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money-baer Insider
Anmeldungsdatum: 28.02.2002 Beiträge: 779 Wohnort: /Mfr.
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Verfasst am: 19.Feb 2003 10:29 Titel: Geld im Ausland - Zinserträge - ACHTUNG |
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+++ Zinserträge im EU-Ausland werden künftig kontrolliert +++
Die EU-Finanzminister haben sich geeinigt: ab 2004 werden Informationen über
Zinserträge auf ausländischen Konten innerhalb fast aller Unionsländer
weitergeleitet. Das bedeutet konkret: wenn Sie als Deutscher etwa in den
Niederlanden Zinsen bekommen, können Sie das vor den heimischen
Finanzbehörden nicht mehr geheimhalten. Reuige Sünder, die bisher nicht
versteuerte Auslandszinsen künftig beim Finanzamt angeben, sollen jedoch
nicht nachträglich bestraft werden. Nicht alle EU-Staaten ziehen allerdings
mit: Österreich, Luxemburg und Belgien wollen das traditionelle
Bankgeheimnis beibehalten. Diese drei Länder werden aber eine Quellensteuer
erheben - das heißt, sie behalten einen Teil der Zinsen einfach ein. Ab 2004
sind das 15 Prozent, ab 2007 20 Prozent und ab 2010 35 Prozent. Dreiviertel
der Quellensteuereinnahmen von EU-Ausländern fließt dann zurück in die
Heimat der Anleger. Mit der Schweiz und anderen nicht zur Europäischen Union
gehörenden Steueroasen sollen demnächst besondere Abkommen geschlossen
werden. Die Bundesregierung in Deutschland plant weiterhin eine pauschale
Abgeltungssteuer von 25 Prozent. Außerdem sollen die Banken zu automatischen
Kontrollmitteilungen an die Finanzämter der Anleger verpflichtet werden.
Diese Maßnahme ist allerdings noch stark umstritten.
Quelle: Money-Times
___________________
.....also, frühzeitig disponieren, elektronische Spuren beachten! |
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el condor Pathfinder
Anmeldungsdatum: 30.11.2002 Beiträge: 407 Wohnort: deutschland
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Verfasst am: 19.Feb 2003 20:30 Titel: gut abgeschrieben |
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s. hierzu mein beitrag vom 25.01.2003:
| Zitat: |
Sieg für alle ehrlichen Steuerzahler:
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So nennt die Bundesregierung und das BMF (nein, nicht der user dieses forums gleichen namens http://www.gomopa.net/phpBB2/profile.php?mode=viewprofile&u=315 , sondern das Bundesfinanzministerium) die einigung des ecofin-rates über die EU-Zinsrichtlinie.
durch die vereinbarten regelungen wollen 12 mitgliedstaaten der eu ab 2004 einen automatischen informationsaustausch über zinseinnahmen (vulgo: Kontrollmitteilungen) einführen und damit die steuerhinterziehung bei zinseinnahmen in europa unterbinden.
Für Luxemburg, Österreich und Belgien gibt es eine Übergangsregelung, nach der sie eine Quellensteuer auf Zinsen von Steuerausländern erheben müssen, und zwar bis 2006 15 %, bis 2009 20 % und ab 2010 35 %.
auch die Schweiz will sich von dieser regelung nicht ausnehmen!
sobald die EU mit der Schweiz, Andorra, San Marino, Monaco und Liechtenstein ein abkommen über informationsaustausch auf ersuchen nach OECD-Standard 2002 abgeschlossen hat, wollen auch Luxemburg, Österreich und Belgien zum automatischen informationsaustausch übergehen.
die geplante deutsche Zinsabgeltungssteuer und die Kontrollmitteilungen sollen deshalb jetzt schnellstmöglich umgesetzt werden.
http://www.bundesfinanzministerium.de/wwwroot-BMF/BMF-.336.16532/Einigung-ueber-EU-Zinsrichtlinie.htm
http://www.bundesregierung.de/index-,413.463656/Deutsche-Zinsabschlagsteuer-fo.htm
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http://www.gomopa.net/phpBB2/viewtopic.php?t=925 |
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money-baer Insider
Anmeldungsdatum: 28.02.2002 Beiträge: 779 Wohnort: /Mfr.
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Verfasst am: 19.Feb 2003 21:22 Titel: |
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nein, nein, el condor,
nicht gut abgeschrieben, sondern nur von einem heutigen news-letter , s. Quellenvermerk, runterkopiert.
Dein Artikel war mir nicht mehr im Gedächtnis, ko0nnt mich aber beim anklicken wieder an den netten Komik erinnern, Kompliment. Wäre der auch in dem News-Letter gewesen, hätte ich mich sofort dran erinnert!!
Nix für ungut.  |
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money-baer Insider
Anmeldungsdatum: 28.02.2002 Beiträge: 779 Wohnort: /Mfr.
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Verfasst am: 19.Feb 2003 22:29 Titel: |
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aktuell vom news-ticker der finanzen.net von heute 19.02.2003
Abgeltungssteuer und Steueramnestie beschlossen
19.02.2003 19:24:00
Das Kabinett hat am Mittwoch das Vorhaben von Finanzminister Eichel für eine pauschale Abgeltungssteuer und eine Amnestie für Steuersünder gebilligt.
Das "Gesetz zur Förderung der Steuerehrlichkeit" sieht vor, dass Steuersünder durch eine strafbefreiende Erklärung ihr Schwarzgeld im Inland und Ausland nachträglich deklarieren können. Verbunden ist dies mit einer einmaligen "Strafsteuer" von 25 bzw. 35 Prozent, je nachdem wie lange sich der Steuersünder Zeit lässt, das verschwiegene Kapital anzumelden. Durch diese Maßnahme erhofft sich die Regierung in diesem Jahr einen Rückfluss von 20 Mrd. Euro und dadurch erhebliche einmalige Mehreinnahmen.
Verbunden ist dieses Gesetzt mit der Einführung einer pauschalen Abgeltungssteuer von 25 Prozent für Zinserträge und Kontrollmitteilungen der Banken.
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jetzt ist es Fakt, nicht mehr "soll beschlossen werden" |
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