Firmengründung Portugal/Madeira: Die Steueroase in der europäischen Union!
Wir informieren Forenmitglieder regelmäßig über steuerliche Gestaltungsmöglichkeiten im Rahmen der EU, DBA-Sachverhalte oder Offshore. Mit diesem Beitrag erhalten Sie eine Kurzübersicht zum Standort Madeira/ Portugal. Wenn Sie Fragen haben, rufen Sie uns bitte an oder senden Sie uns eine E-Mail. Bitte haben Sie aufgrund unserer Arbeitsbelastung Verständnis dafür, dass wir Forenanfragen nicht beantworten können.
Madeira wird durch die EU gefördert, da die Insel durch die Randlage in Europa einen Standortnachteil hat, der mit Hilfe der Freihandelszone ausgeglichen werden soll. Die Gesetzgebung für die Freihandelszone, auf der die Firmen beruhen, ist gut durchdacht und befindet sich im Einklang mit den Vorgaben der EU-Kommission. Alle Firmen sind im portugiesischen Handelsregister eingetragen, haben eine normale Steuernummer und werden von der Bank von Portugal sowie der Regierung kontrolliert. Es handelt sich hier um reguläre Firmen, die sich nur durch den Steuervorteil von anderen Gesellschaften unterscheiden, daher wird Madeira nicht als billige Steueroase angesehen. Unsere Firmen sind bis 31.12.2011 steuerfrei (Typ I) bzw. steuergünstig (Typ II); wir gehen davon aus, dass ab 2012 ein geringer Steuersatz von ca. 2-5 % erhoben werden wird. Die Firmen werden aber weiterlaufen; die EU-Kommission hat bereits bis 2020 grünes Licht gegeben.
Wir haben mehrere Möglichkeiten:
1. Typ I: den Kauf einer bereits gegründeten Lda.(entspricht einer GmbH) aus dem Jahr 2000, komplett steuerfrei (d.h. keine Gewerbe und Körperschaftssteuer, lokale Steuern, Quellensteuer auf Lizenzen u.a.) bis zum 31.12.2011, ohne Auflagen. Dieser Firmentyp ist ideal für Handelsgeschäfte.
2. Typ II: die Neugründung einer Lda. ab 2007 (dauert ca. 2 Monate) mit Auflagen und geringer Körperschaftssteuer (2-4%). Die Auflagen: die Firma, soll mindestens 6 Arbeitsplätze bereitstellen. Wenn weniger als 6 Personen eingestellt werden, muss in den ersten zwei Jahren der Betriebstätigkeit eine Investition von mind. 75.000 Euro erfolgen. Diese Firmen müssen außerdem Substanz in Form eines Büros haben. Ideal für Produktion mit Materialien aus Amerika, Asien oder Afrika.
Lda`s (Minimum-Stammkapital: 5000 Euro) können in SGPS (Holding, Kapital bleibt gleich)) und AGs (Stammkapital 50.000 Euro) umgewandelt werden.Beide Firmentypen können in der Freihandelszone einen Pavillon anmieten oder bauen und unter sehr günstigen Konditionen Produktion, Lagerung und Verteilung von Waren aus Asien oder den USA für den Import in die EU betreiben.
Die Management-Gebühr für das erste Jahr inkl. Firmensitz und Basis-Buchhaltung ist im Kaufpreis erhalten. Zusätzliche Gebühren werden vereinbart, wenn die Anzahl der Buchhaltungsposten über 30 pro Monat hinausgehen.
Es ist uns sehr wichtig, den Geschäftsablauf unserer Kunden mit Rat und Tat für erfolgreiche Geschäfte zu begleiten und ihnen nicht lediglich eine Firma zu verkaufen! Wir betreuen unsere Kunden auch vorausschauend. Daher: Um der neuen Firma Substanz zu geben, empfehlen wir Ihnen, ein Büro in unserem Bürozentrum im neuen "Edificio Arriaga", mit komplettem Rezeptions- und Telefon-Service anzumieten.
Mehr Infos auf unserer Website: http://www.london-consulting.org/madeira.htm _________________ London Consulting & Trustee Ltd Netzwerk internationaler Steuerberater: Internationale Firmengründungen,
Strategien zur Senkung der Steuerlast. www.london-consulting.org info@london-consulting.org
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