antworten zu Ihren Fragen:
Ad 1: IdR sind sogenannte Vorratsgesellschaften turer, als wenn Sie eine eigene Gesellschaf "neu" Gründen. Dies insbesondere, wenn die Gesellschaft alt ist.
Ad. 2: Der Vorteil einer Vorratsgesellschaft liegt in der sofortigen Verfügbarkeit; der Nachteil liegt darin, dass Sie nicht wissen, welche History und damit ev, Altlasten die Gesellschaft hat. Gemäss Ihrer Angaben spielt die Zeit keine Rollge, wesehalb ich Ihnen ein Neugründung empfehlen würde zumal Sie dann die Statuten, Zweck etc. nach Ihren Vorstellungen natürlich unter Berücksichtigung der gesetzlichen Bestimmungenentwerfen können.
Ad 3: Grundsätzlich würde ich Ihnen empfehlen, mindestens einen Verwaltungsrat zu wählen, welcher die Gepflogenheiten des Schweiter Rechts (insbesondere des OR) gut kennt.
Ad 4: Grundsätzlich ja.
Ad 5: Gerne sind wir Ihnen bei der Gründung behilflich. Zur Gründung gehört dabei immer eine ausführliche Erstberatung - für weitere Informationen verweise ich auf unsere Homepage Die Möglichkeiten der Eigenleistung sind relativ gering, da der Grossteil der Kosten Notarsgebühren und Gebühren des Handelsregisters ausmachen.
ich habe ebenfalls vor, eine Schweizer AG zu gründen und das ohne Zeitdruck.
Geplant ist das Frühjahr 2007.
Ich suche dafür einen kompetenten Grüngungsberater.
Bitte nehmen Sie mit mir Kontakt auf unter Funshop4you@web.de.
ich habe ebenfalls vor, eine Schweizer AG zu gründen und das ohne Zeitdruck.
Langfristig geplant ist auch eine Übersiedlung der Familie in die Schweiz.
Ich suche dafür einen kompetenten Grüngungsberater.
Bitte nehmen Sie mit mir Kontakt auf unter Funshop4you@web.de.
Verfasst am: 31.März 2006 20:26 Titel: Re: Ein paar Fragen zur Schweizer AG....
Hallo BukoCharly
BukoCharly hat folgendes geschrieben::
1. Es werden als Schweizer AGs auch Vorratsgesellschaften angeboten. Lohnt sich dass? Oder ist es billiger jemand mit der Gründung zu beauftragen? Zeit haben wir ja. Oder macht es einfach Eindruck wenn es die AG schon 5, 10 oder 50 Jahre gibt? Vorstellen könnte ich es mir....
Da kann ich mich mehr oder weniger dem Herrn Dr. Vogel anschliessen.
BukoCharly hat folgendes geschrieben::
2. Als Vorteil der Vorratsgesellschaft wird oft das schon zu 100 % liberiert ist. Was hat das für einen Nachteil wenn ich die 100.000 FR. selbst einzahle? Ist das Geld dann längerfristig gesperrt? Oder soll dieser Vorteil einfach bedeuten dass bei einer Vorrats AG die 100.000 Euro nicht Cash zur Verfügung stehen müssen? Zumindest nicht zeitgleich zur Gründung.
Da machen Sie nun einen Denkfehler. (oder verstehe ich Sie evtl. falsche?).
Wenn Sie einen Mantel kaufen, dann wird die Bilanz so aussehen, dass Sie sich quasi das Aktienkapital als Darlehen gewährt haben. Es ist grundsätzlich einzuzahlen.
BukoCharly hat folgendes geschrieben::
3. Ich hätte für eine Gründung einen ganzen "Rudel" schweizer Verwandtschaft als Vorstand an der Hand. Lohnt es sich die statt einem Treuhänder zu verwenden? Oder ist das zu riskant? Wir haben zwar mit unserer AG keinen Unfug vor - aber wir wollen ihnen auch keinen Ungemach bereiten.
Da schliesse ich mich Dr. Vogel ebenfalls an.
Sie sparen sich damit das VR-"Honorar".
BukoCharly hat folgendes geschrieben::
4. Kann der Sitz der AG auch mit dem Wohnsitz eines Teiles des Vorstandes zusammenfallen? Wir hätten ein nettes Haus in Zug zur Verfüngung (als Adresse & Wohnsitz).
Wieso nicht?
BukoCharly hat folgendes geschrieben::
5. Gibt es kompetente Gründungsberater bei denen man auch durch Eigenleistung die Gründungskosten senken kann? Nicht um Geld zu sparen - aber ich würde das Geld lieber in eine ausführlicherere Beratung investieren und dafür so viel wie möglich selbst machen. Man will ja bei der Geburt seines "Babys" live dabeisein....
Dr. Vogel hats bereits erwähnt - den grössten Teil der Kosten macht der Notar und das HR aus.
Wenn Sie hierzu Hilfe benötigen oder Beratung, dann kontaktieren Sie mich.
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